Homosexualität: Umgang, Probleme, Gedanken ?


Hallo Muttis,

wir sind ja altersmässig/kulturell ein sehr gemischter Haufen und ich wüsste gerne, wie Ihr mit dem Thema Homosexualität umgeht, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt, welche Probleme Ihr seht, einfach was Euch zu diesem Thema einfällt.

Es geht nicht darum sich selbst zu outen, bitte nicht falsch verstehen. Ich würde einfach gerne wissen, wie ihr darüber denkt.

Grüße
Murphy

Bearbeitet von murphy am 18.11.2005 09:37:56


Ich sehe keine Probleme. Beim besten Willen nicht. Eine Bekannte von mir ist lesbisch. Bis vor ein paar Jahren hat sie das allerdings bestritten. Dabei war ich sicher, dass sie sich in mich verguckt hatte. Inzwischen hat sie eine tolle Frau kennengelernt und die beiden sind sooooooo glücklich miteinander. Ich freue mich für die beiden. :)


Wenn ich richtig sehe ist es im Fussball (Männer) ein Riesenproblem. Es hat sich ein Spieler umgebracht als seine Homosexualität bekannt wurde :wallbash:

Im Frauenfussball kommen die Leute wohl besser damit zurecht :unsure:


Für mich ist da auch nix dabei. Sind Menschen wie jeder andere auch!


Ich lebe in einer sehr konservativen Kleinstadt in Bayern, alles ist Katholisch und man sieht Homosexuelle Paare eher selten, oder besser gesagt, sie zeigen es eher selten.
Ich selber gehe nach dem Motto: Leben und leben lassen. Und das gilt natürlcih auch für anders orientierte Paare.
Aus meiner Zeit in München habe ich festgestellt, das solche Männer sogar oft noch netter und höflicher sind als Heteros.
Gruß Tulpe :winkewinke:


Meine Trauzigin ist meine beste Freundin und auch lesbisch,da hat niemand ein Problem mit.Als es mit ihrer großen Liebe auseinanderging,hat jeder mit ihr gelitten.
Mein Mann und ich sagen immer:Leben und leben lassen,und,Jedem Das Seine!!!
Nur weil ein Mensch gleichgeschlechtlich liebt,ist er doch kein schlechter Mensch,oder?
Gruß
Mutti1966


Ich habe in meinem Bekanntenkreis recht viele Homosexuelle Menschen, mehrwiegend Männer, aber auch Frauen. Ist halt recht interessant zu hören, wie es bei gleichgeschlechtlichen Paaren in der Beziehung läuft (nicht nur auf das körperliche bezogen).

Ich hatte eine Weile die Idee, dass es gleichgeschlechtliche Paare in der Beziehung "einfacher" haben könnten, da diese Mann/Frau Missverständnisse nicht sind, aber ich wurde eines Besseren belehrt, die haben genau die gleichen Problem wie heterosexuelle Pärchen... :rolleyes:

Frage zurück: sind schwule Männer in der Gesellschaft mehr akzeptiert als lesbische Frauen, oder haben wir da Gleichstand?


Das kommt darauf an, wen man fragt.

Frauen haben mit schwulen Männern m.E. nach weniger Probleme als manche Männer mit lesbischen Frauen.

Im Fussball ist es wie gesagt krasser, da hätte ein (bekanntermassen) schwuler Spieler verloren.


Ich komme ja aus ein sehr freies Land und habe dar mit frühe gelernt um zu gehen.
Wenn meine Kinder mir sagen würde Mutti ich komme mit ein gleich Geschlächtigen nach Hause wäre das für mich kein Problem.
Ich mache keine Unterschied.


^_^

Bearbeitet von Ela am 04.02.2006 16:49:39


Nee Ela :D

Ich finde es nur interessant, was die Leute beitragen, wie sie das Thema angehen, etc.


Ich war noch ein Kind als meine Mutter einen Frauentreff gegründet hat. Dort gab es 2 Ladies, die ein Pärchen waren...da hat man echt keine Chance, Vorurteile zu entwickeln :)

So war es bei mir und ich fand's klasse so. Es ist ein schönes Gefühl so aufzuwachsen und immer zu wissen, dass alle Leute zwar verschieden sind aber gleichviel wert :wub:

Murphy


Und doch ist es leider so das sehr vielen Menschen behaupten o kein Problem und wenn es doch im engere Kreiße statt findet werden unterschieden gemacht.
Mit andere Wörter solange es nicht unter meinen Tisch passiert ist die Welt in ordnung.
Ich glaube immer nur was ich sehe.
Habe es oft von Menschen gehört und gesehen.


