Ausmisten


Moin

ich bin im ausmistfieber

wie geht ihr vor ?

ich nehm mir jeden schrank / schublade / ecke vor,.. aber irgednwie räume ich auch viele sachen dann nur um.

bin schon ordentlich, mag mich aber nicht wirklich trennen von allem, hab z.b. noch wenige schulhefte mit witzigen aufsätzen von damals,..

lg

Bearbeitet von heulsuse am 09.10.2011 14:42:28


.... dann behalte die witzigen Aufsätze.. ich kann das absolut nachvollziehen.. mir geht es genauso..
Liebe Grüße :blumen:
tante2


ich lege solche Dinge, von denen ich mich nicht trennen mag, in eine gut verschließbare Kiste, die dann auf den Dachboden verfrachtet wird, nachdem entsprechend darauf vermerkt wurde, was darin ist.
So sind die Sachen, die ich aktuell nicht brauche, aus dem Weg, aber ich kann jederzeit wieder daran.


ja, hab ich auch gut verschnürt

geht aber auch um klamotten, die ja mal wieder passen könnten

oder um küchendinge, die ich schon ewig nimmer brauchte

oder einfach krimskrams in den schubladen

da is soviel kam im haus,..

lg


Schau dich mal um ob du ein Sozialkaufhaus in der Nähe hast wo du die Sachen losbringen kannst.
Ich hab erst 2 Wäschekörbe voll weggebracht. Klamotten vom Großen (da der eher breit ist werden die Sachen den Kleinen nicht passen) und auch ne Menge Hausrat der sich im Keller stapelte. Einige Tuppersachen sowie Backformen waren am nächsten Tag schon wieder weg.
Da geht es mir dann richtig gut bei. Man trennt sich leichter wenn die Sachen noch jemand bekommt., als wenn sie in den Müll wandern.

Und zum Kleiderschrank ausräumen hol ich immer eine Freundin dazu, die winkt bei manchem Teil ab...und dann wandert es auch weg. Andere haben da meist einen realistischeren Blick für was noch passt und nicht völlig aus der Mode ist. Selbst recht zeitlose Stücke kann man oft in eine Ära einordnen, nicht so doll :rolleyes:


sozialkaufhaus,...

da wollte ich mal was hinbringen

das personal saß total gelangweilt da und machte sich wichtig, daß es ja bstimmte zeiten gibt, um etwas abzugeben UND es müßte ja so gut wie neu sein, sonst nehmen sie es nicht

na danke,..

second hand möchte auch nur moderne und fast neue dinge haben

ich geh lieber über ebay, ne gebrauchtbörse, oder auch toys company und auch nachbarn fragen.


also, wie ich es wegbekomme is ja nicht das wichtige, sondern, wie ich vorgehe, mich zu trennen und zu überlegen, brauch ich es noch ?

lg


Eine meiner Töchter fand bei einem Umzug nach einigen Jahren im Keller einen Karton, den sie nie aufgemacht hatte - und warf den unbesehen (!) weg: "Wenn ich es die Jahre über nicht vermisst oder gebraucht habe, will ich nicht wissen, was es ist."
Ui, das könnte ich nicht, da wäre einfach meine Neugier zu groß (sagen wir mal so B) ). Aber die Idee, die Dinge bei denen Du zweifelst, mal wegzupacken und aus dem Weg (Keller oderSpeicher, was man halt hat) zu räumen, hat was für sich.
Und wenn Du Kleidung nicht zufriedenstellend los wirst: Das Rote Kreuz verwendet auch "Lumpen" gewinnbringend, weil die entsprechend aufgearbeitet werden, so als Filz oder was weiß ich. Es gibt auch gewerbliche Kleidung- und Lumpensammler; das wird immer angekündigt. Also: Auch ohne Dich mit gelangweilten oer desinteressierten Leuten herumplagen zu müssen, kannst Du vieles mit gutem Gewissen loswerden.

Baumwollsachen werden auch z.B. als Lumpen begeistert von Motorradfahrern angenommen, weil sie diese so gut als Schmierlappen verwenden können. Da könntest Du vielleicht für alte Tshirts dankbare Abnehmer finden; auch sonstige Bastler verwenden Baumwollsachen gerne. (Alte Slips sind kein Thema :hihi:)

Na, das ist ja nicht das eigentliche Problem; dabei, bei den Entscheidungen, kann Dir wohl keiner echt helfen, :heul:
Zum Trost:
Da fällt mir ein neulich eingestellter Witz ein: Warum tragen schwäbischen Mädchen nie einenTanga? - weil man die nachher nicht als Putzlappen verwenden kann. rofl rofl


wenn ich ausmiste bin ich rigoros ... ich frage mich, ob ich es mitnehmen würde, täte ich auswandern und wenn die Antwort Nein ist, kommt es weg ... ich bin ein Anti-Messie :)


