Bin mit Haushalt überfordert


Hallo, ich habe ein großes Problem mit meinen Haushalt. Mein Lebensgefährte und Ich arbeiten beide im Schichtdienst und somit bleibt immer viel im Haushalt liegen. Ich habe vor meiner jetzigen Arbeitsstelle auf Teilzeit gearbeitet, da Ich aus gesundheitlichen Gründen nicht auf Vollzeit arbeiten konnte. Da habe ich immer alles blitz blank gehabt und bin morgen in einem Zimmer angefangen und hatte innerhalb von wenigen Stunden die komplette Wohnung sauber und alles fertig. Nun bin Ich quasi überfordert. Ich habr in der Regel 2 bis 3 Tage in der Woche frei und bin somit den ganzen Tag z Hause, wie auch heute. Bin um 8.00 Uhr aufgestanden und hatte mir vorgenommen die Wohnung sauber zu machen, da es hier aussieht, als wäre eine Bombe eingeschlagen. Nun komme Ich aber nicht aus dem Quark. Mir gehen tausend Dinge durch den Kopf die gemacht werden müssen. Aber wo anfangen?? Bad, Küche oder doch Schlafzimmer. Ich habe es schon mit einer Liste verucht, wo immer alles aufgeschrieben wurde, was zu machen war, aber letzen Endes hat das nichts gebracht. Wo fangt Ihr an, wenn der Großputz ins Haus steht?? Wo anfangen?? Wie gute Laune beim putzen bekommen???
Ich Danke Euch für ganz viele Tips.


mit dem letzten fange ich mal an.
gute Laune bekomme ich meist nur wenn es einfach voran geht. :(

aber fange doch in dem letzten Winkel an, arbeite dich dann Richtung Flur vor.
danach machst du einfach auf der anderen Seite weiter.

aber am allerbesten ist.
allen Mitgliedern, die diese Wohnung benutzen, angewöhnen alles gleich weg zu räumen, wo es auch wirklich hingehört.
das ist das einfachste.
denn dann braust du nur, wenn du frei hast, mit dem Sauger durch und bist fertig.
hin und wieder die Fenster und gut ist. :D


Mach dir deine Lieblingsmusk an und wisch den Staub im Takt dazu, schon geht alles viel besser. :pfeifen:
Und zwischendurch, etwa nach der Hälfte, mal eine kleine Pause mit einem guten Kaffee gönnen.
Wichtig ist natürlich erst das Aufräumen und dann das Putzen, beim Putzen oben anfangen und den Fußboden ganz zum Schluss.

:D


Am besten, nimm dir nicht zuviel vor. "Kämpfe" dich einfach mal Stück für Stück vor. Gönne dir mal einen Kaffe dazwischen und dann hopp, einfach weiter. Das schaffst du schon. Hilft dir dein Lebensgefährte nicht? Wenigstens das Puff vor dem Fernseher wegzuräumen, wenn er das Wonzimmer verlässt? ( Z.Beisp. Chipstüten, Zeitungen wegräumen), dann sieht alles schon ordentlicher aus. Sprich mit ihm.

Bearbeitet von risiko am 10.11.2010 11:04:15


Ganz lieben Damk für eine so schnelle Antwort. :blumen:
Wenn ich in einer Ecke anfangen soll, kommt bei mir wieder die Frage in welcher Ecke Ich denn nun anfange!! Im Wohnzimmer, Küche oder doch das Badezimmer :(
Ich habe mich bereits in die Küche begeben und habe angefangen mit dem Abwasch und freue mich gerad wie ein kleiner Junge, wenn Er etwas Süßes bekommt :D
Nun weiß ich ja auch das ich abtrocknen muss und werde das als nächstes wohl machen. Aber danach werde ich wieder dumm da stehen und nicht mehr wissen wo mit der Kopf steht. Jetzt habe ich schon meine Lieblings CD in den Player gelegt und hoffe das Ich dadurch mehr Motivation bekomme und hoffe auch, das nicht der nächste Nachbar mit Kopfhörern vor der Tür steht weil die Musik zu laut ist :pfeifen:
Werde nun erstmal die Küche machen und danach wieder wie Depp da stehen und nicht weiter wissen. :wallbash:
Habe auch schon gedacht, das ich vielleicht ein Zimmer komplett fertig mache mit Fenster putzen, wischen usw und danach die Türe zu mache und mich dann ins nächste Zimmer begebe, aber ob das Sinnvoll ist, weiß ich auch nicht. Mein absoluter Horror kommt erst noch und zwar das Badezimmer. Ich habe eine total bescheidene Duschkabine die durchsichtige Türen hat. Bekomme Seifenreste und Co nie ohne Streifen, schmieren und Wutanfällen sauber. Die Spiegel im Bad sehen nach dem putzen aus, als wenn der Bernhardiner meiner Eltern mit der Zunge die Spiegel sauber geleckt hat. Die Fenster ebenso. Hast Du netter weise eventuell dafür auch noch einen Tipp???? Ganz lieben Dank allen die mir durch Tipps helfen


Hallo fee87 :blumen:

Nimm dir doch erst mal 1 Zimmer vor, dort machst du alles, was gemacht werden muß... mit Musik :pfeifen:
ohne geht gar nicht, da stimme ich Rumpumpel voll zu :)
Auf dieses Zimmer paßt du auf, wenn dein Schatz nach Hause kommt - so wie gitti es vorschlägt, damit am nächsten Tag dort auch noch Ordnung ist. Tisch abräumen, Decken weglegen usw. sind ja dann schnell erledigt.

Arbeite :P ;) dich so an deinen freien Tagen von Zimmer zu Zimmer, je nach Menge schaffst du vielleicht noch andere nötige Arbeiten und vergiß die Erholungspausen nicht! ;) Einen Ansporn hat man auch, wenn man nach dem Putzen ein wenig was verändert, umstellt, neu dekoriert usw. Das fällt dann ja auch deinem Liebsten ins Auge, oder?

