System neu aufsetzen


Hallo!

Ich habe mir anfang 2010 einen Laptop gekauft (MSI CR700) Windows XP
Die letzte Zeit hatte ich Probleme mir Viren, und obwohl diese scheinbar entfernt wurden, gingen die Probleme erst los.
Der Laptop wurde immer langsamer, Programme liefen zwar probremlos schnell,
aber z.B. ein Doppelklick auf eine Textdatei, und es dauerte 20 Sekunden, bis das Ding dann öffnete.
Zu guter Schluss startet der Lappi jetzt nur noch sporadisch, will heissen, er stürzt beim Hochfahren fast immer ab, Bluescreen, und bootet dann von Neuem.
so alle 20 mal startet er dann richtig.

Dann kann man auch mit ihm arbeiten, nur langsam ist er halt.

Ok, jetzt zum Problem:
Ich habe leider keine XP-Installations-CD dabei, der Verkäufer meinte, ich habe ja die Recovery-Partition...
Leider habe ich die gelöscht, weil ich mit lieber mit TrueImage ein komplettes Festplatten-Image gemacht habe.

Diese Woche habe ich mir eine identische 250GB Festplatte gekauft, und mit dem im Laptop ausgetauscht.

Habe TrueImage gestartet, und wenn ich dann die TrueImage-Sicherungskopie auswähle meldet das System "Datei beschädigt oder ungültig"

Das passiert aber nur, wenn ich TrueImage vom Laptop aus starte, auf dem PC geht es.

Woran kann das nur liegen?


Jetzt habe ich Windows XP komplett neu installiert, allerdings mit der CD, die für meinen PC bestimmt ist.
Und ohne Aktivierung kann ich das System anch 30 tagen nicht mehr nutzen.

Wollte jetzt mit LINUX rumexperementieren, und aufsetzen, weil ich die Schnauze bald voll hatte von den ganzen Windows-Würmern usw.

Aber auch hier bootet die UBUNTU-CD nicht richtig, udn gibt Fehlermeldungen aus.

Kann das an den BIOS-Einstellungen lieben?

Wie gesagt, XP läuft jetzt ja wieder, am Laptop kann es nicht liegen.

Bearbeitet von Terence01 am 19.06.2011 10:07:53


Wenn die Windows-CD bootet, sollte es eigentlich nicht an den Einstellungen im BIOS liegen.
Interessant wären jetzt natürlich nährere Angaben zu den Fehlermeldungen bezüglich der Ubuntu-CD.
Hast Du das Ubuntu-Image bootbar, also als ISO gebrannt, oder einfach nur als Daten-CD?


Hallo eintoepfer!

Ja, UBUNTO ist bootbar, es kommen dann Fehlermeldungen wie "Kernel failed" oder so ähnlich.

Ist es vielleicht möglich, dass wenn ich mein erstes Windows-System noch mal starte, und dann eine neue XP-Installations-CD erstelle?

Oder dass ich irgendwie die Registrierung von XP umgehen kann?(auf legale Weise B) )

Ich habe schliesslich sowohl für meinen PC als auch für meinen Laptop WindowsXP gekauft.

Kann ich vielleicht von meiner Original XP-Installation irgendwelche Dateien auf mein neues XP-System rüberkopieren, damit es wieder läuft?