Wenn du Gebrauchsgegenstände hast,die du länger als 1 Jahr nicht mehr in der Hand hattest,dann schmeiß die weg.
Bei Klamotten genau das gleiche: Länger als 1 Jahr nicht mehr getragen: weg damit,denn du wirst sie nicht wieder anziehen...und wenn sie nicht mehr passen,tun sie das in den nächsten 2 Jahren auch nicht.
Bei den anderen Sachen würdei ch so vorgehen: 2 Kisten oder Kartons nehmen...in eine Kiste kommen Sachen die du vielleicht noch brauchst...in die andere kommen Dinge die auf alle Fälle weg können.
Wenn die Kiste mit den Sachen die weg können,voll ist...bring sie SOFORT weg damit du es dir nicht wieder anderes überlegst.
Dann nimmst du dir die "Vielleichtkiste" vor und sortierst nochmal durch...da wird auch noch einiges dabei sein was du wegsortieren kannst.
Den Rest stellst du auf den Dachboden oder Abstellraum.
Ganz wichtig ist immer: Dinge von denen du weißt das du sie nicht wieder brauchst...sofort wegschmeißen.

Achjaaaaa...hat jemand meine Backformen,meinen Föhn und meine Waage gesehen? Die sind seit dem Umzug spurlos verschwunden...obwohl...das mit der Waage ist nicht soooo tragisch :ph34r:


Ich gehöre zu den Sammlern, ich schmeiße so schnell nichts weg.
Dementsprechend ist meine Bude auf vollgerummelt.
Jetzt brauchte ich einen neuen Kleiderschrank, der alte war zusammengebrochen.
Er wird erst in ein paar Wochen geliefert, und da ich deswegen grad einen begehbaren Kleiderschrank habe - sprich die ganze Wohnung - war es genau der richtige Zeitpunkt zu entrümpeln.
Ist der neue Schrank er da und eingeräumt, dann geht es in der gesamten Wohnung und im Keller weiter.

Meine Nachbarin, die in solchen Angelegenheiten der perfekte Coach ist, hat mir folgendes gesagt:

Es gibt beim Entrümpeln eine Frage und drei Antworten.
Frage: Will ich das behalten?
Antwort 1: Ja = behalten
Antwort 2: Nein = wegschmeißen
Antwort 3: weiß nicht = auf jeden Fall wegschmeißen

und das funktioniert, 6! gelbe Säcke mit Klamotten sind bereits weg, im Keller stapelt sich einiges, das nach der Aktion abgeholt wird.
Und für das, was ich behalten aber nicht ständig um mich rum haben will, bringe ich mir regelmäßig Kartons aus dem Büro mit, die lassen sich wunderbar stapeln und beschriften.

Wenn das alles erledigt ist, dann werde ich ein paar Quadratmeter mehr zur Verfügung haben :)

aber dummerweise weiß ich, irgendwann wächst das Zeug wieder nach :heul:


Vor allem bei Kleidungsstücken bin ich großzügig beim Weggeben: Ich geb das immer in so einen Altkleider-Container von der Caritas. Bestimmt gibt es Menschen, denen das passt und die das gut brauchen können, was bei mir nur Platz wegnimmt.


nun hab ich silberbesteck am wickel

meins ist komplett , von den verwandten damals geschenkt

das vom göga is nicht ganz komplett, dazu x - er lei einzelteile, die ich gerne verkaufen mag. aber wo ?

in sonem gold-silbernakauf ? ebay ?

keine ahnung, was ich da reinschreiben sollte,...

lg


Habe zu dem Thema einen schönen Spruch parat:

Alles, was Du besitzt, besitzt auch Dich.

Ja, morgen fang ich an.


@ Rumbarak

na, wie schauts ?

hast angefangen zu misten ???

viel erfolg

lg


Wenn ich ausmiste, dann richtig. Meistens bin ich dann gleich drei Tage damit beschäftigt. Ich nehme eine schwarze Tüte und was ich da reinwerfe, bleibt auch drinnen ;) Jedesmal denke ich mir. Mann hab ich vielleicht Klumpat. Und es wird scheinbar nie weniger. Kennt ihr das auch? Da vermehren sich Dinge in den Schubladen hab ich das Gefühl ;)


Das kenne ich auch. Ich habe so eine Ramschschublade, wo alles reinfliegt und wenn ich die dann mal aufräume, sozusagen ausmiste, dann falle ich fast vom Glauben ab, was ich da so alles finde. rofl

Ausmisten muss ich ab und wann. Dann gehe ich Stück für Stück vor und arbeite mich durch die Schränke. Klamotten, die ich nicht mehr anziehe kommen in den Kleidersack und werden in die Altkleidersammlung gegeben. Aber, was sich alles so ansammelt ist schon erstaunlich.

