Stoßwellentherapie für die Kalkschulter: Alle bisherigen Anwendungen vergebens


:o

Was soll ich machen, hat jemand schon einmal eine Stoßwellentherapie für kranke Schulter erhalten?
Schon Etliches probiert, Spritzen etc. - nun rät mir der Orthopäde zur Stoßwellentherapie. Die ist, wie ich so erfahren habe, fraglich bezüglich des ersehnten Erfolges. Auch übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht. Das wäre mir aber gleich, denn ich möchte endlich mal meine Schmerzen los werden. An eine OP mag ich nicht denken.
Vielleicht kann mir jemand von Euch diesbezügliche Erfahrungen mitteilen. Wäre sehr dankbar.

:heul:

Lonimaus


Ich (und auch Göga) hatte diese Therapie bei Fersensporn, das ist im Pronzip auch Kalkablagerunf, nur am Fuß. Bei beiden war es hinterher wesentlich besser,. bei Göga ist es inzwischen ganz weg (ich hab schon seit Jahren Last damit, bei mir wird es nicht mehr ganz weggehen)
ch kann das nur empfehlen, auch wenns teuer ist - vergleich mal ruhig auch die Preise vor Ort, bei uns hat es ein Chirurg gemacht, ich meine, es waren so ca. 400 €, aber genau weiß ich es nicht mehr


Hallo Naseweis,

Ich hatte auch so eine Stoßwellentherapie bekommen, ich glaube es waren 10 Behandlungen, ebenfalls wegen Fersensporn ( an der Ferse, nicht auf der Sohle) hat nicht geholfen, der Fersensporn begleitet mich jetzt schon über 10 Jahre, eine Op kommt für mich nicht in Frage, hatte auch schon 2x das Bein durch Gips ruhiggestellt bekommen.
Cordisonspritzen wurden auch schon regelmäßig verabreicht, jetzt ist der Sporn schon 1,5 cm groß und tut höllisch weh. Wo hast du deinen Sporn ?


Stoßwellentherapie kann ich leider persönlich Nix zu sagen.- Habe jedoch von einigen Leuten gehört, daß ihnen damit gut geholfen wurde.- Waren allerdings Privatpatienten.

Mein Mann hat für die Schulter 2 x 6 Röntgentiefenbestrahlungen bekommen auf Abständen.- DAS zahlt die Krankenkasse, und ihm ist's sehr gut bekommen.- Man hatte ihm nämlich zuvor prophezeit, daß die Schulter steif werde.- Und von einer OP hatte man ihm dringendst abgeraten.- Nicht wegen der OP als solcher, sondern der Zeit danach.- Bis die wieder 'gebrauchsfähig' werde, könne man in fortgeschrittenem Alter mit mindestens 1,5 Jahren rechnen.- Davon dann die ersten Monate den Arm praktisch am Körper fixiert.- Nicht gut, diese Aussichten :huh: .

Gute Besserung, egal wodurch erzielt!- Liebe Grüße...Isi


Über Stoßwellen kann ich mangels Erfahrungen nichts sagen. Was spricht der Orthopäde zum Thema Physiotherapie, Osteopathie? Manches kann ein guter Osteopath auch einfach mit seinen Händen hinkriegen. Das ist jedenfalls weniger belastend für den Körper als Operation oder Bestrahlungen mit Röntgenstrahlen.


@Valentine Physiotherapie bekommt mein Mann nun seit Mitte 2008 regelmäßig für die Schulter.- Der Therapeut ist auch ausgeblideter Osteopath, und hat Wunderhände!- Der verquickt da die Behandlungsformen schon mal, wie's grad paßt.- Seit gut 5 Monaten kann mein Mann wenigstens mal wieder 'was heben.- Die Röntgenbestrahlungen waren als Alternative zur OP, parallel zur Physio.- Zwischen den Blöcken lag 1 Vierteljahr Abstand.- Mein Mann hat's gut verkraftet.- ist aber ja auch ansonsten organisch vollkommen gesund.

