Umzug


Hallo liebes Forum,

mein Freund und ich ziehen diesen Monat (also September) um. Ein kleines Häuschen mit Gärtchen soll es werden :) Der Termin für den Umzug steht aber noch nicht fest, da der Vermieter noch die Handwerker durch die Wohnung jagt.. Ich kann es jedenfalls kaum abwarten - es soll endlich losgehen!
Da ich selber erst einen Umzug miterlebt habe, möchte ich dies mal vieles besser machen. Der Umzug war nämlich eher chaotisch, schnell und ein wenig überstürtzt. Jetzt bin ich etwas älter und weiser :pfeifen:
Was sollte ich alles berücksichtigen? Ist es sinnvoll, schon möglichst jetzt alles irgendwie in Umzugskartons zu stecken? Wie kurzfristig kann man einen Umzugswagen mieten? Wie viele Helfer sollte man in etwa dabei haben? (Die neue Wohnung hat EG, OG und Keller), wie kann man Gläser und Porzellan noch besser vor Schäden schützen? Ich hatte alles in Zeitungspapier und Handtücher gewickelt, aber es ist trotzdem viel kaputt gegangen.. :( Gehört es bei Auszug dazu, auch nochmal alle Fenster zu putzen? (Das will ich den Vermieter nicht unbedingt fragen, der sagt eh ja.. :P) Ihr merkt, ich hab echt keine Ahnung.. :unsure:

Für ein paar Tipps zum stressfreien Umzug wäre ich wirklich sehr dankbar!

liebe Grüße,
Annenym


Ich hab schon einige Umzüge miterlebt... Vater war Berufssoldat, das sagt wohl alles... und selber bin ich auch zweimal umgezogen.

Meine Tipps: fang frühzeitig an, einzupacken. Alles, was nicht mehr gebraucht wird, peu à peu in Kisten verpacken und diese an einer freien Wand aufstapeln: die schwereren Kisten unten, die leichteren oben.

Wenn Bücher in eine Kiste kommen: nur eine Schicht Bücher, darauf dann Handtücher, Bettzeug etc. p.p. sonst werden die Kisten zu schwer.

Teller, Tassen, Schüsseln... einzeln oder zu zweit bis zu dritt in Packpapier wickeln, dabei min. eine Lage Papier zwischen die Teller geben und feste Päckchen draus wickeln, Teller und Schüsseln dann hochkant in die Kisten schichten (so wie sie auch in der Spülmaschine stehen), dann gibt's weniger Bruch. Hat uns bei einem unserer zahlreichen Umzüge ein Profipacker erklärt. Gläser einzeln in Papier wickeln- schau mal da, wo Gläser verkauft werden, zu wie sie eingewickelt werden sollten. Dann dicht an dicht, aber vorsichtig in die Kartons schichten und nichts Schweres draufpacken.

Übergabe der alten Wohnung sollte besenrein erfolgen- also zum Schluss noch mal durchkehren sollte reichen. Fensterputzen kann dann der neue Mieter :pfeifen:


Zitat (annenym @ 01.09.2010 00:20:27)
Wie kurzfristig kann man einen Umzugswagen mieten? Wie viele Helfer sollte man in etwa dabei haben? (Die neue Wohnung hat EG, OG und Keller), wie kann man Gläser und Porzellan noch besser vor Schäden schützen? Ich hatte alles in Zeitungspapier und Handtücher gewickelt, aber es ist trotzdem viel kaputt gegangen.. :(
Für ein paar Tipps zum stressfreien Umzug wäre ich wirklich sehr dankbar!

