Mietercourtage: Muss man die Zahlen???


Hallo Leute ich habe da mal ein Anliegen

ich suche nee neue Wohnung und habe mich im Internet auf die suche gegeben

Jetzt habe ich nee schöne Wohnung gefunden nur der Hacken das ganze Läuft über nen Immobilienmakler
Die Säue will 2,38% MM von der Kaltmiete. (ca 1000€)

So meine frage ist da ich die Wohnung ja selbst rausgesucht habe und der Imobilienmakler mir die Wohnung jetzt einmal zeigt, und ich diese Wohnung haben möchte bin ich dazu verpflichtet so viel
Geld dem Typen in Rachen zu werfen???

Danke im Vorraus für eure Hilfe

Schöne Feiertage wünscht euer enco


Zitat (enco1988 @ 23.04.2011 16:56:25)
Hallo Leute ich habe da mal ein Anliegen

ich suche nee neue Wohnung und habe mich im Internet auf die suche gegeben

Jetzt habe ich nee schöne Wohnung gefunden nur der Hacken das ganze Läuft über nen Immobilienmakler
Die Säue will 2,38% MM von der Kaltmiete. (ca 1000€)

So meine frage ist da ich die Wohnung ja selbst rausgesucht habe und der Imobilienmakler mir die Wohnung jetzt einmal zeigt, und ich diese Wohnung haben möchte bin ich dazu verpflichtet so viel
Geld dem Typen in Rachen zu werfen???

Danke im Vorraus für eure Hilfe

Schöne Feiertage wünscht euer enco

Erstens: Wenn die Wohnung über einen Makler läuft, läuft sie eben über einen Makler. Ende Gelände. Entweder, du bezahlst die Courtage, oder du verzichtest auf die Wohnung.
Zweitens. Mäßige dich mal im Ton!

Zitat (enco1988 @ 23.04.2011 16:56:25)
Die Säue will 2,38% MM von der Kaltmiete. (ca 1000€)


Das möcht ich jetzt überlesen haben. Auch wenn ich nicht von Maklern begeistert bin und denen das Geld nicht immer gönne. Der Vermieter ist doch der Schuldige, der hat dem Makler den Auftrag gegeben.
Es liegt dir aber frei mit dem Vermieter darüber zu verhandeln ob er ganz oder teilweise die Provision übernimmt.
Wirst aber kaum Erfolg haben.

So,so... Du hast die Wohnung selbst rausgesucht. Wie denn? Über die Homepage des Immobilienmaklers? Oder bist Du die Straßen abgelaufen und hast von Haus zu Haus angefragt ob da zufällig eine Wohnung frei wäre? Oder kennst Du die Vermieter?
Ein Immobilienmakler verdient mit seinem Beruf nun mal sein Geld. Wenn er Dir die Wohnung zeigt, dann tut er damit einen Teil seiner Arbeit. Wenn die Vermieter ihn damit beauftragt haben, dann hast Du ihn eben zu bezahlen. 2,38% MM ist normal und legal. Wenn Du ihn für seine Arbeit nicht entlohnen möchtest, kannst Du ja mal mit dem Vermieter reden ob sie diese Kosten übernehmen. Meines Erachtens wird das aber nichts bringen, denn wer die Maklerkosten auf ihn abwälzen möchte, der hat wenig bis gar keine Aussichten, die Wohnung zu bekommen. ICH als Vermieter würde jedenfalls nicht darauf eingehen. Und schon gar nicht wenn mir jemand, mit solch einem Ton und Ausdrücken kommen würde, wie Du hier an den Tag legst.
Ach übrigens... Seit wann haben Säue einen Beruf als Immobilienmakler? Ich kenne diese Tiere nur aus dem Stall und vom Schlachter....


Natürlich musst du diese 2 Monatskaltmieten zzgl. MwSt nicht zahlen... allerdings wirst du dann die Wohnung auch nicht bekommen.

