"Neue" Katze: das Katzentestament hatte Wirkung


Hallo Muttis, :blumen:
2012 im November haben wir unsere letzte Katze mit 19 Jahren verloren, ich hab hier darüber berichtet. Eigentlich wollten wir es damit gut sein lassen, einmal war die Trauer sehr groß und wir haben selbst auch gesundheitliche Probleme. Inzwischen ist viel passiert, wir haben unser großes Haus mit sehr viel Arbeit verkauft und wohnen jetzt in einer gemütlichen kleinen Seniorenwohnung. In einer Zeitung las ich einen Bericht vom Tierheim, es ging um eine nicht mehr so junge Katze, die bisher mit ihrem Frauchen nur in einer Wohnung gelebt hatte. Leider war die Katzenhalterin verstorben, und die süße Flocke wurde von Nachbarn ins Tierheim gebracht, wo sie unglücklich war und weil sie keine anderen Katzen kannte, lag sie in einer Einzelbox und verkroch sich total. Wir haben alles besorgt, was Katze so benötigt, die Terrasse gesichert und dann haben wir sie vor 3 Wochen geholt. Sie ist wunderschön, aber sie versteckt sich leider immer noch, so dass man sie bisher noch nicht mal streicheln konnte. Nachts geht sie auf Wanderschaft, dann sitzt sie auch im Katzenhaus oder auf dem Sofa, aber morgens verkriecht sie sich sofort wieder in "ihre" Ecke zwischen Schrank und Kommode, wo man sie auch nicht herauslocken kann. Fressen tut sie gut, Verdauung klappt auch, aber sobald man sich nähert, faucht sie. Wir lassen sie schon meistens in Ruhe, aber es sollte so kein Dauerzustand werden. Wir respektieren auch Flockes Trauer und die Erlebnisse, die sie vermutlich hatte, als sie von Fremden eingefangen wurde. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und vielleicht einen Tipp ? Wir erwarten auch nicht zu viel, aber sie genießt hier viel Fürsorge und Ruhe. Das Fauchen irritiert mich, weil es in der letzten Zeit mehr geworden ist.
Gruß NaOmi


Hilfreichste Antwort

Ich glaube ich habe damals alles falsch gemacht aber es hatte geklappt...
Ich habe vor einigen Jahren mal eine katze im Winter auf der Motorhaube meines Vaters gesehen und sie mit ins warme genommen sie versteckte sich auch erstmal (natürlich habe ich überall gefragt ob sie jemandem gehört)
Ich hatte ihr 1-2 Tage gegeben sich im Haus umzusehen und ihre Ruhe zu haben sie hatte auch gefressen und alles nur war sehr ängstlich und kratzte und fauchte wenn man sich ihr näherte...
Ich habe damals einen Topfhandschuh über gezogen (sie war noch sehr jung) und habe sie dann mithilfe das Handschuhs aus ihrem Versteck geholt (durch den Handschuh merkte ich das Kratzen nicht)
Ich tat das alles sehr ruhig und sanft und als ich sie hatte habe ich sie an mich ran gehalten damit sie versteht das ich ihr nichts tue und habe sie auf meinen Bauch gelegt und gestreichelt
Dabei habe ich sie noch etwas fest halten müssen aber nach einigen Minuten hatte sie begriffen das ich ein netter Mensch bin, fing an zu schnurren und wollte nicht mehr weg...
Sie ist dann auch auf meinem Bauch eingeschlafen und seit dem kam sie immer wieder zu mir und hatte keine Angst mehr vor anderen Menschen ;)


