Rezepte aus Großmutters Zeiten: was gabs früher bei Oma


Schönen Guten Tag wünsche ich Euch!

Über die Suchhilfe habe ich mein obiges Thema eingegeben , aber bin nicht fündig geworden. Und so starte ich dann ein neues Thema.

Würde mich mal interessieren was es damals bei Euren Omas als "gute alte "
Rezepte aus Omas Zeiten" zu essen gab. Vielleicht erinnert sich der/die ein oder andere ja auch sogar noch an ein Rezept was von Familie zu Familie immer weiter gegeben wird. Die traditionelle gute Küche eben!
Ich selbst habe zum Geburtstag ein richtig schönes Buch geschenkt bekommen mit ganz alten Rezepten aus Omas Zeiten", leider gibt es davon nicht allzuviele.
Und die "traditionsrezepte unserer Omas" sind da meist auch nicht mit dabei.

Gerne schreibe ich auch ein Rezept meiner Oma auf was Sie damals immer gekocht hatte und was mir meine Mum dann weitergegeben hatte:


Kleine Frikadellen in Weißkrautgemüse

Zutaten für 4-6 Personen

1 großer Kopf Weißkraut
Mehl, Butter, Sahne,
1 Ei

1 Kilo Hackfleisch gemischt (wer kein Schwein mag geht auch nur mit Rind)
1 Dicke Zwiebel
2 Eier (ganz)
Salz, Pfeffer, Muskat
einen Teelöffel Senf
1 Brötchen (eingeweicht)
halbes Glas Mineralwasser

Alles gesamt zu einer Masse verarbeiten, kleine (wirklich kleine)
Frikadellen formen und ganz normal in der backen.
Aus der Pfanne nehmen und auf einem Stück Küchenpapier das Fett abtropfen lassen.

Weißkraut in kleine Streifen schneiden, und in kochendem Salzwasser
gar kochen (nicht zu weich aber auch nicht zu fest).
Weißkraut abgießen ABER die Brühe nicht wegschütten.

Butter / Margarine in einem großen anschwitzen, Mehl (hier ca. 1 kleine Kaffeetasse voll) darauf geben und anschwitzen.
Die Brühe nach BEdarf hinzugeben so daß die dicke einer schönen Soße entsteht.
Abschmecken mit etwas Gemüsebrühe, Pfeffer, Muskat.
Einmal gut aufkochen lassen. Topf von der Kochstelle nehmen, das ganze Ei hinzugeben und schnell in der Soße verrühren. Sahne dazu geben.

Das Weißkraut in die Soße geben, die kleinen Frikadellen hinzugeben und alles miteinander verrühren. - Fertig -
Am besten passen dazu Kartoffeln.

Wenn Oma und Mama das für uns gemacht haben, deftig und lecker , :sabber: : :sabber: :sabber: :sabber: :sabber: :sabber:

Freue mich auf Eure Rezepte und Erinnerungen :D
Viele Grüße von Kochgenuss


Bitte Rezepte auch auf der Hauptseite eintragen damit die anderen Gäste auch was davon haben :)


Das Rezept für Endivien durcheinander habe ich gestern schon an der entsprechenden Stelle gepostet.
Das war eines von meiner Oma.

Meine andere, die sauerländische Oma, hat immer "Schniederscourage" gekocht.
Das war eine Art Weiße-Bohnen-Eintopf mit vielen gewürfelten Möhren und Kartoffeln.
Es war auch was Geräuchertes drin, Mettwurst oder Speck?
Ich habe das leider nie selbst gekocht, nur immer gerne gegessen.
Kennt jemand das Rezept?


Zitat (murphy @ 25.11.2005 - 16:24:31)
Bitte Rezepte auch auf der Hauptseite eintragen damit die anderen Gäste auch was davon haben :)

Sorry Murphy,
aber ich kann Dir nicht ganz folgen was Du meinst..... :unsure:

Frag-Mutti ist ja primär eine Webseite für tipps. Das Forum lesen aber nicht alle die Leute, die einfach nur auf die Webseite gehen. Bitte trage Dein Rezept auf www.frag-mutti.de ein, auf der Startseite gibt es einen link, wo man neue Tipps abegeben kann mit den entsprechenden Kategorien.

