Styropor in gelbe Abfalltonne?


Wie ist denn das eigentlich genau:
In die gelbe Abfalltonne soll (kann) meinem Verständnis nach aller Kunststoff.

Also auch Styropor?

Wenn nicht in die gelbe Tonne: Wohin dann?

Ben

Bearbeitet von bens am 14.10.2012 08:32:59


Bei uns in Ludwigsburg kommt lt. AVL Styropor in die Tonne mit Papier und Pappe. Aber ob das überall so ist, weiss ich nicht.
LG Schokolade


Bei uns kommt es in den gelben Sack.
Der ist noch nie liegen geblieben, auch wenn er ausschließlich mit Styropormaterial gefüllt war.


Zitat (bens @ 14.10.2012 08:32:36)
Wie ist denn das eigentlich genau:
In die gelbe Abfalltonne soll (kann) meinem Verständnis nach aller Kunststoff.

Also auch Styropor?

Wenn nicht in die gelbe Tonne: Wohin dann?

Ben

Einfach mal den Nachbarn fragen, wie er so was entsorgt :rolleyes:

Auf der Internet-Seite des Entsorgers sollte das stehen. Die gelbe Tonne ist eigentlich nur für Verpackungsmaterial - und nur für solches, bei dem das Logo drauf ist.. Also Styropor-Verpackung einer Tiefkühl-Torte oder so mit dem runden "Pfeil"--Logo wäre OK, aber natürlich keine riesigen Mengen Abfälle von der Hausisolierung.


chris hat Recht. In die gelbe Tonne gehören NUR Verpackungen von Produkten, auf denen der grüne Punkt drauf ist (ist ja meistens nur noch der einfarbige Doppelpfeil als Logo.

Alles andere, also z.B. die Meisten Möbelverpackungen etc aus Styropor, Folien und Reste von Renovierungen etc gehört da nicht rein - über den Sinn und Unsinn wird auch von Entsorgungsunternehmen gestritten. Nur zahlen die Hersteller der Produkte mit dem grünen Punkt drauf die Kosten für die gelbe Tonne, das machen sich viele nicht klar. Und die beschweren sich natürlich zu Recht darüber, dass da andere Abfälle mit rein kommen als ihre Markierten.

Aber wer es richtig machen will, muss solche Wertstoffabfälle in den Restmüll tun, wenn es in seiner Kommune keine Wertstofftonne gibt. Oder die Abfälle zum Wertstoffhof bzw zur Deponie bringen, wo die Sachen genau aussortiert werden.

Bearbeitet von Bierle am 14.10.2012 10:18:11


Ich habe auch schon viel Styropor im gelben Sack entsorgt.
Steht doch sogar drauf?


bei vernünftigen Mengen wird auch niemand etwas sagen, wenn mal eine Verpackung ohne grünen Punkt in der gelben Tonne landet. Alufolien aus der Küche schmeiße ich z.B. auch rein, weil das wertvolle Zeugs besser recycled werden sollte. Aber wenn der gelbe Container für die ganze Wohnsiedlung voll ist mit bitumenverschmiertem Styropor von den letzten Bauarbeiten, werden sich Mieter und Entsorger beschweren. Wenn ein einziger Mieter immer wieder den "falschen" Abfall in die gelbe Tonne schmeißt, wird der Entsorger irgendwann die Tonne einziehen; dann müssen alle Parteien ihre Verpackungen in gelben Säcken sammeln.


Bei uns kommt Styropor auch in den gelben Sack/gelbe Tonne! Das steht auch so in dem Heftchen, welches jedem Haushalt einmal im Jahr vom Entsorgungsunternehmen zusammen mit dem Müllabfuhrkalender zugesandt wird. Sinnvollerweise zerbricht man die Styroporstücke in einigermaßen handliche Brocken. So lassen sie sich zum einen besser in den Sack/die Tonne einfüllen und zum anderen paßt mehr davon in die Behältnisse. Und es ist vollkommen egal, ob es sich bei dem Styropor nun um die "Verpackungskrümel" oder um größere Stücke z. B. von Elektrogeräte-Umverpackungen handelt.


das stimmt so pauschal nicht,
wir bekommen jedes Jahr einen Abfallkalender von der Stadt,
in dem steht genau drin, was wo rein gehört, und da steht drin, Styropor in den gelben Sack,
vielleicht handhaben die Städte das unterschiedlich


Genau, Außerirdische, das ist wohl in den Gemeinden durchaus unterschiedlich und manchmal auch total unverständlich. Bei uns gehört z. B. alles was Papier ist, in die blaue Papiertonne, aber Papierschnipsel aus dem Aktenvernichter müssen in die Restmülltonne!? Das verstehe, wer will :keineahnung:


Hm, stimmt wohl, viele Gemeinden haben da wohl wirklich Sonderregelungen, die andere Stoffe in der gelben Tonne erlauben.

