spendet ihr gelegentlich Geld? Geldspenden


kennt sich von euch vielleicht jemand damit aus, worauf man beim spenden alles achten sollte. Gibt es irgendwo eine Auflistung von Organisationen?



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Thread aus "Do it yourself" (= Heimwerken usw.; siehe Untertitel der Rubrik)
zu "Rund um die Finanzen" verschoben. Bitte selbst darauf achten, in welche
Rubrik das Thema gesetzt wird, danke!
W.


Bearbeitet von Wecker am 15.12.2011 14:27:48


Mit Spenden ist das so eine Sache. Da muß meiner Meinung nach jeder für sich entscheiden, was einem wichtig ist und sich über die Organisation oder den Spendenveranstalter in formieren.

Spenden tue ich persönlich nicht bei Spendengalas die im TV-Gerät ausgestrahlt werden, da von den Spenden, die ganzen Produktionskosten und auch teilweise Gagen, denn nicht jeder Star tritt umsonst auf, abgezogen werden. Es gab schon Kritiken, das bei solchen Ver anstaltungen grade mal wenige tausend Euro übrig bleiben obwohl Mehr als eine Million Spenden eingingen.

Ich selbst sp ende für Ärzte ohne Grenzen und TDH. Einfach weil ich für mich überzeugt bin, das da mein Geld gut aufgehoben ist. Ich sp ende abernicht für Organisationen, die zB Tie re aus irgendwelchen Ostblockstaaten retten und in deutsche Tierheime vermitteln, das löst nämlich nicht das Problem vor Ort.
Und ich sp ende nicht bei diesen ganzen Spendengalas die gerade zur Vorweihnachtszeit durchs TV-Gerät rollen, weil vom Spendengeld, die Produktionskosten abgezogen werden und da nicht mal 30 Prozent der Spenden übrig bleiben. Ebenfalls sp ende ich nicht durch einkaufen, zB rette ich nicht den Regen wald durch das Trinken einer gewissen Biermarke.


Beitrag wurde entgrünt.

Bearbeitet von Josi-Julius am 15.12.2011 11:17:46


Hi,
was ist denn TDH?

In deinem Beitrag steht, dass der Beitrag entrgünt wurde. ???? Was bedeutet das?

Gruß


Aha, Hilfe für Kinder in Not. Werde ich mir mal durchleden :)


Zitat (Steffi17 @ 15.12.2011 11:22:43)
Hi,
was ist denn TDH?

In deinem Beitrag steht, dass der Beitrag entrgünt wurde. ???? Was bedeutet das?

Gruß

entgrünt bedeutet, das ich einige Worte anders geschrieben habe, damit sie nicht als Werbelinks enden.

ach so. Das finde ich gut. Habe ich noch nicht drüber nachgedacht :)
Danke für den Hinweis. Aber was ist mit T V -Gerät? ;)

Bearbeitet von Steffi17 am 15.12.2011 12:22:04


Also ich spende nur an Organisationen und Vereine die ich selbst kenne und wo ich das Geld direkt abgeben oder ins Sparschwein werfen kann. Zum Beispiel :DLRG ,Tierschutzverein,Suppenküche, Tafel, Rettungshundestaffel usw. Ich denke auch das gerade bei den Spenden im Fernsehen zuviel abgezogen wird. Darum würde ich immer dahin spenden was in der Nähe ist und wo man die Spenden selbst abgeben kann. Das muß auch nicht immer Geld sein.
Tierschutzvereine freuen sich auch über alte Bettlaken und , Futter, Spielzeug usw. und bei dem roten Kreuz kann man Kleidung spenden.


Zitat (Unicorn68 @ 15.12.2011 17:41:33)
DLRG ,Tierschutzverein,Suppenküche, Tafel, Rettungshundestaffel usw.

mache ich genau so.
ich sehe auch nicht ein, dass meine Kohle zu 70 % in den Verwaltungsaufwand oder Werbung im TV geht.

Ich spende am Jahresende immer einen kleinen Obulus für die Christoffel-Blindenmission , da sie in Entwicklungsländern den Grauen Star operiert. Stelle es mir nämlich schrecklich vor nichts zu sehen.

