Wohnzimmer entfeuchten wegen frischer Wäsche


Hallo,
in meinem Wohnzimmer ist es immer recht feucht, wenn ich frisch gewaschene Wäsche aufhänge - logisch.

Nun wollte ich mit einem Raum Entfeuchter aus Keramik dagegenwirken:

"...Nach der langen Wirkungsdauer von bis zu 3 Monaten kann der Entfeuchter- Sack auf der Heizung, in der Mikrowelle oder dem Backofen getrocknet und danach wiederverwendet werden. Bentonit als Gesteinsgranulat ist eine Mischung aus Tonmineralien. Wichtigster Bestandteil ist Montmorillonit (60-80 %) und verfügt über eine starke Wasseraufnahmefähigkeit...."

Also da ich ja keinen unterspülten Keller wieder trocken bekommen möchte, könnt ich mir vorstellen das diese Lösung für meine Situation ausreichend ist.

Was sagt ihr dazu? Erfahrungen mit solchen Entfeuchtern?

Ich habe ja die Befürchtung das diese Art von Entfeuchtern im Prinzip keinen spurbaren Effekt erzielen. Aber es kann ja nicht sein das ich mir ein Profigerät ins Wohnzimmer stellen muss nur weil ich meine Wäsche im Winter wasche?

Beste Grüße.


Wenn der Entfeuchter-Sack auch in der Wohnung getrocknet werden soll, dann ist es keine Lösung.

Mein Tipp wäre, einfach Fenster auf. Besser noch ein Haar-Hygrometer zulegen, dann weiß man, wann das Fenster zugemacht werden kann.

Ich habe auch eins in der Küche und im Bad ist es gleich beim Thermometer mit drin.


Dadurch das ich so ein Sparfuchs bin, mach ich ungern die Heizung an, wenn noch 19° in der Wohnung sind.
Mach ich nun im Herbst/Winter das Fenster auf, geht sicherlich etwas feuchte Luft raus, aber das ist noch nicht ausreichend. Daher such ich nach einer technologisches Unterstützung, da Fenster öffnen nicht ausreichend ist.

Selbst einfaches Heizen ist auch keine wirkliche Lösung, das bringt erst was, wenn die Heizung einige Stunden an ist, und dann ist es so warm, das ich direkt wieder das Fenster aufmachen kann -.-


Wenn dir dein Wohnzimmer zu feucht ist, wenn du die Wäsche drin aufhängst... dann häng sie doch mal woanders auf? Im Trockenkeller zum Beispiel.


Super Idee - jedoch habe ich keine Alternative, ich könnte mir ja eine Garage anmieten, aber das wäre für mich keine befriedigende Lösung.


Sorry, wenn ich jetzt einhake, aber den Tipp von Valentine finde ich nicht so ganz fern. Ich habe viele Jahre auf 40 qm gewohnt und musste meine Wäsche auch in der Wohnung trocknen. Aber ich hatte mir dafür das Schlafzimmer ausgesucht, weil mich dort die Wäsche weder in Sachen Optik noch Feuchtigkeit gestört hat.

Mein Fenster im Schlafzimmer war bzw. ist auch heute noch ohnehin immer (und ich meine immer, also auch bei Minusgraden im Winter) offen und die feuchte Luft kann gut ausgetauscht werden. Trotzdem hatte ich nie Probleme mit Schimmelbildung an den Wänden.

Von der Nummer mit dem Entfeuchter würde ich eher abraten. Ich habe so ein Teil im Fahrzeug, da tut es im Winter gute Dienste, denn das Innenraumvolumen meines kleinen Fiesta ist ja mit dem eines Wohnraumes nicht zu vergleichen.


Heizen wäre wohl auch keine Alternative? Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen.

Aber ich hab den Eindruck, du hast eh schon einen Plan und suchst hier nur Bestätigung dafür...


Ganz ehrlich - ich kann nur dringend davon abraten, in der Wohnung Wäsche zu trocknen (in manchen Mietverträgen/Hausordnungen wird sogar festgehalten, dass dies nicht gestattet ist...).

Die Folgen davon hätte man bis März in unserer Wohnung begutachten können. Unsere Vormieter haben ihr Wäsche (für 4 Personen) in der Wohnung getrocknet, der Schimmel hatte sich schön unter der Tapete ins Mauerwerk gefressen. Als bei uns zum ersten Mal Schimmel auf der Tapete aufgetreten ist, hab ich es auch mit so einem Säckchen versucht - kannst du knicken, das langt nie und nimmer für eine Maschine feuchte Wäsche - und ich wollte damit nur unserer "menschliche Kondensation" über Nacht entgegenwirken. Auch 2 Entfeuchter von Ceresit haben nichts gebracht.
Gott sei Dank haben wir einen einsichtigen, netten Vermieter der auf eigene Kosten eine Schimmelsanierung bei uns durchführen ließ - inklusive Abschleifen der Wände (Mauerwerk).