Hallo, @NaOmi,

schön, daß Ihr einer Samtpfote aus dem Tierheim geholfen habt.- Dort wäre sie sicherlich eingegangen vor Kummer.
Mit Katzen habe ich so garkeine Erfahrung, aber ich denke, das Tierchen ist traumatisiert, weil es das Frauchen verloren hat, damit das vertraute Heim, dann der unfreiwillige Umzug in' s Tierheim mit all' dem Fremden Drumherum.- Letztendlich dann wieder neue Menschen, ein neues Zuhause, und wohl Nichts, was an "früher" erinnert?- Vielleicht ein altes Spielzeug?- Eine vertraute Decke?
Habt Ihr sie durchchecken lassen, ob ihr evtl. ' was wehtun könnte?- Ansonsten denke ich, daß hier die Zeit der einzige Ratgeber ist.- Oder vielleicht ein Kätzchen als Gesellschaft?
Jedenfalls wünsche ich Euch eine kuschlige gemeinsame Zukunft!- Man will so einem Tier ja auch näherkommen; das Streicheln und Kuscheln tut Beiden gut!

Alles Gute...liebe Grüße...IsiLangmut :blumen:


Ich würde sie erst einmal viel in Ruhe lassen und ihr möglichst mehrere Verstecke anbieten, in denen sie sich sicher fühlen kann - wo sie also auch absolut nicht von Euch gestört wird.
Dann kannst Du beim Tierarzt mal nach Pheromon-Duft für die Steckdose fragen.
Vielleicht hilft auch etwas Bestechung mit besonders leckerem Essen: gebratene Hühnerleber oder so ;) Aber sie sollte möglichst immer zu Dir kommen, nicht umgekehrt. Hab Geduld, es kann lange dauern, bis sie Schritt für Schritt Vertrauen fasst.


Danke euch erstmal. Pheromonduft haben wir von Anfang an in der Wohnung verströmt. Leider haben wir überhaupt keine Infos aus dem früheren Leben von Flocke, geschweige irgendwelche Lieblingssachen, das ist alles im Tierheim verteilt worden. Sie ist im Tierheim auch gründlich untersucht worden und scheinbar gesund.


Ich glaube ich habe damals alles falsch gemacht aber es hatte geklappt...
Ich habe vor einigen Jahren mal eine katze im Winter auf der Motorhaube meines Vaters gesehen und sie mit ins warme genommen sie versteckte sich auch erstmal (natürlich habe ich überall gefragt ob sie jemandem gehört)
Ich hatte ihr 1-2 Tage gegeben sich im Haus umzusehen und ihre Ruhe zu haben sie hatte auch gefressen und alles nur war sehr ängstlich und kratzte und fauchte wenn man sich ihr näherte...
Ich habe damals einen Topfhandschuh über gezogen (sie war noch sehr jung) und habe sie dann mithilfe das Handschuhs aus ihrem Versteck geholt (durch den Handschuh merkte ich das Kratzen nicht)
Ich tat das alles sehr ruhig und sanft und als ich sie hatte habe ich sie an mich ran gehalten damit sie versteht das ich ihr nichts tue und habe sie auf meinen Bauch gelegt und gestreichelt
Dabei habe ich sie noch etwas fest halten müssen aber nach einigen Minuten hatte sie begriffen das ich ein netter Mensch bin, fing an zu schnurren und wollte nicht mehr weg...
Sie ist dann auch auf meinem Bauch eingeschlafen und seit dem kam sie immer wieder zu mir und hatte keine Angst mehr vor anderen Menschen ;)


Tatti, :rolleyes: danach ist mir auch, hatte ich auch schon überlegt. :blumen:


als unsere Katze bei uns einzog, habe meine Kinder sie nicht in Ruhe einschnuppern lassen
also hat die Mira erst mal 2 Wochen im Keller gewohnt und sich dort versteckt
gefressen hat sie nur die Hälfte der üblichen Portionen, was ich aber eher auf die Umstellung schiebe

sie wusste sehr genau, wann meine Kinder außer Haus oder im Bett waren, dann nahm sie langsam
Kontakt mit mir auf
mein Kleiner Sohn wurde noch sehr lange angefaucht, weil er ihr einfach die Eingewöhnungsphase nicht gönnen wollte, das hat sie sich gemerkt

mittlerweile ist sie 3 Monate bei uns und es klappt alles wunderbar, eine richtige Schmusekatze ist sie geworden

also, mein Tipp: viel Zeit lassen, irgendwann kommt sie von allein


Hallo und guten Abend,

ich würde die Katze wirklich einfach in Ruhe lassen.

