Lohnt sich Photovoltaik-Anlage noch?


Hallo,

ein paar Bekannte von mir haben vor paar Jahren eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach bauen lassen.
Im grunde sind alle die ich kenne sehr zufrieden mit ihren anlagen.
Habe nun auch überlegt mir so eine kleine anlage aufs dach zu bauen. meine bekannten meinen aber, dass rentiert sich heute nicht mehr.

kenne mich da leider nicht so aus. stimmt das? lohnen sich photovoltaik-anlagen echt nicht mehr?


Naja, die Förderung für die Stromeinspeisung war vor ein paar Jahren tatsächlich noch besser als heute... es dauert dann halt einfach länger, bis sich diese Investition amortisiert hat. Am Besten, du sprichst mal mit einem guten Heizungsbauer, der Erfahrungen mit solchen Anlagen hat, darüber. Der kann dir dann Finanzierungs- und Amortisationsbeispiele nennen.


Man sollte sich das durchrechnen lasse. Zwar wurde die Förderung gesenkt, aber auch die Preise für die Anlagen sind gesunken.


Ok, dann kann man das so pauschal wohl doch nicht sagen?
dann müsste ich vielleicht echt mal einen handwerker anhauen..
aber vermutlich eher elektriker anstatt heizungsbauer, oder?


Heizungsbauer. Die machen mittlerweile alles was mit Energieversorgung zu tun hat.


Hi Check-O,

als mein Vater noch lebte, fand er es lukrativ, eine Volto auf das Hausdach zu bauen. Es war da eine größere Förderung als heute.
Die Anlage beträgt ca. 10 x 5 m auf dem Hausdach. Süd-West-Richtung.

Der monatliche Abschlag von dem Stromerzeuger an meine Mam beträgt derzeit 214,00 € mtl. Weil sie dabei als Unternehmerin gilt, muss sie ca. 500,- € Mehrwertsteuer an das Finanzamt abführen. Man muss die Anlage versichern. Bei ihr kommen dazu ca. 150,- € pro Jahr.

Die damaligen attraktiven Tarife als Einnahme bei dem Stromerzeuger gelten wohl wirklich nicht mehr wie heute. Und da muss heutzutage wirklich ein Fuchs sein.

Es kommt hinzu, ob das Dach für Traglast und Ausrichtung der Anlage geeignet ist. Wenn Du "kleine" Anlage beschreibst, könnte ich mir vorstellen, dass es das größte nicht bringt.

Gleichzeitig muss man kalkulieren, wie Unterhaltungskosten (z. B. Flechtenbefall bei ungünstiger Bescheinung oder die Korrossionseigenschaften der Dachziegel, weil sie angebohrt werden müssen) in Betracht gezogen werden müssen.

Bei sowas braucht man echt Fachleute.

Grüße, Ghwenn

Bearbeitet von Ghwenn am 11.09.2013 20:12:09


Wenn der Forschung freien Lauf gelassen wird, dann kosten die Dinger mal nur noch 1/10
Man könnte dann selber seinen Strom erzeugen, und speichern.
Und aus dem Grund wird diese Technik seit Jahrzehnten kaum billiger, bis jetzt vielleicht Faktor 3.
Wo käme man hin, wenn die Leute nicht mehr abhängig wären?
http://www.youtube.com/watch?v=241vNXQLbJM


Klar, lohnt sich das noch. Das ist die Zukunftstechnik, würde ich sagen. Nur weil die Förderung zurückgefahren wurde, heißt das doch nicht, dass man damit nicht Geld spart. Strom wird ständig teurer von den Konzernen.



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