Bei uns in Köln ist es jedenfalls ausdrücklich nicht erlaubt. Gelbe Tonne Köln

zu den Papierschnipseln aus dem Aktenvernichter: Wenn die lose in die Tonne geworfen werden, können sie wohl beim Pressen im LKW evtl Teile verstopfen, und später beim automatischen Vorsortieren wohl auch hinderlich sein, oder zu schnell wegfliegen, wenn draussen umgeladen wird. Deswegen untersagen dass viele Städte. Geht dann aber auch eher um etwas größere Mengen. Kleinere Mengen, gut in einem Papiersack verpackt, werden meist erlaubt.


Eben nur von Verpackungen. Umverpackungen zum Beispiel von Großgeräten - ist ja eigentlich das gleiche - sind eigentlich (noch) nicht erlaubt. Trotzdem wird das Zeug von mir (so oft kommt´s ja nicht vor) zerkleinert und dazu getan. Darauf achten, daß anderer "legaler" Abfall dabei ist, also nicht nur Styropor. Vllt. bekomme ich jetzt ne Anzeige :o ...
Ich habe vor kurzem in einem TV-Beitrag gesehen, daß irgendwann (hab´s vergessen) sämtlicher Plastikmüll für die GelbeTonne/Sack freigegeben werden soll.


Zitat (Bierle @ 14.10.2012 14:05:08)
Hm, stimmt wohl, viele Gemeinden haben da wohl wirklich Sonderregelungen, die andere Stoffe in der gelben Tonne erlauben.

Bei uns in Köln ist es jedenfalls ausdrücklich nicht erlaubt. Gelbe Tonne Köln


Da kannst Du mal sehen, wie unterschiedlich das ist. Ich bin in meinem Wohnort nur knapp 15 km von Dir entfernt, Bierle, und schon ist alles (fast) wieder komplett anders!

Zitat (Murmeltier @ 14.10.2012 15:06:18)
Da kannst Du mal sehen, wie unterschiedlich das ist. Ich bin in meinem Wohnort nur knapp 15 km von Dir entfernt, Bierle, und schon ist alles (fast) wieder komplett anders!

Und am Ende landet doch alles in der Müllverbrennungsanlage in Köln-Niehl. :ph34r:

Verbrennen zählt nämlich paradoxerweise auch als Recycling (wird euphemistisch "energetische Verwertung" genannt), die Recyclingquote der gelben Tonne lag 2010 bei etwa 65% (wie gesagt inkl Verbrennung).

So landet dann der vorsortierte, trockene Restmüll zusammen mit dem gelben Punkt (Metalle aussortiert) in der MVA. Zumindest wird so einigermassen umweltfreundlich Strom erzeugt, moderne MVA sind von den Schadstoffwerten her top.

Zitat
aber Papierschnipsel aus dem Aktenvernichter müssen in die Restmülltonne!? Das verstehe, wer will

Dann musst du dir einmal eine Sortieranlage anschauen :D
Schnipsel können nicht recycelt werden, das sie von den Sortierbändern runterfallen, -fliegen.
Genauso unbeliebt sind Videobänder, die legen manchmal ganze Bänder still ;)
Bei uns wird alles mitgenommen was recycelt werden kann, wer soll denn da kontrollieren ob ein grüner Punkt drauf ist oder nicht.
Außerdem wird für Kunststoffabfälle viel gezahlt, das geht direkt nach China und von da als Kleidung wieder nach Deutschland :D
Verbrannt wird, was man nicht sortieren, verwenden kann.

Eigentlich müsste man gar nicht mehr viel zu Hause sortieren, es gab Versuche mit einer Tonne, daraus wurde alles brauchbare autom. aussortiert, der Rest verbrannt.

Nur die ganze Sortiererei ist ein gutes Geschäft.

Eigentlich ist es egal, wo man das Zeugs hinein wirft. Alle Abfallfirmen sortieren auf Förderbändern nochmals.Zuvor wird der Restmüll maschinell gefiltert.

Allerdings sollte man das nicht übertreiben. Also kein Fahrrad in den Restmüll werfen. Und wenn Restmüll sichtbar in die gelbe Tonne geworfen wird, bleibt die Tonne stehen und bekommt einen roten Bäbber.