Ein Immobilienmakler hat auch Auslagen - er muss z. B. die Kosten für sein Büro tragen, er schaltet Inserate in Zeitungen und im Internet (meist auf mehreren Plattformen) und muss dafür Gebühren zahlen, er muss öfter mal zu der betreffenden Wohnung hinfahren, Fotos machen, investiert Zeit und evtl. auch Material für Exposés, und dann muss er auch noch für sich einen gewissen Lohn haben für z. B. eine eigene Wohnung, Lebensmittel, Kleidung... würdest du einfach so für'n Dankeschön und einen feuchtwarmen Handschlag arbeiten? Genügt es dir, wenn dein Chef dich gelegentlich anlächelt und lobt, oder willst du für deine Arbeit auch Geld bekommen?


Wer sich Kaltmiete 1000 Euro leisten kann, kann sich doch auch die 23,80 Euro Courtage leisten, oder nicht?


Schnauf, ich glaube es sind 2 Monatsmieten plus MWSt gemeint.

Aber, Du hast recht. Wer 1000€ Miete zahlt, hat locker die Courtage übrig.


Zitat (SCHNAUF @ 23.04.2011 20:02:14)
Wer sich Kaltmiete 1000 Euro leisten kann, kann sich doch auch die 23,80 Euro Courtage leisten, oder nicht?

Ich habe das jetzt so verstanden, dass die 2,38% der Kaltmiete ca. 1000 Euro sind.

Mit 23,80 Euro wird sich verständlicherweise kein Makler zufriedengeben. Die Gründe hat Valentine ja schon aufgeführt.

Maklergebühren zahlen wir auch nicht mit großer Freude, aber manchmal macht es auch für Mieter Sinn, einen Makler einzuschalten.

Ich such im Bereich Stuttgart auch grad ne Wohnung. Da heißt es meistens immer so:

Provision: 2,38 Monatskaltmieten inkl. 19% MwSt. Bei 1000 € Kaltmiete wären das 2380 € Provision. Die MwSt. ist hier schon enthalten. Heißt es zzgl. MwSt, muss diese noch hinzugerechnet werden. Der Faktor 2,38 scheint so der übliche Wert zu sein.


So wie geschrieben bendeutet es:
1000 € = 2,38 Grundmieten, d. h. 2,38 x Grundmiete. Im Umkehrschluss heißt das: die Grundmiete = 1000/2,38 = ca. 420 € Grundmiete.

Ich verstehe, dass 2,38 Monatsmieten weh tun...und man meist nicht einen plausiblen Grund für die Courtage sieht. Ich selbst würde es für sehr viel glücklicher, wenn Vermieter die Courtage tragen - ist aber leider meist nicht der Fall.

Unbegründet ist dieser Verdienst jedoch nicht. (Wie schon erwähnt: Insertionskosten, Telefonkosten, Sprit, , Zeit für Besichtigungen/Beratung, Räumlichkeiten, usw.)...
Leider gibt es zu viele schwarze Schafe am Markt.

Edit: probier es alternativ mal bei Wohnungsbaugesellschaften - Eigentümer dürfen keine Provision verlangen

Bearbeitet von Helfe-Elfe am 23.04.2011 23:22:52


Es wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben, wenn du die Wohnung haben willst. Er wird bestimmt nicht darauf verzichten. Kannst höchstens versuchen mit dem Vermieter zu reden. :heul:


Und die 2,38 errechnen sich daraus, daß der Makler 2 KM bekommt, und dazu noch jeweils (!) 19% Märchensteuer.

Als ich ne Wohnung gesucht hab, hab ich jedes Angebot von Maklern ignoriert - egal wie schön die Wohnung gewesen wäre. Aber 1000 Euro zu zahlen, nur damit der Makler mir 1x ne Wohnung zeigt, und mir dann nen Vertrag überreicht seh ich nicht ein. Mir ist es nämlich sch***egal wievielen Leuten vor mir er das Objekt schon zeigen musste, und wieviel arbeit er damit schon hatte. Bei mir hätte er effektiv 2 Stunden arbeit, und mehr würd ich dann nicht zahlen wollen. B)


Zitat (Helfe-Elfe @ 23.04.2011 23:21:08)
Ich selbst würde es für sehr viel glücklicher, wenn Vermieter die Courtage tragen - ist aber leider meist nicht der Fall.

Du kannst davon ausgehen, dass ein Vermieter, welcher die Courtage selbst zahlt, sich diese Ausgabe irgendwie "wieder zurückholt", z. B. in Form von höherer Kaltmiete.