Wahrscheinlich ist sie durch die ganzen Veränderungen total traumatisiert.

Alles im Haushalt weiter machen wie bisher, das sie merkt, es passiert nichts schlimmes. Alles ist ganz normal. Und bei den täglichen Verrichtungen immer mit gleichmäßig ruhiger Stimme sprechen, egal was. Evtl. sogar das Telefonbuch vorlesen!!! rofl rofl

Besonders leckeres Fresschen in eine ruhige Ecke stellen. Oder mit einer Katzenangel unweit von ihrem Versteck herum spielen, dass sie neugierig wird. Aber nicht bedrängen !!

Aber auf keinen Fall vor das Versteck der Katze sitzen und sie anstarren, oder gewaltsam raus zerren. :heul: :heul:

Zwangs-Streicheln klappt meistens bei kleinen Katzen. Aber große Miezen werden noch ängstlicher.

Bitte der Katze etwas mehr Zeit geben. Es ist doch schon toll, dass sie nachts raus kommt und frisst und ihr Geschäftchen macht.

Das Fauchen einfach ignorieren und auch die eigene Stimme nicht als Reaktion erheben oder verändern.

Nur Mut und Geduld und es wird schon werden.

Liebe Grüße
:blumen: :blumen:

Ich habe für meinen "wilden Kater" im Garten 2 Jahre gebraucht, bis ich ihn anfassen konnte. Und aus dem wilden, fauchenden, bissigen und garstigen Kerl ist die größte Schmusebacke geworden.


Wir haben gerade eine ähnliche Situation. Nachdem unsere liebe Katze gestorben ist, haben wir vor zweieinhalb Wochen eine Katze vom Tierschutz bekommen, die zum einen Scheidungswaise ist und danach war sie bei einer Familie, wo sie sich aber nicht einleben konnte. Man hat sie dort wohl zu sehr bedrängt und einen Hund hatten sie auch, wie auch immer, nach vier Wochen hat man die arme Maus wieder zurückgebracht. Wir wollen es trotzdem mit ihr versuchen. Bei uns geht es eigentlich ähnlich zu wie bei Euch: sie sitzt seit drei Wochen tagsüber unterm Bett. Nur nachts, wenn wir schlafen, traut sie sich raus und läuft im ganzen Haus umher. Dann geht sie auch aufs Katzenklo und frisst. Tagsüber sieht man nichts von ihr. Man muss noch dazu sagen, dass sie die ersten sechs (!!) Tage nichts gefressen hat, nur wenig getrunken. Kannst mir glauben, wir waren wirklich verzweifelt, denn Katzen sollen nicht hungern, da leidet die Leber enorm. Wir haben großzügig Feliway gesprüht und alles an Leckerli aufgeboten, was man sich vorstellen kann. Ich hab vor Erleichterung fast geheult, als sie dann endlich mal gefressen hat. Nach sechs Tagen!!

Wir haben auf den Rat von zwei Katzenexperten gehört und die Katze nie bedrängt. Sie muss von sich aus kommen, und das wird sie, wenn sie sich sicher fühlt. Ich hab mich immer mal zu ihr hingesetzt und ihr was vorgelesen. Und auch sonst tagsüber mit Ihr gesprochen, immer wenn es sich ergab. Wir wohnen in einem Haus und teilweise war sie stundenlang für sich. Ich war im Erdgeschoss, sie im OG, also wirklich genügend Abstand und Ruhe vorhanden. Hab auch drauf geachtet, dass ich mal mehrere Stunden richtig weg war.

