Was tun andere Omas für ihre Enkel? Bleibende Erinnerungen von Grosseltern


ich bin ja seit kurzem stolze oma von 2 enkelkindern.

und da ich eine oma sein möchte, an die sich die kids auch im erwachsenenalter noch mit freude erinnern (so wie ich mich an meine grosseltern :wub: ), habe ich mir halt ein wenig dazu überlegt und auch gemacht.

so bekamen beide einen kissenüberzug bestickt, auf der einen seite für beide der gleiche bär (enkelbubenbär mit blauem kleid, enkelmädelbär mit rosa keid), auf der rückseite des kissenbezuges dann name, gewicht, geburtszeit usw. aufgestickt, ich denke mal, den kissenbezug werden sie auch dann noch haben, wenn sie schon selber kinder haben, und dann noch sagen, DEN hat mir meine oma gestickt :wub: .

zusätzlich habe ich die meisten tageszeitungen von ihrem geburtstag gekauft, und dazu noch an die 30 wochenmagazine und zeitschriften aus ihrer geburtswoche ( von playboy bis micky maus), und ich habe auch diverse kataloge in ihre zeitungsschachtel gegeben, damit sie später einmal wissen, was zu ihrer geburtszeit gerade an mode und möbeln und elektronik modern war und was das alles damals gekostet hat.

der plan ist, dass jeder der beiden seine/ihre schachtel mit diesen zeitungen und katalogen und werbeprospekten zur volljährigkeit von oma bekommt. hoffe mal, das erlebt oma noch ^_^ .

und 2008 hat mir der schwedische möbelriese auf meine bitte hin auch die katalogausgaben von china und russland geschickt, ich dachte mir damals, DAS hat nicht so bald ein kind, diese kataloge aus seinem geburtsjahr.

und gerade heute habe ich dieselbe bitte an den schweden geschickt, nur sollen es für meine enkeltochter diesmal der katalog aus schweden und dazu noch einer aus england, frankreich oder spanien sein. haltet mal bitte die daumen, dass es auch diesmal wieder klappt.

und ich würde mich jetzt sehr freuen, von anderen begeisterten omas und auch opas zu erfahren, was sie denn so für ihre enkel gemacht haben und tun, um in bleibender erinnerung zu bleiben, neben der zeit mit geschichten vorlesen und gemeinsamen unternehmungen natürlich.

ich habe mir für mich nämlich vorgenommen, eine "zeit-oma" zu werden, also eine oma, die ihre enkel nicht mit geld- und sonstigen kaufbaren geschenken verwöhnt (klar gibt es immer wieder mal was aufs sparbuch für den führerschein, aber das alles erst für "später"), sondern eine oma, die ZEIT hat für ihre enkelkinder.

eine oma, die geschichten erzählt, die bastelt und zu der die kids einfach gerne kommen wegen der gesellschaft, und nicht wegen der geschenke.

das ist mal mein plan, und ich denke und hoffe, dass er aufgeht :wub: :wub: :wub: :wub:


ooooooh... willst du auch meine Omi sein :wub:

Ganz ehrlich, das sind schon sooo süße Ideen, die Du bisher hattest, dass ich ohne große prophetische Künste sagen kann:

Du BIST eine Omi, an der sich Enkel und sicher auch mal Urenkel mit Freude erinnern!!


Ich hatte zwei sehr verschiedene Omas, eine harte Frau, die ein schweres Leben hatte und keinerlei Liebe vermitteln konnte und eine, die sehr liebevoll ist, ihre Liebe aber immer gern mit Süßigkeiten ausgedrückt hat. Und der passende Spruch dazu "Aber nicht Mama sagen!" hat mich schon als kleines Kind viel Liebe für diese Frau gekostet!!

Fahre erzieherisch eine Linie, die der der Eltern entspricht, versuche nicht um die Liebe des Kindes gegen die Eltern zu buhlen. Ein Kind kann soviele Menschen gleichzeitig lieben!
Trotzdem muss die Oma immer ein bisschen mehr verwöhnen als die Eltern.
Höre zu, nimm ernst, habe immer ein saubere Taschentuch und ein Stück Trostschoki dabei.

Mehr fällt mir nicht ein. Du wirst das toll machen!

:blumen: Insi


Ach Tilla, am liebsten würde ich dich jetzt gerne mal knuddeln !!!! :bussi: Du hast so tolle Ideen, finde ich einfach toll.

Meine Mama ist auch so eine Kümmeroma, unternimmt viel mit den Kindern und hat auch immer tolle Ideen z.B. bastelt sie gerne mit den Kindern. Auch ihr Lebensgefährte, er ist nicht der leibliche Opa, kümmert sich um sie bestens. Sie sind immer für uns da, auch in schweren Tagen.

Meine Schwiegermutter ist so ein richtige Oma, wie aus dem Bilderbuch. Sie ist zwar schon über achtzig, aber ich glaube, die Enkel halten sie fit. Sie ist immer zur Stelle wenn ich sie brauche, ich bin aber auch immer für sie da. Ich hab sowieso die beste Schwiegermutter bekommen, Gott sei dank !.

