Grußformel: wie in Briefen ?


Ich bekomme manchmal unangenehme Post.
Da heißt es - wir fordern Sie auf- oder -Sie werden gebeten - usw.
Wie soll man sich da verabschieden?
Die allgemeine Formel heißt:
Mit freundlichen Grüßen
Ich könnte demjenigen am liebsten in die Fresse hauen.
Was kann man denn da schreiben?

Bearbeitet von winzigklein am 16.12.2005 10:22:23


Wie wäre es mit "Hochachtungsvoll"? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist das immer noch zu nett. *g* Aber es klingt immerhin reservierter, als zu "grüßen". :)


"Hochachtungsvoll" ist total out.


Eben drum. :D


Einfach ohne Gruß, nur deinen Namen drunter und fertig.


Zitat (winzigklein @ 16.12.2005 - 10:21:49)
Wie soll man sich da verabschieden?
Die allgemeine Formel heißt:
Mit freundlichen Grüßen
Ich könnte demjenigen am liebsten in die Fresse hauen.
Was kann man denn da schreiben?

Wie wärs mit

Sie können mich auch


:pfeifen: :pfeifen:

Benutze auch immer hochachtungsvoll, je verachtenswerter ich die Person finde.
Weil eben, es ist sowas von out. Und das mit der Reserviertheit stimmt auch.

Mit lieben Grüssen Tweetie ;)


Zitat (winzigklein @ 16.12.2005 - 10:21:49)
Die allgemeine Formel heißt:
Mit freundlichen Grüßen
Ich könnte demjenigen am liebsten in die Fresse hauen.
Was kann man denn da schreiben?

Ein kleiner Schritt wäre vielleicht, deine freundlichen Grüße nicht zu großzügig zu verschicken? :unsure:

Einer reicht doch. :P

Mit freundlichem Gruß.....

Du könntest natürlich die Freundlichkeit noch radikaler reduzieren auf ein kleines "f": MfG.....

Wobei das "f" für dich auch "fressehauend" bedeuten kann. :P

An dich einen lieben Gruß
chris

Überaus freundlichst grüßt


denke die ironie erkennt jeder, aber dir kann gleichzeitig keiner ankreiden, du seist unhöflich gewesen,... ;)

Zitat (chilli-lilli @ 16.12.2005 - 13:17:07)
Überaus freundlichst grüßt


denke die ironie erkennt jeder, aber dir kann gleichzeitig keiner ankreiden, du seist unhöflich gewesen,... ;)

Wunderbar!!!!! Und denke l... m... a. A.... !!!!

Oben eine Betreffzeile, dann dein davon abgesetzter Textblock und unten abgesetzt Unterschrift mit darunter gedrucktem Namen, wenn Schriftform erforderlich ist, oder ein waagrechter Strich über das linke Viertel der Blattbreite und darunter Name mit Adresse in der Gliederung wie auf einem Briefumschlag, sofern Textform ausreicht.

Keine Anrede- oder Grußzeile, im Rechtsverkehr sind solche Floskeln eh nur Balast.
Die obenstehende Betreffzeile ist Freundlichkeit genug, der Empfänger braucht dann nicht den Text anzulesen, um eine erste Orientierung über den Inhalt des Briefes zu erhalten.


Zitat (chris @ 16.12.2005 - 13:12:14)
Zitat (winzigklein @ 16.12.2005 - 10:21:49)
Die allgemeine Formel heißt:
Mit freundlichen Grüßen
Ich könnte demjenigen am liebsten in die Fresse hauen.
Was kann man denn da schreiben?

Ein kleiner Schritt wäre vielleicht, deine freundlichen Grüße nicht zu großzügig zu verschicken? :unsure:

Einer reicht doch. :P

Mit freundlichem Gruß.....

Du könntest natürlich die Freundlichkeit noch radikaler reduzieren auf ein kleines "f": MfG.....

Wobei das "f" für dich auch "fressehauend" bedeuten kann. :P

An dich einen lieben Gruß
chris

Danke Chris, das hört sich gut an
und man kann es so deuten

Oder du schreibst

Hochverachtungsvoll

drunter.


Hallo!

Ich schrieb schon mal:

Mit unfreundlichen Grüßen

Habe mich dann gleich besser gefühlt ^_^

Schönes Wochenende an alle!