Als ich das letzte Mal im Krankenhaus war, habe ich auf Haustelefon und TV verzichtet, und das gesparte Geld auch gespendet. War nicht schwer.Wollte eh meine Ruhe.


Ich spende in der Regel nichts mehr, da wir entfernte Verwandtschaft auf den Philippinen haben und ich dort direkt Päckchen hinsenden kann.
Bevor die Verwandtschaft "gefunden" wurde habe ich gern an die Obdachlosenhilfe gespendet. Dort wurden auch oft Sachspenden erbeten. Teebeutel, Einweg-Rasierer, Decken, warme Socken uvm. , wer die Magazine bei Obdachlosen kauft (in Nürnberg ist es der "Straßenkreuzer" ) findet darin gerade zur Weihnachtszeit Adressen und oft eben auch Listen dessen was dringend benötigt wird.


Ich habe derzeit kein Geld übrig, das ich spenden könnte. Aber ich sehe zu, dass Kleidung, die ich nicht mehr trage, die aber noch i.O. ist, an Leute gelangt, die es brauchen können. Wozu soll's bei mir im Schrank vermoddern und Platz wegnehmen, wenn ich es einem Sinn zuführen kann?

Ich würde das Zeug aber NIE NIE NIE in diese Sammelbehälter geben - was damit passiert, ist entweder Scheiße oder richtig Scheiße.
Entweder die Kleidung endet im Schredder und letztlich als Gebrauchsvlies oder es wird in die sog. "3. Welt" gebracht und dort zu vermeindlich mildtätigen Zwecken verkauft.
Aber Pustekuchen! Die billigen Importsecondhandklamotten sind deutlich billiger als einheimische Ware - so werden Märkte zerstört, die den Menschen die Chance gegeben hätten, aus dem Elend, ind em sie sich befinden und weshalb sie auf Billigsklamotten angewiesen sind, aus eigener Kraft heraus zu kommen.
Das muss ich nun wirklich nicht unterstützen.

Wenn ich Geld über hätte, würde ich eher kleinen Organisationen spenden, die vollkommene Transparenz gewährleisten oder es anders, irgendwie nachhaltig einsetzen.

Es gibt irgendwelche Spendensiegel, von denen aber auch nur die Hälfte seriös ist...


Geld spende ich grundsätzlich nicht mehr.- Wenn überhaupt gespendet wird, dann in Sachspenden, indem vorort an Bedürftige Lebensmittel und auch gute Kleidung gegeben wird.

Nur, um mal ganz deutlich zu sagen, was Manche sich evtl. nicht trauen: es sind inzwischen Viele froh um Manches -nicht Luxuriöses-, was sie selbst nicht mehr kaufen können, und sie bekommen es geschenkt.

Zu schämen braucht sich dafür Niemand.- Um diese "Spenden" zu vergeben, muß man nicht erst in's Ausland blicken.- Oder Institutionen unterstützen, die ohnehin von anderer Seite gefördert werden.
Man wird kein besserer Mensch, weil man Geld für's Ausland spendet.- Von dem Wenigen, was man selbst evtl. übrig hat, noch 'was abgeben, das erfüllt den Sinn des "Spendens" m.e. eher.

Ich habe meine Mutter eingeladen, eine Woche zu uns zu kommen über die Feiertage.- Sie muß sparen, um ihre neuen Zähne bezahlen zu können.- Die ihr auch mit 85 Jahren noch zustehen.- Und für mich stellt es einen Unterschied dar, ob ich 1 Woche lang für 2 Personen oder für 3 Personen koche.- Mehr ist nicht drin.

Inzwischen müssen wir auch für viele Arbeiten, die wir selbst nicht mehr verrichten können, gutes Geld zahlen.- Und das muß ich auch irgendwoher nehmen.- Was immer schwieriger wird.

Obwohl wir nicht "arm" sind.- Aber eben auch nicht reich.- Und nicht mal annähernd "vermögend".


Liebe Grüße...IsiLangmut

Bearbeitet von IsiLangmut am 15.12.2011 20:11:19


ich spende kein geld - weil ich letztendlich nie weiß, wie viel überhaupt ankommt. aber alles was ich noch gut erhalten oder manchmal fast neu abgeben kann - da sehe ich zu, dass es an die richtige adresse kommt.


