wie bring ich einen Mann dazu... Haushalt, Küche, Putzen


mir im Haushalt zu helfen OHNE Mutti,Ehefrau oder Lehrermässig zu spielen
Ich wohne mit meinem besten Freund ich einer WG und erhilf vielleicvht 1x mal im Monat und dann zwar richtig (was super ist) aber unter der Woche und am Wochenende, hilft er nichts, nicht mal seinen Teller in die Maschine zu tun,... :heul: Ich koch, ich putz und habs ihm schon 100mal gesagt er soll mir helfen und er sagt immer nachher,... :wallbash: Kanns nicht mehr hören, will aber nicht streiten oder sonstiges,...
Bitte um Tips und Ratschläge!
Dankeschön


Mach mit ihm einen "Dienstplan"... wer putzt wann die Küche, das Bad, das Klo, den Flur?
Kocht er auch gelegentlich? Wenn ja, dann könnt ihr euch ja abwechseln: der eine kocht, der andere räumt das Geschirr auf. Wenn nur du kochst, dann kümmert er sich anschließend um das Abräumen und den Abwasch. Tut er's nicht, würd ich das Kochen auch einstellen, bzw. mich nur noch um mich und meine Belange kümmern, solange bis er wieder "auf Linie" ist :pfeifen:


Eigentlich koche immer ich aber das macht mir nicht, da ich sehr gerne koche. Eigentlich haben wir mal abgemacht wer kocht muss die Küche nicht machen,...naja wie das funktioniert seh ich ja,...
Ich habe vor 3 Tagen angefangen nur noch meine Teller und alle Pfannen wegzustellen, seine Teller stinken mitlerweile schön vor sich hin,... Wollte auch schon kochstreiken aber schaffs nicht,...
Dienstplan würde ganz bestimmt nicht funktionieren,so gut kenn ich den lieben Kerl,...

Danke für deine Tips!


Im Grunde ist es sehr einfach: wenn ihr abgesprochen habt "der eine kocht, der andere räumt auf", dann würd ich mich exakt an diese Abmachung halten. Und wenn die Küche nicht aufgeräumt ist weil sich sein dreckiges Geschirr dort türmt, dann hast du einfach keinen Platz zum kochen... :pfeifen: da musst du dich nur mal ein, zwei Wochen zusammenreißen und konsequent seinen Dreck stehen lassen. Kostet Überwindung, aber manchmal hilft eine solche Impfung. Muss nur ab und zu aufgefrischt werden, genau wie bei Tetanus und Polio auch ;)


Sorry, aber ohne "Rumgenörgle" bzw. Streiten geht das dann nicht. Er nutzt deine Gutmütigkeit aus ("Kochstreik schaffe ich nicht"), und wird das auch so lange machen, bis du dich wehrst.

Faulheit siegt ;) also musst du ihn irgendwelche Konsequenzen spüren lassen.

Wenn er sagt "Nachher", sagst du "Nein jetzt! ich will nicht in dem Saustall hier sitzen bleiben!"
Ansonsten pack ihm die ungespülten Teller aufs Bett :pfeifen: ist ja sein Dreck, und wieso sollst du den in der Küche ansehen (und riechen) müssen?

Viel Erfolg... ;)


Haha du bist gut (Wie bei einer Impfung),... Ich werd mir deinen Tip zuherzen nehmen und werds mal versuchen,...hab jetzt schon Angst um mein sensibles Näschen und Magen,... Ohweh,...
Werd sehn wie und obs was bringt,... Ich werde kämpfen :ph34r: hihi


Ja Ribbit,ich weiss dass ich zu gutmütig bin,... LeiderLeider,... Werd jetzt mal die Teller stehen lassen und wenn das nach ner Woche immer noch das steht folgt KOCHSTREIK! Dann koch ich nur noch für mich,...
Puhh schon der Gedanke kostet mich überwindung, MANNoMann
Danke euch!