liebe Grüße,
Annenym

Also, wir haben vieles selber transportiert, jedoch die schweren Sachen von einer Umzugsfirma machen lassen, und die aber schon 2 Monate vorher bestellt. Geschickt wäre, wenn Helfer dabei sind (mehr als 3 würde ich nicht fragen, wird sonst ein chaotisches Durcheinander), möglichst alle Kartons zu beschriften, wohin die hingestellt werden sollten. Gläser habe ich in Socken/Waschlappen -saubere ;) gesteckt. Besorge Euch auch von dieser sog. Noppenfolie (Baumarkt) Pflanzen: Kleinere in Klappboxen stellen, ausstopfen mit zusammengeknülltes (Zeitungs-)Papier. Größere Pflanzen: Ganzen in eine große Plastiktüte stecken, über der Erde zusammenbinden. Ein paar Tage vorher nicht gießen (weniger schwer). Viele Tipps habe ich auch aus dem Internet. Gebe einfach "Umzug" ein, müßte einiges zum anklicken kommen.
Wünsche bruchfreien Umzug! Und viel Glück in der neuen Wohnung :daumenhoch:

gaanz wichtig:
schreibe auf jeden Karton, in welches zukünftige Zimmer er rein soll oder zumindest grob so was drin ist, dann wissen auch die Helfer wo welcher Karton hin muss. Sonst suchst du dich hinterher dumm und dämlich oder musst selber viele Kartons rumtragen.
Du könntest in jeden verschlossenen Karton für dich selber ne Art Inhaltsliste reinlegen, wenn du genug Zeit hast. Dann findest du nach dem Umzug schneller deine Sachen wieder.
Als besonders angenehm habe ich diese großen Obstkartons aus dem Supermarkt empfunden, weil sie sehr stabil sind und meistens Griffmulden haben. Die klassischen Umzugskartons sind uns ziemlich oft unten aufgegangen, die sind meist nichts für schwere Fracht.
Die Obstkartons gibt es in vielen Supermärkten zum Mitnehmen für seine Einkäufe in einer Art Kartonbucht, wo die ganzen leeren Kartons hinkommen.

Ich wünsche einen möglichst stressarmen Umzug und viel Freude in der neuen Wohnung. :blumen:


Hallo,

wie die Wohnung zu übergeben ist, steht normalerweise im Mietvertrag drin.
Fensterputzen musst Du nur, wenn sie sich hartnäckig weigern das Sonnenlicht durchzulassen.

Ansonsten, wenn Du etwas künstlerisch begabt bist, solltest Du Dir mal die Aufstellung der Möbel in der neuen Wohnung aufzeichnen. Dann weiss jeder Helfer, wo welches Möbel hinkommt.

Ansonsten, solltest Du einen Profi beauftragen, so lasse ihn ALLES zerbrechliche einpacken und auspacken. Jede professionelle Umzugfirma hat eine Versicherung, die bei Bruch den Schaden ersetzt.

Auf jeden Fall für alkoholfreie (!) Getränke während des Umzugs sorgen. Zum Abschluss noch ein Feierabendbier. Und wenn es was zu futtern gibt, sind die meisten glücklich (z.B. ne kräftige Suppe).

Überprüfe auf jeden Fall die Bodenbeläge im alten und neuen Haus! Wenn Profis kommen, haben die Sicherheitsschuhe an und die vertragen sich nicht unbedingt mit feinem Parkett oder auch Teppichboden. Also möglicherweise etwas besorgen, das Du auf den Boden legen kannst.
Aber auch das Schuhwerk Deiner privaten Helfer kann Schäden verursachen.

Für die alte Wohnung solltest Du unbedingt das Putzzeug so legen, dass es NICHT den Weg in den Transporter findet. Sonst hast Du ein Problem beim Reinigen!
Und das Putzen der neuen Wohnung solltest Du vorher erledigt haben.

Solltest Du viele wertvolle Sachen haben und den Umzug mit Freunden durchführen wollen, so frage mal Deinen Versicherungsmakler, ob es nicht eine spezielle Versicherung gibt, die dann einspringt, wenn ein Helfer was kaputt macht und dessen Privathaftpflichtversicherung sich als nicht zuständig erklärt (z.B. Schäden im Treppenhaus u.ä.).

Auf jeden Fall solltest Du anfangen auszumisten. Du glaubst ja nicht, wass sich so alles ansammelt, das schon lange nicht mehr gebraucht worden ist. Jedes Kilo weniger zählt.

Hast Du einen Profi beauftragt, so kannst Du bei ihm jede Menge Umzugkartons mieten. Machst Du es selber, so kannst Du solche Kartons im Baumarkt kaufen oder Du suchst per Zeitungsanzeige in der örtlichen Zeitung oder fragst jeden, der Dir über den Wefg läuft.

