Sally verprügelt Nachbarskatze: zahlt die Haftpflichtversicherung?


Hallo Ihr,
ich habe vorhin von einer Nachbarin gehört das Sally wieder mal über der(ziemlich alten) Nachbarskatze saß,sie anknurrte und die Pfote zum zuschlagen hob.
Leider mußten die Besitzer von der alten Katze schon etliche Male mit ihr zum Tierarzt weil die Verletzungen wohl ziemlich erheblich waren.
Sally tut hier Zuhause so,als könnte sie kein Wässerchen trüben aber ich weiß(habe ich selbst schon gesehen) das sie draussen ein ziemlicher Raufbold ist.
Die Nachbarschaft hier ist sehr gut und auch die Besitzer der alten Katze sind ganz liebe Menschen.
Ich will es mir mit ihnen nicht vermiesen,weiß aber nict was ich tun soll.
Sally einsperren geht gar nicht und logischerweise kann ich sie auch nicht erziehen....sie würde es immer wieder machen.
Jetzt wollte ich den Leuten zumindest einen Blumenstrauß bringen und für die Katze ein paar Leckerlis.
Ich finde es nur blöd das die Leute jetzt auf den Tierarztkosten sitzen....
Zahlt sowas vielleicht die Haftpflichtversicherung? Ich weiß das Katzn eigentlich mit in der Versicherung sind...aber bei "mutwilligen" Verletzungen?
Oder soll ich in den Blumenstrauß eine Karte mit 50 Euro(deckt die Tierarztkosten sicher nichtmal zur Hälfte ab) stecken?
Was würdet ihr machen?
P.S. Versicherung mußte ich letztens wegen einem runtergefallen Handy schon in Anspruch nehmen....das sieht dann immer blöd aus wenn man 2 mal hintereinander hingeht, auch wenn man jahrelang nichts hatte.


Bei dem "Knurren" vermute ich mal, Sally ist ein Hund? Dann müsstest Du eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung haben - Katzen müssten in der normalen Familienhaftpflicht drin sein.
Bei Katzen wäre es ein "normaler" Revierkampf; da kannst Du sie wirklich schlecht einfach zur Wohnungskatze machen. Trotzdem solltest Du es Deiner Versicherung melden oder anständigerweise einen Teil der TA-Kosten übernehmen.
Bei einem Hund "geht es gar nicht", ihn / sie einfach frei rumlaufen und andere Tiere (vielleicht auch mal Menschen) verletzen zu lassen.


Hallo Chris,
Sally ist eine sehr kleine,zierliche Katze.Bei uns ist sie das liebste Tier der Welt...nur draussen wird sie zur Kampfkatze.
Ich weiß auch nicht was die beiden Katzen haben. Sie haben hier Platz ohne Ende aber laufen sich imnmer über den Weg.
Sally kommt nur manchmal mit kleineren Verletzungen hier an die aber meistens gar nicht behandelt werden müssen.
Da Sally nur im Kopfbereich Verletzungen hat,scheint sie immer der Sieger zu sein.


@ Chris da steht doch dass Sally eine Katze ist...

Also Unicorn ich würde auf jeden Fall mal bei der Versicherung anrufen und den Fall schildern, allerdings nicht mit "mutwillig" weil das für eine Katze ja wohl nicht einfach so zu sagen ist... sie hat die andere Katze verletzt, punkt aus ende, mehr braucht man gar nicht sagen denke ich.

Aber selbst wenn die Haftpflicht nicht zahlt würde ich an deiner Stelle die kompletten Arztkosten übernehmen... zumindest wenn du sicher weißt dass alle Kosten auch wirklich durch eine Katze entstanden sind.


OK - bei Katzen kannst Du wohl nicht viel machen; fragen würde ich die Versicherung, aber viel Hoffnung habe ich nicht, daß die zahlen. Freiwillig würde ich einen Teil der Kosten übernehmen, der guten Nachbarschaft zuliebe.
Ein wenig ist die andere Katze ja auch mit schuld: eigentlich müssten die ihre Rangordnung schnell miteinander ausgemacht oder ihr Revier abgegrenzt haben; wahrscheinlich müsste die andere Katze durch ihr Alter im Rang runterrutschen - will aber nicht... Kann der Tierarzt nicht einen Rat geben zu den Kämpfen?


Unicorn: ich würde gar nix machen.
Wir reden hier über Katzen, die Frühlingsgefühle haben und sich nun mal z. Z. Revierrangeln.

Wenn ich bedenke, wieviele Kater zur Zeit in unserem Garten ein und aus gehen, nur um diese Unschuld an Kätzchen zu bezanken oder zu begatten, da hätte ich den ganzen Tag nix anderes zu tun, außer mit der VS zu reden.

Was willst du gegen eine Katzennatur machen? Glaubst du wirklich, die VS kommt für ein paar Schrammen an Nachbars Katze Fell auf? Das ist doch nicht dein Ernst?