Irgendwann hast du dann die Grundordnung/sauberkeit - man muß ja nicht jeden Tag Fensterputzen oder Böden wischen. Alles, was dann wieder schmutzig ist, immer sofort beseitigen - anstelle Saugen auch mal mit Handfeger auffegen.
Wirst sehen, dein Partner macht da mit - wer hat es nicht gerne aufgeräumt und gemütlich?

Also - ran an den Feind...was soll man denn sonst tun bei diesem Wetter :rolleyes: - nicht wahr, liebe Muttis :pfeifen: ???


also ich habe ja nur noch 3 Sachen die mir beim putzen richtig gute Dienste leisten.
1 das Spüli
2 der Schmutzradierer
3 die Fettpats (dies sind in Mikrofasertuch eingesteppte Schwämme)

gibt es alles beim Aldi.
natürlich auch bei den meisten Drogerien.

die Fettpats sind "eigentlich" für die Glaskeramikfelder gedacht, aber auch ne tolle Erfindung für Spiegel und Fenster. :wub:
der Schmutzradierer, den nehme ich für fast alles.


Also wenn ich putze, dann nicht ohne meinen MP3-Player. Darauf höre ich meistens Hörbücher oder auch mal Musik. Dann geht alles viel besser von der Hand.
Wir hatten aber auch mal in einer stressigen Zeit eine Haushaltshilfe, die einmal die Woche gewischt und gesaugt hat.

Liebe Grüße,

Sonita


Also wenn es wirklich aussieht wie nach einem Bombeneinschlag,dann hilft erstmal die M;ülltüte. Mit Mülltüte durch alle Zimmer und was weg kann,sofort in die Tüte.
Danach das "Grobe"also die Sachen die man immer sofort sieht und die dich stören und dir ins Auge stechen.
Wenn das erledigt ist,kannst du dich an die Feinarbeiten machen...z.b. Sachen aussortieren und papiere ordnen.
Fenster sind bei mir immer das letzte was erledigt wird,denn die sind meist nicht sooo dreckig das man nicht mehr durchgucken kann.
Am wichtigsten ist: zwar immer dran bleiben,aber zwischendurch kleine Pausen einlegen...ich würde mir die Eieruhr stellen und erst dann eine 10 minuten Pause einlegen wenn die klingelt.
Wenn du dann siehst das schon einiges erledigt ist,wirst du merken das es immer mehr Spass macht.
Ich denke das du die pausen ruhig mit einer Tasse Kaffe am pc verbringen kannst und uns dann schreibst was du in der letzten Stunde alles geschafft hast.
Sind bestimmt einige hier die dich dann auch loben...und sowas motiviert am meisten:)


Jawoll, liebe Horizon du hast recht. Alles mit der Ruhe und wenn nicht alles perfekt ist - na und.

Nun zu den Fenstern und Spiegeln. Habe mir vor kurzer Zeit ein Fenstertuch bei Obi gekauft und bin zufrieden damit. Geht auch gut bei Spiegeln. Wenn nicht alles Streifenfrei ist :keineahnung: ich kann damit leben.
Den Schmutzradierer benutze ich auch viel, geniale Erfindung.

So und nun ran.

Liebe Grüße Rudolf(a)


also ich fang meistens mit dem schlimmsten Zimmer an weil wenn das sauber ist ist der rest ein klacks und wie Unicorn68 schon gesagt hat mit der Mülltüte durch alle Zimmer gehen,
Musik darf natürlich nicht fehlen :pfeifen:


Ich kenne das! Meist ist es das Chaos (auch das innere!) das bewältigt werden muß. Fang' erst einmal an zu entrümpeln, in dem Du Dich von Dingen trennst, die Du nicht mehr brauchst. Ich kann Dir das Buch "Simplify your life" wärmstens empfehlen.

Als ich mit meiner allerersten Entrümplungsphase durch war, ging es mir auch psychisch besser, und eine Grundordnung zu halten, war danach ein Klacks! :)


In einem Bericht habe ich mal gelesen (u.auch schonmal gepostet),dass man/frau nach dem Uhrzeigersinn vorgehen sollte, was das aufräumen und entrümpeln betrifft. Hat auch einen psychologischen Effekt.

Ich persönlich fange im Wohnzimmer und arbeite mich am Ende ins Kinderzimmer vor. (der Wohnungsschnitt gibt´s vor.) Wobei ich dann direkt im Wohnzimmer wieder weiter machen könnte.... Irgendwie werde ich nie fertig. Ist wie Wäsche waschen. Wenn alles aus dem Wäschekorb gewaschen wurde, dauerts meist nur bis zum Abend - und er ist wieder voll. ;)
Ach´, das Leid einer Hausfrau und Mutter :D


@fee87: Das Geschirr muß doch gar nicht wirklich "abgetrocknet" werden. Wenn es nicht stört, trocknet es doch von alleine.

Es gibt Zimmer die vom persönlichen Geschmack her, aufgeräumter sein müssen wie andere. Dem einen stört der rießige Wäscheberg im Bad, dem anderen nicht. Der eine brauch´zum Glück eine aufgeräumte Küche, wo jedes Ding seinen festen Platz hat-der andere nicht. Einer macht jeden Tag sein Bett fein ordentlich, während der andere einfach nur die Decke umschlägt oder sich auch ins ungemachte Bett kuschelt. (Türe zu dann sieht´s keiner :pfeifen: )

Bei uns ist es (meist) sauber, aber durch die Kids sehr selten aufgeräumt. Man stolpert hier eher über Spielzeugautos und Teddys als über Wollmäuse.