Tja und heute Abend bin ich zu ihr hin, hatte Stückchen von Schinkenwurst dabei, mit denen ich sie gaaaanz auf Abstand gefüttert habe und siehe da, ich durfte ihr mit der anderen Hand mal übers Köpfchen streichen. Tadaaa! :wub: Frag nicht, wie verrenkt ich dafür unterm Bett liegen muss, aber immerhin, es ist ein Anfang. Ich merke auch, dass sie den Kontakt einerseits genießt, andererseits aber noch Mordsschiss hat. Bei meinem Mann funktioniert das noch nicht, da verkriecht sie sich unerreichbar.

Also, lasst ihr bitte noch Zeit. Lasst es möglichst nicht so weit kommen, dass sie Euch anfauchen muss, das verstärkt sonst ihre Abwehr noch. Haben mir diese beiden Katzenspezialisten geraten (beides Katzen-Pflegestellen, haben also sehr viel Erfahrung.) Ich würde denken, dass Ihr sie noch immer (aus ihrer Sicht gesehen) zu sehr bedrängt, da ja auch räumlich weniger Möglichkeiten gegeben sind, sich aus dem Weg zu gehen. Man soll auch Möglichkeiten anbieten, wo die Katze sich verkriechen kann. Wir haben eine neue Kratztonne gekauft, in der man sich verkriechen kann und haben noch von unserer früheren Katze einen tollen Korb, der geformt ist wie eine Kugel und in den man sich super zurückziehen kann. Vielleicht wäre das ja auch was, wenn Ihr sowas noch nicht haben solltet.

Du siehst ja an unserem Beispiel, dass langsam etwas vorwärts geht, wenn man geduldig ist. Dabei würden wir so gerne mit unserer Katze schmusen. Aber das wird schon. Und bei Euch auch, wirst sehen! Ich drücke Euch ganz doll die Daumen! Ich hoffe sehr, ich könnte Euch ein wenig Mut machen, noch vor ein paar Stunden hab ich auch noch gezweifelt, aber dranbleiben lohnt sich, wie Du siehst. Bitte melde Dich mal wieder, wie es Euch geht!

Ganz liebe Grüße!

Bearbeitet von HörAufDeinHerz am 30.06.2014 23:37:54


Ich lebe seit etwa fünfundzwanzig Jahren mit Katze. Bisher hatte ich nacheinander drei gut gebrauchte Exemplare aus dem Tierheim.

Die erste suchte mich aus, indem sie mir im Katzenhaus im Achter um die Beine strich. Und mir damit sagte: Nimm mich mit. Habe ich auch glatt gemacht. Sie verließ mich leider viel zu früh. Offensichtlich hatte sie im Nachbargarten Rattengift gefressen.

Die zweite brauchte etwa vier bis fünf Monate, bis sie von sich aus auf mich zukam. Sie begleitete mich fünfzehn Jahre lang und wurde etwa siebzehn Jahre alt.

Die dritte brauchte etwa ein Dreivierteljahr, ehe sie sich aus ihrem Versteck traute. Leider ging sie nach acht Jahren Anfang April über die Regenbogenbrücke. Schnief. Da sie allerdings eine graue Schnauze war, als ich sie zu mir nahm, hat sie immerhin ein Alter von sechzehn bis zwanzig Jahren erreicht.

Nummer vier wird dann voraussichtlich im Herbst bei mir einziehen. Mal sehen, was es für eine Fellnase werden wird. Auf jeden Fall aber wieder eine Katze aus dem Tierheim. Diese Viecher haben es am nötigsten, dass man sie da rausholt. Und sie sind - sobald sie sich trauen - superliebe Geschöpfe.

Nummer zwei und drei war gemeinsam, dass sie beide traumatisiert waren. Daher die lange Zeit, bis sie von sich aus kamen.

