Nach der Ausbildung: Was habt ihr nach der Ausbildung gemacht


Hi Leute ich wollte von euch wissen was ihr nach der Ausbildung gemacht habt habt, seid ihr dort geblieben wo ihr gelernt habt oder habt ihr nach was anderem gesucht, oder habt ihr euch selbständig gemacht. ^_^

Ich habe meine Ausbildung als Fleischer/Metzger vor einem Monat erfolgreich abgeschlossen und fühle mich befreit :D ( wenn man vorher eine Ausbildung als Bäcker gemacht und nach zwei Jahre aufhören musste freut man sich umso mehr :D )

Zur Zeit suche ich noch eine neue Stelle und genieß etwas die freie Zeit, möchte aber so schnellst wie möglich wieder arbeiten gehen, probe arbeiten war ich schon bei einer Firma aber bin mir nicht so sicher ob ich da arbeiten soll, naja wie auch immer mich interessiert was Ihr so getan habt :D .


Ich hab's seinerzeit ganz toll hinbekommen: im 3. Lehrjahr als Verlagskauffrau geheiratet, Prüfung bestanden, Kind gekriegt...................

4 Kinder großgezogen, stundenweise mal Zeitungen ausgetragen, mal geputzt. Seit 10 Jahren als Verkäuferin aktiv. Zurück in meinen Beruf könnte ich nicht mehr, da sich zu viel verändert hat.

Edit sagt: herzlich willkommen bei den Muttis :blumen:

Bearbeitet von SissyJo am 05.08.2013 21:02:59


hört sich ja lustig an hehe und wieso könntest du nicht mehr in deinem alten Beruf arbeiten ? ich möchte halt Abwechslung in meinem Berufsweg wenn man jeden Montag Schweine sieht und die dann schlachten muss wird es irgendwie langweilig und da fehlt dann auch irgendwie der kick. Ich will irgendwann mal mit meiner Musik kohle scheffeln gehen :D vielen Dank für die förmliche Begrüßung.


Was ich ja komisch finde ist, dass du deine Arbeit aufgegeben hast, ohne eine neue Stelle zu haben.
Denn gerade heute ist es doch nicht so einfach schnell wieder Arbeit zu bekommen.
Und von der Bäckerausbildung zur Metzgerausbildung finde ich auch rasant.
Als nächstes möchtest du mit deiner Musik "Kohle scheffeln".
Hmmm sehr lustig. Aber man muss nicht nach der Ausbildung im Lehrbetrieb weiterarbeiten.
Je nach ob es einem gefällt oder eben nicht.


Kommt auch immer drauf an, ob der Ausbilder dich behalten möchte.


ich bin freiwillig gegangen ich fahre doch nicht jeden tag 66 Kilometer mit meinem auto zur arbeit, als Azubi ging dass noch da habe ich ja meinen Gesellenbrief gebraucht und der Betrieb naja, das Arbeitsklima ist da jetzt nicht so toll gewesen dass kennst du bestimmt, wenn der Kapo dass sagen hat und dann noch selbst nichts tut wie ich solche Leute hasse aber ich muss mich ja jetzt nicht mehr ärgern.

Aber so neben bei im Lebensmittelbereich findest du immer eine Stelle die suchen laufend Leute.


Hallo, sender,

also, ich kann deine Äußerung "ich fahre doch nicht jeden Tag 66 km..." nicht nachvollziehen! Du bist doch jung (und solltest flexibel sein) und hast (vermutlich?) noch keine Kinder. Was hindert dich daran, einen Arbeitsweg auf dich zu nehmen :angry: (außer, dir gefällt deine Tätigkeit nicht)?
Mein Mann fährt jeden Tag 85 km hin und folglich kommt er auch 85 km wieder zurück und das seit nunmehr 12 Jahren. Mit Sicherheit gibt es auch Leute, die noch weiter fahren müssen.

Und, "Alltag" schleicht sich in so ziemlich jede Tätigkeit ein. Egal, ob du jeden Tag Schweine, Brot und Brötchen, Papier und Stift, Müll ... oder sonstwas siehst. Glaubst du nicht? Musik machen und damit Kohle scheffeln ist auch nicht nur Vergnügen, richtig Musik machen ist richtige Arbeit.

