alte fotoalben


ich möchte meine alten fotos digitalisieren. die sitzen aber ganz fest angeklebt in den alten fotoalben. wie kann ich die am besten lösen, ohne die bilder dabei kaputt zu machen?


Hi, willkommen.

das hängt ganz davon ab, mit welchem Kleber die Fotos damals eingeklebt wurden. Fotokleber, Uhu, Pattex, ... Abhängig davon wird man unterschiedliche Möglichkeiten haben.


versuchs mal mit dem Cuttermesser


Ich hatte das gleiche Problem, habe die Bilder aber in den Alben gelassen, und habe halt die Kamera auf Nahaufnahme gestellt, Blitz ausgeschaltet, gute gleichmäßige Beleuchtung gesucht, Ellbogen aufgestützt und bin dann so nahe an die Bilder rangegangen, dass sie in den Sucher passten. - Und mein Schatten nicht drauf fiel... :P
Da muss man halt ausprobieren, ob Tageslicht oder Lampenlicht bessere Ergebnisse zeitigt. Also, da hilft wirklich nur: Ausprobieren.

Ich habe recht gute Aufnahmen so gemacht.
Vorteil: Man braucht die Alben nicht zu "plündern", das wäre auch Schade, denn so wie es war bekommt man die Bilder doch nicht wieder rein. Aufpassen, dass trotzdem kein Widerschein drauf fällt, ist aber fast ausgeschlossen bei Tageslicht.
Und beim Rausfitzeln passiert dann doch mal was, dass man Sch....³ rufen möchte.

Nachteil: Ist relativ anstrengend, aber man muss ja nicht dutzende hinter einander machen.

:offtopic:
Die so entstandene erste "Bilderschau" war der absolute Renner beim 50sten meiner Ältesten; ich hatte auch die Dias eingescannt und viel Farbbilder (vom Negativ). Gezeigt wurde das Ganze mit einem Beamer. War eine ganz äh, sagen wir mal, intensive Erfahrung für alle.
Nächstes Jahr ist mein Sohn dran; ich habe mir gerade seine eigenen Baby- und Kinderalben geben lassen. Dann isses zwar nix Neues mehr, aber Spaß werden wir doch dabei haben.
Und zwei Jahre später die Jüngste. Hm. Aber so lange warte ich nicht damit. Mit dem Einscannen und Abfotografieren, meine ich. :pfeifen:

Nachtrag: Das "Publikum" war natürlich nur die Verwandtschaft; wie feierten das an einem Wochenende.

Bearbeitet von dahlie am 24.10.2012 22:37:25


dahlie: das hab ich auch schon gemacht und man muss wirklich etwas ausprobieren,
hatte alte Fotos aus der Schul- und Sportzeit

aber mit dem gesamten Album würde ich das nicht machen


Und wenn Du Dahlies Vorschlag durchführen möchtest, dann schau mal, ob Du ein Mini-Stativ kaufst. Gibts im Fachhandel. Dadurch musst Du die Kamera nicht die ganze Zeit halten.

Ausserdem würde eine Digitalisierung auch der Fachhandel durchführen. Kostet allerdings etwas.

Achja, da fällt mit noch ein:

Kannst das Ganze auch mit einer Staffellei oder einem Notenständer machen. Dann musst Du Dich nicht die ganze Zeit über das Album beugen., sondern würdest mehr oder weniger geradeaus Fotografieren.

Und beleuchten musst Du das Ganze indirekt. Also starke Lampen (z.B. Baustellenlampen für den Innenbereich) organisieren und überall hinleuchten lassen, nur nicht direkt auf das Bild.

