Schweißgeruch aus dem Fahrradhelm waschen?


Hallo,

ich hoffe mal, daß dies das korrekte Unterforum ist, da das technische Forum für Fahrräder nun auch irgendwie nicht paßt.

Beim Radfahren schwitze ich. Logisch. Dieser Schweiß sitzt dann irgendwie in den abtrennbaren (Klettverschluß) Polstern des Helms aber auch in der velourartigen und nicht abtrennbaren Umrandung oder der Innenverkleidung aus Hartschaum. Wenn der Schweiß trocknet, laben sich natürlich allerlei Mikroben dran und deren Absonderungen stinken dann. Soweit so klar.

Wie kann ich nun am besten den Schweißgeruch loswerden ohne einen neuen Helm kaufen zu müssen? Kann man ihn nur übertünchen (Waschmittel, Parfüm) oder auch wirklich entfernen?

Bisher probiert hatte ich die Polsterungen separat zu waschen und zu trocknen. Dazu habe ich u.a. eine leicht essigsaure Lösung genommen und danach nochmal Reinigungsmittel. Gleiches dann mit dem Helm (ohne Polster) selber. Das hat schonmal nicht sonderlich geholfen.


Danke im Voraus.


ist jetzt nicht erprobt!!!!!!!!!!!!

doch ich würde mal probieren den Helm in einen Kopfkissenbezug zu stecken und auf Feinwäsche direkt durch die WaMa zu schicken. :hmm:
nur eben nicht so sehr schleudern lassen.

oder auch im Bezug und in dem Geschirrspüler rein.

der Bezug hält dann die Essensreste fern. :wub:

auf jeden Fall immer als Spüler ( nicht Weichspüler) Essig in die WaMa oder auch in den Geschirrspüler. :wub:

Bearbeitet von gitti2810 am 06.04.2013 22:41:18

Zitat (Brokkr @ 06.04.2013 17:45:38)
Wenn der Schweiß trocknet, laben sich natürlich allerlei Mikroben dran und deren Absonderungen stinken dann. Soweit so klar.
.....
Wie kann ich nun am besten den Schweißgeruch loswerden ohne einen neuen Helm kaufen zu müssen? Kann man ihn nur übertünchen (Waschmittel, Parfüm) oder auch wirklich entfernen?

Ich erinnere mich an diverse Threads, in denen es um Schweißgeruch in Turnschuhen ging. Auch da waren die Ursache immer die Bakterien.
Wenn du es genauer wissen willst, bemühe bitte die Suchfunktion. Mit der stehe ich auf Kriegsfuß, sonst würde ich dir die Ergebnisse verlinken.
Lösung des Problems waren damals wohl Desinfektionssprays, mit denen die Schuhe eingeseichtsprüht wurden. Mit den gekillten Bakterien verschwand auch der Geruch.

An deiner Stelle würde ich also die sensiblen Teile des Helms mit einem desinfizierenden Spray behandeln. Das kann ruhig eines sein, mit dem man üblicherweise die Hände desinfiziert.

Sprühen, Bazillen killen, schnuppern, aufatmen und bei uns den Erfolg vermelden - das wäre optimal. :)
Viel Erfolg!

Desinfektionsspray ist nichts für so einen Helm: alkoholhaltig.
Dabei besteht das Risiko, daß das Material durch die Lösungsmitteleinwirkung seine mechanische Beanspruchbarkeit teils einbüßt.

Ich wasche meinen Helm immer mit Wasser und Flüssicgseife, mit dem, womit ich auch meine Haarpracht pflege. ;)
Eine Weile in so einer Seifenlauge liegen lassen, erwärmtes Wasser wirkt sich zusätzlich günstig aus.
Danach unter fließenden Wasser abspülen und in klares Wasser einlegen. Das Wasserbad mehrmals wechseln.


Die Vorschläge von Gitti und Dudelsack finde ich gut.
Allerdings würde ich den Helm nicht in die WaMa gegen sondern nur in den Spülknecht.


Zitat (Dudelsack @ 07.04.2013 00:29:04)
Desinfektionsspray ist nichts für so einen Helm: alkoholhaltig.
Dabei besteht das Risiko, daß das Material durch die Lösungsmitteleinwirkung seine mechanische Beanspruchbarkeit teils einbüßt.


Du hast natürlich Recht. Das hatte ich nicht bedacht. *schäm*
Also meinen Vorschlag bitte ignorieren!

Bearbeitet von Jeannie am 07.04.2013 12:55:29

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Hatte keider keine Benachrichtigung bei neuen Antworten aktiviert und daher erst jetzt wieder gelesen.

Ich habe eine Variante von gitti2810's Vorschlag genommen. Bin mit dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden. Einziges Problem ist, daß auf dem Schaumstoff am Rand so eine Art Velours aufgeklebt ist und dieser geklebte Streifen wohl bei einer oder zwei mehr Wäschen abfallen wird. Da hilft dann vermutlich nur es wieder anzukleben.

Ach ja, ich denke nicht, daß Alkohol die besagten Materialien anlöst. Aber besser auf Nummer sicher gehen, stimmt schon.



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