Katzenversicherung: sinnvoll oder nicht?


Hej,

seid kurzem sind mein Mann und ich ja stolze Besitzer einer total süßen Katze.
Für mich ist es meine erste Katze und daher habe ich mir in der Stadtbücherei einige Bücher über Katzen ausgeliehen um mich über „Rund um die Katze“ zu Informieren. So habe ich mich nun durch viele Bücher durchgelesen und sehr viel Interessantes dazugelernt.
Natürlich habe ich auch in einigen Katzenforen rumgeschnüffelt.
Aber über folgendes würde ich gerne mal die Meinung von euch Katzen- und Tierhalter einholen.
In einigen Büchern und Foren wurde darüber berichtet, dass es durchaus Sinnvoll sein kann, eine Krankenversicherung für Katzen abzuschließen.
Mein Mann und ich haben zwar darüber gesprochen, sind uns aber nicht einig, ob so eine Versicherung sehr Sinnvoll ist.
Und vor allem…welche Versicherung ist wirklich gut. Im Internet preisen sich viele Versicherungen für Katzen als besonders gut an, aber ich denke, auch da gibt es mit Sicherheit unterschiede.
Ach ja, Rike ist eine reine Wohnungskatze und liebt unseren Balkon! Der natürlich gesichert ist.
Vielen Dank im Voraus!

Farvel und Winke


Wir haben keine!

Seit ca. 17 Jahren lebe ich mit Katzen zusammen. Meine erste Katze, da war ich ca. 12 Jahre, musste Kastriert werden, hatte eine Bronchitis und wurde mit knapp 22 Jahren eingeschläfert. :heul: Sie hatte einen Schlaganfall und als Freigänger ohne Katzenklo wäre ihr Leben kein Katzenleben mehr gewesen.
Mit 21 und inzwischen eigener Wohnung bekam ich Linus. Er war ein 1 Jahr alter Perserkater und schielte. Er hatte in seinem ganzen Leben eine Blasenentzündung und musste mit 14 Jahren wegen Nierenversagen erlöst werden. :heul:
Nun leben Melly (eine Karteuserkatze), Fundtier, ca. 14 Jahre und Snörre (Wald- und Wiesenkater) 2 1/2 Jahre bei uns. Snörre hatte im Dezember eine Augenentzündung.

Was ich damit sagen möchte ist, eine Krankenversicherung für Katzen lohnt sich selten.


Hallo hjemme,
ich hab jetzt nun auch schon meine 2. Katze (Kater).. nachdem unsere erste (Amy) ...sagen wir...weggelaufen ist...

Ich bin der Meinung, auch wie Ela, dass sich eine KV für Katzen nicht lohnt.. Wenn die Miez richtig gehalten wird und gesunde Nahrung bekommt, kann nicht viel passieren, ausser es ist etwas genetisches oder eine Blasenentzündung, die Katzen relativ häufig kriegen. Das geht aber vorbei, und es lohnt nicht eine KV abzuschließen...


Ich habe für mich und meine zwei Katzen beschlossen, dass es sich nicht lohnt. Meine Kleine war dieses Jahr schon sehr teuer (hatte Probleme mit der Lunge, hat mich ca 400€ gekostet), aber trotzdem: die Versicherungen, die ich gefunden hab, hätten so 20-30€ im Monat gekostet (wenn sie auch ernsthaft was abdecken, und sonst machts ja eh keinen Sinn..), da müsste ne Katze also pro Jahr für 200-300€ krank sein und das sollte normalerweise nicht der Fall sein...


Moin Hjemme,

lass es sein. Eine Krankenversicherung für die Katze ist buchstäblich für die Katz. Ich lebe seit zwanzig Jahren mit Katze. Und jedesmal habe ich mir ein gut gebrauchtes Exemplar aus dem Tierheim geholt. Wenns der Katz nicht gut geht, gehts in der Regel auch bald zu Ende. Das Viehzeug merkt das eher als der hoffende Besitzer. Häng lieber die Paar Mark fuffzig dran, um die Katze beim Tierarzt untersuchen zu lassen. Und tue es ihr nicht an, dass Du sie noch unnötig im Zweifelsfall am Leben erhältst. "Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss".

Grüßle,

Ilwedritscheline

Bearbeitet von ilwedritscheline am 15.09.2010 12:49:32


Vielen Lieben Dank für eure Antworten.
Wie schon geschrieben, haten auch mein Mann und ich so unsere Zweifel daran unsere Rike zu versichern. Und nachdem ich eure tollen Beiträge gelesen habe, weiß ich nun, dass es sich in der Tat nicht lohnt!

