Gehts auch ohne Schilderwald? Pilotprojekt-Stadt ohne Verkehrsschilder


Quelle meiner Angaben

Hallo, ich habe im www gelesen, dass die Gemeinde Bohmte ein Pilotprojekt startet.

Sie montiert alle Verkehrsschilder ab, nach einem Vorbild der Niederlande.

Was sagt ihr dazu?

Ich meine, viele unserer Verkehrsschilder sind unnötig aufgestellt, an manchen wirklich gefährlichen Stellen sind dafür zu wenig Hinweisschider. Doch ob diese Methode wirklich etwas bringt?!? Ich kann mir das nicht so recht vorstellen...

Wie findet ihr das Projekt, hat das Zukunft, oder ist das blos wieder unnötige Geldverschwendung (egal ob aus Landes-, Bundes-, oder EU-Kasse)?

Na Gut, wenn sich hier nix tut, dann könnt ihr den Thread auch wieder killen...


Hallo, :)

Nun kommt es auch noch darauf an, welche Abschnitte ohne Verkehrsschilder in Zukunft sein sollen. Die Verkehrsdichte spielt hierbei eine erhebliche Rolle.

Kinder wären evtl. gefährdet!

Die Kosten sind auch sehr hoch.

Wenn ich den Kreisverkehr z.B. so beobachte, bekomme ich oft echt eine Krise.
Es wird bein Reinfahren in den Kreisverkehr geblinkt und beim Rausfahren nicht. Somit geht es auch dort nicht zügig. Hier klappt es schon nicht reibungslos. Wie soll es denn total ohne Verkehrsschilder klappen?

Das ist meine Meinung dazu.

Bearbeitet von kati am 21.05.2008 21:57:21


Zitat (kati @ 21.05.2008 - 21:42:25)
Wenn ich den Kreisverkehr z.B. so beobachte, bekomme ich oft echt eine Krise.
Es wird bein Reinfahren in den Kreisverkehr geblinkt und beim Rausfahren nicht. Somit geht es auch dort nicht zügig. Hier klappt es schon nicht reibungslos. Wie soll es denn total ohne Verkehrsschilder klappen?

Kreisverkehr - noch schlimmer einige halten an und warten bis weit und breit kein Auto mehr zu sehen ist.

Schilder müssen sein - aber - weniger ist mehr.

Wie, einfacher Kreisverkehr is euch zu heavy... dann fahrt blos nicht nach England...

Warum? - Darum:



Wenn man keine Ahnung hat, wer hier wann fahren darf:

(Achtung, in England linksverkehr!)

Bilder Quellen


Hallo Schwaller,

..es ist alles gewöhnungsbedürftig, das ist richtig. Wenn man aber öfters dort gefahren ist, wird man sich ganz schnell den Gegebenheiten mit dem Linksfahren anpassen können.

In den USA habe ich mich auch mal gewundert. Ich wollte auf einen Parkplatz fahren und musste vom Highway links die Ausfahrt nehmen, um dorthin zu kommen. Den Parkplatz hatten sie direkt auf die breite Grünfläche gebaut.

Bearbeitet von kati am 22.05.2008 09:25:31


Zitat (kati @ 22.05.2008 - 09:20:29)
...es ist alles gewöhnungsbedürftig, das ist richtig. Wenn man aber öfters dort gefahren ist, wird man sich ganz schnell den Gegebenheiten mit dem Linksfahren anpassen können.

In den USA habe ich mich auch mal gewundert. Ich wollte auf einen Parkplatz fahren und musste vom Highway links die Ausfahrt nehmen, um dorthin zu kommen. Den Parkplatz hatten sie direkt auf die breite Grünfläche gebaut.

Ich meinte eher die Struktur des Kreisverkehrs, als das mit dem Linksfahren. (Obwohl das gefährlich ist, ich hab das mal getestet zwischen Tübingen und Stuttgart... Lebensgefährlich!!! :D )

Die Amis haben echt ein komisches Verkehrssystem, aber ich fands einfacher dort zu fahren, als bei uns. Die Ampeln hängen auf der anderen Straßenseite, es dürfen alle Fahrzeuge gleichschnell fahren und beim Abbiegen muß man a bissle mehr aufpassen als bei uns, abter trotzdem TOP!

Hallo ...

zum Thema: Das Aufstellen und Anbringen von Verkehrsschildern reglementiert nicht nur den Verkehr einfach so. Dahinter steckt (einfach ausgedrückt) die Absicherung der jeweiligen Gemeinde/ Kommune...

Mit dem Moment, wo ein solches Schild amtlich angebracht worden ist, wird der Verkehrsteilnehmer (ALLE!!!, ob Fußgänger, Radfahrer oder oder oder) zum "Teilnehmer eines Verwaltungsaktes".

Das will heißen, wenn etwas geschehen sollte, was diesem durch das Verkehrszeichen reglementierten Verhaltensmuster wiederspricht, kann die Schuldfrage auf den "Bürger" "abgewälzt" werden...

Deshalb ist es ja auch so wichtig, das man bei einem Verkehrsunfall auch immer die entsprechende Beschilderung "dokumentiert"; alleine ein Ast vor einem Verkehrszeichen kann den von der Gemeinde gewünschten Verwaltungsakt zunichte machen und vor Gericht dann ungemein helfend sein... ... ... :pfeifen:


UND JETZT DER BÖSE TEIL:

Wir könnten ALLE ohne diese Beschilderung leben und fahren und uns bewegen, WENN jedem Bürger die "einfachsten Regeln" bekannt wären...
Da aber der Staat den Bürger schützen muß, es bekannt ist, """wie einfältig""" manche sind, das System sich immer am "schwächsten Glied der Kette" orientiert, werden also Schilder aufgestellt... ... ...

Grisu... ... ...


Ich hab von diesem Pilotprojekt auch gehört...!

Natürlich werden sich erst mal alle anstrengen, dass nichts passiert (man will ja zeigen, dass es ohne Schilder auch geht...).

Aber was ist los, wenn der erste (hoffentlich kleinere!) Verkehrsunfall anfällt???

Da will doch wieder nur jeder im Recht sein, oder?

Und dann werden die Schilder wieder angebracht, wir werden´s wohl erleben (auch wenn es schöner ohne wäre)!



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