Jo, überwinde dich mal.... sonst bist du nämlich seine Putz- und Kochfrau. Ist ja auch nicht so nett von ihm. -_-

Also, nur Mut :D


so lange geduld hätte ich nicht, schick ihn in die wüste und such dir nen hilfsbereiteren freund -dsa geht ja gar nicht !

viel erfolg


Männer sind relativ einfach gestrickt- sie gehen nach Möglichkeit den Weg des geringsten Widerstands. So lange du ihm den Dreck hinterherputzt, wird er den Teufel tun, es selbst zu machen. Männer lernen genau wie Kinder am besten aus logischen Konsequenzen... und logische Konsequenz einer nicht aufgeräumten Küche ist nicht etwa eine Frau, die aufräumt sondern eine Frau, die dann keinen Platz zum Kochen hat und dann wahlweise nur für sich selber was Kleines zubereitet oder auf seine Kosten was beim Italiener um die Ecke bestellt :ph34r:


Ich habe mit meinem Mitbewohner zur Zeit exakt denselben Kampf. Bloß isst er seltenst was ich koche (ist so ein "Fleisch ist mein Gemüse"-Typ, isst fast jeden Tag Salamipizza), daher fällt das "Druckmittel" bei mir leider weg.

Bei uns sah es bisher auch ähnlich aus. Ich putze, sauge, spüle, mache das Bad und er saut es gnadenlos wieder voll. Er schafft es nichtmal, nach dem Kacken seinen Rallyestreifen zu beseitigen (wenigstens klappt er den Deckel runter), oder macht seinen Shishaschlauch im Bad sauber und lässt die ganzen Bröckchen in der Wanne. 30 Sekunden Arbeit das mal eben den Abfluss runterzubrausen. Ich bin mittlerweile auch wirklich am Verzweifeln. Macht er das absichtlich? Möchte er mich damit provozieren? Oder sieht er den Dreck einfach nciht? Ist das für ihn einfach normal dass Dreck rumliegt und man morgens zujm Brötchenschmieren ne Woche lang dasselbe Messer benutzt weil die anderen schon alle schmutzig sind? Baah...

Bin ihm zuletzt auch ne gute Woche damit nachgelaufen, seine Pizzaschachteln zu beseitigen. Hat er natürlich nicht gemacht. Hatte dann auch den Einfall, den Kram in seinem Zimmer abzuladen und siehe da, er hat seinen Abfall weggebracht. Ergo, ich werde ihm jetzt jeden Mist den er nicht aufräumt ins Zimmer bringen. Mal schauen ob er es dann mal lernt.

Sollte alles nichts helfen, werd ich wohl einen Teil der Miete einbehalten. Als "Putzgeld" oder sowas. (-;


@ Valentine, es kann ja sein, dass ich als Mann einfach gestrickt bin und so leicht zu durchschauchen, einfach zu manipulieren, leicht zu handhaben. Ich finde deine Aussagen menschenverachtend oder männerverachtend.

Das sag ich als Mann - aber du weisst das ja bestimmt besser.

Bearbeitet von markaha am 06.06.2010 23:23:46


markus, laß mal Valentine... okay? :)
Auf welche Weise auch immer, die Frau ist die Managerin und muß desöfteren ihren Standpunkt im Meeting/Briefing daheim vertreten. Dazu geht sie noch arbeiten und und und.
Sie jedoch nimmt immer ihre Position im Hause wahr. Der Mann kommt ganz normal nach Hause, hat (ungefragt) seine Gemütlichkeit, sein Essen und mitunter das eine und andere Problem, was zusammen beredet gehört. Ob über die Arbeit oder das Zuhause.