Ich habe mir daraufhin angwöhnt, wenn ich eine Deko nicht mehr mag, dann werfe ich sie weg, sowie ich was Neues habe. Früher habe ich solche Sachen aufbewahrt. Das mache ich nicht mehr. Das füllt nur unnötig die Schränke.


Mir fällts immer leichter wenn ichs klein angehe, ich nehme mri dann eine schublade vor oder einen Schrankteil und dann mach ich das erst mal, und dann am nächsten Tag oder wenn das fertig ist, dann woanders, war vor allem super schiweirg als wir umgezogen sind, da hab ich mich echt nicht mehr ausgesehen wie das alles zu schaffen und auszumisten sei - war aber im Nachhinein eine Befreiung!


Wenn wir ausmisten stellen wir es hier rein, entweder wir verkaufen es,wenn es sich noch lohnt oder wir tauschen es zb.Vase gegen ne Flasche Wein oder so finde ich richtig genial kann es nur empfehlen.Kostenlos ist es noch dazu.

LG teddy

Ach so beim ausmisten Augen zu und durch ;)

Zitat (dahlie @ 09.10.2011 20:08:59)
Eine meiner Töchter fand bei einem Umzug nach einigen Jahren im Keller einen Karton, den sie nie aufgemacht hatte - und warf den unbesehen (!) weg: "Wenn ich es die Jahre über nicht vermisst oder gebraucht habe, will ich nicht wissen, was es ist."


Das nenne ich Charakter - Hut ab!

Zitat (Agnetha @ 09.10.2011 20:10:43)
wenn ich ausmiste bin ich rigoros ... ich frage mich, ob ich es mitnehmen würde, täte ich auswandern und wenn die Antwort Nein ist, kommt es weg ... ich bin ein Anti-Messie  :)

:applaus: Diese Methode ist nachahmenswert, weil lösungsorientiert. (Ich nehme mir vor, mir genau diese Frage bei meiner nächsten Klamotten-Entmüllungsaktion zu stellen.) :daumenhoch:
Ich bin wohl dann auch ein Anti- oder Nicht-Messi, weil ich schon die Krise krieg, wenn ich nur das Gefühl habe, wir haben zu viel Gerümpel in den Schränken (egal ob Küchen- oder Kleiderschrank).

aquarius

Hier ein link zu einer Möglichkeit, andere zu beschenken mit dem was man nicht unbedingt mehr braucht und nicht in die Tonne sollte. Nur der Name ist englisch-krank...:

http://video.zeit.de/video/1274937362001#autoplay

Ich hatte es in Zusammenhang mit dem Minimalistischen Wohnen schon mal erwähnt, wusste aber die genaue Quelle nicht.

Altkleidersammlungen - auch, gerade auch die vom Roten Kreuz - haben leider in Afrika vielerorts die heimische Industrie kaputt gemacht. :(:(


na, sind schon alle weitergekommen mit ausmisten ?

bei mir fliegt immer mal wieder was in die tonne,.. sie wird immer voll !

es tut so gut - platz zu haben und schon leerere schränke

lg


Naja, bei mir ist irrgendwie kein Ende in Sicht *schnüff*
Ich habe letztlich schon sooo viel bei Ebay weggeschickt und auch weggeschmissen, aber es kommt mir so vor, als wäre man nie fertig damit. Es ist trotzdem noch so viel Krempel da und ich weiß einfach nicht, was davon bleiben soll und was net. Aber ich bin und bleibe dabei und auf meinem Ebaykonto ist auch schon ein recht nettes sümmchen eingegangen. Aber dass meine Mum mir auch noch viele alte Sachen für Ebay rauslegt ist natürlich eher bremsend, da die Bude so auch nicht unbedingt schneller leer wird :rolleyes:
Naja - ich werde '(morgen?) noch mal einen fleißigen Einstell-Marathon bei Ebay absolvieren und dann bekomme ich hoffentlich auch irgendwnan ma eine komplett leere Bude :D


Musst Du das denn akzeptieren, dass Deine Mutter ihren Pröll bei Dir ablädt, oder sind das Sachen von Dir selbst die noch zuhause rumstanden/lagen?

ich tue mich auch sehr schwer, mich zu trennen, auch in Hinblick auf die zurückbleibenden Angehörigen (war schon mal Thema). Aber ich bin inzwischen egoistisch genug, dass ich jene Sachen, die einen emotionalen Wert für mich haben, auf jeden Fall behalte.


