Das schlimmste Weihnachtsfest


Mich würde euer schlimmstes Weihnachtsfest interessieren


Kann ich Euch sagen. Als Teenager bin ich in meinem jugendlichen Leichtsinn mal von zu Hause abgehauen. Da bin ich frierend in einer fremden Stadt Heiligabend durch die Strassen von einer Wohngegend gelaufen. Habe Leute nach Hause kommen gesehen , warme einladende Lichter und beleuchtete Weihnachtsbaeume durch Fenster der Haeuser gesehen und habe nur geweint, geweint und geweint. Was haette ich damals dafuer gegeben mit meiner Familie in einem mollig warmen gemuetlichen Haus zu verbringen. Hatte nichmal nen Pfennig zum Anrufen. Bin am naechsten Tag in einen Zug gestiegen und bin schwarz gefahren (immer wenn die Kontrolle kam mich auf der Toilette versteckt) wieder nach Hause zu Mutti und Papa.
Fledi :rolleyes:

Bearbeitet von fledermaus am 27.12.2005 18:50:12


Unser schlimmstes Weihnachsfest ist schon eine Weile her.
Wir wollten unsere Verlobung feiern, ganz romantisch in den Bergen im Schnee.
Es war wunderschön auf der Erwalder Alm.
Mein jetziger Mann wollte mir Zeit geben mich in Ruhe fertig zu machen und wollte nur kurz mit ein paar Freunden Skifahren.
Die Zeit verging bis wir dann von einem Lawinenabgang hörten.
Handys gab es noch nicht und es dauerte eine Ewigkeit bis wir erfuhren, dass die Gruppe in einer Berghütte bis zum nächsten Tag sicher untergekommen war.
Die ganze Nacht über haben wir kein Auge zugemacht vor Sorge. Mit einer Leidensgenossin habe ich Halma gespielt und Enzian getrunken.
Am nächsten Tag, als die Gruppe endlich wieder eintraf ging es mir von dem Schnaps so dreckig, das wir die Verlobung noch einmal um einen Tag verschieben mußten.


das war 1986, das letzt Weihnachtsfest meiner lieben Oma. Sie war damals leider ein Schwerstpflegefall in einem Heim und konnte das Bett nicht mehr verlassen und daher auch nicht geholt werden. Die Familie hat sich um Weihnachten für die Besuche bei ihr aufgeteilt, damit nicht zu viel aufeinmal da waren. Als ich mit meinen Kindern kam, war es Oma gar nicht recht, denn im Heim sollte eine große Feier im Saal sein, die sie nicht versäumen wollte. Sie war mit 92J. im Kopf völlig klar. Ich beruhigte sie, daß wir sofort gehen könnten, wenn sie geholt würde. Es geschah aber nichts. Ich ging zu einer Schwester und fragte mal, da wurde mir gesagt, die Feier wäre nur für gehfähige und im Rollstuhl sitzende alte Menschen. Ich bot an, meine Oma selbst mit dem Bett in den Saal zu fahren und auch zu warten, um sie dann wieder in ihr Zimmer bringen zu können. Das wurde nicht gestattet mit Worten wie, da könne ja jeder kommen und das wollen. Der Heimleiter würde nach der Feier die Bettlägerigen im Zimmer besuchen.
Ich hab es nicht fertig gebracht, Oma das zu sagen, ich denke aber jedes Jahr Weihnachten zurück....


Zitat (evigehr @ 27.12.2005 - 18:37:08)
Mich würde euer schlimmstes Weihnachtsfest interessieren

Mein schlimmstes Weihnachtsfest zog sich über 30 Jahre lang hin.

wollmaus

Zitat (wollmaus @ 27.12.2005 - 21:13:09)
Zitat (evigehr @ 27.12.2005 - 18:37:08)
Mich würde euer schlimmstes Weihnachtsfest interessieren

Mein schlimmstes Weihnachtsfest zog sich über 30 Jahre lang hin.

wollmaus

ten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten:

Liebe Grüße NaOmi

1996 war klasse, am 31.10. starb meine Mutter, am 17.11. meine Oma und am 06.12. mein Vater. Am 07.12. trennte sich meine damalige Freundin nach 4 Jahren von mir mit der Begründung sie habe genug eigene Probleme und meine wären ihr zuviel :rolleyes:

Ich erlebte ein berauschendes Weihnachtsfest, vor allem weil meine Verwandtschaft wie die Ratten aus den Löchern kam und auf ein Erbe hoffte.