@ Terence01.
Mit der Install CD vom PC sollte es funktionieren. Das ist legal. Auf dem Boden oder an anderer Stelle steht auf dem Laptop die Lizensnummer. Die paßt zum Laptop.
Dann automatisch über das Internet Registrieren.
Alle Updates bis SP3 ++ laden. Das ergibt mehrere Durchgänge.
Auch den Defender und IE 8 mit installieren.
Hauptsache Du holst Dir auch alle Treiber und Updates von der Updateseite von MSI.
Die alte Festplatte hat vermutlich einen Bootvirus. Der hat das System verbogen.
Bei vielen Thruimages sind diverse Dateien fehlerhaft.
Der Grund ist meistens : Das Image wurde mit laufendem System von der Festplatte gestartet.
Selbst bei Goost gibt es immer wieder Fehler.
Die Abbilder auf DVD sind zu schnell gebrannt und damit fehlerhaft. Da auf DVD das Abbild komprimiert ist, genügt ein fehlerhaftes Bit und die Sektoren werden nicht erreicht. Nach einer Streitdiskussion bleibe ich dabei : Das Abbild paßt NUR auf die absolut gleiche Festplatte. Es wird ja Sektor für Sektor abgebildet. Schon ein anderes Format verhindert den korrekten Lauf.
Deshalb rege ich stehts an : Mit einer BOOT CD den PC starten, es müssen alle Treiber mit drauf sein.
Dann alle, auch die geschützten und vesteckten Systemdateien, als Dateien auf einer ext. USB Festplatte abspeichern. Nicht komprimiert !
So das ist erstmal genug von meiner pessimistischen PC abneigung.
rofl :pfeifen: rofl
Achso, natürlich muß ein guter Virenscanner installiert und immer ein Update erhalten.
Im Internet grasieren einige scheinbare Scanner, die nur zum Abzocken diehnen. Das ist aber ein anderes Thema. :wallbash:
Es gibt einen Virus, der sich eine vesteckte kleine Partition reserviert, gekennzeichnet als defekt. Damit kann der Virus sich auch wieder bei Neuinstallieren des Betriebssystem einbinden. Der Masterbootrecord ist verseucht und auch die Infos über die Physikalischen und logischen Eigenschaften binden den Virus wieder ein.
Solche Festplatten kann man nur noch mechanisch schreddern.

Bearbeitet von alter-techniker am 19.06.2011 14:43:38


Hallo alter-Techniker!

Danke für den Tipp!
Habe mich nciht getraut XP über das Internet zu aktivieren.
hatte Angst, dass der grosse Bruder mir dann den PC wegnimmt, bzw XP deaktiviert oder so...
Möglich wär`s :mellow:

Ach ja, ich hatte mir bereits eine Installations-CD angefertigt, auf dem WinXP mitsamt SP3 mit drauf ist!
kann ich jedem nur empfehlen!

Der Virus, der eine Formatierung überlebt, krasse Sache, muss man fast Respekt vor dem Programmierer haben :)

Werd jetzt mal online gehen, und checken ob die Registrierung funktioniert!


Keine Angst vorm "großen Bruder" - wenn Du Deine Lizenz rechtmäßig erworben hast (Product-Key-Aufkleber hinten auf dem Rechner, Kaufquittung), kannst Du auch beim Support um Hilfe bitten.
Alter-Techniker hat schon Recht. Früher habe ich allerdings oft auch Images von anderen PCs wieder eingespielt: bei Betriebssystemen können aber schon kleine Hardware-Unterschiede kritisch sein. Die Sektoren werden ja beim Einspielen des Images neu bestimmt. Allerdings sind wohl die Image-Programme schlampiger geworden, die Festplatten größer und empfindlicher - und seit Vista hat Microsoft die Partitionen und Festplatten mit einer eindeutigen Codenummer versehen: da erkennt das Betriebssystem den Unterschied und sortiert z.B. die Laufwerksbuchstaben neu - dann findet es seine eigenen Dateien nicht mehr :angry:

Bearbeitet von chris35 am 19.06.2011 16:42:51


Hm, das wird ja immer schlimmer.
Man müsste denken, wenn man eine Festplatte Bit für Bit kopiert, hätte man eine 1:1 Kopie.
Windows wird für mich immer undurchsichtiger, von den ganzen (ich behaupte es mal) ABSICHTLICH gelegten Sicherheitslücken ganz zu schweigen.
So dass man immer gezwungen ist, sich "Updates" zu holen, damit das System so ist, wie "die" es wollen.

Bei LINUX ist es praktisch unmöglich, sich einen Wurm einzufangen, nur durchs online-sein.
Genau genommen befällt ein Wurm nicht das System, sondern das System lädt den absichtlich runter, und führt das Programm aus (Und was anderes ist ein Virus oder Wurm nicht)

Wenn ich mein System wieder auf Vordermann gebracht habe, nutze ich meine zweite Festplatte, um LINUX zu installieren, und steige dann vielleicht ganz um :)


Naja.. Bin zwar auch seit Jahren überzeugter Linuxer, aber man bekommt auch sein Windows ganz gut dicht, wenn man am Ball bleibt.
Zum 1:1 kopieren würde ich vorschlagen, eine Live-CD zu benutzen, und nicht vom System selbst aus zu sichern.
Z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Clonezilla

Wenn Du dich mit Linux beschäftigen möchtest, würde ich ebenfalls zunächst zu Live CDs raten, da Du so dein System erstmal in Ruhe auf Hardwareverträglichkeit testen kannst.
Da Ubuntu da anscheinend zickt, versuche es vielleicht mit einer aktuellen Knoppix.