Die vielen 'großen' Organisationen werden durch ihre professionelle Medienarbeit vermutlich mehr als genug unterstützt, da mache ich nicht mit. Den jeweiligen Empfängern seis natürlich gegönnt :)

Wenn ich spende, dann grundsätzlich nur noch an kleinere lokale Organisationen, die ich kenne, deren Ziele mir bekannt und nachverfolgbar sind und wo ich vielleicht auch einen Bezug dazu habe... Sach- und Geldspenden halten sich dabei die Waage :blumen:


Ich selber Spende kein Geld an diverse TV Galas und co im Fernsehen.Warum? Weiß ich 100% das mein Geld auch dafür genommen wird? Nein! Kann auch nur jeden anderen empfehlen spendet nicht ins TV da kann man euch sonst wie oft sagen jeder cent kommt an.

Ich Spende lieber unserem Kindertreff um die Ecke,denn da weiß ich das das Geld auch dafür genommen wird für es benötigt wird zb Bastelsachen,Spielzeug und co.

Desweiteren Spende ich Gebrauchswaren wie Haushaltsgegenstände und Sachen an die Örtliche Gebrauchtwarenbörse wo die Sachen an Hilfbedürftige unentgeltlich herausgegeben wird.

Liebe Grüße Teddy :blumen:

Geld spende ich gern (spendete ich gern, wo ich noch was über hatte) an Organisationen die der Transparency International (Initiative Transparente Zivilgesellschaft) angehören. Damit sichere ich meinem Geld den Größten Nutzen, da diese Organisationen alles bis ins Kleinste offen legen.

Zur Zeit unterstütze ich wieder den DKSB(Blauer Elefant), da dieser mich damals mit meiner Ziehtochter doll unterstützt hat, gebe ich selbst jetzt gern wo das Geld nicht mehr so prall in der Tasche ist.


Habe mich jetzt in den letzten Tagen mal ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Es ist tatsächlich so, dass man genau nachlesen sollte wohin das Geld wirklich geht und vor allem wieviel Geld wirklich bei den Bedürftigen ankommt.


Teilweise ist der Verwaltungsaufwand wohl enorm. Auf www.spende.de
werden einem hilfreiche Regeln ganannt die unbeding bei Geldspenden beachtet werden sollten. Hier geht es zu den 7 Tipps. Sind vielleicht für euch auch interessant. Auf dieser Webseite wird auch eine Organisation vorgestellt in welcher man bspw. Bauern in Afrika Samen spenden kann. Für ihre Felder. Allerdings bin ich eigentlich eher der Ansicht das ich lieber regional spenden möchte

Naja, ziemlich sicher ist bei mir allerdings. dass ich nur an eine Organisation spenden werde wo Menschen geholfen wird. Ich glaube ich nehme etwas für Kinder


interessante ndr reportage spendenabzocker


Betteln, Spenden, Diebstahl?

Die Spendenmafia aus Osteuropa


Morgen :-)

Eine sehr bekannte Bank bietet sogenannte Sparlose an, ein Los kostet 5 Euro und ein Euro davon wird gespendet. Der Rest des Geldes wird am Jahresende aus gezahlt. Das gespendete Geld bekommen Vereine und Organisationen aus der Region, z. B. Sportvereine, Tierschutz, Jugendclubs, usw. . Man kann auch noch jeden Monat etwas gewinnen, z.B. ein , Geld und co. Im mom hab ich nur ein Los aus finanziellen gründen, aber wenn sich meine Finanzielle Lage endlich mal bessern sollte, werde ich mehr LOse vielleicht kaufen.

Meine MUtter und Großmutter hatten dieses früher auch gmacht, da hingen beim Kaufmann so Kästen mit Schlitzen und NUmmern oder Namen, da konnte man Geld rein stecken und am Ende des Jahres bekam man einen teil davon zurück.

Was ich auch noch gerne mache, wenn ich denn die Möglickeit dazu habe, ist eine sogenannte Straßenzeitung zu kaufen. In vielen meist großen Städten stehen Menschen, die von der Straße herunter kommen möchten, mit speziell für sie geschriebenen Zeitungen. In Hannover kaufen die Verkäufer die Zeitung für 80 cent beim Verlag und verkaufen sie für 1,60 €.