Grüßleins...Isi


ich kenne Erfahrungsberichte von Leuten, denen es geholfen hat und welche, die sagten: alles quatsch, hilft nur dem Arzt und seinem Geldbeutel. Selbst habe ich keine Erfahrung damit gemacht. Ich würde auch erst alles andere (von der Kasse bezahlte) versuchen, bevor ich heutzutage etwas selbst bezahlen muß beim Arzt, vielleicht sogar eine zweite Meinung einholen. Seit die Krankenkassenreform da ist, lassen sich die Ärzte vieles bezahlen von den Patienten und verschreiben vieles, was "auf jedenfall hilft", aber leider selbst bezahlt werden muß da keine Kassenleistung. Und wie der Zufall es will, hat der Arzt so ein Gerät in der Praxis und kann die Behandlung selbst machen...


Binefant, Du hast meine Meinung vorweggenommen, bzw. wunderbar formuliert! Vor allem, wenn der Arzt selbst die empfohlene Therapie anbietet. Da müssen schon mal die seriösen mit den geldgierigen leiden. B)
Was Isi alles beschreibt, wäre doch erst mal auszuprobieren.

Und Preisvergleiche (weiß nicht, wie dicht bestückt Deine GEgend ist) allemal! :pfeifen:


Ich danke Euch allen für die guten Erfahrungsberichte und Vorschläge zur Behandlung.

Oh je, wie Recht Ihr doch habt, das Gerät ist tatsächlich in der Praxis vorhanden. Aber wenn man denn so am Verzweifeln ist, will man ja auch keine Kosten scheuen, wenn es denn etwas nützt!
Mal sehen, was der Arzt denn so fordert. Übrigens ist es der zweite Orthopäde, den vorherigen habe ich schon gewechselt, wollte OP!!

Wie mag es weitergehen mit den Schmerzen?
Gruß
Lonimaus


Liebe Lonimaus,

Schmerzen zermürben Einen auf Dauer.- Und, wenn Du Nichts dagegen unternimmst, wirst Du dadurch einen großen Teil Deiner Lebensqualität und Lebensfreude einbüßen.
Frag', was der Doc für die Behandlungen haben will.- Und erkundige Dich, was die woanders kosten.- Wenn Du es Dir leisten kannst, dann solltest Du den Versuch mit der vorgeschlagenen Therapie wagen.- Denn dann hast Du wenigstens Deine Seele beruhigt dahingehend, daß Du DIESE Behandlung nicht ausgelassen hast.

Alternativ würde ich jedoch den Orthopäden auf Physiotherapie ansprechen.- Kannst Dir ja noch Bedenkzeit ausbitten wegen der Stoßwellen.- Evtl. gibt's ja auch einen Schmerztherapeuten bei Euch, der Neuraltherapie mittels Procain-Injektionen in die Schulter macht.- Beseitigt zwar nicht die Ursache, aber die Schmerzweiterleitung wird unterbrochen.- Dann hast Du den Kopf frei, um in Ruhe nachzudenken.- Mit vielen Schmerzen ist Einem irgendwann so ziemlich Alles egal, Hauptsache, es könnte helfen.- Nur, wenn's richtig teuer wird, sollte man sich den Kopf freimachen.

Frag' nicht, wie es MIT den Schmerzen wird, sondern O H N E!!!- Denn DAS muß Dein Ziel sein.

Alles Gute...herzlichst...Isi


@gemini, es gibt eine Vielzahl von Empfehlungen dagegen.... einiges hat auch bei mir anfangs geholfen, und zwar gut. Zur Zeit hab ich auch weitestgehend Ruhe.... Schmerzen sind auszuhalten. Weil ich noch ein paar schlimmere "Baustellen" hab, ist mir der Fersensporn derzeit nicht so wichtig.
Also: Verschiedene Leute hatten Erfolg mit der Gymnastik mit dem Band, die geht etwa so, daß man den Fuß dehnt, indem man ein breites Band drunter durch zieht und ungefähr in Höhe Ballen den Vorderfuß nach oben zieht... google mal, es gibt Beschreibungen drüber. Was mir auch mal am Anfang gut geholfen hat: "Marke Eigenbau" in den 80er Jahren: ein Stück fester Schaumgummi, etwa so groß wie Deine Ferse zuschneiden und da wo der Sporn sitzt (mußt bißchen experimentieren...) Loch reinschneiden oder vorsichtig brennen. Ich glaub, sowas gibts jetzt bei speziellen Schuhhandlungen, ich meine, ich hätte es mal bei Hoeltzhaus (Versand) gesehen, bin mir aber nicht sicher.



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