Microfaser: Probleme beim Waschen


Ich bin lebenslang Nacktschläfer. Obwohl ich die Microfaser-Bettwäsche oft wechsle, fühlt sie sich nach dem Waschen fast wie Folie an (auf links gewaschen ohne Weichspüler) und hat nach dem Trocknen einen unangenehmen ranzigen Geruch. Ich wasche mit Amway Waschmittel und füge einen Waschmittelverstärker (Sauerstoffträger) Vanish oder ähnliches hinzu. Auch längeres Einweichen (12 Std.) nützt nichts. Wer weiß Rat.
Bernd

Wenn die Wäsche ranzig stinkt, ist sie nicht sauber. D. h. in der Wäsche hängen Rückstände von emulgiertem Schmutz (Fett, Schweiß, Hautpartikel). Da hilft nur die Bettwäsche so heiß wie möglich (60 Grad, am besten noch heißer) zu waschen mit einem guten Pulvervollwaschmittel. Unter Umständen sind mehrere solcher Kochwaschgänge nötig, um den Schmodder aus der Bettwäsche zu entfernen.

Entweder dosierst dein Amway falsch und/oder es taugt nix und/oder du wäschst auf zu niedrigen Temperarturen. Bettwäsche gehört immer auf mind. 60 Grad gewaschen.


Darf man denn Microfaser bei 60° waschen? Nicht das sie dann schmilzt.


Also wenn ich an meine teuren Microfaser-Spezialputzlappen denke: Die kann ich sogar auskochen, wenn ich das will. :)
So sollte Microfaser also eine relativ gute Hitzetoleranz haben, denke ich. Bettwäsche, bei der ich allerdings nur Baumwolle benutze und Spannlaken (Frottier, aber mit ziemlich hohem Elasthan- also Kunststoffgehalt) kommen mir nur bei 60°C Vollprogramm durch die Maschine, Vollwaschmittel ohne Weichspüler - eben, wenn sich's gerade ergibt mit besagten Lappen und auch einigen Teilen von Microfaser-Unterwäsche zusammen. Die werden alle super sauber, nix stinkt und spakt. :)
Mit Microfaser bei 60°C und auch heißer habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 19.07.2010 03:12:01


Auch ich wasche meine Microfaser Bettwäsche bei 60Grad und da ist bis jetzt noch nichts passiert.Ich denke doch das man jede Bettwäsche bei 60 Grad waschen sollte,denn sonst wird sie ja nicht sauber und müffelt vor sich hin.


Ein guter Geruchkiller ist auch Essig, den man mit dem Pulverwaschmittel mit reintut oder ins Weichspülfach gibt. Der oft bemäkelte Essiggeruch verschwindet spätestens nach dem Trocknen.
Pulverwaschmittel sind viel, viel besser als die flüssigen, die - vor allem bei niedrigen Temperaturen - zu Rückständen und Müffeln führen.
Was die Waschtemperatur betrifft; Die steht doch sicher auf dem Etikett, das bestimmt an irgendeiner Stelle eingenäht ist.

Ich selbst komme mit Mikrofaser nicht zurecht; hatte mal einen solchen Bezug und fühlte mich dermaßen unwohl darunter (schwitzen, Gefühl von Enge, Atemnot), dass ich es robusteren Leuten geschenkt habe. Ich vertrage allerdings kaum Synthetik, jedenfalls nicht auf der Haut, und kann z.B. auch nur Baumwoll-Behas tragen, weil die synthetischen zu Prickelgefühl auf der Haut und Reizungen führen.


Danke Dahlie :blumen: ,
dann bin ich nicht die einzige mit sowas. Wenn ich das Fußballtrikot meiner Tochter waschen muß,nehme ich immer ein Handtuchund steck das Trikot damit in die Maschine damit ich es nur nicht anfassen muß. Tochter muß es auch selbst aufhängen und zusammenlegen weil ich am ganzen Körper Gänsehaut kriege sobald ich das anfasse. So geht es mir auch mit Mikrofaser und Fleecepullis.


Ach ja, ASKANAS, wenns auch nicht Deiner Philosophie entspricht: Nimm trotzdem doch mal einen Weichspuler, damit kannst Du zumindest die elektrische Aufladung des Synthetiks neutralisieren. Und gucken, obs sich immer noch wie Folie anfühlt.

UNICORN: Danke, also bin auch ich nicht die einzige... Manchmal könnte man sich fragen, ob man selbst die einzige Nicht-Normale ist. So schlimm wie bei Dir ist es zum Glück nicht.

Aber, kann Deine Tochter so was nicht schon selber waschen? Gerade wenn es Dir soviel ausmacht, das Ding anzufassen. Irgendwann muss man ja delegieren, auch wenn es erst mal nach Faulheit aussieht. Das habe ich über mich ergehen lassen müssen, habe aber trotzdem auf Übernahme bestimmter Hausarbeiten bestanden.



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