mich wollen auch alle beschäftigen und mir ihre sachen für ebay geben, die dann bei mir lagern,.. weil sie ja einen hohen preis erzielen sollen, an dem ich dann beteiligt werde *g*

also bücher, klamotten usw...

andere sagen, wir haben keine zeit und kennen und damit nicht aus,.. , mach du mal , du kennst dich aus

oder damals sollte ich im second hand für family dinge hinbringen, nur die waren schon 20 jahre alt,aber gut erhalten, nun unmodern, ich hab mich dann blamiert

ach ja,.. ich hab nun gleich die weihnachtsdeko sortiert, nur noch ein kleines kistchen aufgehoben, alles andere verschenkt oder entsorgt.

und auch schon abdekoriert .

ach ja, und zu " vererbten dingen " : ich bin doch kein museum - ich heb auf, was gefällt, obs von mama ist oder jemand anderem.

lg


Hier gibt es eine "Tafel", wo am Eingang ein Korb steht. Da kann man hineinlegen, was man nicht mehr braucht. Im Rot-Kreuz-Laden eine Ecke weiter nehmen sie alles an Kleidung und sortieren selbst, was brauchbar ist. Auch kann jeder dort für ein winziges Geld einkaufen. Im Zuge von Körperfett-Reduzierung haben meine Freundinnen dort ihre Garderobe alle drei Monate quasi umgetauscht, jedesmal eine Konfektionsgröße weniger. Es sind tadellose Sachen, und der Laden ist mit den Ehrenamtlichen gut geführt. So hat man nicht die Sorge, "wenn meins weg ist, muß ich teuer Neues kaufen", denn da war immer etwas Gutes zu finden.

Ich sammle nichts an, weil ich bei einer Anschaffung grundsätzlich etwas weggebe, bis auf wenige Ausnahmen. Die Fragen: Brauche ich das? Brauche ich das JETZT? und "Was passierte, wenn ich es nicht hätte?" helfen mir da weiter. Man muß ja nicht für jeden erdenklichen Kuchen eine eigene Form bevorraten.


Zitat
mich wollen auch alle beschäftigen und mir ihre sachen für ebay geben, die dann bei mir lagern,.. weil sie ja einen hohen preis erzielen sollen, an dem ich dann beteiligt werde *g*

Ne, also so läuft das bei mir nicht. Wenn ich das verticke, dann bekomme ich das Geld dafür. Ansonsten sollen sie es zu einem Verkaufsagenten bringen. Darauf würde ich mich nicht einlassen, dass ich nur eine "gewinnbeteiligung" bekäme.


Zitat
Musst Du das denn akzeptieren, dass Deine Mutter ihren Pröll bei Dir ablädt, oder sind das Sachen von Dir selbst die noch zuhause rumstanden/lagen?


sowohl als auch. aber besser ich bekomme das geld oder nicht?? den ansonsten würde sie es horten oder wegwerfen. da möchte ich dann lieber das geld bekommen, da bin ich schon froh drum, da es zb kaum benutzte sachen aus ihrem job sind. ich lagere die sachen jetzt auch gegen ihren willen bei ihr im flur.


Zitat
ach ja, und zu " vererbten dingen " : ich bin doch kein museum - ich heb auf, was gefällt, obs von mama ist oder jemand anderem.

oh das kenne ich. da denkt man, dass man was nicht weggeben kann, weil man es ja von xy geschenkt bekommen hat z.b. aber das habe ich schon etwas abstellen können

Bearbeitet von laguna am 20.01.2012 14:56:42

Hey,

also ich kann das absolut verstehen. Es sammelt sich über die Jahre einfach unheimlich viel Krimskrams an... klar, dass da mal was wegmuss! Aber mir geht es genauso wie dir... von manchen Dingen kann und will ich mich einfach (noch) nicht trennen. Vor allem bei alten Schulheften und Ordnern geht es mir manchmal so. Da denke ich immer: Was da noch alles witziges drinnsteht.. das ist einfach eine schöne Erinnerung! Außerdem... wer weiß wann man solche Unterlagen mal wieder gebrauchen kann! Um die Ordner und Hefte aufzubewahren hab ich eine tolle Lösung gefunden! Es gibt dazu extra angefertigte **unerwünschten Link entfernt**
Ich habe mir da weloche bestellt und die Sachen, die ich unbedingt noch ein Weilchen behalten will einsortiert und auf den Dachboden gestellt. Superordentlich, einfach und schnell verstaut. Dann muss man immerhin nicht alles wegwerfen :D

