Baumwollshirt färbt ab


Ich habe ein Camp David green Shirt aus Baumwolle. Dieses färbt auch nach 20mal waschen immer noch stark ab (nicht nur auf Wäsche, sondern auch auf meine Haut). Hat mir jemand einen Tipp wie ich das Shirt behandeln soll damit ich es wieder anziehen kann? Daaaanke für Eure Tipps!!


Nimm es mit dahin, wo Du es gekauft hast und reklamiere! Wenn man Dir dort nicht entgegenkommt, so wende Dich an den Hersteller und laß nicht locker!! Zur Not weise diesen darauf hin, daß es ganz sicher Institutionen in der Öffentlichkeit gibt, die sehr interessiert sind an der Kundenfreundlichkeit der Hersteller und auch an der Qualität der Produkte!


Ein Shirt, was nach 20 Wäschen auf meiner Haut abfärbt, würde ich auch zurückbringen und reklamieren, auf keinen Fall mehr anziehen. Wer weiß, was da außer der Farbe noch auf meiner Haut "abfärbt"... :blink:

Sollte das mit der Reklamation nix bringen, wäre ein letzter Versuch, das abfärben zu bremsen, eine Wäsche mit Essigzusatz (setzt man ja auch als Fixierer beim Einfärben ein), vielleicht hilft es ja. Allerdings würde ich persönlich das Shirt nicht mehr anziehen, sondern als "dumm gelaufen" verbuchen...


Ja, auf alle Fälle reklamieren. Wenn da nichst mehr geht, auf alle Fälle in die Tonne damit.


Zitat (Murmeltier @ 14.04.2013 10:59:07)
Zur Not weise diesen darauf hin, daß es ganz sicher Institutionen in der Öffentlichkeit gibt, die sehr interessiert sind an der Kundenfreundlichkeit der Hersteller und auch an der Qualität der Produkte!

...*mal anmerk*...
Diese Masche, immer gleich mit der Presse zu "drohen", bringt bei solchen Bagatellen echt rein gar nichts, außer dass man sich im Handumdrehen zum Honk macht. Wenn daraufhin ein Einlenken des Ladens kommt, ist das eigentlich immer nur darauf zurückzuführen, dass man einen nervigen Reklamisten loswerden will, nicht weil man vor der Schlagzeile im lokalen Käseblatt zittert "T-Shirt färbt ab, Ursache unklar. Wuppertalerin (32) empört und grün verfärbt".

Auch industriell produzierte Produkte haben mal nen Fehler, sind nicht perfekt oder haben aus unerfindlichen Gründen ne seltsame Macke. Das lässt sich aber auch ohne Drohgebärden mit dem Einzelhändler oder dem Hersteller regeln... das läuft dann mit Sicherheit entspannter ab, als wenn man von vorn herin auf Krawall gebürstet ist.

Mit der Presse sollte man drohen, wenn man entdeckt, dass die Produkte durch Kinderarbeit proudziert werden, die Näherinnen nicht ordentlich bezahlt und ausgebeutet werden oder wenn man gesundheitsschädliche Stoffe gefunden hat - aber weil ein Shirt abfärbt....? Äh. Nö. Da steht Ursache und Wirkung in keinem Verhältnis miteinander.

Bearbeitet von Cambria am 14.04.2013 13:56:08

Zitat (Cambria @ 14.04.2013 13:52:32)
...*mal anmerk*...
Diese Masche, immer gleich mit der Presse zu "drohen", bringt bei solchen Bagatellen echt rein gar nichts, außer dass man sich im Handumdrehen zum Honk macht. Wenn daraufhin ein Einlenken des Ladens kommt, ist das eigentlich immer nur darauf zurückzuführen, dass man einen nervigen Reklamisten loswerden will, nicht weil man vor der Schlagzeile im lokalen Käseblatt zittert "T-Shirt färbt ab, Ursache unklar. Wuppertalerin (32) empört und grün verfärbt".

Auch industriell produzierte Produkte haben mal nen Fehler, sind nicht perfekt oder haben aus unerfindlichen Gründen ne seltsame Macke. Das lässt sich aber auch ohne Drohgebärden mit dem Einzelhändler oder dem Hersteller regeln... das läuft dann mit Sicherheit entspannter ab, als wenn man von vorn herin auf Krawall gebürstet ist.

Mit der Presse sollte man drohen, wenn man entdeckt, dass die Produkte durch Kinderarbeit proudziert werden, die Näherinnen nicht ordentlich bezahlt und ausgebeutet werden oder wenn man gesundheitsschädliche Stoffe gefunden hat - aber weil ein Shirt abfärbt....? Äh. Nö. Da steht Ursache und Wirkung in keinem Verhältnis miteinander.

Du magst sicher in sehr vielen, wenn nicht sogar in allen Punkten Recht haben mit Deinem Posting, aber es hat sich - leider - schon sehr häufig erwiesen, daß am Ende nur die wirklich total überzogene und eigentlich vollkommen unnötige Drohung mit der Öffentlichkeit den Hersteller/Händler dazu bewogen hat, den entsprechenden Ersatz für die fehlerhafte Ware zu leisten. Ich habe viele Jahre in einer Anwaltskanzlei gearbeitet und kenne auch den einen oder anderen Fall in dieser Art und bei manchen dieser Fälle hat am Ende tatsächlich nur die vorbeschriebene Vorgehensweise zum erfolgreichen Endergebnis geführt.

Es ist manchmal wirklich kaum zu glauben, aber leider wahr!!


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