Halbe Schilddrüse entfernt: Erfahrungen gesucht

Hallo,

irgendwie finde ich im Netz nichts Spezielles über Schilddrüsen-Teilentfernung und ihre Auswirkungen.

Ich weiss ja, dass seit einiger Zeit bei FM nicht mehr "diagnostiziert" werden soll und das will ich auch gar nicht. Ich hätte gerne nur Erfahrungen von Leuten bekommen, die dasselbe hatten.

Nachdem ich seit Jahren eine vergrößerte Schilddrüse und eine Unterfunktion hatte, hat man vor ca. 3,5 Jahren Knoten (ich glaube kalte) festgestellt und mir zu einer OP geraten. Das habe ich immer wieder vor mir hergeschoben und es schließlich vor einiger Zeit doch durchführen lassen.

Dabei wurde mir die halbe Schilddrüse entfernt und der Knoten. In den ersten paar Tagen hatte ich mit Depressionen zu tun, was sich aber zu 95 % wieder gelegt hat.

Bei einer Komplettentfernung der Schilddrüse soll es ja angeblich zu Gewichtszunahmen führen usw.. War das bei der Teilentfernung bei Euch auch der Fall?

Ich war vorher z. B. oft totaaaaal müde (scheinbar grundlos) und hatte teilweise richtig Schweißattacken. Hattet Ihr das auch und ist es durch die OP bei Euch besser geworden?

Vielleicht ist ja jemand hier, der dieselbe oder eine ganz ähnliche OP hatte. Würde mich freuen Erfahrungsberichte zu bekommen.

Viele Grüße
Kröti
Hallo Krötilla,


Schreibe dir privat etwas dazu :)

:blumen:
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Auch mir ist in zwei Schritten der linke SD-Lappen entfernt worden. Das hat aber im Endeffekt nichts wirklich gebracht. Ich darf weiter wählen zwischen L-Thyroxin - oder nicht oder eben einer Radio Jod Therapie (stationär). Die Experten sind uneinig.
Achja: Letzte Woche wurde das leichte Händezittern vom Neurologen als "leichter Parkinson Tremor" entlarvt. So greift eines ins andere. Gestern noch hatte man das "auf die Schilddrüse" zurückgeführt.
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Ich hatte einen kalten Knoten, dieser wurde entfernt und mit ihm ein Viertel der Schilddrüse, also eine halbe Hälfte, keine Ahnung ob links oder rechts.
Die Blutwerte waren vor der OP allerdings völlig okay, ich hatte "nur" einen dicken Hals und dadurch Schluckbeschwerden und immer das Gefühl als hätte jemand die Hände an meinem Hals....
Nach der OP habe ich ein halbes Jahr sehr niedrig dosiert Hormone bekommen, damit war ich dann aber irgendwann leicht überdosiert, sodass wir dann auf die Tabletten vollständig verzichtet haben und ich damit wieder im Normbereich war.
Ich habe weder vor der OP, noch nach der OP mit oder ohne Tablette irgendwelche Veränderungen an mir wahrgenommen.
Zugenommen habe ich zwar, das fing aber schon vorher an und lag bzw. liegt immer noch einzig an meinem Essverhalten.
Wie gesagt, die Schilddrüse hat immer einwandrei funktioniert, von daher haben wir sicherlich nicht die gleichen Ausgangsbedingungen....
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Also bei mir wurde ein kalter Knoten entdeckt, darauf folgte eine OP einer halbseitigen sd Entfernung. Jahrelanges einstellen der Schilddrüse welche Tabletten am besten anschlagen.

Leider konnte man mir in den ganzen Jahren Zusehen wie ich immer mehr zugenommen habe. Von 70 Kilo auf schmerzhafte 120 Kilo. Das Kuriose daran ist, dass ich nie viel gegessen habe, im Fitness Studio war und viel Fahrrad gefahren bin. Da durch meine Arbeit mir der Hunger vergeht, sehen es ja auch andere das bei mir essen eine Mangelware ist. Habe eine ungewollte Adipositas.

Zu einem *Spezialisten* gefahren und habe drum gebeten dem Grund nachzugehen, warum die hohe Zunahme, ohne wirklich zu essen. Dann kam nur ein Ultraschall ob alles gut ist und der Wechsel von den Tabletten.

