Elektrofahrrad: Erfahrung mit E-Bikes


Hallo,

wer von euch hat schon Erfahrungen mit einem Elektrofahrrad gemacht? Sind die wirklich so leistungsfähig wie das immer beschrieben wird? :rolleyes:


Hab neulich in irgend ner "Wissenssendung" (Galileo oder etwas in der Art) nen Wettkampf zwischen einem Moderator und einem Radrennprofi gesehen. Es waren zwei Durchgänge, und im ersten hat der Radprofi (Mit einer Art Mountainbike) ganz schön verloren. Als der dann aber im zweiten Durchgang auf sein Straßenprofi-Super-Duper-Rad (wohl zum Preis eines Mittelklassewagens) umgestiegen ist hat er doch noch gewonnen.
Wobei es bei Elektrofahrrädern auch große Unterschiede geben soll was die Leistung angeht. In og Test wurde ein extrem starkes und Schnelles E-Bike verwendet. (wahrscheinlich ebenfalls so "günstig" wie das Profirad)

Bearbeitet von Wyvern am 08.05.2012 12:29:26


Ich würde mir kein E-Bike kaufen, da dann für mich der Sinn des Radfahrens verloren ginge. Wenn ich radfahre, will ich mich bewegen und mich auspowern. Für ältere Menschen oder für Leute, die aus welchen Gründen auch immer gesundheitlich beeinträchtigt sind, mag es aber eine gute Alternative sein.
Für ein gutes, leistungsfähiges E-Bike solltest Du schon 1500 bis 2000 Euro investieren, die Billigmodelle taugen in der Regel nichts.


Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrräder und demnach sind auch Vorschriften zu beachten,
siehe hier


Hi,
auch mit einem Elektrofahrrad kann man sich auspowern. Das ist garnicht so "omamäßig" wie sich das anhört. Geh mal auf die Seite von ebike-int.com da bekommst du alle Informationen die du brauchst. Den Rädern sieht man auch garnicht an, dass sie Elektrofahrräder sind. :blumen:


Ich habe mehrere Fahrräder und unter anderem auch ein Pedelec.Dieses ist nun ca. 2 Jahre alt und mittlerweile gibt es deutlich bessere Fahrräder.Ist so ähnlich wie mit dem Technikkram;diese werden immer weiter entwickelt.Ich habe es beim Fachhändler gekauft und somit auch ordentliche Euros hingeblättert.Ich nutze es selten!!Warum??Es reicht maximal für 30 km Reichweite aus und es ist schwer.Und diese 30 km fahre ich entweder im Spargang oder teilweise ausgeschaltet.Wenn es besser wäre,ist es durchaus eine gute Sache.Besonders bei bergigen Gegenden und bei starkem Gegenwind.Als Oma oder Opa-Fahrrad würde ich es nicht bezeichnen.Ich verkaufte nämlich damals mein Auto und wollte dieses Rad als Alternative nutzen.Diese gelegentlichen Fahrten nutze ich bei Eiligkeit oder halt bei starkem Gegenwind.Ich müsste mir einen neuen Akku kaufen,doch diese sind unglaublich teuer..Zum Einkaufen nutze ich daher mein Lastenfahrrad und dieses läasst sich auch viel leichter fahren.


Ich muss sagen ich findet e-bikes eine sehr gute sache. Gerade für leute die nichtmehr so weiter Strecken mit dem Rad zurücklegen können ist es eine Möglickeit ohne Auto schnell wohin zu kommen. Ich finde es auch eine gute Alternative zu Rollern. Sie sind umweltfreundlich, schnell und man macht noch ein bisschen Sport.
Gruß Lukas


Meine Schwiegereltern haben sich im Frühjahr 2011 das E-Bike von Aldi gekauft. Der Elektromotor unterstützt den Fahrer, aber ohne treten kann man auch mit diesem Teil nur bergab fahren. Die Beiden sind sehr zufrieden mit diesen Rädern. Der Service muss laut Schwiegervater auch gut sein.
Jedes Mal wenn ich meine Tochter per Rad vom Reitstall abhole und den Berg hochkeuche (oder keuchend schiebe) beneide ich meine Schwiegereltern.


Ja genau für Leute die normal nicht radfahren ist es ideal. Zu den Geräten selbst kann ich leider nichts sagen aber ich will mal in absehberer Zeit eines testen um mir auch vom fahren einen Eindruck zu machen. Dann würde ich auch über einen Kauf nachdenke, allerdings etwas sportliches.
Gruß Lukas


Meine Freundin, die im Bergischen Land wohnt, das seinem Namen steigungstechnisch alle Ehre machen kann, hat ein Elektrorädchen und ist sehr zufrieden. Sie ist ein ziemlich sportlicher Typ, hat aber schonmal Knieprobleme und keine Lust, den Radius der Radtouren wegen der Berge einschränken zu müssen. Sie hat noch nie gesagt, dass ihr der Saft ausgegangen wäre, und von meinen Spaziergangserfahrungen mit ihr kann ich nur sagen, dass sie echt keine halben Sachen / Touren macht.

