Finanzielle Unterstützung bei Umzug?


Also, ich wohne mein bisheriges Leben in diesem "Kuhkaff" hier und arbeitete die letzten Jahre in einem nicht weit entfernten Markt. Dieser muss aber aus finanziellen Gründen schließen, sodass ich ab 1. September arbeitslos sein werde.

Ich bin eh schon länger dabei nebenher Bewerbungen zu verschicken, da mir länger schon klar war, dass ich dort nicht meine restliche Zukunft finanzieren kann.

Wohne bisher auch noch im Elternhaus, da dieses nicht weit vom Arbeitsplatz entfernt liegt.

Ich bin seit Kurzem verlobt und mein Verlobter und ich wollen gerne zusammenziehen.
Er wohnt aktuell auch noch im Elternhaus, da sein Ausbildungsplatz ebenfalls in deren Nähe liegt (er ist 23, Ausbildung ist in 1/2 Jahr beendet).

Nun wollen wir eine gemeinsame Wohnung suchen und sind uns schon die ganze Zeit am informieren und schlau machen...

Meine Familie ist von meinen Umzugsplänen nicht begeistert (insbesondere meine Oma *lol*), wenn es nach ihnen ginge, würde ich noch mit 50 hier wohnen. Sie reden mir nun ein, ich müsste erstmal hier im Umkreis wieder einen neuen Job suchen und Geld ansparen für Wohnung und Miete und alles... aber bei den schlechten Chancen und Verdienstmöglichkeiten hier, würde ich dann echt noch mit 30 hier wohnen ;)

Mein Verlobter und ich versuchen uns grad zu informieren, ob man auch vom Arbeitsamt z.B. Unterstützung bekommen würde, wenn man z.B. aus beruflichen Gründen weiter weg ziehen müsste. Ich mein, ich kenne viele, die schon mit 18 ausgezogen sind, obwohl sie weder Ausbildung noch Job hatten... die müssen das doch auch irgendwie auf die Reihe gekriegt haben.

Wir steigen aber durch dieses ganze Wirrwarr hier langsam nicht mehr durch.
Hat da vielleicht Jemand Erfahrungen und Tipps, wie wir das am besten anstellen sollten?
Ich mein, ich hab schon Geld angespart und bei Seite gelegt... aber andere schaffen es ja auch, umzuziehen, ohne hinterher völlig verarmt zu sein :D

Werde auch die kommende Woche mal beim Arbeitsamt vorbei gehen, weil ich mich sowieso wieder als arbeitssuchend melden muss. Aber wirklich geholfen haben die mir bisher auch nicht, hatte früher schonmal das Thema Umzug angesprochen und hab nicht wirklich hilfreiche Auskunft von denen erhalten... :rolleyes:

Ich freu mich zwar schon, wenn wir endlich zusammen ziehen können... andererseits stresst das grad auch völlig und ich weiß langsam nicht mehr wie und was... ;) die Familie meines Verlobten würde uns finanziell auch etwas unter die Arme greifen bei unseren Plänen, bei meiner eigenen Familie bin ich da nicht so sicher (muss aber auch sagen, dass sie selbst genug finanzielle Probleme haben z.Zt.)


Mit 18 hat man meistens nicht so viele Sachen, die den Umzug teuer machen ;)
Warum wollt ihr aber ausgerechnet jetzt umziehen, wenn Du noch nicht weisst, wo Deine nächste Stelle ist und Dein Verlobter in einem halben Jahr evtl. auch eine Stelle suchen muss? Wartet doch erstmal ab!


Puuuuh... ich würde erstmal ne ruhige Kugel schieben, was das Zusammenziehen anbelangt.
Du schreibst, dass dein Verlobter in 1/2 Jahr mit der Ausbildung durch ist - das ist doch schon mal was!
Aber nach der Ausbildung steht auch für ihn die Jobsuche an und die ist bei Dir ja auch grade akut.

Warum wartet ihr nicht noch, bis ihr wisst, wohin es euch verschlägt?

Wenn ihr zB noch 1/2 Jahre kostengünstig in euren Elternhäusern wohnen bleibt, derweil alles spart, was eben geht und dann in die Stadt zieht, in der ihr beide einen Job finden könnt?

