suche ein Rezept von meiner Oma!


Leider ist meine Oma verstorben, sodass ich sie nicht mehr fragen kann! Nun habe ich die Hoffnung, dass mir hier vielleicht jemand helfen kann!

Sie kochte immer sogenannte "Geditschte-Gedatschte" . Dazu hat sie aus gekochtn, durchgedrückten Pellkartoffeln, Eier und Mehl einen Teig angefertigt, der zu Küchlein geformt und in der goldbraun gebacken wurde. Supergünstig und Superlecker!
Leider habe ich keine Vorstellung vom Mengenverhältnis der Zutaten! Vielleicht kennt jemand dieses Gericht und kann mir weiterhelfen? Ich würde mich riesig freuen! Vorab euch schon mal vielen Dank!


Ja Halloooooooo zurück!

Das Google-Orakel hat mir das hier gezeigt: klick.

:gestatten:


Hm, ich kenne es leider nicht, aber ich würde es einfach mal so probieren:
Drück die Kartoffeln und gib Eier (sicher nicht zuviele) und das Mehl dazu bis die Konsistenz so ist, das man Küchlein formen kann.
Das Mehl und die Eier dienen sicherlich nur als Bindemittel.
Würzen solltest Du nicht vergessen, ich würde erst mal nur Salz und Pfeffer nehmen.
Hast Du schon mal Deine Mutter oder evtl. Tanten (Kinder der Oma) gefragt? Vielleicht wissen die ja mehr?

@ : Oder so :D
Warst 15 sek. schneller (cleverer) als ich.

Bearbeitet von Tamora am 18.04.2011 11:13:53


Das ist ein typisches Restegericht. Genaue Mengenangaben kann ich dir leider auch nicht geben.
Aber versuch doch mal die Mischung selber rauszufinden:

Gib unter die Zerdrückten Kartoffeln erstmal ein Ei und 1-2 EL Mehl, dann verrührst bzw verknetest du alles (Salz/Pfeffer/Muskat nicht vergessen!).
Vllt merkst du jetzt schon, daß der Teig zu flüssig oder zu fest ist. Dann füge Mehl bzw Ei/Milch dazu. Das machst du solange, bis du den Eindruck hast, daß der Teig die richtige Konsistenz hat.

Bevor du aus dem gesamten Teig Küchlein formst backe erstmal eines zur Probe. Dann hast du immer noch die Möglichkeit irgendwas zu zugeben.

Viel Erfolg wünsche ich dir!!!

:blumen:


Zitat (Tamora @ 18.04.2011 11:10:47)
...
@ Wecker: Oder so :D
Warst 15 sek. schneller (cleverer) als ich.

Na, eher schneller :blumen:


Von den Google-Ergebnissen mal abgesehen würde ich mich an einem Kartoffelpufferteig orientieren und den nur ein bissl fester machen. Also so, wie ihr geschrieben habt.

Ansonsten fallen mir noch Kartoffelkuchen mit unterschiedlichen Geschmacksnoten ein, die von der Konsistenz ebenso sind.



Kartoffelpuffer könnte ich mal wieder essen... :sabber:

Meine Oma hat aus den Kartoffelresten immer Quarkkeulchen gebacken. Wir waren ganz verrückt danach.

500 g Pellkartoffeln (Oma hat immer die restlichen Salzkartoffeln dazu genommen)
500g Quark, mager
150 g Mehl
1 Ei(er)
Öl oder Schmalz

Die Kartoffeln durch die Presse drücken und mit den Zutaten (außer dem Öl) zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Sollte der Teig noch zu feucht sein, noch etwas Mehl unterkneten. Mit stark bemehlten Händen aus dem Teig „Keulchen“ formen. Diese sind etwa 1 cm dick und 7-8 cm im Durchmesser. Im heißen Öl goldbraun braten.

Die Keulchen werden mit Zucker bestreut und zu Apfelmus gegessen. Wer mag, kann noch Rosinen unter den Teig kneten.


Bearbeitet von rudolf am 18.04.2011 11:34:44


Ja , rudolf so kenne ich die Quarkkeulchen auch noch von zu Hause...Mensch, die waren immer legger :sabber:


Ich mache das heute noch, bei uns Plätzer genannt. Genau so : Reste von kartoffeln fein
zerdrücken mit Mehl vermischen ( ich mache den Teig frei nach Schnauze )Plätzer formen
und in der Pfanne in Öl braten.Süss mit Kompott, Pikant mit Salat und Spiegelei über die Plätzer


Ja, GEMINI-22, wenn Oma zu Besuch war haben wir immer gebettelt, Oma machste Quarkkeulchen. Leider ist das heute aus meiner Küche verschwunden, aber man könnte ja mal wieder. :sabber:


*mmmhhmm* klingt lecker, ich denke, das Rezept werde ich mal im Hinterkopf behalten, Kartoffeln koche ich IMMER zu viel :pfeifen: (mache halt dann Bratkartoffeln draus...)


Meine Freundinnen hatten mir Quarktaschen mitgebracht - voll lecker. Die hab ich sogar noch kalt gegessen. Dann hab ich mir das Rezeptbuch aus Bautzen mitgebracht und kann es nun selber backen. Aber so lecker wie mitgebrachte sind die nicht ;)


Auch in Niedersachsen kennt man das...Meine Mutter hat auch aus
Klößen diese Fladen gebacken. Da kam dann etwas braune Butter,
Zimt und Zucker, und gekochtes Dörrobst dazu...Lecker!!!
Resteessen eben.


Ich mochte sie nie so die Quarkgeilchen (sächsisch). Aber gab es in meiner Kindheit auch viel. In Schlesien wird es wohl Käseglätsche genannt. :D


Ich kenne die als Kartoffeltaler


ich kenne es, wie Rudolf, als Quarkkeulchen :sabber: MEINE Oma hat die auch immer gemacht oder es gab nen fünfer für Broiler (Brathähnchen)


Hallo,

es handelt sich hier um ganz normalen Kartoffelteig, der für viele Dinge verwendet werden kann:
Ich kenne das Rezept auch von meinen längst verstorbenen Opa, bei uns hießen die Dinger "Bubaspitzle".
Probiere folgendes Rezept für 4 Personen:

1 kg gekochte Kartoffeln (vom Vortag), 100 g Mehl, 1 Ei, 1/2 Teel. Salz. Kartoffeln durch eine Spätzlepresse drücken, oder auf einer Reibe reiben, restl. Zutaten beimischen, wenn Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl unterkneten. Runde oder längliche Küchle formen (Hände vorher nass machen) und im heißen Fett ausbacken, bis sie schön braun sind. Können salzig oder mit Kompott gegessen werden, je nach Belieben. Salz sollte jedoch auch bei der süßen Variante im Teig nicht fehlen, sonst schmecken sie fade.

Gutes Gelingen wünscht eddi27


Bubaspitzle kenne ich auch. Die gibt es im Schwabenland traditionell zu Sauerkraut dazu! Lecker!



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