Seit dieser Zeit arbeite ich zu Weihnachten und mache meine Buchhaltung.


Zitat (proteus @ 27.12.2005 - 21:46:11)
1996 war klasse, am 31.10. starb meine Mutter, am 17.11. meine Oma und am 06.12. mein Vater. Am 07.12. trennte sich meine damalige Freundin nach 4 Jahren von mir mit der Begründung sie habe genug eigene Probleme und meine wären ihr zuviel :rolleyes:

Ich erlebte ein berauschendes Weihnachtsfest, vor allem weil meine Verwandtschaft wie die Ratten aus den Löchern kam und auf ein Erbe hoffte.

Seit dieser Zeit arbeite ich zu Weihnachten und mache meine Buchhaltung.

:trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten:

auch für Dich liebe Grüße

ich hatte zwei ganz schlimme Weihnachtsfeste das erste war 2000, mein Vater war gerade gestorben, ich steckte mitten in großen Umbauarbeiten, das Badezimmer und der Wintergarten wurden neu gemacht, während dessen kam mein Mann ins Krankenhaus zu einer Bypassoperation und meine Stieftochter kam einen Tag vor Weihnachten zur Entgiftung ins Krankenhaus, ich hatte eine Baustelle, einen todkranken Mann und plötzlich zwei Pflegekinder und habe gleichzeitig mit meiner Mutti, meiner Tochter und den beiden Kiddys fröhliche Weihnachten gefeiert, aber ich dachte ich halte das nicht aus.

Zwei Jahre später zu Weihnachten ein ähnliches Problem, ich hatte inzwischen schwere Depressionen weil mein Mann in den letzten 2 Jahren 4 Bypassoperationen hatte, wurde auf der Arbeit gemobbt, und meine Stieftochter hatte sich wieder auf 40 kg runtergehungert und war wieder drogensüchtig. Da ich in der Woche nach Weihnachten selbst zur Kur mußte, sorgte ich dafür das sie künstlich ernährt wurde und sagte ihr das sie auf unsere Hilfe nur noch bauen könne wenn sie keine Drogen mehr nimmt, ansonsten ist die Tür bei uns für immer zu.

An diesem Weihnachten habe ich mir den bisher schönsten Baum gemacht, habe mich davor gesetzt und hemmungslos geweint.

Jetzt sind wieder 2 Jahre um meine Stieftochter ist nicht mehr drogensüchtig, hat Normalgewicht, hat sich endlich scheiden lassen und wir haben ein traumhaftes Weihnachtsfest zusammen gehabt


Zitat (omi @ 28.12.2005 - 00:01:07)



Jetzt sind wieder 2 Jahre um meine Stieftochter ist nicht mehr drogensüchtig, hat Normalgewicht, hat sich endlich scheiden lassen und wir haben ein traumhaftes Weihnachtsfest zusammen gehabt

Das finde ich super und es freut mich sehr für dich :) Es war mit Sicherheit ein wunderbares Fest für dich :)

Liebe Grüsse
Ela

An diesem Weihnachten habe ich mir den bisher schönsten Baum gemacht, habe mich davor gesetzt und hemmungslos geweint.

Jetzt sind wieder 2 Jahre um meine Stieftochter ist nicht mehr drogensüchtig, hat Normalgewicht, hat sich endlich scheiden lassen und wir haben ein traumhaftes Weihnachtsfest zusammen gehabt [/QUOTE]


Und, wie geht es deinem Mann?

Bearbeitet von Ulli am 27.12.2005 23:15:16


Zitat (Ulli @ 27.12.2005 - 23:13:35)
An diesem Weihnachten habe ich mir den bisher schönsten Baum gemacht, habe mich davor gesetzt und hemmungslos geweint.