Murphy


Meine frühere Vermieterin (mit über 80 J. kinderlos verstorben) hat mir das Rezeptbuch ihrer Mutter geschenkt. Das gute Stück ist gute 100 Jahre alt und sieht eher aus wie ein Schulheft. Alle Rezepte sind fein säuberlich von Hand geschrieben. Natürlich in der damals üblichen Handschrift. Und das ist das Problem. Ich kann nicht alles lesen. :( Aber da Fertigsuppen oder -soßen zu der Zeit noch gar nicht existierten, stecken da bestimmt jede Menge Geheimnisse und Tricks drin. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, versuche ich es zu entziffern. Ich bin sehr gespannt. :)


[SIZE=1][SIZE=1][SIZE=1] :sabber: Hallo!
Ich hole mir immer Rezepte aus dem Internet unter "www.CMA.de". Dort gibt`s ca 40000 Rezepte auch die guten alten. Ich werde dort immer fündig und wenn Du sammeln willst kannst Du sie auch gleich ausdrucken. Versuch`s und finde was nach Deinem Geschmack.
Gruß Fritzchen :D :) :unsure: :gestatten:


Zitat (murphy @ 25.11.2005 - 16:31:00)
Frag-Mutti ist ja primär eine Webseite für tipps. Das Forum lesen aber nicht alle die Leute, die einfach nur auf die Webseite gehen. Bitte trage Dein Rezept auf www.frag-mutti.de ein, auf der Startseite gibt es einen link, wo man neue Tipps abegeben kann mit den entsprechenden Kategorien.

Murphy

Vielen Dank Murphy, jetzt habe es auch ich verstanden... :wub:
Habe es soeben direkt bei den Tipps hinterlegt.
Danke Dir für den Hinweis, war mir nicht sooo bewußt!

Das ist ein wirklich netter Thread. :) Ich überlege schon die ganze Zeit ob ich ein Rezept von Oma's Zeiten kenne . Leider fällt mir nix ein :(


Hallo Calendula!

Ich habe ein wenig gegoogelt, vielleicht hilft dir das:

http://kochbuch-und-kuechenhilfe.de/Seiten...pf/schnicou.htm

Liebe Grüße

Flodo2002


Zitat (Flodo2002 @ 25.11.2005 - 19:04:16)
Hallo Calendula!

Ich habe ein wenig gegoogelt, vielleicht hilft dir das:

http://kochbuch-und-kuechenhilfe.de/Seiten...pf/schnicou.htm

Liebe Grüße

Flodo2002

Hi, Flodo

Das ist total lieb von dir.
:blumenstrauss

Ich habe das Rezept schon zu meinen Favoriten gepackt.
Das werde ich bald nachkochen und testen,
ob sich ein nostalgisches Gefühl einstellt.
Ich weiß gar nicht mehr, ob damals Backobst drin war,
aber ich werde euch berichten, wie es sich "anschmeckt".
:)

Zitat (kochgenuss @ 25.11.2005 - 16:37:06)
Vielen Dank Murphy, jetzt habe es auch ich verstanden... :wub:
Habe es soeben direkt bei den Tipps hinterlegt.
Danke Dir für den Hinweis, war mir nicht sooo bewußt!

Hach..ich bin so selbstlos und will halt nicht dass so geile Rezepte der Öffentlichkeit vorenthalten werden :D :D

Meine Oma hat zum Frühstück oft Bruckei gegessen. Das war süßer Kaffee (ganz früher süßer Malzkaffee) und dort hinein hat sie hartes Brot "eingebrockt", d.h. Brotstückchen eingeweicht. (Daher der Name).

Hab ich als Kind nie gemocht. Aber heute mix ich mir einen eigenen, dicken Milchkaffee zusammen, da schmeckts sogar mir. Sozusagen das Müsli der Altvorderen... :D

Gruß, SCHNAUF


Ich mein, da hat es schon mal einen threat gegeben - bin mir ziemlich sicher, weil ich auch da hinein gepostet habe. Hab ihn aber nicht gefunden. Ich such mal nochmal.


Da isser doch!

Was hat eure Oma am liebsten für euch gekocht? (Seiten 1 2 3 ...4 )https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=918&hl=

Ich schaff es nicht, den link hier einzufügen. :wallbash:

Bearbeitet von markaha am 26.11.2005 13:17:39


Zitat (Ela @ 25.11.2005 - 18:56:42)
Das ist ein wirklich netter Thread. :) Ich überlege schon die ganze Zeit ob ich ein Rezept von Oma's Zeiten kenne . Leider fällt mir nix ein :(

Liebe Ela,
vielen Dank das Dir der Thread gefällt!
Weißt Du, es gibt sooo vile Rezepte die man in der Familie dann "vererbt" bekommt, oder die man auch von Oma mitnimmt.
Natürlich gibt es auch einige Links dazu, aber, mich interessiert halt was es damals auf dem Tisch gab bzw. was man übernommen hat so nach dem Motto: Das hat die Oma immer gekocht! Und was man selbst auch kennt und kocht. Es gibt da immer wieder noch einen kleinen kniff oder Trick bei der Zubereitung und das ist meist nurumzusetzen wenn man es selbst gekocht hat.
Vielleicht fällt Dir ja doch noch etwas ein, freue mich, wenn Du es uns dann aufschreibst! ;)
Liebe Grüße von Kochgenuss

Zitat (murphy @ 25.11.2005 - 19:41:52)
Zitat (kochgenuss @ 25.11.2005 - 16:37:06)
Vielen Dank Murphy, jetzt habe es auch ich verstanden...  :wub:
Habe es soeben direkt bei den Tipps hinterlegt.
Danke Dir für den Hinweis, war mir nicht sooo bewußt!

