Rezepte ohne Zucker: Eine Woche ohne Zucker


Hallo meine Lieben,
ich beginne ab Montag mit der sog. "Minus 1 Diät". Vielleicht kennt die jemand von euch. Dabei geht es darum, eine Woche lang auf ein bestimmtes Nahrungsmittel zu verzichten.
In der ersten Woche: kein Zucker. (auch keine Variationen von Zucker, also auch kein Honig, Süßstoff, etc....)
Zweite Woche: kein Fast Food und keine Snacks... 8auch nicht mal schnell was von Chinesen holen...)
Dritte Woche: Eine Woche ohne Kaffee
Vierte Woche: Keine Milchprodukte
Fünfte Woche: Kein Weißmehl
Sechste Woche: Kein Alkohol (das fällt mir leicht)
Siebte Woche: Kein Fleisch
Achte und letzte Woche: Keine Zusatzstoffe

Sooo....
nun steh ich vor der großen Aufgabe für mich und meinen GöGa abends etwas leckeres zu zaubern, aber wie gesagt ohne Zucker. Auch in den einzelnen Lebensmitteln darf kein Zucker verarbeitet sein.. Ketchup, etc. ist also auch verboten...

Habt ihr schöne und leckere Rezepte für mich?

Bin euch sehr dankbar dafür,

VlG,
Schatzibobbes

P.S. wer mehr über diese Diät erfahren möchte, kann mich ja ruhig fragen, dann kann ich auch ein Thema dazu eröffnen, wie es mir dabei so ergeht in den 2 Monaten.. ;)


Rezepte habe ich keine. da ich aber schwere Diabetikerin bin, benutze ich seit
Weihnachten Stevia. Stevia ist eine Süd-Amerikanische -Pflanze , die kalorinfrei ist.
Zur Zeit gibt es Stevia wohl nur in Apotheken und reformhäusern und ab Ende
2011 soll es dann in jeder üblichen kaufhalle im regal stehen. Ich habe es von einer
lieben Freundin aus der Schweiz bekommen.Stevia ist um einiges in der Süsskraft stärker als
normaler haushaltszucker.was rezepte betrifft, google doch mal


Zuckerfrei = keine Kohlenhydrate = low carb - oder nicht?

Rezept- Beispiel

YO


Was soll diese Diät bringen? Warum macht man sowas? Ich kann mir nicht vorstellen dass dies eine Diät zum Abnehmen ist...

Doch wenn Du ein Rezept ohne Zucker möchtest, da hätte ich Dir einige...

Wie wäre es denn mit Getreidepuffer mit Tomatensosse und Salat?
In die Tomatensosse macht man in der Regel auch etwas Zucker rein. Aber diesen kannst Du locker durch ersetzen.

Hier das Rezept:

100 g feiner Getreideschrot, 300 ml Wasser oder Brühe, 1 Zucchini geraspelt, 1 Bund Petersilie oder 1 Pk TK Kräuter, 1 Knoblauchzehe sehr fein geschnitten,1 Ei, 2-3 EL Haferflocken, Salz, Pfeffer, Öl zum Braten

1 große gehackte Zwiebel, 1 Packung passierte Tomaten, 150 gr milder gekochter Schinken in Streifen geschnitten, 1/4 TL Natron, Salz, Pfeffer, Olivenöl

Den Schrot mit Wasser/Brühe in einem aufkochen und zugedeckt bei kleinster Hitze knapp 10 min. leicht köcheln lassen. Anschließend den Schrot vom nehmen und ca. eine halbe Stunde quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Tomatensosse zubereiten. Die Zwiebel in etwas Ölivenöl leicht anbraten, die passierte Tomaten dazu. (Ich "spüle" den TETRA PAK meist noch mit etwas Wasser aus und gebe es in den Topf) Schinken und Natron dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer will, kann noch eine gute Prise Zimt rein.
Auf kleinster Flamme 20 Min. köcheln lassen. Bis zum Servieren auf der warmen Herdplatte zugedeckt stehen lassen.

Getreideschrot, Zucchini, Kräuter, Knoblauch, und Ei zu einem Teig kneten. Nach und nach die Haferflocken hinzugeben, bis die Masse gut formbar ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Puffer in Öl anbraten.

Dazu einen Salat nach Wahl.

