Strompreis steigt weiter


Der Strompreis wird ab Januar 2013 weiter steigen.
Ca. 60€/Jahr für einen durchschnittlichen Familienhaushalt.

Wie stark ist euer Budget damit belastet, was tut ihr für eine Entlastung (z.B. Strom sparen, Anbieterwechsel)?


Da bin ich ja froh, daß ich mich entschieden habe, nicht mit Strom zu heizen. Also weder Infrarot noch WP im Haus hab. Aber es ist ja nicht nur der Strom. Alle Energie wird teurer.

Wie sehr mich das in Zukunft belastet weiß ich noch nicht. So lang hab ich das Haus noch nicht, um Vergleichswerte zu haben.


Und das Ende der Spirale ist noch nicht zu sehen (gibt es die überhaupt mal ?)

Anbieterwechsel ist Augenwischerei, oft mit viel Ärger verbunden. DAS spare ich mir.

Und wenn man noch so viel zuhause einspart, man wird es spüren. Stromverbrauchende Geräte wird man deshalb nicht abschaffen. Man sollte eben noch bewußter auf´s Knöpfchen drücken, was bleibt uns denn übrig ?
Ich erwäge z. B, das Bügeleisen nur noch vor Familienfeiern zum Einsatz zu bringen und in meinem 17-flammigen Kronleuchter 16 Kerzen zu lockern. Soll ja wenigstens tagsüber schön aussehen...
Da haben sie uns mal wieder an der Angel, wir können nicht entfliehen. Ähnlich wie beim Spritpreis und wer auch immer. Einer, zwei, drei...kommen schon auf ihre Kosten, das nicht zu knapp und kein Ende in Sicht.

Ich schalte jetzt hier mal den Strom ab.
Allen einen schönen Tag und nutzt die Billig-Preise :pfeifen: noch !


Ich mache immer Anbieterhopping. Nach jedem Jahr, wenn die Neukunden-Prämieauszahlung fällig wird, gehts zum nächsten Lieferanten. 50 EUR waren so immer an Ersparnis pro Jahr zum regulären Energiepreis drin.

Bearbeitet von Dudelsack am 16.10.2012 12:05:29


Zitat
Anbieterwechsel ist Augenwischerei, oft mit viel Ärger verbunden.

Das seh ich nicht so, ich hab schon mehrere Wechsel hinter mir und viel Geld gespart.
Wirklich Ärger hatte ich nur in einem Fall und das war meine Schuld ;)
Klar, kann es weitere Steigerungen geben, nur dann spar ich immer noch gegenüber anderen Anbietern.
Es lohnt sich auf jeden Fall bei Neuanschaffung von Geräten auf den Stromverbrauch zu achten.

tja, anbieterwechsel is bei mir nich drin, ich muß bei meinem bleiben. also kann ich da schonmal nix sparen.
ich zahl für 2 personen (naja eigentlich nur 1 1/2 person ;) ) momentan 45€/monat. mir drehts jetzt schon, wenn ich dann mehr zahlen muß....


bei uns ist es ein Haus,160 Euro/pM,ist für zwei Wohnungen. Im Sommer habe ich so viel wie möglich an Strom versucht zu sparen( Wäsche an die Luft hängen und nicht in den Trockner) Ansonsten wüsste ich nicht so recht wo noch einzusparen wäre. (Kühl.-und Gefriertruhe ist so gut wie neu (keine 3 jahre alt) Lampen haben wir alle Sparbirnen reingemacht,Fernseher wird bei uns erst abends angemacht.(hab jetzt erfahren,manche haben den den ganzen Tag an) Ich denke mal am Trockner für die Wäsche kann am meisten gespart werden.Möchte diesen auch im Winter so wenig wie möglich benutzen. Werde das ja nächstes Jahr dann sehen,ob es was gebracht hat oder nicht.


Zitat (Dudelsack @ 16.10.2012 12:04:58)
Ich mache immer Anbieterhopping. Nach jedem Jahr, wenn die Neukunden-Prämieauszahlung fällig wird, gehts zum nächsten Lieferanten. 50 EUR waren so immer an Ersparnis pro Jahr zum regulären Energiepreis drin.

So mache ich das ebenso. Dabei bevorzuge ich grundsätzlich Stromanbieter die erneuerbare Energien bevorzugen. Und zwar zu 100 %.

Da sind natürlich auch Stadtwerke dabei.

Meine Stromersparnis war zuletzt innerhalb 2 Jahren 200 €.