Ich habe schon seit der Schulzeit "Kontakt" *g mit Schwulen.
Mein Klassenkamerad.... bester Freund meines damaligen Schwarms *hachja
hat sich relativ schnell geoutet. Schwule sind die besseren "Männer" *g
Sehr viel `gefühlszeigender`, meist gepflegtere Erscheinung...usw.

Zum Thema "lespen" *hachja.... hab ich glaub ich schon mal irgendwo geschrieben:..

Meine ALLERBESTE Freundin über mehrere Jahre.... hatte mal eben ihre Hochzeit geschmissen (Er War auch ein guter Kumpel von mir!) hat jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen.... von jetzt auf gleich !!! :heul: :wallbash:
und ist mit ihrer FREUNDIN zusammengezogen und hat sich geoutet...

Ich verstehe es BIS HEUTE nicht...(es ist vier Jahre her!) und die Versuche meinerseits in Kontakt mit ihr zu treten.... wurden ignoriert!

Seitdem bekam das Wort FREUNDSCHAFT eine neue Bedeutung!!! :heul:

Aber sonst..... solange Sie mich NORMAL behandeln... hab ich auch keine Schwierigkeiten mit Schwulen und Lespen *lächel (soll`n Sie doch machen)
Für mich wär das nix!!! :pfeifen:


Klar gibt es das. So tolerante Leute die solange kein Problem haben wie es nicht die eigenen Kinder sind :D


Mir ist es definitiv EGAL, ob meine Kinder später mal Schwul oder Lespisch werden. Hauptsache SIE sind glücklich!!!!! Wär zwar schade, wenn beide das Gleichgeschlechtliche vorziehen würden (ENKEL HABEN WILL!!!) ...
aber wenn auch das so ist, SOLL es so sein!!!


@PowerMami: schon mal vorab :trösten:

Das gute ist: auch gleichgeschlechtliche Paare können Nachwuchs haben, also wären die Enkel doch trotzdem drin :)


Es sollte jeder Mensch das tun was ihm Spass und Freude bereitet - allerdings nur bis zu jenem Punkt an dem er/sie an meine eigenen, persönlichen Grenzen gelangt. Dann dabei eventuell mit zu machen muss mir auch Spass und Freude bereiten, oder aber auch nicht. Falls nicht, muss ich jenen Menschen darauf hinweisen, dass er/sie sich auf meinem Territorium befindet, ich das aber in diesem Fall nicht wünsche. - Wird das von der anderen Seite akzeptiert ist es gut. Falls nicht, haben wir ein kleines Problem das gelöst werden muss.

So stehe ich u.a. zum Thema Homosexualität.


...

Bearbeitet von Valaam am 30.11.2005 11:05:58


ich kenne auch recht viele homosexuelle leute - allerdings hauptsächlich singles, momentan sind keine pärchen dabei.

ich hab überhaupt kein problem damit. anfangs - das geb ich zu (auch wenn ich nicht besonders stolz drauf bin) - wars komisch für mich, wenn zwei männer sich küssten oder zwei frauen, einfach weils kein gewohntes bild ist.
aber ich finds ok - soll jeder seinen weg ausleben, glücklich zu werden.

was ich aber nicht mag, sind der zum glück sehr kleine teil homosexueller menschen, die ständig versuchen, einen zu "bekehren" und ständig überzeugen wollen, dass das ja alles viel besser ist ("magst net mal ausprobieren? du weißt ja gar nicht, was dir entgeht") oder einen anbaggern, obwohl man deutlich signalisiert oder sagt, dass eben kein interesse da ist. :labern:
aber wie gesagt - das sind die wenigsten.

p.s. weiche ich jetzt vom thread ab, wenn mich eure meinung zur gleichgeschlechtlichen ehe interessiert?


nein, natürlich nicht :)


Mir ist egal, ob jemand homosexuell ist.
Das ist eben eine Variante der Evolution.
Soll doch jede/r so leben wie er/sie will.
Die Ausgrenzung von andersartigen Menschen ist doch nur ein Hinweis darauf, dass man selbst eingeschränkt denkt.