Ein Profi bringt Schutzdecken für die Möbel mit. Privat müsstest Du Dir solche Decken entweder kaufen, beim Vermieter des Transporters mitmieten oder von Freunden Decken u.ä. zusammenschnorren.
Vergiss aber bitte nicht, auch Befestigungsmaterial zu organisieren. Sonst besucht Dich das Umzugsgut in der Fahrerkabine, wenn Du mal stark bremsen musst.

Und nimm Dir Zeit. Gehe einmal mit allen Leuten durch die alte Wohnung, zeige alles. Das selbe mache am neuen Ort. Das hilft ungemein.

Oha, ist das viel geworden :pfeifen:

Schönen Umzug wünscht

Highlander

Bearbeitet von Highlander am 01.09.2010 08:27:51


Was vielleicht auch noch sinnvoll ist (von mir bereits mehrmals erprobt ^_^ )
Packe einen Karton für den ersten Abend und den nächsten Morgen. Also , Handtücher, Toilettenartikel (Deo, Duschbad etc.), Teefilter oder Kaffeefilter, Tee, Kaffee - eben alles, was man dann bei der Hand braucht, damit es nicht gleich chaotisch ist.
Ich habe mir auch angewöhnt, Dekoartikel für Ostern, Weihnachten oder Herbst in Kartons zu verpacken und da ist dann ein gelber Bepper drauf (bedeutet bei uns "Keller"). Und denk auch dran, wenn du Leute hast, die Euch helfen, dass die was trinken und essen wollen/müssen. Eine Kiste Wasser ist da sinnvoll. Und irgendwas zu essen, was sich gut vorbereiten lässt. Wenn die Wege nicht zu lang sind, ist Gulaschsuppe oder so etwas gut, ansonsten belegte Brötchen. Essen zu holen (Mittagstisch) oder Pizza zu bestellen, geht nämlich ganz schön in's Geld.
Ich wünsch dir einen chaosfreien Umzug und viel Glück im Häuschen!
Hannah
P.S. Zu den Fenstern.... ich hatte bisher immer das Glück, in Wohnungen zu ziehen, aus denen die Vormieter offensichtlich "geflüchtet" sind. Sprich, es sah aus wie Sau. Meine jeweiligen Nachmieter müssen sich ein Loch in den Bauch gefreut haben, die konnten ihre Möbel einfach so aufstellen und losleben. Fenster musst du ja nicht unbedingt am Vortag des Umzuges putzen. Aber ich hab es immer so gehalten, dass ich meinen "Monatsputz" trotz bevorstehendem Umzug abgehalten habe.... :D Immer in der Hoffnung, dass ich irgendwann auch mal so ein Glück habe :pfeifen:


Hallo, ich bin im Juli umgezogen und muss sagen, es war ein richtig guter Umzug. Mein Mann und ich haben auch alles gut vorbereitet.
Den Tipp mit den abends und morgens Körbchen hat du ja schon bekommen! Hab es auch so gemacht und es hat sich als super herausgestellt.
Du sollest auch noch einen Karton mit Teller, Becher usw. für die Umzugshelfer fertig machen, und wenn möglich schon vorher in das neue Haus bringen. So muss du nicht lange suchen, wenn jemand ein Glas benötig. Plastikteller und co finde ich persönlich nicht so gut. Teuer in der Anschaffung und ein zusätzlicher unnötiger Müllberg.

