Dampfdruckkochtopf wirklich empfehlenswe?


Man hört ja gelegentlich Empfehlungen für einen Dampfdruckkochtopf.

Ist das Teil wirklich so gut?

Um wieviel % wird denn da durchschnittlich die Energie reduziert?
Um wieviel % wird da die Kochzeit reduziert?

Gibt es starke Unterschiede in den Modellen/Produkten?

Ben

Bearbeitet von bens am 21.11.2011 11:10:05


Ich habe schon den zweiten in Gebrauch; er kommt bei mir allerdings nur bei Sachen zum Tragen, die lange brauchen, wie Suppenhuhn, Erbsen, Bohnen und Ähnlichem. Mit diesen %% befasse ich mich nicht; die Zeitersparnis ist schon beachtlich. Und man kann in Ruhe abkühlen lassen, also nicht unbedingt unterm Wasserhahn. Das spart auch noch zusätzlich Energie, weil man die Platte früher abschalten kann.
Wer einige Sachen zusammen kochen will, sollte nur solche nehmen, die die gleiche Garzeit brauchen, denn wenn man zwischenduch "abdampfen" und wieder hochfahren muss, ist der Spareffekt minimal.
Was Unterschiede der Marken usw. betrifft: Erkundige Dich mal bei einem Testportal. Oder so. :ph34r:


ich könnte gar nicht ...ohne dampf... das ist sooo easy und ich verplempere nicht mal die hälfte an strom... gerade solche sachen wie erbsen, bohnen linsen..... suppen aus getrockneten kernen ... das ist nach ein paar min fertig..
rouladen... 15 min... gulasch ... 20 min... das ist die ersparnis... rechne es dir doch aus , gulasch im ofen dauert ca. 1,5 std....

auch rotkohl... mach ich damit , ganze 20 min... fertig;)))



Sille


Hallos bens :blumen:

Ich möchte meine "beiden" nicht mehr missen, habe einen 2.5 l-Topf und die Pfanne - beide mit eigenem Deckel von W.F. Da bei uns viel Rindfleisch gegessen wird - Braten, Rouladen usw. lohnt sich die Anschaffung, finde ich. Für Eintöpfe (15-20 Minunten) aller Art geradezu ideal, aber natürlich auch für alle anderen Speisen: z. B. koche ich Kartoffeln zusammen mit verschiedenen Gemüsen. Dafür kommt dann der Loch-Eisatz zum Einsatz ;). Kurz warten, bis die gewünschte Stellung der Garanzeige erreicht ist, Hitze auf die kleinste Stellung zurückdrehen (oder gar ganz abschalten), 5-10 Minuten abwarten und man kann auch schon wieder abschalten. Topf von der Platte, einen anderen Topf oder die Pfanne auf die heiße Platte gestellt = ist ruck-zuck erhitzt.
Fleisch wird vorher von allen Seiten kräftig angebraten - wie in der Pfanne, mit Zwiebeln usw., dann eben mit etwas Wasser aufgefüllt und Topf geschlossen. Selbst bei einem großen Rinderbraten beträgt die Garzeit nie länger als max 1 Std. und man hat gleich einen wunderbaren Soßenfond durch die verbliebene Flüssigkeit.
Im Prinzip funktionieren alle Produkte auf dieselbe Art und Weise, Nachkauf-Übel sind halt die verschiedenen Gummidichtungen im Deckel. So ein Gummiring z. B. hat bei mir die Lebensdauer von ca. 1-1.5 Jahren, kostet 10-15 Euro (je nach Marke).
Noch eines: wenn die Töpfe älter werden, verlängern sich die Garzeiten ein wenig, man hat jedoch schnell den "Dreh" raus.
Die Dinger sind Energiespar-Weltmeister, man spart auf jeden Fall einiges an Stromkosten und natürlich jede Menge Zeit, egal welches Fabrikat man nun nimmt. Einzig Blumenkohl wird von mir nicht im Schnellkocher zubereitet, er verliert seine weiße Farbe.
Ein Tipp: Oft sind die Preise dafür, jetzt vor dem Fest, auch für höherpreisige Fabrikate, heruntergesetzt.
Ich habe in einem Kaufhaus bei uns damals zum Aktionspreis beide Pötte + zuätzlichen Deckel bekommen.