Bearbeitet von Jeanette am 09.02.2012 11:10:12


Im Keller steht ein Regal, da habe ich vorhin meine alten Mitschreibsel von der Uni entdeckt .. Das alles kann echt weg; die - zumTeil mühsam erstellten - Referate und Hausarbeiten hebe ich noch mal ein Weilchen auf. Vielleicht bis zum nächsten Mal. ;)
Warum ich unten war? - ich inspizierte das sehr alte, schwere Ungetüm von Bungalowzelt, das zum Wegschmeißen eigentlich immer doch noch zu schade war. Denn es hat heute jemand angerufen: ob ich das noch hätte?
Nun wird es sich auf seinen alten Tagen noch aufmachen in die Toskana; ein Freund meiner Tochter hat da ein kleines Grundstück gekauft und braucht da einen vorläufigen "Unterstand". Könnte auch für länger sein, meinte er. :)


@ Dahlie : :peitsche: :mafia: :malpieksen: solche Berichte sind kontraproduktiv. Ich kleiner Ossi (ich sag nur Planwirtschaft) rechtfertige eh jedes Aufheben mit "Kommt schon einer der es braucht!"


@ dahlie

dann "verkaufs " ihm, dann biste es los

und wieder etwas platz mehr !!!

lg


Nö, nix kontraproduktiv, Pumukel! B)

Ausmisten, schön und gut; wer aber einen trockenen Keller und etwas Platz hat, braucht sich nicht unbedingt von allen alten Sachen zu trennen.
Ich war doch neulich z.B. schon froh, beim Aufräumtango im Dezember nicht alle Marmeladengläser weggeworfen zu haben. Denn wo hätte ich sonst die tolle Orangenmarmelade einfüllen sollen, die Rumbarak neulich reingeschrieben hat! Und so ist es mit vielen Dingen.
Die uralten Esszimmerstühle, die ich vor ca. 25 Jahren aufgemöbelt und neu bezogen habe, kriegen jetzt erst mal Stuhlwinkel angeschraubt, damit sie nicht auseinander fallen, und wenn ich wieder einen schönen Bezug finde, kommt was Neues drauf. Mit viel weniger Aufwand könnte ich neue Stühle kaufen - und könnte es mir zum Glück auch leisten, aber ich hänge nun mal an diesen alten Dingern.

Ausmisten ja, aber mit Verstand. :daumenhoch:

Da schreibe ich nun doch mal den gaaaaaanz bösen Spruch auf, den ich mir eben ausgedacht habe:
Man soll ja auch seinen Verstand nicht unbedingt ausmisten, auch wenn man ihn länger nicht benutzt hat. :D


Heulsuse: Ich bin froh, dass es noch einen Nutzer dafür gibt. Er hat es schon abgeholt, und mir für einen Kuss "abgekauft". :wub:


@ Dahlie: Lachen am Morgen rofl rofl rofl rofl ich lieg grad lang....

Der Spruch ist klasse.

Ich fürchte nur, bei einigen sieht es da eh schon recht übersichtlich aus :ph34r:

Tante Edit sagt: Hier gibt es wieder eine neue Anlaufstelle um Überflüssiges loszuwerden, eine Kneipe im Ort beteiligt sich mit einem Flohmarkt an der Spendensammelaktion eines Radiosenders.

Bearbeitet von Pumukel77 am 10.02.2012 07:17:05


Ich bin auch gerade am Ausmisten :lol:

Und es wird schön leer :D
Ich habe jetzt hier inzwischen eine Kiste, wo DVD's drin sind und Bücher u die Kiste nervt nun natürlich.
Habe meinen Freunden ne Bücherliste gemailt u wenn sie nix wollen, dann gebe ich es dem CVJM, der macht zweimal im Jahr einen großen Trödelmarkt in der Stadt (hat schon Tradition).

So die Theorie ;)

Drauf gekommen bin ich, weil ich das Buch "Feng shui gegen das Gerümpel des Alltages" (Karen Kingston) gelesen habe u es nun mein fast-Lieblingsbuch geworden ist.
Bin kein Feng shui-er, aber viele Dinge sind logisch erklärt (Dachboden ist Zukunft, Keller ist Vergangenheit usw) u das hilft mir gut.

Viel Spaß u Mut weiterhin beim Ausmisten B) !

lg optimistin


Hallo hier, Optimistin! :blumen:
Ujujujujuj, was mache ich nur: Das mit dem Keller für Vergangenheit stimmt fast - denn den Weihnachtsschmuck bewahre ich dort auch auf. Mein Problem: Ich habe keinen Dachboden, denn da wohnen Leute. Habe ich nun keine Zukunft? :o :heul:


Hallo dahlie :D

blümchen bekommen ist immer schön :D

also mit dem KELLER ist gemeint (ungefäääähr): alles was da lagert, bzw je mehr da lagert, desto mehr hängst du innerlich noch an deiner Vergangenheit / Erinnerungen (Kindheit, EX.. ;) usw) u du kannst zbsp im Kopf negativ-Altes noch nicht loslassen u Neues beginnen bzw in der Gegenwart sein...