Ich habe kurz vor dem Umzug mir die Mühe gemacht, samtliche Möbel mit einem Zettel zu versehen, den ich zusäzlich mit Tesa festgeklebt habe. Auf die Zettel habe ich geschrieben, wem dieses Möbelstück gehört und vor allem, ob es sich um die Schrankwand rechts oder links handelt usw.
Damit meine ich: Bevor ich einen ausseinander gebaut habe, habe ich an den jeweiligen Schrankteilen einen Zettel geklebt. Also...Sim Kleiderschrank Seitenteil rechts...Sim Schublade Kleiderschrank, Sim Regalboden Kleiderschrank usw. und bei meinen anderen Sohn sowie unserem Möbeln ebenso.
Des Weiteren habe ich zu jedem Möbelstück, ein Gefrierbeutel genommen um dort die Schrauben reinzulegen. In den Gefrierbeutel kam noch zusätzlich ein Zettel zu welchem Möbelstück die Schrauben gehören. Die jeweiligen Beutel habe ich sehr gut verschlossen und sie in einem vorher besorgten Schuhkarton gelegt. Dieser Karton kam dann in unser , damit wir in der neuen Wohnung nicht Stundenlang nach den Schrauben suchen mussten.
Wir haben den Umzug mit Hilfe von Freunden selber gemacht. Von der Firma meines Sohnes (lernt Speditionskaufmann) bekamen wir 2 Transporter und los gings.
Wir waren 9 Leute und da hat sich mein ...Klebe-Beschriftungs-Prinzip... als super herausgestellt. So wusste jeder wo das einzelne Möbelstück hin musste. Natürlich kam in dem Gewussel trotzdem ein Möbelstück ins falsche Zimmer, aber beim zusammenbauen war es dann sehr schnell gefunden.
Noch ein Vorteil war, dass unsere Helfer und wir die Schränke, Betten usw. sehr schnell wieder zusammen gebaut hatten.
Und alle fanden diese Idee TOP!


Winke


Hallo, vielen Dank für die tollen Tipps!


Wir werden uns einen kleinen Transporter mieten und den Umzug selbst machen, das ist sonst zu teuer (und teuer ist ein Umzug ja generell schon irgendwie immer..)
Getränke und Mettbrötchen für die Helfer versteht sich von selbst. Wir haben auch das Glück, das unsere Eltern nicht weit weg wohnen und mit Kaffee und Geschirr etc dienen können.
Auf die Idee, die Teller hochkant zu stapeln wäre ich nicht gekommen - geht das echt besser? Ich hätte gedacht, das ruckelt nur noch mehr..

Aus dem Supermarkt haben wir schon ganz viele Bananenkartons geholt, auch Umzugkartons haben wir in Massen.

Wir hoffen natürlich, dass wir schon am Umzugstag alles soweit fertig haben, dass ich nicht extra einen Korb packen muss. Aber ein paar wichtige Dinge, Papiere, Schlüssel... kommen extra ins Auto.
Da mein Freund und unsere Väter für die Möbel zuständig sind, habe ich wohl hoffentlich genug Zeit nach der Einweisung wo alles hin soll die Küche soweit einzuräumen. Ich kann dann auch recht spontan Urlaub nehmen, so dass ich Zeit habe, alles (zumindest grob) zu sortieren.
Die Möbel sind schon zum größten Teil beschriftet, eine Inhaltsliste für die Kartons ist ne super Idee! Gerade, weil wir von eingeschössig in dreigeschössig ziehen und das sonst wirklich eine ewige Schlepperei wäre, alles an seinen Platz zu bringen. Ich sollte mir wirklich schonmal Gedanken machen, welchen Kisteninhalt ich gut kombinieren kann, ohne nachher alles treppauf und treppab schleppen zu müssen ;)

Ich hoffe, ich bekomme das am Umzugstag selbst geregelt, mein Freund sagt nämlich "ich tu dann einfach, was du sagst" :schmatzer:
Und eigentlich finde ich es etwas übertrieben, mit Klemmbrett und Richtungsschildern im Eingang zu stehen und die Leute einzuweisen - oder?

Danke und liebe Grüße

Annenym


Zitat (annenym @ 01.09.2010 19:15:48)
Auf die Idee, die Teller hochkant zu stapeln wäre ich nicht gekommen - geht das echt besser? Ich hätte gedacht, das ruckelt nur noch mehr..

So hat es uns der Packer erklärt. Er hat die Teller und Schüsseln hochkant in die Kisten geschichtet und gemeint, so wäre der Druck ganz anders. Wenn man die Schüsseln "normal" hinstellt, wäre der Druck größer und könnte sie quasi "sprengen". Ich hab dann bei meinen Umzügen auch immer so gepackt und bei jedem Umzug ist nur jeweils eine Sektflöte über'n Deister gegangen.

