Reaktion einer Mutter auf ein Tattoo


Hallo Mamis :)

Ich selbst bin 16. Jahre alt, und habe mir vor ein paar Tagen ein Tattoo stechen lassen: Am Rechten Handgelenk oben - "Liberty" ( Freiheit).
Nun wird meine Mutter bald wieder nach hause kommen - sie hat es mir quasi nicht erlaubt, besser gesagt sie weiss nicht mal genau was ich wollte - nur das ich sie auch schon gefragt hatte und sie zur antwort gab, das wir dies später besprechen würden.

Ich bin natürlich stolz auf mein neuer Lebensbegleiter - wäre schlecht wenn nicht.

Aber ein schlechtes Gewissen hab ich nun doch gegenüber dem Vertrauen meiner Mam.
Verständlich - und sicher auch "Selbst Schuld" nun dies wäre mir kein guter Rat - also bitte keine Standpauke - es ist fest in meiner Haut verankert und ändern lässt es sich auch schwer entfernen (daran hab [ich] jedenfalls kein interesse.

Wie würdet ihr Reagieren in so einem Fall? Sicher würdetest du mich konfrontieren welch ein Vertrauensbruch das wäre.
Aber wie fest gekränkt wärst du?
Soll ich es ihr gleich ehrlich beichten? Oder doch lieber erst verstecken und abwarten?
Was haltet ihr allgemein von meinem ort und text? Es ist sicher besser als ein totenkopf auf der brust ;-)
Es hat bedeutung und gefällt mir natürlich - aber wie korrupt erscheint dir das?

Und wenn ich beichte - wie genau stell ich das an? Einfach offen Reden und hoffen das "Mami" das Stimmvolumen nicht erhöt und man anständig redet? Wie würdet ihr reagieren?

Ich bin echt verwirrt einerseits völlig Gewissen da es mein Körper und meine Tat war, andererseits der vertrauenbruch gegen meine Mom..

Wie seht ihr das? Wie soll ich es angehen?

Vielen Dank

MfG Lisa


Hm @Bukolos, Du hast für Dich eine Entscheidung getroffen und dazu solltest Du jetzt auch stehen.

Dass Du das Tattoo nun lebenslang mit Dir herumträgst, ist Deine Sache. Dass sich der Tätowierer möglicherweise der Körperverletzung schuldig gemacht hat, ist eine andere Geschichte. Denn ohne die schriftliche Einwilligung Deiner Mama hätte er das nicht tun dürfen. Denn Du bist noch minderjährig.

Immerhin hast Du tapfer die Haut hingehalten, damit der Künstler Dir ein Tattoo verpassen konnte. Dann solltest Du jetzt auch genauso tapfer den Kopf hinhalten, den Dir die Mama höchstwahrscheinlich waschen wird.

Grüßle,

Egeria


Wie kommst du denn mit deinen 16 Lenzen an ein Tattoo? Muss man da nicht eine Einverständniserklärung der Eltern / Erziehungsberechtigten vorlegen?

Wie ich reagieren würde als Mutter und ich bin eine: ich würde dir eine Watsch geben. Und nun hoffe ich auf dein Verständnis. Hast du doch sicherlich, denn das Stechen war doch sicherlich schmerzvoller.

Stelle und Ort für deinen neuen Begleiter halte ich für recht kindisch und unüberlegt. Genau wie deine Handlung deiner Mutter gegenüber. Kamst dir wohl in dem Moment recht cool und erwachsen vor, isnt ist?

Ich gehe mal davon aus, dass du dir keinen Augenblick überlegt hast, was dir die Zukunft mit so einem sichtbaren Pflaster bringt.
Aber Hauptsache, du hast ein Tattoo und meinst du bist erwachsen.

Das war keine Standpauke sondern meine Meinung.


Zitat (Eifelgold @ 13.11.2011 11:00:16)
Wie kommst du denn mit deinen 16 Lenzen an ein Tattoo? Muss man da nicht eine Einverständniserklärung der Eltern / Erziehungsberechtigten vorlegen?

Wie ich reagieren würde als Mutter und ich bin eine: ich würde dir eine Watsch geben. Und nun hoffe ich auf dein Verständnis. Hast du doch sicherlich, denn das Stechen war doch sicherlich schmerzvoller.

Stelle und Ort für deinen neuen Begleiter halte ich für recht kindisch und unüberlegt. Genau wie deine Handlung deiner Mutter gegenüber. Kamst dir wohl in dem Moment recht cool und erwachsen vor, isnt ist?

Ich gehe mal davon aus, dass du dir keinen Augenblick überlegt hast, was dir die Zukunft mit so einem sichtbaren Pflaster bringt.
Aber Hauptsache, du hast ein Tattoo und meinst du bist erwachsen.

Das war keine Standpauke sondern meine Meinung.

:applaus:

Zitat (Eifelgold @ 13.11.2011 11:00:16)
Wie kommst du denn mit deinen 16 Lenzen an ein Tattoo? Muss man da nicht eine Einverständniserklärung der Eltern / Erziehungsberechtigten vorlegen?

Wie ich reagieren würde als Mutter und ich bin eine: ich würde dir eine Watsch geben. Und nun hoffe ich auf dein Verständnis. Hast du doch sicherlich, denn das Stechen war doch sicherlich schmerzvoller.

Stelle und Ort für deinen neuen Begleiter halte ich für recht kindisch und unüberlegt. Genau wie deine Handlung deiner Mutter gegenüber. Kamst dir wohl in dem Moment recht cool und erwachsen vor, isnt ist?

