Ohrenschmerzen: Wer kann helfen


Hallo,
ich habe mal eine kleine Frage! Wer kennt ein paar hilfreiche Hausmittelchen, wenn es um Ohrenschmerzen geht, gerade bei Kleinkindern käme mir ein Rat sehr Recht...


Gerade bei Kleinkindern sollte man diese Frage ausschließlich an den Kinderarzt stellen. Laß um Himmels willen die Finger von Hausmittelchen, wenn der Arzt nicht ausdrücklich dazu rät. :o


Also ich hab immer ein Tröpfchen warmes Öl ins Ohr bekommen und dann ein bisschen Watte rein.

Aber immer nur nach Absprache mit dem Arzt wie Sommerwind schon sagte!


Nicht rumdoktern, lieber zum Arzt.


Bei meiner Tochter habe ich bei Ohrenschmerzen schön öfter das alte Hausmittel
Zwiebelwickel angewendet. Zwiebeln hat man ja eigtl. immer im Haus, und schaden tut´s auf keinen Fall - riecht halt nur ein wenig streng ;)
aber wenn es am nächsten Tag nicht besser ist, lieber zum Arzt gehen!
LG Milka


auf alle Fälle zum Arzt gehen bevor es schlimmer wird und es anschwillt, dass nichtmal der Arzt was dagegen tun kann (hab ich miterlebt, ich kriege jedes Jahr Ohrprobleme).
Was aber gut tut ist ein Kirschkernkissen auflegen oder mit dem Wärmerotlicht bestrahlen.


Bei meiner Tochter hat folgendesprimageholfen:

Zwiebel kleinschneiden, in ein sauberes Baumwoll (Taschen) Tuch wickeln, ein paarmal mit dem Fleischklopfer draufhauen und den Saft dann ins Ohr träufeln. Das Kind muss dabei eine Weile auf der Seite liegenbleiben.


meine Mutter hat mir auch immer gehackte Zwiebeln in einem Tuch auf das Ohr gelegt, hat zwar total gestunken danach auch meine Haare, aber es hat wirklich geholfen. Wenn es allerdings nicht hilft oder es dann häufig vorkommt würd ich auf jedenfall zum Arzt gehen


Zitat (Tamsi @ 18.10.2005 - 16:34:47)
Also ich hab immer ein Tröpfchen warmes Öl ins Ohr bekommen und dann ein bisschen Watte rein.

Aber immer nur nach Absprache mit dem Arzt wie Sommerwind schon sagte!

Heisses Öl hat bei meiner Schwester das Trommelfell zerstört

Bei länger andauernden Schmerzen besser zum Arzt...

Schnelles Hausmittelchen für SOFORT:
- Pulsatilla Globuli (5 Stck. pro Std. im akuten Zustand, später bei Nachlassen des Schmerzes 3 x 3 pro Tag)
- Meersalz-Nasenspray als Unterstützung

Hoffentlich hilft's!



Solche "Tipps" habe ich befürchtet. Diese Herumdoktorei habe ich als Kind auch über mich ergehen lassen. Das Ende vom Lied war eine 15 Jahre dauernde chronische Mittelohrentzündung. Das Trommelfell und der Gehörgang links sind dadurch so vernarbt, dass ich auf der Seite nur noch 50 % höre. Ist es denn wirklich so schwer, einen Kinder- oder Facharzt zu fragen? :(


Bei Ohrenschmerzen gibt es keine alternative, ab zum Arzt.
Auch Naturheilmittel können Unheil anrichten, die Ohren brauch man ein Leben lang. Also ab und Termin holen

lg die Ulli, die auch aus Erfahrung schreibt


Zitat
Also ich hab immer ein Tröpfchen warmes Öl ins Ohr bekommen und dann ein bisschen Watte rein.

Vorsicht bei Watte, das kann gehörig ins Auge - ähm Ohr gehen.
Nehmt lieber zum "Verstopfen" kleine zurecht geschnittene Schnipsel von Küchenrollen oder Powipa (Popo-Wisch-Papier)
Kleine Fasern, die sich ablösen und im Gehörgang bleiben - so klein, dass man sie nicht sehen kann -, können zu Entzündungen führen.
Bitte deswegen auch keine Q-Tips o.ä. benutzen!
Die Gefahr, dass kleine Faser-Knäuel im Ohr bleiben, ist hoch.

Bearbeitet von Syntronica am 19.10.2005 11:30:30

Zitat
...ich auf der Seite nur noch 50 % höre.


Zitat
Auch Naturheilmittel können Unheil anrichten, die Ohren brauch man ein Leben lang


Wie steht's denn mit der Sehkraft...? (Nicht böse gemeint!) ;)
M.E. haben bislang alle, die "Natur- und Hausmittelchen" empfahlen, auch zu einem Arztbesuch geraten, oder?!

Zitat
Ist es denn wirklich so schwer, einen Kinder- oder Facharzt zu fragen?

Nee, ist es sicherlich nicht, wenn es ernst ist!
Aber es gibt auch Kinder, die nur einmal (!!!) ohne Stirnband/Mütze durch den etwas heftigeren Herbstwind laufen oder im Schwimmbad ein wenig zu viel tauchen und dann anschließend über Ohrenschmerzen klagen, die sich nicht zwangsläufig immer zu einer Mittelohrentzündung ausdehnen, sondern durch sofortigen Einsatz der "Mittelchen" behoben werden können.
...Und, wenn die Kindesmutter dann noch -jetzt mal sehr provokant :P- mehr als ein verhätscheltes/verpimpeltes Einzelkind zu versorgen hat, kann sie im Herbst direkt beim Arzt sitzen bleiben, da immer irgendeine Nase läuft, Auge brennt, Ohr schmerzt, Hals juckt, oder?!

Ich denke, man sollte sein Verantwortungsbewusstsein und den gesunden Menschenverstand walten lassen und wird so schon die richtige Lösung finden, zumal jeder sein Kind selbst am besten einschätzen kann.


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