Zitat
Und eigentlich finde ich es etwas übertrieben, mit Klemmbrett und Richtungsschildern im Eingang zu stehen und die Leute einzuweisen - oder?


Selbst das könntest du nur dann hinkriegen, wenn du genau weißt was dann in den Kisten ist ;) also einfach alles beschriften und dazuschreiben welche Kiste in welches Zimmer soll, und dann in der neuen Wohnung auch die Zimmer beschriften (PostIt-Zettel an die Türen bappen dürfte genügen). Du kannst auch farblich codieren und jedem Zimmer eine eigene Farbe zuteilen. Kisten mit zerbrechlichem Inhalt (Glas, Porzenal) extra markieren, damit sie nicht so oft runterfallen...

Ich bin schon so oft umgezogen, daß ich es bald nicht mehr zählen kann... Fange bloß rechtzeitig mit dem Packen aller Dinge an, die Du nicht lebenswichtig jeden Tag brauchst. Sammle soviel Bananenkartons in allen Supermärkten, wie Du kriegen kannst: Die lassen sich am besten stapeln und transportieren.
Alles, was aus Stoff und somit druck- und stoßfest ist (Klamotten, Bettwäsche, Bezüge, Vorhänge, ) kann in stabile Müllsäcke, die du zuknotest und tragbar schwer packst.
Der Rest kommt in die Bananenkartons mit Deckel, mit Geschirr und Gläsern mußt Du aufpassen: Teller (zwischen jeden eine Lage Küchenpapier, damit sie nicht zerkratzen) immer aufeinandergestapelt, Tassen und Gläser ausstopfen und einzeln einwickeln (Zeitungen... zentnerweise) und die Kartons nur so schwer packen, wie Du sie heben und bewegen kannst. Nichts darf sich gegenseitig kaputtdrücken.
Das Gleiche gilt für Bücherkisten: Bloß nicht zu schwer packen.
Bilder rechtzeitig abnehmen und verpacken. Antiquitäten und Wertvolles zieht man nur per Hand um oder eben im PKW.

Ganz zum Schluß sind Küche, Bett und Kinderzimmer dran: die benutzt man bis zuletzt und baut man zu allererst in der neuen Wohnung auch wieder auf, der Rest rappelt sich in den nächsten Tagen zurecht.

Alle meine Blumen habe ich immer per PKW selbst umtransportiert, nur die ganz Großen, pflegeleichten Palmen etc. kamen mit auf den großen Wagen.

Edit: Leute anhand von Klemmbrett habe ich nie eingewiesen, da ich nicht nur ein-, sondern immer auch selbst wieder ausgepackt und immer auf die Kisten notiert, was wo drin ist, wo es herkommt, konnte ich schon zurufen:... "Das in die Stube, das in die Küche, halt, halt, das kommt ins Kinderzimmer! Blumen auf den Balkon, das Teil ins Schlafzimmer, bitte!!"
Ich sah halt die Kisten und Möbelteile, die mein Mann, Kind und ich selbst gepackt hatten und lief also auch mit den Umzugsleuten mit: sonst wird das ein einzigens Chaos. Dirigieren muß man schon, aber die meisten Umzugsleute können lesen, Deutsch verstehen und hören.

Ist der ganze hektische Kram erledigt, tut man den Umzugsleuten was Gutes, wenn man zur verdienten Pause einen kleinen Imbiß (belegte Brötchen, ordentlichen Kaffee, Cola, alkoholfreies Bier, Wasser, bißchen Kuchen) hergerichtet hat: Wer gut arbeitet, muß auch gut essen! So habe ich es immer gehalten. :)
Dabei habe ich immer so optioniert, daß soviel übrig bleibt, daß auch wir mit satt werden: Kochen tue ich am allerersten Abend in der neuen Wohnung ganz sicher noch nicht...

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 02.09.2010 03:24:19


Ich bin bisher 6 mal umgezogen - jedes Jahr wurde es besser ;)

Ich hab gute Erfahrung gemaht, Sachen die man nicht mehr braucht - Bücher , überflüssiges Geschirr rechtzeitig zu verpacken.