Denn wenn man es mal durchspielt, könntet ihr vor folgendem Problem stehen: Ihr kriegt jetzt mit Hängen und Würgen einen Umzug und eine gemeinsame Wohnung finanziert. Und in nem halben Jahr wird dein Herzblatt nicht übernommen und muss sich einen Job woanders suchen, findet aber nur einen in einer Distanz, die zum Pendeln zu weit (und finanziell nicht machbar....) ist - was heißt das? Erneut umziehen.

Und ein Umzug kostet richtig Geld, auch wenn man gebrauchte Möbel von der Verwandtschaft abstauben kann. Ganz zu schweigen von der Kohle, die eine Wohnung kostet. Denn denk dran: Du musst jedes Pfund Butter ab dann selbst bezahlen, jeden Klotz Seife, jedes Gramm Waschpulver das du verbrauchst.
Man denkt oft gar nicht dran, wie viel man spart, wenn man bei den Eltern wohnt und Dinge gemeinsam nutzt.

Ihr seit verlobt, habt euch also versprochen, für immer zusammen zu bleiben -w as machen da läppische weitere 6 Monate ohne gemeinsame Wohnung aus?
Ich hb das auch durch - nach 5 Jahren Fernbeziehung lebe ich seit Dezember mit meinem Mann (der seit April mein Mann ist) in einem gemeinsamen Haushalt. Deshalb kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass es oft mehr Sinn macht, erstmal alles in trockene Tücher zu packen (Job, Finanzierung der Wohnung/Umzug) als überstürzt "auf Teufel komm raus" zusammen zu ziehen, nur weil die Sehnsucht nach gemeinsamem Leben so groß ist.

Edit:
Und zum Thema "Kuhkaff" - ohne dir oder besser gesagt Euch zu nahe treten zu wollen, aber viel mehr als "Kuhkaffmiete" werdet ihr euch wahrscheinlich nicht leisten können. So traurig das auch ist.
Mich kotzt es auch an, dass wir uns nicht mehr als Vorort-von-einem-Vorort-von-einem-Vorort-von-einer-Kleinstadt-Miete leisten können, obwohl mein Mann ganz okay verdient und ich auch nicht nur nen 400,- Job habe, aber wenn ihr nicht grade in einem Schuhkarton mit Kochniesche leben wollt, könnt ihr Euch (Groß-)Städte wahrscheinlich abschminken.

Bearbeitet von Cambria am 17.07.2011 18:00:48


Ich bewerbe mich in seinem Umkreis, da wir sowieso leider etwas weiter auseinander wohnen. Er ist schon dabei sich dort nach Wohnungen zu erkundigen. Er is da irgendwie die Ruhe selbst und meinte, das geht alles so einfach und problemlos, aber allmählich stecke ich ihn auch mit meiner Hektik an.

Naja... abwarten ist immer so leicht gesagt, mit 24 hat man schon den Wunsch möglichst schnell das "Nest" zu verlassen. Aber da ich bisher eh beruflich in der Nähe gearbeitet habe, wäre das Schwachfug gewesen, dann extra noch eine Wohnung zu finanzieren.


Ob man mit 24 oder mit 24 1/2 das Nest verlässt, ist letztlich auch nicht so wichtig :)

Ich würde das mit dem Zusammenziehen wirklich von der Jobsituation Abhängig machen. Das ist zwar blöd und sehr "buchhalterisch" gedacht, aber es macht schlicht keinen Sinn, wenn ihr zusammen zieht und dann einer von Euch dort keine Perspektive hat, zu arbeiten. Das ist mal richtig Scheiße für die Stimmung und ebenfalls beknackt für die Kassenlage. Was nutzt ne Wohnung, die man nicht bezahlen kann ;)


Das stimmt natürlich schon.
Muss gestehen, dass ich von einem übertriebenem Ehrgeiz gepackt bin, seit mein Ex-Freund mir vor einiger Zeit unter die Nase gerieben hat, dass er jetzt mit seiner Neuen eine gemeinsame Wohnung bezieht. Ich mein, die verdienen beide NICHTS. Das Mädel tut nichts, seit sie aus der Schule raus is, gammelt nur rum. Mein Ex studiert, was ja auch Studiengebühren etc frisst.