Was ich garnicht unterstütze sind diese Drückerkollonnen die von Tür zu Tür ziehen und einem angeblich Zeitungsabos verkaufen wollen, womit Soziale Projekte unterstützt werden sollen oder diese Organisationen die einem diese netten Briefe schicken mit den besonders leidvoll drein blickenden KIndern. Ich weiß das es diesen Kindernschlecht geht und andere wissen dieses auch ohne diese Fotos ! Ich finde es nicht sehr nett wenn einem diese Organisationen versuchen einschlechtes Gewissen zu machen.

Lg, Katjes; die auch gerne mal spotan umsonst ne Stunde ab und zu im Kiga arbeitet, ich tauch dann urplötzlich dort auf zur stressigsten Stunde, wenn die Kidies nach dem Mittagsschlaf aufstehen sollen und helfe beim wecken und anziehen, meine Kollegen lieben mich dafür *g

Bearbeitet von Katjes79 am 18.12.2011 10:18:12


ich unterstütze den Verein "Frauen helfen Frauen" durch meine Mitgliedschaft und einen von mir selbst festgelegten Jahresbeitrag

ausserdem arbeite ich ehrenamtlich für unsere Kirchengemeinde und hauptberuflich für eine Hilfsorganisation

das muss reichen :)


Zitat (Rumburak @ 15.12.2011 18:30:56)
Ich spende am Jahresende immer einen kleinen Obulus für die Christoffel-Blindenmission , da sie in Entwicklungsländern den Grauen Star operiert. Stelle es mir nämlich schrecklich vor nichts zu sehen.


Du weißt aber schon, @Rumburak, dass die Christoffel Blindenmission in Bensheim-Schönberg an der Bergstraße ein durchaus repräsentatives Anwesen unterhält und dafür einen eigenen Koch angestellt hat, der bei repräsentativen Anlässen auch aus dem Vollen schöpft?!

Da frage ich mich, was bzw. wieviel von einer Spende auch tatsächlich bei den Bedürftigen ankommt. Sicherlich ist es eine hehre Absicht, Blinde am Auge zu operieren, damit sie wieder sehen können. Hierzulande ist das mit hohen Selbstbeteiligungen der Kranken flankiert, selbst wenn sie eine Krankenversicherung haben.

Keiner kann etwas dafür, wenn das Augenlicht nachlässt oder gar versagt. Doch es gibt Möglichkeiten, das zu verhindern. In unseren reichen Industrieländern kann sich das nur der leisten, der entsprechend dazu zahlt. In den armen Ländern wird das für ein Trinkgeld erledigt. Irgendwie scheint da das Kranken-Versorgungs-Problem eine gewaltige Schieflage zu haben. Wieso kostet eine Augenoperation in sogenannten Entwicklungsländern nur einen Bruchteil von dem, was ein Europäer dafür zahlen muss?

Insofern spende ich nur Geld, wenn ich weiß, dass es auch komplett ohne Verwaltungsabzüge bei den Bedürftigen ankommt. Mir sind da auch die eigenen Landsmänner und Landsfrauen näher als das Ausland.

Grüßle,

Egeria

Ich spende generell nicht, da ich nicht weiß, wo das Geld landet.


Zitat (HaushaltsFee89 @ 28.12.2011 16:17:38)
Ich spende generell nicht, da ich nicht weiß, wo das Geld landet.

Ich auch nicht,ich sehe das genauso. :o :o

An CBM habe ich jahrelang gespendet und war auf Freizeiten von CBM, doch als ich sah wie locker da mit dem Geld umgegangen wird habe ich meine Spenden eingestellt.


Ich unterstütze hier ein örtliches Sozialwerk einer Kirche, die fahren auf eigene Kosten nach Moldawien und bringen den Leuten wichtige Hilfsgüter, Decken, Schultische, Rollstühle etc.

Ich habe immer nicht soviel lust bei großen organisationen zu spenden wie z.B. Unicef oder Kleidersammlung da oft irgendwelche leute auf der Straße bezahlt werden damit sie mögliche Spender ansprechen und dann geht die Kleiderspende oft eher als Recycling an VW und daraus werden dann irgendwie Kofferaumablagen gemacht oder so.