Tja, und da wäre dann noch der leibliche Opa. Leider hat der überhaupt kein Interesse, weder an mir, noch an meinen Kindern. Früher war er mal meine Vertrauensperson, aber leider sind einige Umstände eingetreten, die unsere Beziehung sehr gestört ( zerstört ?!) hat. Ob das je wieder gekittet werden kann ist fraglich.
Aber ich weiß welchen Menschen ich vertrauen kann und die zu uns halten.

Also Tilla, bleib so eine begeisterte Oma, hab vor allem viel Zeit für sie und hab ein offenes Ohr für sie. Verwöhne sie mit deiner Nähe und Fürsorge, das ist das wichtigste für uns Menschen. Na ja, und ein paar Geschenke dürfen auch dabei sein :pfeifen: :pfeifen: .


Ich bin zwar keine Oma, sondern "nur" Tante - das wollte ich auch so, damit ich alle Kids der Familie gleich behandeln kann...
Ich kann dir nur sagen, verbringe viel Zeit mit den Kids! Dies bleibt in ihren Erinnerungen!
Ich mache jedes Jahr einen Ausflug mit meinen Neffen/Nichten und sie sprechen noch lange (mit Begeisterung) von den letzten Ausflügen... Das freut mich ja total! Die Mütter meinten schon, dass ich den Kids mehr Freude mit "unserem" Ausflug bereite, als mit den schönsten Geschenken...

Die Zeit, die du sinnvoll mit deinen Enkeln verbringst, werden sie bestimmt in Erinnerung behalten! Nimm dir Zeit für sie, denn die Kids sind schnell genug groß geworden...


Liebe Tilla,
toll, Deine Ideen!
Hatte auch mal eine Grossmutter, die mir meine Kindheit verschönert, wenn nicht gerettet hat.
Von ihr hab ich einfach alles bekommer.
Das Wichtigste aber war Zeit und Verständnis.
Ich bin mir sicher, dass Du Deinen Enkeln die Liebe und Beachtung schenken wirst, die sie prägen und ein Leben lang begleiten werden.
Alles Liebe Tweetie.


Hallo Tilla..
deine Ideen sind echt super. ICh habe zwar 4 omas aber keine war so. naja zu 3 Hatte ich kaum Kontakt. Leider.


Ich bin begeistert! Als ich das eben gelesen habe, da hatte ich den Wunsch, dass ich meinen Kindern auch so eine tolle Omi gegönnt hätte - doch leider war dies nicht der Fall.

Meine Mutter starb vor vielen Jahren mit 60 an Krebs und hatte nur noch unseren Ältesten knapp 2 Jahre begleiten können und unsere anderen Kinder nicht mehr kennengelernt. Meine Schwiegermutter ist auch schon seit 12 Jahren tot, hatte zwar noch unsere jüngeren Kinder erlebt, aber es war doch eher eine reservierte Beziehung bzw. auf jeden Fall anders, als ich es mir gewünscht hätte.Sie hatte sechs Kinder großgezogen und war froh, dass sie dann ihre Ruhe hatte und kaum Interesse an ihren Enkelkindern.

Meine Kinder haben leider nie die Möglichkeit gehabt, mal bei den Großeltern zu übernachten bzw. was mit ihnen zu unternehmen (Zoo, Jahrmarkt o.ä.) und ich war doch immer etwas neidisch auf meine Bekannten oder Freundinnen, wenn sie erzählten, dass ihre Kinder bei den Großeltern seien und sie dadurch etwas Zeit für sich hätten. Die Kinder hätten sich auch oft gewünscht, von den Großeltern Geschenke zu bekommen oder auch mal zwischendurch eine Kleinigkeit fürs Kino usw. - aber viel wichtiger wäre ihnen gewesen, etwas mit ihnen zu unternehmen, denke ich, denn das hörten sie ja oft von ihren Freunden, dass diese bei ihren Großeltern gewesen seien und auch mal das eine oder andere Geschenk bekommen hätten.

Leider war uns dies nicht vergönnt. Aber ich habe mir vorgenommen, falls ich mal Omi werden sollte, für meine Enkelkinder da zu sein (wenn es gesundheitlich möglich ist) und vieles nachzuholen, was meine Kinder bzw. auch wir als Eltern entbehren mussten, denn wir waren immer alleine für sie verantwortlich und konnten sie nicht mal eben abgeben, um auch etwas gemeinsam zu unternehmen.

Ich finde es ganz wichtig, dass Kinder auch Zeit mit ihren Großeltern verbringen und werde versuchen, meine Vorsätze - wenn es so weit ist - auch umzusetzen.

Ich selbst hatte eine ganz liebe Omi, die mir viel vorgelesen und sich auch sonst oft um mich gekümmert hatte, denn sie lebte bei uns. Leider starb sie, als ich knapp 10 Jahre alt war und sie fehlte mir doch sehr. Ich war immer neidisch auf meine Freundinnen, die noch ihre Omi hatten.


