Abgebrochenes Absperr-Ventil: fixiert mit...Kaugummi (hoffentlich)


Wer sich nicht gern ekelt (soll´s ja geben :lol: ) , möge bitte nicht mehr weiterlesen !

Ich hoffe aber doch, daß ich ein paar Antworten bekommen werde. Vielleicht auch von Fachleuten, die mir sagen können, daß in meinen Bad kein Plastik-Sprengstoff zweckentfremdet wurde, sondern der Einsatz von Kaugummi immer dann vorkommt, wenn rein gar nix mehr "geht"...(so nach dem Motto: der Kunde wird´s schon nicht merken???)

Vor einigen Tagen hat unser Nachbar, seines Zeichens Sanitärinstallateur, in unserem Badezimmer den (ich nenne es mal laienhaft) zentralen Absperrhahn für alle Zapfstellen im Badezimmer inspiziert.
Wir hatten ihn gebeten, mal nachzusehen, warum der Wassserdruck dort so niedrig ist und er meinte dann bei der Prüfung, das dies an obigem Ventil liegen würde. Warum auch immer...
Es ist ein simpler Wasserhahn nahe am Waschbecken, gehört aber nicht zum Waschbecken-"Zubehör", das unten ja noch eigene kleine Absperrventile ? hat.
Nach dem Duschen hatte ich das Ding meist zugedreht, weil es beim Abwischen der Armaturen usw. oft vorkam, daß ich nach getaner Arbeit alles wieder unter Wasser setzte.

Jetzt die Problematik :wacko: : Unser lieber (doch isser noch :trösten: ) Nachbar hat rein druckmäßig alles wieder hinbekommen, soviel erst mal. Gestern dann beim Putzen entdeckt, daß dieses Ventil (einfacher Drehknopf, größere Version) wackelte wie ein Entenschwanz und sich dann ganz ablöste. Um das Rohr in der Wand liegt eine Abdeckmanschette, innen ein Styroporfutter in derselben Form und beides war mit einem fiesen klebrigen, ekelhaften "Brocken" (nach genauerer Prüfung meine ich, daß es Kaugummi ist, mit ist jetzt noch übel...) unsichtbar am Wasserrohr fixiert. Der Messingstift ganz innen war glatt abgebrochen, man kann also nichts mehr damit absperren.

Ich bin nun ziemlich ratlos...was würdet Ihr an meiner Stelle tun ?
Soll ich den Nachbarn nochmal bitten (wird sicher peinlich, der Ekelbrocken war ja nicht von UNS) oder gleich eine Firma beauftragen, die mir dann garantiert erzählt, daß die Reparatur aufwendig sein wird ?

Danke für die eine oder andere Antwort :blumen:


Ein Installateur....hat sicherlich nicht Kaugummi gekaut, sondern Dichtmasse genommen.
Gibt es im Baumarkt.


Genau, soviel Kaugummi kann der gar nicht kauen, wie der zum Fixieren von z.B. Ablaufgarnituren am Waschbecken usw. braucht. Vermutlich dieses hier ;)
Wahrscheinlich muss jetzt nur der Kopf vom Ventil getauscht werden - ist nicht so teuer und sollte gemacht - oder zumindest vom Fachmann angeguckt werden:
wenn es Dein Eigenheim ist und doch die Wand aufgemacht werden müsste, kannst Du evtl. auf das Ventil verzichten, wenn Du auch im Keller absperren kannst.
In einer Mietwohnung ists eh die Sache vom Vermieter.


Danke, AMA und Chris :blumen:

...und dieses Zeug sieht genauso aus wie Kaugummi ? Farblich und von der Konsistenz her, Pfui Spinne.
Aber jetzt im Ernst: Es ist auf jeden Fall ein Klumpen, nichts Verschmiertes.
Hab ich da alles umsonst desinfiziert ? :blink: ;) Ich habe nicht bemerkt, daß so eine Dose zum Einsatz kam, war aber auch nicht die ganze Zeit dabei.

Ja, natürlich kann ich unten alles absperren chris, ist aber für´s Trockenwischen der Dusche schon ein wenig aufwändig. Ok, muß ich mich halt ein wenig anders bewegen.
Es wäre schön, wenn nur der Kopf ausgetauscht werden müßte. Aber für´s Drehen sollte der Stift ja komplett sein. Er sieht aus wie durchgesägt.
Wie auch immer, es gibt Schlimmeres - vor allem, wenn es um Wasser usw. geht.
Danke Euch beiden nochmal.

Falls Nachbar doch noch mal kommt, passe ich aber auf. Mit Kaugummi (im Mund oder sonstwo) geht gar nix. rofl
Die Dose darf er aber mitführen...


Ja, das Zeugs ist wirklich ähnlich - aber da klebte doch sicher mehr wie ein Streifen Kaugummi hergibt? :D
Wie krieg ich jetzt das Bild aus dem Kopf von dem großen Sammeltopf, wo alle Mitarbeiter....
Ich kenn das Problem eigentlich umgekehrt: wenn diese Absperrventile kaum bewegt werden, setzen sie sich fest und brechen dann ab, wenn man zu stark dreht: so ein- bis zweimal im Jahr sollte man sie mal etwas drehen. Aber zumindest diese Minidinger unterm Waschbecken sind auch absolute Billigteile, die vielleicht auch bei zu viel Drehen kaputtgehen.
Ich kriege die Armaturen eigentlich ganz gut (ohne Abdrehen) mit Essigessenz sauber: danach nur gründlich abwischen, weil der Essig auch das Metall angreifen kann. Na gut: "unter" dem Hebel der Armatur, sichtbar beim Aufdrehen, ist etwas Kalk - irgendwann muss ich da auch mal dran. Aber solange es noch funktioniert.. Eine Frau sieht das vielleicht anders :pfeifen:


Danke chris :blumen:
Nochmal Danke, ich habe jetzt da auch dieses Bild im Kopf. Schwamm drüber *schäm*. Und selbst, wenn´s so wäre (natürlich nur in diesem speziellen Falle) könnte ich damit leben. Besser als bei der Autoreparatur oder Möbelmontage... ;) beides steht bald auch noch an.

Bewegt wurde das Ding ja, der Nachbar meinte (ich hab´s ihm gesagt), er hätte beim Drehen bemerkt, daß es ziemlich schwer ging. Na, ich hab davon nix bemerkt, weil ich ja regelmäßig dran war. Es ließen sich aber von Anfang an immer nur so 4-5 Umdrehungen tätigen. Na, jedenfalls schaut er nochmal nach den Ferien danach.

Ich hab jetzt nur absolut keinen Bock, daß sich in absehbarer Zeit da - bedingt durch dieses Ventil - igendwas komplett zusetzt. Wäre vielleicht besser gewesen, wenn man beim Umbau anno 1991-93 ? ganz auf dieses Ventil verzichtet hätte ?
Aber wird schon nicht so schlimm werden, vielleicht ja nur der Drehknopf.

Vergessen: Mengenmäßig war es so ca. die Masse von 3-4 Kaugummis :wacko:, plattgedrückt :huh:

Bearbeitet von horizon am 24.10.2013 10:01:23


Also ohne Gewähr: ich würde den Nachbar mal gucken lassen, aber eilig ist es wohl nicht. Risiko ist halt, daß vielleicht Fliesen ersetzt werden müssen, wenn doch mal die Wand aufgemacht werden muss. Also spätestens, wenn eine Renovierung ansteht, würde ich es machen lassen.



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