DACHBODEN bedeutet (wieder ungefähr ;) ), wenn du dort viel stehen hast, also sicherstellst für eventuelle Fälle: kann man ja noch brauchen, wer weiß..usw- dass du der o deiner Zukunft speziell nicht traust u lieber noch was aufhebst, also SICHERST... allerdings verbaust du dir - sinnbildlich - da auch wieder die Zukunft, weil nur Neues Platz hat, wo auch Platz ist..

Bei uns auf dem Dachboden haben vor allem alle älteren Semester ihre Schränke -mit Wäsche drin :blink: :blink: , gestärkte Bettwäsche u Tischdecken, nicht mehr blütendrein allerdings...haben oft zwei Weltkriege mitgemacht mit Hunger u so, die kochen noch wie wild ein o horten eben Bettzeug ... :( "Sicher ist sicher!"

Da du keinen Dachboden hast zum Zukunft vollstellen/ "verbauen", siehts doch ganz gut aus für deine Zukunft, oder? ;)

hoffe, es klang nicht wie klugschei..ermodus B)

lg! optimistin


Nach einem Wasserrohrbruch im Keller mußten wir ihn ganz ausräumen. Wäre an der Zeit jetzt alles zu entsorgen und zu entrümpeln. Mein Mann tut sich sooooooooooooooo schwer damit. :heul:


Optimistin: Dann haben diese älteren Semester - die inzwischen so an die 100 Jährchen zählen dürften, wenn sie denn noch am Leben sind - ein wichtiges Kulturgut gesammelt, das die Erben leider nur selten zu würdigen wissen! Wo gibt es das denn noch, was Du da aufgezählt hast... Und wird in Ehren gehalten (das meine ich mal im Ernst).

Tja, an anderer Stelle hatte ich es schon gebeichtet: Im Keller stehen, fein säuberlich und trocken, in einem Regal auch noch meine Uni-Mitschriften.

Andererseits: Neulich bekam ich von einer meiner Schwestern einen, von mir im zarten Alter von etwa 14 Jahren gefertigen, (fast) fachmännisch gebundenen Jahrgang einer Jungmädchenzeitschrift. Das gute Stück hatte sie im Nachlass meiner Eltern entdeckt, in irgendeinem der vielen Kartons. Das liegt nun da. Ich bin gerührt - wusste das gar nicht mehr! Eingebunden mit alter, solider Tapete!! Und "verziert" mit sorgfältig ausgeschnittenen, aufgeklebten Blümchen. Mir taten fast die Augen weh weil es so schmalzig anmutet. Und trotzdem. :unsure:
Vielleicht lege ich es zu den Seminararbeiten, denn die "darf" ich ja noch etwas behalten. Die Mitschriften usw. kommen aber weg. Irgendwann demnächst. Ganz bestimmt.

Edit hat hoffentlich jetzt alle Tippfehler beseitigt. :pfeifen:

Bearbeitet von dahlie am 29.02.2012 23:03:37


Mäuse sind beim Ausmisten super Helferlein: Die versauen und zubeißen alles, was ihnen begegnet. Da fällt das Wegwerfen sehr leicht.................


Hey!

Ach, Ausmisten ist was Tolles!

Wie ich vorgehe? Öfters mal umziehen, da fragt ihr euch nämlich, ob ihr alles WIRKLICH noch braucht? Weniger schleppen und Platz für Neues macht auch Spaß.

Mache ich im Laufe des Jahres wahrscheinlich, denn wir wohnen gerade in ner WG, und noch ein wenig Sparen, dann hätten wir gern ne Wohnung für uns :)

Meine Unimitschriften hab ich alle direkt nach Studiumabschluss rigoros entsorgt.

Also, ich hab das Thema mal auf WDR gesehen, da gab's nen super Tip:

Falls man sich nicht entscheiden kann, was man wegschmeißt, dann geht so vor:

Ihr nehmt euch eine Schublade vor, einen Schrankteil, was auch immer. Dann nehmt ihr einen Stift und ein Stück Papier (selbstverständlich ist die Schublade oder der Schrank verschlossen) und schreibt alles auf, was eurer Meinung nach in der zu auszumistenden Schublade oder Schrankteil drin ist.

So, wenn ihr fertig seid, dann öffnet ihr die Schublade. Alles, was nicht auf der Liste steht, kann weg - sonst hättet ihr es ja aufgeschrieben! :wallbash:

Also, ich fand den Tip genial :blumen:

Bearbeitet von Hundemama am 02.03.2012 09:22:17


hallo :D

da haben wir wieder die Mitschriften ^_^ (hallo, dahlie ^_^ )...,

aber die Idee mit dem Aufschreiben finde ich ja genial, hundemama !
Und das Ausmisten beim Umzug leichter fällt, kenne ich auch so.

lg!


