in einen Toast einen Namen einbrennen - geht das ?


Hallo und guten Tag,

hat jemand zu dieser Frage eine Idee: ich möchte als Überraschung einen scheinbar normalen Toast in den Toaster stecken, dann den Toaster einschalten und am Ende soll ein Name auf der getoasteten Scheibe erscheinen.
Ich suche nach einer Substanz, mit der ich den Toast vorab behandeln kann, die dann beim Toastvorgang selbst entweder schneller oder langsamer bräunt als der unbehandelte Teil des Toastes. Dadurch wird das, was ich auf den Toast geschrieben habe erst sichtbar.
Super wäre, wenn man das so vorbereiten könnte, dass der Toast sich nicht sichtbar unterscheidet, das würde das Ganze eben noch tricky machen....
Falls jemand dazu eine Idee hat wäre das super!
Danke!


Hilfreichste Antwort

Zitat (zumselchen @ 18.04.2014 21:52:16)
Vergiss den Zitronensaft!
Richtig. pH-Erniedrigung (= ansäuern) wirkt sich für die Bräunung kontraproduktiv aus.

aber :D
Die Toastscheiben vorzupräparieren ist viel gewitzter als so ein an den Toaster gekoppeltes Verfahren.
Man kann damit eine ganze Geschichte erzählen: auf jeder Scheibe erscheint eine andere Information. ;)
Außerdem ist die Überraschung beim Gegenüber viel größer: Blick in den Toaster. Nö, der ist nicht dran schuld. Alles ganz normal, keine eingesetzte Maske. Und die rohen Brotscheiben sehen auch ganz normal aus.
Wie hast du das bloß hingekriegt?

Maillard-Reaktion:
Die braunen, Melanoidine bilden sich aus unterschiedlichen Aminosäuren und Zuckerarten beim Erhitzen.
Bräunung begünstigend sind pH-Erhöhung (-> basischer) [z.B. beim Belaugen von Brezeln verwendet], Erhöhung von Proteinanteil [z.B. beim Bepinseln von Hefezopf mit Eiweiß angewendet], Erhöhung von reuzierendem Zuckeranteil.
Eine oder Kombination aus diesen Komponenten mußte man auf die Toastscheibe auftragen und trocknen lassen.
Durch Einsatz einer definierten Aminosäure und eines bestimmten Zuckers ließe sich dazu noch eine vordefinierte Aromatisierung durch das Bräungungsprodukt erreichen.

Karamellisieren:
Gewünschtes Abbild aus Fructose auf die Toastscheibe aufbringen. Fructose karamellisiert schon ab 110 °C (Glucose ab 160 °C, Saccharose (der "normale" Haushaltszucker) ab 150 °C). Wässrige Zuckerlösung herstellen, Bild aufmalen oder über eine Siebmaske aufsprühen und trocknen lassen.


Müßte man ausprobieren, ob mit Präparation entsprechend obiger Ausführungen und der üblichen Hitzebehandlung beim Toasten sich ein brauchbarer Bräunungsunterscheid unbehandelt/behandelt erzielen läßt.
Kannst ja mal schreiben, mit was du beim Experimentieren erfolgreich warst.

Hi, nette Idee, versuchs mal mit Zaubertinte :)


Das ist wirklich eine nette Idee.
Würde mich interessieren, ob du das hinbekommst mit der "Zaubertinte" von redhairdangel.
Berichte doch bitte mal, ob das klappt.

Bearbeitet von Kampfente am 18.04.2014 13:26:38


im Eintracht Fanshop kannst du einen Toaster bestellen, der dir einen Adler in den Toast brennt rofl

muss ich mir unbedingt zu Weihnachten wünschen :P


Mein Toaster brennt den Nürburgring drauf. :-)

Wenn Du den Namenszug in Metall hättest und den mit der Scheibe in den Toaster hängen könntest...???
Ansonsten halt experimentieren - Zitronensaft, Essig? Nein! Nimm stabile Alufolie! Ein Stück so groß wie die Toastscheibe, Namenszug ausschneiden und im Toaster deponieren. Aufpassen, dass die Folie nicht zerknautscht, wenn die Toastscheibe in den Toaster gesteckt wird. Benutze eine Grillschale, die sind aus stabilerer Folie. Ja, so könnte es klappen, so arbeitet auch mein Toaster (mit Metallscheibe).
Vergiss den Zitronensaft! Viel Erfolg!


einfache Methode um Muster auf einen Toast zu machen: https://www.frag-mutti.de/muster-auf-toasts...etzchen-a27911/


Zitat (zumselchen @ 18.04.2014 21:52:16)
Vergiss den Zitronensaft!
Richtig. pH-Erniedrigung (= ansäuern) wirkt sich für die Bräunung kontraproduktiv aus.

aber :D
Die Toastscheiben vorzupräparieren ist viel gewitzter als so ein an den Toaster gekoppeltes Verfahren.
Man kann damit eine ganze Geschichte erzählen: auf jeder Scheibe erscheint eine andere Information. ;)
Außerdem ist die Überraschung beim Gegenüber viel größer: Blick in den Toaster. Nö, der ist nicht dran schuld. Alles ganz normal, keine eingesetzte Maske. Und die rohen Brotscheiben sehen auch ganz normal aus.
Wie hast du das bloß hingekriegt?

Maillard-Reaktion:
Die braunen, Melanoidine bilden sich aus unterschiedlichen Aminosäuren und Zuckerarten beim Erhitzen.
Bräunung begünstigend sind pH-Erhöhung (-> basischer) [z.B. beim Belaugen von Brezeln verwendet], Erhöhung von Proteinanteil [z.B. beim Bepinseln von Hefezopf mit Eiweiß angewendet], Erhöhung von reuzierendem Zuckeranteil.
Eine oder Kombination aus diesen Komponenten mußte man auf die Toastscheibe auftragen und trocknen lassen.
Durch Einsatz einer definierten Aminosäure und eines bestimmten Zuckers ließe sich dazu noch eine vordefinierte Aromatisierung durch das Bräungungsprodukt erreichen.

Karamellisieren:
Gewünschtes Abbild aus Fructose auf die Toastscheibe aufbringen. Fructose karamellisiert schon ab 110 °C (Glucose ab 160 °C, Saccharose (der "normale" Haushaltszucker) ab 150 °C). Wässrige Zuckerlösung herstellen, Bild aufmalen oder über eine Siebmaske aufsprühen und trocknen lassen.


Müßte man ausprobieren, ob mit Präparation entsprechend obiger Ausführungen und der üblichen Hitzebehandlung beim Toasten sich ein brauchbarer Bräunungsunterscheid unbehandelt/behandelt erzielen läßt.
Kannst ja mal schreiben, mit was du beim Experimentieren erfolgreich warst.

@Dudelsack: Die Idee mit dem Zitronensaft habe ich verworfen, weil ich glaube, dass das Toastbrot den Saft wie ein Schwamm aufsaugt. So wird man kaum einen lesbaren Namenszug herstellen können.



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