Kinder, denen mit Geld geholfen werden kann?(Tod?)


Hallo, och gebt doch ein paar Buchstaben mehr für die Überschrift frei


Meine Frage, gibt es in Deutschland bzw. Europa noch Kinder, die z.B. an einer Krankheit leiden, und die evtl. mit genügend Geld gerettet werden könnten?

Oder wird da alles getan, um medizinisch zu helfen?

Oder anders: Angegnommen ihr hättet die Möglichkeit ein Vermögen in eine wohltätige Sache zu leiten, was würdet ihr machen?



grüssle
Terence


In Deutschland sicher nicht, aber in Europa auf jeden Fall.
Wir dürfen die ganzen Ost-Block-Staaten nicht vergessen...

Wenn ich Gelder zu verteilen hätte , würde ich gern die Not vieler Menschen auf den Philippinen lindern, das liegt aber daran das ich dort durch die Familie meines Mannes "Verwandte" habe.
Da hat man einen direkten Bezug.


Es gibt unendlich viele Krankheiten, an denen nicht geforscht wird, weil die Gelder fehlen,d ie in der Medizin nun mal meistens von der Pharmaindustrie kommen.

Und wenn eine Krankheit selten ist, versprechen Medikamente keinen großen Absatz und deshalb keinen großen Umsatz zu bringen - also wird die Forschung eingestellt. Adieu medikamentöse Heilung/Behandlung/Linderung...

Das trifft auch Kinder in Deutschland.



Wenn ich Geld für wohltätige Zwecke investieren könnte und es wäre eine entsprechend hohe Summe, würde ich selbst eine Stiftung gründen oder das Vermögen einer anderen Stiftung zustiften. Das ist in meinen Augen die nachhaltigste Art der Mildtätigkeit.
Welche Stiftung es genau wäre, weiß ich jetzt noch nicht.

Aber ich glaube, ich würde in Richtung Bildungsgerechtigkeit/Chancengleichheit/Integration gehen, weniger in die medizinische Ecke. Die finde ich zwar auch wichitg, aber ich habe nicht so den Bezug dazu.


@Pumukel:

Wegen des Erdbebens, oder allgemein?
Phillipinen hört sich für mich nur so nach Urlaub an...


Unser Gesundheitssystem fängt einiges auf.

Heute habe ich einen Bericht gesehen über Hämophilie (Bluterkrankheit) bei einem Kind, der lebenslang 3/wöchentliche Transfusionen, mit den fehlenden Gerinnungsfaktoren, bekommt. Kosten pro Einheit zwischen 1000€ und 1500€.

In Rumänien z. B. sterben viele Kinder an den Folgekrankheiten.

Ebenso verhält es sich mit anderen zahlreichen Krankheiten. Mit dem HI-Virus ist dank der medizinischen Versorgung hier ein normales Leben möglich. In Südafrika hingegen sind 7% der Gesamtbevölkerung; darunter 3.5 Millionen Kinder, vom Virus betroffen - in vielen Teilen ist selbst die Grundversorgung nicht einmal gesichert.

.... .... .

wenn man/frau selbst bzw. persönlich von einem lebensbedrohlichen Zustand betroffen ist - dann verschiebt sich vieles. ... ..


YO


P.S. Vielen Eltern/Geschwistern/Angehörigen könnte mit Geld geholfen werden, sei es bei der Betreuung eines kranken Kindes, bei der Anschaffung von Alltagsgegenständen oder nötige Umbaumaßnahmen, bei der Betreuung der Geschwisterkinder und bei all den täglichen Anforderungen die das Leben mit einem kranken Kind fordert. Bei der Ein - und Errichtung von Kinderhospitze - da sehe ich Handlungsbedarf, zumindest wenn ich mich in meiner eigenen kleinen Welt umschaue.

Bearbeitet von yolanda am 01.12.2011 22:07:20


Nein ganz allgemein, die Philippinen sind ein eher armes Land, für uns ist Urlaub dort günstig und schön, aber wenn man hinter die Kulissen blickt sieht man schnell wie elend viele leben.
Dort stirbt man noch an Asthma, weil es über Jahre unbehandelt bleibt. (wir hatten so einen Fall bei den Verwandten)
Ich schicke regelmäßig Medikamente, besonders Fiebersaft für kleine Kinder ist begehrt. Aber auch sonst fehlt es an vielen Stellen.

Aber die Philippinen sind nur eines von vielen Ländern...ich hab eben da den Bezug zu.



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