Oder oft werden auch die Kleider - oder Schuhspenden dann für ein unverschämtes Geld in Afrika oder in Osteuropa weiterverkauft....

das ist nicht der Sinn der Sache!


Spende?

Schön wäre es, aber wir haben leider 2 geldgierige Patenkinder. :heul: :heul:
Da bleibt nicht mehr viel übrig zum Spenden.
Da war jetzt 18 Jahre lang von Laptop über PC und Geld sehr viel (zu viel) Wünsche erfüllt hatten und niemals
wurde es uns gedankt:
haben wir jetzt mal damit aufgehört.
Was will man auch machen, wenn di E ltern der Patensöhne per email
Geldgeschenke einfordern.......................
PS: ist das normal eigentlich?

GRÜBELLLLLLLLLLLLLLLL :mellow:
Ansonsten wollen sie nichts mit uns zu tun haben: Grillen und silvester feiern, alles immer
ohne uns.
Jetzt fällt mir auf, dass ich mich aufrege, weil sie uns 18 Jahre lang nur weihnachtsbraten-mäßig ausgenommen haben. :labern: :labern:
Muß gleich mal gucken, ob hier ein thread zu Paten steht...................
Wie blöd waren wir nur.................... :wallbash:


Ines,
neee das ist nicht normal. Aber es gibt leider immer Leute die etwas fordern weil sie meinen ein Recht darauf zu haben.
Du hast ja zum Glück jetzt gemerkt das die Euch nur ausgenommen haben.
Ärgere dich nicht weiter darüber,sondern steck das Geld was du sonst für deine Patenkinder ausgegeben hast,in eine Spardose und fahr davon in Urlaub oder geh einfach schön mit deinem Mann essen. Davon habt ihr viel mehr.
Hier ist es eh so das die großen Geschenke der Paten mit der Konfirmation aufhören. Ich weiß allerdings nict wie das bei Euch ist.


Hallo,

Geld spenden kann fast jeder. Man soll das Mitglied bei einer Spendenorganisation sein und mit seinen Tätigkeiten den humanitären Aktionen beitragen. Dafür benötigt man entsprechende *** Link wurde entfernt ***Spendendosen, wo man Münzen sammeln kann. Hier kann man beispielsweise alle Produkte zum Geldsammeln finden:
*** Link wurde entfernt ***


LG
Marty


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Da Dich das anscheinend nicht juckt, wurde Deine IP gespeichert.

Hoffentlich bekommst jetzt die nächsten Tagen keine Rechnung wegen Werbung... :P


Blablabla, labens.

Ich bin frisch aus der Kirche ausgetreten und werde in den nächsten Tagen mir Organisationen raussuchen, denen ich das Geld spenden werde, welches ich eigentlich nach Rom hätte abdrücken müssen. Die Wikipedia Foundation wird auf jeden Fall dabei sein, und noch etwas soziales, aber da habe ich noch nicht das passende Projekt gefunden.


Ja, ich spende, aber nur für Tiere: Bin Mitglied beim WWF, beim ortsansässigem Tierheim und spende an Tasso (großartige Organisation, die hilft, vermisste Tiere zu finden).


Ich (bzw. wir) spende/n regelmäßig per Lastschrift an Greenpeace und NABU. Wenn am Ende des Jahres noch was übrig ist, überweise ich das manchmal an Unicef. Natürlich kommt das Geld nie 100%ig dort an, wo es letzendlich hinsoll, weil bei fast allen großen Einrichtungen auch ein Verwaltungsapparat dahinter steht, der bezahlt werden will, aber das nehme ich in Kauf, weil mir der Aufwand zu groß wäre, das Geld selbst auf die richtigen Wege zu bringen. Natürlich kann man vor Ort spenden, aber wenn man z.B. möchte, dass Umweltbelastungen durch Atomenergie gemessen und publik gemacht werden, wird es wirklich schwierig, die richtigen Personen auf eigene Faust ausfindig zu machen.


Ich hab seit Jahresanfang eine kolumbianische Patentochter über die Organisation PLAN INTERNATIONAL.
So helfe ich nicht nur mit meiner monatlichen Spende einem kleinen Dorf in Kolumbien sondern kann auch persönlichen Kontakt pflegen.
Ich kann diese Organisation nur empfehlen, googelt mal danach!