Bearbeitet von MissChaos am 21.01.2011 09:12:25


Zitat (schatzibobbes @ 21.01.2011 07:55:26)
In der ersten Woche: kein Zucker. (auch keine Variationen von Zucker, also auch kein Honig, Süßstoff, etc....)
Zweite Woche: kein Fast Food und keine Snacks... 8auch nicht mal schnell was von Chinesen holen...)
Dritte Woche: Eine Woche ohne Kaffee
Vierte Woche: Keine Milchprodukte
Fünfte Woche: Kein Weißmehl
Sechste Woche: Kein Alkohol (das fällt mir leicht)
Siebte Woche: Kein Fleisch
Achte und letzte Woche: Keine Zusatzstoffe

Liest sich eher wie ein fröhliches Gesellschaftsspiel: "Wir kasteien uns durch den Winter"... :pfeifen:
Wer immer suf die Idee gekommen ist, muss übergewichtige Menschen wirklich abgrundtief hassen.

Wenn Du's durchziehen willst: Selbstgemachte Gemüsepfannen, Broccoligratin, Salate...

Achja, und aufpassen mit Dosengemüse und ähnlichem - da ist meist auch Zucker mit drin. -_-

Naja, in den ganzen "Fertigsachen" eigentlich, auch in Würzsoßen und so. Aber das hast du ja auch schon geschrieben.

Gemüsesuppen bieten sich doch grade an, oder? evtl. auch mit Fleischeinlage. Oder leckere Gemüse-Kartoffel-Aufläufe mit einer kleinen selbstgemachten Bechamel- oder Käsesauce.


Hinter allen Inhaltsstoffen mit der Endung "-ose" (Fructose, Maltose,Glukose) verbirgt sich Zucker!


YO


Schatzibobbes, was isst du denn morgens? darfst du Rosinen o.ä.? Frühstück ohne Zucker find ich immer schwer. Außer man isst Wurstbrot... ;)


Ganz ohne geht nur wenn du ohne alle Fertigprodukte kochst ;)

Denn Zucker ist fast überall drin :pfeifen:

Tomaten passiert
auch in Kochschinken ist Zucker und in der Fleischbrühe :unsure:


Zitat (wurst @ 21.01.2011 13:20:18)
Ganz ohne geht nur wenn du ohne alle Fertigprodukte kochst ;)

Denn Zucker ist fast überall drin :pfeifen:

Tomaten passiert
auch in Kochschinken ist Zucker und in der Fleischbrühe :unsure:

Oh! :blink: Das wusste ich nicht! schatzibobbes, vergiss mein Rezept. Ist wohl nicht das was Du suchst.... :blink:

funktioniert diese Diät so, dass man jeweils auf das Verbotene verzichtet und es in der darauffolgenden Woche wieder essen darf (dafür ist dann ja was anderes verboten) oder kommt immer eins dazu und man hat z.B. in der vierten Woche vier Sachen, auf man verzichten soll ... versteh ich nicht so ganz ...

ich sag mal so, wenn ich eine Woche lang keinen Kaffee trinke bin ich zwar müde aber abnehmen werde ich sicher nicht


das Ganze erinnert mich ein wenig an meine Kindergartenzeit, da habe ich meine Mutter manchmal zur Verzweiflung gebracht, weil ich nur noch Sachen essen wollte, die beispielsweise gelb sind oder mit "B" anfangen ... sorry, Mama !!


Schonmal danke für eure Antworten ;)

Mal nähere Infos zur Diät (heut früh war ich n bissl im Stress):
Die Minus-1-Diät soll dazu verhelfen, achtsam zu sein, welche Nahrungsmittel dem eigenen Körper gut tun, und welche nicht. Man führt Tagebuch wie die jeweilige Woche ohne das Nahrungsmittel einem bekommen ist. Ob man sich besser oder schlechter, fitter oder schwächer fühlt.
Zitat aus dem Buch:
- Sie spüren sich selbst und Ihre Bedürfnisse deutlicher und nehmen sie ernster.
- Sie erreichen Ihr Gleichgewicht und somit schließlich auch Ihr Idealgewicht.
- Sie entdecken die Kunst des Genießen wieder.
- Sie erlangen Ihre Orientierung wieder und hören auf sich selbst.
- Sie können Suchttendenzen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten aufdecken und ihnen somit entgegenwirken.