Ihr habt alles richtig gemacht: Fester Fressplatz, fester Platz fürs Katzenklo, regelmäßig Futter im Napf, so dass sie nicht hungern muss. Immerhin bewegt sie sich nachts schon frei durchs Haus. Sie kennt die Katzentoilette und benutzt sie auch. Das ist doch bereits ein guter Anfang. Selbstverständlich trauert sie noch und sicherlich ist sie durch das Erlebte traumatisiert. Lasse ihr die Zeit, die sie braucht. Ignoriere sie einfach, sorge aber dafür, dass es ihr an nichts fehlt. Die Samtpfote kommt schon noch zu Dir. Erfahrungswert.

Meine Oma pflegte zu sagen: "Du musst das Viehzeuchs ganz in Ruhe lassen." Sie musste es wissen, sie hatte zeitlebens Katzen um sich. Und sie wurde fast neunzig Jahre alt.

Grüßle,

Egeria


Wisst ihr denn, wo sie vorher wohnte? Da vielleicht mal die Nachbarn fragen, ob jemand zur Verstorbenen Kontakt hatte und wüsste, wie diese mit der Katze gesprochen hat? Oder welches ihr Lieblingsleckerli ist vielleicht? (Vielleicht weiß der Fleischer um die Ecke ja was?)


Guten Morgen NaOmi !

Prima, daß Ihr Euch für eine Katze aus dem Tierheim entschlossen habt !

Ich schließe mich meinen Vorschreiber-Muttis an.

Das neue Familienmitglied 'Flocke' braucht u.U. sehr viel Zeit, da kann man schlecht Tipps geben, da auch Katzen Individuen sind und sie einem nicht mitteilen können, was sie erlebt haben und wie sie es 'verarbeiten'.

Der Mensch, der sie aus dem 'Gefängnis' befreit (so nennt es mein Männe) meint es manchmal zu schnell zu gut.
Aber das ist oft eben nicht gut für das Tier.

Wir haben, mittlerweile die 3.Katze aus dem Tierheim, alle 'gebraucht' erworben, sprich ausgewachsen und jede hat sich anders verhalten.
Hat es bei 'Mau' über ein Jahr gedauert, war es bei 'Gina' eine gute Woche und bei 'Samati' 2 Tage.

Aber es gilt: niemals bedrängen, Zeit geben und einfach reden, reden, reden.
Egal ob Du da einfach laut denkst oder sie direkt ansprichst. Immer wieder vorallem ihren Namen aussprechen.

Die Idee, sich nach ihrer Vergangenheit und Angewohnheiten zu erkundigen - wenn möglich - ist sehr gut.

Wir hatten leider das Pech (wenn man das so sagen darf), daß wir sog. Fundkatzen hatten, deren Vergangenheit immer im Verborgenen bleibt.

Vorallem ist m.E. wichtig, daß man nie das 'aktuelle' Tier mit seinen Vorgängern vergleichen sollte.
Das geht in die Hose.

Ich wünsche Euch viel Glück und viel Geduld !

Liebe Grüße :blumen:
taline.

P.S. ich habe vor einigen Jahren für ein paar Wochen im Tierheim gearbeitet und kann Dir auch sagen, daß die Katzen i.d.R. in Einzelboxen sitzen. Sind zwei Tiere in einer Box bedeutet das auch, daß dieses Päärchen auch nur miteinander vermittelt wird.
Abraten würde ich auf jeden Fall eine Zweitkatze anzuschaffen, durch die unterschiedlichen Temperamente kann Eure Flocke noch mehr verunsichert werden. Und dann die Nr.2 u.U.wieder zurückzugeben ist grausam für das Tier.