Hallo eintöpfer!

Clonezilla habe ich auch, ist fast besser als TrueImage.
Auch hier bootet die Clonezilla-CD nicht richtig, ich komme bis zum Auswahlmenü wie gestartet werden soll,
dann gibt es Fehlermeldungen, egal was man auswählt.


Mal ein Schuss ins Blaue: probier mal, LAN und WLAN abzuschalten: vielleicht ist da ein Hardware-Fehler. LAN im BIOS, WLAN geht vermutlich mit Schiebeschalter außen.
Bei Linux bin ich immer etwas mißtrauisch, was die Stabilität gegen Viren angeht: Sicherheitslücken durch Softwarefehler lassen sich nie ausschließen. Bei Linux (wird immer gesagt) können diese Fehler schneller gefunden werden, da der Quellcode offengelegt ist - aber wer guckt da schon rein? Bei MS gibt es viel mehr Installationen, gerade bei Laien: es werden mehr (evtl. schlampig geschützte) PCs befallen - aber damit werden neue Viren auch schnell entdeckt.


Zitat (chris35 @ 20.06.2011 09:27:43)
Bei Linux (wird immer gesagt) können diese Fehler schneller gefunden werden, da der Quellcode offengelegt ist - aber wer guckt da schon rein?

In der Regel die Paketbetreuer der jeweiligen Distribution. Bei Debian z.B. gibt es laufend Securitieupdates, sobald das Team mögliche Schwachstellen selbst entdeckt oder per Bugreport vom Anwender bekommt.
Das sind Leute, die sich speziell um "ihre" Pakete kümmern, und dabei mit Community und Entwicklern Hand in Hand arbeiten.
Zudem steht der offene Quellcode auch Unternehmensentwicklern zur Verfügung, welche sich den Code laufend an eigene Bedürfnisse anpassen können. Die sind da auch genauer hinter her.
Dazu kommt, dass Linux (wie die meisten unixoiden Systeme) weitaus eher im Server- als im Desktopbereich verwendet wird. Du hast also mehr professionelle Anwender als Ottonormaluser. Und da ist Sicherheit das alles beherrschende Thema.

Das Spiel heißt hier: Mögliche Programmfehler entdecken, bevor es zum Ernstfall kommt.
Und nicht: So, da hamma den Salat, mal schaun, wer sich drum kümmert. (Siehe Elsa, da war die Schwachstelle seit Monaten bekannt, MS hat sich nicht drum gekümmert, die Security-Unternehmen konnten nicht an den Code, und da hat sich dann halt ein Script-Kiddie drum "gekümmert".)

Zudem ist es einfach die Vielfalt im Linuxbiotop, die Viren- und anderene Malewareentwicklern das Leben so schön schwer macht. Jeder User kann sich zu seiner Lieblingsdistribution einen eigenen angepassten Bertriebskern backen, oder sich aus einer Vielzahl vorhandener Kerne was hübsches aussuchen. Jede Softwareanwendung lässt sich bei Bedarf für die eigene Mühle angepasst komplilieren.
Distrowatch zählt derzeit 322 verschiedene aktive Linuxdistributionen. Mal diverse Kernel, mal diverse Mainsoftware.
Dann mal viel Spass...

Da hat man es bei Windows doch erheblich einfacher: Einmal den Zielkern hacken, oder den gehackten Kern kaufen, und schon hat man eine sehr breite Palette an Angriffsfläche, die richtig schön weh tut.
Soviele Kerne gibt es nähmlich nicht. Relevant wären aktuell XP, Vista und 7.
Und wer den Kern hat, hat erstmal die Macht.

Mac ist übrigens auch ein Unixoid, und hat nicht mal die Hälfte der Probleme.

Sicher macht da auch die geringere Verbreitung ihren Prozentsatz als potentielle Zielfläche aus, klar.

Aber wie bereits im Vorpost erwähnt, auch Windows bekommt man genauso leidlich dicht, wie jedes andere Betriebssystem auch.