YO
(wer aufräumt ist zu faul zum suchen)

Bearbeitet von yolanda am 10.11.2010 16:12:50


Warum setzt Du dich so unter Druck??? Wer sagt, das es immer blitz sauber sein muss??? Ich denke mir, zu Zweit geht es besser. Hilft Dir dein Freund nicht??? Ich war früher auch so es musste alles blinken u. blitzen :D Heute kann ich auch mal fünfe sein lassen u. wenn,s mich juckt, knalle ich mir einen coolen Sound rein und dann schwingt der Putzlappen fast von alleine. Auch ich bin Berufstätig, hab ein Haus, einen grossen Garten u. Hund! Wir haben eine Einteilung, wer für was Zuständig ist, auch werden die herumliegenden Sachen gleich von jedem weggeräumt! Mit diesem System ist alles ratz,fatz erledigt und haben noch Zeit für einander!!!
l.g.: Rosenelfe


ich bin auch seit gestern am hausputz, mache aber alles schon gründlich, damit ich weihnachten schneller fertig bin.
ich habe heute auch mein wohnzimmer fertig gemacht. gestern habe ich schon alles was abwaschbar ist, abgewaschen. ich brauch dazu auch musik.
ich muß allerdings dazu sagen, ich bin mit meinem mann in der landwirtschaft tätig und da bleibt schon das ein oder andere liegen. nun mache ich ein zimmer nach dem anderen und wenn dann alles sauber ist, kann ich mich entspannt auf die couch setzten und meine socken stricken.
zum putzen nehme ich nur schmierseife und ich muß sagen, meine eiche rustikalen möbel glänzen, als hätte ich sie mit möbelpolitur sauber gemacht.


Hallo Fee87 (und hallo liebe andere hier),

glaub mir, Du bist damit nicht allein, mir und vielen Bekannten gehts auch oft so, dass man sich manchmal zu gar nichts aufraffen kann und wenn, dann nicht weiss, wo man um Himmels Willen anfangen soll.

Die Tips hier sind doch schonmal super:

1. Definitiv Musik (z. B. What a feeling von Irene Cara, der gute alte Song reisst einen nicht nur beim Joggen, sondern auch beim Putzen mit!) oder ein Hörbuch - Funkkopfhörer sind übrigens ein Traum,
man hat immer Musik so laut man möchte, und die Nachbarn störts nicht.

2. Kaffeepausen jede Stunde fest einplanen.

3. Wer voll berufstätig ist und nur noch ein/zwei Tage in der Woche hat, um den kompletten Haushalt zu erledigen, der _muss nicht_ (!) die ganze Wohnung in einem Rutsch schaffen! Das ist - allein vor allem - unmöglich, setz dich da nicht so unter Druck, versuchs wenigstens. Jeden Tag grob aufräumen (eben Chipstüten, Abwasch, alles, was nicht da liegt, wo es hingehört) reicht, und ein Zimmer pro Woche zusätzlich dann gründlich.

4. Fenster /Spiegel putze ich nur, wenn es echt auffällt, bei dem Wetter im November ist das eh vergebliche Liebesmüh. Dann aber immer so: Schmutzradierer kaufen, kurz in Wasser einweichen, mit Microfasertuch grob trocknen, und den streifenfreien Rest macht dann mal wieder die gute alte Zeitung (muss noch leicht feucht/nass sein, das Fenster). Notfalls geht auch Küchenpapier, fusselt aber etwas.
Fürs Bad/Dusche nehm ich grundsätzlich Zitronen-Badreiniger (Sprühflaschen gibts überall für wenig Geld) - kurz einwirken lassen und einfach abspülen, fertig. Du kannst für die Dusche aber auch mal den Schmutzradierer ausprobieren, die Teile sind wirklich super.

5. Wichtigster Punkt: Wenn mehrere im Haushalt leben, dann müssen auch mehrere mithelfen, wenigstens beim Abwasch und/oder beim Aufräumen. Ich weiss, manchmal kann man das denen nicht verklickern, aber versuch es wenigstens.

Viel Erfolg und alles Liebe!

BlackCat76


Ich sorge immer dafür, dass Küche, Bad und Wohnzimmer in Ordnung sind. Dort halten sich die meisten auf. :wub: Schlafzimmer und Büro werden bei mir zweitrangig geputzt. :ph34r:
Fenster putze ich in allen Zimmern auf einen Schlag - so von wegen: Heute werden die Fenster geputzt! Das aber auch nur, wenn es nötig ist...
Musik oder TV läuft dabei auch ständig - muss einfach sein. :D


TIPP von Jaja :rolleyes:

Wie wäre es denn beim nächsten freien Tag mit dem Bad?? Dort ist schließlich eine Art "Wohlfühloase", erfahrungsgemäß ist das Bad schmutzanfällig und auf der anderen Seite sieht man sehr gut (Erfolgs-)Erlebnisse. also:

1.) Badewanne und Waschbecken gut ausscheuern und nachwischen /-trocknen
2.) Toilette gründlichst scheuern und reinigen
3.) Boden wischen
4.) Staubwischen, Ablageflächen entstauben usw.....
5.) ollen Kosmetikkrempel ausmisten
6.) Schmuck usw....sortieren
7.) Kämme und Bürsten einweichen/reinigen
8.) Spiegel putzen
9.) Armaturen wischen / nachpolieren....

Du wirst mit BLINKEN und WOHLFÜHLEN belohnt werden....hochmotivierend....Musik dazu ist natürlich ein Muss :)

Zitat (Jajasis @ 10.11.2010 20:07:50)
Du wirst mit BLINKEN und WOHLFÜHLEN belohnt werden....hochmotivierend....Musik dazu ist natürlich ein Muss :)

..und danach ein schönes (Schaum-) Bad (doppeldeutig) mit Kerzenschein u. wenn´s gefällt ein Gläschen Sekt (oder dem Liebsten)

YO

GENAU!! In der frisch polierten Wanne.....ehrlich, das ist doch eine tolle Motivation! Bekomm ick richtig Lust uff's Putzen :rolleyes:


Auf keinen Fall vor EINEM riesen Putzberg stehen, sondern täglich etwas. ALLES schafft man eh nicht.