Tilla, Du bist ne tolle Oma!!! Mit einer Träne im Knopfloch war ich an meine Oma erinnert.

In den ersten 6 Jahren meines Lebens war ich egentlich fast immer bei Oma, da meine Eltern arbeiten mussten. Wenn ich an diese Zeit zurück denke frage ich mich wie sie den Haushalt gemacht hat. Oma hatte immer Zeit. Als ich 15 war ist sie leider gestorben, was ich sehr schade finde, denn sie wäre sicher eine priema Uroma gewesen. Ich vermisse sie immer noch.
Zu meiner anderen Oma habe ich nicht so ein enges Verhältnis. Da meine Eltern sich scheiden ließen, hatten wir aber auch Jahre keinen Kontakt.

Meine Mutter ist für meine Kinder auch eine nette Oma. Sie macht des öfteren mit den Kindern Ausflüge, aber, und da sind mein Bruder und ich uns einig, immer Sachen die Geld kosten. Ich halte ihr mal zu Gute, dass es ihr früher finanziell nicht möglich war mit uns so etwas zu unternehmen. Außerdem bevorzugt sie meinen Sohn. Zwar nicht permanent, aber ICH merke es. War aber früher schon so. Mein Bruder war auch immer der Beste. Egal, Schwamm drüber!
Meine Schwiegermutter (und Schwiegervater) unternehmen viel mit den Kindern. Die Kinder können immer dort übernachten und auch wenn Not am Mann ist: Nur Oma anrufen.

Ich sag immer: Sachen die man zu Hause nicht darf, darf man sicher bei Oma. Dafür sind Oma´s schließlich da!

EIN HOCH AUF DIE OMA´S!!! :schmatzer:


Meine beiden Großelternpaare waren sehr unterschiedlich.
Beide wohnten zwar nah beieinander, aber von uns zu Hause über 400km weit weg, so dass wir sie nur ein paar Mal im Jahr sahen.

Ich war das erste Enkelkind meiner Großeltern mütterlicherseits. Ich war uninteressant, da ich nur ein Mädchen war und dann auch noch die Tochter der einzigen Tochter. Meine Oma fragt mehrmals, wie "das Kind" denn eigentlich heiße (so schwer ist mein Name nicht).
Diese Großeltern hatte eindeutige Lieblingskinder, nämlich die Kinder des ältesten Sohnes, wo auch die einzige andere Enkelin herkam.
Ein Beispiel: Oma versuchte, meiner Cousine und mir, das Pfeifen auf Fingern beizubringen. Meine Cousine schaffte es. Und bekam 10 Mark. Ich bekam nichts.

Allerdings muss ich sagen, dass mir das als Kind alles gar nicht so auffiel. Ich liebte diese Großeltern trotzdem.
Beide sind nun tot, als meine Oma starb, war ich 14.

Die Großeltern väterlicherseits sind das Gegenteil. Sie haben ihre Enkelkinder alle gleich geliebt und gleich behandelt. Mein Bruder und ich waren bspw. sehr mäkelig, was das Essen anging. Bei Oma gabs immer die besten Sachen. Und wenn auf fünf Töpfen gekocht wurde.
Wir waren auch des öfteren dort alleine zu Besuch, für zwei bis drei Wochen. War wunderbar und wenn wir wieder zu Hause waren, wollten wir wieder dahin. Klar, bei Oma darf man mehr.
Die Entfernung war kein Problem, wir haben trotzdem eine tiefe Bindung aufgebaut.

Mein Opa ist mittlerweile ebenfalls tot, er starb vor drei Jahren bei einem völlig überflüssigen Verkehrsunfall.
Meine Oma ist eine zerbrechliche alte Dame geworden, die immer noch weiß, was sie will und uns Enkel immer noch über alles liebt. Auch wenn die Enkelschar durch eine schwere Krankheit dezimiert wurde und der Tod meines Cousins leider nur eine Frage der Zeit ist.

Ich bin gespannt, wie meine Eltern sich als Großeltern machen. :wub:
Mein Vater war sicher kein Supervater, aber so als Opa :D . In ein paar Jahren wissen wir mehr.


an tilla: deine enkel werden sich später gewiss sehr glücklich schätzen, eine oma wie dich zu haben. und andere kinder und eltern werden sie beneiden. :blumen:

die zeitschriften und kataloge werden ihnen nicht so viel bedeuten wie der gedanke, dass du dir zeit für sie genommen hast. dass du sie gern bei dir hattest. und du sie geliebt hast. :wub:

die mutter meiner mutter war und ist eine wundervolle frau. sie hatte immer zeit für mich. war recht modern eingestellt und hat mich oft gestützt und mir kraft gegeben. sie hat immer zu mir und meinem bruder gehalten. meine andere oma starb, als mein vater ein junger mann war.

meine tochter hat zwei sehr unterschiedliche omas. meine mutter hat sie einmal gesehen. es war im krankenhaus ein oder zwei tage nach ihrer geburt. sie sagte, sie sei recht hübsch. und mäkelte an ihren namen. seitdem hat sie sie nicht mehr gesehen.