Also das mit den Enkeln hat bei meinen Eltern auch nicht geklappt - obwohl weder ich noch meine Schwester lesbisch wurden. rofl

Ich finde homosexuelle Männer einfach genial - bin mit zweien gut befreundet und habe schon sehr lange und immer wieder Kontakte mit schwulen Männern. Da bekommt Kuscheln eine ganz neue Bedeutung! :D

Was mich immer wieder fasziniert ist, das die meisten Menschen - vor allem Männer, immer sagen - wenn ich mir nur schon vorstelle was die im Bett machen...
Absolut faszinierend... Ob die Leute darüber bei jedem Menschen dem sie begegnen drüber nachdenken?

Der da - der schlägt Frau und Kinder, die da treibt es mit dem Pastor, der da vergeht sich am Hund und die missbraucht Kinder... Und dann die, die auf SM stehen.*tztztz*

Nein. Meine Meinung ist, das es viel zwischen Schwarz und Weiss gibt und da wir keine Punkte auf der Stirn tragen die anderen die Wahrheit über uns zeigen, sollten wir akzeptieren das keiner von uns gleich dem anderen ist. Und zu verurteilen ist nur, was andere verletzt, die das nicht wollten und die sich nicht wehren können! (z.B. bei Sodomie und Missbrauch)

Edit: Was mir nur Sorgen bereitet, sind die Entwicklungen in den USA.

Bearbeitet von Regenbogen1965 am 18.11.2005 10:42:16


Wenn 2 Menschen heiraten möchten weil sie ihr Leben gemeinsam verbringen wollen ist mir das Geschlecht beider egal.

Heteros weisen eine Scheidungsrate von 50% auf, also hat sich das auch nicht wirklich bewährt. Vielleicht wären die Scheidungsraten bei homosexuellen Paaren niedriger, wer weiss....


ich habe absolut nichts gegen andersgeschlechtliche. homos hats schon immer gegeben und wird es immer geben. ich finds nur schade dass nicht alle getrauen sich zu outen.
die vorurteile stehen immer noch im raum besonders in den „kleinkarierten“ dörfer, dabei sind sie so was von lieb und feinfühlig auch gegenüber einer frau.
ich könnte einem ag stundenlang zuhören, ich liebe ihre gesten ihr auftreten im allgemeinen. leider kenne ich keinen in meinem bekanntenkreis aber im fernsehen umsomehr. ich hätte gerne einen ag als „freund“ der kann wenigstens zuhören ohne dass er gleich neidisch wird wie manch „sogenannte freundin“.


Ich habe nichts gegen Schwule, ich mag nur das schwuchtelige getue einiger nicht.
Unser Bürgermeister (v.Beust) zum Beispiel ist nicht so weich und tuckig - das ist OK.

Auch ist mir aufgefallen, das Schwule dauernd vom Poppen reden, ist ja auch kein Wunder - sind ja zwei Männer, lol)
(Ist tatsächlich meine Erfahrung, auf Parties usw. - Selbst wenn man das Thema wechselt, fangen sie immer wieder damit an: Poppen und Ach-ich-bin-ja-so-schwul)

Bei den Ladys fallen mir diese Kampflesben negativ auf, eine von denen sieht immer aus wie ein Kerl (Ist die andere dann überhaupt lesbisch??)

---

Hhm, wenn ich das so lese, mag ich sie wohl doch nicht so.

Bin also tolerant, solange sie mich nicht nerven.

Hoffentlich fühlen Sich einge jetzt nicht auf den Schlips getreten.

Bearbeitet von Jaxon am 18.11.2005 11:00:03


Ich halte es sogar für dringend nötig, dass homosexuelle Paare heiraten dürfen. Warum sollten die Nachteile haben bei Erbschaften oder gegenseitigen Unterhaltsansprüchen etc.???


Grundsätzlich einmal muß jeder/jede tun was einen glücklich macht (in gewissen Grenzen natürlich) und dabei geht es mich nichts an, mit wem der oder diejenige glücklich (oder auch nicht) wird.