Ich sehe das ganze als ein Experiment an. Falls es scheitern sollte kann ich immerhin sagen ich habe es probiert.. Zu verlieren habe ich nichts, außer (hoffentlich) ein paar Kilos. Kann mir schon vorstellen, dass durch die Zeit ohne Zucker, man sich umgewöhnt, und darauf achtet wo versteckte Zuckerbomben lauern und dadurch ein paar Kilos verliert und man achtsamer ist im Umgang mit diversen Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln...

Ach ja, das bestimtte Nahrungsmittel wird nur für die eine Woche weggelassen, danach darf man es wieder konumieren, wenn man denn möchte (weil man vllt. gemerkt hat, das es einem sehr fehlt.. man kann es danach aber auch weiterhin weglassen, weil man z.b. gut darauf verzichten kann und bessere Alternativen gefunden hat)


Edit: Das hier habe ich gerade gefunden, da wird es nochmal alles schön erklärt. Einfach oben auf weiter klicken um zur nächsten Seite zu gelangen

Bearbeitet von schatzibobbes am 21.01.2011 15:36:24


Schatzibobbes, ich glaub, da ist eine Woche fast zu wenig, um zu merken, ob dir bestimmte Nahrungsmittel nicht gut tun. Aber ausprobieren kann man's ja mal. :P Meine zuckerfreie Zeit hat sich sehr deutlich im Gewicht niedergeschlagen... aber da kam auch noch ein bisschen andere Nahrungsumstellung dazu.


Hallo,
ich hab schon letzte Woche angefangen.
Erst mal eine Klarstellung: Bei der Minus-1-Diät geht es NICHT in erster Linie ums Abnehmen - das ist ein "Nebeneffekt", der dabei oft auftritt.
Wenn ich die Autoren richtig verstanden habe, geht es auch darum, jeden Fanatismus eher zu lassen. Also wenn man Zucker weglässt, sollte man natürlich keinen reinen Zucker irgendwo reinkippen und MÖGLICHST, aber eben unfanatisch, versteckten Zucker meiden. Aber, da es nicht ausschließlich um die Substanz geht, sollte man dann auch Zuckerersatz weglassen. Also eigentlich ist die erste Woche eine "nichts Süßes"-Woche.
Ich finde ganz und gar nicht, dass das vom "Hass auf Dicke", wie hier schon geschrieben wurde, spricht. Ganz im Gegenteil. Die Autoren betonen ja immer wieder, dass es überhaupt nicht um Verurteilen geht - nicht von Lebensmitteln, nicht von Substanzen und schon gar nicht von Menschen!!!! Das machte mir das Buch von Anfang an sympathisch.
Bei mir ist jetzt die Minus-Fastfood-Woche dran. Das wird verhältnismäßig leicht. Ich fand die Minus-Zucker-Woche schon ein bisschen anstrengend - aber das Gute ist ja, dass man erst mal nur eine Woche experimentiert. Natürlich reicht das nicht, um abzunehmen; es reicht auch nicht, um sich vollkommen klar darüber zu werden, wie sich Zucker auf einen auswirkt. Aber die 8 Wochen sind ja zyklisch: Es geht eben darum, seine Achtsamkeit für den eigenen Körper zu entwickln. Und dass ist überhaupt kein Kasteien und keine Qual, sondern nur interessant.
Mein Ergebnis der Minus-Zucker-Woche war beispielsweise, dass ich Kaffee ohne oder mit wenig Zucker eigentlich lieber mag. Nach der einen Woche (!) finde ich das schon interessant, dass ich nun supersüßen Kaffee, den ich davor für die einzige Art, wie Kaffee gut schmeckt hielt, eher eklig finde.
"Nebeneffekte" habe ich auch bemerkt. Dadurch, dass ich genauer drauf achte, was Essen im Körper bewirkt, esse ich anscheinend weniger (ich hab nicht absichtlich weniger gegessen!) und hab fast ein Kilo abgenommen. OHNE QUÄLEREI!!!!!
Also ich kanns nur empfehlen. Ich finde es superinteressant, auch wenn es mich ein bisschen vor der Minus-Kaffee-Woche gruselt :-)
:blumen:


Zitat (Agnetha @ 21.01.2011 15:13:57)
funktioniert diese Diät so, dass man jeweils auf das Verbotene verzichtet und es in der darauffolgenden Woche wieder essen darf (dafür ist dann ja was anderes verboten) oder kommt immer eins dazu und man hat z.B. in der vierten Woche vier Sachen, auf man verzichten soll ... versteh ich nicht so ganz ...

ich sag mal so, wenn ich eine Woche lang keinen Kaffee trinke bin ich zwar müde aber abnehmen werde ich sicher nicht

Nee, du verzichtest nur auf jeweils EINE Sache.
Und das mit dem Kaffee: Klar, so denk ich mir das auch. Aber ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher, dass ich nicht auch in der Minus-Kaffee-Woche abnehme. Logo, nicht wegen der Kalorieneinsparung ;-)
Aber das mit der Achtsamkeitsübung klingt gut, und meine erste Woche hat meine Erwartungen übertroffen.