Da ich keine Kirchensteuer (auch keine Einkommensteuer, hihi) bezahle, aber einer ausländischen Kirchengemeinde angehöre, spende ich dieser regelmäßig. Ferner noch Greenpeace und der Deutschen Arthrosehilfe e.V.
Früher, also bis vor etwa 5 Jahren, bedachte ich mehrere Vereine, aber ich bündele das lieber auf die, die für mich wichtig sind.

Vielleicht, wenn ich mal groß im Lotto gewinne, fällt für die eine oder andere gemeinnützige Aktivität was ab, sonst nicht.
An Sammelaktionen habe ich mich noch nie beteiligt, werde das auch weiterhin nicht machen.

Vor -zig Jahren hatten wir mal ein indisches "Patenkind", mit dem auch korrespondiert wurde. Da wir aber zunehmend den Eindruck gewannen, dass die Antwortbriefe vorgegeben wurden (sie hatten irgendwie die Konsistenz von Formbriefen), haben wir das nicht fortgesetzt, als die eine Patenschaft zu Ende war.


Sicher spende ich an Bedürftige. Doch mit Ausnahme von Menschen gegen Minen - die Organisation räumt minenverseuchte, kriegsgebeutelte Landstriche, damit kein Kind mehr drauftreten kann und dabei ein Bein oder mehr verliert - tendiere ich zu Sachspenden.

Ein Mitglied der Kirchengemeinde sammelt beispielsweise Strickgarne, die sie an ihre ehrenamtlichen Strickdamen weiterreicht. Diese fertigen dann Sachen daraus, die auf regelmäßigen Basaren verkauft werden. Vom Erlös werden caritative Aktionen in der Gemeinde finanziert. Zwar habe ich mit der Kirche nicht mehr viel am Hut, doch caritative Hilfe unterstütze ich gerne.


ich habe 1x gespendet für die Deutsche Krebshilfe, anstatt Blumen für ein Grab
das wurde so gewünscht


Sicher, spende jährlich an das Rote Kreuz und an die Malteser. Und weil mir die Flutopfer so Leid taten, spendete ich einen zweistelligen Betrag an die Sparkasse in Deggendorf/N-Bay..


Für einen Straßenmusikanten habe ich immer was parat. Schwierig, ansonsten was zu spenden, auch wenn es um anerkannte Organisationen geht. Die Finanzierung an sich müsste man wissen. Ich schätze, das geht so manchem über den - transparenten - Horizont. Ich blicke da gar nicht durch. Meine Kleidung kann ich anscheinend auch nicht unbedarft in Sammelcontainer tun.

Ich spende für Nabu. Wir haben jetzt so viele Störche und Kröten hier, dass sich Leute schon beschweren über lautstarkes nächtliches Gequacke und Storchenkacke am Dach und Häuserverputzung. Wie man es macht, macht man es falsch hat man irgendwann das Gefühl...


In Stuttgart auf der Königstrasse sind jede Menge Bettler unterwegs. Frauen mit kleinen Kinder, verkrüppelte Männer, Menschen auf Rollstühlen.
Immer abends kommt dann die Rumänien--Maffia und kassiert deren Geld ab.

In Kathmandu findet man hauptächlich Inderinnen, welche betteln. Da geben die Touristen mehr Geld als in Mumbai.
Die Familien aus Bangla Desh schicken ihre Kinder dort auf die Strasse und gehen in alle Supermärkte und Restaurants, bis sie Geld bekommen. Sie betteln nach Babynahrung. Wenn man ihnen Geld oder die Babynahrung kauft, behalten sie das Geld oder sie tauschen hinterher die Babynahrung in Bares um. Davon kaufen sie sich Alkohol.

Ich habe selbst in Nepal erlebt, dass eine Frau ihrem Kind den Fuss zertrümmert hat, damit sie mehr Geld zum betteln bekommt.

Mehrere Millionen an Spendengelder für Kinder in Not, zur stationären Krebsbehandlung im Stuttgarter Olgäle wurden veruntreut. Das Geld war unwiderbringlich weg.

Die Spenden von Karl Heinz Böhm wurden im grössen Stil veruntreut. Einfach mal googlen.