Bei dem Stromvergleich muss man jedoch sehr vorsichtig sein. Googelt mit dem billigsten Anbieter, dann erkennt ihr, ob Ärger bevorsteht. Grundsätzlich auch keine mehrmonatigen Vorauszahlungen leisten. Also nur monatlich oder 2-monatliche Vorauszahlungen.

Es kann vorkommen, dass ein Anbieter Pleite macht, und wenn man 1 Jahr voraus gezahlt hat, ist das Geld futsch.

Im Moment beziehe wieder ausschliesslich Naturstrom. Nach 12 Monaten bekomme ich 3 Monate gut geschrieben. Das sind 400 €.

Mein Vertrag läuft 12 Monate, mit der einzigen Option, dass ich um 12 Monate zu den alten Bedingungen den Vertrag verlängern kann. Der Stromanbieter bietet mir 24 Monate Strompreisgarantie.
Klar ist, dass ich nach dem 2. Jahr nicht nochmals 3 Monate zurück bekomme.

400 € Strom erspart, warum nicht wechseln?

Ich verstehe nicht, weshalb die Leute noch bei den Stromanbietern bleiben, die jahrelang die Atomkraftwerke betrieben haben. Beispiel: EnBW. :labern:

Zeigt denen mal die rote Karte.

Labens

Bearbeitet von labens am 17.10.2012 03:05:48

Zitat (horizon @ 16.10.2012 10:19:31)
Ich erwäge z. B, das Bügeleisen nur noch vor Familienfeiern zum Einsatz zu bringen und in meinem 17-flammigen Kronleuchter 16 Kerzen zu lockern. Soll ja wenigstens tagsüber schön aussehen...

Statt zu bügeln, kannst Deine Wäsche auch zwischen Matraze und Leintuch legen. Am nächsten Tag sind die Klamotten gebügelt. rofl

Ausserdem solltest Dir überlegen, einen Dackel zuzulegen.

Auch dafür gibt es den ultimativen Tipp von Frag-Mutti

Bearbeitet von labens am 17.10.2012 03:18:15

Zitat
Ich verstehe nicht, weshalb die Leute noch bei den Stromanbietern bleiben, die jahrelang die Atomkraftwerke betrieben haben. Beispiel: EnBW.


Ich auch nicht, dabei ist ein Anbieterwechsel gar nicht so schwer.

Wer nicht wechselt muss eben mehr bezahlen.

Überall wird verglichen, ob Urlaubsreisen, Lebensmitteleinkauf, Haushaltsgeräte, Telefon/Internet warum nicht bei der Energie?

Ich halte es wie Labens und Sparfuchs,

ich beobachte den Strom-Markt und wechsle wenn es Sinn macht, aber nicht hektisch, sondern mit Bedacht,
spare gern, aber 100% erneuerbare Energie muss sein!

*Nach 12 Monaten bekomme ich 3 Monate gut geschrieben*

hallo Labens, wie heißt der Anbieter? Danke für die Info.


Ich finde, wer den Strommarkt nicht beobachtet und mindestens 1x im Jahr einen Anbietervergleich vornimmt, verschenkt bares Geld. Denn die Unterschiede sind teilweise wirklich gewaltig. Ich habe bereits mehrfach gewechselt und nie Probleme gehabt. Meistens übernimmt der neue Stromanbieter alle Formalitäten so das man sich um fast nichts selber kümmern muss.


Ich selbst und viele meiner Bekannten sind im letzten Monat auf den noch relativ unbekannten Anbieter EASY-DC umgestiegen. Die sind recht preiswert und liefern Gleichstrom.
Eine tolle Sache - man braucht zwar einen neuen Zähler, aber dafür brummen die Leuchtstoffröhren nicht mehr.


Wir zahlen fürs Haus und jetzt 2 Personen monatlich knapp 60€ STrom. Haben aber beim letzten Ablesen deutlich weniger verbraucht als letztes Jahr. Nunja, wird sich wohl im Monat nicht niederschlagen, da sie ja die Preise wieder erhöhen, wie ich auch gelesen und gehört habe. Wir sparen wo es eben geht, wie es sicherlich die meisten hier machen. Trockner habe ich keinen Spülmaschine hat unlängst ohnehin den Geist aufgegeben, wir haben Sparbirnen überall und machen nur da Licht an, wo nötig. Der TV läuft wenn nur abends usw...........ich wüßte jetzt nicht, wo ich noch sparen sollte?


Guten Abend.

Der Verbraucher spart und doch steigt regelmäßig der Rechnungsbetrag !?