Ich mache z. B. im Bad jeden Tag etwas, aber niemals alles. Mal die Wanne und die Ablagen, dann das Klo und Waschbecken oder die Dusche.

Wäsche so, wie es kommt. Sobald es für eine Maschine reicht: WaMa anstellen.

Morgens, bevor ich aus dem Haus gehe, sind die Betten gemacht. Wenn ich es bis dahin nicht schaffe, schaffe ich es irgendwie den ganzen Tag garnicht mehr. Genauso mit der Couch (Kissen und Decken). Da sträube ich mich nicht mehr, einfach ohne großes Nachdenken machen.

Das Grobe (Betten, Couch, Küche, Wäsche, Staubsaugen) mache ich täglich plus 1 - 2 "große" Sachen (Fenster, Wischen, Kinderzimmer entmüllen,Haustür/Briefkasten, Küchenschränke innen oder sowas - was es halt nötig hat).

Fenster putze ich NIE alle an einem Tag. Das teile ich mir auf: entweder Wohnbereich oder Bad/HWR/Flur oder Arbeitszimmer/Schlafzimmer oder oben (Dachfenster :heul: ) die Kinderzimmer.

Als Motivation sag ich mir: So, das noch und dann erstmal einen Kaffee und Frag-Mutti. Musik hilft auch, dass es schneller und mit wesentlich mehr Begeisterung vorangeht.

Und auch wichtig: die ganze Familie hat ihre Sachen selbst wegzuräumen!!! Das spart ne ganze Menge, aber das ist Erziehungssache und kann auch mal eine Zeit dauern, bis es alle draufhaben.

So, und nun mal ran und losputzen!!! :applaus:


Guten morgen :winkewinke:
Ich bin förmlich sprachlos. Danke für die vielen vielen Tipps. Mich hat nicht die Musik in Schwung gebracht, sondern die ganzen Tipp von Euch, waren gestern ein sehr guter Antrieb. Oft wurde nun geschrieben mein Lebensgefährte sollte helfen. Ist alles ja richtig, nur bringt mal ein Vogel dazu, auf dem Dach ,,Katzenklo'' zu trillern. Das geht einfach nicht. Mein Freund macht ja auch schon öfters mal den Abwasch und hilft ja auch wo er kann. Das Problem ist nur, ich muss danach wieder mit dem Lappen hinterher. Weil die Ecken beim putzen für Ihn Rundungen haben, die Deko anscheinend festgeklebt ist und nicht verrückt werden kann und der Staubsauger ja nie saugt. Also, Männer und putzen ist schier unmöglich. Hut ab an die Männer die wirklich putzen können und auch wissen was Ecken sind und nicht meinen, das der Staubsauger erst saugt, wenn man nicht mals soviel Kraft hat um diesen beim saugen vom Laminat zu bekommen.
Naja, ich bin jedenfalls richtig Dankbar für Eure Tipps. :blumen:
Danke viel mals.
Bin auch schon für mich weit gekommen. Das Badezimmer ist blitz blank sauber, Küche ebenfalls ( dort sogar Fenster geputzt ). Nun muss Ich heute nur noch das Wohnzimmer,Arbeitszimmer,Gästewc und Flur. Also gar nicht mehr soviel. Sag mal, weiß einer von Euch wie man Flecken vom Sofa bekommt??? Hatten dort Fettflecken oder sowas drauf , wie die dahin gekommen sind, keine Ahnung. Jedenfalls sind welche da und nun hatte ich schonmal versucht diese zu entfernen. Die Fettflecken sind nun auch weg und überdeckt von Wasserflecken. Vielleicht war es auch das Reiningungsmittel. Das Sofa ist übrigens aus einem Mikrofaserstoff und ist in einem milleren Braunton. Also nicht hell und auch niht dunkel.
Ist jedenfalls nicht schön und wirklich zum :zumhaareraufen:
Danke Euch nochmal ganz lieb. Nun werde ich noch ein Kaffee trinken, eine Zigarettenpause einlegen und dann über Kopfhörer ganz laut Musik hören und mich dann zur letzen Runde begeben. Muss mich zwar ein bisschen treten, aber das geht schon. :peitsche:
Ich meld mich wieder bei Euch wenn Ich stolz und fröhlich sehe, das wieder ein Zimmer geschafft ist.
Liebe Grüße
Fee87


Bei meiner neuen Polsterecke lag diese Pflegeanleitung bei...



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©K.Schnurz und ihr Polstermöbel


Fee, wir sind eine gute Truppe, frage weiter, wenn du Probleme hast.


Zitat (fee87 @ 11.11.2010 09:26:08)
Sag mal, weiß einer von Euch wie man Flecken vom Sofa bekommt??? Hatten dort Fettflecken oder sowas drauf , wie die dahin gekommen sind, keine Ahnung. Jedenfalls sind welche da und nun hatte ich schonmal versucht diese zu entfernen. Die Fettflecken sind nun auch weg und überdeckt von Wasserflecken. Vielleicht war es auch das Reiningungsmittel. Das Sofa ist übrigens aus einem Mikrofaserstoff und ist in einem milleren Braunton. Also nicht hell und auch niht dunkel.
Ist jedenfalls nicht schön und wirklich zum :zumhaareraufen:

Herzlichen Glückwunsch!

Auch ich bin Besitzerin einer solchen Couch! Und das mit 2 Kids...
Sämtliche Mittelchen wie Textil-Schaum, Polsterspray usw. haben bei meiner Couch nicht funktioniert!