Hach..ich bin so selbstlos und will halt nicht dass so geile Rezepte der Öffentlichkeit vorenthalten werden :D :D

Hallo lieber Murphy,
habe gerade gelesen das Dir mein Rezept von meiner Oma gefällt... Ich freue mich sehr darüber :wub:
Und wir haben dies wirklich ohne Ende super gerne gegessen..... :sabber:
DANKESCHÖN! :blumen:

Danke Markaha, ich hatte den Link auch nicht gefunden....
Aber freue mich trotzdem wenn auch hier ein paar Rezepte für uns alle da sind.
Möchte schon mal MErci sagen an alle die hier geschrieben hatten. Wollte ich eigentlich schon amWochenende tun, aber, wie das Leben so spielt....
Meine Mum liegt seit Samstag auf der Intensivstation. Sie wurde mit dem Notarzt geholt, mußte reanimiert werden. Der Kopf hat 15 min. keinen Sauerstoff bekommen........... Ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht, es ist alles so viel drum herum denn, ich habe auch noch eine behinderte Schwester die die Fürsorge braucht...... Es ist alles gerade sch......!
Möchte Euch das nur kurz sagen, denn ein Formum soll ja leben, auch mit Antworten, aber ich weiß nicht wie schnell ich darauf antworten kann. Aber, es ist für mihc eine kleine kurze Abwechslung um ein paar andere GEdanken zu bekommen da ich alleine bin. Und nur hier sitzen und im Kopf Achterbahn fahren.... das ist schwer. :( Deswegen mußte ich mich mal wieder melden und einfach DANKE an Euch sagen.

Das mit dem Endiviensalat probiere ich in jedem Falle aus!
Auf dem Wege eine Frage:
Da meine MUM ja im Krankenhaus ist, mein Paps überhaupt nicht kochen kann, meine behinderte Schwester und er natürlich aber tagtäglich essen müssen, ich aber auch arbeitenmuß (bekomme nicht so viel frei). Welche Gerichte gibt es die ich vorkochen kann und die sich im Kühlschrank llänger halten als einen Tag damit ich vorkochen kann und mein Paps nur noch warmmachen muß in der Mikro.
Kochen kann er nicht, aber die mikro kann er bedienen.... Ist nun mal nicht jedermanns Sache.
Liebe Grüße und ich bin für jeden Tipp wirklich dankbar! :blumen:


Zitat (kochgenuss @ 29.11.2005 - 11:27:18)
Danke Markaha, ich hatte den Link auch nicht gefunden....
Aber freue mich trotzdem wenn auch hier ein paar Rezepte für uns alle da sind.
Möchte schon mal MErci sagen an alle die hier geschrieben hatten. Wollte ich eigentlich schon amWochenende tun, aber, wie das Leben so spielt....
Meine Mum liegt seit Samstag auf der Intensivstation. Sie wurde mit dem Notarzt geholt, mußte reanimiert werden. Der Kopf hat 15 min. keinen Sauerstoff bekommen........... Ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht, es ist alles so viel drum herum denn, ich habe auch noch eine behinderte Schwester die die Fürsorge braucht...... Es ist alles gerade sch......!
Möchte Euch das nur kurz sagen, denn ein Formum soll ja leben, auch mit Antworten, aber ich weiß nicht wie schnell ich darauf antworten kann. Aber, es ist für mihc eine kleine kurze Abwechslung um ein paar andere GEdanken zu bekommen da ich alleine bin. Und nur hier sitzen und im Kopf Achterbahn fahren.... das ist schwer. :( Deswegen mußte ich mich mal wieder melden und einfach DANKE an Euch sagen.