P.S.: Gerade habe ich auf Youtube ein ganz ulkiges Video der Autoren gesehen.

Eine Diät im Klassischen Sinne ist das wohl nicht, ich sehe es auch mehr als Experiment.
Und zu verlieren scheint man wirklich nix. Außer dem positiven Nebeneffekt, ein paar wenige Pfunde zu verlieren.
Hört sich auf jeden Fall besser an, wie eine Pulver oder Pillen-Diät.

Für mich persönlich finde es jetzt nicht schwierig Zucker, Kaffee, Snacks, Fast-Food oder Süßes wegzulassen.
Bei Weißmehlen wird es schon schwieriger. Wenn ich an meine Stullen für die Maloche denke.
5 Tage Pups-Konzert auf der Arbeit, weil ich nur Schwarzbrot futtere.

Eins interessiert mich doch brennend: Was kommt nach den acht Wochen??
Hört man dann auf? Wie gehts weiter? Oder fällt man dann in sein altes Schema zurück?


Zitat (Eifelgold @ 22.01.2011 14:49:38)
Eine Diät im Klassischen Sinne ist das wohl nicht, ich sehe es auch mehr als Experiment.
Und zu verlieren scheint man wirklich nix. Außer dem positiven Nebeneffekt, ein paar wenige Pfunde zu verlieren.
Hört sich auf jeden Fall besser an, wie eine Pulver oder Pillen-Diät.

Für mich persönlich finde es jetzt nicht schwierig Zucker, Kaffee, Snacks, Fast-Food oder Süßes wegzulassen.
Bei Weißmehlen wird es schon schwieriger. Wenn ich an meine Stullen für die Maloche denke.
5 Tage Pups-Konzert auf der Arbeit, weil ich nur Schwarzbrot futtere.

Eins interessiert mich doch brennend: Was kommt nach den acht Wochen??
Hört man dann auf? Wie gehts weiter? Oder fällt man dann in sein altes Schema zurück?

Ja, so scheint mir das zu sein.
Bei mir ist es so, dass es mir beim Kaffee-Weglassen gruselt; sonst glaube ich auch dass es für mich nicht so schwierig ist, eine Woche irgendwas (außer Wasser und Luft) wegzulassen. Das finde ich gerade das Gute an dieser "Diät".
Ich hoffe natürlich schon, dass ich die ca. 6 Kilo, die ich zuviel habe, im Laufe der Zeit loswerde. Bisher habe ich den Eindruck, dass es klappen könnte; nicht durch das Weglassen der einzelnen Dinge, sondern durch die "Achtsamkeit".
Und wie es nach den 8 Wochen weitergeht? Ich habe es so verstanden, dass man dann, wenn man möchte, wieder mit dem ersten beginnt (also Zucker); oder dass man weiterexperimentiert: Beispielsweise dann 2 Wochen lang eine Substanz weglassen - oder zwei Substanzen eine Woche. Oder ganz anders: Eine Woche TV oder Handy oder oder Plastikverpackungen usw. weglassen.
Das ganze ist wohl wirklich ein interessantes Experiment und keine Abnehmdiät. Aber man nimmt vielleicht doch ab. Mal abwarten, was die nächsten Wochen bringen...
LG

besonders mutige lassen in der neunten Woche mal die Unterwäsche weg ... rofl


Der Körper wandelt Kohlehydrate in Zucker um.
Das Gehirn braucht Zucker.
Diese Form von Diät ist das Irreste was ich je gehört habe.

Würde mich interessieren, ob Du damit Erfolg hast. :hmm:


Zitat (Eifelgold @ 22.01.2011 14:49:38)
Eine Diät im Klassischen Sinne ist das wohl nicht, ich sehe es auch mehr als Experiment.



