Trauer


Ich weiß nicht wie ich anfangen soll. Mein Vater ist am Wochenende gestorben. Ich habe zwar eine Familie um mich, bin aber heute allein. Ich bin nicht ins Büro gefahren. Ich kann meine Gefühswelt nicht beschreiben. Irgendwie empfinde ich ...., ich weiß es nicht. Es hört sich bestimmt alles sehr merkwürdig an, aber so fühle ich im Moment.


Liebe Heigge,

mein herzliches Beileid zu Deinem Verlust :trösten:

Es kommen schwere Tage auf Dich zu und ich wünsche Dir viel Kraft, diese gut zu überstehen. Du kannst darauf hoffen, dass mit der Zeit der Schmerz weniger wird.

Alles Gute

Murphy

Bearbeitet von murphy am 31.10.2005 13:09:21


Mein herzliches Beileid und viel Kraft für die nächste Zeit
:trösten:


Liebe Heigge,

auch von mir herzliches Beileid.

So, wie Du es beschreibst, klingt es genauso, wie man es erlebt. Eine rasante Achterbahnfahrt aller Gefühle. Man steht eigentlich völlig neben sich, die äußere Welt dreht sich weiter, während die innere stehengeblieben ist.

*umärmel* und versuch erst einmal, einen Tag nach dem anderen zu bewältigen. :trösten:

Liebe Grüße
Bücherwurm


Zu Deinem großen Verlust möchte ich Dir mein herzliches Beileid aussprechen.

Sei dankbar für die vielen Jahre, die ihr zusammen verbringen konntet.
In Deinem Herzen wird er weiterleben.

Ich wünsche Dir viel Kraft um das alles zu verarbeiten.


Hallo Heigge,

auch ich möchte Dir mein herzlichstes Beileid aussprechen. :trösten:

Ich kann nachvollziehen wie Du dich fühlst. Mein Vater ist im März gestorben.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit.

Viele Grüße

Silvia


Mein Beileid ! :trösten:
Aber sei dankbar für die Zeit die Ihr hattet !


(IMG:http://www.pixelbook.de/pixelbook/wallpaper/trauer.jpg)

Liebe Heigge, ich nehme dich in Gedanken ganz fest in den Arm!


...ganz feste umarmung!!!! :trösten:


Heigge, ich ahne wie dir zumute ist, meine Mutter verabschiedet sich "auf Raten" aus dem Leben, sie leidet an Alzheimer.

Vielleicht kannst du dich damit trösten dass er nicht gelitten hat- hoffe ich...

Don.


Liebe Heigge, ich möchte dir mein herzliches Beileid zum Tod deines Vaters aussprechen. Ich wünsche dir viel Kraft in dieser schweren Zeit. Es ist gut, dass du deine Familie um dich hast und nicht allein bist.
Fühl dich ganz feste gedrückt :trösten: :trösten:


liebe heigge

ich weiss wie du dich jetzt fühlst habe ich doch das selbe
vor 3 monaten durchgemacht und wie viele andere vor uns auch.
ich hab auch gelitten 2 wochen lang und dann sagte ich mir, warum weinst du...dort wo jetzt unsere toten sind ist es doch wunderbar. langsam habe ich mich losgelöst von meiner ma, ich war sogar von herzen dankbar dass sie nicht leiden musste, dass sie so schnell gehen durfte wie sie es sich immer gewünscht hat denn irgendwann wäre ihre zeit auch abgelaufen.
liebe heigge...stell ein foto hin und sprich mit deinem vater was dir so auf dem herzen liegt, das bringt mir persönlich enorm viel. ich hab zum beispiel auch ein foto von ihrem grab hier auf dem schreibtisch so ist sie doch noch in meiner nähe und das tut gut.
ich wünsche dir und deiner familie viel kraft.

Bearbeitet von bonny am 31.10.2005 16:19:05


Liebe Heigge,
auch von mir mein herzliches Beileid.



Silvia


ich möchte dir mein beileid aussprechen.

wünsche dir ganz viel kraft für die schwere zeit.

Ich danke euch allen von ganzem Herzen für euer Mitgefühl!!! Es tut sehr gut zu wissen, dass es viele Menschen gibt die einfach nur da sind.