Bearbeitet von taline am 01.07.2014 08:19:00


moin ihr Lieben, :blumen:
Danke für die vielen Zeilen, und alle haben irgendwie Recht und wir wissen es auch, Zeit ist das Zauberwort, Geduld müssen wir haben und die kleinen Fortschritte, die natürlich auch schon zu bemerken sind, nicht vergessen. Eine zweite Katze wäre nur in Frage gekommen, wenn Flocke im Tierheim Freundschaft geschlossen hätte, so ist das kein Thema. Aus der Vergangenheit gab es nichts zu erfahren, leider. Aber ich hab schon rausgefunden, welches Nassfutter am besten schmeckt und welche Leckerlis bei der abendlichen "Leckerlistrasse" unberührt bleiben. Ab und zu schaut sie uns schonmal mit sicherem Abstand groß an, kommen wir dann näher, weicht sie aus in ihre Sicherecke, nähert man sich weiter, faucht sie eben. Wenn sie abends auf Tour will, marschiert sie schon auch an uns vorbei, wenn wir auf dem Weg ins Bad oder Bett sind. Das ist neu, aber auch wieder ein Stück weiter. Anfangs lag sie unter einem Schrank, wo sie kaum drunterpasste, jetzt auch nicht mehr. Der Kratzbaum mit Kuschelburg bleibt im Wohnzimmer, da liegt sie nachts drin, ihre Verstecke haben wir auch etwas gemütlicher gemacht, die bleiben ihr auch. :blumen: Danke euch


Hallo NaOmi,

das hört sich toll an !!! :daumenhoch: :daumenhoch: :blumenstrauss:

DAs Eis ist doch schon gebrochen !!! Ihr seid auf dem richtigen Weg.

Noch ein bisschen Geduld und sie wird sich öfters zeigen.

:blumen: :blumen:


Hallo NaOmi

weiter so !

Alles wird gut ! Mit Sicherheit. Flocke 'weiß' das auf ihre Art auch schon, aber es braucht Zeit.

Ich versuche oft den Menschen zu vermitteln bzw. zu fragen:
"wie würdest Du Dich fühlen, wie würdest Du reagieren, wenn Du in dieser Situation wärst"......

Dann entspringt manchmal ein anderes denken, da aus anderer Perspektive.

Stell Dir vor, Du wärst Flocke und würdest aus diesem Chaos auf einmal mit unendlicher Liebe überschüttet.
Ich wäre überfordert.

Weiter so !!!! Geduld und viel - ach Du weißt schon !

Liebe Grüße :blumen:
taline.


Lieben Dank, taline :blumen:
ja, man kann es nachfühlen, wie es einem gehen könnte, wenn man nicht wüßte, was los ist. Wie sollte sie auch nach so viel hin und her.
In der Zeit, wo unsere Katzen noch bei uns waren, tat es mir immer sehr leid, wenn ich von solchen Schicksalen hörte, und ich dachte, wie würde unser Tommy oder unser Lucky das verkraften. Die waren von klein auf bei uns und sehr auf uns fixiert. Immer bei uns, und wenn wir sie riefen, haben sie geantwortet. Andere Katzen , die zu uns kamen, wir haben viele durchgefüttert, waren auch sehr anhänglich. Eine war dabei, die verschaffte sich energisch Zutritt ins Haus, trotz zwei anwesender Kater, und ging nie wieder hinaus. Sie wohnte vorher in der Nachbarschaft und da kam ein Hund dazu. Da hat sie lieber unsere beiden Kater in Kauf genommen :D die liebten sich zwar nicht sonderlich, haben sich aber gegenseitig respektiert, und die Herren ließen der Dame auch immer den Vortritt, egal um was es ging. Das war sehr schön. Aber Flocke vergleichen mit einer unseren früheren Katzen wäre ungerecht, sie kann ja nichts dafür.
Ich denke auch, wir werden das schon hinkriegen.
Ach, in der Zeit nachdem unser letzter Kater Tommy mit 19 Jahren von uns ging, davor hatten wir leider schon mehrere solche Verluste, aber es war ja immer noch jemand da, sahen wir lange Zeit keine Katze im Garten, als ob es sich in Katzenkreisen rumgesprochen hat, das wir trauerten. Es war auch keine in der Zeitung, wo ich dachte, da muß geholfen werden. Da war Flocke jetzt die erste.
Liebe Grüße :blumen:


durch die arbeit meiner schwiegereltern, die sich um fundtiere und ausgesetzte tiere kümmern, habe ich viel über katzen gelernt. manche gewöhnen sich rasch ein, bei anderen dauert es monate und länger.