Das mit dem Endiviensalat probiere ich in jedem Falle aus!
Auf dem Wege eine Frage:
Da meine MUM ja im Krankenhaus ist, mein Paps überhaupt nicht kochen kann, meine behinderte Schwester und er natürlich aber tagtäglich essen müssen, ich aber auch arbeitenmuß (bekomme nicht so viel frei). Welche Gerichte gibt es die ich vorkochen kann und die sich im Kühlschrank llänger halten als einen Tag damit ich vorkochen kann und mein Paps nur noch warmmachen muß in der Mikro.
Kochen kann er nicht, aber die mikro kann er bedienen.... Ist nun mal nicht jedermanns Sache.
Liebe Grüße und ich bin für jeden Tipp wirklich dankbar! :blumen:

Zu meiner Frage wegen meiner Mum und Rezeptbitten an Euch habe ich ein separaten Thread aufgemacht: Mama im Krankenhaus...
Denn das hier ist ja eigentlich ein ganz anderes Thema.
Sorry, ich schmeiße im Moment alles durcheinander.... :heul:

Saure Kartoffelrädle

Zutaten: 40g Fett, 60 g Mehl, 1 große, feingeschnittene Zwiebel, ¾ l Brühe, 1 EL Essig, Salz, 2 Pfefferkörner, ½ Lorbeerblatt, 1 Nelke, 1 kg gekochte, geschälte Kartoffeln, 1 kleine in Scheiben geschnittene Gewürzgurke

Man macht eine dunkle Einbrenne und kocht die Soße etwa 30 min. Dann seiht man sie durch, gibt die Kartoffeln sowie die Gurkenscheiben hinein und lässt das Ganze nochmals 15 min kochen.

Beilagen: Bratwürste


Lieber Kochgenuß, ich wünsche Deiner Mutter gute Besserung.
Dir wünsche ich ganz viel Kraft, daß Du die Situation bewältigen kannst.

Liebe Grüße

Sophie-Charlotte

:blumen:

Bearbeitet von sophie-charlotte am 29.11.2005 17:55:51

Kaninchen in Paprikasauce
es ist ein ca. 100 Jahre altes Rezept von meiner Omi

1 Wildkaninchen von ca. 1500 g, 125 g Butter oder Margarine, 1 Zwiebel, Salz, Paprika, Knoblauch nach Geschmack, 1/8 l. Fleischbrühe, 1/8 l. Sahne, 1 Teelöffel Speisestärke

Dasvorbereitete Kaninchen wird gehäutet und in Portionsstücke zerteilt.

In heißer Butter oder Margarine werden diese angebraten, gesalzen und die gehackte Zwiebel dazugegeben.

Mit Paprika würzen, Knoblauch dazugeben und mit Fleischbrühe aufgießen.

Wenn das Fleisch weich ist, ca. 1 Stunde dickt man die Soße mit der in Sahne angerührten Speisestärke an.

Wir bereiten das Gericht zusätzlich mit frischem roten und gelben in grobe Stücken geschnittenem Paprika zu die wir die letzte Viertelstunde mit schmoren. Dazu gibt es Spätzle.

Ente auf Lübecker Art

1 junge Ente, 500 g Äpfel, 250 g Weißbrot, gewürfelt, 1 Glas Weinbrand, 1/4 Ltr. Weißwein, Zimt, Butter

Für die Füllung der Ente bereitet man eine Masse aus den aufgequollenen Rosinen und den gewürfelten ungeschälten Äpfeln, die in Fett angeschwitzt werden.

Mit Weinbrand löscht man ab, mischt die Brotwürfel darunter, würzt mit Salz und Zimt und gießt den Weißwein an.

Gut durchmengen und die Ente damit füllen. Sie wird in Butter im Rohr knusprig braun gebraten ca 75 Minuten bei 90°, 30 Minuten bei 220°


Liebe Sophie-Charlotte,

gestern Abend hatte ich meinen PC an und Dein Rezept auf dem Schirm und dann ging es ans zubereiten.
Ich habe dazu noch frische Leberwurst gehabt die sich ja super mit dem sauren verbindet und gut schmeckt.
Vielen Dank, war echt lecker!


Liebe Grüße
Kochgenuss


Zitat (HSommerwind @ 25.11.2005 - 16:34:06)
.....Natürlich in der damals üblichen Handschrift. Und das ist das Problem. Ich kann nicht alles lesen. ...


Habe auch gelegentlich mit alter Schrift zu kämpfen.

Ich schau dann hier nach:

http://www.peter-doerling.de/Lese/Sutterlin0.htm

Hope it helps!

Bearbeitet von Jaxon am 21.12.2005 03:32:10

Schupps!!! :lol:

Beim stöbern eine schöne Seite gefunden! :D

Rezepte aus Omas Zeiten

Sogar in Originalschrift:
(IMG:http://www.kochrezepte.org/neues-kochbuch/gefuellte-gans.jpg)

Ist aber übersetzt! :P:P:P

Aber früher wurde schon interessant gekocht! :pfeifen:

Bearbeitet von wurst am 08.04.2008 14:10:45

DANK DIR FÜR DEN SCHUUUUUUUUUPPPPPPSSSSER !!!
Da werde ich dann wohl mal wieder ins Netz gehen,
war lange lange nicht online,
hatte bösen Unfall und mußte mich erst mal wieder herrichten lassen.....