Ich gehe mal davon aus, dass du dir keinen Augenblick überlegt hast, was dir die Zukunft mit so einem sichtbaren Pflaster bringt.
Aber Hauptsache, du hast ein Tattoo und meinst du bist erwachsen.

Das war keine Standpauke sondern meine Meinung.

Wenn Schlagen ne Meinung ist, dann herzlichen Glückwunsch.

Zitat (Josi-Julius @ 13.11.2011 11:06:59)
Wenn Schlagen ne Meinung ist, dann herzlichen Glückwunsch.

Meinung und Reaktion, Josi.

Bearbeitet von Eifelgold am 13.11.2011 11:09:55

@Bukolos: Hallo, Lisa,

"wie fest gekränkt" Deine Mutter sein wird?- Nun, sie wird wohl stinksauer sein.- Und Dir künftig mit einigem Misstrauen in Vertrauensangelegenheiten entgegentreten.- Den Schaden als solchen hast DU DIR selbst zugefügt.- Dich für's Leben entstellt an einer Körperstelle, die für Jeden sichtbar ist, und was Dir irgendwann mal ganz übel aufstoßen wird.- Selbst, wenn Du dieses Tattoo später mal entfernen läßt, so sind die Narben davon kaum zu verdecken.

ICH bin keine Mutter; würde jedoch meiner Tochter versuchen klarzumachen, daß mein vorheriges Verbot
allein unter den o.a. Gesichtspunkten erfolgte.- Dir eine Ohrfeige zu verpassen, wird nicht viel bringen.- Die hast Du Dir selbst gegeben, wird Dir in 10 Jahren vielleicht mal ganz klar.

ICH würde Dich nur fragen, WER Dir dieses Tattoo verpasst hat, und dann ginge ich mit DIR gemeinsam dorthin, und würde den Jenigen zur Rede stellen.- Und ihm mit Anzeige drohen, falls er Dir nochmal ein Tattoo sticht, bevor Du 18 Jahre alt bist.

Wenn Deine Mutter nicht extrem schlecht sieht, wird sie übrigens die bleibende Veränderung an Deinem Äusseren gleich bemerken.- Somit rate ich Dir, gleich mit der Sprache rauszurücken.

Nun denn, pack's an...Gruß...IsiLangmut

Bearbeitet von IsiLangmut am 13.11.2011 11:13:22


Hallo Bukolos :blumen:

"Herzlich Willkommen bei den Muttis"

Wie cool ist das denn? Meinst Du, dass Du so erwachsener rüberkommst und Eindruck schindest, nur weil Du so ein Tatoo am Handgelenk hast?

Du willst zwar keine Standpauke aber ich sage Dir ganz ehrlich, wenn Du meine Tochter wärst, würde ich Dir die Leviten lesen. Da gäbe es bei mir gar kein Pardon.

Du musst noch lernen erst nachzudenken und dann zu handeln.


Tja Bukolos, wenn ich deine Mami wäre (und ich bin auch Mami) würde ich "mein Stimmvolumen" mit Sicherheit erhöhen, obwohl ich selber Tattoos und Piercings absolut klasse finde. Und ich wäre unglaublich enttäuscht!! Der Mangel an Respekt und Vertrauen meiner Person gegenüber würde mir wahrscheinlich die Tränen in die Augen treiben.

Also, beichte deiner Mama sofort was du gemacht hast. Das ist - denke ich - allemal besser, als wenn sie selber das Tattoo entdeckt. Und lege dir eine gute Erklärung zurecht, wieso du das nicht erstmal mit ihr besprochen hast, denn das hättest du tun müssen! Im übrigen hast du dich wohl auch selber straftbar gemacht, denn ohne Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten hätte dir das Tattoo niemals gestochen werden dürfen. Also hast du die entweder selber unterschrieben (Urkundenfälschung nennt man das glaub ich) oder der Tattoowierer hat sich der Körperverletzung strafbar gemacht. Beide nicht schön!

Der Ort deines Tattoos ist auch nicht wirklich günstig gewählt, denn es gibt immer Berufe, in denen ein Tattoo nicht sichtbar sein sollte! Hast du daran gedacht?

Aber wie dem auch sei. Du hast es jetzt und musst mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen leben!


Noch was anderes: So ein Tattoo kostet doch auch ziemlich Kohle, oder nicht?

Nun wirst du vermutlich deiner Mutter erklären dürfen, woher du das Geld hattest.


Zitat (Kati @ 13.11.2011 11:13:17)
Hallo Bukolos :blumen:

"Herzlich Willkommen bei den Muttis"

Wie cool ist das denn? Meinst Du, dass Du so erwachsener rüberkommst und Eindruck schindest, nur weil Du so ein Tatoo am Handgelenk hast?

Du willst zwar keine Standpauke aber ich sage Dir ganz ehrlich, wenn Du meine Tochter wärst, würde ich Dir die Leviten lesen. Da gäbe es bei mir gar kein Pardon.

Du musst noch lernen erst nachzudenken und dann zu handeln.

der meinung von kati schließe ich mich absolut an!!!!!

hallo bukolos, :blumen:
und dazu würde ich mit dir zu dem tätowierer gehen und eine anzeige erstatten. wenn jemand so verantwortungslos ist, und das bei einer minderjärigen macht.....dann macht das auf mich den eindruck, dass da unbedingt geld gemacht werden sollte. nicht sehr seriös. ich hoffe, der laden hat wenigstens sauber gearbeitet......
ansonsten siehe zitat. sorry, aber so geht´s nicht!!!!!!! :zumhaareraufen:

Für mich hört sich das gar nicht so kindisch an, wenn ich daran denke, wie ich mit 16 drauf war. Du bist dir im Klaren darüber. dass du dich nicht ganz "fair/korrekt" verhalten hast und diese Haltung empfinde ich als sehr reflektiert. Ich selbst habe immer viel geredet, hätte mich das aber dann wahrscheinlich nicht getraut.