:ichversteckmich:

Aaaaaber dann habe ich diesen Tipp von Mama bekommen:
ein wenig Neutralseife in warmes Wasser geben und mit einem Schwamm ordentlich aufschäumen (dafür den Schwamm im Wasser einfach dolle quetschen und wieder aufploppen lassen).

Mit dem Schwamm dann den Schaum aufnehmen und in den Stoff einarbeiten. Kurz warten und mit nem Frottee-Handtuch drüberrubbeln. Ich empfehle ein weißes: denn daran siehst Du genau, was da alles rauskommt...

*schäm*

Ist eine echt anstrengende Angelegenheit, aber dieses Glücksgefühl ist einmalig! :lol:

Hallo Ihr Lieben,
also ich find ja alle Eure Tipps gut. Bei mir ist es ja so, daß ich Teilzeit arbeite, mein Mann Vollzeit, meine Tochter studiert. Wir haben ein großes Haus, drei Katzen und einen Garten. D.h. also jede Menge Arbeit. In der Regel sorge ich dafür,d aß alle aufräumen, was sie an Unordnung verursacht haben. Auch wird abends gleich im Wohnzimmer aufgeräumt, was man hat liegenlassen...........
Ein Mal in der Woche wird das Haus geputzt. Meistens machen mein mann und ich das gemeinsam, jeder ein Stockwerk, dann sind wir in einem Vormittag durch. Aber manchmal hat er nicht mit mir gemeinsam frei, dann muß ich auch alleine ran, dann steh ich extra früh auf und arbeite mich systematisch durch die Zimmer und die zwei Etagen. Aber ich muß auch dazusagen, daß ich dabei keine Ecken ausmiste - oder nur, wenn nötig - und daß ich auch nur Fenster putze, wenn es sein muß - am besten auf einmal, z.B. beim Frühjahrsputz gleich alle Fenster an einem Tag usw.
Meine Motivation ist auch ein bissel Musik nebenher, wenn es geht und ich bin ja meist sehr diszipliniert, ich arbeite einfach stur ein Zimmer nach dem anderen. Wenn man das jede Woche macht, dann ist es nie so viel, daß man das Grausen kriegt. Von daher kann ich Dir auch nur raten, mach es regelmäßig, dann bist Du an einem Vormittag fertig und hast den nachmittag noch für Dich.


Zitat (fee87 @ 11.11.2010 09:26:08)
Oft wurde nun geschrieben mein Lebensgefährte sollte helfen. Ist alles ja richtig, nur bringt mal ein Vogel dazu, auf dem Dach ,,Katzenklo'' zu trillern. Das geht einfach nicht. Mein Freund macht ja auch schon öfters mal den Abwasch und hilft ja auch wo er kann. Das Problem ist nur, ich muss danach wieder mit dem Lappen hinterher. Weil die Ecken beim putzen für Ihn Rundungen haben, die Deko anscheinend festgeklebt ist und nicht verrückt werden kann und der Staubsauger ja nie saugt. Also, Männer und putzen ist schier unmöglich.

das ist falsch wie du da ran gehst!!!

nicht den Mann nach putzen, niiiiiiiiiiiiiiiiieeeee mals! (wenn er in der nähe ist) :pfeifen:
im Gegenteil, du solltest ihn loben!!!!!!!!!

ist wie mit kleinen Hunden(ist so :pfeifen: ) immer Loben :applaus: wenn was gemacht wird, auch wenn es mal nicht ganz so ist, wie du es machen würdest.
denn dann kommen sie damit, "dann mache es doch selber" und du sitzt da und ärgerst dich.

also immer schön loben, :applaus: und wenn er mal nicht in der nähe ist, die ecken in Ordnung bringen. :pfeifen:

nach und nach wird er feinfühliger und putzt bald besser als du denkst :D

Zitat (gitti2810 @ 11.11.2010 21:42:53)
ist wie mit kleinen Hunden(ist so :pfeifen: ) immer Loben :applaus: wenn was gemacht wird, auch wenn es mal nicht ganz so ist, wie du es machen würdest.

Ach, Du liebe Gitti. :wub: :wub:
rofl rofl

Zitat (gitti2810 @ 11.11.2010 21:42:53)
das ist falsch wie du da ran gehst!!!

nicht den Mann nach putzen, niiiiiiiiiiiiiiiiieeeee mals! (wenn er in der nähe ist) :pfeifen:
im Gegenteil, du solltest ihn loben!!!!!!!!!

ist wie mit kleinen Hunden(ist so :pfeifen: ) immer Loben :applaus: wenn was gemacht wird, auch wenn es mal nicht ganz so ist, wie du es machen würdest.
denn dann kommen sie damit, "dann mache es doch selber" und du sitzt da und ärgerst dich.

also immer schön loben, :applaus: und wenn er mal nicht in der nähe ist, die ecken in Ordnung bringen. :pfeifen:

nach und nach wird er feinfühliger und putzt bald besser als du denkst :D

Sorry, Gitti, aber da widerspreche ich! Wenn ein Mann nicht richtig im Haushalt mit anpackt, und beim Reinigen Dinge übersieht, dann kriegt er eher einen Tritt in den Arsch oder sonstiges von mir, aber ich werde den garantiert nicht dafür loben. Irgendwie gibt es für mich Dinge, die sollten selbstverständlich sein, und dazu gehört für mich, daß ein Mann/Partner im Haushalt mit anpackt und zwar gründlich. Ganz ehrlich: Das ist ja wohl auch nicht so schwer, einen Schrubber, Staubsauger oder ähnliches in die Hand zu nehmen.

Komisch: Es gibt immer wieder Frauen, die glauben, daß Männer genetisch oder weswegen auch immer, zu blöd sind, Hausarbeiten zu erledigen. Sie nehmen dann selber die "Drecksarbeit" in Kauf, weil es ja angeblich nicht so gründlich erledigt wird, wenn Männer das übernehmen. Schön blöd, sag' ich nur. Für einige Männer macht es die Sache dann natürlich einfach: "Ach, ich geh' hier mal einmal mit dem Sifflappen rüber und dann läßt die Alte mich in Ruhe"!