Am besten eignen sich die kostenlosen Obstpappkartons - also die festen Steigen für Bücher und Geschirr. Die kann man prima stapeln, es paßt zwar nicht so viel rein aber es ist tragbar - im Gegesatz zu vollgepackten teuren Umzugskartons die dann keiner mehr heben kan oder die dann im schlimmsten Fall kaputtgehen.

Bettwäsche, Klamotten die man nicht mehraktuell bentigt auch einpacken - Du wirst jetzt im Umzugsstreß und bei dem Wetter kaum mehr Bikinis, bauchfreie Tops oder ähnliches brauchen - kan alles jetzt schon verpackt werden.

Helfer: je mehrdesto besser - hatte meist das Pech daß sic die Bekannten kurzfristig "krank" gemeldet haben - meist waren wir zu 3... nicht so toll. Also am besten mehrere Leute ansprechen - springen immer mal wieder welche ab.

Alte Wohnung: schaun, was im Mietvertrag steht wie sie wieder übergeben werden muß. War sie tip Top beim Einzug, sollte sie im Normalfall auch so wieder übergeben werden.

Umzugskartons: die kostenlosen im Supermarkt sind primafür schwere Sachen wie schon oben geschrieben.
Lieber mehr als zu wenige haben gnerell.
Für Kleidung die nicht gebügelt werden muß eigen sich hervorragend Müllbeutel - in vielen Gemeinden gibts die gratis für Plastik, Papier. Ansonsten kaufen falls die von Eurer Gemeinde zu dünn sind um Klamotten zu transportieren.
Für Sachen die in normale Umzugskartons müssen - kauft nicht die bei O... aus dem Baumarkt: die sind enorm schrottig.Die knicken schon beim stapeln ein - brechen durch. Umzugskartons findet man bei Kurz und füdig oder wie bei Euch der Kleinanzeigenverteiler heißt. Vorher anrufen was es für Kartons sind - nicht daß ihr die schrottigen bekommt...


vielen Dank für die vielen Tipps,

dann werde ich wohl nächste Woche schonmal anfangen, die ersten Kartons zu packen. Eigentlich wollte ich das ja bis zuletzt rauszögern, da der Termin wie gesagt noch nicht ganz fest steht und ich eigentlich auch nicht die nächsten 3 Wochen zwischen Kartons wohnen möchte. Aber bei so viel Erfahrung werde ich mich da wohl drauf einstellen müssen :)

Bananenkartons habe ich schon, etwa 60 Stück. Meine Schwiegermama in spee arbeitet nämlich in einem bekannten Supermarkt und hat mir da mal "ein paar" mitgebracht :D

Wahrscheinlich wird es aber wohl darauf hinauslaufen, dass die Kartons alle mehr oder weniger zusammengewürfelt werden, denn Kartons nur halb voll zu packen ist ja auch verschenkter Platz und man soll ja auch immer Treppe hoch und runter. Gut, den Helfer macht das wahrscheinlich auch nicht soviel aus, aber ich denke eben irgendwie immer in meinem Rahmen des Möglichen und der ist leider recht begrenzt -.-


nochmal vielen Dank für die tolle Hilfe!

Annenym


Umzüge, wie ich sie hasse :wacko: ich hoffe bei dir läuft alles gut! Die Tipps der anderen Muttis haben eigentlich alles super abgedeckt, aber einen hab ich noch: Meine Klamotten hab ich nicht in Säcken, sondern in Koffern und Reisetaschen verpackt. Die müssen schließlich auch mit umziehen.


Meine Tochter hatte mal Leute vom Studentenwerk engagiert für ihren Umzug. Am Telefon klang einer ein wenig ausländisch, so Nordafrika. Da ich für die "Fütterung" zuständig war (im Sommer war es), hatte ich Kartoffelsalat und Frikadellen gemacht; bei den Frikadellen allerdings einen Teil OHNE Schweinefleisch und das auch kenntlich gemacht. Prompt wurde denn auch beim Essen danach gefragt, und als es sich herausstellte, dass ich daran gedacht hatte, wurde ich spontan umarmt...
Ist nur ein kleiner Tipp; aber vielleicht kann es einem irgendwann mal nutzen.