Danke Dir und lieben Gruß
Kochgenuss ;)


Na dann gute Besserung, Kochgenuss.

Dem Wurst seine Stöbereien (jaja, "Kauf dich Sack voll Deutsch, hat mich auch gehelft rofl ) sind schon immer gut.

Aber das haut ja fast dem Fass den Boden aus. So olle Rezepte such ich schon paar Jahre. Meine Omma kann ich ja net mehr fragen, dann müsst ich sie ausbuddeln, und das macht man net.......


Gruß

Abraxas


Da hann ich oller Hessenkobb auch was gefunnen:


Langener Ebbelwoi-Supp nach Omas Rezept


Anzahl: 4 Portionen
1 Liter Apfelwein
1/4 Liter Milch
50 Gramm Zucker
3 Esslöffel Mondamin
1/4 Zimtstange
1 Zitronenscheibe



Koch Dir e Supp aus Ebbelwoi, die is gesund un schmeckt aach foi, recht
preiswert isse ausserdem un es Rezept is sehr bequem.

Du brauchst en emaillierte Krobbe, en Liter Ebbelwoi (zwaa Schoppe),
den schüttste in de Krobbe noi un schaltst sodann die Herdplatt oi.
E vertels Zimtstang schmeiss dezu, un kocht die Brieh, des geht im Nu,
fuffzig Gramm Zucker, bitte sehr, je nach Geschmack e bissje mehr.
Im Tässje riehrste nebebei en Vertelliter Milch zu Brei.

Mit Mondamin, des geht ganz leicht, drei Esslöffel, net mehr, des
reicht.
Der Brei kimmt in die kochend Brieh, jetzt heesst's geriehrt, un guck
schee hie, damit's net oobrennt des Gediwwer, un eventwell do leeft's
aach iwwer.
E Vertelstund ganz ohne Miehe, lässt Du die Supp anschliessend ziehe,
un dass die schmeckt aach werklich foi, tu e Zitronescheib enoi.

Eh Du die Supp dann tust serviern, musst Du die Krachelchen noch
riehrn.
In einer Pann, so mecht's die Mutter, Werfel aus Weck geröst in
Butter.
Die komme uff die Supp zum Schluss, des is en wahre Hochgenuss.

Jetzt lasst's Euch schmecke un werd net bange, gute Appetit wünscht
die Stadt Langen! : Quelle : langen.de : Erfasst : 15.05.01 von
Micha Eppendorf


DA hab ich das gefunden.

Ich fand den Text so niedlich......


Gruß

Abraxas


Uiiii! :o

Wusste garnicht das man das selbst machen kann!!! :schockiert::schockiert::schockiert:

Fragt sich nur woher Wermutsblätter nehmen :hmm:

Extrait d'Absinte (Absinth)
Man infundiert (eingießen) in 2 Maß Mutterlikör 16 Loth Spitzen von frischen Wermutsblättern, 6 bis 8 Wochen lang; bindet das Glas, das solche enthält, mit Schweins- oder Rindsblase gut zu und stellt es dann in die Sonne oder im Winter in ein warmes Zimmer; dann filtriert man das Ganze und tut 1 Loth mit 3 Loth Weingeist aufgelöstes Zitronenöl hinzu.
(Es darf ja nicht vergessen werden, daß diese Öle, jedesmal vor der Vermischung der Liköre, mit 3 Teilen Weingeist aufgelöst werden müssen, weil sie sich sonst nicht mitteilen und oben auf schwimmen würden.) :sabber::wacko::pfeifen:

Quelle! B)

Bearbeitet von wurst am 08.04.2008 20:18:01

Zitat (Abraxas3344 @ 08.04.2008 16:02:20)
Na dann gute Besserung, Kochgenuss.

Dem Wurst seine Stöbereien (jaja, "Kauf dich Sack voll Deutsch, hat mich auch gehelft rofl ) sind schon immer gut.

Aber das haut ja fast dem Fass den Boden aus. So olle Rezepte such ich schon paar Jahre. Meine Omma kann ich ja net mehr fragen, dann müsst ich sie ausbuddeln, und das macht man net.......


Gruß

Abraxas


Lass Deine Omma in Frieden ruhen!
So olle Rezepte hab ich auch, aus meiner Kochbuchsammlung,
auch in dieser altdeutschen Schrift, und natürlich:
von meiner Omma!

:) :)

Zitat (wurst @ 08.04.2008 20:14:19)

Fragt sich nur woher Wermutsblätter nehmen :hmm:


Aus der netten apotheke um die ecke... da gibts den getrocknet, zumindest hat papi das ekelzeuch damals immer da besorgt, fuer zum pflanzen bespruehen, wenn die von kleinen schaedlingen befallen waren (was in meinen augen die wahre bestimmung des krautes ist...).