Gruß

Highlander


Danke, Highlander!
Das hatte ich vergessen: Ich hatte im Laufe der Aktionen beim Fotohändler so ein Stativchen gesehen; kostete um die 12 Euro. Ich habe es allerdings nur wenig benutzt, weil ich Probleme hatte, das Foto im Album jeweils korrekt zu platzieren. Da war es es dann, über/auf dem Tisch hängend (!); und mit aufgestützten Ellbogen für mich praktischer. Bin allerdings ganze 1.61 cm klein... (morgens :P )

Bei den jetzt anstehenden 6 - 7 Alben werde ich mal sehen, ob ich die Notenständerlösung irgendwie umsetzen kann. :blumen:

Das Stativ habe ich dann nur bei losen Fotos benutzt. Und da hat es sich gut bewährt.

Für Dias und Farbnegative hatte ich mir so einen Scanner schenken lassen; der kann auch schwarz/weiße Negative. Problem: Die habe ich überwiegend in Röllchen, und die passen von daher nicht in den Schlitten. Und ich hatte den Eindruck, der Apparat stoße dabei an seine Grenzen.

Wenn jemand noch eine Lösung für die Röllchen weiß.... die kann man nämlich kaum durch den Scanner ziehen.


naja ich habe das auch mit 1684 Bildern gemacht :wacko:
war das letzte Geschenk an meine Mama :heul:
ich habe aber einfach die Bilder oder auch Seiten, auf den Scanner gelegt und danach durch schneiden die Bilder vereinzelt.
das schöne an den Fotos ist ich konnte sie danach wieder in alten Glanz bringen.
die meisten Fotobearbeitungsprogramme haben da jetzt ein teil wo mit man eine stelle anklickt welche (man weiß es eben) Weiß ist, zB. ne Wolke ;)
so wird das Bild wieder aufgefrischt.

doch beim gleichzeitigen einscannen mehrere Fotos, nach dem schneiden darauf achten das man den Fotos andere Namen gibt.
sonnst ist das ursprüngliche weg :blink:
:wub:


Ich habe inzwischen fast alle Negative, farbige und schwarz-weiß, die sich eigneten, eingescannt. Da der Scanner bei schwarz-weiß an seine Grenzen geriet (es dauerte ewig, bis das Foto betrachtet und evtl. eingescann werden konnte), habe ich mich einfach über die Vorgabe hinweggesetzt und die schwarz-weißen Negative über das Programm für Farbnegative eingegeben. :pfeifen: Im Sichtfeld sehen sie nach dem Speichern zwar wie mit einem leichten Farbstich aus, aber im laptop sind sie einwandfrei.
Ein so eingescanntes habe ich mal neben ein abfotografiertes gestellt. Erstaunlich wenig Qualitätsunterschiede, aber eben doch Unterschiede!
Es kommt hinzu, dass die früheren vollständigen Familienalben wohl weggeworfen wurde, denn im Nachlass meines Ex' fand sich nur eines, und da fehlte etwas die Hälfte der Bilder... :heul:
Für die Kinderalben hatet ich damals eine Auswahl gemacht. Diese sind jetzt zwar alle da - aber es fehlen natürlich Unmengen, die ich gerne auch scannen würde.

Nun habe ich ein anderes Problem: Knapp 20 (!) Röllchen [B]mit Negativen, gerade aus der Zeit, als die Kinder klein waren.... Alle sorgfältig in ihren runden Döschen, und einen Zettel mit der JAhreszahl in der Mitte.
Nur: Wie bekomme ich diese so glatt, dass ich sie in 6-er Abschnitten in den Scanner-Schlitten legen kann? Ich bin ratlos. :wacko:


An anderer Stelle wurde mir geholfen; nämlich in "Audio..." unter dem Titiel: "Das Runde muss ins Flache."
Ein klasse Lösung, die auch wunderbar funktioniert will ich hier trotzdem kurz beschreiben. Denn vielleicht geht es anderen mal ähnlich.

Also: @alter_techniker empfahl, die Filmrollen andersrum aufzuwickeln. Das habe ich gemacht, und wenn die nun in etwa einen Tag so in den Döschen stehen, kann man sie in Streifen schneiden und relativ leicht "bändigen", dann in den Schlitten legen und diesen zuklappen. Toll!!
Klappt es nicht gleich: Noch mal einen Tag andersrum gewickelt... :)



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