Erfahrungen mit Kokosblumenerde

Hallo

Nächste Woche gibt es in einem bekannten Discounter Kokosblumenerde.
Da ich sehr viele Blumenkästen habe, dementsprechend viel Blumenerde brauche (schleppen muß), würde ich gern diese Erde mal testen.
Gibt es evtl. schon Erfahrungen und kann man diese Erde mit "normaler" Erde mischen?...ich denk schon :hmm:

wünsch einen schönen Tag :blumen:

lg Simone62

Ich habe diese Erde seit 2 Jahren immer wieder, zumal man sie auch gut lagern kann. Ich würde sie aber (im Verhältnis 2:1) mit normaler Erde mischen, da sie sonst zu "fluffig" ist und nicht ganz so gut das Wasser speichert.

Hallo,

der Vorteil an dieser "Erde" ist, daß sie federleicht ist, und Volumen annimmt, wenn man sie mit Wasser aufgießt.- Dadurch trocknet sie jedoch auch rapide aus.- Und: es gibt eine riesengroße Sauerei, wenn Dir ein
Ich schließe mich @Binefant an: mit anderer Blumenerde gemischt, ist die Konsistenz nicht schlecht.- Aber für MICH auch nicht der Über-Renner.

vielen Dank schon mal für die Antworten.

@ IsiLangmut....ich glaub , Teppich fällt weg, will sie ja für die Kästen draußen , aber danke für den Hinweis :)

@simone: wenn Du die nur für die Außenkästen nimmst, vorsichtig gießen!- Das Substart immer einwenig feucht halten, sonst läuft Dir bei ausgetrockenetem Zoichs
das Wasser im Schuß drüber.- Falls Du "Untermieter" hast, könnten die das unnett finden ;) .

@IsiLangmut....danke für den Tipp, ich werd mal so mischen wie Binefant es empfohlen hat

....hab zum Glück keine Untermieter :no: die sich beschweren könnten, ist aber ja auch nicht schön , wenn das Wasser das Mauerwerk herunter läuft.

jo wie Binefant macht, so auch ichens. :wub: :wub:

Ich auch; nachdem mir bei "Erstbenutzung" die Geranien in einem heißen Sommer vertrocknet sind.

Die "Kokoserde" benutze ich bei nicht so sehr durstigen Pflanzen gemischt mit richtiger Blumenerde, bei sehr durstigen Pflanzen wie z. B. Kapuzinerkresse nehme ich nur Erde; die hat ein besseres Speichervermögen.

Eine Alternative wären eventuell Blümenkästen und -kübel mit Wasserspeicher; vielleicht könnte man dann ganz auf "echte" Erde verzichten, aber das hab ich noch nicht ausprobiert - war ein momentaner Geistesblitz :P

Ich nehm die gerne, mische sie aber auch mit normaler Blumenerde.

Und ich wunderte mich, denn ich hatte "Kokosblumen-erde" gelesen.... :D

Moin,
ich weiß, das Thema ist schon etwas älter. Aber ich habe mit Kokos-Erde keine guten Erfahrungen gemacht.
Ok, leicht, einfach herzustellen und mal ehrlich: Aus einem Block die 3-5 fache Menge von dem Zeug zu bekommen, ist schon genial.
Aber zuerstmal: Die Kokos-"Erde" ist gar keine Erde. Da ist nicht ein Zipfel Erde dabei. Der Name ist marketingtechnische Verdummung. Und im Grunde genommen blanke Lüge. Aber "nährstofffreie Kokos-Fasern" würde sich wahrscheinlich nicht verkaufen.
Das Problem ist wohl, dass - anders als bei richtiger Erde - in diesen Fasern kein bisschen für Pflanzen verwertbare Nährstoffe enthalten sind. Und bei Erde erwartet man das ja eigentlich, oder?
Ich habe in diesem Jahr meinen ganzen Balkon begrünt: Vier Blumenkästen, einen Paletten-Kräutergarten, zwei große Pflanzkübel und mehrere Blumentöpfe. Und was soll ich sagen: Blanke Katastrophe. Mir ist soviel eingegangen. Anzucht in normaler Erde: ok. Umpflanzen in ein Gemisch aus Blumenerde und Kokosfasern: Alles tot.
Ich konnte gar nicht so viel düngen und gießen, wie das Zeug das gebraucht hätte.

Ganz sicher ist das gut gemeint. Aber gut gemeint ist halt das Gegenteil von gut gemacht. Und ich denke, da ist viel gesunder Kapitalismus dabei: "Lass uns mal den Abfall marketingtechnisch pushen und an die Deppen verkaufen! Die Öko-Gutmenschen merken doch gar nicht, dass sie beschissen werden!".
Hätte man diese Fasern biologisch verwertet, eventuell einfach Kompost draus gemacht, dann hätte das was werden können. Aber das wäre wohl zu teuer geworden. Und da hilft auch nicht, dass inzwischen Kokosfasern vorgedüngt verkauft werden. Es fehlt einfach das Eingeständnis, dass diese "Kokoserde" mit Erde nix zu tun hat und nährstofftechnisch erstmal dahin gebracht werden muss, dass Pflanzen drin wachsen können. Dünger zugeben, Erde druntermischen, eventuell auch einfach Herbstlaub, was dann alleine vermodert.
Also: Bei mir kommt dieses Zeug höchstens noch zu einem Drittel in den Topf. Selbst die billigste Gartenerde ist da nähsrtofftechnisch besser. Und nächstes Jahr gibt es auch wieder Gemüse. Ganz sicher.

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