Ciao aqua


Ich würde mir lieber eine neue Wohnung suchen, wenn ich mehr als 30-35 km Arbeitsweg hätte.


Soll ich dir mal was sagen........ :mellow:

Ich brenne schon ganz darauf wenn ich nur das Wort Musik höre ich bin leidenschaftlicher Musiker dass mache ich wirklich gerne. :sabber:

Ne Spaß bei Seite, ich bin dort gegangen, weil mir schon öfters auf dem Weg zur Arbeit Unfälle mit meinem Auto passiert sind, manche eher harmlos und manche schon heftig. Nach der Arbeit war ich immer so müde, dass ich schon fast einen Unfall auf der Autobahn verursacht habe, nur weil ich mal eingenickt bin. Die Arbeit als Fleischer war schon hart.

Der andere Grund ist schlechte Bezahlung und schlechtes Arbeitsklima und da bist du überhaupt nichts wert und wirst bloß abgezockt. Ich habe ja zum Glück eine Stelle gefunden morgen darf ich Probearbeiten und gar nicht mal so weit weg von mir, da macht das Arbeiten schon mehr Spaß.

Und noch was wenn der Kapo schon Azubis runterputzt, anbrüllt obwohl er nichts getan hat und der Chef und Meister nichts unternimmt, braucht sich der Betrieb nicht wundern warum sie keine Azubis mehr kriegen oder Arbeitskräfte, vor allem im Handwerksbetrieb, ständig suchen sie Leute und wenn sie einen Gefunden haben, wird er bloß wieder rausgejagt wegen einer Kleinigkeit, mein Nachfolger tut mir jetzt schon leid.

Ich konnte mich zum Glück durchsetzen mit meinem Dickkopf, aber ich finde wenn man schon Azubis ausbilden möchte oder Arbeitskräfte sucht, dann sollte man sich auch dem entsprechend verhalten, es ist ja ein Beruf wo auf Teamarbeit fixiert ist.

Aber eins muss ich meinem Ex-Betrieb lassen gelernt habe ich trotzdem was ich wünsch mir bloß dass die sich mal ändern sonst war dass der letzte Azubi

Bearbeitet von Sender am 06.08.2013 18:12:34


Meine Wenigkeit wurde in Deutschland gebohren, machte hier die Grundschule ehe meine Eltern mich nach bella Italia mitverfrachteten. Dort machte ich mein Abitur und bin kurz darauf alleine nach England ausgewandert um dort mein englisch hochzupolieren. Blieb dort, und machte eine Ausbildung als Fremdsprachensekretärin. Nach einigen Jahren Arbeit in dem Job wollte ich jedoch auch noch was Anderes erleben, und da ich schon immer davon träumte die große weite Welt zu bereisen bewarb ich mich bei unendlich vielen Fluggesellschaften bis ich einen Job als Flugbegleiterin bekam.

Manch Einer mag sagen das dieser Job minderwertig mit Vergleich zu meinem ausgebildetem Beruf war, aber er lieferte genau Das was ich von ihm erhofft hatte. Tatsächlich ein Job ohne grauen Alltag da jede Reise anders war, und ich ständig neue Kollegen hatte. Was ich nicht an Gehalt verdiente gleichte sich damit aus das ich unterwegs stehts in Luxushotels wohnte und genau für Das bezahlt wurde was ich am allerliebsten machte, bzw. reisen und sehr viel mehr von der Welt zu sehen als in einem grauen und sehr nüchternem Büro Alltag. Als der Vertrag bei meiner zweiten Airline am auslaufen war entdeckte ich eine Annonce wo man Cabinenpersonal für eine kleine private Fluggesellschaft in Indien suchte. Zu dem Zeitpunkt winkte mir ein vorerst arbeitsloser, kalter Winter entgegen. So bewarb ich mich und landete für 6 megatolle Monate in Indien. Ein Land wovon ich schon immer geträumt hatte es einmal in meinem Leben zu besuchen.