Im Übrigen würde ich es mir als Mann (und auch als Frau!) verbitten, mit Hunden verglichen zu werden!!!! :wacko:

Ach, und noch was: Ich glaube, wenn mein Partner und ich uns gegenseitig für das Putzen oder die Haushaltsführung loben würden, " Ooooooh, Schatzi, Du hast hier heute aber sorgfältig die Ecke ausgewischt!!! TOLL!!!" , dann würde ich aber ganz fix die Scheidung einreichen!!!!!!!
:mussweg:

Bearbeitet von Heiabutzi am 11.11.2010 22:49:17

Heiabutzi,
ich glaube, Gitti hat nur vergessen, "Ironie an" zu schreiben. Kann mir nicht vorstellen, dass sie ihren Göga mit ihrem Welpen vergleicht.
Grundsätzlich muss ich ihr außerdem Recht geben., In den wenigen Ehejahren, die ich gelebt habe, konnte ich feststellen, dass Loben besser ankam als Meckern. Ist doch nicht schlimm! "Klasse, dass Du gebügelt hast - aber komm, ich zeig' Dir noch mal, wie man die Rüschen an meiner Bluse besser hinbekommt".
Oder:" Oh, Du hast schon gesaugt, toll, dann kann ich gleich kochen, übrigens gibt es heute Dein Lieblingsessen...........". ist doch alles ein Geben und Nehmen.
Dafür kann ER dann andere Sachen besser als wir, oder?


ja da hat 123 schon recht!
mit der Ironie an, aus. ja das hätte ich schreiben können. :trösten: :wub:

Heia ich brauche das nicht machen, mein dicker macht sogar von ganz alleine.
aber ich habe es schon erlebt das eine bekannte es so machen musste, weil ihr Mann sich zu gerne einfach blöd anstellte und so brauchte er nicht mit machen.
dann fing sie es so an wie ich beschrieb, da ging es dann plötzlich.
warum ist es so? :wub:


Zitat (123stpo456 @ 11.11.2010 22:49:53)
In den wenigen Ehejahren, die ich gelebt habe, konnte ich feststellen, dass Loben besser ankam als Meckern. Ist doch nicht schlimm! "Klasse, dass Du gebügelt hast - aber komm, ich zeig' Dir noch mal, wie man die Rüschen an meiner Bluse besser hinbekommt".

:) Nix für ungut, aber wenn ich ein drittes Kind hätte haben wollen, dann hätte ich es bekommen... :D
Ernsthaft: Von einem erwachsenen Mann verlange ich, daß er weiß, wie man ein Bügeleisen/einen Wischeimer/einenStaubsauger oder was auch immer bedient. Das muß ich ihm doch nicht erklären, oder?

Ich weiß, daß ich da sehr extrem bin, aber aufgrund "schlechter" Vorbilder habe ich mir schon sehr früh geschworen, niemals so zu enden, daß ich einem Mann dankbar dafür sein muß, daß er im Haushalt mithilft.

na da bin ich aber froh das ich meinen Sohn bei gebracht habe wie alles so im Haushalt funst.
sogar prima kochen und backen kann er. :sabber:
also liebe jungen Frauen ich brauch mal noch ne Schwiegertochter, nicht über 27 :wub: :D


Ach ja, was hartnäckige Flecken auf dem Sofa betrifft: Falls demnächst ein Sofakauf ansteht, schau mal bei Ikea. Superschicke Sofas in verschiedenen Designs, und das allergeilste: Die Bezüge kann man bei den meisten Modellen abnehmen und in die Waschmaschine hauen. Danach ist wieder alles schickilacki, egal, ob es der Rotwein von dem letzten Saufgelage oder aber ausgekotzte Muttermilch ist...alles schon dagewesen und das Sofa ist immer noch eins A. Und Du sparst Dir das ewige Herumgerubbele mit irgendwelchen Zaubermittelchen. Ich habe mir dann irgendwann noch mal Ersatzbezüge in einem anderem Design zugelegt, so kann ich auch den Look meines Wohnzimmers ganz schnell mal ändern, wenn mir danach ist.

Bearbeitet von Heiabutzi am 11.11.2010 23:19:20


Heiabutzi
hast ja Recht!
Aber viele (junge?) Männer sind eben so verwöhnt von Mutti, dass sie sich anfangs etwas blöde anstellen.
Wenn doch sonst alles OK ist, sollte es doch die Mühe wert sein, ihm das eine oder andere zu zeigen, erklären.
Dass "blöd anstellen", um das alles von sich abzuwenden, nicht gilt, ist doch klar! Da sind wir uns einig.


Zitat (123stpo456 @ 11.11.2010 23:21:35)
Heiabutzi
hast ja Recht!
Aber viele (junge?) Männer sind eben so verwöhnt von Mutti, dass sie sich anfangs etwas blöde anstellen.
Wenn doch sonst alles OK ist, sollte es doch die Mühe wert sein, ihm das eine oder andere zu zeigen, erklären.
Dass "blöd anstellen", um das alles von sich abzuwenden, nicht gilt, ist doch klar! Da sind wir uns einig.

:lol:
Weß ich ja alles! :blumen: Ich bin manchmal sehr froh, daß ich keinen Sohn habe...ich glaube, der müßte echt leiden, weil ich den so scheuchen würde!! :ph34r: Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, wo die Jungs den Arsch hinterhergetragen bekamen und wir Mädels im Haushalt eingespannt wurden.. :wacko: :wacko: :wacko: ..NEVER! Da bin ich echt traumatisiert!