Bin dann von l-thyroxin auf thyronajod 100 gewandert.

Die nehme ich schon seid 3 Jahren und von den Beschwerden her schon viel besser. Dennoch nehme ich einfach nicht ab.
Langsam kann ich mir das nicht mehr anhören das ich nicht richtig eingestellt bin bla bla bla...

Bevor ich ganz aufgebe bin ich jetzt in der uniklinik in der Endokrinologie. Ich habe denen alles erklärt, und das mein Ziel ist abzunehmen und das gesucht wird wodurch die Zunahme kommt wenn man nicht wirklich viel isst.

Zur Zeit können Sie erstmals nichts machen da ich schwanger bin. Sobald ich aber das geschafft habe wollen sie mit den Untersuchungen weiter machen. Fühle mich halbwegs schon besser aufgehoben als vorher beim Arzt. Aber es ist schon erschreckend was eine Entfernung der Schilddrüse anrichten kann. Auch wenn es bei mir nur eine Hälfte war, es war nötig gewesen da die schon entzündet war.

Lieber mal informieren bei der Endokrinologie, denke da ist man besser aufgehoben und man fühlt sich besser verstanden.

Suche auch Menschen mit denen ich mich austauschen kann.
*Emailadresse aus Datenschutzgründen entfernt*

Bearbeitet von Wecker am 05.03.2021 06:34:58
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Zitat (Krötilla, 03.02.2013)
Hallo,

irgendwie finde ich im Netz nichts Spezielles über Schilddrüsen-Teilentfernung und ihre Auswirkungen.

Ich weiss ja, dass seit einiger Zeit bei FM nicht mehr "diagnostiziert" werden soll und das will ich auch gar nicht. Ich hätte gerne nur Erfahrungen von Leuten bekommen, die dasselbe hatten.

Nachdem ich seit Jahren eine vergrößerte Schilddrüse und eine Unterfunktion hatte, hat man vor ca. 3,5 Jahren Knoten (ich glaube kalte) festgestellt und mir zu einer OP geraten. Das habe ich immer wieder vor mir hergeschoben und es schließlich vor einiger Zeit doch durchführen lassen.

Dabei wurde mir die halbe Schilddrüse entfernt und der Knoten. In den ersten paar Tagen hatte ich mit Depressionen zu tun, was sich aber zu 95 % wieder gelegt hat.

Bei einer Komplettentfernung der Schilddrüse soll es ja angeblich zu Gewichtszunahmen führen usw.. War das bei der Teilentfernung bei Euch auch der Fall?

Ich war vorher z. B. oft totaaaaal müde (scheinbar grundlos) und hatte teilweise richtig Schweißattacken. Hattet Ihr das auch und ist es durch die OP bei Euch besser geworden?

Vielleicht ist ja jemand hier, der dieselbe oder eine ganz ähnliche OP hatte. Würde mich freuen Erfahrungsberichte zu bekommen.

Viele Grüße
Kröti

einige deiner Erfahrungen, Aufzählungen kann ich bestätigen

leider hat man mir nur einen Teil entfernt ...mit der Begründung das mache man heute so, weil es viel weniger heftige Nebenwirkungen gäbe

...dann kam ein Nachsatz, für den ich den operierenden Arzt (ich war von einem Spezialisten dorthin überwiesen worden) hätte den Hals umdrehen können

" es gibt nur einige wenige Ausnahmefälle, wo man noch die komplette Schildrüse entfernt " - genau das hatte mir mein Arzt aber gesagt und auch begründet

ich bin leider nicht vor der OP, sondern erst als es zu spät war darüber in Kenntnis gesetzt worden - und auch hatte er nicht mit meinem Arzt Rücksprache gehalten

eine 2. NachOP ist bei mir nicht möglich

wie gesagt es gibt inzwischen Kenntnisse, dass meist nur eine Teilentfernung nötig ist und die Totalentfernung nur noch die Ausnahme ist

apropos ich habe unmittelbar nach der OP binnen eines 1/4 Jahres über 35 kg abgenommen, später noch weitere gut 30 kg

erst nach meinen Schwangerschaften bin ich wieder etwas proportionierter - aber weit ab vom Ausgangswert ....das war eindeutig Schilddrüsenproblem

Bearbeitet von Tortenhummelchen am 05.03.2021 21:16:49
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