Was den Sinn oder Unsinn der Elektrofahrräder angeht, denke ich, dass es ganz darauf ankommt, wofür man den Motor braucht. Wer Sport treiben will, braucht ihn sicher nicht. Und wer auf dem platten Land einmal zur Post und zurück damit fahren will, braucht ihn auch nicht. Für Leute mit einer schwachen Kondition oder körperlichen Beeinträchtigung, die trotzdem weiter als zur Post (und wieder zurück) kommen wollen, ist es sicher super. Und für Alm-Öhis, die keine Rekorde brechen, sondern ein bisschen auf dem Rädchen herumkommen wollen.

Bearbeitet von donnawetta am 20.08.2012 11:01:54


Ich fahr schon 3 Jahre mit E-Bike. Ich habe insgesamt 2 Räder. Vor dieser Zeit habe ich meinem Sohn mein Auto gegeben.
Ich brauche kein Auto. Und falls doch einmal zahle ich für Taxi 5-10 Euros, das ist billiger als tanken.

Insgesamt besteht mein Fuhrpark aus:
1 Rennrad Lake
1 Mountainbike
1 Trekkingrad Centurion
2 E-Bikes

Grundsätzlich machen die Hersteller von E-Bikes unterschiedliche Angaben zu Fahrleistung. Diese ist von Gewicht und Tretleistung abhängig.

Mein Bike ist vom grössten Hersteller aus Deutschland. Das hat der Vorteil, dass die Akkus billig zu bekommen sind. Ich zahl für einen 100 bis 200 €. Bergige Strecken fahre ich erst mit der S-Bahn. Abwärts und in der Ebene gehts mit dem E-Bike.

Das Bike kostete 600 Euros neu, mit 2 Jahren Garantie, Das Gebrauchte kostee mit einer 2. Batterie 290 €. Bei Reparaturen rufe ich eine Nummer an, und der Monteur kommt innerhalb 2 Woche und repariert vor dem Haus. Ausserhalb der Garantie wird die Reparatur billiger als im Fahrradgeschäft vor Ort.

Für den Einkauf habe ich einen stabilen Anhänger gekauft. Mit diesem zieht das E-Bike locker 2-3 Kisten Getränke.
Will ich mich sportlich betätigen, schalte ich nur eine Tretunterstützung an oder ganz aus.
Je nach Belastung hält ein Akku zwischen 20 - 60 KM. Als Reserve habe ich immer 2 Esatzakkus dabei.

Akkus von Herstellern die nur wenige teure Bikes verkaufen sind sündhaft teuer. Wer einen Mercedes fahren will, soll auch ruhig tiefer in die Tasche greifen. Diese Akkus kosten nämlich locker 600 €. Darüber kann ich nur lachen. Zum Ziel kommt man auch mit billigen E-Bikes
Als Reserve hab ich insgesamt 5 Akkus.

Zum fahren kann ich wählen zwischen permanenter Unterstützung beim treten. Oder ich betätige die Pedale ohne Muskelkraft ganz leicht, und das Rad fährt 27 Km von alleine. In Zügen und S-Bahnen wird das Rad umsonst transportiert.

Mir sind auch die Tankstellenpreise völlig egal.

Übrigens, mein E-Bike ist bei einem Test der Stiftung Warentest Testsieger gewesen. Der reguläre Verkaufspreis ist 999 € gewesen.

Wenn man etwas clever ist, und die Sonderangebote lesen kann, kostet das Rad 599 €.

Labens
Übrigens 2 mal tanken kosten 200 €
entspricht dem Kauf eines Fahrradakkus.


Edit:
noch ein Hinweis zu E-Bikes aus dem Supermarkt:
Ruhrwerk hat mit Mangelhaft abgeschlossen.
Ausserdem PEGASUS wobei dessen Rahmen gebrochen ist.
Ausgerechnet Pegasus ist mangelhaft und wird ausschliesslich in den Fahrrad-Fachgeschäften verkauft.


Zitat (labens @ 20.08.2012 18:14:01)
In Zügen und S-Bahnen wird das Rad umsonst transportiert.

