Feuchte Außenwand: Feuchte Stellen im Sockel des Untergesch


Hallo miteinander,

ich habe zwei feuchte Stellen im Sockel der Außenwand meines Hauses (innen ist alles bestens!) von ca. 1m Länge :( . Besonders in der kühleren Jahreszeit machen sie mir zu schaffen, im Sommer dagegen "trocknen" sie ab (allerdings bleiben weiße Ränder zurück und etwas Putz bröselt ab!). Bisher habe ich das Problem durch Ausbessern der Stellen und Überstreichen (ca. alle 2 Jahre) gelöst.

Jetzt habe ich gehört, dass man die Feuchtigkeit auf elektrolytischem Weg entziehen kann.
Wer hat Erfahrungen mit dieser Methode?
Oder sollte man da besser eine Firma ranlassen, die darauf spezialisiert ist?

Gruß

VOLLEYBALLER


Hallo Volleyballer,

die weißen Ränder sind Salze, die aus dem Putz ausgewaschen werden.
Dadurch versandet dieser und wird dann bröselig.

Das Ausbessern des Putzes sollte mit einem Sanierputz erfolgen,
der Anstrich mit diffundierender Farbe, Beratung dazu im Fach-Baumarkt.

Die Frage nach einer Firma taucht dann auf, wenn die Schäden größer werden,
aber wenn die gleichen Flecken in gleicher Größe nur im Winter auftauchen,
muß undbedingt erst einmal die Ursache erforscht werden.
Von einer elektrolytische Behandlung, die viel Kosten verursacht, würde ich
noch absehen

Stutzig werde ich bei der Schadensbeschreibung:
ca. 1 m Länge, also nicht durchgehend; außerdem innen alles oK.
Eigenartig.
In welcher Höhe vom Erdreich geschieht das und wie groß werden die Flecken?


Hallo volleyballer,

Feuchtigkeit im Mauerwerk kannst Du auf verschiedene Weise "behandeln". Als effektive und ökonomische Variante habe ich die Cobra entdeckt, die braucht weder Strom, nimmt kaum Platz weg und teure Bauausführungen sind auch nicht nötig. Die Arbeitsweise basiert auf natürlicher Kapillarwirkung. Schau Dir die Seite an und informiere Dich einmal..., ich halte das für eine überlegenswerte Alternative.


Hallo lebenslust,

vielen Dank für deinen Tipp mit COBRA!!! :)

Ich werde es in jedem Fall ausprobieren.

Gruß VOLLEYBALLER


Habe mich inzwischen mit dem Thema Osmose-Trocknung beschäftigt.

Die Sache ist wahrscheinlich recht empfehlenswert, auf Dauer gesehen.
Allerdings spricht selbst der Hersteller von einer bemerkenswerten
Trockenzeit von ca. 2 - 3 Jahren.

So auf die Schnelle wird das wohl nichts sein.
Außerdem ist bei den Regenfällen, die in den letzten Monaten, ja
Jahren so auf uns zukommen, mit einer Dauerfeuchtigkeit zu rechnen.

Ein überdenkenswerter Vorschlag bei größeren Schadensfällen:

1. Die übliche Methode des Ausschachtens und Drainierens
2. Parallel dazu die Osmose, also "COBRA"

Eigenartigerweise will man sich dort allerdings auf keine Garantie einlassen.
Und ganz so billig ist die Angelegenheit auch nicht!

Die Frage an Volleyballer steht immer noch im Raum:

Wie groß ist denn die Schadensfläche?
Mich wundert, daß die Feuchtigkeit nur außen sein soll und innen alles ok.
Das ist für die übliche Mauerfeuchtigkeit ungewöhnlich.

Soweit meine unmaßgebliche Meinung dazu.


Hallo zwergin,

zur Größe der Schadensfläche:
2 Streifen von ca. 1 m Länge und 20 cm Breite
Die Innenfläche ist wirklich o. k.!

Ich denke ja immer noch, dass die Außendrainage ein Leck haben könnte...?

Vielen Dank aber für deine Hilfe!

VOLLEYBALLER


Wenn man die Ursache der Feuchtigkeit herausfindet, den Mangel beseitigt und parallel dazu eine Mauertrockenlegung/Sanierung in diesem Bereich durchführt, werden keine zusätzlichen Maßnahmen notwendig. Um das Abgraben wirst du also kaum herumkommen, wenn nicht, wie heißt es so schön, ein zusätzlicher "Pfusch am Bau" entstehen soll.


Also wenn sich ein weisser streifen bildet, so ist das wahrscheinlich Phosphat, der wirderum dadurch entsteht, das an diesen stellen entweder das Mauerwerk oder der aufgetragene Putz mit Kälte( sprich frost) in berührung beim anbringen oder kurz davor kam.
Das heißt auf jeden fall, das alles was da bröselt, mindestens. bis zum stein runtermuß, sogar mit der drahtbürtste entfernen, dann ein haftgrund( vorher gut abtrocknen lassen) auftragen, neu verputzen( isolier mittel mitb einbinden) und danach die sperrschichten wie gehabt aufbringen, Aber im <besten fall> um die rep kosten so klein als Möglich zu halten, frag einen Baugutachter, und die findest du bei der IHK. Dann gehst du den richtigen und günstigsten weg des erfolges.
Was ist wenn man probiert, und muß hinterher doch alles neu machen. Pfusch gibt es mehr als sachkundige lösungen von uns sogenannten fachleuten. gruß



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