Hast du schon mal Wäsche mit einem Kondenstrockner getrocknet? Am Wasserfach kann man sehr schön erkennen, wie viel Wasser tatsächlich in frisch gewaschener Wäsche noch enthalten ist. Und dann stell dir vor, dass genau dieses Wasser sich in deiner Wohnung/deinem Wohnraum niederschlägt. Meiner Meinung nach kann das auf Dauer einfach nicht gut gehen.

Hast du keine Möglichkeiten für einen Abluft- oder Kondenstrockner? Das wäre nämlich mein Tipp.


Zitat (keke @ 05.10.2010 00:22:25)
Ganz ehrlich - ich kann nur dringend davon abraten, in der Wohnung Wäsche zu trocknen (in manchen Mietverträgen/Hausordnungen wird sogar festgehalten, dass dies nicht gestattet ist...).

Tja, aber... manchmal gibt's keine andere Möglichkeit. In schnuckeligen kleinen Mehrparteienhäusern, wo jeder jeden kennt und wo immer nur Friede-Freude-Eierkuchen ist, kann man sicher auf dem Trockenboden oder im Keller seine Wäsche aufhängen.

Aber... ich kann mich an Zeiten erinnern, da hab ich noch bei meinen Eltern gewohnt. 90-Parteien-Haus, ständig ist da irgendwo irgendjemand ein- oder ausgezogen, die wenigsten kannten sich wirklich, und da gab es auch einige "Elstern" dabei. Da hätte meine Mutter niemals im Keller Wäsche aufgehängt, es sei denn sie hatte die Zeit, sich die ganze Zeit danebenzusetzen. Wenn man da Wäsche aufgehängt hat und weggegangen ist, konnte es schon mal passieren, dass man später weniger zum abhängen hatte.

Und der elektrische Münztrockner war auch so'ne Sache- da gab es eine besonders nette Mitbewohnerin, die ganz frech das, was grad drin war, rausgerissen und ihre eigenen Klamotten reingetan hat. Die hat auch gelegentlich Klamotten geklaut, später dann sogar angezogen und durch's Haus spaziert- und wenn man sie dann "erwischt" hat, noch kackfrech gelogen, z. B. die von einer anderen selbstgenähte Bluse bei C&A gekauft zu haben.

Nee, in so einem Haus würd ich meine Wäsche auch nicht "in der Öffentlichkeit" trocknen lassen. In Studenten- oder Personalwohnheimen ist das auch immer etwas schwierig- und was sollen diese Bewohner tun?

Wenn man ein paar wenige besonders empfindliche Teile in der Wohnung trocknet, ist das sicher kein Problem. Aber eine ganze Ladung? Uha... ich könnte das allein deswegen schon nicht, weil ich Parkett in der Wohnung hab, das mir bei zu viel Feuchtigkeit aufquellen würde wie nix gutes. Höchstens mal im Bad über der Heizung kann ich wenige Stücke trocknen. Für den Rest gibts den Kondenstrockner im Keller.
Wenn man seinen Nachbarn nicht vertraut, gibt es Schlösser, die man an WaMa und montieren kann. Geht halt auch nur für Privatmaschinen, aber es wäre vielleicht eine kostengünstige und gesunde Alternative zu einer Dauerfeuchten und möglicherweise schimmeligen Wohnung.


Dann müsste es aber auch eine Möglichkeit geben, die Privatmaschinen im Keller abzustellen und dort auch mit Strom zu betreiben. Bei meiner Eigentumswohnung geht das, da sind aber auch nur 14 Parteien. Da hat jeder seinen eigenen Stellplatz, und der Strom wird über die jeweiligen Wohnungszähler gemessen. Aber in dem Hochhaus, in dem meine Familie früher gewohnt hat... Stellplätze für 90 Waschmaschinen plus 90 Wäschetrockner war da einfach nicht. Nicht mal, wenn man die Geräte übereinander gestapelt hätte.


Einen Kondenstrockner könnte man doch auch in der eigenen Wohnung aufstellen, vorausgesetzt es lässt sich ein kleines Eckchen dafür finden.