Als ich wieder nach Hause kam landete ich bei einer amerikanischen Fluggesellschaft für die ich von London aus arbeiten konnte. Allerdings hatte ich da schon meinen heutigen Mann kennengelernt, der auch für eine Flugge-
sellschaft arbeitete. Dooferweise flogen wir beide ausschließlich Langstrecke, und um eine Beziehung aufzubauen mußte Einer von uns "wohnsässig" werden. Da er erheblich mehr als ich verdiente war die Entscheidung klar.

Ich versuchte es in meinen alten Beruf zurück zu kehren, aber ehrlich gesagt machte es mir keinerlei Freude mehr nachdem ich Anderes erlebt hatte. Ja, schnell bekam ich das Grausen vor einem weiteren Tag im Büro.
Heute bin ich Hausfrau, und kann damit sehr gut leben da mir mein "Beruf" es erlaubt all die Dinge zu machen die ich gerne mache ohne um freie Tage betteln zu müssen, und ohne dauernd einem Stundenplan hinterher zu rennen. Dennoch kann ich sagen das mein Alltag alles Andere als grau und langweilig ist, da ich nicht zu der Fraktion gehöhre die nur zum Putzen, Kochen und Dienen da ist.

Abschließend möchte ich noch hinzufügen das es letztlich jedem frei stehen sollte wie er/sie sein Leben gestaltet, und das spontane Engscheidungen aus reinem Bauchgefühl nicht immer schlecht sein müssen. Eher sind sie oft die wirklich Guten auch wenn sie nicht immer unbedingt mehr Geld, mehr Erfolg und mehr Ansehen bringen.
Allerdings kann nicht jeder Mensch so spontan entscheiden, da es auch viele Leute gibt die lieber den Spatzen in der Hand haben wollen , bzw. denen Sicherheit und Absicherung mehr als Abenteuer und neue Erfahrungen bedeuten.


ich habe 78 ne lehre angefangen als friseuse... und bin es jetzt nach 35 jahren immer noch!!!

in meinem lehrbetrieb war ich 13 jahre und dann war ich 18 jahre bei einem betrieb...

ich zog aus dem ruhrgebiet weg und bin hier jetzt nach zwei falschen läden ( schlecht entschieden) wieder bei einem kleinen laden gelandet, wo ich auch schon wieder zwei jahre bin.

...und so wie das jetzt aussieht, werde ich in knapp 10 jahren in rente gehen... mit 60 ist schluss, dafür spare ich schon ein leben lang ;)

Sille


Sille, deine Tipps lese ich immer gerne. Ich möchte, in meiner Nähe hätte ich eine Friseuse wie dich.


Hallo Leute hab schon lange nichts mehr geschrieben,

hab inzwischen ne sichere Stelle bei mir in der nähe gefunden und muss sagen so ein Betrieb habe ich noch nicht gesehen, ich war bis jetzt in drei verschiedenen Betrieben und muss sagen dass es mit Abstand mir dort am besten geht, kein Rumgeschreie und das Arbeitsklima ist 1 A+ muss ich jetzt mal sagen.

Es war genau die richtige Entscheidung, mich von meinem alten Lehrbetrieb zu trennen. Wäre ich da geblieben wo ich gelernt habe, wäre ich der ewige Azubi geblieben und hätte auch keine Aufstiegschancen und wäre dort versauert.

In meinem jetzigen Betrieb werde ich als ,,Geselle´´ wenigsten angesehen und kann noch meine Leistung abrufen und selbständig arbeiten ohne dass irgendein Capo daher kommt und sagt wie ich zu arbeiten habe.

Langer Texter kurzer Sinn, ich bin schon froh so ein Betrieb gefunden zu haben vor allem ist er bloß paar KM entfernt, hehe.^^


Zitat (Sender @ 02.12.2013 00:09:06)
Langer Texter kurzer Sinn, ich bin schon froh so ein Betrieb gefunden zu haben vor allem ist er bloß paar KM entfernt, hehe.^^

Gratulation zu dem Glücksgriff! :)

Da hast Du aber Glück, dass Du so einen tollen Betrieb gefunden hast. Und dann auch noch ein unbefristeter Arbeitsvertrag! Super! So was ist heutzutage schwer zu bekommen.

Ich wünsche Dir für Deine berufliche Zukunft alles Gute.


Vielen herzlichen Dank :)



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