meine schwiegermutter ist eine leidenschaftliche oma. sie drängt sich niemals auf. jedoch ist sie immer für ihre kinder und enkelkinder da. nimmt sich zeit für sie. und weiß vor freude nicht ein und nicht aus, wenn ein kind bei ihnen schlafen darf.

sie spielt mit ihnen und erklärt ihnen viele dinge. und kann manchmal auch recht streng sein. der neffe meines mannes ist recht oft ein ungestümer wildfang. am liebsten hat sie es, wenn alle kinder und enkelkinder da sind. es wird ihr niemals zu viel.

nach den geburten ihrer enkelkinder hat sie wochenlang die haushalte übernommen. damit ihre söhne und deren frauen viel zeit für die babys hatten. um sie kennen zu lernen und sich zu erholen. so, wie sie es von ihrer eigenen mutter kannte. und ihrer familie.

ich bin schrecklich froh, dass ich sie immer um rat fragen kann, wenn ich mir unsicher mit meinem kind bin. sie lacht mich niemals aus. und nimmt mich ernst. ohne ihre unterstützung wäre ich schon oft verzweifelt. meine tochter liebt sie sehr. sie ist bei ihr immer fröhlich. und ich weiß sie in guten händen. :wub:

meine schwiegermutter erzählt jedem von ihren enkeln. die wände haben neue regale bekommen. die mit fotos ihrer enkel überladen sind. während meine mutter nicht einmal glückwünsche annehmen mochte, die sie zu ihrer großelternschaft bekam.

sie muss sich selbst bremsen, damit sie nicht zu viele geschenke kauft. und ließ für alle enkelkinder bäume in israel pflanzen. jede winzigkeit posaunt sie liebevoll in die welt hinaus. :hihi:

ihre opas sind gleich liebevoll. mein vater kommt oft zu besuch, um sie zu sehen. und freut sich darauf, uns drei nach seinem umzug oft bei sich zu besuch zu haben. mein schwiegervater ist opa mit herz und seele. er heckt immer unsinn mit den kindern aus. baut und bastelt mit ihnen. und versteht sich blendend mit meinem vater.

meine eigene oma und die oma meines mannes lieben meine tochter auch sehr. und kümmern sich gern um sie. auch wenn sie nicht mehr so rege sind. doch vorlesen und fingerspiele spielen beherrschen sie wundervoll. :wub:

meiner tochter wird gewiss nicht jeder wunsch von ihnen erfüllt werden. doch sie wird aufwachsen und erkennen, dass sie geliebt wird. das ist uns am wichtigsten. die lieblosigkeit ihrer anderen oma wird sie hoffentlich niemals ängstigen oder traurig machen.


Tilla, du bist eine Superoma. Da brauchst du dir gar keine Gedanken zu machen. :blumen: Meine Großeltern hatten nie viel Geld und tolle Geschenke gab's von ihnen nicht. Aber sie hatten Zeit für mich, haben mich als Kind und als junger Erwachsener ernst genommen und haben mir immer gezeigt, wie gern sie mich hatten. Nie gab es stichlige Bemerkungen oder Vorwürfe, sie haben sich immer gefreut, wenn wir da waren und ich erinnere mich heute noch an die Spaziergäne im Wald mit meinem Opa, an die selbstgebackenen Kuchen meiner Oma, die lieben Anrufe zum Geburtstag. Und ich war nur eine von einem ganzen Dutzend Enkel! Als meine Oma vorletztes Jahr beerdigt wurde war der Pfarrer erstaunt, wie viele Leute bei einem Begräbnis einer solch alten Dame anwesend waren. Ich habe am Todestag eine Kerze angezündet, werde das jedes Jahr tun und meinen Kindern von ihr erzählen und bin froh hier zu lesen, dass es noch andere, genauso warmherzige Omas gibt wie es meine war.


Ich möchte mich doch noch mal kurz melden, denn die Opa´s sollten nicht vergessen werden.

Mein Schwiegervater ist so ein Super-Opa. Ein Beispiel: Freitag´s fahren wir meist zu Schwiegereltern. Mein Mann und mein Sohn spielen dort im Musikverein und Freitag´s ist Probe. Oft ist es so, dass die Kinder dann bis zum Samstag (oder Sonntag) dort übernachten. Sollte das schon mehrer Wochen nicht der Fall gewesen sein und die Kinder fragen nicht wegen schlafen, fragt mit Sicherheit der Opa. :wub: Wenn ich dann frage, wann ich die Beiden wieder einsammeln soll, kriege ich zur Antwort: "Komm mal nicht zu früh! Auf keinen Fall vor 18.00 Uhr." Mütter fragen aber auch doofe Sachen.


Liebe Tilla, mir wird ganz warm um´s Herz, wenn ich lese, wie sehr du dich bemühst um deine Enkelchen.
:wub:
Und wie Du schon selbst geschrieben hast, nimm dir Zeit und mache schöne Sachen mit deinen Enkelchen.
Vielleicht magst Du für jedes Enkelchen einen Baum pflanzen (falls Du keinen Garten hast geht das auch in manchen Städten in öffentlichen Parks mit Genehmigung)
Bewirtschafte mit ihnen gemeinsam ein Gemüsebeet, les ihnen abends Märchen vor, ab in den Zoo und natürlich sitze gemeinsam mit ihnen im Sandkasten. Zeit und Gemeinsamkeiten. Das ist das Wichtigste.