Jetzt sind wieder 2 Jahre um meine Stieftochter ist nicht mehr drogensüchtig, hat Normalgewicht, hat sich endlich scheiden lassen und wir haben ein traumhaftes Weihnachtsfest zusammen gehabt [/QUOTE]


Und, wie geht es deinem Mann?

Meinem Mann geht es gut, sein Brustbein schließt sich zwar nicht mehr und er hat auch neue Verschlüsse aber erst zu 70% da wird nichts mehr dran gemacht von wegen Kosten/Nutzenabwägung aber wir sind gut drauf und genießen jeden Tag wie ein Geschenk

mein schlimmstes Weihnachten war vor 2 Jahren, als mir am Heiligen Abend ein Zahn hoch ging und ich Nachmittags um 3 eine Wurzelspitzenrezesion gemacht wurde. :wacko: um 16.30 war ich dann zu hause und um 18.00 kamen meine Schwiegereltern zum essen. diese schmwrzhafen Weihnachten werde ich auch so schnell nicht vergessen.


Unser schlimmstes Weihnachtsfest ist nun gerade mal ein Jahr her. Mein Mann kam vo einem Jahr im November in die Klinik und wir dachten "bis Weihnachten ist er wieder zu Hause". In dieser Kliniknkonnten sie ihm nach zwei Wochen nicht mehr helfen und er mußte in eine Fachklinik, Gott sei Dank haben wir in Heidelberg alle Spitzenkliniken von Deutschland. Anfangs ging es ihm auch immer mal etwas besser. Doch vor Weihnachten ging es nur noch abwärts und er mußte am 23 .12. notoperiert werden. Er mußte bis nach Silvester auf der Intensivstation bleiben, weil die Gefahr bestand daß er schnell nochmals operiert werden mußte. Wir durften ihn zwar immer für ein paar Minuten besuchen nur sein Enkel durften ihn nicht sehen. Ich mußte immer daran denken wie er alleine im Zimmer liegt, nur eine Schwester bei im.
Unsere Kinder leben zwar bei uns im Haus, aber es war meine erste Weihnacht alleine und ich habe einfach nur geweint und immer erschrocken wenn das Telefon ging.
Heute geht es meinem Mann einigermassen gut, gesund wird er nicht mehr, leider.
Ich habe mit Absicht "unser" geschrieben, weil es auch für die Kinder das schlimmste Weihnachtsfest war. Wir lieben unseren "Chefe" und haben in diesem Jahr noch schöner gefeiert.

Gruß michi62


Ach ihr Armen ihr habt ja ganz schön schlimme Weihnachten verbringen müssen.
Mein schlimmstes Weihnachten war als meine Tochter noch klein war und mein Vater mit
seiner Frau am ersten Weihnachtsfeiertag kam und mein Kind mitgenommen hat . Da habe ich geweint. Ich wollte nicht nein sagen, weil meine Tochter ja mitwollte.
Und für alle die schlimme Weihnachten verbringen mußten.

:trösten: :trösten: :trösten: :trösten: :trösten:

-evi-


Mein bisher schlimmstes Weihnachtsfest war vor ein paar Jahren. Die liebe Verwandtschaft hatte eingeladen. Ich freute mich auf einen Tag der Ruhe und Geselligkeit! Die Dame des Hauses wartete auf mit einem festlichen Menü, das sie zusammen mit meinem Onkel (Koch) gezaubert hatte. Noch während des festlichen Mahls erlitt die Dame des Hauses einen depressiven Schwächeanfall. Dieser Anfall war Auslöser eines anschließend sehr heftigen Familienstreites, der zum Teil bis heute andauert. Nach Debatten und überaus heftigen Diskussionen verlies einer nach dem anderen (mancher ruhig, ein anderer wieder Türe knallend) das sinkende Schiff. Hilfsbereit und gutmütig wie ich bin und als allein zurückgebliebene versorgte ich nicht nur die angeschlagene und vollkommen aufgelöste Hausfrau, sondern erledigte auch gleich den gesamten Abwasch (Berge, von Töpfen, Pfannen, Schüsseln und Tellern ) von Hand, der mich fast den gesamten Nachmittag kostete. Danach galt es noch Möbel wieder an Ort und Stelle zu rücken, den Boden zu säubern und die Tischwäsche zu reinigen., schlichtweg, die Wohnung wieder auf Hochglanz zu bringen.