Winke


Moin Hjemme,

das Geld, das Du in die Krankenversicherung Deiner Rike einzahlst, kannste auch direkt - ohne Umwege - zum Tierarzt tragen. Da isses besser angelegt.

Grüßle,

Ilwedritscheline


@ ilwedritscheline,

ich schleppe schon seit Jahren Taschen voller Geld zu meiner TÄ. Sie hat es bestimmt super gut angelegt. Immer, wenn ich Sie in ihrem neuen Opel Kombi sehe, denke ich, dass er zur Hälfte mir gehört. :D ;)

Zur Info, ich bin in erster Line Meerschweinchen-Mama. Seit 2000 halte ich diese Tiere mal mehr mal weniger. 16 süße Meeris war das Höchste was ich hatte, jetzt sind es nur noch 7 Fellmäuse. Überwiegend habe ich Tiere aus schlechter Haltung aufgenommen.
Auch bei diesen kleinen Nagern kann eine Behandlung mal über 100,00 Euronen kosten und im Laufe der Jahre ist da eine nette Summe zusammen gekommen. Daher sage ich jetzt immer... der Opel...... !

Winke


Soviel ich weiß deckt so eine Versicherung auch nicht alles ab. :hmm:


Tja Hjemme,

immerhin hast Du einen guten Sinn für Humor ;)

Doch die anderen Muttis haben es ja schon vorgerechnet, dass es eigentlich "gefallen wie gepurzelt" ist, ob man nun eine Tier-Krankenversicherung abschließt oder den TA bar bezahlt. In der Regel muss das Geld für die Behandlung ohnehin vorgelegt und dann wieder von der Versicherung zurück gefordert werden.

Mit meinen drei Katzen, mit denen ich nacheinander innerhalb der letzten zwanzig Jahre zusammen gelebt habe, hatte ich relatives Glück, die waren recht selten krank. Da hätte sich eine Versicherung definitiv nicht gerechnet. Meine TÄ ist auch so realistisch, dass sie ein leidendes Tier nicht unnötig mit Behandlungen quält. Meine erste Katze musste ich gehen lassen, weil sie wohl irgendetwas Giftiges gefressen hatte und zusehens dahinschwand. Der TA tippte auf Rattengift. Die zweite Katze begleitete mich fünfzehn Jahre lang durch dick und dünn und musste sich ihrem Schilddrüsenleiden ergeben. Mit der dritten Katze habe ich jetzt auch schon einige Jahre sehr viel Freude.

Grüßle,

Ilwedritscheline


@ ilwedritscheline,

ich habe auch so eine TÄ wie du. Wenn es soweit ist, sagt sie es auch und dann wird das Tier erlöst. Ich möchte es auch nicht, dass sich ein Tier unnötig lange quälen muss.
Ich wünsche dir mit deiner 3. Katze noch viele miauende Jahre!

Dank eurer Infos haben wir uns jetzt gegen eine Versicherung entschieden.

Winke


Vernünftig. Wir haben auch eine Fellnase und außer das er mal eine Nierenentzündung ,eine Erkältung und zwei oder dreimal behandelt werden musste ,weil er trotz Kastrtion nicht aufhören kann sich zu prügeln ,hatte er weiter noch nichts. Er ist mittnerweile 10 Jahre alt.
Meine Schwester hat eine solche Versicherung für ihren Hund .Der ist jetzt & Jahre und war noch niie krank. Das Geld was sie da monatlich einzahlt ,könnte sie auch auf ein Sparbuch packen ,dann hat sie es gleich zur Hand wenn ihr Hundi tatsächlich mal ernstlich krank wird.


Anstatt das Geld einer Versicherung in den Rachen zu werfen, die so oder so nicht zahlen wird, weil gerade just diese Erkrankung nicht versichert ist, würde ich monatlich die 20 Euro VS-Beitrag auf ein Sparbuch bringen. So ist es gut angelegt, bringt Zinsen und steht bei Bedarf jeder Zeit zur Verfügung. Und das ganze ohne Papierkrieg.
Manche Katzen benötigen während ihrer Lebenszeit keinen Arzt. Dann ist das Geld in den Topf einer VS gelandet.
So hast du aber dein Geld auf deinem Sparbuch.