Sparfuchs, wie gesagt, das hängt dann doch von der jeweiligen Kommune ab. Besonders davon, ob in der Gegend eine MVA rumsteht, dann ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass der Müll (auch Plastik, hoher Heizwert) da drin verbrannt wird, zählt auch als Recycling.

das Plastik, was in China zu Kleidung gemacht wird, stammt von den PVC-Pfand-Flaschen, nicht aus dem Hausmüll/gelbe Tonne. Die Chinesen importieren nur ganz sauberen Kunststoff, da eignet sich der aus dem Flaschenrecycling am Besten für.


B ei uns darf Styropor nicht in die gelben Säcke, sondern muss beim Werkstoffhof abgeliefert werden.

Eine blaue Tonne gibt es auch noch nicht so lange hier, da musste genau nach Papier und Kartonagen getrennt alles zum Werkstoffhof gebracht werden. Die Unterscheidung war dann eine Wissenschaft für sich: brauner Briefumschlag: Kartonage, weißer: Papier.
Helle Eierkartons ebeenfalls Papier, braune Kartonage...........

War mir zu kompliziert, ein Dorf weiter kam alles in einen Container. :pfeifen:


Zitat (Bierle @ 16.10.2012 17:20:48)
das Plastik, was in China zu Kleidung gemacht wird, stammt von den PVC-Pfand-Flaschen, nicht aus dem Hausmüll/gelbe Tonne. Die Chinesen importieren nur ganz sauberen Kunststoff, da eignet sich der aus dem Flaschenrecycling am Besten für.

Stimmt nicht ganz, wie gesagt hab da schon einiges gesehen, vor allem die große Pakete von gepresstem Kunststoff.
In der Anlage wird auch nach verschiedenen Kunststoffen sortiert.

Was natürlich nicht geht sind kleinere Teile, die werden dann tatsächlich verbrannt.
Kann natürlich auch von Gegend zu Gegend unterschiedlich sein.
Zitat

B ei uns darf Styropor nicht in die gelben Säcke, sondern muss beim Werkstoffhof abgeliefert werden.

Bei uns schon

Jetzt soll noch eine Tonne für Elektroschrott kommen.
CD´s kann man übrigens auch gut recyceln, sollten aber extra gesammelt werden.

Oh je, ja, der gelbe Sack bzw. die gelbe Tonne.... Immer so eine Sache für sich. Hier bei uns gibt es beides nicht. :labern: :wallbash: :labern: :wallbash: Man kann aber alles zum Wertstoffhof bringen. Viele werfen aber auch alles in die Restmülltonne, weil es ihnen zu blöd ist, den ganzen Kram dann im Wertstoffhof die Sachen in die einzelnen Container zu sortieren. Ob jetzt da mal auf ner Verpackung bzw. auf Verpackungsmaterial dieser Doppelpfeil drauf ist, ist mir schnurz. Fliegt trotzdem in die Wiederverwertung. Kontrolliert eh keiner.

Wenn man nicht weiß, wo was hinkommt, einfach bei der Gemeinde anrufen oder bei der Abfallberatung. Irgendwo wird einem immer geholfen.

Bearbeitet von Knuddelbärchen am 21.10.2012 02:18:07


Da ich Fragen dieser Art selber immer wieder habe oder meine Kinder mich zum Thema Recycling etwas fragen und ich finde, dass man heutzutage den Wert von wiederverwertbaren Müll ernst nehmen sollte, suche ich auch immer wieder nach Antworten.
Ich bin da auf eine Seite gestossen, wo man sein Suchbegriff in ein Textfeld eingeben kann (ich habe mal "Styropor" eingegeben) und bekommt eine oder mehrere Antworten.
Rund ums Thema Recycling "was darf in den gelben Sack?", "Wie halte ich meine Biotonne geruchs- bzw. madenfrei?" oder auch Fachbegriffe werden gut erklärt.

Entsorgungs-Ratgeber


Unsere örtliche Müllabfuhr gibt jedes Jahr zusammen mit dem neuen Müll-Abhol-Kalender ein Heftchen heraus, in welchem genau steht, welcher Abfall in welche Tonne zu sortieren ist. Reichen die Tonnen nicht aus, kann man zusätzliche Müllsäcke für die einzelnen Abfallsorten noch gegen Gebühr bei der städtischen Behörde (Abfallentsorgung), oder den ausgewiesenen Abgabestellen käuflich erwerben.

Zusätzliche Gebühren für die Säcke deshalb, weil die Müllabfuhrgebühren (für die Tonnen), ja vierteljährlich laut Abgabenbescheid von den Hausbesitzern ans Amt überwiesen werden. Bei Mietern werden die Abgaben auf die Miete umgelegt und mit den zu zahlenden Nebenkosten beglichen.