Es ist m. E. sinnvoll, dass die Einwilligung der Erziehungsberechtigten bei solch einer weit reichenden Handlung verlangt wird. Und ich halte es für sehr verantwortungslos, eine Minderjährigen ohne sie ausdrückliche Erlaubnis der Eltern ein Tattoo zu stechen.

An deiner Stelle würde ich deiner Mutter zeigen, dass du dir darüber bewusst bist, dass dein Verhalten nicht wirklich in Ordnung war. Versuche ihr klar zu machen, dass du sie nicht verletzen wolltest. Ganz wichtig versuche ruhig zu bleiben, so ein Streit kann sich unnötig hochschaukeln und dann fallen vielleicht Worte, die die Lage noch zusätzlich verschlimmern. Auch deine Mutter weiß, dass man es nicht mehr rückgängig machen kann und ich bin mir sicher, dass sie sich wieder beruhigt (falls sie überhaupt wütend werden sollte) Gib ihr Zeit und poche nicht auf deinem Standpunkt. Ich bin selbst schon/erst? 24 Jahre alt und habe solche Auseinandersetzungen noch gut in Erinnerung. Wenn ich manche Dinge rückgängig machen könnte, dann würde ich so manche verbale Verletzung für mich behalten.

Ich wünsche viel Erfolg und schreibe mal, wie es gelaufen ist!


Zitat (binja1971 @ 13.11.2011 11:19:14)
Also hast du die entweder selber unterschrieben (Urkundenfälschung nennt man das glaub ich) eben!

Was ICH ja als noch viel, viel schlimmer empfinden würde...

Nunja,

ich bin zwar keine Mama, dafür aber Papa.

Ich halte dass Stechen des Tatoos für eine Art Trotzreaktion von Dir auf irgendein Vorkommnis in der Vergangenheit.
Wenn Du meine Tochter wärst, ich wäre erstmal sehr verstimmt über den Vertrauensbruch.
Auf der anderen Seite bist Du mit 16 Jahren schon relativ weit, zumindest in der körperlichen Entwicklung. Wie weit ich Dich geistig entwickelt halten würde, nunja, Trotzreaktionen zeigen eine noch nicht vorhandene geistige Reife.
Da ich (wäre ich Dein Vater) das Tatoo nicht mehr rückgängig machen könnte, müsste ich mich damit abfinden. Allerdings würde ich mir in Zukunft sehr genau überlegen, in wie weit ich Dir überhaupt noch Vertrauen schenken könnte. Insbesondere würde ich mir Gedanken machen, wo Du das Geld herbekommen hast. Und dort könnten die Gedanken leicht in die möglicherweise falsche Richtung schweifen.
Über eine mögliche Unterschriftsfälschung auf einer möglicherweise vorhandenen "Einverständniserklärung" mal abgesehen. Das wäre ein Vertrauensbruch, der nicht mehr gutzumachen wäre, zumal ich mir dann Gedanken darüber machen würde, wie oft dies bereits in der Vergangenheit passiert wäre. (Erster Weg von mir am nächsten Tag wäre die Schule mit Deinem Klassenlehrer).

Den Tatookünstler würde ich mir dann zur Brust nehmen, zusammen mit Dir und später dann noch mit der Polizei.

Und, alle Freiheiten, die Du bis zu diesem Zeitpunkt möglicherweise gehabt hast wären gestrichen. Z.B. müsstest Du Punkt 20:00 zu Hause sein. Ich würde dann immer wissen wollen, wo Du wärest. Jder Wechsel des Ortes wäre zu melden.
Zumindest würde das eine Zeitlang so sein.
Du müsstest Dir GROSSE Mühe geben, mein Vertrauen wieder zu gewinnen.

-> Wie Deine Mutter jetzt reagiert, würde nicht nur mich interessieren.
Aber ob das Tatoo die Reaktion Deiner Mutter wert war? Ich weiss es nicht.

Und ob es die Nachteile im späteren Leben ebenfalls wert war, wird die Zukunft zeigen. Als Arbeitgeber eines Unternehmens würde ich Dich höchstwarscheinlich nicht in Bereichen mit Kundenverkehr einsetzen.
Wenn sowas Dein Berufswunsch ist, ob es das wert war? ich weiss nicht.

Gruß

Highlander


Kein Laden, der etwas auf sich hält, verpasst einer Sechzehnjährigen ein Tattoo ohne die Einverständniserklärung. Denn im schlimmsten Fall kann die Reaktion der gekränkten Mami ein Anruf beim Anwalt bedeuten. Von daher: ich glaube hier macht sich wieder mal jemand über uns lustig oder greift für lau Meinungsdaten ab.