Das ganze hat mir dann doch keine Ruhe gelassen und ich habe ohne weitere Informationen am Montag damit angefangen.
Erst mal: ich habe es nicht wirklich nötig, abzunehmen. Wollte aber einfach nur mal wissen, wie weit ich an meine Grenzen gehe. Wie weit ich bereit bin, zu verzichten.

Also Schatzibobbes, ich mache seit Montag deine "Diät" mit. Ich bin seit Montag morgen Zuckerfrei.
Also kein Zucker im Kaffee, Tee, Kuchen, Teilchen, Haribo. Kein Marmeladenbrot, kein Nussnougatcreme, kein Kraut. Nix. Ich bin absolut Zuckerfrei. heute morgen hatten wir auf Maloche ein Geburtstagsfrühstück. Ich habe sogar den Sekt weggelassen. "ist ja Zucker drin" ;)

Ok, am Montag der Kaffee ohne Zucker schmeckte greiselich. Aber nach der halben Tasse hat man sich dran gewöhnt.
Und wisst ihr was? Ich fühle mich gut. Ich fühle mich richtig gut.

Ich schubse das Thema mal hoch.

bin jetzt in der Kaffeewoche. Ich hatte letzte Woche noch gedacht, mir würde was fehlen. Aber nein. Kaffee fehlt mir nicht. Vielmehr ist es das morgendliche Ritual. aufsetzen, Kaffeekanne vorbereiten, kleines Kaffemühlchen anschmeißen, den ersten frisch gemahlenen Duft des Kaffees zu genießen. Ja, das fehlt mir, aber nicht der Kaffee.

Da ich kaum Fastfood esse, habe ich die Zuckerwoche verlängert. Ich muss sagen, es geht ganz gut ohne Zucker im Kaffee oder Tee.
Was ich wohl habe, ist seit ca. drei Tagen einen Brummschädel. Ich weiß nun nicht, ob ich mir was eingefangen habe, oder ob es am Minus Zucker oder Minus Kaffee liegt.

Ob ich abgenommen habe? Weiß ich ich nicht, ich habe keine Waage zu Hause. Ja, eine Hose schlackert ein wenig.

Aber stolz bin ich, dass ich "Verzicht" übe und es auch einhalte. Gestern habe ich ein Duplo abgelehnt, was meine Kollegin mir liebevoll anbot. Ich kann "Nein" sagen. Wenn das nix ist...

Schatzebobbes: wie ergeht es dir in der Zeit? Bist du noch dabei?
Gerne würde ich mal hören, wie es dir so ergangen ist.


Wenn Du immer Kaffee getrunken hast und damit plötzlich aufhörst können Deine Kopfschmerzen auf vom Kaffee"entzug" kommen. Das hat mir meine Hausärztin vor einigen Jahren gesagt dass es das wirklich gibt.

Es gibt auch andere Methoden zum abnehmen - ich esse z.B. abends keine Kohlenhydrate und das klappt seit Jahren prima - aber da werden auf Ausnahmen gemacht. Sonst macht es bald keinen Spaß mehr und man verfällt in seine alten Essgewohnheiten.


Abnehmen durch Diät ist doch Müll. Man nimmt 5 Kilo ab und wenn man mit der Diät aufhört hat man nach kurzer Zeit 7 Kilo zugenommen. Bei den wenigstens klappen irgendwelche Diäten auf Dauer und nachhaltig.

Abnehmen heißt grundsätzliche Ernährungsumstellung auf Dauer und mehr Bewegung. Wer ständig zu viel frisst und sich zu wenige bewegt wird halt fett. Irgendwelche komischen verzichts und einseitig Ernährungs-Diäten sind doch Mist. Die sind frustrierend und man frisst danach um so mehr und wird noch fetter.

Das ist kein Märchen von mir, sondern eigene Erfahrung. Seit meiner Ernährungsumstellung nehmen ich ab. Zwar langsam aber stetig und ich muss auf GAR NICHTS!! verzichten. Bei mir gibts auch immer mal wieder Chips oder Erdnüsse oder nen fetten Sahnekuche oder sonst was opulentes zum Essen oder ne Cola. Aber eben in wohldosierten Menge. Verzicht macht Frust, der in Heißhunger mündet = Diät im Eimer = Gewichtszunahme.
Alles schon mitgemacht.