Ich kenne ja die Wohnumgebung nicht, aber sicher würde es die Kosten lohnen in Bezug auf mögliche Folgen, wie Schimmel usw., wenn Du mal guckst, ob man in einem Waschsalon auch "nur" trocknen kann. Ansonsten könnte ich nur das Bad empfehlen. Ist ja nicht so doll, aber das Badezimmer muss das ja abkönnen.
In meinem Feriendomizil, einem Mobilheim mit ca. 30 m², stelle ich in Herbst und Winter immer ein paar jener die mit Spezialsalz funktionieren auf. Aber da reicht die Kapazität in Deiner Wohnung evtl. nicht aus.
Was das Trocknen des Granuates betrifft: Warum fragst Du nicht dort nach, wo es die Dinger gibt? Wenn die sagen, das könne man ja im Sommer problemlos machen.... M.a.W.: hast dann die Feuchtigkeit immer noch in der Wohnung, das stimmt schon.


also ich hab auch ausser im sommer draussen keine möglichkeit wäsche ausserhalb der wohnung zu trocken. wir haben uns daür einen elektrischen lufentfeuchter gekauft. der steht im bad und trocknet da wäsche, und die ist auch noch meist über nacht trocken. platz für nen wäschtrockner ist nicht, aber das teil ist praktisch, das stell ich mir auch beim bügeln auf. also ich kanns nur empfehlen der leistet uns schon seit 2 jahren gute dienste mein luftentfeuchter. vorher hatten wir auch so säckchen die sind ausser im auto zu nix zu gebrauchen

Bearbeitet von ViRkA am 05.10.2010 23:01:50


Wie ich sehe, ist so ein Luftentfeuchter nicht schlecht.

Besser wie Schimmel an den Wänden allemal, denn das kann richtig teuer werden.


Nach den Beiträgen habe ich mir diesen Luftentfeuchter zunächst erst einmal auf meine Wunschliste gesetzt.Ich trockne hier zwar keine Wäsche, aber trotz häufigem Lüften habe ich im Schlafzimmer regelm.eine Luftfeuchtigkeit von über 60%, nach 3 Jahren sehe ich zwar immer noch keinen Ansatz von Schimmel und es müffelt auch nicht, mache mir aber ständig Sorgen.Die ganzen Rezensionen über den Befeuchter sind ja fast durchweg positiv, Bedenken habe ich aber über den Stromverbrauch.
LG


also sicher gibts da geräte die noch und nöcher verbrauchen, der den ich hab ist mit 175 Watt eher begnügsam allerdings wenn er rund um die uhr läuft läpperts sich. also wenn man von 3 Nächten zu 10 Stunden in der Woche trocknung ausgeht und nur ein halbes jahr trocknet kommt man auf rund 137 kWh. Bei 21 Cent pro kWh kommen knappe 30 € im Jahr zusammen. Ich finde das halb so wild.


Im Winter müssen wir auch unsere Wäsche in der Wohnung aufhängen. Wir haben einen Trockenboden, der im Sommer schön warm ist, dafür im Winter aber so eisigkalt und dauerzugig, dass die Wäsche nicht mehr trocknet, sondern klammfeucht bleibt. Wir lüften im Schlafzimmer daher mehr oder weniger konstant, bis jetzt hatten wir noch keine Probleme mit Schimmel. Bin aber auch heilfroh wenn unsere nächste Wohnung einen Balkon, oder noch besser, einen Trockner hat. :ph34r:


Also idealerweise kauft man sich für ein paar Euro als erstes ein Hygrometer und bestimmt damit die Luftfeuchtigkeit im Raum. Diese sollte bspw. im Wohnzimmer idealerweise zwischen 45 und 55% liegen. Liegt sie hingegen dauerhaft darüber, bildet sich gefährlicher Schimmel und man sollte etwas dagegen tun. Man kann die Luftfeuchtigkeit mit Granulat senken, das klappt aber nur bei sehr kleinen Räumen bzw. Kleiderschänken. Elektrische Luftentfeuchter leisten hier in der Regel perfekt Arbeit. Die gibt es in diversen Preis- und Leistungskategorien. Mir hat damals die Seite *** Link wurde entfernt *** sehr weitergeholfen. Dort findet man nicht nur eine gute Übersicht über die verschiedenen Geräte, sondern auch viele Hintergrundinformaitonen. Zum Beispiel wie ich den richtigen Luftentfeuchter auswähle oder was man beim Aufstellen eines Luftentfeuchters beachten sollte.


idealerweise postet man keine Werbelinks und sucht dafür Uraltfreds heraus...


Link entfernt

Ich finde das ist legitim, wenn der Link dem Fragesteller weiterhilft

Bearbeitet von Jeanette am 20.11.2014 16:24:01


Es ist aber - ehrlich gesagt - zum kotzen, wenn dazu hier auf Teufel komm raus Einzeiler gepostet werden, nur damit Du den Link loswirst ...

im übrigen ist der letzte Beitrag aus 2010(!!!!) hast Du bestimmt in Deiner Beitragswut übersehen...

Bearbeitet von Binefant am 20.11.2014 15:51:53


Ja, es ging nur darum über 20 Beiträge zu kommen. Ich denke, FM sollte die Anzahl der Postings auf 50 erhöhen... :pfeifen:



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