Zitat (Sterni @ 09.04.2008 20:26:43)
Aus der netten apotheke um die ecke... da gibts den getrocknet, zumindest hat papi das ekelzeuch damals immer da besorgt, fuer zum pflanzen bespruehen, wenn die von kleinen schaedlingen befallen waren (was in meinen augen die wahre bestimmung des krautes ist...).

Aber da steht doch von frischen Wermutsblättern nur die Spitzen ! :rolleyes:
Vieleicht mal beim Gärtner oder Gartencenter suchen! :pfeifen:

Zitat (Abraxas3344 @ 08.04.2008 19:43:26)
Da hann ich oller Hessenkobb auch was gefunnen:


Langener Ebbelwoi-Supp nach Omas Rezept


Anzahl: 4 Portionen
1 Liter Apfelwein
1/4 Liter Milch
50 Gramm Zucker
3 Esslöffel Mondamin
1/4 Zimtstange
1 Zitronenscheibe



Koch Dir e Supp aus Ebbelwoi, die is gesund un schmeckt aach foi, recht
preiswert isse ausserdem un es Rezept is sehr bequem.

Du brauchst en emaillierte Krobbe, en Liter Ebbelwoi (zwaa Schoppe),
den schüttste in de Krobbe noi un schaltst sodann die Herdplatt oi.
E vertels Zimtstang schmeiss dezu, un kocht die Brieh, des geht im Nu,
fuffzig Gramm Zucker, bitte sehr, je nach Geschmack e bissje mehr.
Im Tässje riehrste nebebei en Vertelliter Milch zu Brei.

Mit Mondamin, des geht ganz leicht, drei Esslöffel, net mehr, des
reicht.
Der Brei kimmt in die kochend Brieh, jetzt heesst's geriehrt, un guck
schee hie, damit's net oobrennt des Gediwwer, un eventwell do leeft's
aach iwwer.
E Vertelstund ganz ohne Miehe, lässt Du die Supp anschliessend ziehe,
un dass die schmeckt aach werklich foi, tu e Zitronescheib enoi.

Eh Du die Supp dann tust serviern, musst Du die Krachelchen noch
riehrn.
In einer Pann, so mecht's die Mutter, Werfel aus Weck geröst in
Butter.
Die komme uff die Supp zum Schluss, des is en wahre Hochgenuss.

Jetzt lasst's Euch schmecke un werd net bange, gute Appetit wünscht
die Stadt Langen! : Quelle : langen.de : Erfasst : 15.05.01 von
Micha Eppendorf


DA hab ich das gefunden.

Ich fand den Text so niedlich......


Gruß

Abraxas


Lieber Abraxas,
dieses Rezept kommt mir so bekannt vor, vielleicht weil meine Mutter
aus Baden-Würrtenberg kommt, mein Vater aus Rheinland-Pfalz

und ich bin Ostfriese und lebe in Berlin :D:D

Hallo,
bei uns gibt es immer noch traditionelles Essen.

Wie zum Beispiel

Kohlrabi mit Bechamelsoße Kartoffeln mit Bratwurst oder LEberkäse, Frikadelle oder Fleischwurst

Soßenkartoffeln, das sind Pellkartoffeln in Bechamelsoße mit Schnittlauch dazu gibst meistens Fleischwurst

Spargel oder Blumenkohl dazu das gleiche wie bei KOhlrabi.

Kartoffeln und Karotten oder Bohnen untereinander.

Ich hoffe das sind ein paar Anregungen für dich.

Gruß Hildegard


Hallo
Ich kenne da Sauer Lumpsuppe
oder Trockenobst Suppe
Brotsuppe
Pellkartoffel mit Herring
Rote Rüben Suppe
Gemüseeintopf
Sauerkraut Eintopf
Kartoffel und Quark mit Leberwurst und Butter
Tote Oma
Gräupchen
Greis Auflauf
Hirsebrei
Buchteln mit Vanilen Soße


Wenn ich meine (mütterliche, die väterliche würde sowas nie essen gewollt haben) Oma, die übrigens aus dem Sudetenland stammte, vor mir sehe, fällt mir essenstechnisch nur eines ein: Bruckei. :unsure:

In eine große Tasse wurde altbackenes Brot gebrockt (daher der Name: Eingebrocktes), dann kam Kaffee drüber zum einweichen. Meine Oma nahm Bohnenkaffee, im Original war es Malzkaffee. Wenn die Brotbrocken auch für Omazähne wieder beißbar waren, löffelte sie das Ganze, meist als Frühstück, aus. Selbstversuche scheiterten, ich kam da nicht ran. Selbst mit Zucker und Milch im Kaffee bekam ich das einfach nicht runter. Ja, ja, bin halt eine Generation, die Hunger nicht mehr kennenlernen musste... :rolleyes:


Das kenne ich noch - bei uns huer sagen wir Eingebrocktes und wir haben Malzkaffee genommen. Das hat immer gut geschmeckt.
Als Kind habe ich mich immer drauf gefreut - wir hatten es auch nicht so dicke.