Die Spuren deiner Worte
Die Spuren deiner Umarmung
Die Spuren deines Lachens
Niemand kann sie auslöschen mir.
~~~~.~~~~

Mein herzliches Beileid!

Sunny


Liebe Heigge,

Sende Dir eine liebe Umarmung und mein aufrichtiges Beileid!

Jemand zu verlieren an dem man sehr hängt und den man liebt,
zu wissen man kann nichts mehr sagen, obwohl es noch sooo viel gegeben hätte...
zu wissen das man nicht mehr umarmen kann, Rat holen kann, zusammen lachen und weinen..... DAS TUT VERDAMMT WEH!! Weißt Du Heigge, es wird auch noch einiges an Zeit brauchen bis der Schmerz auch nur ein wenig geringer geworden ist. da darf man sich nichts vormachen. Nimm Dir die Zeit die Du brauchst das ist sehr wichtig und es ist gut zu wissen, das Du nicht alleine bist.

Wie auch hier schon im Forum geschrieben: Nimm Dir ein Bild von ihm, stelle es auf.
Rede Dir alles von der Seele was Dich beschäftigt. Ich selbst mache das heute noch so und es hat zwar etwas länger gedauert loslassen zu können - denn das muß man erst einmal lernen - aber es ging dann immer ein Stück besser.

Denn was ganz ganz wichtig ist, er ist in Deinem Herzen und da geht er nie weg.
Ich wünsche Dir für die nächsten kommenden Wochen sehr sehr viel Kraft und alles Liebe!

:trösten:

Kochgenuss


Folgendes hatte ich grade gelesen, und fand es "schön" und ganz passend für diesen Thread:


Denk dir ein Bild. Weites Meer.
Ein Segelschiff setzt seine weißen Segel
und gleitet hinaus in die offene See.
Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.
Da sagt jemand: nun ist es gegangen. Ein anderer sagt: es kommt.
Der Tod ist ein Horizont und ein Horizont ist nichts anderes
als die Grenze unseres Sehens.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.


Liebe Grüße
Büchi


Liebe Heigge,
auch ich drück' Dich ganz fest :trösten: :trösten: !

Ich kann Dein Leid so gut nachvollziehen, da mein Dad seit zwei Wochen nach einer schweren Bypass-Not-Op. nicht mehr aus dem Koma aufwacht. Durch einen Hirnschlag während des Eingriffes ist sein immer so reges Hirn irreparabel schwer geschädigt. Er schläft nur noch und reagiert nur noch gelegentlich unbewußt. Die Ärzte geben keine Hoffnung mehr.
Ich kann es immer noch nicht richtig fassen... für die Familie ist es ein schwerer Schock und für mein altes Zuhause das Aus... der einzige Ort, wo ich mich zwar nicht immer wohl, aber doch sicher gefühlt habe.
Ich hätte meinem Vater noch so gern so viel gesagt, mir fehlt sein sicherer Rat in vielen Dingen... mir tut es leid um die viele, mit manchem Streit vertane Zeit.
Zwar ist er noch nicht tot... aber doch so gut wie. Und dieses Dahinvegetieren hätte ich ihm nie gewünscht.
Wenn Gott ein Einsehen hat, läßt er Vater nicht mehr lange leiden.

Etwas ist in mir wie abgestorben und ich funktioniere nur mehr mechanisch vor mich hin.

Ich wünsche Dir, liebe Heigge, von ganzem Herzen Stärke für die Zeit jetzt und für alles Kommende.
Verlier den Mut nicht. :blumen: :trösten:

Edit: Büchi, danke für das wunderschöne Gedicht!

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 01.11.2005 02:05:37


Hallo Heigge!
ich weiss zwar nicht genau wie du dich fühlst,aber ich kann es nachempfinden!
Ich wünsche dir alle Kraft und Hilfe,die du jetzt brauchst,um diesen Verlust einigermasen zu überstehn!

Auch wenn ich nicht an Gott persönlich glaube,so glaube ich dass dein und mein Papa über uns wachen,uns zusehen,uns in allen Lebenslagen "die Daumen dücken"!
Behalte ihn im Gedächtnis,so wie er war und wenn dir danach ist zu weinen,dann weine.
Und wenn du an ihn denkst und dir ist nach lachen zu Mute (weil er was witziges angestellt hat) dann lache!
es ist wie in eienm Lied:

und wenn du gehst,dann geht nur ein Teil von dir,
und andere bleibt bei mir!
behalte diesen Teil,ganz tief in deinem Herzen.


Ihr seid alle soooo lieb!!! Ich danke euch!! Und es stimmt schon, es war lange Zeit still zwischen ihm und mir. Es tut weh, lässt sich aber nicht ändern. EGAL WAS IST, REDET!!! Irgendwann ist es VORBEI!

Heute war er aufgebahrt um Abschied zu nehmen. Ich hatte panische Angst und war völlig aufgelöst. Aber ich muss sagen, es hat mir sehr gut getan. Ich meinte ein Schnarchen zu hören. Er sah tatsächlich so aus als ob er schlafen würde. Es war nicht so schlimm wie ich es dachte. Eine gute Sache um Abschied zu nehmen. Wir hatten soviel Zeit wie wir brauchten. Wir wurden nicht gedrängt. Bei einer Urnenbestattung nimmst du 3x Abschied, beim Aufgebahrtsein, bei der Trauerfeier und bei der Urnenbeisetzung. Ist schon ein hartes Stück Brot.

Ist aber eine Erfahrung die wir alle leider machen müssen.


Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.


Hallo Heigge,

ich bin's noch mal...

Mir ist gerade etwas eingefallen, was mir den Abschied leichter gemacht hat (ich habe es bisher bei den Trauerfällen in meiner Familie gemacht.

Als meine Oma plötzlich verstorben war, hatte ich das Gefühl, dass ich ihr noch sooo viel sagen wollte. Das gleiche Gefühl hatte ich beim Tod meines Vaters. Und so hatte ich mich jeweils am Vorabend der Beerdigung hingesetzt und einen Brief an sie geschrieben. Und ihnen darin all das mitgeteilt, was ich ihnen nicht mehr persönlich sagen konnte.

Vielleicht hilft Dir das auch…

Fühl Dich gedrückt! Wir sind alle in Gedanken bei Dir!

Silvia



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