Falls du aber doch echt bist (woran mich Wortwahl und Formulierung zweifeln lassen: warum bist du jetzt so total mega "verwirrt", wo ein Tattoo doch nicht mal eben in 5 Min entsteht und du schön viel Zeit zum Nachdenken hattest?): Ich würde ganz ruhig reagieren, vom Anschreien geht das ja nicht wieder weg. Und mit einer ebensolchen Ruhe zum Telefon greifen und den Anwalt anrufen, denn das Tattoostudio hat sich strafbar gemacht. Und das liebe Kind natürlich auf jedem Schritt durch die Instanzen mitnehmen damit es sich genauso lächerlich fühlt, wie die ganze Chose ist.


ja ich halte es natürlich wie jede/r es dir schon geschrieben haben! :wub:

aber, meine Tochter hätte sich das nie nicht erlauben dürfen. :labern:

ich wäre mit ihr gleich zum Anwalt und den Tätowierer hätte ich auf entfernen des Tattoo´s verklagt.

es geht nämlich (da es frisch ist, vielleicht sogar leichter) und das müsste er bezahlen!

und da heißt es sehr lange still zu sitzen, was auch gleich deine strafe wäre. :D :P

Bearbeitet von gitti2810 am 13.11.2011 13:19:19


Meine Meinung ist: ich glaube die Geschichte nicht. Hört sich für mich zu sehr nach einer Story an, die hier die Gemüter erhitzen soll. Aber nun ja, man wird's nie sicher wissen :P


Zitat (Ribbit @ 13.11.2011 15:46:01)
Meine Meinung ist: ich glaube die Geschichte nicht. Hört sich für mich zu sehr nach einer Story an, die hier die Gemüter erhitzen soll. Aber nun ja, man wird's nie sicher wissen :P

Dran gedacht habe ich auch schon, da sich die Thread-Eröffnerin nicht mehr gemeldet hat.

Aber vielleicht hat sie ja schon gebeichtet und hat nun ein halbes Jahr Internetverbot.

falls die geschichte nicht ihren ursprung in sonntagslangeweile hat, hoffe ich für den tätowierer, dass er einen guten anwalt, eine gute adresse für spezialisten für tätowierungsentfernung per laser und das nötige kleingeld dafür hat. oder auf starke nerven des tätowierers, solltest du ihn über dein alter angelogen oder sogar getäuscht haben.

Bearbeitet von seidenloeckchen am 13.11.2011 16:26:15


Zitat (binja1971 @ 13.11.2011 11:19:14)
Und ich wäre unglaublich enttäuscht!! Der Mangel an Respekt und Vertrauen meiner Person gegenüber würde mir wahrscheinlich die Tränen in die Augen treiben.




maßlos enttäuscht, und es wäre nicht wieder gut zu machen.

Zitat (Josi-Julius @ 13.11.2011 11:06:59)
Wenn Schlagen ne Meinung ist, dann herzlichen Glückwunsch.

:offtopic: aber muß raus: Wie viele Kinder hat Herr Julius denn schon großgezogen / durch die Pubertät gebracht???

Zum Thema selbst: :dftt:

Dem Tattowierfinken, der einem/einer 16jährigen ohne Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten ein Tattoo sticht, würde ich mal was von Körperverletzung erzählen und ihn anzeigen.

Dass ich als Mutter enttäuscht darüber wäre, wenn mein Kind so einen Alleingang hinlegt, ist klar.

Bearbeitet von Cambria am 13.11.2011 20:00:40


Das eigentliche Motiv und Stelle lässt schon viel Grün hinter den Ohren vermuten.
;)

Edit: :blumen:

Bearbeitet von Goodale am 13.11.2011 18:55:33


Zitat (Goodale @ 13.11.2011 18:35:44)

Und nu, befriedigt Frau Pumuckel oder gehts jetzt erst los... :huh:


Falls du ein Problem hast lass es mich wissen, laut FM-Reglen per PM.

Meine Worte sind lediglich Reaktion auf eine sofortige Kritik. Erst mal selbst in der Situation sein, dann urteilen.
Das heißt noch lange nicht das ich (oder irgendwer anderes) seine Kinder prügelt oder das nun gutheißt. Jedoch ist glaub ich keiner davor gefeit eben mal diesen Gedanken zu haben wenn man extrem provoziert wird. Und ich denke (so an der Story was dran ist) das ist eine große Provokation.

Zitat (Pumukel77 @ 13.11.2011 17:56:48)
:offtopic: aber muß raus: Wie viele Kinder hat Herr Julius denn schon großgezogen / durch die Pubertät gebracht???

Um zu wissen, daß Schläge keine geeignete Reaktion auf was auch immer, geschweige denn Erziehungsmaßnahmen sind, braucht man keine eigenen Kinder großgezogen zu haben. Josi-Julius Beitrag zeigt lediglich, daß er richtig tickt!

Mal ganz davon abgesehen, Pumuckel, finde ich es ziemlich daneben, daß Du jemandem, der keine Kinder hat, absprichst, eine Meinung zu diesem Thema zu haben. Meine Kinder würde ich in jedem Falle lieber jemandem mit Josis Einstellung anvertrauen, als jemandem, der Schläge als geeignetes Erziehungsmittel ansieht!

Wenn ich an die Modezeit der Tattoos zurück denke... Mein Mann war schon lange volljährlich (wirklich schon lange) und seine Eltern haben nen Anfall bekommen als sie das erste (nur in der Freizeit sichtbare) Tattoo an seinem Körper entdeckten. Sein zweites (unsichtbares) Tattoo löste ebenfalls Schnappatmung aus... Die Eltern haben es bis heute nicht überwunden.

Der wesentlich jüngere Bruder (allerdings schon volljährig) meines Mannes hat sich provokant auf einem kompletten Unterarm den Namen seiner Heimatstadt in "old school" tätowieren lassen. Unüberlesbar und für jeden Arbeitgeber sicherlich brechreiz-erweckend. Er hat vorher nie gearbeitet und arbeitet seit dem auch nicht. Die Ämter und Eltern finanzieren ihn bis heute (er ist ca. 3o Jahre alt) und sind nicht begeistert von dem Teil. Allerdings würden sie ihm nie unterstellen, dass er sich das Tattoo aus Berechnung hat stechen lassen. Sie behaupten, dass er clever ist (ja, allerdings...).

