Hochzeit einer Freundin: Planung der Party


Hallo hier ist Moppelines und mich bewegt eine Frage: Meine Freundin heiratet am 01.06.2013 und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Die Brautleute haben Vorstellungen, wie der Tag ablaufen soll. Jetzt melden sich Eltern und Verwandschaft, die alle mitreden wollen. Wie kann man ihnen sagen, dass es nicht ihre Hochzeit ist und sie alle einfach nur nette Gäste sein sollen? Man will ja niemanden verprellen!


Zitat (Moppelines @ 31.01.2013 11:25:49)
Wie kann man ihnen sagen, dass es nicht ihre Hochzeit ist und sie alle einfach nur nette Gäste sein sollen?

Genau so: Es ist nicht eure Hochzeit, aber ihr dürft alle nette Gäste sein!

Genau, darum geht's. Wenn man das zu den Bräutigameltern sagt, sind sie tödlich beleidigt!


Hat das Brautpaar dich oder jemand anderen darum gebeten für die Organisation zu sorgen?

Es kommt ja auch darauf an, inwiefern sich die Verwandschaft einmischen will, ein kleiner netter familiärer Beitrag auf der Feier kommt immer gut an, gegen eine solche "Überraschung" kann man nichts tun.
Und sonst kann man alle möglichen Versuche mit dem Hinweis abschmettern, dass das Brautpaar seinen sogenannten "schönsten Tag" so feiern kann, wie es will.
Ein wenig mit den Worten verschönern, dass sie doch ihren Sohn/ihre Tochter lieben und sie dem Paar damit den allergrößten Gefallen tun.
(Ich wünsche dem Paar trotzdem noch weitere gleich- wenn nicht noch schönere Tage!)

;)


Dann fangen wir doch mal so rum an:

Wer zahlt denn das alles? Wenn die Eltern des Bräutigams die Hochzeit zahlen, sollte man ihnen zumindest ein Mitspracherecht zugestehen.

Anders ist es, wenn die Brautleute die sicher nicht billige Feier selbst zahlen. Dann haben die Brautleute - und nur die - das Recht, die Feier nach ihrem Belieben zu gestalten. Dann muss halt der Bräutigam über seinen Schatten springen und das seinen Eltern klar machen: freundlich, aber fest.

Die Gestaltung einer Hochzeit war schon immer Sache der Brautleute. Gäste - und auch die Eltern der Brautleute sind in diesem Fall Gäste - können Vorschläge machen, ob diese Vorschläge aber in die Tat umgesetzt werden, müssen sie abwarten.

Die Gästeliste geht auch niemanden etwas an. Ich wollte zur Hochzeit auch nicht die Kegelbrüder meines Schwiegervaters dabei haben (die ich sowieso nicht kannte), und die Kirchenchor-Freunde meine Schwiegermutter auch nicht (dito). Es war zwar schwer, meine Schwiegereltern zu überzeugen, aber schließlich haben sie doch noch eingesehen, dass uns unbekannte Leute nicht auf unserer Hochzeit erwünscht waren.

Bearbeitet von mops am 31.01.2013 12:20:29


Ich bin mit der Trauzeugin am Organisieren. Es steht morgen ein Treffen mit den Eltern bevor. Ich will nur schon mal vordenken, für den Fall, dass alle mitgackern wollen. Wie kann man das abblocken?


Gar nicht. Gackern lassen und am Ende alles so machen, wie es die Brautleute wünschen.


Moppelines, ein wenig Fingerspitzengefühl trau ich dir schon zu, lass sie viel reden und viel vorschlagen, sag nicht gleich nein sondern versuch ihnen das Gefühl zu geben, mitdenken und mitgestalten zu können, ohne dass ihr zwei die Oberhand verliert.

Viel Spaß und Erfolg!


Danke für die Tipp's , Ihr seid alle nett hier! Ich bin heute den ersten Tag hier. Habe zuvor schon immer mal nach einem Rat gesucht und ihn auch gefunden!
Werde sicher öfter mal reinschauen! Danke!


Zitat (mops @ 31.01.2013 12:33:54)
Gar nicht. Gackern lassen und am Ende alles so machen, wie es die Brautleute wünschen.

hehe, da erinnert mich an meinen Schwiegervater, eine Seele von Mensch. Seine Frau wollte ihm ziemlich oft erzählen, wie er dies und jenes zu machen hat, was oftmals fern von seiner Vorstellung war.
Er hat sich alles geduldig angehört, genickt und dann so gemacht, wie er es für richtig hielt. Das war letztlich auch der beste Weg, um mit sowas umzugehen.

Wenn die Eltern einen großen Teil zahlen, würde ich im vorhinein mit dem Brautpaar klären, in welchen Punkten sie den Eltern entgegenkommen würden und wo nicht.

Wenn das Brautpaar alles zahlt: so wie diverse Vorredner schon sagten, nicken und so machen, wie das Brautpaar es will. Zum einen können die Eltern dann nicht sagen, ihr hättet zugesagt, es so zu machen, wie sie es wollen. Ihr habt es ja nur nickend zur Kenntnis genommen. Zum zweiten bin ich der Meinung, dass sie dann eben vergrätzt sein sollen. War meine Schwiegermutter bei unserer Hochzeit auch und hat uns nach 10 Jahren noch erzählt, dass ein Alleinunterhalter viel angenehmer gewesen wäre als die Band und dass es schön gewesen wäre, wenn Onkel soundso eingeladen gewesen wäre.
Unsere Hochzeit - unser Fest!
Falls die Väter vernünftiger sind, kannst du ja evtl. versuchen, die ins Boot zu holen. Mein Schwiegervater hat sich damals rausgehalten und mein Vater hat zu meiner Mutter gesagt, dass es meine Hochzeit sei und sie uns machen lassen solle.

Okay, habe jetzt erst gesehen, dass das Treffen bereits war. Sachstandsbericht?

Bearbeitet von ulrike am 03.02.2013 18:53:10



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