Ich verstehe es nicht, warum das immer noch nicht klar ist oder in den Kopf rein will, das nur eine Ernährungsumstellung zum Ziel führt. Lernresistenz? Scheuklappendenken? Unwissenheit? Dummheit? :unsure:

So, genug gemeckert und einigen Muttis den Tag versaut. Tut mir nicht wirklich leid aber es mussten mal die Fakten aus meiner Sicht auf den Tisch gelegt werden und zwar mit Haut und Haaren, wie man so schön sagt. Und NEIN ich spreche hier niemanden persönlich an oder will jemandem was böses, auch nicht der Frederöffnerin alias schatzibobbes . :blumen: :blumen:
Ich bin ein Mensch der klaren Worte und die schmecken leider nicht so lecker als wenn man Honig ums Maul geschmiert bekommt.

Bearbeitet von Knuddelbärchen am 12.02.2011 11:15:30


Nun hab ich mich extra bei fragMutti angemeldet, um auch mal meinen Senf zur Minus-1-Diät dazuzugeben, insbesondere, um sie ein wenig "in Schutz" zu nehmen (wobei ich allerdings auch Kritikpunkte habe).

Wie schon vorher geschrieben wurde, ist dies NICHT in erster Linie eine Reduktionsdiät ("Diät" im Wortsinne ist nur eine besondere Art der Ernährung, der Begriff wird allerdings heutzutage meist mit "Reduktionsdiät" gleichgesetzt).

Ich würde diese Diät beschreiben als eine Art "neumodisches Fastenprogramm" für Leute, die echtes Fasten bzw. 6 Wochen Verzicht nicht durchhalten, aber gern irgendwie reinschnuppern möchten.

Es ist also in erster Linie was für Menschen, die mehr oder weniger bewusst den Wunsch haben, ihre Essgewohnheiten mal auf den Prüfstand zu stellen, oder den Verdacht haben, dass ihre Ernährung vielleicht nicht so 100 % gut für sie ist. Und man muss gern Zutatenlisten im Supermarkt lesen ^_^ .

Den Zeitraum von 1 Woche finde ich perfekt. Er ist lang genug, dass man merkt, wenn sich was verändert, aber kurz genug, dass man ihn durchhält, weil man sich sagt "die 7 Tage schaffe ich doch".

Die Regeln sind recht eindeutig, das macht es vielleicht noch etwas leichter, sich einfach stur dran zu halten.

Hier meine bisherigen Erfahrungen:

Woche ohne Zucker:

Zucker ist NICHT gleichbedeutend mit Kohlenhydraten, sondern nur eine Art von Kohlenhydraten. Es geht also keinesfalls um "Low Carb", da langkettige Kohlenhydrate (Stärke), aber auch in Obst und Gemüse enthaltener Zucker gegessen werden kann.
Auch bei mir war eine ordentliche Umstellung der schöne süße Kaffee, der nun nicht mehr so toll schmeckte.
Meine Kohlenhydrate habe ich mir über Brot, Obst etc. geholt.
Es war einerseits erschreckend, wo überall Zucker zugesetzt ist (ich habe ein Paket haarsträubend teuren Schinkenaufschnitt im Biomarkt gefunden, der keinen Zucker enthielt und den ich mir fein über die ganze Woche als "Wurst"-Brotbelag eingeteilt habe :) ), andererseits aber auch gut, festzustellen, dass es genug Lebensmittel gibt, die unproblematisch sind.

Auch bei Konservenobst gibt es die Variante ohne zugesetzten Zucker, also z. B. Ananasstücke in Saft (und keine weitere Zutat wie "Süße aus Trauben" oder so...). Meinen geliebten Fruchtjoghurt hab ich mir halt aus Naturjoghurt und Obst angerührt. War nicht ganz so süß wie der fertige, aber lecker, und das mit dem Joghurt habe ich auch so beibehalten.
Ich hatte insgesamt den Eindruck, weniger "aufgedreht", und dafür entspannter zu sein.
Den Kaffee ohne Zucker habe ich auch nach der Woche beibehalten, ein bisschen was ist also übriggeblieben.

Woche ohne Fastfood/Zwischenmahlzeiten:

Dort schreiben die Autoren u. a., dass man "den Hunger auch mal aushalten" muss. Das habe ich mir sehr schwer vorgestellt, ich dachte, ich breche bestimmt entkräftet zusammen ohne Zwischenmahlzeiten und noch eine Kleinigkeit vor dem ins-Bett-gehen. War aber gar nicht so :) . Der Magen hat geknurrt und ich habs überlebt und habe ein bisschen die Hoffnung, meine Verdauungsorgane danken mir, dass nicht andauernd zwischendurch wieder mal was zu verarbeiten war. Die 3 Mahlzeiten habe ich übrigens auch beibehalten...