So eine Oma würd ich mir wünschen für meine Kinder. Leider läuft es bei uns ganz anders. Väterlicherseits ist keine Oma (und Opa) vorhanden. Meine Mutter läd dann schon mal zum Kaffee ein, auch zu Weihnachten. Manchmal übernachten meine Kinder bei ihr. Aber dann sitzen alle vor dem Fernseher (im Dunkeln um Strom zu sparen). Meine Mamma ist lieb. Meinem Papa sind Kinder egal. Wir waren damals auch egal.
Meine Eltern waren noch nie im Zoo mit den Kindern, noch nie im Kino, auf keinem Spielplatz.

Du wirst bestimmt eine super-mega-tolle Oma.


Tilla,
was du für deine beiden Enkel machst ist wirklich Super. Sie werden es sicher zu schätzen wissen was sie für eine liebe Oma haben.
Viele Omas sind einfach die Besten der ganzen Welt. Meine Omas waren auch die Besten Omas. Die eine Oma kochte den besten Pudding und ließ mich so lange aufbleiben wie ich wollte. Bei ihr durfte ich auch ganz oft in den Ferien schlafen und durfte die Erbsen und Möhren aus ihrem Garten essen ohne sie abzuwaschen.Da durfte ich in den Kirschbaum klettern und wenn ich genug Kirschen gepflückt hatte,machten Oma und ich Kirschkernweitspucken. Opa wußte alle Wörter im Kreuzworträtsel und hat immer nur die schweren Wörter gelöst...die leichten durfte ich machen. Wenn ich in den Sommerferien bei ihnen schlief haben wir bis es dunkel wurde auf der Terrasse Rommee um Geld gespielt und Opa und Oma gaben mir abwechselnd immer unter dem Tisch ein paar Pfennig damit ich weiterspielen konnte(der andere durfte ja nichts merken):). Wenn ich bei den anderen Großeltern war fragte oma immer was ich am liebsten essen möchte...Meine Antwort war jedesmal: Hühnersuppe,denn Oma kochte die Beste Hühnersuppe. Mit dem Opa ging ich immer zu einem großen Teich an dem wir Enten fütterten und hinterher liefen wir zu Ark*,da trank Opa einen Kaffee und ich durfte mir eine von den leckeren Pralinen aussuchen.
Also ich denke das Omas und Opas sich gar nicht so viel Mühe und Kosten machen müßen....sie brauchen sich nur ein bisschen um die Enkelkinder kümmern,ihnen zuhören und sie spüren lassen das sie sie Lieb haben...dann erinnern sich die Kinder ihr Leben lang an die besten Omas und Opas der ganzen Welt.


Ist toll, was Du alles für Deine Enkel machst, aber ehrlich gesagt, mir wär das zuviel!
Ich habe von meinen Grosseltern nur wenige, dafür für mich ganz spezielle und umso kosparere Erinnerungen, die dann sogar meist nicht materiell sondern nur in meinem Herzen sind und erst noch ganz persönlich sind.


Genauso ist es bei mir auch.

Da sind zum einen die Namen. Die eine hieß "Oma Onkel Meinolf". Ganz einfach weil mein Onkel mit seiner Familie im gleichen Haus wohnte. Die andere Oma Flüte, wiel hinter ihrem Haus das Flüt her floß, ein kleiner Kanal (Bach? Fluß?, weiß nicht, was das Flüt eigentlich ist.)

Oma Onkel Meinolf war eine warmherzige Frau mit einem trockenen Humor, den ich erst posthum verstanden habe. Sie hat mir meinen Teddey geschenkt.

Oma Flüte war die Oma, die uns den Unsinn beibrachte. Vonn ihr kenne ich solche Dinge wie "Mariechen sprach zu Mariechen: Laß mich ma riechen, Mariechen. Da ließ Mariechen Mariechen ma riechen." oder "Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach"
Oder warum das Stiefmütterchen Stiefmütterchen heißt...
Meine Güte, wie oft hab ich den Affen im Handschuhfach des Käfers gesucht, als Oma es mal wieder zuschlug mit den Worten Klappe zu, Affe tot.

Solche Erinnerungen sind mir wertvoll. Da kommt, auch wenn ich ihn heißgeliebt habe (und es immer noch tue :ph34r: ) kein Teddy mit.

Bearbeitet von knuffelzacht am 24.06.2010 18:42:55


Ich finde es auch toll, was du so alles für die Enkelchen machst.

Meine Oma väterlicherseits war eine liebe, alte Dame. Sie war aber auch sehr kniepig. Geld mal zwischendurch gab es nicht. Ich durfte nie die Schüssel von der Sahne oder dem Kuchenteig ausschlecken. Das besorgte sie schon selbst. Wenn sie uns dann mal außerplanmäßig besuchte, brachte sie uns Pfefferminzkissen mit, die wir uns unter vier Kinder brüderlich aufteilen mussten.
Meine Oma verstarb in 1995. Leider hat sie ihren letzten Urenkel nicht mehr erleben dürfen.