Ich denke, oftmals haben homosexuelle Paare es schwerer als Heteros und das wäre ein Grund weshalb ich mich nicht bedingungslos freuen würde, wenn mein Sohn schwul wäre. Aber wenn er glücklich wäre würde ich mich mit ihm freuen. Denn das ist es doch was zählt: daß man einen Partner findet und mit ihm oder ihr glücklich wird.
Und vorstellen was manche Leute im Bett miteinander treiben ist müßig oder glaubt hier wirklich jemand, daß Heteros die Freuden des A..-Verkehrs noch nicht entdeckt haben? Sowas machen also nicht nur Schwule und es gibt weitaus merkwürdigere Praktiken. Nur daß sich bei einem Ehepaar (hetero) die Frage nicht so stellt. Da glaubt anscheinend jeder an "Licht aus und unter der bleiben".

Gutemine


Was mich interessiert, trotz aller nicht vorhandenen Vorurteile ;) ist, warum dieser Thread unter der Rubrik "Gesundheit" steht, so wie Zahnstein und Alkoholkonsum :P ;)


Weil ich nicht wusste, wohin ich ihn stellen sollte...

Zu Freizeit gehört das Thema nicht. Kinder auch nicht. Tiere ? eher nicht ;)

Und glücklich sein hat für mich was mit Gesundheit zu tun. Ebenso wenn man sich nicht verleugnen muss.

Aber wenn die Mods einen besseren Platz wissen, können sie es gerne umhängen. War einfach eine Verzweiflungstat, weil ich nicht wusste, wohin damit :)

Murphy


ist doch egal wo er steht...hauptsache er wird gelesen.
andere stehen auch falsch....was soll's :lol: :lol: :lol:


Zitat (Jaxon @ 18.11.2005 - 10:58:40)
Ich habe nichts gegen Schwule, ich mag nur das schwuchtelige getue einiger nicht.
Unser Bürgermeister (v.Beust) zum Beispiel ist nicht so weich und tuckig - das ist OK.

Auch ist mir aufgefallen, das Schwule dauernd vom Poppen reden, ist ja auch kein Wunder - sind ja zwei Männer, lol)
(Ist tatsächlich meine Erfahrung, auf Parties usw. - Selbst wenn man das Thema wechselt, fangen sie immer wieder damit an: Poppen und Ach-ich-bin-ja-so-schwul)

Bei den Ladys fallen mir diese Kampflesben negativ auf, eine von denen sieht immer aus wie ein Kerl (Ist die andere dann überhaupt lesbisch??)

---

Hhm, wenn ich das so lese, mag ich sie wohl doch nicht so.

Bin also tolerant, solange sie mich nicht nerven.

Hoffentlich fühlen Sich einge jetzt nicht auf den Schlips getreten.

...so sehe ich das auch ...kenne auch homosexuelle Menschen aus dem Bekannten und Verwandtenkreis.....habe keine Probs, solange sie mich nicht bekehren wollen.....habe nur was gegen extremes Auftreten..sie wollen gleich sein, also bitte auch so auftreten.....

..alles schön und gut...einziges Problem ist meiner Ansicht nach: Kinder per Samenbank, Gentechnik, etc....die Natur ist nun mal verschieden, aber bei Homosexuellen ist nun mal keine "natürliche" Vermehrung vorgesehen...das heißt nicht, dass Kinder nicht bei Homosexuellen aufwachsen sollten...die sind genauso gut oder schlecht, wie andere Eltern auch UND übernehmen, nach meinen Beobachtungen, immer die klassische Rollenverteilung Mann-Frau....sollten sie sich beide wie Männer/Frauen gleichzeitig verhalten, sähe ich da Probleme in der Kindesentwicklung, da Mutter-Vater in der Entwicklung vorgesehen ist, und auch wenn es so geht (Scheidung, Tod, etc) Heterosexuelle Verhaltensweisen die Entwicklung prägen sollten..... :D