Wir als Frauen können es uns einfach nicht vorstellen, daß ein Mann per se das Ganze so zu übernehmen fähig ist... und hätten wir so ein (tolles, einmaliges) Exemplar, könnten wir vermutlichkaum damit um.
Ich z. B. hätte schon ein Problem damit, daß mein Mann den Topfkuchen und den Braten besser hinbekommt als ich... und die Kinder nach ihm schreien wegen der Gutenachtgeschichte :blink: ... das wäre doch alles meine Aufgabe. Sch.. egal, was ich für Geld stattdessen mit nach Hause bringe.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 07.06.2010 02:43:00


Ihr werdets kaum Glauben, hab heute Nacht nicht daheim geschlafen und als ich nachhause kam, waren wenigstens seine Teller weg! B) Naja der Rest liegt noch rum,...
Die Kleider die er im Bad und im Flur rumliegen lässt schmeiss ich ihm auch immer wieder aufs Bett, das ist für mich keine Arbeit und er schmeisst sie dann wieder auf den Boden aber das geht mich ja dann nichts mehr an!

Es ist nicht so das Männer einfach nur einfach gestrickt sind, es sind die Mütter die ihnen alles machen denke ich ( so à la Alte Schule),... Meinem Mitbewohner seine Mutter hat alles für ihn gemacht, weil er "ja so ein armer Kerl ist" und jeden Tag hart körperlich arbeitet, naja das tu ich auch,... Viel hat ganz einfach mit der Erziehung zu tun undganz klar auch Bequemlichkeit,... Denke nicht das man Männer mit Kinder vergleichen kann,...

Naja wenn er sich nicht bessern wird, werde ich mir eine eigene Wohnung mieten oder um etwas zu sparen wieder zu den Eltern ziehen,...We'll see,...

Manchmal sehe ich das ganze aber auch als Übung an, so quasi Ehefrau- und Mutterübung ;)


Zitat (SturmFee @ 06.06.2010 23:06:30)
Bei uns sah es bisher auch ähnlich aus. Ich putze, sauge, spüle, mache das Bad und er saut es gnadenlos wieder voll. Er schafft es nichtmal, nach dem Kacken seinen Rallyestreifen zu beseitigen (wenigstens klappt er den Deckel runter), oder macht seinen Shishaschlauch im Bad sauber und lässt die ganzen Bröckchen in der Wanne.

Wenn er seine Spuren im Bad hinterlässt... wie würde er reagieren, wenn du mal deinerseits das gleiche tust? Also z. B. mal einen vollen o.b. in der Toilette oder so... fände er bestimmt nicht so toll.



Zitat
Sollte alles nichts helfen, werd ich wohl einen Teil der Miete einbehalten. Als "Putzgeld" oder sowas. (-;

Das wär' doch mal 'ne Option... hierzulande verlangen Putzfrauen 12,50 EUR pro Stunde, bar auf die Hand.

Zitat
Wir als Frauen können es uns einfach nicht vorstellen, daß ein Mann per se das Ganze so zu übernehmen fähig ist... und hätten wir so ein (tolles, einmaliges) Exemplar, könnten wir vermutlichkaum damit um.
Ich z. B. hätte schon ein Problem damit, daß mein Mann den Topfkuchen und den Braten besser hinbekommt als ich...


Ich komm mir grad vor. als hätte ich zuhause ein seltenes Tier. Vielleicht sollte ich Eintritt nehmen, damit die Leute ihn angucken können? :lol:

Vielleicht bin ich auch nur seltsam. Ich koche nämlich nicht gerne, er schon. Also haben wir dieses Männerfrauengedöns mal gelassen und einfach geschaut, wer macht was gerne? Ich putze nämlich z. B. relativ gerne das Bad. Er kommt mit Wäsche nicht klar und hasst es, wenn ich in "seiner" Küche rumwusele und alles falsch einräume. Also ist Bad, inkl. Waschmaschine und allem was dazugehört mein Bereich und Küche seins, inkl. Einkaufen und Müll. Wenns mal besser passt, wird natürlich auch mal was vom anderen erledigt, aber generell funktionert das alles sehr gut (und wehe ich sortiere mal die Nudeln ins falsche Regal ;) ).