Wir müßten eigentlich mal umziehen, wenn ich mich so umschaue... :unsure:

Bei unseren Umzügen war hinterher auch immer viel weg, aber unabsichtlich. Oft Dinge, die man sich nachkaufen mußte, weil nötig. Der "Schrott" ging nie verloren. Wie es halt so ist, ähnlich wie beim Geschirr. Die ältesten, häßlichsten Plürren überleben alles - liegt es vllt. doch an der Qualität ?

Was ich sehr gern ausmiste, sind die diversen Kram-Körbe, die überall rumstehen, liegen hängen.
Dazu zählen auch Pinnwände usw. Unheimlich erleichternd, wenn die wieder auf Vordermann gebracht wurden. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell diese zumüllen und was man so alles für wichtig hielt...


Und ich hatte mal einen Tassentick B)
Jetzt hab ich noch 5 Tassen u es sind meine Lieblingstassen :D
Und alle wissen- "Schenkt mir nix zum Hinstellen, Hinhängen, lesen :heul: fällt schwer, gucken usw , dann lieber verwertbare ;) Dinge"- (Kinokarten, Tee, Kerzen, Schokolade B) ) usw, die man dann zusammen genießen kann).

Ich hab letztens die vielen kleinen Bilderrahmen mit meinen Miezen abgemacht u hab eine Fotokollage auf einen großen :D Bilderrahmen gemacht- ist viel schöner, dachte ich gar nicht- kleine Bilderrahmen wech...

Stück für Stück- soll ja auch Freude machen !

lg!


Meine kleinen Bilderrahmen habe ich nicht nur gerne, ich brauche sie sogar: Ich habe ein sehr schönes großes Bild, auf dem jemand im Nebel verschwindet. In der Nähe dieses Gemäldes hängen Fotos an der Wand von schon Verstorbenen. Und es ist ein schwieriger act, wenn ich ein Bild umhängen muss.
Sicher, es wird auch gewitzelt über meine "Ikonenwand", an der ich etliche Fotos in kleinen Rahmen habe. Ich schaue sie mir aber öfter an; ich übersehe sie nicht. Und das gehört halt zu mir. Gelegentlich gibt es ein "update", ein neueres Foto kommt hinzu oder nimmt den Platz ein von einem älteren.
Und um einer Frage zuvor zu kommen: Nein, ich stelle da keine Kerzen auf. -_-

Ansonsten gebe ich @ optimistin recht: Ich bekomme gerne Sachen zum Verbrauchen; und verschenke auch am liebsten solche. Zum Beispiel eine Packung schöne Papierservietten mit einer oder zwei farblich darauf abgestimmten Kerzen. :D


hi all

ich interessiere mich sehr für gesundheit usw. und hab daher viele bücher angesammelt. sie werden bald mehr, als meine romane.

inzwischen bin ich aber krank geworden, und ich hab mir jetzt vorgenommen, die bücher nochmal zu lesen und sie dann wegzugeben !!!

mich belastet das irgendwie.

und dann - werde ich wieder gesund !!!

lg


hi

irgednwie bin ich nur am wegwerfen

bald siehst hier aus wie im kloster, nämlich, daß nix mehr da ist...

weil nich nix mehr brauche, bzw,. nur noch wenig

lg


Heulsuse, sei radikal, sei mutig und freue Dich auf den Moment der großen Befreiung.

Ich selber habe jahrelang gesammelt, aufgehoben und immer wieder neu gebunkert. Dann kam eine große Kriese in meinem Leben und ich mußte vieles Entsorgen. Erstaunlich was man Alles für Gerümpel ansammelt weil es ja vielleicht doch noch eines Tages wieder passen könnte, weil sich jemand darüber freuen könnte, oder man selber gerne noch einmal draufschaut.

Realtität jedoch ist das bis heute keine Sau sich noch einmal den verkorksten Hochzeitsvideo angeguckt hat, oder das Album hervorkramte. Die gebunkerten Klamotten hätten zwar wieder gepaßt aber waren total unmodern geworden. Frau trägt nur so viele Schuhe in einem Leben und manches war ein echtes Schnäppchen weil es letztlich ein Ladenhüter war.

Meine heutige Devise lautet das Alles was ich in den letzten 2-3 Jahren nicht vermißt habe fliegen kann da ich es auch in der Zukunft eher nicht missen werde. Der schöne Trost für die "Verluste" ist das man danach wieder Platz hat für Neues ohne gleich wieder zugebrettert zu sein.