Du siehst; letztendlich bin ich nur das Opfer meiner Erziehung! :rolleyes:

So, morgen mehr Tips... :blumen: :lol:

Bearbeitet von Heiabutzi am 11.11.2010 23:29:00

Hallo fee,
eigentlich ist es nicht so schwer. Man muss nur nicht alles aufeinmal wollen.
Die täglichen Routinen sind in weniger als einer Stunde geschafft. Also alles was grad so rumliegt gleich dahin tun wo es hingehört. Lüften, Betten aufschlagen Küche aufräumen. Und dann jeden Tag ein Zimmer gründlicher. Dann hast du zum Wochenende Zeit für dich. Als Schichtarbeiter etwas schwieriger aber auch das ist zu schaffen. Man darf sich nur -niemals zuviel vornehmen.

Du hast nicht geschrieben ob Männe hilft, ob wohl hier fleißig über Männerhilfe diskutiert wird. Du packst das schon, nur der erste Schritt ist schwer weil du ja vorher andere Arbeitszeiten hattest.


Zitat (gitti2810 @ 11.11.2010 21:42:53)
nicht den Mann nach putzen, niiiiiiiiiiiiiiiiieeeee mals! (wenn er in der nähe ist) :pfeifen:
im Gegenteil, du solltest ihn loben!!!!!!!!!


Das bringe ich ums Verrecken nicht wirklich gut fertig.
Gut, natürlich spare ich nicht mit Lob, wenn er es richtig gemacht hat: So, daß ich wirklich nicht (heimlich :lol: das kenne ich auch...) nachräumen muß.
Besser ist es, ehe frau doppelte Arbeit hat und mehr als halbseidene Ausführung auch noch bewundern soll: Selber machen. Nee, an den Haushalt (außer Bettenmachen) lasse ich meinen nicht gerne. Er bringt die Hütte zwar durchaus zu Jungessellen-Hochform, aber das ist eben nicht so, wie ich es haben muß. :huh:

Nee, von meinem verlange ich nicht, daß er mir im Haushalt hilft - das ist meine Sache, dann darf auch Besuch hereingelassen werden. Bin ich bloß froh, daß er nicht auch noch Kochen helfen will - da würde ich verrückt. Wie sieht dann meine Küche aus? Außerdem stinkt sie in dem Fall infernalisch nach billiger Frittenbude... :ph34r: geht gar nicht. Männer können nicht nur begrenzt gucken, auch mit dem Geruchssinn ist es anscheinend rudimentär bestellt - eben wie es für die Kaserne reicht.

Man kann die Brut ruhig ein paar Tage alleine wirtschaften lassen, so schlimm ist das Chaos danach nicht, daß ich es nicht binnen ein paar Stunden selber wieder richtig in Ordnung habe, das reicht. ;)
Ich bin den ganzen Tag in der Arbeit? Nun, dann warten Haushalt und Familie eben solange, bis ich wieder da bin, dann geht es dort weiter... das konnten wir früher auch schon. :pfeifen:

Zitat (Heiabutzi @ 11.11.2010 23:27:38)

  Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, wo die Jungs den Arsch hinterhergetragen bekamen und wir Mädels im Haushalt eingespannt wurden..


...so ging es mir auch, Heiabutzi.
Ich gehe noch mal kurz darauf ein, wenn es gestattet ist:
Mein Vater, der jetzt allein lebt, hat sich nach dem Tod unserer Mutter die grundlegendsten Dinge mit viel Mühe selbst aneignen müssen. Er konnte sich noch nicht mal einen Kaffee kochen und hat sich früher auch immer geweigert, irgendwas selbst zu machen...wofür hatte er schließlich seine Ehefrau und die Töchter??? :huh:

Meinem älteren Bruder wird es wohl mal genauso gehen und bei meinem Mann ist es so, daß er will, vieles nicht kann, sich aber bemüht. Um ehrlich zu sein, würde ich ihn auch nicht an alles "ranlassen" und das weiß er natürlich.
So gibt es eben bei uns auch die (noch) typische Arbeitsteilung Mann/Frau und ich bin eigentlich ganz zufrieden damit. Er braucht sich nicht an die Nähmaschine setzen und ich muß Gottseidank nicht die jetzt fälligen Winterreifen aufziehen. Trotzdem kommt es vor, daß Er den Staubsauger auch mal schwingt und ich den verstopften Waschbecken-Abfluß wieder auf Vordermann bringe.
Die Erziehung Junge/Mädchen war halt und ist oft immer noch so. Im Zeitalter der berufstätigen Mütter wird es sich vllt. mal so darstellen, daß sich Jungs und Mädchen gleichermaßen für alle anfallenden Tätigkeiten rund um die Haushaltsführung "eignen" werden (die Hoffnung stirbt zuletzt) oder beide Geschlechter im Chaos umkommen. Wobei Ausnahmen auch hier die Regel bestätigen werden, klar...
Solange man also noch ein schlechtes Gewissen hat, daß etwas liegenbleibt, was getan werden muß, ist ja alles noch im grünen Bereich. Irgendwann tut man´s und gut is...

ja das mit dem "Haushalt in den Griff kriegen bei Vollzeitjob" war auch bei mir sone Nummer, die nicht auf Anhieb geklappt hat und an der ich fast verzweifelt bin.

Dazu muss ich sagen, ich gehe ca 8Uhr 45 aus dem Haus, und bin dann selten vor 22 Uhr eher nach Mitternacht daheim.
Ganz locker bleiben, ich arbeite in der Gastronomie :sabber:

Mir macht der Job super Spass aber ich will halt auch zuhaus meine Frau stehen, obwohl ich einen Mann habe der super mitarbeitet.

Kinder gibts hier nicht dafür aber 3 Hunde. Haus und Garten.

Ich stehe morgens meist halb 6 oder 6 Uhr auf. Koche Kaffee und nehme die herkömmlichen Renovierungsarbeiten an mir selber vor rofl

Dann trink ich mir nen Kaffee und rauch mir eine, die Hunde hab ich derweil schon im Garten gelüftet, und fange mit einem Zimmer an. Vorher beim Renovieren hab ich schon ne Maschine Wäsche angestellt, sollte der Wäschekorb diese hergegeben haben.