Selbst habe ich kein Tattoo. Nicht nur weils aua ist, auch weil ich vermute, dass ich mich irgendwann daran satt gesehen habe, aus beruflichen Gründen und weil ich "brav" bin (Tattoos passen nicht zu mir als Mädchen ;) ). Ich hoffe, dass unser Kind mit uns darüber reden wird und wir zumindest Einfluss auf die zu tätowierende "Gegend" haben werden. Allerdings möchte ich nicht zustimmen müssen, sprich, unser Kind muss volljährig sein (wenn auch noch nicht entscheidungsfest...).

Bearbeitet von Rayka am 13.11.2011 19:52:20


@ Heiabutze: Mit Sicherheit stelle ich nicht in Frage das jemand der keine Kinder hat auch eine Meinung zu Erziehung hat. Das habe ich auch nirgens so geschrieben. Nur ist eine theoretische Meinung leicht festgelegt, die Praxis sieht manchmal anders aus.
Ich glaube auch nicht das Eifelgold ihre Kinder schlägt oder das gut heißt.

Auch wenn es jetzt off Topic geht: Ich erlebe (und das grad unter Eltern) oft genug wie vorschnell andere abgeurteilt werden.
So nach dem Schema : Du fütterst einem 1-jährigen Fruchtzwerge--böse Mama.
Du impft (oder impfst nicht, je nach Gusto)--böse Mama.
Vielleicht reagiere ich deshalb ein wenig empfindlich.

Und nein ,ich will hier mit keinem streiten, keinen angreifen oder sonst wie.
Sollte sich jemand angegriffen fühlen, dann entschuldige ich mich schon mal. :blumen:

Tante Edit flüstert: Leider reagiert Frau Muckel manchmal zu impulsiv. :ph34r:

Bearbeitet von Pumukel77 am 13.11.2011 20:12:05


Zitat (Pumukel77 @ 13.11.2011 20:03:30)
So nach dem Schema : Du fütterst einem 1-jährigen Fruchtzwerge--böse Mama.
Du impft (oder impfst nicht, je nach Gusto)--böse Mama.
Vielleicht reagiere ich deshalb ein wenig empfindlich.

das sind diskussionspunkte, die mir im vergleich zum thema schlagen nicht einmal ein müdes lächeln entlocken würden, obwohl ich sehr auf das essen und die gesundheit meiner kinder achte.

ich finde es allgemein ekelerregend, wenn nur eltern zugestanden wird, bei themen, die kinder betreffen, mitreden zu können oder zu dürfen. so, als sei man erst mit dem durchtrennen der nabelschnur in der lage, seinen verstand zu benutzen. ob man daran denkt, das kind grün und blau zu schlagen oder ob man es tut, sind zwei paar schuhe.

Richtig @ seidenlöckchen das sind 2 Paar Schuhe und genau in diese Richtung hatte ich auch gedacht.
Ich habe zu impulsiv in die Tasten gehauen.
Das ich keines falls der Meinung bin das man ohne Kinder kein Urteil abgeben kann hatte ich oben schon klargestellt.
Ich hoffe damit kann man nun zum eigentlichen Thema zurück kehren.

Edit: Was ich eigentlich meine ist einfach: wenn man erst mal selbst in der Situation ist handelt man u.U, anders als wenn man es nur theoretisch durchgeht.

Bearbeitet von Pumukel77 am 13.11.2011 20:23:53


Zitat (Rayka @ 13.11.2011 19:49:09)
Der wesentlich jüngere Bruder (allerdings schon volljährig) meines Mannes hat sich provokant auf einem kompletten Unterarm den Namen seiner Heimatstadt in "old school" tätowieren lassen. Unüberlesbar und für jeden Arbeitgeber sicherlich brechreiz-erweckend. Er hat vorher nie gearbeitet und arbeitet seit dem auch nicht. Die Ämter und Eltern finanzieren ihn bis heute (er ist ca. 3o Jahre alt) und sind nicht begeistert von dem Teil. Allerdings würden sie ihm nie unterstellen, dass er sich das Tattoo aus Berechnung hat stechen lassen. Sie behaupten, dass er clever ist (ja, allerdings...).

darüber würde ich gern näheres hören, denn das klingt nicht schlimm für mich. geht er denn zu den vorstellungsgesprächen mit nackten armen und ist die tätowierung von schlechter qualität?

es gibt schließlich viele menschen, die tätowierungen haben und nicht arbeitslos sind. deswegen frage ich mich, ob der schwager sich absichtlich unvorteilhaft in szene setzt, damit er keine arbeit bekommt und sich weiterhin auf die faule haut legen darf.

für arbeiten auf beispielsweise dem bau, im hafen oder im straßenbau kann ich mir das nicht als hindernis vorstellen, denn die arme dieser männer sind recht oft mit tätowierungen übersät. oder als türsteher.

@seidenloeckchen und @all

Es gibt ne Menge tatowierte Arbeitnehmer und sogar Arbeitgeber. Die von seidenloeckchen genannten Berufe sind allerdings nicht nach dem Geschmack meines Schwagers, alle anderen allerdings auch nicht :angry:. Dass er so ist wie er ist, verschulden die Eltern gleich mit. Mein Schwager wird allerdings spätestens seit der letzten Vorweihnachtszeit in unserer Anwesenheit ausgeklammert. Es ist noch nicht mal mehr Mitleid für meine Schwiegereltern vorhanden. Bei anderen Kindern haben sie immer ne Menge Tipps parat und sie verstehen die Welt nicht mehr (auch bei ihrem Enkel).