Da wäre ich mir nicht so sicher:

Pedelecs im ÖPNV

Ich habe endlich meinen inneren Schweinehund überwunden und mir nach Knieproblemen und reiflicher Überlegung vor kurzer Zeit solch ein E-Bike zugelegt. So machen Radtouren wieder sehr viel Spass. Eine Akkuladung reicht für mindestens 80 km. Ich schaffe problemlos auch größere Steigungen, da die Motorunterstützung in 3 Stufen zugeschaltet werden kann. - Das Rad ist von einem bekannten deutschen Hersteller und wurde im örtlichen Fachhandel gekauft. Die Beratung war sehr gut, da man hier die E-Bikes mit den verschiedenen Antriebsarten auch vor Ort probefahren und testen konnte. - Ich entschied dann für "Mittelmotor". - Im Supermarkt würde ich keinesfalls kaufen! - Beim Transport mit einem Fahrradträger auf der Anhängerkupplung unbedingt darauf achten, dass das zulässige Gesamtgewicht passt, sonst riskiert man bei einem evtl. Unfall den Versicherungsschutz. E-Bikes sind meistens auch etwas länger! - Gute Fahrt! :pfeifen: :pfeifen:


Zitat (Platypus @ 20.08.2012 19:11:31)
Da wäre ich mir nicht so sicher:

Pedelecs im ÖPNV

Wenn ich den Akku aus dem Rahmen ziehe, habe ich ein ganz normales Fahrrad.
Der Motor ist in der vorderen Nabe versteckt eingebaut.

Tja, damit zählt das Argument nicht mehr.

Noch dazu: Das Unternehmen in BAden-Württemberg 3 Löwen Takt macht Werbung für E-Biker. Man kann mit dem Verkehrsverbund Baden Württemberg ganz offiziell grössere Ausflüge unternehmen. Dazu werden extra Anhänger für Fahrräder dran gehängt.

Da sieht man, wie manche Bundesländer (hier NRW) spiessig sind.

Edit:
Es gibt E-Bikes mit einer Geschwindigkeit von 80 KM. Für den Strassenverkehr in Deutschland offiziell nicht zugelassen. Der Akkupack wird dabei im Rucksack transportiert. Der Motor wird im Rahmen untergebracht, ist also nicht sichtbar.
Ebenso wie das z.Zt. von Netto verkaufte E-Bike. Dies ist ein Klapprad, wo Motor und Akku im Rahmen versteckt verbaut sind. Das E-Bike kostet 599 €.
Wie will man das in NRW im Öffentl. Nahverkehr verbieten?

Bearbeitet von labens am 20.08.2012 20:07:42

Hallo zusammen,

ja E-Bikes sind sehr praktisch, da sie die Fitnessunterschiede ausgleichen. So kann zum Beispiel der Enkel mit der Oma Radfahren und es gibt mit der Frau ebenso kein Drama mehr wenn ich ihr davon fahre :D .

Zu kaufen gibt es die Dinger schon ab 700 Euro im Netz auf ****entfernter Werbung**** zum Beispiel.

Zu günstig um wahr zu sein denkt man vielleicht? Doch das liegt daran, dass zum Beispiel der Hersteller NCM keine Geschäftsstellen hat. NCM vertreibt die E-Bikes ausschließlich im Netz. Die qualität soll auch recht gut sein.

Liebe Grüße

Bearbeitet von Highlander am 29.09.2016 20:53:59


Ich bin auch am überlegen mir ein E-Bike (Link entfernt, da unnötig) anzuschaffen. Durch starke Knieschmerzen ist es schmerzhaft normales Fahrrad zu fahren, bzw. die Kraft aufzubringen überhaupt richtig vorwärts zu kommen.

Nur die Anschaffung ist ja bekanntlich nicht ganz billig :unsure:

Bearbeitet von Wecker am 18.11.2016 11:44:23


Ich wollte immer ein E-Bike haben, seitdem ich das erste Mal eins gesehen habe. Mit geht es gar nicht primär darum, dass ich das Auto zunehmend nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann, sondern vielmehr um den Zeitfaktor: Es gibt keine Parkplätze mehr + die Straßen sind zu den Stoßzeiten dermaßen verstopft, dass die kleinsten Strecken gleich 30 und mehr Minuten dauern. Das wird politisch teilweise absichtlich gefördet und könnte mich an die Decke bringen, aber das ist ein anderes Thema. :) U-Bahn ist so eine Sache. Das einzige was mich immer vom Fahrrad im Altag abgehalten hat, ist es, dass ich keine Lust habe, völlig durchgeschwitzt überall anzukommen. Von dem E-Bike erhoffe ich mir, dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Wegen dem "Preisproblem" beobachte ich eher gebrauchte Fahrräder im Internet. Wer gibt denn 700 Euro für ein Fahrrad aus? Ich werde warten, bis die Preise von gebrauchten Fahrrädern so niedrig sind, dass ich es nicht bereue, wenn ich nach einer Woche merke, dass das Fahrradfahren nichts für mich ist.



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