Ist ne ganz klare Sache: Wer heiraten will solls dürfen, von nem zu niedrigem Alter mal abgesehen und bei so Sachen wie zu naher Verwandtschaft.
In meiner Umgebung hab ich auch n schwules Paar. Einer war mit ner Frau verheiratet und hat n Kind mit ihr. Er hats erst spät gemerkt oder sich eingestanden, dass er mehr mit Männern anfangen kann. Der Kurze lebt bei ihm und seinem Mann, und der ist zu Hause und machts gerne. Zur Mutter gibts wenig Kontakt, die hat das Kind auch gerne denen überlassen.
Auf den Spruch "ich hab nix gegen Schwule wenn die meinen Arsch nicht anfassen und sich nicht an Kindern und Tieren vergehen" kann ich mal gar nicht. Auch Schwule haben sowas wie Geschmack und vögeln nicht alles, was ihnen vors Rohr kommt. Die wenigsten Kinderficker sind schwul sondern hetero und haben meistens zumindest nach außen hin ne Beziehung mit nem andersgeschlechtlichen Partner. Die meisten Sodomisten sind ebenfalls nicht schwul. Und Bekehren wollen die wenigsten.

Wie sich n Schwuler gibt ist mir völlig latte. Muss ich mich ja nicht mit abgeben, oder, wenn ich den nicht mag. Ich hau auch nicht jedem Schwulen gleich eins aufs Maul wenn er mal son bisschen nachforscht wie ich gepolt bin oder ob ich Bock hab auf nen gemütlichen ästhetischen Filmabend bei ihm, was trinken und sowas. Den Spruch hab ich schon öfter gehört und ich hab nicht gleich kapiert dass da was anderes mit ihm Spiel war. Hab ich meinem schwulen Kumpel erzählt und der wurde hellhörig und hat mich ausgequetscht.

Er: Wo war das?
Ich: Irgendwo in Köln in nem Club, kenn mich da nicht so derbe aus und bin von den anderen mitgezogen worden.
Er: Was hattest du an?
Ich: Joooooooo, ich nehm mal ne Lederhose und n ärmelloses T-Shirt. (Ist mein Standard weils in Clubs immer derbe heiß wird nach ner Weile.)
Er: War der alleine?
Ich: Glaub schon. Was fragst du mich soviel????????????????????????
Er: Gabs da viele Frauen?
Ich: Ne fast keine, war ich auch enttäuscht drüber.

So gings weiter und irgendwann meinte der als er die Einladung von dem Kerl hörte, das war n Schwuler. Bin ja schon n blasser Typ aber ich glaub da bin abwechselnd weiß und rot geworden. Seitdem achte ich auf jedes Wort wenn mich n Kerl anspricht und der nicht n Weibchen bei sich hat. rofl rofl rofl rofl rofl rofl rofl

War übrigens keine Tunte. Da muss ich aber mal zugeben dass ich bei so manchen Looks schon mal derbe grinsen muss. N Kerl in rosa Plüsch bringt mich immer zum Grinsen, egal ob der schwul ist oder nicht.
Und sowas wie bei Schwulen und Lesben gibts ja keine Enkelkinder stimmt so ja auch nicht immer. Außerdem ist das ne Sache die Eltern nix angeht. Kinder sind nicht auf der Welt um die Erwartungen und Hoffnungen von Eltern zu erfüllen. Die müssen ihren eigenen Weg gehen und tun was zu ihnen passt. Ich wär später auch gerne Opa auch wenn ich jetzt noch nicht mal Kinder hab. Aber das liegt nicht in meinr Macht also sollte ich mir da keine Gedanken drum machen.


Homosexuelle sind nicht besser oder schlechter als andere Menschen auch.
Sie lieben nur halt das eigene Geschlecht. Das ist meiner Meinung nach
der einzige Unterschied.
Sie adoptieren Kinder und Probleme in der Kindesentwicklung sehe ich
nicht. Wieviele Kinder werden nur von einem Elternteil großgezogen.
Viele Kinder wachsen ohne Kontakt zu den Großeltern auf, die eine große
Hilfe sein können usw.
Darüber regt sich auch kein Mensch auf. :)


Murphy, cooles thema *find*

Hmm, also soweit ich weiss, haben homosexuelle auch zwei beine, bis zum boden, ne nase mittem im gesicht, zwei augen etc blabla, sprich: Ganz stinknormale menschen, wie du und ich... nur dass sie eben auf gleichgeschlechtliche partner stehen. Ich seh da kein prob...

Ich habe mal einen wunderschoenen satz von einem transexuellen gehoert (sie ist oehm, bi...): "Ich verliebe mich nicht in menschen, sondern in seelen!"