Im Großraum Hannover kommt es darauf an ob Stadt oder Umland.
Da gibt es gelbe Säcke und im Umland zusätzlich O-Tonnen.
Was wo rein soll oder darf ist völlig undurchschaubar.
Z.B. Alte Musikkassetten und Videokassetten dürfen trotz grünem Punkt auf dem Karton, nicht in den gelben Sack auch nicht als Kunststoff im Wertstoffhof abgegeben werden.
Die müssen in den Hausmüll. Da habe ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt.
:hmm: :werwolfmädl: :nene:


Zitat (alter-techniker @ 18.01.2013 20:27:52)
Was wo rein soll oder darf ist völlig undurchschaubar.

Ist mir schon lange egal - kommt eh alles in die gleiche Müllverbrennungsanlage.

Also geht alles in die Restmülltonne, die eh nie voll wird, aber trotzdem bezahlt werden muss.
Für die Kohle die ich dafür hinlege, fange ich nicht auch noch an den Müll zu trennen.

Jeannie: :daumenhoch:

Ich mache es genauso.
Es wird zwar immer wieder abgestritten, aber ich glaube das denen nicht. Sonst müsste man bestimmt ständig Altöl nachkippen in den Öfen, damit die notwendige Verbrennungstemperatur erreicht wird. Nun übernehmen die Plastkabfälle (sind ja im Geunde auch ein Erdölprodukt!) diese Rolle.


Bei uns kommt Styropor in den gelben Sack, bezw. in die gelbe Tonne!
Mülltrennung finde ich wichtig, der Umwelt zuliebe und es sollte jeder mitmachen!! Wir haben nur die eine Welt!!


Zitat (Billie @ 19.01.2013 16:36:45)
Bei uns kommt Styropor in den gelben Sack, bezw. in die gelbe Tonne!
Mülltrennung finde ich wichtig, der Umwelt zuliebe und es sollte jeder mitmachen!! Wir haben nur die eine Welt!!

:daumenhoch:

Styropor würde ich gesondert sammeln und entsorgen. Es ist kein Zellstoff, hat also in der Papiertonne nichts zu suchen. Die gelbe Tonne wäre zu schnell voll. Ein Anruf beim Entsorgungsunternehmen wirkt manchmal aufklärend.


Bei uns muss man Styropor direkt am Wertstoffhof abgeben :-)


Da wird es bald noch einige Umwälzungen geben...
Wertstoffhof...schön und gut. Aber im Hinblick auf die mangelnde Auslastung so mancher Verbrennungsanlagen wird das Abgeben von Großverpackungen und sonstigem Sondermüll (was bisher nur die Fahrt dorthin und evtl. einen Satz dreckiger Klamotten kostete) dann wohl insgesamt gebührenpflichtig.

Ich hab mir auch schon überlegt, die wöchentliche C&W-Torte gleich im Supermarkt styropormäßig zu entblättern.
Und wer sagt denn, daß die tollen Schutzhüllen um Waschmaschine und Co. nicht schon im Preis des Gerätes stecken ? Dazu dann noch die eigene Abfuhr nach dem Auspacken und später evtl. noch die Gebühren für´s Entsorgen ?
Gut, das mit der Torte könnte man umgehen, einfach selber backen...


Andere Möglichkeit wäre, das Styropor wieder zu Polystyrol zu entschäumen.
Das Volumen fällt dabei auf etw 1/50 zusammen: Erhitzen, bis es schmilzt (ist etwas schwierig, die Temperatur dabei mit einfachen Haushaltsmitteln im erforderlichen Bereich zu halten) oder Eintragen in entsprechendes Lösungsmittel, z.B. Aceton, und das danach wieder zurückgewinnen. ;)

Man wird in Zukunft wohl Zusatzgerätschaften brauchen, um die Wertstoffe für Tonne oder Sack entsprechend vorzubereiten. :D


Ach, Dudelsack :huh:

Deine Vorschläge sind immer so lebensnah, deshalb mag ich Dich :blumenstrauss:

Nur mal angenommen, ich mach das jetzt...Wohin dann mit dem Polystyrol ? Werstoffhof, gelber Sack ?.
:rolleyes: ...Mit etwas gedrehtem Metall könnte man sich ja dann ein paar zusätzliche Wäscheklammern basteln.
Die dürfen aber nicht brechen. Oder ich spiele den Plastik-"Ghost" und forme mir ein paar schöne Blumentöpfe.


Das gleiche gilt für Blumen-Übertöpfe oder -paletten aus Kunststoff. Beides fällt öfter mal an bei mir, beides darf laut "Gelber-Sack-Ordnung" nicht in demselben entsorgt werden.
(Ich mach´s trotzdem, es wird auch immer mitgenommen.) Wieso dieser Kunststoff nicht in den Sack darf, ist mir auch ein Rätsel.