Denn: Ein wirkliches sicheres System wird es wohl nie geben. Nur einen höchstmöglichen Aufwand, da rein zu kommen...
Sad but true!

Bearbeitet von eintoepfer am 20.06.2011 10:53:02

Das Thema Linux und OS ist so komplex das es für den normalen Anwender sinnlos ist. So hat sich Apple auch schon dem Windows angenähert in dem die gleichen Prozessoren verwendet werden. :(
Linux kommt , je nach Version , nicht mit der neuen Hardware klar. Treiber müssen selber gebastelt werden. Es kann doch nicht der Sinn der Computerei sein sich den Programmkern aus einer Reihe Biblioteken zusammen zu kompilieren.
Da gab es ja mal DR - DOS. Dazu gab es auch einen Assembler. Damit konnte man sich einen Basic- Compiler schreiben. Das Basic schrieb man sich entsprechend der gerade benötigten Bedürfnisse. Nur die Pragramm Anforderungen, gerade in der Bediehnbarkeit, ist enorm gestiegen. Für den PC Laien ist selbst die SAA Oberfläche schon zu schwehr zu erlernen.
Warum soll da ein PC Anwender, der sicheres Banking machen will, sich erst die Programme schreiben. :wallbash:
Das richtige Einrichten des PC unter Windows oder OS 10.x ist ja schon nicht einfach. Die verschiedenen Linux Derivate passen doch nicht mehr zu jedem PC. Zugegeben, in meiner neuesten Installversion von Novel, werden schon einige möglichen Hardwareversionen unterstützt, aber auf einem schwachbrüstigen Laptop kommt da nichts akzeptables zum Laufen.
Das " sichere " Banking ist nur in der neuesten Systemumgebung möglich. Das erfordert die neuesten Programme. Die benötigen das neuere Betriebssystem. :labern:
Der PC und das Internet verkommen immer mehr zum SELBSTZWECK. Alle drei Jahre ein neues Betriebssystem und das erfordert einen neuen PC.
Am Fehler- beseitigen wird nicht das große Geld verdiehnt.
So sind es doch auch Linuxrechner, die unwissentlich, Vieren und Trojaner weiterreichen. Mangels Virentest werden die nicht beseitigt.
Bei verantwortungsbewußten Windowsanwendern wird die verbreitungkette unterbrochen.
Es gibt PCs, da ist das System im EEROM, Flash. Da ist das Thema Vieren und Trojaner nicht bekannt. Aber durch die andauernden Änderungen der Internetseiten, sind die nur immer kurzfristig zu gebrauchen, LEIDER.

:teufel: :teufelsweib: :mafia:


Nuja, sicher muss man sich den Kernel nicht selber kompilieren, man kann auch einen der angebotenen Standardkernel nehmen.
Man muss sich auch die Programme nicht selbst kompilieren, geschweige denn selbst schreiben.
Aber man hat die Wahl.

Und entschuldige bitte, wer sich die Hardware nach aufgezwungener Software anschafft, und da schon feste Zyklen einkalkuliert, hat zwar vielleicht nicht Zeit, aber in jedem Fall Geld zuviel.
Gerade dafür ist Open-Source-Software so enorm wichtig. Ohne Alternativen wäre die Preisspirale noch heftiger am rotieren.

Wer behauptet übrigens, dass es für Linux keine Antivirensoftware gibt?

Aber Du hast Recht, es geht um verantwortungsbewußten Umgang im Mailverkehr. (Hier könnte ein Linuxrechner tatsächlich Windowsviren weiterverteilen, wenn der Besitzer sich nicht darum kümmert.)
Aber diese Verantwortung nimmt Dir letztlich keine Software ab.