Anschließend war ich so fix und fertig und selbst mit den Nerven am Ende, dass ich mir geschworen habe so ein Theater nicht nochmals mitzumachen. Seit dieser Weihnacht, gehe entsprechenden Familienkonstellationen aus dem Weg und feiere im kleinen aber feinen Kreise das Fest der Liebe und Besinnlichkeit.


meins war wohl das.. nachdem meine Mutter nicht mehr mit uns feiererte.. da war ich 15/16 ; irgendwie ist es seitdem auch ganz anders.. die ersten paar Jahre ohne Eltern war immer sehr komisch.. aber seit ca 3 Jahren find ich das feiern mit meinen Geschwistern schön !

gruss lanie


Zitat (proteus @ 27.12.2005 - 21:46:11)
1996 war klasse, am 31.10. starb meine Mutter, am 17.11. meine Oma und am 06.12. mein Vater. Am 07.12. trennte sich meine damalige Freundin nach 4 Jahren von mir mit der Begründung sie habe genug eigene Probleme und meine wären ihr zuviel :rolleyes:

Ich erlebte ein berauschendes Weihnachtsfest, vor allem weil meine Verwandtschaft wie die Ratten aus den Löchern kam und auf ein Erbe hoffte.

Seit dieser Zeit arbeite ich zu Weihnachten und mache meine Buchhaltung.

Wenn die Aasgeier es nicht erwarten können abzugrasen...
Sind keine schönen Erinnerungen für Dich, weder die ganz persönlichen mit Mutter und Oma, noch die mit dem Rest der Familie. Kann ich gut verstehen, das Du da lieber am arbeiten bist.
Ganz ganz liebe Grüße an Dich :trösten:
kochgenuss

Zitat (evigehr @ 27.12.2005 - 18:37:08)
Mich würde euer schlimmstes Weihnachtsfest interessieren

Dazu habe ich doch auch was zum Besten zu geben:
Schlimmstes Weihnachten: Meine Mama hat wie immer, alles wunderbar schön gemacht, dekoriert, gebacken, gekocht, gearbeitet ohne Ende.

Für sie gab es von meinem "Erzeuger" noch nicht einmal ein paar Blumen:
O-Ton: die sind nur was für aufs Grab.
Das war der erste Hammer, und der zweite folgt soogleich:
Wir, (3 Kinder, damals die älteste 15 Jahre....) bekamen als Geschenk von unserem Vater: Die Rechnung der Stromnachzahlung für unser Haus mit der Aussage, das dies sein Geschenk für uns wäre, denn, wäre ja immerhin teuer genug....... Mir blieben die Worte im Halse stecken, und er setzte sich fröhlich an den schön reichlich gedeckten Tisch.....

@kochgenuss: Ach du meine Güte, das ist ja wohl voll heftig *kopfschüttel*


Zitat (LuckyJ @ 29.12.2005 - 15:36:58)
@kochgenuss: Ach du meine Güte, das ist ja wohl voll heftig *kopfschüttel*

ich dachte auch erst es sei ein Scherz gewesen, aber, mit ernster Miene, stolz wie Oskar für das "Beste Geschenk der Welt" legte er den Wisch zu den Plätzchen und wie geschrieben, setzte sich zum Essen....
Es ist unfassbar, aber, leider wahr :traurig:

@kochgenuss: Ich hoffe, du hattest danach bessere Weihnachten! :trösten:


Mein schlimmstes Weihnachtsfest war 1996...
ich war damals 16,es war am 07.12.96 als 2 Polizisten vor der Tür standen und uns (meiner Mutter,mir und dem Stiefpapa) mitteilten,dass man meinen Bruder in Belgien tot aufgefunden hätte.
Meine Mutter hatte nichts besseres zu tun als meinem Stiefvater die Schuld zuzuwälzen,denn der hätte ja schliesslich meinen Bruder nie leiden können und ihn aus dem Haus getrieben...