LG


Das mit der Ironie hat mir sehr gut gefallen.
Ich habe mal "mit fröhlichen Grüßen" geschrieben als ich jemanden daran gehindert habe, mich zu prellen.
Immer schön höflich, aber den ausgestreckten Mittelfinger unübersehbar deutlich.

Klappt auch in allzu hitzigen Threads gut, wenn man grade blöd angemacht wurde, als Antwort zu schreiben "liebster ... " ... "ich wünsche Dir einen wunderschönen, streßfreien Tag" oder was halt grade paßt. Da gibts so schöne Möglichkeiten freundlich drüberzustehen und vielleicht auch das hitzige Gegenüber zu einem zarten Lächeln zu verleiten.

Grüße
Gutemine


Super! Gutemine. Und auch Chris`s Version ist nicht ohne.
Liebe Grüsse Tweetie


Hi,
angesagt ist glaub ich "mit freundlicher Empfehlung".
Klingt halt nicht so aufdringlich.

mfG xylokopos


Zitat
Ich bekomme manchmal unangenehme Post.
Da heißt es - wir fordern Sie auf- oder -Sie werden gebeten - usw.
Wie soll man sich da verabschieden?
Die allgemeine Formel heißt:
Mit freundlichen Grüßen
Ich könnte demjenigen am liebsten in die Fresse hauen.
Was kann man denn da schreiben?


Die Grußformel bei einem unangenehmen bzw. konfliktgeladenen Schriftwechsel als Ausdruck der eigenen Frustration zu modifizieren, wird vom Gegenüber nur als Schwäche ausgelegt und als deutlicher Hinweis dafür genommen, daß man sich anders nicht zu helfen weiß.

Wesentlich effektiver ist es in einem solchen Fall, wenn man den Text als solchen mit eloquenten, scharfen und ungewöhnlichen Formulierungen verfasst. Zu beachten gilt es jedoch, niemals unhöflich oder gar beleidigend zu werden, denn dies würde dem Gegenüber nur zum Anlaß dienen, das Schreiben und die darin enthaltene Argumentation als Ganzes abzulehnen.

Mit einem Schriftsatz gilt es Folgendes zu erreichen:

1.) Informationen übermitteln

2.) Den eigenen Standpunkt festlegen

3.) Den Gegenüber auf die eigene Augenhöhe bringen

4.) Im Kopf des Adressaten ein Bild der infragestehenden Situation AUS DER EIGENEN PERSPEKTIVE entstehen lassen

5.) Eine Schlußfolgerung zu eigenem Gunsten aus dem Vorangegangenen ziehen

6.) Eine deutliche Warnung auszusprechen

Natürlich sind die Formulierungen im Einzelnen stark vom eigentlichen Sachverhalt abhängig, aber ein Beispiel soll als Veranschaulichung dienen:

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Betreff: Ihr Schreiben vom xxx

Sehr geehrter Herr xxx,

mit Erstaunen und großer Verwunderung habe ich Ihr o.g. Schreiben zu Kenntnis genommen, in dem Sie mir mitteilen, daß xxx.

Ihre Position in dem in Frage stehenden Sachverhalt kann ich jedoch keinesfalls nachvollziehen. Es ist mir ist völlig unverständlich, wie Sie zu Ihren Schlußfolgerungen gelangt sind. Nach Rücksprache mit meinem Rechtsvertreter muß ich Ihre Ansprüche in Gänze zurückweisen.

Tatsache ist vielmehr, daß xxx.

Ich kann mir Ihre Mitteilung nur so erklären, daß Sie entweder falsche Informationen zugrunde legen, oder einfach nur einem Irrtum unterliegen.

Ich möchte Sie bitten, den Sachverhalt im Lichte meiner Ausführungen neu zu bewerten. Wie Sie sich sicher vorstellen können, verdienen wesentlich wichtigere Themenbereiche meine volle Aufmerksamkeit, wobei es um so ärgerlicher ist, mich auch noch mit unberechtigten Forderungen wie den Ihren befassen zu müssen.

Ich darf Sie ebenfalls darum bitten, in Zukunft bei der Einschätzung etwaiger Ansprüchen an Ihre Kunden größere Sorgfalt walten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

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Wer ein solches Antwortschreiben erhält, ist gewarnt, daß er sich womöglich mit dem Falschen angelegt hat, und läßt lieber die Finger davon.

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