Als mein Vater ins Pflegeheim kam, mussten wir jeden Monat zusötzlich 600 € beisteuern, da war niemand da, der gespendet hat. Das ging von unserem Erspartem.

Übrigens ja, ich spende auch: an meine Kinder, oder an meine Freunde in Nepal. Jedoch nicht mit Bargeld sondern mit Sachleistungen.

Labens


Oje, Labens, mit Deinen Fußzertrümmerungszenarien kannst Du aber ganz schön an die psychische Substanz von Leuten gehen, die hier bewusst lesen.

Versuche mal zu trennen, zwischen Leuten in Drittländern und eigenem Portemonaiegeheule.

Bearbeitet von Ghwenn am 22.07.2013 21:20:36


Zitat (Ghwenn @ 22.07.2013 21:13:06)
Oje, Labens, mit Deinen Fußzertrümmerungszenarien kannst Du aber ganz schön an die psychische Substanz von Leuten gehen, die hier bewusst lesen.

Versuche mal zu trennen, zwischen Leuten in Drittländern und eigenem Portemonaiegeheule.

Da muss man nicht in die Drittländer gehen um das mitzubekommen. Die rumänische Bettlermafia geht garantiert auch nicht zimperlich mit ihren "Angestellten" um und die Verkrüppelungen und andere Gebrechen sind garantiert auch nicht natürlichen Ursprungs...

Und das geschieht auch hier direkt vor unserer HAustür; wir gehen daran vorbei.


Zitat (dahlie @ 22.07.2013 22:33:45)
Und das geschieht auch hier direkt vor unserer HAustür; wir gehen daran vorbei.

Wenn wir nicht vorbeigingen, sondern auf die Mitleid heischende Masche mit Spenden reagierten - würde das nicht möglicherweise weitere Verstümmelungen nach sich ziehen? Einfach, weil es so gut klappt?

Gibt es so etwas wirklich hier noch? Ich meine, Menschen mit offenbaren Krankheiten und kleinen Kindern in Fußgängerzonen? Ich muss dann noch mal überlegen.
In unserer Stadt gibt es diese Szene nicht mehr.

Ich wollte Labens nicht unnötig angehen. Ich meinte halt nur, dass er seine persönliche Verpflichtung, jetzt geldmäßig für Familienangehörige herangezogen wird, mit Bittstellern auf Straßen in eine Denkungsschiene bringt.


Zitat (Ghwenn @ 22.07.2013 22:47:25)
Gibt es so etwas wirklich hier noch? Ich meine, Menschen mit offenbaren Krankheiten und kleinen Kindern in Fußgängerzonen? Ich muss dann noch mal überlegen.
In unserer Stadt gibt es diese Szene nicht mehr.


Es ist in der Tat sehr sehr viel weniger geworden. Allerdings scheint es wieder einen Aufwind zu geben. Zumindest hier in Berlin sieht man sie wieder öfter. Aber immer noch sehr viel seltener als vor zig Jahren.

Aber um auf die Frage zurückzukommen. Ich hab ne Fördermitgliedschaft beim Tierschutzverein Berlin/Tierheim Berlin, NABU und bei den Johannitern. Tier, Umwelt, Mensch, einmal die Palette abgedeckt ;)

Bei meiner alten Arbeitsstelle bin ich manchmal unter einer Eisenbahnbrücke durch, die genau zwischen zwei Einkaufscentren liegt, wenn ich zum Beispiel nach der Arbeit shoppen wollte. Dort hatte sich ein Obdachloser mit seinen Habseligkeiten niedergelassen. Als es jetzt im Winter so arschkalt war, hab ich ihm vom Bäcker nebenan nen heißen Tee gebracht. Ich glaub, er hat sich darüber mehr gefreut, als wenn ich ihm Geld gegeben hätte. Obwohl er erst abgelehnt hatte, weil er dachte, es sei Kaffee.


Bei mir darf Greenpeace regelmäßig abbuchen. Und seit ich vor ein paar Jahren das Buch "Abenteuer Menschlichkeit" von Rupert Neudeck gelesen habe, spende ich auch regelmäßig an die Grünhelme.