Zum Thema Vorstellungsgespräch: Er geht erst gar nicht hin. Sollte er dies aus Versehen machen, zieht er meiner Erfahrung nach kurzärmelig los. Nicht nur weil er den Job nicht möchte, er sitzt Sommer wie Winter in seiner Butze in kurzen Klamotten (Heizkosten zahlen andere).

Mein Mann befindet sich in Arbeit. Sein Arbeitgeber duldet keine Tätowierungen, keine kurzen Hosen (nicht einmal 3/4)... Das wusste er bereits vor Einstellung (da war er noch blutjung). Wie er in seiner Freizeit herumläuft, kann piep sein. Dass er sich in der Öffentlichkeit zu benehmen hat, wird ebenfalls vorausgesetzt (bekommt er ganz gut hin B)). Schade findet er allerdings, dass Kolleginnen (egal welcher Körperbau sie ziert), in Mini-Röckchen, Hängerchen (Trägertops) und Flip-Flops durch die Gegend rennen dürfen.


er scheint von den eltern ja arg viel geld zu bekommen, wenn er es sich leisten kann, nicht zu vorstellungsgesprächen zu gehen. meiner erfahrung nach werden die zahlungen gekürzt oder eingestellt, wenn sich der kunde nicht kooperativ zeigt.

aber ich hoffe, dass sein zuständiger sachbearbeiter den braten riecht und ihn eines tages zu arbeitgebern schickt, die nichts gegen tätowierungen haben. und dass er sich von krankmeldungen nicht schrecken lässt. mir ist ein solcher sachbearbeiter bekannt, der arbeitsscheuen gestalten immer wieder vorstellungsgespräche in die selben firmen vermittelt.

dort wird früh angefangen und hart gearbeitet, der arbeitgeber lässt sich nicht von einem negativen äußerungen schrecken. oder von schlechten manieren. er weiß, weswegen diese leute so bei ihm erscheinen. und erfreut sich immer wieder an den gesichtern, wenn er ihnen sagt, dass sie am nächsten tag anfangen können. und bei den kollegen erlauben sich diese faulpelze nicht lange das drücken vor der arbeit. :hihi:

dein mann arbeitet gewiss mit viel kundenverkehr oder in einem recht seriösen oder konservativen unternehmen, nicht wahr? die dortigen kleidervorschriften sind meistens sehr streng.

nein, das passt nicht so recht. zuerst dachte ich an eine bank oder ein amt, jedoch sind dort auch die kleidervorschriften für frauen sehr streng.

Bearbeitet von seidenloeckchen am 13.11.2011 21:10:50


@seidenloeckchen, für die Frauen ist die Kleiderordnung nicht so streng, viel Kundenverkehr trifft es.

Sanktionen vom Amt fangen eben die Eltern meines Schwagers auf. Wenn er einer Beschäftigung nachgehen soll, erscheint er allenfalls zwei, drei Tage. Die Nerven haben keine Arbeitgeber. Mein Schwager besorgt sich nicht einmal ne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Wenn der Vermieter schon auf einige Monatsmieten wartet, sind die Eltern wieder gut genug. Es kann zwischenzeitlich auch sein, dass er sich monatelang nicht gemeldet hat. Entsprechende Anträge beim Amt unterschreibt er, ausgefüllt hat es vorher mein Schwiegervater. Schwiegermutter erfüllt seine Bewerbungsauflage: Sie recherchiert nach Stellen die das Bübchen evtl. machen möchte (wenn er auch abschlusstechnisch nicht dazu befugt ist) und die genug Geld abwerfen?!, ändert am PC die miserablen Unterlagen entsprechend ab, druckt alles aus und heftet es in Mappen (wofür? Anlagen gibt´s nach dem nichtssagenden Lebenslauf nicht). Dann begibt sie sich auf den Weg zu ihm, damit er unterzeichnen kann. Letztlich frankiert sie die Kuverts und schickt die BU per Post ab. Der Junge macht rein gar nichts um irgendwann auf eigenen Beinen zu stehen. Eher sabotiert er jedwede Arbeitsaufnahme, unter anderem mit dem schicken Tattoo. Es kommen aber auch andere Faktoren dazu: Hygiene, Pünktlichkeit, Motivation...


Ich hab eins mit 25 stechen lassen. Das war vor 10 Jahren, und meine Eltern bei denen ich dann noch lange Jahre wohnte haben nie was gemerkt. Bis dieses Jahr mal durch Zufall. Aber ... da es eben schon 10 Jahre nicht aufgefallen war, wars ihnen egal.
Es liegt auch nicht sichtbar auf dem Oberarm, und ist leicht durch ein T-Shirt (oder bei Kundengesprächen mit nem Hemd) zu verbergen.
Ich hätte es mir niemals an ne sichtbare Stelle gemacht. Aber ganz ehrlich: es juckt mich schon, n zweites machen zu lassen. Allerdings wieder nicht auf den ersten Blick sichtbar - aber auch größer. Nur muß ich darauf noch lange sparen.


an rayka: ich bin fassungslos, wie sehr deine schwiegereltern sich zum narren machen lassen. und frage mich, was geschehen muss, damit entweder sie oder er aufwachen oder sich aus anderen gründen etwas ändert.

du nennst ihn einen jungen. vielleicht seine eltern auch? ist er immer noch der liebe kleine bub, dem man alles nachsieht? dann wundert es mich nicht, dass er überhaupt keine eigeninitiative entwickelt.

ich hoffe, bald lassen deine schwiegereltern es sich nicht mehr gefallen. :blumen:


Zitat (Pumukel77 @ 13.11.2011 20:03:30)

Ich glaube auch nicht das Eifelgold ihre Kinder schlägt oder das gut heißt.