Zum eigentlichen Thread: Ich war früher auch ein Putzmuffel und bin in meiner ersten WG umerzogen worden, indem klargemacht wurde: Dein Zimmer kannst du vollmüllen, wie du willst, aber die gemeinsamen Bereiche sollen sauber sein. Einmal in der Woche wurde geputzt, was dazwischen oder in den eigenen Zimmern passiert, war egal. Irgendwann hab ich dann auch gechectk: Einmal kurz durchwischen und -räumen ist irgendwie weniger stressiger als einmal alle sechs Woche einen Großputz veranstalten. Versuch ihm klarzumachen dass es für faule Leute viel praktischer ist, alles ordentlich zu halten :lol: und wenn bei ihm im Zimmer die Teller stinken - lass sie doch.

in der wg keine ahnung wie man druck ausüben will aber bei uns hat es sich gebessert seit er mal morgens vorm schrank stand und keine sauberen arbeitsklamotten mehr hatte. und was die sauberkeit in der küche angeht, er hat ne brotdose und ne kaffeekanne, die soll er sich selber spülen wenn er heim kommt, die brote mach ich ihm. irgendwann hab ich aufgehört sie dose zu spülen, er hats ja nie gemacht. nach n paar tagen ist das echt ecklig. es funktioniert zwar immer noch nicht immer aber schon wesentlich besser.


Hm, das ist immer schwierig, wenn man in einer Wohngemeinschaft lebt und sehr unterschiedliche Vorstellungen beim Thema Ordnung & Sauberkeit hat.

Hab als Studentin in zwei WGs gewohnt und da war es so geregelt, dass es fürs Bad einen wöchentlich wechselnden Putzplan gab, in der Küche galt: wer etwas kocht, ist für seinen benutzten Topf/Geschirr selber verantwortlich. Einen, der für alle abwäscht, gab es zumindest offiziell nicht, wobei eine Mitbewohnerin es doch ab und an gemacht hat;) Um sein Zimmer hat sich natürlich auch jeder allein gekümmert. Große Probleme gabs eigentlich nicht, wohl auch, weil es niemanden gab, der besonders penibel oder besonders dreckig war.

Ich selbst hab ne recht hohe Schmerzgrenze bei sowas...wenn er seinen Kram stehenlässt, dann steht der eben. Ich kann da recht lange drüberweggucken. Ich glaub aber, dass es das viele Frauen eher nicht können und dann eben aufräumen/putzen. Männer sind da resistenter und kommen so oft um die Arbeit drumrum.

Ich hab übrigens keinerlei Probleme damit, im Haushalt etwas weniger gut zu können als mein Freund. Er kann besser kochen? Prima, muss ich es nicht so oft machen. Ich hab in dem Bereich keinen "weiblichen Ehrgeiz", ich mache es, weil es sein muss. Echte Energie stecke ich lieber in meine Arbeit - da ist bei Erfolg auch die Zufriedenheit größer:)


Das Problem kenn ich von meinem fast erwachsenen Sohn: er hat bei drei?ig mal nachfragen dreißigmal gesagt, er macht das "später". Bis ich ihn um eine exakte Uhrzeit gefragt habe und ihn darauf festgenagelt hab. Er hat mir dann z.B. gesagt:" in einer halben Stunde". Dann hab ich so nach ca. 40 Min. nachgehakt und ihm erklärt, die halbe Stunde wäre vorbei und er hat noch nicht angefangen usw. Es hat noch einige Wochen gedauert, aber dadurch, dass ER SICH SELBST AUF EINE ZEIT FESTGELEGT HAT, hat ihn das dann doch unter Druck gesetzt, und dadurch, dass ich das wirklich konsequent durchgezogen habe, hat bei ihm bewirkt, dass er irgendwann von selbst auf die Uhr geschaut hat und darauf geachtet hat, im Zeitplan zu bleiben. Dann hat er auch angefangen, die Sachen schneller als ausgemacht zu erledigen, nur um bei meiner Nachfrage triumphieren zu können:"ist doch schon längst erledigt". Dann haben wir auch damit angefangen, für jeden Tag einen Zettel aufzustellen, welche Aufgaben erledigt werden sollen (wir sind zu viert im Haushalt). Jeder hat sich dann etwas ausgesucht und es wurde die Reihenfolge besprochen, wann was fertig sein soll. Mittlerweile hilft er selbst von sich aus, weil er gesehen hat, wieviel Arbeit im Haushalt hängt und er hat auch durch die Aufstellung der Zettel gesehen, dass ich selbst viel erledige, was er selbst nicht machen könnte oder nur sehr ungern machen würde. Dadurch hat er nicht mehr das Gefühl, viel zu viel zu leisten, sondern er hat gelernt, dass Teamwork sein muss, damit jeder seinen Anteil Freizeit hat. Aber Du brauchst schon viiiiiieeeel Geduld, Du weißt doch: alle Männer sind latente Autisten...Viel Glück