Röchtisch. Wenn ich dran denke, was ich als gesetzlich Krankenversicherte immer noch selbst zuzahlen muss - ich denke gerade an meinen sehr geschäftstüchtigen Zahnarzt - sind die Behandlungskosten beim TA für meine Graue Schnauze noch richtig günstig. Und meine Katze musste sich auch schon Einiges gefallen lassen. Sie hat strammziehen unter dem Röntgengerät erduldet, Pfote rasieren zum Blut-Abnehmen mitgemacht und sonst noch Einiges an Untersuchungen. Ums nochmal klar zu sagen: Mein Zahnarzt kostet mich mehr als meine samtpfötige Psychologin, die mit ihren dreieinhalb Kilo Eleganz auf vier Pfoten immer für mich da ist. Na gut, sie will regelmäßig gefüttert und gepflegt werden und wenns ihr nicht gut geht, dann zeigt sie mir das sehr deutlich. Dann fackel ich auch nicht lange. So schnell kann die Katz gar nicht aus dem Fell gucken, wie sie dann im Katzenkorb und auf dem Behandlungstisch der TÄ sitzt. Da diskutiere ich nicht lange, sondern gehe gleich zum Veterinär. Die Ärztin hat das Fachgebiet studiert und kennt sich aus. Sie kann der Katze besser helfen als ich. Ich kann die Katze nur hinbringen, um ihr helfen zu lassen.

Grüßle,

Ilwedritscheline


Ich seh das auch so wie Ilwedritscheline. Ich bin schneller mit meinen Katzen beim Tierarzt als selbst beim Hausarzt.
Aber nochmal zum Thema Krankenversicherung: ich hab mir den Prospekt auch mal angesehen. Aber z.B. die jährlichen Impfungen waren nicht abgedeckt. Und wenn ich einmal im Jahr zum Tierarzt muss, weil sich nach einer Rauferei wieder eine Wunde entzündet hat, dann kostet das garantiert weniger als die KV. Klar, sollte dein Monster ernstlich erkranken (einer unserer Kater hatte z.B. einen Herzfehler) oder unters Auto kommen oder, oder, dann kostet das auf einmal eine schöne Stange Geld. Solltest du allerdings Angst haben, dass du sowas nicht auf einmal zahlen kannst, dann würde ich entweder - wie bereits vorgeschlagen - im Vorhinein ein Sparbuch anlegen oder im Ernstfall mit dem Tierarzt Ratenzahlung vereinbaren.


Ich habe auch ein Sparbuch auf das ich jeden Monat Geld einzahle. Wenn dann mal etwas unvorhergesehenes passiert,dann habe ich immer ein kleines Polster. Und falls es wirklich sehr teuer wird,lassen sich die meisten Ärzte auch auf Ratenzahlung ein.


ich kann nur zu diesen Thema sagen.

mein Hund hat eine Tier Unfall und OP Versicherung. :D
und auch seine Haftpflichtversicherung.
denn der ist mal ganz schnell hinter anderen Katzen her. :(
oder er wechselt mal die Straßenseite wenn seine angebetete sich dort aufhält. :pfeifen:
( ja ich habe ihn frei laufend, aber meistens hört er ja) :wub:

da kann schon mal was passieren und oder einem Autofahrer könnte was passieren, deshalb die beiden Versicherungen.

aber für meinen Kater der sich nur in der Wohnung aufhält, ne der brauch das nicht.
das was er bisher gebraucht hat habe ich mir immer noch leisten können. :wub:

Bearbeitet von gitti2810 am 25.09.2010 18:20:27


Zitat (Eifelgold @ 18.09.2010 13:26:33)
Anstatt das Geld einer Versicherung in den Rachen zu werfen, die so oder so nicht zahlen wird, weil gerade just diese Erkrankung nicht versichert ist, würde ich monatlich die 20 Euro VS-Beitrag auf ein Sparbuch bringen. So ist es gut angelegt, bringt Zinsen und steht bei Bedarf jeder Zeit zur Verfügung. Und das ganze ohne Papierkrieg.
Manche Katzen benötigen während ihrer Lebenszeit keinen Arzt. Dann ist das Geld in den Topf einer VS gelandet.
So hast du aber dein Geld auf deinem Sparbuch.

Ich habe mal durchrechnen lassen bei einer Tierversicherungswebsite.

Ich habe große Augen gekriegt. Die Faktoren "Freigänger" und jährliche Tierarztkostenübernahme haben den Monatsbeitrag auf 32,- Euro hochnschnellen lassen. :wacko:

Zitat (gitti2810 @ 25.09.2010 18:20:04)
und auch seine Haftpflichtversicherung.

Katzen sind in der Privathaftpflichtversicherung üblicherweise mit drin, Hunde meiner Meinung nach nicht.


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