Ansonsten finde ich die vielen Tipps toll; auf das Senkrechtstellen von Tellern wäre ich nicht gekommen. Bin insgesamt ca. 12 mal umgezogen; sollte es noch mal nötig sein, werde ich daran denken.


Zitat (annenym @ 02.09.2010 17:12:00)
ich eigentlich auch nicht die nächsten 3 Wochen zwischen Kartons wohnen möchte. Aber bei so viel Erfahrung werde ich mich da wohl drauf einstellen müssen :)

Bananenkartons habe ich schon, etwa 60 Stück. Meine Schwiegermama in spee arbeitet nämlich in einem bekannten Supermarkt und hat mir da mal "ein paar" mitgebracht :D

Wahrscheinlich wird es aber wohl darauf hinauslaufen, dass die Kartons alle mehr oder weniger zusammengewürfelt werden, denn Kartons nur halb voll zu packen ist ja auch verschenkter Platz und man soll ja auch immer Treppe hoch und runter.


Also selbst bei einem wirklich großen Haushalt mit wohnst Du bestenfalls eine Woche ganz akut in Kartons und Säcken, alles Fertiggepackte mit wirklich nicht mehr dringend benötigtem Zeug wird immer so an den Wänden hochgestapelt, wo es Dir nicht primär im Wege ist, aber schnell abzutransportieren geht.

Bananenkartons (weil sehr stabil und mit Deckel wie auch billig) sind ganz heiß begeherte Umzugsware, in vielen Supermärkten gibt es regelrechte Deals deswegen und sie sind nicht immer leicht zu bekommen... deshalb meine ich: feste und vor allem rechtzeitig anfangen, die zu sammeln.
Die packt man dann am günstigten nie mehr als 15-20kg/Kiste schwer, sie müssen tragbar bleiben.

Zusammengewürfelte Kisten sind okay, solange sie sich alle gut packen/stapeln lassen und verschenkter Platz muß nicht sein. Wer sagt denn, daß ein paar zwischengepackte Handtücher und Stoffteile nicht auch in der Kiste z.B. schwere teure Gläser und Porzellan prima schützen können? ;)

dahlie sagt es ganz genau: Mit jedem Umzug wird man professioneller! :yes:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 03.09.2010 03:49:39

Was mir bei meinen unzähligen Umzügen immer sehr geholfen hat:

Ich besorgte mir bevor ich mit dem einpacken anfing 1 - 2 kl. Oktavhefte/Vokabelhefte DIN A6 und einen dicken schwarzen oder roten Edding.

Ich nummerierte die erste Kiste/Karton von außen auf allen vier Seiten und von oben mit dem Edding ganz groß mit "1"!
Das gleich machte ich dann auch im DIN A6 Heft. Ich schrieb eine 1 und dahinter den Raum.
Alles was auch immer ich jetzt in den ersten Karton packte, wurde genau ins Heft unter die "1" geschrieben.

Zum Beispiel ........

1. Wohnzimmer/Schrank
Kerzenleuchter
Servietten
Untersetzer
Kerzen
......etc

Als die erste Kiste voll war, kam die nächste dran. Ich nummerierte sie von außen mit großen Zahlen von allen Seiten mit "2".
Im Heft auch - 2 - und schrieb wieder den Raum dahinter.

2. Kinderzimmer
Kartenspiel
Mensch ärgere dich nicht
Malkreide
....etc.

Wenn ich dann in der neuen Wohnung etwas bestimmtes brauchte, dann nahm ich mein DIN A6 Heftchen (MEIN SCHLAUES BUCH), suchte dort drinnen den gewünschten Gegenstand und hatte sofort die Kiste in der er sich befand.
Jetzt musste ich nur noch die Kiste mit der gewünschten Nummer finden!

Was ich aus dem Karton nahm, wurde im Heft gestrichen.

Es ist im ersten Moment beim einpacken wohl etwas aufwendiger, kann einem aber später beim suchen sehr viel Zeit sparen. :)

GANZ WICHTIG!!!!!!!!!
Das Heft niemals aus den Augen verlieren. Besser immer am gleichen Ort aufbewahren, sonst war die ganze Arbeit umsonst. :wallbash:



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