Freundschaft ? Meinungen zu obigen Thema


Hallo -
ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin -aber ich stelle das Thema einfach mal hier zur Diskussion.--
Wir hatten abends mal das Thema : Freundschaft oder gute Bekannte ! - Was stellt man sich darunter vor - wie stellt Ihr Euch " gute Freunde " vor ?
Der Begriff " Freundin " kommt mir nur sehr schwer über die Lippen - ich habe zu viele Enttäuschungen erlebt und ab einem gewissen Alter schließt man nicht mehr so schnell Freundschaft - wenn ja, ist es eine gute Sache.

Wie haltet Ihr es damit ?

Ein schönes WE von

Ostfriesland05


Ich werd' nicht mehr : gerade lese ich von Yogitee aus 2008 den Beitrag über dieses Thema - man sollte wirklich immer zuerst nachsehen, ob schon so etwas existiert.... muß ich gleich weiterlesen.

Nichts für ungut.

Gruß Ostfriesland05


Mein Motto ist ... mit sich alleine ist man nie in schlechter Gesellschaft.

Habe vor einem guten Jahr angefangen das Leben mit mir alleine sehr zu genießen, nachdem ich keinen Bock mehr hatte immer wieder auf die selbe Nummer reinzufallen. Anfangs wird man tüchtig von der neuen Bekanntschaft belagert (Beschnupperungsphase), dann bekommt man all deren Kummerkisten vor die Füße geheult und seine Ohren, Mitgefühl und Hilfeangebote zu liefern. Ja, und kaum geht es der Bekanntschaft besser wird man schnell abgehakt - erst recht wenn es einem selber plötzlich nicht so doll geht. Schließlich soll man ja stehts gute Laune und willige Ohren liefern.

Ja, seit der Entscheidung ist fast ein Jahr vergangen und ich habe sie nciht bereut. Herrrlich mit mir selber essen zu gehen ohne voll gelabert zu werden. Herrlich einen Kinofilm zu gucken ohne das jemand neben mir gähnt, und herrlich mit mir selber Ausflüge zu machen ohne das die Begleitung auf einmal nörgelig wird oder das will worauf ich gerade keine Lust habe.

Noch besser ... muß nicht mehr auf die Wünsche und Bedürfnisse der Begleitung Rücksicht nehmen.


Tja - irgendwie kommt mir das bekannt vor - aber das kann es doch nicht gewesen sein ?!


Ich denke man sollte unterscheiden, zwischen losen Bekannten, Bekannten, guten Bekannten und Freunden/in.
Freunde (Mehrzahl) gibt es eh nicht.
Entweder eine Freundin oder einen Freund.
Was noch hinzukommt ist, wenn man in einer Partnerschaft lebt, hat man selten die gleichen Freunde. Denn jeder stellt andere Ansprüche.
Und Freundschaften entwickeln sich meist über eine lange Zeit. Indem man vieles zusammen erlebt, ob traurig oder lustig. Und Freund/in erkennt man daran, dass man sich hundertprozent auf sie/ihn verlassen kann. In Not, ein Anruf und alles bleibt liegen und stehen, um zu helfen. Zu jeder Tages-und Nachtzeit.
Man muss sich auch nicht pausenlos sehen oder miteinander telefonieren. Der Gedanke, dass der/diejenige im Hintergrund ist, reicht schon.
Und im Laufe der Jahre verändert sich auch jeder auf seine Weise.
Erst sind die Kinder wichtig, egal in welchem Alter sie sind. Sind sie aus den Haus, fängt nochmal eine ganz andere Zeit an. Entweder mit Partner oder ohne und wenn dann die Freundschaft überlebt hat, dann ist es eine.
Jedes Alter hat ohnehin seine Vor-und Nachteile, manche haben aber das Gefühl, es bleibt immer so, wie vor xxJahren und das funktioniert leider nicht. Denn dann würde sich keiner weiterentwickeln.
Auch sollte man nicht traurig sein, wenn mal eine Freundschaft beendet wird. Denn was übrig bleibt, sind dann hoffentlich schöne Erinnerungen.
Wenn man Wert auf eine Freundschaft legt, sollte man wissen, dass es ein Stück Arbeit ist. Denn zurücklehnen und denken, nun macht mal, funktioniert nicht.


Wie traurig, sich von den Menschen zurückzuziehen! Ich habe Gott-sei-Dank Freunde, ich bin also reich. Diese Freundschaften haben auch 10 Jahre Auslandaufenthalt überdauert. Natürlich gibt es Eigenarten von Freunden, die nicht so ganz meins sind, die habe ich aber auch. Freundschaft ist, dies zu akzeptieren und zu tolerieren. Meine Freunde müssen nicht alles so machen, wie ich es will. Ich will das für mich ja auch nicht.
Bei Bekannten kann ich immer noch überlegen, ob ich den Kontakt vertiefen will und ob daraus eine Freundschaft wird.
Menschen sind so vielfältig und interessant. Auch ein Gespräch mit jemandem den man kaum kennt, kann interessant sein und mir neue Ansichten einbringen.


Enol, ich denke das sich das Zurückziehen von Menschen nicht traurig sein muß. Ich persönlich habe mich frei nach eigenem Willen dazu entschlossen und folgedessen bis heute nicht verspührt das mir etwas fehlen könnte.

Ich weiß das jeder Mensch seine Macken und Fehler hat, und die habe ich im Namen der Freudnschaft auch stehts voll akzeptiert. Immer wieder habe ich sehr viel Nachsicht, Geduld und vor Allem Zeit in neue Bekannstschaften investiert den nach einigen gemeinsamen Jahren den Stempel "Freundschaft" trugen. Allerdings ging das immer nur gut solange ich brav ja und amen sagte und es mir selber bombig ging.

Leider ist es mir zu oft passiert das man mich hat im Regen stehen lassen sobald auch ich 'mal ein Problem hatte oder über etwas anderer Meinung war, und so genieße ich heutzutage das mit mir Alleinesein eher als eine große Befreiung anstatt es als eine Strafe oder einen großen Verlust zu betrachten. Vielleicht auch weil ich ein Mensch bin der sehr gut mit sich alleine Freude am Leben haben kann, und vielleicht auch weil ich sehr viele Hobbies habe die man eben schlecht in Gesellschaft genießen kann.



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