Was für eine tolle Ausdrucksweise.


Zitat (Knuddelbärchen @ 23.04.2011 22:44:52)
Ich such im Bereich Stuttgart auch grad ne Wohnung. Da heißt es meistens immer so:

Provision:  2,38 Monatskaltmieten inkl. 19% MwSt. Bei 1000 € Kaltmiete wären das 2380 € Provision. Die MwSt. ist hier schon enthalten. Heißt es zzgl. MwSt, muss diese noch hinzugerechnet werden. Der Faktor 2,38 scheint so der übliche Wert zu sein.

Also ist nicht von Prozent die Rede. Na, dann sieht es natürlich ganz anders aus.

Ne ne, nix Prozent, das ist Käse. Wenn die Makler zulangen, dann schon in die Vollen. :wacko: :heul:


*schäm* Mit den 2,38 % hab ich natürlich Quatsch geschrieben.


Da hat GG mich bestimmt gerade nach irgendwas gefragt und ich war abgelenkt


Hi, Du hast ja einen ganz schön rüden Ton an Dir!?
Wenn Du eine Makler-Courtage nicht zahlen willst, dann such Dir doch eine Wohnung, welche von Privat zu vermieten ist. Da zahlst Du halt üblicherweise 2 Monatskaltmieten Kaution, die Du dann bei einem möglichen späteren Auszug verzinst wieder vom Vermieter zurückerhälst. Aber nur, wenn Du die Wohnung pfleglich behandelt hast und nicht das pure Chaos hinterläßt.

Murmeltier

Bearbeitet von Murmeltier am 24.04.2011 15:41:16


statt für 1000 € Kaltmiete kann man stattdessen locker eine Eigentumswohnung finanzieren.

10 bis 20 % Eigenkapital wären jedoch von Vorteil.

Leider hat sich der Threadersteller schon wieder verflüchtigt..... :wallbash:


ich persönlich finde es aber auch ne frechheit, dass der mietsuchende oder kaufsuchende die provision an den makler zahlen soll, schliesslich ist der vermieter/verkäufer derjenige der seine dienste in anspruch nimmt. aber leider ist das so und daher bleibt nur die wahl zwischen zahlen oder auf objekt verzichten.


Naja, ganz so sehe ich das nicht.
Die eigentliche Aufgabe des Maklers ist es, sich seine Courtage zu "verdienen", indem er Mietinteressenten geeignete Objekte sucht und anbietet und ihn, durch entsprechende Überprüfung, als interessanten, solventen, zuverlässigen Mieter den Eigentümern vorstellt (immerhin sind die diejenigen, die den Vertrag dann schließen).

Eine meiner früheren Wohnungen habe ich auch per Makler gesucht. Ich hab die Tante angerufen, ihr gesagt, was ich suche und zwei Tage später hatte ich eine ganze Latte von möglichen Objekten im Briefkasten.
Das war es mir u.a. deshalb wert, weil cih in eine andere Stadt gezogen bin und weder Zeit noch Lust hatte, wegen der Wohnungssuche und Besichtigungsterminen jedes mal insgesamt 400km zu fahren. So wurde mir das Meiste an Arbeit abgenommen und die Termine lagen gebündelt. Die Vermieter hatten da relativ wenig "Dienste", die sie in ANspruch nehmen.

Wer eine Wohnung ohne Courtage will, muss halt einfach Angebote, die über einen Maklr laufen, ignorieren. So einfach ist das.


Ich sehe das auch so wie Cambria.

Gerade wenn eine größere Entfernung zwischen altem und neuem Wohnort liegt, macht es durchaus Sinn einen Makler zu beauftragen. Bei uns kamen dann damals auch noch zwei Kleinkinder dazu, Oma und Opa wohnten auch nicht in erreichbarer Nähe.

Da war uns eben die Maklercourtage auch lieber, als zig Mal über 700 km hin- und herzufahren mit nölenden Kindern im Auto.


Zitat (Cambria @ 25.04.2011 18:17:17)
Naja, ganz so sehe ich das nicht.
Die eigentliche Aufgabe des Maklers ist es, sich seine Courtage zu "verdienen", indem er Mietinteressenten geeignete Objekte sucht und anbietet und ihn, durch entsprechende Überprüfung, als interessanten, solventen, zuverlässigen Mieter den Eigentümern vorstellt (immerhin sind die diejenigen, die den Vertrag dann schließen).