Irgendwie bin ich erst recht angetrieben, weil die das "einfach so" von jetzt auf gleich schaffen und wir machen und tun und planen und kommen nicht voran.

Und nein, das hat nichts damit zu tun, dass es sich um meinen Ex handelt, sondern allgemein damit, dass andere das mal so locker von der Schippe hinbekommen und ich mir da immer nur sagen kann "WIE?"

Zum einen fühl ich mich in dieser Gegend hier nicht mehr wirklich wohl, da hier viele Erinnerungen in der Luft hängen und allgemein halt einfach eine Gegend ohne Perspektive und Chancen.

Bearbeitet von Trottelchen am 17.07.2011 18:08:47


Zitat (Trottelchen @ 17.07.2011 18:08:07)
Das stimmt natürlich schon.
Muss gestehen, dass ich von einem übertriebenem Ehrgeiz gepackt bin, seit mein Ex-Freund mir vor einiger Zeit unter die Nase gerieben hat, dass er jetzt mit seiner Neuen eine gemeinsame Wohnung bezieht. Ich mein, die verdienen beide NICHTS. Das Mädel tut nichts, seit sie aus der Schule raus is, gammelt nur rum. Mein Ex studiert, was ja auch Studiengebühren etc frisst.

Irgendwie bin ich erst recht angetrieben, weil die das "einfach so" von jetzt auf gleich schaffen und wir machen und tun und planen und kommen nicht voran.

Und nein, das hat nichts damit zu tun, dass es sich um meinen Ex handelt, sondern allgemein damit, dass andere das mal so locker von der Schippe hinbekommen und ich mir da immer nur sagen kann "WIE?"

Zum einen fühl ich mich in dieser Gegend hier nicht mehr wirklich wohl, da hier viele Erinnerungen in der Luft hängen und allgemein halt einfach eine Gegend ohne Perspektive und Chancen.

Ach, du. Das Gefühl kenn ich auch. Ich würde wahnsinnig gerne in Köln oder Bonn leben, leider reicht es finanziell dazu nicht. Oder besser gesagt - es würde schon reichen, wenn ich einen Weg finden würde, mein Auto mit Luft zu bedanken und meinen Nahrungsbedarf auf Toasbrot mit Ketchup zu reduzieren.

Du weißt nicht, wie genau die das schaffen udn ob sie es überhaupt schaffen - wer weiß, woher die beiden Geld kriegen. Vielleicht sitzen bei ihr die Eltern dahinter, die das alles finanzieren? Oder er geht sich neben dem Studium noch den Rücken krumm schuften? Oder sie machen Schulden? Wohnen superbillig zur Miete?

Freunde von mir hatten bei der Wohnungssuche in Köln unverschämtes Glück.
Er war einkaufen und hat eine ältere Damen am Schwarzen Brett getroffen, die grade eine Wohnungsanzeige aufhängen wollte. Super zentral, Miete DEUTLICH unterm Durchschnitt, frisch renoviert. Da hat er sie natürlich sofort angesprochen und nach 2 oder 3 mal Kaffeetrinken und Alte-Oma-Geschichten anhören, hatten sie den Mietvertrag in der Tasche. So kann's gehen.

Klar schaffen es Leute mit weniger Geld auch irgendwie dort zu wohnen, wo man selbst gerne wohnen würde. Aber vielleicht haben die echt Unterstützung vom Amt oder kriegen die Wohnung weißgottwo her.

Erkundige dich einfach mal beim ARbeitsamt, vielleicht können die dir mehr sagen zu den finanziellen Unterstützungen, die du/ihr kriegen könnte/s/t.

Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass das Amt einen Umzug unterstützt, der nicht beruflich bedingt ist - also der nicht ein Umzug "zu einem konkreten JOb hin" ist.

Fällt mir grade noch ein: Man kann natürlich auch mal über einen Antrag auf Wohngeld nachdenken...