Nein, das mache ich in der Tat nicht und würde ich auch nicht dulden.


Mein Großer kam mal vor ca 1,5 Jahren zu mir. Er spielte mit dem Gedanken, sich stechen zu lassen.
Wir haben lange geredet.
Ich habe ihm gesagt, dass so ein Tattoo wohl überlegt sein muss und dass man damit sein Leben lang rumrennt, es mit der natürlichen Alterung irgendwann Sch....ade aussieht. Ein Coverup bringt dann auch nichts mehr. Auch sagte ich ihm, dass man nie weiß, was einem die Zukunft bringt und das so ein lebenlanges Mal einem den Traumjob schwinden läßt. Dann schauten wir uns Bilder von Menschen an, die schon seit ewigen Zeiten tättowiert sind.
Das fand er dann auch nicht mehr ästhetisch.

Zu dem Zeitpunkt hätte mein Großer sich stechen lassen können, da er ja schon 20 war. Ohne mich zu fragen. Aber kam zu mir und frug, was ich davon halte. Er hat übrigens immer noch keins und ich hoffe, es bleibt auch dabei.
Wenn ich mir vorstelle, der Kurze käm und hätte mit 16 Lenzen ein Tattoo, ich wäre stocksauer.
Der Eine vertraut mir, der Andere nicht? Ist schon komisch.

Prinzipiell hab ich erst mal gar nicht gegen ein Tattoo.
Ich hab eines, mein Göga auch. Beim Herrn Muckel sitzt ein Troll am Schulterblatt, bei mit ein Schmetterling am rechten Fußknöchel. Der soll, da recht klein auch noch eine Blütenranke als "Sitzplatz" bekommen. (Dazu benötige ich Geld..hab ich nicht, also warten)

Man muß sich halt gut überlegen wo es hin soll. Für mich gab es 2 Kriterien: die Stelle sollte nicht zu stark der Schwerkraft ausgesetzt sein. (Schmetterlinge am Busen lassen irgendwann stark die Flügel hängen), und es sollte eine Stelle sein die sich bedecken lässt.

Ich denke grad was dieses Thema betrifft würden meine Kinder auf jeden Fall zum reden kommen, denn es ist kein Tabu.

Und wie Eifel so schön schreibt, ein vernünftiges Gespräch kann viel bewirken.

Was alles event. schon schief gelaufen ist, wenn man sich mit 16 mal eben heimlich was stechen lässt...nun das lässt sich nur schwer vermuten.


@seidenloeckchen: Abgesehen davon, dass ich den Fred total verhunzt habe (sorry @all):

Was passieren muss, dass die Schwiegereltern und auch mein Schwager wach werden, hat mir seine Mutter mal so geschildert... "solange sie lebt, wird sie dafür sorgen, dass ihr Sohn nicht "unter geht", egal was es kostet". Vor allem mein Schwiegervater leidet finanziell sehr stark unter der Dauersituation. Sie kann sich aber jetzt schon gewiss sein, dass mein Schwager im hohen Alter erst recht nichts auf die Reihe bekommt und spätestens nachdem sie die Augen zu gemacht hat, seine Augen auf gehen... dann wird es zu spät sein.

Mich ärgert die Tatsache, dass mein Mann (und entsprechend auch ich) evtl. finanziell zu gegebener Zeit zur Rechenschaft gezogen werden (z.B. um die Heimkosten zu decken, sollten die Eltern mal abhängig werden; Beerdigungskosten, die eigentlich immer vorhanden waren). Es wird langsam echt eng bei ihnen. Als unser Sohn noch Kleinkind war, hat mein Mann eine schweizer Bestattung organisieren müssen (und die sind recht teuer im Verhältnis zu Deutschland), da meine Schwiegermutter und ihre Geschwister es nicht gebacken bekommen haben. Obwohl dies nicht selbstverständlich ist, handelt es sich bei meinem Mann um den Verlierer. Ja, in gewisser Hinsicht schon. Er hat mit dem Clan so weit es geht abgeschlossen, hat also einen großen Teil der Familie verloren. Der Kontakt zu seinen Eltern besteht meines Erachtens auch nur noch, weil wir die Eltern ihres Enkels sind. Und Verlierer auch deshalb, weil bei uns irgend wann einmal etwas zu holen ist und wir für die Dummheit der Eltern und des Bruders bluten sollen. Auch wenn wir Erbschaften ausschlagen: zu Lebzeiten kann man meinen Mann belangen.


das klingt ja schrecklich. :o

unter diesen umständen würde ich darüber nachdenken, einen fachanwalt hinzuzuziehen, denn es geht um euer geld in der zukunft. es kann nicht sein, dass ein familienmitglied nichts tut, nichts tun wird und ihr dafür später zahlen müsst, wenn es um die versorgung der alten eltern geht.

und ich hoffe, dass es durch einen glücklichen umstand gelingt, deine schwiegereltern davon abzubringen, sich um haus und hof zu bringen, um einen faulenzer auszuhalten. :blumen:

von allein wird er gewiss nicht auf die idee kommen, sich auf die hinterbeine zu setzen und für sich selbst zu sorgen.


Hallo,

mich würde jetzt mal interessieren, was die Topic-Eröffnerin unternommen bzw. erlebt hat.

Wie hat denn die Mutter reagiert?