Das Stromanbieter wechseln kann die Lôsung nicht sein, denn es gibt ja nicht so viele Leitungen wie Anbieter. Was bedeutet, dass Kapazitäten gemietet werden und der Vermieter ... die Regeln bestimmt und beliebig verändern kann. Sicher ist dabei,dass er immer kräftig mitverdient ! Ähnlich ist es bei Mobil-Funk-Netzen. Billig heißt dann oft : " kein Netz ".

Strom ist Energie, diese ist begehrt und da kommt das Marktgesetz von Angebot und Nachfrage ins Spiel...

Hinzu kommt, dass der Verbraucher die Vielstromverbraucher-Geschenke der Politik übernehmen muss.

Genau besehen haben wir Monopol-Giganten entstehen lassen und diese wissen wie sie ihre Umsätze steigern, gleich wie sehr gespart wird vom hilflosen Normal-Verbraucher. :-(


Zitat (FlowerPowerPeace @ 22.10.2012 00:09:16)
Guten Abend.

Der Verbraucher spart und doch steigt regelmäßig der Rechnungsbetrag !?

Das Stromanbieter wechseln kann die Lôsung nicht sein, denn es gibt ja nicht so viele Leitungen wie Anbieter. Was bedeutet, dass Kapazitäten gemietet werden und der Vermieter ... die Regeln bestimmt und beliebig verändern kann. Sicher ist dabei,dass er immer kräftig mitverdient ! Ähnlich ist es bei Mobil-Funk-Netzen. Billig heißt dann oft : " kein Netz ".

Strom ist Energie, diese ist begehrt und da kommt das Marktgesetz von Angebot und Nachfrage ins Spiel...

Hinzu kommt, dass der Verbraucher die Vielstromverbraucher-Geschenke der Politik übernehmen muss.

Genau besehen haben wir Monopol-Giganten entstehen lassen und diese wissen wie sie ihre Umsätze steigern, gleich wie sehr gespart wird vom hilflosen Normal-Verbraucher. :-(

Guter Kommentar !

Die Sache ist ja auch die: Die Energiekonzerne müssen ihren Aktionären immer Wachstum bieten. Steigende Umsätze, und vorallem steigender Gewinn. Wenn die Verbraucher durch stromsparende Geräte und einem Bewusstsein fürs abschalten nicht genutzter Geräte nicht mehr Strom verbrauchen, muß man das Wachstum eben durch Preiserhöhung schaffen. :angry:


Ich bin mit Strom und Gas bei Greenpeace-Energy und weiß, dass das, was ich zahle, in den Ausbau alternativer Energien gesteckt wird. Von daher bin ich höchstens halb so entsetzt über Preissteigerungen - zumal die für 2013 anstehende Erhöhung der EEG-Umlage alle Stromanbieter betrifft und für den Ausbau enreuerbarer Energien verwendet wird. Das hilft jemandem mit einem sehr kleinen Haushaltbudget natürlich nicht auf's Pferd, das weiß ich auch, aber viele jammern ja auf ziemlich hohem Niveau.


Guten Abend.

Werden denn wirklich die EEG bedingten (Mehr)Einnahmen in erneuerbare Energie-Projekte investiert ?
Erfahrungen aus anderen Bereichen lässt mich daran zweifeln !
Alle wollen nur unser Bestes, nämlich unser Geld. Und sicherlich sind sich darin alle Anbieter einig !
Es würde auch gehen ohne weitere Belastungen fûr den Verbraucher wenn gerecht und wirtschaftlich agiert würde.

Unsere derzeitige Politik erinnert mich an Feudal-Herrschaftsgebaren, wie lange die Politik damit durchkommt darf man sich angesichts der Umwälzungen infolge der Weltwirtschaftskrisen durchaus fragen.
Wie wäre es als Antwort auf das unverschämte Verhalten mit einem Windkraftrad im Garten, viele Solarzellen auf das Dach packen oder zurück in die Koch-Feuerstellen,Kerzenlicht u. Trockenfleisch,Pôckeln anstatt gefrieren usw.

Das ist jedoch allgemein betrachtet illusorisch !
Wir bekommen es ja nicht einmal hin das Auto ein bis zwei Wochen stehen zu lassen, worüber sich die so gûnstig gestalteten Steuermehreinnahmen ( Öko,Minerölsteuer etc.) erklären, die uns " Deppen" mit Konjunkturaufschwung erklärt werden.
Wäre das Ganze nicht so traurig,kônnte man Lachanfälle darûber bekommen.

Bearbeitet von FlowerPowerPeace am 22.10.2012 21:23:10



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