Mein Opa war ein herzensguter Mann. Ihm verdanken wir allen unsere Löckchen. Mal mehr mal weniger verteilt. Wenn ich mal am WE bei ihnen schlief, wurde eine Flasche Wein aufgemacht. Ich bekam dann immer ein Sherry-Glas Wein, den ich nur nippend einnehmen durfte. Opa zählte immer die letzten Tröpfchen ins Glas, wenn die Flasche leer war.


Mein Opa mütterlicherseits habe ich nicht gekannt. Er verstarb gegen 1948 oder 49. Selbst meine Mama kannte ihren Vater nicht. Meine Oma lebt noch. Ist 93 Lenze jung und macht noch alles mit, was sie - oder vielmehr die Familie - angeboten bekommt. Sie war immer Großzügig, kaufte uns allen Kleidung, gab uns Kirmesgeld, war immer da. Ich habe oft bei ihr das WE verbracht. Wenn sie gebacken hat, hat sie mir immer viel Teig übergelassen, den ich ausschlecken durfte. Mit ihren Freundinnen fuhr die Oma Sonntags immer aus. Wenn ich bei Oma schlief, fuhr ich mit. Ich habe damals tolle Sachen erleben durfen. Witzig war die Fahrt im Käfer, denn Oma hatte einen Führerschein. Leider hat meine Oma ihre Freundinnen längst überlebt. Wir sind jetzt ihr einziger Halt. Seit dem ihre Freundinnen verstorben sind, ist meine Oma auch anstrengend. Sie pachtet altersdreist jedes Recht auf ihre Seite. Oft geht sie uns auf den Keks. Aber sie ist nach wie vor sehr großzügig. Als ich das letzte mal meine Eltern in der Eifel besuchte, gab sie dem Kurzen 10 Euro. Einfach so. Der Kurze war sehr erstaunt, freute sich, dankte brav. Das kannte er von seiner anderen Uroma nicht. Und was sagt meine Oma: Eifel, wem, wenn nicht den Kindern, soll ich mein Geld geben? Mitnehmen kann ich es nicht.

Meine Eltern sind keine Schlechten Eltern. Gute Großeltern. Mein Papa behandelt seine Enkel alle gleich. Hört zu, wenn die Kinder was haben. Erklärt ihnen die Welt. Fährt mit ihnen in den Zoo, macht Ausflüge. Ist ein Guter Mann. Mein Papa hat dem Großen kurz vor der Gesellenprüfung noch alles über Wirtschaftspolitik in einem ewig langen Telefonat erklärt. Ihm ist nix zuviel.
Meine Mutter immer im Stress. Auch keine schlechte Oma, aber leider uncool.

Die Eltern von meinem Mann sind auch gute Großeltern. Sie unternehmen viel mit meinem Kurzen. Klar, ist ja auch der einzige Enkel. Meine Schwie-Mu überschüttet den Kurzen mit Liebe. Es gab Zeiten, da rief sie jeden Tag an, um mit dem Kurzen zu quatschen. Das war so schlimm, dass selbst mein Sohn das Telefon hat klingeln lassen. Es wurde ihm zuviel.
Opa ist ein guter Angler, das machen die beiden auch oft und gerne in den Ferien. Leider blockt er ab, wenn der Kurze sich von ihm verabschieden will. Oma drückt den Jungen fast zu Tode und Opa hat nur ein Hand-Shake über.

Und ich hätte gerne Enkel. Wie ich werde. Weiß ich nicht. Hoffe doch, dass ich eine coole Oma werde.
Mit Geld zuschütten kann ich meine Enkel nicht, aber Zeit und Liebe werde ich aufbringen. Das weiß ich.
Da ich aber eine Jungenmutter bin, werde ich meine Enkel wohl nicht allzuoft zu Gesicht bekommen.
Könnte ich der Mutter meiner Enkel noch nicht ein mal verübeln, denn meine Kinder habe ich auch lieber bei meinen Eltern gesehen.


oma kann ich nich werden und als potentieller opa fehlen mir die kinder dazu

aber als vorschlag oder was ich machen würde

bei jedem besuch immer ein foto in der gleichen pose oder nur das gesicht vom kind oder irgendwas anderes in der art.da kommt nach ein paar jahren was zusammen


Zitat (Eifelgold @ 26.09.2010 19:48:33)
Da ich aber eine Jungenmutter bin, werde ich meine Enkel wohl nicht allzuoft zu Gesicht bekommen.
Könnte ich der Mutter meiner Enkel noch nicht ein mal verübeln, denn meine Kinder habe ich auch lieber bei meinen Eltern gesehen.

bisher haben nur die söhne meiner schwiegermutter kinder. zusammen sind es drei. und sie sieht sie sehr oft. das kann bei dir auch so kommen. :blumen:

Wow, du bist ja eine fantastische Oma. :wub: Aber ich finde nicht nur die Geschenke super klasse (hat mich auch total inspiriert) sondern vielmehr die große Liebe, die man zwischen deinen Zeilen durchliest.
Ich glaube, solange du immer für deine Enkelchen da bist, ein offenes Ohr hast und sie liebst, dann wirst du gar nicht sooo viel schenken müssen, die werden dich abgöttich lieben! Das mit Sicherheit.