Zitat (SCHNAUF @ 10.04.2008 23:39:45)
Wenn ich meine (mütterliche, die väterliche würde sowas nie essen gewollt haben) Oma, die übrigens aus dem Sudetenland stammte, vor mir sehe, fällt mir essenstechnisch nur eines ein: Bruckei. :unsure:

In eine große Tasse wurde altbackenes Brot gebrockt (daher der Name: Eingebrocktes), dann kam Kaffee drüber zum einweichen. Meine Oma nahm Bohnenkaffee, im Original war es Malzkaffee. Wenn die Brotbrocken auch für Omazähne wieder beißbar waren, löffelte sie das Ganze, meist als Frühstück, aus. Selbstversuche scheiterten, ich kam da nicht ran. Selbst mit Zucker und Milch im Kaffee bekam ich das einfach nicht runter. Ja, ja, bin halt eine Generation, die Hunger nicht mehr kennenlernen musste... :rolleyes:

Kenn ich auch, das ist lecker. Mach ich heute immer mal wieder. Es schmeckt aber nur wirklich gut mit Weißbrot bzw. ganz normalen Weißmehlbrötchen. Der Kaffee darf nicht zu stark sein, am besten Malzkaffee nehmen. Milch: Vollmilch mit 3,8% ausm Kühlregal.
Mit H-Milch schmeckt es nicht. Zucker muß auch noch in den Kaffee.
Man muß es einweichen lassen bis es richtig matschig ist... *lechz*

:sabber: :sabber: :sabber:

Ach Knuddelbärchen, Weißbrot ist doch für die "feinen Leute", meine Oma, Bauersfrau, die wirklich jedes Tier und jedes Krümelchen an Lebensmitteln achtete, nahm Roggenbrot... :ph34r:

Aber dein Rezept klingt gut, das werde ich mal ausprobieren. :blumen:


Mit dunklen bzw. Sauerteigbroten schmeckt es leider nicht. Zumindest mir nicht. ^_^


Früher war das Bauernbrot auch heller im Teig kenne ich auch


Zitat (SCHNAUF @ 10.04.2008 23:39:45)
Wenn ich meine (mütterliche, die väterliche würde sowas nie essen gewollt haben) Oma, die übrigens aus dem Sudetenland stammte, vor mir sehe, fällt mir essenstechnisch nur eines ein: Bruckei. :unsure:

In eine große Tasse wurde altbackenes Brot gebrockt (daher der Name: Eingebrocktes), dann kam Kaffee drüber zum einweichen. Meine Oma nahm Bohnenkaffee, im Original war es Malzkaffee. Wenn die Brotbrocken auch für Omazähne wieder beißbar waren, löffelte sie das Ganze, meist als Frühstück, aus. Selbstversuche scheiterten, ich kam da nicht ran. Selbst mit Zucker und Milch im Kaffee bekam ich das einfach nicht runter. Ja, ja, bin halt eine Generation, die Hunger nicht mehr kennenlernen musste... :rolleyes:

Ojee, das macht mein Freund auch immer...Er macht es mit Rührkuchen und Kaffee oder Milch oder Kakao...

Dann schlabbert er es genüßlich :wacko:

Mich schüttelt es dabei regelrecht...Ich mag diese Konsistenz einfach nicht. Vom Geschmack her mags ja gehen. Kuchen und Kaffee bzw Kakao ist ja wirklich lecker...Aber dieses Geschlabber :wacko:

Ich tunke zwar auch ab und an mal nen Keks in meinen Kaffee aber dann schüttelt es mich beim letzten Schluck, der voller aufgeweichter Krümel ist...

Zitat (Mellly @ 12.04.2008 19:48:52)
...

Ich tunke zwar auch ab und an mal nen Keks in meinen Kaffee ...

De Mellly didschd! :applaus:

Zitat (SCHNAUF @ 12.04.2008 19:52:22)
De Mellly didschd! :applaus:

:mussweg:

Lecker Butterkeks in Kaffee :sabber: Nur den letzten Kaffeerest trinke ich dann nicht :lol:

Ganz lecker ist auch:Diese Schokolollies,die es zu Weihnachten und Ostern gibt.Wenn man die in Kaffee eintunkt,das schmeckt soooo lecker:).Meine Kinder schreien jedesmal und laufen weg...so hab ich ein ganzes 10er Pack für mich allein,und die Kinder kriegen DAVON nichts ab:).
P.S. Ich ess das aber nicht an einem Tag auf,ich teile mir das schon ein....