Zitat
Pestcontroller schrieb:
sollten sie sich beide wie Männer/Frauen gleichzeitig verhalten, sähe ich da Probleme in der Kindesentwicklung, da Mutter-Vater in der Entwicklung vorgesehen ist, und auch wenn es so geht (Scheidung, Tod, etc) Heterosexuelle Verhaltensweisen die Entwicklung prägen sollten..... biggrin.gif


Oehm... einspruch! Es gibt massenhaft allein-erziehende, die schaffen es auch ohne partner/in. K... einigen kinder fehlt die maennliche bezugsperson, aber die kann auch in heile-welt-familien fehlen...
Uuuund... warum sollten heterosexuelle verhaltensweisen die entwicklung praegen? Damit "soetwas" nicht passiert??? Sollte dem so sein... warum entwickeln sich leute, die heterosexuell gepraegte verhaltensweisen vorgelebt bekamen, trotzdem zu homosexuellen? Am vorleben scheints ja nicht zu liegen...


Zitat
Kalle schrieb:
Auf den Spruch "ich hab nix gegen Schwule wenn die meinen Arsch nicht anfassen und sich nicht an Kindern und Tieren vergehen" kann ich mal gar nicht. Auch Schwule haben sowas wie Geschmack und vögeln nicht alles, was ihnen vors Rohr kommt. Die wenigsten Kinderficker sind schwul sondern hetero und haben meistens zumindest nach außen hin ne Beziehung mit nem andersgeschlechtlichen Partner. Die meisten Sodomisten sind ebenfalls nicht schwul. Und Bekehren wollen die wenigsten.


Japps, wunderbar treffend gesagt und mir tipperei und formuliererei gespart...


@thema... ich finds in gesundheit recht gut aufgehoben, sexualitaet hat doch was mit seelischer gesundheit zu tun...

Just my 2 cents

Zitat (Sterni @ 18.11.2005 - 15:05:15)



Zitat
Pestcontroller schrieb:
sollten sie sich beide wie Männer/Frauen gleichzeitig verhalten, sähe ich da Probleme in der Kindesentwicklung, da Mutter-Vater in der Entwicklung vorgesehen ist, und auch wenn es so geht (Scheidung, Tod, etc) Heterosexuelle Verhaltensweisen die Entwicklung prägen sollten..... biggrin.gif


Oehm... einspruch! Es gibt massenhaft allein-erziehende, die schaffen es auch ohne partner/in. K... einigen kinder fehlt die maennliche bezugsperson, aber die kann auch in heile-welt-familien fehlen...
Uuuund... warum sollten heterosexuelle verhaltensweisen die entwicklung praegen? Damit "soetwas" nicht passiert??? Sollte dem so sein... warum entwickeln sich leute, die heterosexuell gepraegte verhaltensweisen vorgelebt bekamen, trotzdem zu homosexuellen? Am vorleben scheints ja nicht zu liegen...


...du hast mich mißverstanden und den Beitrag nicht ganz gelesen...ein Elternteil oder bei Großeltern,etc...geht alles klar....nur im evolutionsbiologischen Sinne ist es nachweislich so, dass die Entwicklung zweigeschlechtlich ausgelegt ist......ich verstehe sowieso das ganze Gedöns um eine sexuelle Vorliebe nicht...interessiert ja auch sonst keinen ob man es lieber von vorne, von hinten...mit zwei oder drei gleichzeitig mag und zusammenwohnt....ich mag es nicht, wenn es in die politisch korrekte Ecke abdriftet.......

Bearbeitet von pestcontroller am 18.11.2005 15:36:18

japp murphy, gute idee dies thema mal aufzugreifen. in gesundheit finds ich auch gut aufgehoben.
ich hab im bekanntenkreis keine schwulen oder lesben, zumind. keine die sich geoutet haben. wohl aber hab ich ne bekannte die ihre verlobung platzen ließ und seitdem mit ner frau " zusammen " ist. die 2 wohnen nicht zusammen, verbringen aber freizeit/urlaub zusammen. ich vermut mal, das hat damit was zu tun, wir wohnen hier aufm land, superkleines nest. grad mal 584 einwohner.

ich persönlich hab überhaupt nix gegen lesben oder schwule. sind auch nur menschen wie du und ich. und sollte mal eins meiner 3 kids nachhause kommen und uns mitteilen dass se lieber mit nem gleichgeschlechtlichem partner zusammen sein möchte; bitte schön. ich hätt damit überhaupt kein problem!

zum thema anbaggern: nun wie ist das denn unter den heteros? wird da auch nicht gebaggert auf teufel komm raus?