Am 14.12.96 kam ich,ich weiss nicht mehr wo ich da war,aber ich kam um die Ecke in den Hof gelaufen und da stand ein fremdes Auto.Ich ging ins Haus und da saßen meine Mutter und die beiden Söhne vom Stiefpapa,alle am weinen.Hinter mir stand dann auf einmal der Doc,dem das Auto im Hof gehörte und teilte mir mit,dass mein Stiefvater sich mit Tabletten umgebracht hat...

dann am 16.12.96 klappte meine Mutter zusammen,Alkohol,Tabletten intus,Nervenzusammenbruch.Notarzt,ab ins Krankenhaus.

Da stand ich nun,allein.
Ich suchte in dem Adressheft meiner Mutter die Telefonnummer meines Erzeugers und nahm meinen Mut zusammen und rief ihn an...
ich sagte:Hallo,hier ist deine Tochter und ich muss dir leider mitteilen,dass dein Sohn verstorben ist...
Die Antwort:das ist sehr schade :wacko: und ich fühle auch irgendwie mit dir,aber ich will mit dir und deiner Mutter nichts zu tun haben. :( ich habe eine neue Familie.
dann hat er einfach aufgelegt.
die EX-Frau meines Stiefvaters rief an und fragte wann sie denn den Totenschein haben könne,wegen der Witwenrente. :angry:

Ausserdem musste ich mich um die Überführung meines Bruders kümmern und die Beerdigung so planen,das wir die beiden gemeinsam bestatten konnten.
Keiner fragte,ob ich Hilfe bräuchte,die 2 Söhne und auch die EX-Frau nicht,meine Mutter war kaum ansprechbar,musste im Krankenhaus bleiben.

Ich war am 24.12.96 allein,allein in dem Haus,das sonst immer voller Leben steckte,saß unter dem von mir gekauften,kleinen Weihnachtsbäumchen,den ich geschmückt hatte und heulte hemmunglos drauf los.
Nach den Feiertagen durfte meine Mutter wieder nach Hause,einen Tag später war die Beerdigung.
Das war das schlimmste Weihnachten,das traurigste und einsamste zugleich...


Ach Mensch, Elektra, da wird alles andere unwichtig! Ich bin froh, dass du heute darüber schreiben kannst. Es hat bestimmt viel Zeit und Kraft gekostet, die Erlebnisse zu überwinden. :trösten:

@ ElectrA, das war ja fürchterlich, da denkt man, schlimmer kommts nimmer, aber manchmal kommts immer noch schlimmer. :trösten:


Zitat (LuckyJ @ 29.12.2005 - 15:42:26)
@kochgenuss: Ich hoffe, du hattest danach bessere Weihnachten! :trösten:

Nun, erst einmal nicht, solange bis wir dann endlich auszogen, und ab dann hatte Weihnachten wieder das, was es haben sollte, Ruhe und Familienfriede.
Überigens war es auch mit ein Grund das wir dann die Schenkerei aufgegeben haben und uns dann was ich scogar noch schöner finde als den Konsum, schön zusammen gesetzt, schönes las wein, was gutes zu Essen.
Aber, dran denken müssen wir dann doch immer wieder, wobei es heute mittlerweile mit einem lachenden Auge ist, denn eigentlich ist es völligst lächerlich!

Ich frage mich , wenn ich so etwas lese, wieviel ein Mensch (er)tragen kann... ???

Ich ziehe den Hut vor Dir , das Du nicht die Nerven verloren hast und - egal wie -
versucht hast alles das was wichtig ist, zu regeln. So etwas ist in solch einer Situation nicht einfach denn, die Gedanken fliegen einem nur so umeinander.
Vom eigenen Vater zu hören, interessiert mich nicht, habe eine neue Familie , und das ganze Paket auf Deinen Schultern dazu ....
Ich hoffe sehr das die Zeit dieses schreckliche langsam verblasst und nur noch Konturen hat. Denn vergessen wird man so etwas nie.