Gruß

Highlander


@seidenlöckchen & rayka:
Bitte lasst die Off-Topic-Diskussion sein. Das Thema ist wichtig und scheint Euch beiden sehr am Herzen zu liegen - aber dann macht doch bitte einen eigenen Thread dazu auf oder führt eure Unterhaltung mit PMs weiter.
Wenn Ihr möchtet, trennen wir die Beiträge, die sich um Raykas Familiensituation drehen, ab und stecken sie in einen neuen Thread. Einfach jemanden vom Mod-Team ansprechen :blumen:

Zitat (Highlander @ 15.11.2011 08:39:18)
Wie hat denn die Mutter reagiert?


Bestimmt Internetverbot.

Zitat (Ribbit @ 13.11.2011 15:46:01)
Meine Meinung ist: ich glaube die Geschichte nicht. Hört sich für mich zu sehr nach einer Story an, die hier die Gemüter erhitzen soll. Aber nun ja, man wird's nie sicher wissen :P

Ich glaube das auch nicht, schon alleine deswegen, weil es mich wundern würde, das sich eine 16 jährige derart gut ausdrücken kann.
Falls doch, würde ich den Tätowierer anzeigen, da dieser sehr unseriös zu sein scheint. KEIN Seriöser würde eine 16 Jährige tätowieren.
UND: Meine Tochter könnte sich obendrein auf was gefasst machen!
Das Thema hatte ich mit der Meinen in diesem Alter auch, sie hat sich dann mit 19 tätowieren lassen, finde ich auch noch zu früh, aber das war dann ihr Ding.
Argumente dagegen konnte ich nicht bieten, da ich selbst tätowiert bin.

Interessant wäre ja nun mal die Auflösung der ganzen Geschichte...wie hat die Mutter denn in diesem Fall nun reagiert?
Da man dazu nichts mehr hörte, kann man ja mindestens von Internetverbot ausgehen;)

Im Prinzip finde ich zum einen den Vertrauensbruch absolut nicht in Ordnung. Der Wunsch nach einem Tattoo wurde ja anscheinden im Vorfeld zwar schon geäußert, das ganze aber dann hinter dem Rücken der Mutter bei deren Abwesenheit in die Tat umzusetzen obwohl diese darum gebeten hatte, noch einmal in Ruhe darüber zu sprechen, geht meiner Meinung nach gar nicht.
Zudem frage ich mich, wie eine 16jährige überhaupt an ein Tattoo kommt bzw. welcher (seriöse!) Tattoowierer einer 16jährigen OHNE Einverständnis-Erklärung der Mutter ein Tattoo sticht. Allein schon dafür müsste man dem ordentlich eins auf die Mütze geben und den Fall dem Anwalt übergeben bzw. den guten Mann anzeigen.


Zitat (Heiabutzi @ 13.11.2011 19:48:57)
Um zu wissen, daß Schläge keine geeignete Reaktion auf was auch immer, geschweige denn Erziehungsmaßnahmen sind, braucht man keine eigenen Kinder großgezogen zu haben. Josi-Julius Beitrag zeigt lediglich, daß er richtig tickt!

Mal ganz davon abgesehen, Pumuckel, finde ich es ziemlich daneben, daß Du jemandem, der keine Kinder hat, absprichst, eine Meinung zu diesem Thema zu haben. Meine Kinder würde ich in jedem Falle lieber jemandem mit Josis Einstellung anvertrauen, als jemandem, der Schläge als geeignetes Erziehungsmittel ansieht!

:) das unterschreibe ich 100%


:rolleyes: ich überlege gerade wie ich reagieren würde, wenn sich mein sohn mit 16 ein tattoo stechen lassen würde (im moment begnügt er sich noch mit kugelschreibertattoos :D )... ich denke bis man sich nicht in der lage sieht, weiss man nicht wie man reagiert.

;) andererseits... waren wir nicht alle mal 16 und haben die unmöglichsten sachen gemacht? :pfeifen:

Zitat (VIVAESPAÑA @ 30.11.2011 22:14:42)
... ich denke bis man sich nicht in der lage sieht, weiss man nicht wie man reagiert.


...das wiederum unterschreibe ich zu 100%

Und das war es was ich (mit meinem etwas zu emotional geratenem, irgendwie mal wieder völlig danebenem :rolleyes: ) Post eigentlich auch sagen wollte.

Ich glaube von Bukolos kommt sowieso nichts mehr.


An Bukolos, der wahrscheinlich hier so schnell nicht mehr auftaucht:

Eines kann ich dir versichern: Der Ärger von deiner Mutter ist bei dieser ganzen Situation das allerallerkleinste Problem.

Ich wäre als Mutter sauer wegen dieser Hinterhältigkeit und Ungeduld und ich wäre auch sauer, dass du dir dein Leben mit dem Tattoo an dieser Stelle in einigen Bereichen sogar damit ruinieren kannst.

Aber Ärger würde ich dir keinen machen, á la Hausarrest, Rumbrüllen, Taschengeldentzug etc.
Wozu?
Den allergrößten Ärger hast du dir doch selbst eingebrockt rofl !!!

-_-

Bearbeitet von Szerencselia am 01.12.2011 14:00:43


hallo, das ist ein sehr heikles problem. wäre es nicht am handgelenk würde ich nichts sagen. aber sie wird es wohl zwangsläufig entdecken. wundere mich sowieso, daß der tätowierer keine einwilligung der eltern verlangte.

wenn du nicht ewig mit langen ärmeln rumlaufen willst, mußt du es ihr beichten. versuche sie zu erwischen, wenn sie gerade zeit hat, gut gelaunt und nicht gestresst ist. habe selber 2 riesige tattoos welche ich seit jahren erfolgreich vor meinen eltern verberge. bin aber schon älter wie deine mutter schätze ich. alles gute und viel glück. trotzdem viel spaß mit dem tattoo.



Kostenloser Newsletter