Und mal ganz ehrlich: Der Hauptinfektionsherd im Netz sind ein ganz bestimmtes Betriebssystem und dessen in der Masse unaufgeklärten, aber brav auf Gutgläubigkeit "dressierten" User.
Ich habe mich jahrelang um die PC-Wehwehchen bei Bekannten im persönlichen Umfeld und Arbeitskollegen gekümmert. Unentgeldlich und mit sehr viel Geduld.
Inzwischen helfe ich nur noch wirklich guten Freunden im Notfall. (O.k. und gerne mal hier und da auf einem Board.)
Die Grundeinstellung ist doch eben: "Das ist teuer, also ist das gut. Und wenn es doch nicht so gut ist, dann wird was Neues gekauft." Beschäftigen mit dem, was man da hat, will sich in der Masse niemand.
Ich Trottel habe da teilweise sehr viel Zeit investiert, Schludrigkeiten glattzubügeln, das System abzusichern, und mir den Mund fusselig geredet. Damit ich dann zwei Tage später wieder angerufen werde: "Da ging wieder was schief, da habe ich mir einen neuen Rechner gekauft. aber der hat auch schon wieder eine Macke, kommst Du mal vorbei?"
Wenn sie mir dann wenigstens den alten, eigentlich voll funktionsfähigen Rechner zum Ausschlachten überlassen hätten. Aber nein, weg damit.
Und das waren wie gesagt, keine Ausnahmen, sonder eher die Regel.

Mein Rechner hier hat gut sieben Jahre auf dem Buckel, bei Bedarf kaufe ich gezielt Hardware nach. wenn ich unter Linux aktuellste Software haben möchte, dann finde ich auch einen Weg die zu installieren. Hier auf meiner alten Mühle.
Das geht.
Wenn man immer die neueste Hardware haben will, muss man sich auch damit beschäftigen.

Das Treiberproblem z.B. ist ja kein Fehler von Linux. Ganz im Gegenteil. Kein Betriebssystem ist in dieser Beziehung
vom Kern an aufwärts so flexibel modular aufgebaut und leistungsfähig.
Das Problem sind bestimmte Hersteller, die die Zusammenarbeit schlicht verweigern. Und trotzdem gelingt es den Linux-Entwicklern immer wieder, auch diese Hardware ans laufen zu bringen. Dauert halt seine Zeit.
Und wer den Mehraufwand für die Konfiguration scheut, der kauft halt gezielt.

Ich will aber ganz gewiss niemanden dazu überreden, Linux zu nutzen. Man bekommt, wie gesagt, auch Windows leidlich dicht, und wirklich sicher gibt es in dem Bereich gar nicht.

Auch nicht im Online-Banking. Genauso wenig wie im "Schalter-Banking", weil auch die arbeiten mit Rechnern, was das angeht... ;0)

Aber manche Vorurteile gegenüber Linux sind einfach überholt, oder bewusst gestreut.
(Genauso wie manche Lobpreisung bezüglich Linux einfach überhöht ist...)

Edit:

Womit ich jetzt ganz gehörig vom ursprünglichen Thema abgeschweift bin... :pfeifen:
Back to topic? :pfeifen:

Bearbeitet von eintoepfer am 20.06.2011 16:13:51


Zitat (alter-techniker @ 20.06.2011 12:29:44)
Das Thema Linux und OS ist so komplex das es für den normalen Anwender sinnlos ist. So hat sich Apple auch schon dem Windows angenähert in dem die gleichen Prozessoren verwendet werden. :(




Linux läuft schon immer auf "Windows"-Prozessoren, und einer Vielzahl anderer Prozessortypen auch. (In Gestalt von Unix)

Zitat
Linux kommt , je nach Version , nicht mit der neuen Hardware klar. Treiber müssen selber gebastelt werden. Es kann doch nicht der Sinn der Computerei sein sich den Programmkern aus einer Reihe Biblioteken zusammen zu kompilieren.

Man kann sich an Hunderten Stellen eine aktuelle Linux-Distribution herunterladen, die sämtliche Konfigurationen automtisch erledigt, alle aktuellen Treiber an Bord hat, sollte mal einer fehlen, so wird dieser übers Netz nachgeladen.

Deine Linux-Erfahrungen scheinen noch aus dem letzten Jahrzehnt zu stammen ;) , in den letzten Jahren schonmal eine aktuelle (K)Ubuntu-Distribution oder Suse oder sowas installiert, oder zumindest eine Live-CD ein gelegt?
Zitat
Der PC und das Internet verkommen immer mehr zum SELBSTZWECK. Alle drei Jahre ein neues Betriebssystem und das erfordert einen neuen PC.


Niemand ist gewzungen, dauernd ein Betriebssystem neu zu installieren und zu kaufen. Es laufen noch genügen Rechner auf Windows Xp, welches vor 10(!!) Jahren erschien. Was stellst du dir denn vor als Lebensdauer eines OS?