Zitat (Valentine @ 06.06.2010 22:58:59)
und logische Konsequenz einer nicht aufgeräumten Küche ist nicht etwa eine Frau, die aufräumt sondern eine Frau, die dann keinen Platz zum Kochen hat und dann wahlweise nur für sich selber was Kleines zubereitet oder auf seine Kosten was beim Italiener um die Ecke bestellt :ph34r:

:o Das bitte erklär mir mal genauer!!!
Wenn ich das richtig verstehe, kochst Du nie??? :o

Wieso verstehst du das nicht?
Geht doch: Sie kocht. Den Krempel müssen danach andere wegräumen, damit sie das darauffolgende Mal wieder etwas kocht. -_- Also, ich meine, wenn man das streng logisch betrachtet. :D


wollmaus, wenn du den fred von anfang an liest, verstehst du auch valentines aussage.

es ging ihr um eine wg-genossin, die für den wg-mann nicht mehr mitkocht, weil er seinen mist in der küche nicht wegräumt.


aus langer erfahrung ( ehemann und sohn): eigene dienstleistung so einstellen, dass sich die herren in ihrer bequemlichkeit echt ganz toll beschränkt fühlen. und vor allem selber gute nerven bewahren, um den gesetzeslosen zustand länger durchzuhalten als die männer/mitbewohnerInnen oder wer auch immer.

ich habe meinem sohn z.b. den müll einfach dann irgendwann mal schön auf sein bett gestellt, und nicht mehr gemurrt und geschimpft, weil das geht beim einen ohr rein und beim anderen raus, ohne eine reaktion zu verursachen, hilft mit einem wort gar nix. aber müll auf dem eigenen bett, der wurde dann doch entsorgt. :pfeifen:

und meinem (ex)mann beizubringen, seine unterwäsche nicht vor dem bett am boden zu platzieren und zu hoffen, sie wandert irgendwann von selber in den korb mit der schmutzwäsche, war erst dann ein erfolg (nach wochenlangem bitten und redensversuchen einer jungen ehefrau), als diese junge aber schon damals nicht dumme frau (ich) rofl den unterwäscheberg liegen ließ, nix mehr meckerte und bat, sondern ihn beim staubsaugen hochhob, und danach wieder hinlegte.

irgendwann hat er es dann kapiert, dass schmutzige wäsche nicht fähig ist,
alleine in den korb zu wandern ;-). rofl rofl rofl

es hat mich aber alle meine psychischen reserven gekostet, das länger durchzuhalten als er, meine nerven lagen blank :D ; aber da ich wußte, es geht um meine zukunft als putzende-bedienende/bzw. nicht alles putzende-bedienende ehefrau, hielt ich durch und wurde belohnt rofl .


aber warum nur ist das so schwer für manche ( männliche wesen) ? das frage ich mich immer wieder und kapier es einfach nicht :wallbash:

Bearbeitet von Tilla am 08.06.2010 19:35:48


Zitat (wollmaus @ 08.06.2010 18:32:18)
:o Das bitte erklär mir mal genauer!!!
Wenn ich das richtig verstehe, kochst Du nie??? :o

Wollmaus, natürlich koche ich, und manche behaupten sogar ich könne das relativ gut. Wenn ich allerdings in der Situation der Threaderöffnerin wäre, die mit ihrem WG-Kumpan ausgemacht hat "sie kocht, er räumt die Küche auf", dann würde ich mich, wenn er sich an seinen Teil der Abmachung nicht hält, auch nicht mehr unbedingt an die Vereinbarung gebunden fühlen und eben nicht mehr für ihn mit kochen.