Frei nach dem Spruch den ich auf dem Jahrmarkt zuletzt las:

"Wenn Mama und Papa nein sagen, dann geh ich zur Oma!" rofl


Das Beste an meiner Oma? Sie war und ist immer, immer, immer für mich da. Sie liebt mich bedingungslos und hat mich nie bewertet. "Wichtig ist der Mensch innen drin", hat sie gesagt, und jede Phase meiner äußeren Erscheinung mit einem Augenzwinkern unterstützt.
Hatte ich Stress mit Mama konnte ich sie anrufen. "Soll ich Dich holen, oder kommst Du selbst her?, war dann die Frage. Auch heute noch kann ich mich bei ihr ausheulen.
Die Geburtstagszeitung mit den Fotos bis zum 18. war so schön und für mich was ganz besonderes. Überhaupt habe ich von meiner Oma viel Selbstgemachtes bekommen, was mir mehr wert ist als alles andere.
Eine Oma sollte einen einfach nur lieben - mehr kann man sich gar nicht wünschen.

Für mich ist es schön, dass ich nun auch etwas zurück geben kann.


Ich finde es schön, dass da doch sehr viele so schöne Erinnerungen an ihre Großeltern haben.

Und einiges von dem, was ihr da so berichtet habt, hat mich auch inspiriert.
Vor allem die Idee mit dem regelmäßigen Foto werde ich umsetzen.

Danke an euch alle für eure Beiträge zu meiner Frage.

Im Moment ist es für meinen Enkelsohn (gerade zweieinhalb) am Schönsten,
wenn er Omas`s Wohnung umdekorieren darf, und ER darf :wub:,
es ist süß, zuzuschauen, wie er sich mit den schwersten Dingen mit Begeisterung abschleppt.

Und er liebt es, der Oma zu helfen beim Aus-und Einräumen von Geshirrspüler und Waschmaschine.
Ist nur schade, dass sich diese Eigenschaft verliert, bis sie in der Pubertät sind rofl .


Die Ikea Kataloge finde ich ein bißchen übertrieben, aber ansonsten alles gute Ideen, über die sich deine Enkelchen später sicher sehr freuen werden :wub:
Meine eine Großmutter habe ich als Koch- und Back-Oma in Erinnerung und die andere als Bastel- und Spiel-Oma. Leider haben beide Großeltern weit weg von uns gewohnt, was ich immer sehr schade fand.


Liebe Tilla,
gestern habe ich deinen Oma-Beitrag entdeckt und mit viel Freude gelesen :wub: . Auch die Antworten haben mir sehr gefallen. Ich finde deine Idee genial und bin ganz traurig, nicht selbst an eine Erinnerungsschachtel für meine Enkel gedacht zu haben. Dafür hatte ich einige Spielsachen meiner beiden Töchter sorgfältig für meine zukünftigen Enkel aufgehoben (Spiele, ein wunderschönes Puppenhaus, einen kleinen elektrischen Herd, wie es sie heute nicht mehr gibt, auf denen man richtige Pfannekuchen backen kann und anderes mehr). Ich selbst hatte also zwei Töchter, jetzt habe ich drei Enkel, drei kleine Jungs ! Zwei von ihnen sehe ich oft, den dritten leider seltener, er lebt mit seinen Eltern in den U.S.A. Ich selbst lebe seit 1964 in Frankreich. Ja, was tun andere Omas für ihre Enkel? Die untenstehende (wahre) Geschichte habe ich am 15.02.2010 für meinen Blog http://annemarie.bloggaworld.de geschrieben. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie dir gefällt.

Sehr herzliche Grüsse von
Oma Annemarie

HÜHNER UND BANANEN

Neulich habe ich meine Tochter besucht. Sie bewohnt mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Söhnen ein schönes Haus mitten auf dem Land. Ein Holperweg führt von der Landstrasse aus zu diesem Haus. Neben ihnen gibt es einen ehemaligen Bauernhof. Das Haus steht immer noch da, aber das meiste Land ist verkauft. Nur ein Schwein und eine ganze Menge Hühner gibt es noch dort.

Wir haben schön zu Mittag gegessen. Danach haben wir einträchtig die Küche aufgeräumt (meine Tochter hat eine Geschirrspülmaschine!). Meine Tochter war müde und darüber hinaus etwas erkältet. Sie fragte mich, ob es mir nichts ausmachen würde, wenn sie sich ein halbes Stündchen hinlegen würde. Natürlich machte es mir nichts aus. Meine Tochter und mein Schwiegersohn sind beide berufstätig, sie haben ein interessantes, aber auch anstrengendes Leben.