@pestcontroller--> Gelesen hab ichs nicht nur einmal und grade nochmal mit deinem letzten post zusammen, ich versteh dich immernoch nicht... ich kann einfach nicht folgen, i´sorry bout that, aber erklaers mir doch nochmal ganz langsam und einfach fuer kleine sternis, bitte...


ich könnt nie und nimmer auf mein homokollege verzichten, macht immer heidenspass mit ihm rumzusitzen und männer anzugucken! auf den klavierlehrer könnt ich auch nie verzichten, wüsst sonst nicht wo ich mit meiner männerprobleme hinsollte.


Zitat (Sterni @ 18.11.2005 - 15:47:27)
@pestcontroller--> Gelesen hab ichs nicht nur einmal und grade nochmal mit deinem letzten post zusammen, ich versteh dich immernoch nicht... ich kann einfach nicht folgen, i´sorry bout that, aber erklaers mir doch nochmal ganz langsam und einfach fuer kleine sternis, bitte...


...ich habe geschrieben, dass auch eine "Heile-Welt-Familie" nicht unbedingt perfekt ist...

(nach meinen Beobachtungen, immer die klassische Rollenverteilung Mann-Frau....sollten sie sich beide wie Männer/Frauen gleichzeitig verhalten, sähe ich da Probleme in der Kindesentwicklung, da Mutter-Vater in der Entwicklung vorgesehen ist, und auch wenn es so geht (Scheidung, Tod, etc) Heterosexuelle Verhaltensweisen die Entwicklung prägen sollten..... )

Bearbeitet von pestcontroller am 18.11.2005 16:16:54

Wir haben in der Schule 2 Familien, bei denen der Vater plötzlich entdeckt hat, dass er homosexuell ist. Der Eine hat 4, der Andere 2 Kinder. Dieses plötzliche Outen hat so viel Verletzungen und Traurigkeit in die Familien gebracht, dass ich schon ein Problem damit habe, da hier die Kinder ein massives Problem haben. Ansonsten sind Menschen, die das gleiche Geschlecht lieben *habichdasnichtschöngesagt* genauso wertvolle Menschen wie die Anderen.

Ist das bei Trennungen von Eltern nicht immer so? :(


Zitat (Paradiesvogel @ 18.11.2005 - 16:21:24)
Wir haben in der Schule 2 Familien, bei denen der Vater plötzlich entdeckt hat, dass er homosexuell ist. Der Eine hat 4, der Andere 2 Kinder. Dieses plötzliche Outen hat so viel Verletzungen und Traurigkeit in die Familien gebracht, dass ich schon ein Problem damit habe, da hier die Kinder ein massives Problem haben. Ansonsten sind Menschen, die das gleiche Geschlecht lieben *habichdasnichtschöngesagt* genauso wertvolle Menschen wie die Anderen.

Aber hätte es nicht genausoviel Verletzung und Traurigkeit gebracht,wenn die beiden Väter ihre Familien wegen einer Geliebten verlassen hätten ?

Bearbeitet von PettyB am 19.11.2005 10:52:40

[QUOTE]
Aber hätte es nicht genausoviel Verletzung und Traurigkeit gebracht,wenn die beiden Väter ihre Familien wegen einer Geliebten verlassen hätten ?
[/QUOTE]

stimmt genau.


[QUOTE]
Ps. Sie ist übrigens Heterosexuell :P hat also nicht abgefärbt rofl [/QUOTE]
[/QUOTE]

Alles andere hätte mich auch sehr gewundert :D :D :D

Bearbeitet von murphy am 18.11.2005 16:33:55


Zitat (Paradiesvogel @ 18.11.2005 - 16:21:24)
Wir haben in der Schule 2 Familien, bei denen der Vater plötzlich entdeckt hat, dass er homosexuell ist. Der Eine hat 4, der Andere 2 Kinder. Dieses plötzliche Outen hat so viel Verletzungen und Traurigkeit in die Familien gebracht, dass ich schon ein Problem damit habe, da hier die Kinder ein massives Problem haben.