Seh ich auch so, Valentine. :daumenhoch: Vorher würde ich vielleicht noch einmal versuchen, es mit Reden zu probieren. Aber wenn er dann immer noch denkt, du machst es ja sowieso - mach's einfach nicht mehr. :lol:

Dann habe ich noch eine Buchempfehlung für innere Faulpelze, wie ich einer war/teilweise noch bin. Dinge geregelt kriegen, ohne einen Funken Selbstdisziplin


Zitat (Valentine @ 08.06.2010 19:40:19)
Wenn ich allerdings in der Situation der Threaderöffnerin wäre, die mit ihrem WG-Kumpan ausgemacht hat "sie kocht, er räumt die Küche auf", dann würde ich mich, wenn er sich an seinen Teil der Abmachung nicht hält, auch nicht mehr unbedingt an die Vereinbarung gebunden fühlen und eben nicht mehr für ihn mit kochen.

Da bin ich voll und ganz Deiner Meinung!!! :daumenhoch:

Da wurde aber fleissig diskutiert! Bei uns hat sich HEUTE etwas getan, ER hat seine Teller wegeräumt als ich am kochen war! :o Ohne dass ich etwas gesagt habe! Einfach so! Aber da sich dies wahrscheinlich um einen Einzelfall handelt werde ich eure Ratschläge zu Herzen nehmen und ich werde seine Teller nicht wegräumen und wenn er die nicht wegräumt, werde ich nicht mehr kochen,...

Was ich noch sage sollte ist, wir sind keine WG die irgendwie zusammen gewürfelt ist, er war und ist immer noch mein bester Freund. Wir sind aus einer Notsituation (von ihm) zusammengezogen.

DANKE für all eure Tips und Tricks!


:blumengesicht:


Ich würds auch mit Dienstplan versuchen, hat bei meinem alten Mitbewohner geklappt.


gibt aber auch resistente exemplare

kenne auch solche

da nützt gar nix, wenn die teller schmutzig sind oder nix zu essen im kühlschrank ist ode rkeiner kocht, dann gehen die essen

wenn die wäsche nimmer im schrank ist sauber, dann kaufen sie neue

wenn die frau dauernd im auto unterwegs ist und er es nicht haben kann, dann fährt er taxi

sind verabredet, er muß aber überstunden machen, die frau wartet, er ruft nicht an


und nun ?


Und nun?

Den würd ich in den Arsc* treten....das wär mir dann doch zu viel.


Zitat


da nützt gar nix, wenn die teller schmutzig sind oder nix zu essen im kühlschrank ist ode rkeiner kocht, dann gehen die essen

wenn die wäsche nimmer im schrank ist sauber, dann kaufen sie neue

wenn die frau dauernd im auto unterwegs ist und er es nicht haben kann, dann fährt er taxi

sind verabredet, er muß aber überstunden machen, die frau wartet, er ruft nicht an




Schön und gut, solange er es von seiner eigenen Kohle macht. :pfeifen: Beim letzten Punkt denke ich aber, dass da einiges mehr nicht stimmt als "nur" seine Plünnen nicht wegräumen.