Zitat (horizon @ 14.05.2013 10:22:27)
Polystyrol ? Werstoffhof, gelber Sack ?.
:rolleyes: ...Mit etwas gedrehtem Metall könnte man sich ja dann ein paar zusätzliche Wäscheklammern basteln.
Die dürfen aber nicht brechen. Oder ich spiele den Plastik-"Ghost" und forme mir ein paar schöne Blumentöpfe.

Die Verpackungen, in denen Schrauben, Nägel usw. im Baumarkt an die Wand gehängt werden, sind z.B. aus Polystyrol. -_-
Mit der Erkenntnis müßtest du jetzt selbst entscheiden können, wo das volumenreduzierte "Styropor" rein muß. :D

Zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen taugt das Zeug nicht: einmal kurz auf so eine Baumarktverpackung mit dem Finger gedrückt und das Teil ist gesprungen. Man kann es aber mit anderen Kunststoffen copolymerisieren und krieget so Werkstoffe, die dann unter 'schlagfest' laufen. rofl ABS-Kunststoff ist z.B. so ein Werkstoff, aus dem u.a. Elektrogehäuse (Küchenmaschine, Staubsauger, ...) gemacht werden.

Im Prinzip kann man alles in irgendeiner Form sinnvoll recyclen. Die regionalen Unterschiede, was nun wo rein soll oder nicht, dürfte an den unterschiedlichen Abnehmern zum Wiederverwerten des Wertstoffschrotts liegen. ;)

Danke für die Info, Dudelsack ! :blumen:

Muß ich halt doch neue Wäscheklammern kaufen... :wacko: oder ich schneide sie mir aus dem alten Sauger zurecht :rolleyes: Wenn´s klappt, wird´s ein Tipp (wenn ich dann noch tippen kann) :lol:

LG


Es ist völlig verdreht in der Region : Großraum Hannover.
Wenn ein 'grünes Punkt' Symbol drauf ist gehört es in den gelben Sack.
Das war mal heile Welt.
Landkreis Hannover, Abfuhr durch AHA, Kunststoffe in den gelben Sack und in die O-Tonne geben.
In die O-Tonne darf alles mit dem grünen Punkt und Metall.
Aber kein Papier, Glas, Stoff oder mit Elektrik dran.
In Hannover ist alles anders. Die Abfuhr erfolgt auch durch AHA.
AHA ist der Abfahl Entsorger des Großraums Hannover.
Das gute sind die Wertstoff- Höfe.
Da gibt es beschriftete Container, da kann alles reinsortiert werden.
In Hannover sah ich fünf verschiedene Tonnen.
Grün groß = Restmüll; schwarz klein = Restmüll; braun = roher Bioabfall ohne Zitrusfrüchte; blau = Papier und Pappe und dazu kommt die O-Tonne [ oranger Deckel ], da muß je nach Gemeinde und Stadtteil etwas anderes rein.
Dazu auch noch schwarze, grüne, blaue und gelbe Säcke.
In Seelze gibt es teilweise alles. :ruege: :ruege:

Es wird Zeit an der UNI einen Müll- Trenn - Diplom Lehrgang anzubieten. rofl rofl

Bearbeitet von alter-techniker am 16.05.2013 16:05:45


Bei uns im Landkreis Böblingen gibts weder gelbe Tonne noch gelber Sack. Hier muss man alles zum Wertstoffhof bringen. Man muss hier aber auch erst mal im Fach Mülltrennung habilitieren, um durchzublicken. Und selbst die Leute im Wertstoffhof sind da nicht immer einer Meinung wo was hingehört lol. Gerad bei den Kunststoffverpackungen ist es ein Kuddelmuddel. Kunststofflaschen kleiner 5 Liter kommen extra. Genau so Kunstofffolen kleiner Din A4...Weißblech extra, Alu extra, Verbundverpackungen extra, wobei bei denen es nicht immer so ganz klar ist, ob sie noch zum Alu oder zu Verbundverpackungen kommen rofl rofl rofl
Papier und Pappe muss man im W-Hof auch getrennt einwerfen. Im häuslichen Papiereimer darf aber alles zusammen... Uns ist es zu blöd geworden. Alles bis auf Papier und Glas fliegt in den Restmüll. Wir haben den Platz nicht, die verschiedenen Müllfraktionen daheim zu sammeln und aufzubewahren. Zudem fängst an zu stinken... die ganzen Dosen und Beutel vom Katzenfutter....