Hey Trottelchen,

ich weiß nicht, in welchem Teil von Deutschland ihr lebt, aber ich tippe mal auf "den Westen"? (wg. Studiengebühren)
Je nach dem, wie sehr ihr an eure Heimat gebunden seid, wäre es vielleicht eine Alternative in die neuen Bundesländer zu ziehen? Also ich bezahl 380€ warm für 60m² in einer Großstadt. Das lässt sich bei uns zu zweit gut (also zumindest ausreichend) mit Kindergeld+Unterhalt, Bafög und Nebenjob finanzieren.

Aber wie alle anderen schon sagen: Es wäre voreilig, vor dem Ende der Ausbildung deines Verlobten um zuziehen. Das ist nur unnötiger Stress.

Liebe Grüße aus'm Osten :D


Danke erneut für die Antworten!

Zitat
Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass das Amt einen Umzug unterstützt, der nicht beruflich bedingt ist - also der nicht ein Umzug "zu einem konkreten Job hin" ist.

Es geht ja auch in erster Linie um Unterstützung bei Umzug aus beruflichen Gründen.
Hm das mit dem Wohngeld, da werd ich mich sicher auch mal informieren, danke!

@Tetris
Ich selbst wohne in einem Kaff im Osten, besagter Ex-Freund wohnt aber (mittlerweile) im Westen. Gibts denn nur dort Studiengebühren? :blink:

Ja, schon klar, was du meinst :) Allerdings ist für das Amt die Reihenfolge: Jobzusage - Umzug verdammt wichtig. Wenn du da mit Umzug - und dann vielleicht ERfolg bei Bewerbungen ankommst, wirst du wahrschienlich keinen Erfolg haben ;)


Zitat (Trottelchen @ 17.07.2011 18:47:40)
Gibts denn nur dort Studiengebühren? :blink:

Wenn du so fragst...ich bin immer davon ausgegangen, dass es nur in den alten Ländern Studiengebühren gibt, weil wir so viele "Wessis" an der Uni haben, die hergekommen sind, weil's hier keine Studiengebühren gibt.
100% sicher bin ich aber nich...

Aber wenn ihr einmal umgezogen seid, also schon 'ne Wohnung habt, dann wäre Wohngeld auf jeden Fall einen Versuch wert.
Mein Bruder ist mit 18 ausgezogen, da war er noch Schüler, und das Amt (welches auch immer zuständig war) hat sich anfangs etwas quer gestellt, weil: "Sie hätten nicht bei ihrer Mutter ausziehen müssen."
Deshalb braucht ihr einen triftigen Grund, beispielsweise einen SICHEREN JOB.

Ich drück euch die Daumen, dass ihr was schnuckeliges findet. :blumen:

Hm, grübel, stirnrunzel @Trottelchen: Denkst du wirklich, das AMT ist dafür zuständig, Dich zu versorgen? Das mag in der ehemaligen DDR täglich gelebte Realität gewesen sein. Das weiß ich nicht einzuschätzen, ich war schon immer ein Wessi und habe sowohl meinen Lebensunterhalt als auch mein jahrelanges Studium immer selbst bezahlt.

Mich macht es einfach wütend, wenn ich meinen Lohnzettel öffne und feststellen muss: Das ist eine Zwiebeltüte. Mir kommen regelmäßig die Tränen, wenn ich sehe, dass ich wenigstens 45% vom Brutto abgezogen bekomme, um Steuern und Sozialabgaben zu bezahlen.

Doch zurück zu Dir: Es ist nicht falsch, sich mit zunehmendem Alter von den Altvorderen abzusetzen. Das habe ich genauso gehändelt. Allerdings habe ich meinen Auszug aus dem Elternhaus selbst finanziert. Das mag jetzt wohl schon knapp dreißig Jahre zurückliegen, doch den Stolz, es aus eigener Kraft zu schaffen, kann mir keiner nehmen. Diesen Stolz scheinst Du nicht zu haben. Du scheinst zu denken, dass schon irgendeiner für Deine Bedürfnisse bezahlen wird.

Sehr nachdenkliche Grüße,

Ilwedritscheline


Ich meine, wenn ich jetzt eine feste Zusage bekomme für einen Job. Irgendwie scheint jeder dafür Unterstützung zu bekommen, egal ob im Osten oder Westen... denn als frischer Schulabgänger werden sich die wenigsten den Umzug selbst finanzieren können.