Ja eintoepfer.
Genau meine Meinung hast Du doch indirekt bestätigt.
Auf einem PC, der die minimalen Bedingungen für XP erfüllt, kann Linux nicht zufriedenstellend installiert werden.
So intensiv, wie Du Dich in den PC reinhängen must, wollen aber viele sich nicht quälen.
:wallbash:
@ Bierle.
Das letzte mal war es vor , ich glaube drei Monaten, da habe ich das Novel Paket 64 Bit installiert.
War leider moralisch dazu gezwungen. Die für XP ausreichende Hardware reichte schlicht und einfach nicht aus.
Die passenden RAMs waren schwer zu beschaffen bzw. teuer.
:wallbash:

Bearbeitet von alter-techniker am 28.06.2011 00:03:07


Zitat (alter-techniker @ 27.06.2011 23:54:13)
Auf einem PC, der die minimalen Bedingungen für XP erfüllt, kann Linux nicht zufriedenstellend installiert werden.

Soll ich das so verstehen, dass in deinem Fall Linux zu ressourcenhungrig war?

Dann könnte ich zum Beispiel ein aktuelles Debian mit dem LXDE-Desktop empfehlen. Das läuft bei eiem Kumpel von mir auch auf einem Uraltrechner mit 256 MB Ram zufriedenstellend performant.

Bzw. es gibt auch Linuxe speziell für ältere Hardware ab 126 MB Ram.

Quälen? Weiß nicht... Schwierig war nur meine erste Installation. Seitdem sind sieben Jahre Entwicklung in Richtung Benutzerfreundlichkeit ins Land gezogen. Und im Falle von Linux heißt das auch Entwicklung.

Aber wie auch immer. Jeder hat da halt andere Bedürfnisse. Gut, dass der Markt das via Open Source auch hergibt.

Zitat (alter-techniker @ 27.06.2011 23:54:13)
Das letzte mal war es vor , ich glaube drei Monaten, da habe ich das Novel Paket 64 Bit installiert.
War leider moralisch dazu gezwungen. Die für XP ausreichende Hardware reichte schlicht und einfach nicht aus.
Die passenden RAMs waren schwer zu beschaffen bzw. teuer.
:wallbash:

Wenn du grad mal an den Minimalanforderungen für Windows XP kratzt (das nebenbei sein Lebensende erreicht hat, gibt keinen Support mehr), wie zur Hölle kommst du auf die Idee, eine 64 bit-Version :o zu nehmen?

Dafür gibs genug alternative Linuxdistributionen mit geringeren Anforderungen, wie bereits gesagt.
Oder klatscht du auf deine Uraltkiste auch Windows 7 drauf und beschwerst dich dann, weils nicht so toll läuft? -_-

Ist doch klar, dass das nicht funktioniert ..... PEBKAC halt.

Bearbeitet von DerDieDas am 29.06.2011 00:21:19

@ DerDieDas.
Die neue Linux Installversion prüft ob der PC 32 oder 64 Bit Hardware zur Verfügung stellt. :keineahnung:
Danach wird die Install DVD verlangt. Ich schrieb ausreichende und nicht minimale.
XP SP3 läuft mit einem Gbyt RAM sehr gut . Da spielt sogar WIN 7 hp 32 gut mit.
Tiefer möchte ich mich über das Thema nicht auslassen. :mafia:


Zitat (DerDieDas @ 29.06.2011 00:19:38)
... PEBKAC halt

lach ... ich habe viele Jahre im EDV-Support gearbeitet ... ich könnte ein (extrem unterhaltsames) Buch zu dem Thema schreiben ... aber vorher fasse ich mir erstmal an die eigenen Nase :pfeifen:

Zitat (alter-techniker @ 29.06.2011 02:32:41)
Die neue Linux Installversion prüft ob der PC 32 oder 64 Bit Hardware zur Verfügung stellt

Das sagt aber nichts darüber aus, ob ein 64bit-System auch sinnvoll ist. 64bit-Unterstützung gibt es hardwaretechnisch schon lange, du brauchst natürlich auch die entsprechende RAM-Menge und die passenden Treiber dafür .....

Und dass ein über 10 Jahre altes Betriebssstem mit 1GB RAM auskommt, ist ja schön, nur leider haben wir 2011 und nicht mehr Windows 2000 ;).


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