"Hunde-Martinshorn"


Hallo Ihr lieben Mitmuttis! Meine Hündin jault bei jedem Martinshorn mit. Laut und eindringlich, (Feuerwehr/Notarzt, etc). Wir wohnen in der Nähe der Dorffeuerwehr und es geht dann auch manchmal nachts richtig hoch her. Dorffeste gehen nicht immer ruhig ab ;-)
Das Mitgejaule ist obernervig und mittlerweile empfinde ich es schlimmer als den Notarzt"-Klingelton" WIE kann ich es meiner Hündin abgewöhnen (hab schon viel probiert)? Welchen Grund hat das Mitgeheule?
Es wird so langsam zum echten Problem, da mich auch schon Nachbarn drauf ansprachen.
Habt ihr eine Erklärung? Oder evtl. sogar Lösung?
lg, moirita


Hallo liebe Moirita, was hast du denn schon ausprobiert, um sie zu beruhigen?

Grundsätzlich hört sich das für mich so an, dass deine Hündin unsicher ist und meint, dich "beschützen" zu müssen. Du solltest ihr also die Sicherheit geben, dass trotzdem bei dir / euch alles in Ordnung ist, auch wenn Sirene, Martinshorn oder Ähnlich losgehen.

Das bedeutet üben, üben, üben.... Ich würde so ein Geräusch immer mal wieder (tagsüber) über die Lautsprecher des Rechners o.Ä. abspielen, und wenn sie dann loslegt, am besten ignorieren, nicht darauf eingehen. So sieht sie, dass es für eure Familie nichts Schlimmes bedeutet und alles ok ist, auch wenn die Sirene losgeht. Erst wenn Sie irgendwann tatsächlich ruhig bleibt, auch wenn es nur kurz ist: LOBEN, heißt streicheln, spielen, gerne wird natürlich auch ein Leckerlie genommen. Und wenn tatsächlich nachts mal wieder die Originalsirene ertönt: so schwer wie es fällt: am besten auch einfach ignorieren.

Warum sich wegen dem Hundi die Nachbarn beschweren versteh ich trotz allem nicht so ganz... Wenn nachts die Feuerwehr fährt, sind sie ja wohl eh wach... ;)

Viel Erfolg, LG


Wenigstens 4x /Tag "singt" der Hund unserer Nachbarn das Martinshorn mit wir wohnen an einer Hauptstraße mit Krankenhaus und Polizei in der selben Ecke... - ich bin bloß heilfroh, daß unsere Hündin das nicht für sich mit aufgegriffen hat und prima trotz des ewigen Gejaules nebenan die eigene Klappe hält.
Was ich weiß ist, daß man das aus den Hunden anscheinend nicht immer ganz rausbekommt.
"Es tut dem armen Hund in den Ohren weh", höre ich mir audauernd entschuldigend an.

Ich denke, so einen Hund müßte man ständig Einsätze mitfahren und Verwundete suchen lassen, damit der sich dran gewöhnt bzw. das kanalisieren lernt.
Es gibt übrigens auch gar nicht wenige Hunde, denen das Tatütata vollkommen egal ist, die dafür aber jedes Kirchglockengeräusch mitjaulen... gar nicht schön, wenn man zu KH und Polizei vorn auch noch den Friedhof und die Kirche hinter dem Grundstück hat... :wacko:

Eines Tages stellte ich fest: "Buster" nebenan gröhlte nicht mehr mit, was seine Lunge hergab. Ob der Einsatzwagen vorn rausfuhr oder die Hauptstraße auch im Dunkeln vor lauter Blaulichtern funkelte, die Kirchenglocke ab 13 Uhr wegen des Firedhofes hinten ging: "Buster sang nicht mehr... Herrliche Ruhe, aber was war mit dem Hund? war der nicht mehr da?! Irrtum - er kam mir auf der Straße schwanzwedeld entgegen:
Ich befragte die Nachbarn: Aha, der Hund wird alt - und anscheinend taub.

Seit er Blutverdünnung und Herzpräparate bekommt, singt er wieder fleißig mit... :ph34r:

Bearbeitet von Cuniculus am 27.09.2011 03:12:03


Ich habs im Guten probiert mit Beruhigung,Ablenkung, Loben, wenn ruhig, und Leckerlis. Und auch mal ziemlich unsanft mit lauter Stimme (morgens um halb 5) "Schnauze jetzt!", oder Maul zugehalten. Nützt alles nix. Selbst wenn sie ihr Hauptessen bekommt jault sie mit. Klingt dann halt, wie "Hund gurgelt mit Trockenfutter". Sieht lustig aus, weil sie sich nicht entscheiden kann, ob jaulen oder essen....
Beschützen braucht sie mich nicht.
Ausser, ich fordere sie im Notfall dazu auf. Oder sie spürt, da stimmt was nicht. Sie weiss schon, wer hier "Herr/Frau" im Haus ist. :pfeifen: ;)
Wahrscheinlich steckt zuviel WOLF in ihr, keine Ahnung..........

Lieben Dank für eure Antworten! :)
Grüssle, moirita



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