Das wahre Problem liegt doch dadrin, dass das n Tabu ist für viele. Wenn einer sich plötzlich ne Geliebte zulegt gibts ja auch Stress und für die Kinder isses nicht einfach. Aber was nach Homosexualität riecht ist grade für ältere Leute oft n Tabu. Was wohl auch ne Rolle spielt: Ne Ehefrau oder ne Mutter macht sich dann plötzlich Gedanken warum der Sohn so geworden ist und obs an ihr lag.

Die Frau wird schief angeglotzt wenns bekannt wird. Jooooooooooo guck die mal an, da ist der Mann mit nem anderen weg, die konnte den nicht halten. Oder die Mutter darf sich anhören dass sie zu oft mit ihm bei Kaffeekränzchen war oder ihm die Puppen der Schwester nicht schnell genug weggenommen hat. Der Vater schämt sich dass er nicht nen ganzen Mann aus ihm gemacht hat und zu sehr der Frau überlassen hat.

Habs oft genug vom Kumpel gehört. Bloß die Wahrheit will keiner hören und die ist nun mal dass n Schwuler nen Männerkörper geiler findet als nen Frauenkörper.

homosexualität scheint, laut neuen Erkenntnissen ziemlich am Anfang der Schwangerschaft (6-8 Woche) zu "entstehen" (sorry ich fand das richtige Wort nicht). Der Grund scheint eine Überdosierung weiblicher bzw männlicher Hormone zu sein. Transsexualität ebenfalls. Also, Mensch kommt so auf die Welt und wird nicht so "gemacht", wie man in den 60ern/70ern irrtümlicherweise geglaubt hat..


Kalle!!!

Stimme Dir voll und gan zu!!!! Hätte es besser auch nicht sagen können.

wollmaus


Wenn mein Mann jetzt nach 23 Jahren Ehe und 4 Kindern seine homosexuelle Neigung entdecken würde, hätte ich schon das Gefühl versagt zu haben und meinem Mann nicht genug gegeben zu haben. So ist es hier an der Schule. Die Frau ist unweigerlich Verantwortlich und das wird auch den Kindern vermittelt.


Ich hoffe wir alle wissen hier, dass die Neigung NICHTS mit dem Versagen des jeweilig sitzengelassernen Partners zu tun hat.

Das ist die gleiche unsinnige Aussage wie wenn ein Mann bei einer lesbischen Fraue behauptet:

"die hat bloss noch keinen richtigen kerl im Bett gehabt" :wallbash: :wallbash: :wallbash: :labern: :labern: :labern:


Zitat (murphy @ 18.11.2005 - 17:18:04)
Ich hoffe wir alle wissen hier, dass die Neigung NICHTS mit dem Versagen des jeweilig sitzengelassernen Partners zu tun hat.

Ja, Murphy, so sollte es sein - die Realität ist aber immer wieder anders.

Ich wollte mit meinem Beitrag ein bißchen an der Haltung "Was sind wir doch alle tolerant" rütteln. Mir gehen die beiden Geschehnisse doch nah.

Ich, männlich, hetero, freue mich zu sagen, dass manche meiner besten Freunde homosexuell sind. Einer wollte mich zwar schon oft "bekehren", wir sind dann aber übereingekommen, dass ich das bei ihm auch sein lasse. Eigentlich möchte ich sagen, dass mir Schwule lieber sind als Heteros, die ihre Frauen verprügeln oder an Kinder gehen, wie es teilweise schon angeklungen ist, aber damit würde ich wertvolle Menschen grundsätzlich mit Perversen zusammenbringen, und das sei mir ferne. Tatsächlich freut es mich, dass homosexuelle Paare oft friedlicher miteinander umgehen.
Allerdings glaube ich eine höhere Promiskuität bei Homosexuellen festgestellt zu haben, und das mag ich nun mal gar nicht. Ich mag auch kein übertriebenes Rollengehabe, das schon klischeehaft wird: Samtweiche Schwuchteln, Kampflesben, Supermachos und unterwürfige Weibchen. Ich würde denen ja gerne Normalos gegenüberstellen, aber was das beinhaltet, hab ich noch nicht entdeckt.



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