Schicke Dir ganz viele: :engel: :engel: :engel: :engel: :engel:
Kochgenuss


Zitat (fledermaus @ 27.12.2005 - 18:45:32)
Kann ich Euch sagen. Als Teenager bin ich in meinem jugendlichen Leichtsinn mal von zu Hause abgehauen. Da bin ich frierend in einer fremden Stadt Heiligabend durch die Strassen von einer Wohngegend gelaufen. Habe Leute nach Hause kommen gesehen , warme einladende Lichter und beleuchtete Weihnachtsbaeume durch Fenster der Haeuser gesehen und habe nur geweint, geweint und geweint. Was haette ich damals dafuer gegeben mit meiner Familie in einem mollig warmen gemuetlichen Haus zu verbringen. Hatte nichmal nen Pfennig zum Anrufen. Bin am naechsten Tag in einen Zug gestiegen und bin schwarz gefahren (immer wenn die Kontrolle kam mich auf der Toilette versteckt) wieder nach Hause zu Mutti und Papa.
Fledi :rolleyes:


Sie ist auch wieder nach Hause gekommen.
Wir waren froh daß sie wieder bei uns war.

Mein schlimmstes Weihnachten war 2004. Im Sommer hatte ich mich von meinem Partner und Vater meiner Töchter getrennt. Dann war ich, in der Hoffnung auf Unterstützung, zu meinen Eltern gezogen. Am Heiligabend beim Abendessen, hatten die beiden aber nichts besseres zu tun, als mir vorzuwerfen, was für eine schlechte Mutter und schlechtes Vorbild ich doch sei und sowieso alles falsch machen würde, nichts auf die Reihe kriegen würde, usw. Danach war bei der Bescherung natürlich eine "Bombenstimmung". Ich habe auch zugesehen, daß die Mädchen schnell auspacken und wir dann in unsere Räumlichkeiten gehen konnten. Dann habe ich hemmungslos geweint und den Entschluß gefaßt, wieder auszuziehen und nicht mehr auf Hilfe oder Unterstützung zu hoffen. Für mich stand fest, so ein schreckliches Weihnachten wollte ich nie wieder erleben, auch sollten meine Kids in ihrer Erinnerung andere Momente behalten, nicht so was.

Im Februar 2005 sind wir dann ausgezogen. Nach viel Ärger, Streit und Zank haben wir aber ein wunderschönes Weihnachten bei meiner Freundin und deren Familie erlebt. Da haben wir zum Raclette zusammengesessen und es war eine so selbstverständliche, warme und herzliche Atmosphäre, nichts gekünsteltes oder so, so daß ich dann auch wieder weinen mußte, aber so einen tollen Heiligabend habe ich in meiner ganzen Erinnerung noch nicht erlebt.


:blumen: :blumen: :blumen: :blumen:

Sehr schön!!!
ich meine den Entschluss wieder bei deinen Eltern auszuziehen!
Sowas musst du dir nicht anhören,von niemanden.Dann sich lieber mit Ach und Krach durchbeissen und auf eigenen Füssen stehen! :blumen: :blumen: :blumen:


Das letzte "Fest", ich habe es verschlafen, Weihnachten und Sylvester, das interessiert mich nicht mehr.

Ausser halb besoffen im Chat...


Meikel


Das haben wir bemerkt.............. :(


Wenn ich lese was Ihr teilweise erlebt habt, werde ich ziemlich klein und fühle mich dämlich, dass ich meine Erlebnisse als schlimm empfunden habe. Verglichen mit Euren Erfahrungen hatte ich unglaubliches Glück und bewerte jetzt die blöden und sinnlosen Zankereien als "läppisch" und unwichtig.

Danke für Eure Berichte, jetzt weiss ich wenigstens wieder, dass ich manche Dinge wesentlich weniger ernst nehmen sollte :blumen:


murphy, das geht mir genauso, ich will nun gar nicht jammern.

für alle mal :blumen: :blumen: :blumen: :blumen: :blumen:


Da muß ich meinen beiden Vorschreiberinnen völlig zustimmen, daß man sich nach euren Berichten ziemlich dämlich vorkommt mit dem eigenen Gejammer.

:blumen: :blumen: :blumen:


-evi-



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