Ansonsten "bleibe ich vor Ort", die Mitgliedschaft in den jeweiligen Fördervereinen der Schulen meiner Kinder ist für mich Ehrensache. Dort spende ich außerdem Arbeitskraft durch ehrenamtliche Tätigkeiten, und die eine oder andere Sachspende fällt gelegentlich auch ab.

Zu klein gewordene Kinderklamotten bekommt eine Freundin für ihre Kinder, was sie nicht gebrauchen kann, gibt sie auch weiter. (Wir selbst bekommen auch gelegentlich Kinderklamotten von Freunden, das ist also eine Art Kreislauf.) Alles, was noch aus Babyzeiten übrig war, habe ich vor ein paar Jahren im Frauenhaus abgegeben, die haben sich riesig gefreut, weil die Frauen dort ja oft mit nichts weiter als dem, was sie grad am Leib haben, ankommen...

Wenn örtliche Ogranisationen wie z.B. Jugendfeuerwehr jährliche Sammelaktionen an der Haustür durchführen, unterstütze ich das auch immer gerne (Jugendfeuerwehr ist ja eine deutlich bessere Beschäftigung als Laternen auszutreten ;) ).

Schöne Projekte kann man auch auf betterplace.org finden.


Zitat (Jeannie @ 22.07.2013 22:40:11)
Wenn wir nicht vorbeigingen, sondern auf die Mitleid heischende Masche mit Spenden reagierten - würde das nicht möglicherweise weitere Verstümmelungen nach sich ziehen? Einfach, weil es so gut klappt?

Na ja, diese Gefahr sehe ich nicht unbedingt. Wenn man einem Bettler etwas in die Hand drückt, weiß man natürlich nie genau, was er (oder sie) damit macht. Landet es bei einem "Padrone"? Wird es in Drogen umgesetzt? Oder doch nur für ein Butterbrot oder eine trockene Übernachtung mit Dusche? Mir ist das im Zweifelsfall egal. Die Euros, die ich (vermeindlich) Obdachlosen in den Hut werfe, kann ich entbehren, sonst würde ich sie nicht "spenden". Wenn nur ein Teil davon als Butterbrot oder heiße Suppe endet, bin ich zufrieden. Und wenn sich einer davon einen Schnaps in die Birne haut, finde ich das eigentlich auch nicht dramatisch, wenn es ihm dann besser geht - wenn auch nur für ein Stündchen. Ich finde es jedenfalls nicht richtig, alle Bettler über einen Kamm zu scheren und immer anzunehmen, dass eine "stinkreiche, ausländische Organsitation mit deutschen Dienstwagen" dahintersteht. Und wer von uns kann wirklich beurteilen, ob deren Außendienstmitarbeiter nicht auch von dem Geld profitieren und damit Essen oder Unterkunft bezahlen?

Ist es nicht komisch, dass viele bereit sind, für eine Marke mehr als das doppelte des Durchschnittspreises zu zahlen, ohne auch nur im Geringsten zu recherchieren, wodurch das gerechtfertigt sein könnte oder ob der Hersteller Verbrechen an Menschen oder der Umwelt begeht? Und gleichzeitig keine zwei Euro für einen bettelnden Rumänen übrig hat, weil der diesen ungeheuren Betrag ja für Zwecke missbrauchen könnte, die nicht gefällig sind? Ich weiß, Äpfel und Birnen und so, aber letzendlich messen wir mit zweierlei Maß, wenn wir Geld ohne erkennbare Gegenleitung abgeben sollen.

Bearbeitet von donnawetta am 23.07.2013 13:51:29

Ich spende da, wo es nötig ist, und wo ich weiss, das meine Spende den richtigen t,ifft!

Bei mir ist es die Tafel, und das Tierheim. Ich spende kein Geld, sondern Lebensmittel. Und ausserdem freue ich mich über Obdachlose, die vor Supermärkten eine "Obdachlosen-Zeitung" verkaufen!!! Die Zeitung kostet 2 Euro. Und von jeder Zeitung, die sie verkaufen, bekommen sie 1 Euro!! Es sind Menschen, die nicht betteln. Ich gebe diesen Menschen jedesmal 10 Euro, ohne die Zeitung zu kaufen, weil ich weiss, das sie es dafür verwenden, um wieder ein normales Leben führen zu können!



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