Als in den letzten Jahren einige meiner Freunde umzogen, dachte ich immer: zum Glück muss ich nicht ausmisten, ich wohne seit über 20 Jahren in diesem Einfamilienhaus, in dem für uns zwei viel Platz war.
Nachdem mein Mann und ich uns letztes Jahr getrennt haben, ziehe ich jetzt um. Und sitze hier und miste jetzt doch - aber allein - 23 Jahre in diesem Haus aus. Ich habe mit meinen Büchern angefangen. Zuerst war ich vorsichtig beim Aussortieren - ich wollte sie ins Sozialkaufhaus bringen -, dann habe ich den ersten Karton mit den Büchern zum Mitnehmen gepackt. Und als ich überschlagen hatte, wieviele Kartons ich benötige, habe ich nochmal ausgemistet. Die aussortierten Bücher hat meine Schwester mitgenommen für eine Freundin, es waren letztendlich sieben Kartons mit etwa 300 Büchern. Meine Freunde werden sich beim Umzug allerdings freuen, wenn sie endlich meine 25 Bücherkartons in die neue Bude gebracht haben.
Ansonsten fällt es mir bei manchen Sachen recht schwer, mich davon zu trennen, bei anderen geht es total einfach. Ich habe z.B. sämtliche irgendwann mal entwickelten Fotos (ja, ja, es gab mal eine Zeit vor der Digitalkamera) eingepackt, selbst wenn wir von dem Urlaub ein Fotoalbum haben. Dafür habe ich es endlich geschafft, mich von meinen Kassetten zu trennen. Ich besitze ja nicht mal mehr einen Kassettenrecorder, dachte aber immer, ich muss die Teile behalten.
Bestimmt habe ich das Gefühl, unheimlich viel entsorgt zu haben und werde entsetzt sein, dass nicht alles in meine neue Wohnung passt. Zum Glück gibt es auch dort Dachboden und Keller. Aber eben auch 50 qm weniger Wohnfläche.
Ansonsten hätte ich mir nie vorstellen können, dass diese Ausmisterei so befreiend wirkt. Hätte ich das gewusst, hätte ich es vielleicht schon vor ein paar Jahren mal gemacht.


Ulrike, Deine Geschichte erinnert mich sehr an die Meinige. Als mein Mann mich für eine Neue verließ und mich dazu zwang unser Haus zu verkaufen staunte ich nicht schlecht was ich Alles zum Ausmisten vorfand.

Am Ende waren es ganze große Müllsäcke voller Fotos aus gemeinsamer Zeit, ein weiterer füllte unendlich viele Bilder unserer Hochzeit und unserer Flitterwochen. Du kannst Dir gar nicht vorstellen wie befreiend das war, denn bei dieser Aktion fiel mir auf das keine Sau mehr auf all diese vielen Fotos geguckt hatte seit diesen Eventen.

Inzwischen ist er wieder zuhause und die Situation ist solala. Dennoch habe ich meinen großen Ent-
rümplungsakt unserer gemeinsamen Vergangenheit nicht bis heute bereut. Ich sage mir immer wieder ... das waren andere Zeiten und die kommen nicht wieder zurück. Sollte man tatsächlich noch einmal glücklich mit einander sein wird es bestimmt neue Fotos geben und gut ist.

Allerdings muß ich gestehen das ich es bis heute nicht geschafft habe mein Hochzeitskleid zu entsortgen. Ich weiß ich werde es nie vererben können, es jeh noch einmal tragen und für die heutigen Bräute wäre es zu altmodisch. Also fängt die Kiste nun munter weiter Staub im Keller.

Dir alles Gute und viel Glück für Dein neues entrümpeltes Leben!


Ich sag's nicht ohne Stolz der Besitzlosen: Bei mir gibt's nichts zum Ausmisten :D Ich habe mich immer schon bei jeder Gelegenheit von Dingen befreit, die ich nicht brauche. Das hab ich von meiner Mutter, die ist auch eine begnadete Wegwerferin. Abgesehen davon bleibt einem mit 53 Quadratmetern Wohnfläche und Minimalmöblierung auch nicht viel anderes übrig. In den letzten zwanzig Jahren habe ich aber außerdem trainiert, nichts zu kaufen, was ich nicht brauche. Das ist mMn der eigentlich Trick ^_^

Wenn ich mit meinen Kleidungsstücken fertig bin, kann ich die nicht mal mehr in den Altkleidersack geben. Ich vernähe die noch guten Stoffteile dann zu etwas Neuem. Im Moment sind es z.B. Utensilos und Kosmetiktäschchen aus alten Hosenbeinen. Die verschenke, vertausche oder verkaufe ich dann.

Bearbeitet von donnawetta am 12.02.2013 08:55:07