Unser Haus hat 4 Zimmer, und so komm ich in der Woche gut rum. Das Saubermachen dauert meist weniger als ne Stunde, und so hab ich vor der Arbeit noch gut Zeit für mich um bei Muddi reinzuluschern oder ähnliches.

Einkaufen tu ich meist in der Mittagspause, so verschenk ich nicht zuviel Zeit.

Einige von euch werden wohl jetzt sagen, die eine Stunde schlaf ich morgens lieber länger, ich nicht, ich will funktionieren, das bin ich schon allein meiner reparierten Pumpe schuldig und die sagt mir auch, wenns denn an einem Tag mal nicht so floriert, und dann pass ich mich ihr auch an.

ich hab 2 freie Tage in der Woche, der normale kram läuft da eh, Wäsche waschen, Betten abziehen und Essen kochen, da koch ich dann auch vor und friere ein, damit mein Mann sich was ausm Froster holen kann um nicht zu verhungern ;) , aber ich will auch mein Frei geniessen können und mich da nicht stressen denn diese 2 Tage brauch ich zum regenerieren.

Jeder muss für sich selbst den Weg finden wie er zu rande kommt, bei mir funktioniert es so und macht mir auch Freude.

Nur noch eine weitere Anregung, wie´s laufen kann :)


Routine ist alles. Bei uns ist Wochenende Putzzeit. Einmal durch die ganze Wohnung, bis alles schmutz- und staubfrei. Warum? Weil wir beide eigentlich faul sind :lol: und auf fetten Großputz alle paar Wochen keine Lust haben. Mit dem System ist es auch nicht schlimm, wenn es mal eine Woche ausfällt, denn richtiger Siff entsteht so nicht. Wäsche mach ich, Kochen er. Da sind die Talente eindeutig verteilt, keiner wird vergiftet oder muss rosa Hemden anziehen. :D

Ansonsten gilt: wer mehr Zeit hat, tut mehr im Haushalt. Er arbeitet halbtags, ich ganztags. Tu ich mir dann den Stress an noch alles selbst zu wuppen? Das mögen die Hausfrauen von "früher" mit einem Lächeln erledigt haben, mir ist dazu mein Nevenkostüm zu schade. Morgens wird ihm ein Zettel geschrieben. Was draufsteht, erledigt er anstandslos. Was nicht, leider nicht, aber da arbeite ich noch dran. :pfeifen: Wenn er im Job mehr ranmuss und hier läuft es gerade ruhig, dann erledige ich mehr. So läuft das eigentlich ganz gut. Vom Boden kann man bei uns sicher in stressigen Wochen nicht essen. Aber alles hat seinen Platz, wo man es hinräumen kann und dreckig ist es nie.


hallo,
Du mußt doch nicht jedesmal alle Zimmer putzen, oder?
ich fange meistens mit dem Bad an, Waschbecken, Bidet. Unsere Duschkabine mit Glaswänden zieht der letzte Duscher selbst mit der Gummilippe ab. das habe ich einmal eingeführt und das klappt auch.
nach dem Bad ins Schlafzimmer, Bettzeug aufschütteln, lüften, dann mit dem Staubi durch's Haus und der obere Stock ist fertig.
dann unten Küche und aus dem Wohnzimmer nimmt auch jeder sein zuletzt benutzes Glas etc auf dem Weg selbst mit.
du solltest Deine Mitbewohner ein bißl dazu anleiten, selbst den einen oder anderen Handgriff als Selbstverständlich zu erledigen. :blumen:


hallo fee,
ich fange an damit erst mal sachen auszusortieren die kein mensch mehr braucht mache meine lieblings mucke an gehe nicht ans tele oder handy und dann läuft es von alleine


witch abraod: Bei mir braucht man nicht vom Boden essen zu können: Gott sei Dank habe ich Teller.... rofl


Zitat (dahlie @ 17.11.2010 11:59:56)
witch abraod: Bei mir braucht man nicht vom Boden essen zu können: Gott sei Dank habe ich Teller.... rofl

Wie heißt es so schön:

Bei uns kannst Du vom Boden essen!
Da liegt genug rum!!!

rofl

Muss ich mir merken... :blumen:


Captains Putzprogramm:
-Reichlich Kaffee
-Alle Fenster auf
-Anlage an, am besten Stones oder was ähnlich aggressives und das in einer Lautstärke, dass die Nachbarschaft auch in Stimmung kommt (Welche auch immer)
-Müll raus
-Wäsche weg und Maschine anwerfen
-Pause, nochmals Kaffee und überlegen wo´s weitergeht
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Wem meine Ordnung nicht gefällt, der kann ja gefälligst seinen Teil beitragen.

In den Kinderzimmern sind sie selbst verantwortlich. Da hilft es mehr wenn die Freunde sagen: Hier sieht´s aber aus.....


Computer ausschalten hilft auch, jedenfalls bei mir.


Zitat (Mikro @ 26.01.2011 16:14:10)
Computer ausschalten hilft auch, jedenfalls bei mir.

Oh, fühl mich angesprochen. Aber so ist es wirklich manchmal. :blumen:

Ich habe den vorteil, dass wir gerade versuchen unser haus zu verkaufen (hat jemand interresse:landkreis leer, 170qm...schön gelegen :lol: ) und da kommen regelmäßig leute vorbei, die sich das haus mal anschauen möchten, da muss ich immer den staublappen schwingen. Dann am besten mit musik und nicht zuviel auf einmal, nicht die ganze wohnung sondern immer nur zimmer für zimmer. Ich kann auch nicht auf einmal die küche, das bad und alle anderen zimmer reinigen.



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