Wenn deine Mietz ne Vase vom Nachbarn aus der Ming-Dynastie zerscheppert, dann würde ich die VS informieren. Aber doch nicht um belanglose Revierkämpfe.

Und Tierarztkosten würde ich bei Rangeleien auch nicht übernehmen. Ich würde sie noch nicht mal mehr dem anderen Tierhalter gegenüber erwähnen.
Wer sich ein freilaufendes Tier hält, der muss auch mit Blessuren rechnen.


:angry: Momentan ,wie Eifelgold es gut beschrieben hat ,ist die Konkurrenz groß , Kater streunen überall -

und suchen Ihre neue Liebe . Das ist überall das gleiche . Nur wenn ich manchmal sehe ,daß manche

Kater nicht kastriert sind ,stehen mir die Haare zu Berge . Warum ist das so ? und da hätten wir noch

ein neues Thema .LG

Bearbeitet von Annemaus am 27.02.2012 21:37:50


Hallo Unicorn68.
Eifelgold hat ja so Recht.
Die alte Katze, die ich ab und zu betreue, geht manchmal noch in den Garten.
Oft begleitet sie die Besitzerin oder mich. Sicher ist sicher denkt sie wohl.
Z.Zt. streunen keine fremden Katzen durch den Garten.
Nur auf dem Nachbargrundstück hat ein Edelkater, im letzten Jahr, fürchterlich von einer dreifüßigen Katze Prügel bekommen.
Die Besitzerin war sauer und hat die Tierklinik zweimal bezahlt, obwohl die fremde Katze Gast in ihrem Garten war.
So sind halt die Katzen.
:trösten:


Der Beitrag enthält Schreibfehler, aber ist nicht mehr korrigierbar.

Bearbeitet von alter-techniker am 27.02.2012 22:50:16


Zitat (alter-techniker @ 27.02.2012 22:48:06)
Der Beitrag enthält Schreibfehler, aber ist nicht mehr korrigierbar.

Hmm - ich hätte nur ein paar Kommas anders gesetzt, aber nach der Reform bin ich mir da auch nicht mehr sicher :pfeifen:
Meine Katze hat ihr Revier auch immer gut verteidigt. Lustig, wenn sie die "Feindkatze" erst verscheucht und dann an der Mauer zum Nachbargarten ihre Duftmarke setzt: Hinterbeine so weit wie möglich gestreckt, damit der Fleck so aussieht, als sei er von einer viel größeren Katze. Wenn sie dann immer noch ärgerlich wieder reinkommt, hat ihr Schwanz ungefähr die Dicke einer Klobürste...
Inzwischen ist sie nicht mehr so fit, da helfe ich manchmal mit Brüllen und Drohgebärden aus: wahrscheinlich bin ich in den Augen der Nachbarkatze so eine Art wildes Tier, was unseren Garten nicht mehr so attraktiv macht.

So,ich hatte mich gestern mit einer Topfblume,kleinem Pralinenkasten, Sheba und einem Umschlag mit 50 Euro bewaffnet, auf den Weg zu den Nachbarn gemacht.
Die Nachbarn waren total lieb und sagten: Tja,so sind sie eben,die Katzen....da müssen die eben mit durch.
Wollten aber bis auf die Blume nichts annehmen.
Sie meinten auch das die Katzen das unter sich ausmachen müssen und Sierra schon seit langem Nachts immer im Haus ist.
Außerdem waren die Tierarztkosten wegen der Prügelei gar nicht sooo hoch gewesen....das einzige weswegen Sierra letzte Woche 3 Tage in der Tierklinik bleiben mußte war, weil ihr ein Mensch etwas angetan hatte.
Sie muß entweder einen Tritt gegen den Kopf bekommen haben oder jemand hat mit einer Schippe auf sie eingeschlagen.
Sally war gestern übrigens mitgekommen und hat sich unsere Unterhaltung von der Strasse aus angehört...da sagte der Besitzer von Sierra: Nein,DIE Katze war das gar nicht....sie haben doch noch so einen dickeren,grauen Kater....DER war das.
Auf jeden Fall sagte er das wir ja erwachsene Menschen sind,und falls mal was sein sollte,können wir ja darüber reden. Wir müssen nur jetzt alle aufpassen wer hier wieder unterwegs ist und den Katzen etwas antut.
Jetzt hat sich alles geklärt,auch ohne Versicherung....und ich werde die Beiden zu Lisas Konfirmation einladen....aber OHNE Katze :).


Zitat (Unicorn68 @ 28.02.2012 07:34:10)

Sie muß entweder einen Tritt gegen den Kopf bekommen haben oder jemand hat mit einer Schippe auf sie eingeschlagen.

Wie grausam...

Bearbeitet von Letrina am 28.02.2012 07:56:48

Menschen gibt es :(
Aber schön, daß es sich für Dich so geklärt hat :blumen:



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