Tipp für Hund (8 Monate) fürs kurzes alleine sein


hallo liebe leute, ich habe seit drei Wochen nun einen ganz lieben Hund. Er ist ein Jack Russel Mix und eigendlich total lieb, nur eine Macke hat er, er kann einfach nicht eine Minute allein zu Hause sein . Er bellt und toppt wie ein wilder, die Nachbarn haben sich schon beschwert. Will mich ja im Haus nicht gerade unbeliebt machen. Habt ihr ein paar Tipps für mich , wie man ihm des abgewöhnen will. Schliesslich will ich ab Oktober wieder halbtags arbeiten gehen.


Kein Aufriss, kein verabschieden "dutzidutzi", raus und gut.
Das ist die Kurzform. So habe ich es hardcoremäßig mit meinen gemacht und es hat funktioniert.

Wenn das in die Hose geht, gibt es 1. bestimmt viele Hundekenner, die es genau erklären können und 2. folgende etwas aufwändige Methode.
Man muß steigern, heißt: kurz raus ( mit dem ganzen Prozedere, Jacke an, Schlüssel greifen, halt alles, was du so machst, wenn du aus dem Haus gehst) und wieder reinkommen und loben.
Die Zeit immer verlängern, raus, rein und loben.

Das sagen Hundeprofis und es geht bestimmt auch so.

Aber: je mehr Aufriss, umso mehr besonderes und beachtenswertes (vom Hund aus gesehen). "Oh, Mutti verschwindet, ach du Sch.."

Gib dem ganzen Selbstverständlichkeit, ich freue mich riesig, wenn ich heim komme und die Hunde auch. Übrigens hatte ich am Anfang - 1 Jahr - nur einen Hund (der war damals 7 Mon.) und bei dem hat es genauso funktioniert.


Hallo, @danymaus,

erstmal würde ich mit dem Hund in eine gute Hundeschule gehen, damit Ihr Beide lernt, ein eingespietes Team zu werden, und den Hund auszulasten.- Denn überall, wo Jack-Russell mit drin ist, ist auch Power ohne Ende mit drin.- Und wenn der einmal raus hat, daß er Dich an die Wohnung bindet, weil er sich wie jeck benimmt allein, wird er das eher steigern.- Da wird's nicht beim Kläffen bleiben, sondern die Möbel sind irgendwann auch "Geschichte".- Ganz zu schweigen vom Ärger mit den Nachbarn.
Wir hatten das große Glück, einen Ausnahme-Jack-Russell-Terrier großgezogen zu haben.- Was jedoch auch mit konsequenter und zeitaufwändiger Ausbildung/Erziehung einherging.- Allerdings habe ich von anderen Jackie-Besitzern teils wahre Horror-Geschichten gehört!- Weil Viele leider auch nicht einsehen, wie wichtig auch die artgerechte Erziehung eines "kleinen" Hunde ist.- Tu' es Dir und dem Hund zuliebe!- Geht allerdings nicht im Ruck-Zuck-Verfahren!

Grundsätzlich sind die Tipps von @terminfee schon korrekt.

Viel Erfolg und eine gute Zeit miteinander...Gruß...IsiLangmut & der Jung', der kein Jackie ist ;)


danke, die Vorbesitzer meinten, sie schmeissen, so hart es sich an hört vor ihn einen Schuh auf den Boden, also nicht auf den Hund, grins. Es soll funktionieren. habe ich ausprobiert, leider weiss ich nicht ob er dann auch die ganze zeit ruhig war, nur wo wir wieder heimkammen hat man nichts von ihm gehört.


Mit einfach einem Schuh auf den Boden werfen, ist kein Hund "erzogen".- Das klappt evtl. zweimal mit viel Glück, beim 3. Mal lacht der Hund sich darüber kaputt, und zerlegt den Schuh!
Da solltest Du Dich schon ein wenig mehr mit dem Tier befassen; wenn man sich einen Hund anschafft, sollte man sich darüber klarsein, WIE und WANN und WO man sich um ihn kümmern kann.- Auch, wenn Du wieder halbtags arbeiten willst (und das wußtest Du schon vorher!), mußt Du Dir darüber klar sein, daß Du das mit dem Hund trainieren mußt.

Gruß...IsiLangmut


terminfeee und IsiLangmut haben schon alles gesagt, was zu sagen ist.
Es liegt an dir, deinem Hund beizubringen, das es Phasen geben wird, indem er alleine ist- ohne Randale und sonstigen Katastrophen. Du mußt dich mit dem Hund beschäftigen, eine Vertrauensbasis aufbauen. Und mit ihm " arbeiten"- immer wieder. Und gewiss nicht mit Schuhen um dich werfen. Hundeschule ist gut, tägliches arbeiten mit ihm noch dazu sollte selbstverständlich sein. Und du wußtest vorher, das du im Oktober wieder zur Arbeit mußt- also heißt es jetzt dafür zu sorgen, das dein Hund lernt. Mit dir zusammen.


Zitat (danymaus77 @ 14.08.2012 22:59:17)
hallo liebe leute, ich habe seit drei Wochen nun einen ganz lieben Hund. Er ist ein Jack Russel Mix und eigendlich total lieb, nur eine Macke hat er, er kann einfach nicht eine Minute allein zu Hause sein . Er bellt und toppt wie ein wilder, die Nachbarn haben sich schon beschwert. Will mich ja im Haus nicht gerade unbeliebt machen. Habt ihr ein paar Tipps für mich , wie man ihm des abgewöhnen will. Schliesslich will ich ab Oktober wieder halbtags arbeiten gehen.

bei meinen hunde hat es geholfen wenn man ihnen das radio anlassen tut .. dann sind sie immer ruhig wenn man geht. :) sollte man aber auch nicht gleich ewig lang machen. immer ne halbe stunde länger etc :) dann sollte das hinhauen.

Zitat (Samira82 @ 04.11.2012 14:00:04)
bei meinen hunde hat es geholfen wenn man ihnen das radio anlassen tut .. dann sind sie immer ruhig wenn man geht. :) sollte man aber auch nicht gleich ewig lang machen. immer ne halbe stunde länger etc :) dann sollte das hinhauen.

nun ich habe damit gute Erfahrung gemacht.
in der Neubauwohnung hatten wir den Fernseher an gelassen.
so hat der Hund ständig andere Geräusche und er fühlt sich wohl sicher.
jetzt im eignen Haus, wo meine Herrschaften alle rein und raus können wann sie wollen, habe ich auch nur das Radio in der Küche noch an.
und keiner beschwert sich.

also wie gesagt, in der Wohnung habe ich den Hundesitter Nr.1 gewählt und es klappte. :wub: :wub:

oh jeh nun habe ich doch glatt nen alten Thread ausgekramt *schäm*

Bearbeitet von gitti2810 am 24.11.2012 17:23:22


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