Ich schlug den beiden Jungs einen kleinen Spaziergang vor. Der 4-jährige Cyril stimmte sofort freudig zu, sein 7-jähriger grosser Bruder Kevin lehnte höflich ab, er wollte sein neues elektronisches Spiel ausprobieren. Also zogen Cyril und ich allein los. Wir waren vielleicht zehn Meter auf dem Holperweg vorwärtsgekommen, als Cyril wie angewurzelt stehen blieb und mit weit geöffneten Augen nach vorn zeigte: "Regarde, mamie Annemarie, ces poules, ces poules, elles sont gagas, il va leur arriver quelque chose sur la route! Il faut le dire à maman!" Sieh doch, Oma Annemarie (seine andere Oma, die Mutter seines Vaters, das ist mamie Véronique), diese Hühner, diese Hühner, also, die sind ja plemplem, ihnen kann doch was passieren auf der Strasse! Wir müssen das Mutti sagen!

Also, ich habe die Hühner angesehen, es waren mindestens zwanzig, die da friedlich auf dem Weg pickten und keine Anstalten machten, zur Strasse weiterzulaufen, um sich überfahren zu lassen, und wollte gerade Cyril in dieser Hinsicht beruhigen, aber dieser rannte schon zum Haus zurück. Zu spät, um ihn zurückzuhalten, aber ich habe an meine Tochter gedacht, die so gern ein halbes Stündchen geschlafen hätte. Da kam Cyril aber auch schon wieder aus dem Haus und langsam auf mich zu. Ich weiss nicht, was meine Tochter zu ihm gesagt hat, aber nun sah er mich an und fragte mit einem besorgten Blick auf die Hühner: "Kratzen die?" Das war es also, er hatte in Wirklichkeit nicht Angst um die Hühner, sondern Angst vor ihnen! Natürlich, ein Huhn ist im Verhältnis zu einem kleinen Jungen ganz schön gross.

"Aber nein", beruhigte ich ihn. "Hühner sind sehr friedlich. Du riskierst höchstens einen Schnabelhieb, wenn du sie zu sehr ärgerst." Ich weiss, in Wirklichkeit würden die Hühner eher weglaufen, aber es ist ja besser, die Kleinen gleich daran zu hindern, die Hühner zu ärgern.

Die Hühner setzten sich nun auch ganz gemächlich in Gang, um sich wieder zum Bauernhof zurückzubegeben. Der Holperweg war frei für uns.

Nachher, als wir bei meiner nun ausgeruhten Tochter zurück waren, haben Kevin und ich mit seinem elektronischen Spiel gespielt. Es war ein Autorennen. Er hat mir ganz lieb alles erklärt und natürlich trotzdem haushoch gewonnen. Ich musste aber nachfragen, wer denn nun gewonnen hätte, damit er es mir schonend sagte. Richtig rührend. Aber natürlich wollte er mich auch nicht entmutigen, weiter mit ihm zu spielen.

Cyril hat in der Zeit gemalt. Als er fertig war, zeigte er mir das Bild (an dieser Stelle habe ich auf meinem Blog das entsprechende Foto eingeschoben, aber hier bekomme ich das nicht hin :wacko: )

"Sind das Hühner?" fragte ich etwas ratlos.

"Nee, Bananen", war seine Antwort. Klar, wenn man's weiss, sieht man das ja auch.

Es war ein schöner Tag, aber als ich dann wieder zu Hause war, war ich es, die mich ein bisschen ausruhen musste.

A bientôt,
Annemarie


Im letzten Jahr hatte ich mich hier schonmal zu Wort gemeldet, als mein erstes Enkelchen noch unterwegs war. Nun ist sie da, im Februar geboren, ein kleines Mädchen mit Namen Ella Yasmin.
Alle Sorgen und Gedanken sind vorbei. Denn ich darf auf eigenen Wunsch hin das kleine Mädchen jede Woche einen Nachmittag zu mir holen und mich mit ihr beschäftigen. Natürlich ist sie erst 5 Monate alt und von daher noch zu klein, um viel mit ihr zu unternehmen, aber ich genieße diese Stunden jedes Mal sehr. Sie kennt mich schon gut, strahlt mich an, wenn ich sie abhole und läßt sich ohne Probleme wickeln, füttern, versorgen. Auch "spielen" kann sie schon mit mir.
Ich bin sehr froh, wie sich das alles entwickelt hat und denke mir, daß dies das Beste ist, was ich für sie tun kann: dafür sorgen, daß wir einen guten Kontakt zueinander bekommen, damit sie weiß, ich bin für sie da, wenn sie mich braucht. Natürlich nehme ich die Kleine auch mal,w enn mein Sohn und meine Schwiegertochter aus anderen Gründen gerade keine Zeit haben wie neulich, als die Taufe vorbereitet wurde.
Denn dafür sind wir Omas ja da, daß wir uns um unsere Enkelkinder kümmern. Übrigens ist es auch schön, wenn ich sie wieder nachhause bringen kann, denn dann bin ich rechtschaffen müde und geschafft, aber zufrieden........!!!



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