PS: Vielen ist so ein Topf nicht geheuer - Druck=Explosion :o und dies ist oft ein Grund, warum man eine Anschaffung scheut
Überdruck-Ventile "dampfen" natürlich bei zu viel Druck ab, also sicher. Die meisten besitzen zusätzlich einen Akustik-Warner (den habe ich nach 10 Jahren vor einigen Wochen zu 1. Mal vernommen und hab mich über die Stromverschwendung geärgert...man sollte halt beim Kochen in der Nähe bleiben :pfeifen:


Genau Silli,
ich auch, alles wird im Schnellkochtopf gekocht und das seit 20 jahren schon (übrigens immer noch der gleiche, nur den Ring habe ich schon 2x austauschen müßen).
Supen werden darin genauso gekocht wie Rouladen,Gulasch,Rinderbraten und und und.. Kochersparnis :
Zeit mindestens ne halbe bis Stunde und dementsprechend auch Strom.
Ich stelle den Strom schon lange vor garzeit aus, so dass ich noch mehr Strom spare.Lasse den Topf dann auf der heißen Platte stehen und dort "entdampfen" von alleine- nochmal ersparnis!
Ich schwöre auf den Topf!!!


Den Dampfdrucktopf brauche ich meistens für Kartoffeln, Linsen usw.

Die Zeitersparnis ist enorm. Meist sind die Gerichte nach 20 Minuten fertig. Im normalen Kochtopf dauert es meist 2- 3 x so lang.

Eine Empfehlung braucht man Dir nicht geben. WMF Fissler und Co sind natürlich teuer.
Biilligere von den Discounter (Aldi, Lidl oder Rewe) tuns genau so gut. Der Unterschied ist nur das Ventil. Egal, welche Marke Du kaufst, bekommst die Ventile im Internet .

Also einfach mal abwarten, bis der Topf als Sonderangebot angeboten wird.

Die Dichtungsringe sind genormt.

Ich habe mein Topf schon 15 Jahre. Immer noch das alte Ventil, und alle paar Jahre mal ein Dichtungsring, den ich bei Re..l bekomme.

In Verbindung mit meiner Induktionskochplatte (29 €) geht die Kocherei fast von alleine. Topf mit Flüssigkeit uns Gemüse in den Topf. Temperatur auf 4, 15 Minuten Timer einschalten und dann geht alles von alleine.

Labens


Tja, ich brauchte einen neuen, weil ich Jahre lang mit Gas gekocht hatte und nach einem Umzug dann mit Elektro kochen musste. Denn der alte Topf war nicht mehr richtig plan.
Aber da habe ich dann auch gelernt, die Restwärme zu nutzen, wie andere schon beschrieben haben. Es ist wirklich sehr zu empfehlen - vor allem wenn man keinen Single-Haushalt hat.´, aber auch dann kann man ihn gut brauchen.


Auch ich möchte meine Schnellkochminna nicht mehr missen! Habe meine schon zur Verlobung (!) schon von den Eltern bekommen - habe schon längst Silberhochzeit gehabt - und nur vor ca. 10 Jahren zur Vorbeugung einen neuen Dichtungsring gekauft (holländisches Fabrikat), jedoch überhaupt noch nicht gebraucht, denn die 1. ist immer noch funktionstüchtig, benutze den Topf mindestens 5x in der Woche.

@horizon: Ich koche den Blumenkohl aber genauso zusammen (untereinander in getrennten Einsätzen natürlich) mit Kartoffeln, hatte nur ein paar Mal auch einen eher gelblichen Blumenkohl, liegt aber an der Qualität/Sorte habe ich mal gelesen.
Ich brauche auch sehr viel weniger Salz, auf Kartoffeln kommt bei uns sogar überhaupt kein Salz, der Eigengeschmack ist einfach wunderbar.
Dass sich die Garzeiten verlängern, je älter das Teil ist, kann ich so nicht bestätigen - ist wohl doch vom Fabrikat abhängig.

Einzig allein wo man evtl. aufpassen muss, ist zB. bei Suppen - besonders Erbsensuppe - dass man den Topf höchstens nur zu 2/3 füllt und immer ganz sachte abkühlen lassen. ^_^

Nur zu, Du wirst es nicht bereuen

:yes: meint Backoefele



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