Woche ohne Kaffee:

Diese Woche fand ich - obwohl ich eher wenig Kaffee trinke - brutal. Ab dem 2. Tag hatte ich bohrende Kopfschmerzen und (womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte, sonst hätte ich mich "vorbereitet") ordentlich Verstopfung, da der Kaffee die Darmtätigkeit anregt und ohne Kaffee dort erstmal Grabesruhe herrschte. Als ich am 5. Tag abends immer noch Kopfschmerzen trotz Schmerztablette hatte, habe ich beschlossen, die Woche abzubrechen, weil mir 6 Tage Leiden für 1 Tag "ich habe den Kaffee-Entzug geschafft" zu viel waren und mir eh klar war, ich würde wieder Koffein zu mir nehmen.
Trotz allem war die Woche lehrreich, denn ich wurde überhaupt erst auf meine körperliche Kaffeeabhängigkeit aufmerksam und achte seitdem darauf, nicht von morgens bis abends Koffein aufzunehmen.
Bei diesem Punkt finde ich, die Autoren hätten etwas deutlicher auf die möglichen Auswirkungen hinweisen können.

Woche ohne Milchprodukte (in der bin ich jetzt):

Überraschung, Überraschung, es geht auch mal eine Woche ohne Käse und Yoghurt. Aus der Erfahrung mit der Kaffeewoche heraus habe ich allerdings rechtzeitig Infos über mögliche Mangelerscheinungen eingeholt und mir ein ordentlich calciumreiches Mineralwasser besorgt.

Insgesamt gefällt mir an der Diät, dass man über seine Essgewohnheiten nachdenkt, auch mal seine Mahlzeiten etwas umstellt, und neues entdeckt.
Und dass relativ wenig übrigbleibt, von dem man wirklich sagt "ohne das geht es nicht", wie bei mir der Kaffee.

Ich habe gleich zu Beginn angefangen, als Ergänzung zu den "Weglasslisten" im Buch eine Positivliste aufzustellen, was man denn dann so in der betreffenden Woche essen/trinken darf. Das fand ich konstruktiver und es ist doch sehr beruhigend, wenn man eine ganze Menge an Nahrungsmitteln auflistet, die dann doch möglich sind.

Natürlich ist es ein interessanter, aber nicht unerwarteter Aspekt, dass unverarbeitete Lebensmittel (frisches Obst, Gemüse, Kartoffeln, frisches Fleisch) fast in jeder der Wochen verzehrt werden können, dafür aber sowas wie Schokoriegel oder Pommes rot/weiß gleich bei mehreren Wochen auf der Weglassliste landet.

So, viel auf einmal, ich hoffe, ihr habt es trotzdem gelesen :mellow: .


Ich fand das sehr interessant und aufschlussreich, was du geschrieben hast. Vielen Dank. :blumen: Hast mich jetzt ein bißchen neugierig gemacht, vielleicht probier ich das bald mal aus.


Ist ja witzig, das nach fast 13 Monaten der Fred noch mal hochgeschubst wird.

Wie vor einem Jahr erwähnt habe ich diese Diät mal der Neugierdehalber mitgemacht.
Nein, ich hatte es nicht nötig abzunehmen, ich wollte einfach nur mal wissen, wo meine Grenzen sind und ob ich wirklich über 8 Wochen in der Lage bin, verzicht zu üben.
Ich habe Montagsmorgens angefangen und Sonntagsabends aufgehört. Das war ein gutes Zeitfenster, weil man es sich einfacher merken kann.
Was ich mir auch gesagt habe, wenn ich merke, dass mir das Weglassen eines Produktes nicht guttut, breche ich sofort ab.

Die Zuckerwoche war einfach. Der morgendliche Kaffee schmeckte ohne Zucker greislich, aber man hat sich schnell dran gewöhnt.
Fastfoodwoche habe ich durch ne weitere Zuckerwoche verlängert, da ich kaum fastfood esse. Es schmeckt
mir halt nicht sonderlich.
Die Kaffeewoche war am schlimmsten. Ich hatte wirklich starke Kopfschmerzen. In der Kaffeewoche hatte ich Spätschicht und Freitags hatte ich mir geschworen, wenn ich nach Hause kommen würde und es ist noch Kaffee in der Kanne, dann schmeißt du den in der .
Die Kaffeewoche habe ich samstags morgens abgebrochen. Es war mir einfach nicht wert, mit Kopfschmerzen rumzurennen.