Zitat (Tilla @ 08.06.2010 19:34:57)

aber warum nur ist das so schwer für manche ( männliche wesen) ? das frage ich mich immer wieder und kapier es einfach nicht :wallbash:

Ganz einfach: Weil sie von ihren Eltern schlecht erzogen wurden! Das kannst Du schon im Kindergarten beobachten: Kaum ein Junge zwischen drei und vier ist in der Lage, sich allein anzuziehen. Ich beobachte das beinahe täglich. Sie können es nicht, weil Muddern ihnen den Arsch hinterherträgt. Spricht man das mal vorsichtig an, bekommt man zu hören, daß das eben Jungs sind und die halt länger brauchen... :huh: , ein Argument, daß ich schon nicht mehr hören kann.
Später geht es dann weiter: Ihnen wird hinterhergeräumt, -gewaschen,-geschleppt...von Mädchen wird hingegen viel eher erwartet, selbständig zu sein, im Haushalt mitzuhelfen, etc...daran haben auch 100 Jahre Emanzipation nix geändert.

Bevor mich jetzt die Mütter von Jungen mißverstehen: Ich weiß, daß es ganz tolle Exemplare gibt, die ihren Jungs früh beibringen, selbständig zu werden und mit anzupacken. Das sind aber auch die, die ich hiermit nicht meine!

Bearbeitet von Heiabutzi am 09.06.2010 15:05:54

Das ist mir auch schon öfter aufgefallen, auch bei uns in der Familie, Heia. Kochen, bügeln, putzen, das sind Sachen die man den Töchtern zeigt, aber nicht den Söhnen. Mein Mann wusste lange nicht mal, wie man eine Waschmaschine bedient. :blink: Und so hochkompliziert ist das nun wirklich nicht.

Ich glaube, das ist einfach eine Generationenfrage. Ich erinnere mich. als wir bei uns die Küche eingerichtet haben. Meine Schwiegermama war völlig fassungslos, dass mir die Verteilung von Schränken, hohen Fächer mit usw. nicht nach mir, sondern nach ihm ausgerichtet wurde, weil die Küche sein Terrain ist. Am liebsten wäre sie hingegangen und hätte nochmal alles auf meine Bedürfnisse umgeräumt. Und jetzt ist sie stolz wenn er wegen Kochtipps zu ihr kommt, so kann's gehen.


ich höre so viel im job im kindergarten, von eltern und omas,...

eine mama kam letzt - sie meinte, kind, komm mit, wir gehen eis essen und aufn spielplatz, papa putzt,...
ja, der mann meinte, vor 18 uhr will er keinen sehen, er mache großputz,.. sie und das kind könnten sich entspannen

und , den krippenkids bringe ich ab 2,5 jahren bei sich selber an- und auszuziehen. es dauert ewig, alle anderen müssen warten,... aber die kids haben erfolge, die eltern und die ele erzieher freuen sich.

und männer - ein kiga vater sagte letzt :

wir haben renoviert - meine frau hat kaum mitgemacht. sie hat nur den dreck weggemacht.
aber - die frau macht tag für tag den haushalt und alles, arbeitet wie er. er hat mini garten und renovierung. ja , da renoviert er alle 10 jahre mal und mäht mal alle 2 wochen den rasen .-.... und brüstet sich - sie macht tag für tag , das wird nciht gesehen, frech, oder ???

mir fällt oft nix mehr ein, wenn eltern sich bei mir erleichtern....


Meine Jungs können kochen, putzen, die Waschmaschine bedienen - und sie pinkeln sogar im Sitzen! :lol:

Man muss sie doch auf das Leben vorbereiten. Nicht jeder junge Mann hat gleich die Freundin bei sich wohnen, die ihm alles erledigt.
Die jungen Damen von heute sehen das auch anders, als ihre Mütter und Großmütter und wissen selbst oft genug nicht, wie eine Waschmaschine funktioniert und dass man Wäsche trennen muss.


Zitat
irgendwann hat er es dann kapiert, dass schmutzige wäsche nicht fähig ist,
alleine in den korb zu wandern ;-).  rofl  rofl  rofl


sicherlich nur eine Frage der Liegedauer.