Eine meiner früheren Wohnungen habe ich auch per Makler gesucht. Ich hab die Tante angerufen, ihr gesagt, was ich suche und zwei Tage später hatte ich eine ganze Latte von möglichen Objekten im Briefkasten.
Das war es mir u.a. deshalb wert, weil cih in eine andere Stadt gezogen bin und weder Zeit noch Lust hatte, wegen der Wohnungssuche und Besichtigungsterminen jedes mal insgesamt 400km zu fahren. So wurde mir das Meiste an Arbeit abgenommen und die Termine lagen gebündelt. Die Vermieter hatten da relativ wenig "Dienste", die sie in ANspruch nehmen.

Wer eine Wohnung ohne Courtage will, muss halt einfach Angebote, die über einen Maklr laufen, ignorieren. So einfach ist das.

Genau so ist es, Cambria!

Murmeltier

Wir haben für unsere Wohnung auch Courtage gezahlt. Mit einem weinenden aber auch mit einem lachenden Auge. Denn eigentlich war die Wohnung schon weg - hätte die "Sau" von Makler sich nicht an uns erinnert, da wir einen guten Eindruck bei ihm hinterließen, wäre sie jetzt wieder auf dem freien Mietmarkt und wir wüssten vielleicht nicht einmal etwas davon. So hat er uns direkt kontaktiert und sie uns konkurrenzlos vermittelt. Wir sind ihm sehr dankbar dafür, er hat uns sehr viel Arbeit und Mühe erspart und uns eine wie auf den Leib geschneiderte Wohnung vermittelt. "Locker" leisten können wir uns die Courtage nicht, aber wir bezahlen sie trotzdem, als Lohn für anständige Arbeit, von der wir auf Dauer ebenfalls profitieren werden.


wenn ich beim makler anrufe und sage such mir das und jenes an dem ort zu dem preis, dann sehe ich ein, dass ich als auftraggeber zahle. aber wenn ich auf wohnungsanzeigen im zeitung, internet etc reagiere, dann hab ich gesucht und der auftraggeber ist primär der vermieter und müsste zahlen


Wenn ein Makler Wohnungen inseriert, ist er - der Makler - derjenige, der die Wohnung anbietet und hat somit auch ein Recht auf die Vermittlungscourtage, und die zahlt der potentielle Mieter! Für Vermieter, die ihre Wohnungen einem Makler zur Weitervermietung in Auftrag geben, entstehen keine Kosten. Der Wohnungseigentümer geht zwar mit dem Makler einen Vertrag ein, zahlt dem Makler aber nur dann die vereinbarten Kosten, wenn ein Mietvertrag nicht zustande kommt. Diese Kosten beinhalten dann z. B. Inseratskosten und sonstige Aufwandskosten sowie die Kosten des Auftrages - also auch ein "Gehalt" für den Makler - allgemein. So sieht's aus!

Murmeltier

Bearbeitet von Murmeltier am 26.04.2011 09:08:38


Das ist die heutige Ausdrucksweise leider vieler Mitmenschen. Es fehlt die " Kinderstube " oder ein Elternhaus mit dem entsprechendem Vorbild. Von mir würde der Wohnungssuchende keine Wohnung bekommen.

Bearbeitet von Laufi am 24.05.2011 18:28:18


Zitat (Laufi @ 24.05.2011 18:26:43)
Das ist die heutige Ausdrucksweise leider vieler Mitmenschen. Es fehlt die " Kinderstube " oder ein Elternhaus mit dem entsprechendem Vorbild. Von mir würde der Wohnungssuchende keine Wohnung bekommen.

Hallo und Willkommen bei uns.

Aber: was meinst Du mit Deiner Aussage?

Du bemängelst fehlende Kinderstube bei anderen. Dabei hast Du Dich noch nicht mal vorgestellt.
Und auf welchen Beitrag Du Dich beziehst steht in den Sternen.

Also wärest auch Du nach Deinen eigenen Kriterien auch durchgefallen.

Gruß

Highlander

:wallbash: Highlander, genau das war auch mein Gedanke....



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