Ebenfalls als schlimm habe ich die Milchwoche empfunden. Keine Milchprodukte zu essen hat mich bitterlich bestraft. Bereits nach zwei Tagen hat mich Aufschnitt angeekelt. Ganz schlimm war Leberwurst. Die konnte ich nicht mehr riechen.
Sonntags nachmittag habe ich herzhaft in einen Weichkäse gebissen. Auch das Bereue ich nicht.

Die Fleischwoche war easy. Das hat mir nicht gefehlt.
Auf die Weissmehlwoche konnte man sich oder seinen Magen vorbereiten. Das hat gut geklappt.

Alle andere Produkte waren easy-going.

Diese Diät ist gut für Menschen, die sich nicht länger von Fastfood, Naschkram oder Fertigprodukten ernähren möchten und so langsam aber sicher wieder den Weg an den Herd zum richtigen Kochen finden möchten.
Hier greift ein Zahnrädchen ins Nächste. Zucker u.o Konservierungsstoffe in div Fertiggerichten oder Gebäck. Weißmehle in Burger und Pizza. Ne Pizza ohne Käse ist auch doof. So zumindest habe ich das empfunden.

Bei mir hat der Zuckerverzicht bombig eingeschlagen. Ich trinke heute noch immer keine Zuckerhaltigen Getränke. Weder Zucker im Tee oder Kaffee. Keine Limo, keine Cola. Gebäck, Eis, Bonbons mag ich nicht mehr. Auf süße Desserts kann ich gut verzichten. Es ist mir einfach zu süß. Ganz selten esse ich mal ein Stück Bitterschokolade. Marmeladen selten mal auf Käse. Das einzige was ich wirklich ab und an mal aufs Brot gebe an Süß ist Pflaumenmus. Das ist nicht ganz so wiederlich süß.

Zum Thema Heißhunger: Den hatte ich vorher schon und den habe ich gelegendlich heute noch und werde ihn bestimmt immer haben. Mir hilft da am Besten mich an frisches Gemüse oder saure Gurken zu vergreifen. Auch gut kommen scharfe eingelegte Peperonis. Drei von den Dingern und der Heißhunger ist weg.

Ja, ich habe abgenommen. Und nein, ich habe danach nicht wieder zugenommen.
Ich habe mein Gewicht etwas reduzieren können. Wie weit das an Kilos ist, vermag ich nicht zu sagen. Ich habe immer noch keine Personenwaage. Einziger Beweis. Statt Hosengröße 40 o. 42 trage ich wieder 38. Teilweise gehen auch Hosen in 36, aber gemütlich ist anders.
Allerdings fahre ich auch im Frühling bis in den Herbst hinein sehr viel Fahrrad.
Der Gewichtsverlust resultiert nicht alleine durch die 8 Wochen sondern mit großer Sicherheit auch dadurch, dass ich ein Jahr oder Zuckerzeugs bin.

Was hat es mir persönlich gebracht?
Auf Zucker kann ich sehr gut verzichten, auf Kaffee und Käse nicht.
Und ne Hosengröße kleiner.

Das waren meine Erfahrungswerte.
Wer diese Diät machen möchte, sollte wissen, das jeder Körper anders auf das Weglassen der Produkte reagiert. Ein Gewichtsverlust ist auch nicht unbedingt garantiert.


Danke Eifelgold, dass Du uns Deine Erfahrungen mitgeteilt hast. Das war sehr interessant.

Das mit dem Zucker habe ich ähnlich erlebt. Habe auch sehr lange einmal garnichts Süßes gegessen.

Nach einiger Zeit bekam ich Schokolade (keine bittere) angeboten. Ich war entsetzt, wie süß die schmeckte. Mindestens doppelt so süß, wie vor dem Verzicht.

Süßes esse ich auch jetzt nicht mehr so gerne.
Kaffee und Tee trinke ich ohne Zucker. Bei den Backrezepten reduziere ich ihn immer.


Zitat (Rumburak @ 09.03.2012 17:23:15)

Ich war entsetzt, wie süß die schmeckte. Mindestens doppelt so süß, wie vor dem Verzicht.


Genauso empfinde ich das auch. Und das empfinde ich als wiederlich


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