:kotz:

Bearbeitet von SturmFee am 11.06.2010 15:09:36

Zitat (wollmaus @ 08.06.2010 18:32:18)
:o Das bitte erklär mir mal genauer!!!
Wenn ich das richtig verstehe, kochst Du nie??? :o

hab ich so nicht verstanden, sondern nur, wenn einer nicht sauber macht, lässt es der andere auch u bestellt DANN! Oder war´s doch anders gemeint?
Ich wollte auch den Vorschlag machen, ihn ständig zu nerven, er soll Essen kommen lassen, weil die Küche zu schmutzig ist zum Kochen :P
Ich klopf mir jetzt auch mal auf die Schulter, dass ich das Glück hatte, so´n tollen Typen zu finden, der ALLES im Haushalt selber kann :applaus: :applaus:
Allerdings haben wir getrennte Haushalte, wollen auch trotz "supergroßer" Liebe nicht zusammen ziehen, weil wir beide etwas Freiraum haben. Da wir aber von einer Woche mindestens 4 Tage doch gemeinsam in einer Wohnung sind, kann ich beurteilen, dass er ohne zu murren komplett einsatzfähig ist :D
(der geile Typ, der :grinsen: )

Hallo liebe Frag Mutti Mitglieder! :rolleyes:

Schön, das ich mit dem Problem nicht alleine bin... *freu*
Ein Tipp hat mir schon ganz gut gefallen... seine Sachen nicht zu machen... *lach*

Ich bin jetzt auch wieder arbeiten und mein Mann soll hier im Haushalt alles machen...
Ist es wirklich soooo schwer, das Geschirr zu waschen... Staubsauger schwingen...
Bad sauber machen... Wäsche waschen...

Ich weiß, dass das ein Motivationsproblem ist, aber was tut man?
Internet, Telefonieren, Zocken ist dann wichtiger...


Also, wie bekommt man Mann liebevoll dazu?

LG AschenputtelNicki


Na ja, ist doch einfach. :lol:
Ein Roboter muß her, der macht dann alles: putzen, spülen, bügeln, Wäsche waschen.

Die Programmierung, Ansteuerung erledigt der Herr des Hauses spielerisch per Tastatur und Joystick ... :P


Zitat (Talataki @ 06.06.2010 22:36:05)
Eigentlich haben wir mal abgemacht wer kocht muss die Küche nicht machen,...naja wie das funktioniert seh ich ja,...

Also bitte um ganz dolles Entschuldigung für deutliche Worte, :unsure:
aber das ist mit Abstand das Hirnrissigste, was ich je gelesen habe: Wer kocht, muß die Küche nicht "machen"???
Ich finde, wer kocht, macht auch die Küche gleich danach wieder sauber, eine Hausfrau älteren Semesters denkt über sowas gar nicht nach, für die ist das ganz normal.
Nett ist es, wenn derjenige, der mit gegessen hat, dann auch mit hilft , alles wieder in Ordnung zu kriegen (z.B. Abwaschen /Abtrocknen - der eine wäscht, der andere trocknet ab oder einer räumt den Spüler ein, der andere putzt Tisch, Herd und Küchentresen blank...) und beide zur gleichen Zeit - dann kann einer dem anderen ein bissel mit auf die Finger gucken - auf daß Quantität nicht zulasten der Qualität geht... :D

Es geht auch ein ganz nettes: "Okay, wenn ich heut das Mittagessen mache, kannst du doch eben alles durchsaugen, Bett machen, Staub wischen, die Blumen gießen" oder "ich mache die Wäsche und du eben die Suppe warm".
Es ist immer gut, wenn jeder seinen Aufgabenbereich hat (kann ja wechseln oder nach Vorlieben gestaltet werden, Hauptsache es wird GEMACHT, und zwar ordentlich) und man sich nicht gegenseitig vor den Füßen steht und dabei nur allzuleicht auf dieselben tritt. ;)

Ich bin so eine Multitaskingfähige, nach altem Müttermuster - aber manchmal will Männe gern mal was mitmachen oder fragt - und dann geht das so, wie oben beschrieben, am besten.
Bloß Kochen und die Wäsche mache ich lieber gänzlich und effizienter in Eigenregie... :pfeifen:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 16.01.2011 01:05:49


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