Und hier im Umkreis seh ich beruflich keine Perspektive.
Darum bewerbe ich mich in ferneren Großstädten, verstärkt dort, wo mein Verlobter wohnt, aber würde dann eben auch dort hinziehen müssen, wenn ich eine Zusage bekomme... und dachte eigentlich schon, dass das Amt dann einen Teil dazu beiträgt, immerhin sind die es doch, die immer anprangern, man sollte sich deutschlandweit bewerben und nicht nur in der eigenen Region *grübel*... jedenfalls unser AA hier betont das gerne mit Nachdruck.


Hallo Trottelchen, hallo Muttis,

zunächst Mal ein paar Falten:

1. Studiengebühren gibt es auch in Westdeutschland.
2. Wohngeld kann man erst beantragen, wenn man eine Wohnung hat. Gibt es ALG o. ä. gibt es kein Wohngeld.
3. Wenn du Geld vom JobCenter bräuchtest um die Wohnung zu finanzieren - muss das JobCenter vor deinem Umzug zustimmen, dass dieser notwendig/angemessen ist (unter 25 J. wird das oftmals abgelehnt, wenn man noch bei den Eltern wohnt). Im Falle einer Zustimmung muss die neue Wohnung von Größe und Preis den Richtlinien des JobCenters entsprechen (meist Orientierung am Mietspiegel, wenn es keinen gibt: Marktmiete ortsüblich).

Nun zu meiner Meinung:
Du schreibst selbst, du möchtest das "Nest" verlassen. I.d.R. verlässt man das Nest, wenn man auf eigenen Beinen stehen/sich selbst versorgen kann (so machen es auch die Vögelchen). So lange das nicht der Fall ist, ist man m. E. zu Hause bestens aufgehoben.
Ich bin der Meinung, dass man als gesunde 24Jährige keinen Tag arbeitslos sein muss. Evtl. ist der nächste Arbeitsplatz ein Kompromiss und nicht der Traumjob. Aber besser ein Kompromiss als als nichts.
Wenn es sich so zuträgt wie du schreibst, haben dein Expartner und seine Partnerin in meinen Augen gar nichts geschafft, außer irgend einen dummen zu finden, der sie finanziert (Staat, Eltern, Freunde, Banken)...Ich kann nicht verstehen, wieso du diesem Beispiel nacheifern möchtest.

Nun zu meiner Empfehlung:
1. Du und dein Partner solltet klären, wo ihr was arbeitet und was ihr dort sicher verdient.
2. Danach solltet ihr einen "Finanzplan"aufstellen, der regelmäßige Anschaffungen (Lebensmittel usw.) und einmalige Anschaffungen (Möbel usw.) berücksichtigt (! nicht unregelmäßige aber wiederkehrende Kosten vergessen: z. B. Versicherungsprämien, KFZ-Steuer, Jahresticket Bahn o. ä.).
3. Nun wisst ihr, was ihr an Geld braucht und könnt planen, was die neue Wohnung kosten darf.
4. Nun geht es auf WOhnungssuche. Evtl. klären ob es in eurer Stadt/Umgebung Wohnraumförderungen gibt (Wohnberechtigungsschein o. ä.) - damit erhalten niedrig/mittelverdiener vergünstigten Wohnraum
5. nach dem Umzug ggf. Wohngeld beantragen

Vielleicht magst du mir eine PN schicken, woher ihr kommt/wo ihr was arbeiten wollt. Bei uns in der Region kenne ich ein paar potentielle Arbeitgeber. Alternativ lade ich dich gerne in ein Businessportal ein - wo man ebenfalls nach Jobangeboten suchen kann und mit gutem Profil von Arbeitgebern kontaktiert wird. Da ich nicht weiß ob das hier werbetechnisch ok geht - würde ich auch hierzu die PN bevorzugen.


Achso zu deiner Frage:
Du kannst dir Kosten für einen arbeitsbedingten Umzug über die Steuererklärung "teilweise zurückholen".
Dafür brauchst du natürlich aber eine Stelle vor deinem Umzug und die Entfernung zum arbeitsplatz muss mit Umzug kürzer werden.



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