Zitat (Sami @ 12.04.2008 20:11:19)
Ganz lecker ist auch:Diese Schokolollies,die es zu Weihnachten und Ostern gibt.Wenn man die in Kaffee eintunkt,das schmeckt soooo lecker:).Meine Kinder schreien jedesmal und laufen weg...so hab ich ein ganzes 10er Pack für mich allein,und die Kinder kriegen DAVON nichts ab:).
P.S. Ich ess das aber nicht an einem Tag auf,ich teile mir das schon ein....

Jaaaaa. So spar ich mir den Löffel zum Umrühren :lol: Hat also nur praktische Gründe :pfeifen:

Zitat (HannaS @ 10.04.2008 23:15:41)
Buchteln mit Vanilen Soße

Buchteln (gefüllt mit Marmelade) und dazu eine Nudelsuppe. Komisch, Buchteln süß, Nudelsuppe herzhaft. Wurde als Hauptgericht zusammen gegessen.
Schmeckte einfach legger :rolleyes:

Oder Zwetschgenknödel oder Marillenknödel mit ganz viel Butter-Semmelbröselstreusel und Zucker :sabber:

Oder Semmelknödel, Kalbsnierenbraten und Spinat dazu. Mmmmh.

Oder "arme Ritter". Oder ein Rest Semmelknödel kleinschneiden, anbraten und Eier drüber :sabber:

Mit Linsensuppe kann man mich heute noch jagen.........

Meine Oma machte immer Schnibbelbohneneintopf...Der war soooo lecker...Sie machte den irgendwie süß sauer...

Und Sauerfleisch :sabber:...

Dann habe ich es immer geliebt, wenn es zum Frühstück bei meinen Großeltern frisches Weißbrot gab mit dick guter Butter und selbstgemachtem Schwarze Johannesbeeren Gelee :sabbern:

Dann kann ich mich noch an ihre leckere Kirschen- oder Pflaumensuppe erinnern....

Rhabarbagrieß :sabbern:

Leider gehts meiner Oma nicht mehr so gut, daß sie noch selbst kochen könnte und die Rezepte hat sie glaube gar nicht aufgeschrieben. Selbst wenn man das Rezept hätte, es würde nie so schmecken wie bei ihr...Dieses gewisse Extra kriegt man eben nur aus dem Bauch heraus hin


Zitat (Sami @ 12.04.2008 20:11:19)
Ganz lecker ist auch:Diese Schokolollies,die es zu Weihnachten und Ostern gibt.Wenn man die in Kaffee eintunkt,das schmeckt soooo lecker:).Meine Kinder schreien jedesmal und laufen weg...so hab ich ein ganzes 10er Pack für mich allein,und die Kinder kriegen DAVON nichts ab:).
P.S. Ich ess das aber nicht an einem Tag auf,ich teile mir das schon ein....

Das ist ja der reinste Lebensmittelsadomasochismus! :lol: :lol: :lol:

Meine Mama kochte wunderbare Eintöpfe. Ich habe von ihr vor allem die Erbsensuppe übernommen und Möhren durcheinander. Da kann sich auch mein allerliebster Gatterich 'nen Buckel von essen.
Fällt mir gerade so ein, Erbsensuppe könnt ich auch mal wieder machen. Besagte Möhren gibt es morgen. :sabber: :sabber:


Murmeltier

Bearbeitet von Murmeltier am 15.04.2008 14:32:14


Ich habe gerade in einer grossen kochzeitschrift eine werbung gelesen das sie Omas rezepte suchen....

hmmmm das können wir " Mutti`s " doch wohl auch schaffen, oder?????

Ich meine wirkliche rezepte von den lieben verwannten, also nix kopiertes.. oder so,)

Ich fange da mal mit unserer " Familientorte " an, die auf keinem fest fehlen durfte, und die ich heute noch gern mache;)))


Blitztorte

Bisquit böden ( haben wir immer gekauft )
Pudding , zum kochen ( wir standen da auf Karamel)
Marmelade ( Erdbeer, die war immer im haus)
Schokoflocken


Okay.... Karamelpudding mit etwas weniger flüssigkeit ( damals war es noch milch ) aufkochen und abkühlen lassen
ersten Boden mit puding bestreichen, zweiter boden mit marmelade und dann den deckel drauf und restlichen pudding dick verstreichen..
Schokostreussel drumherrum... fertig ;))


Sille