mehr als geduld haben und so weitermachen wie bisher ist nicht ratsam. sprich lieb mit ihr, verwöhne sie, und vielleicht stellst du auch mehrere schüsseln mit futter und wasser auf. so hat sie auswahlmöglichkeiten.

viele katzen lieben den geruch von baldrian. es gibt im handel kleine kissen, die danach riechen. oder besser stinken. der geruch ist einfach entsetzlich, finde ich, jedoch haben meine schwiegereltern schon recht oft die erfahrung gemacht, dass das sehr helfen kann. dann wird wie verrückt mit dem kissen geschmust, es wird oft abgeleckt und durch die gegend getragen.

und wahrscheinlich beobachtet sie dich, während du schläfst. das machen katzen oft, denn dann wirkt der mensch nicht so arg bedrohlich. :hihi:

unterschätze auch nicht den geruch eures verstorbenen katers. das kann sehr einschüchternd wirken, immer jemanden zu riechen, ihn aber niemals zu sehen.

Bearbeitet von seidenloeckchen am 02.07.2014 19:53:11


Warum läuft es mir etwas kalt den Rücken runter wenn ich daran denke das mich mein Kater wahrscheinlich die halbe Macht anstarrt wenn ich schlafe 😅


manchmal verbringt mein mann eine nacht bei seinen eltern im seinem früheren zimmer, wenn ich die wohnung für mich brauche. :hihi:

es gibt immer wieder neue tiere bei ihnen, und manchmal hört er vorsichtige und schleichende schritte, wenn alles im haus dunkel und ruhig ist. er lässt die tür offen und merkt manchmal, dass da mehrere katzen sitzen und ihn beobachten. manche spielen mit seinem langen haar, andere klettern auf ihm herum oder schauen ihn nur an. das hilft katzen immer wieder, zutrauen zu menschen zu fassen.


@seidenlöckchen
denkst du, dass die Katze noch unseren verstorbenen Kater riechen könnte ? Es ist fast 2 Jahre her und wir sind inzwischen umgezogen und haben so ziemlich alles neu. aber wundern würde ich mich auch nicht. Doch natürlich gibts hier viele andere für sie fremde Gerüche. Ob sie mich nachts beobachtet :hmm: naja, wenn sie möchte.
Heut hatten wir wieder einen kleinen Fortschritt, sie hat Futter vom Finger abgeleckt, sich dabei sogar aufgerichtet, das war wohl doch zu verlockend. Machen wir morgen wieder so.
Grüßli :blumen:


gerüche nach tieren halten sich recht lange, vor allem in textilien. manchmal auch in möbeln. und tiere merken es so rasch, wenn es einen neuen geruch gibt. als meine jüngere tochter geboren wurde, haben viele der tiere meiner schwiegereltern meinen mann wochenlang anders beschnuppert als sonst. das hat sich erst gelegt, nachdem sie mehrmals dort zu besuch war und sie und ihre bekleidung beschnuppert werden konnte. nun krabbelt sie dort herum und wird von keinem tier mehr argwöhnisch beobachtet. :lol:

du darfst sie ruhig verwöhnen, denn alles, was sie an schönem mit dir erlebt, ob es tolles spielzeug oder etwas köstliches zu naschen ist, wird sie mit dir verbinden. auch wenn es sehr lange dauern könnte. leberwurst ist bei vielen katzen sehr begehrt. oder etwas fisch aus der dose, nur ein kleckschen. für leberwurst bewegt sich sogar ein alter kater meiner schwiegereltern von seinem thron. :hihi:


Wir hatten vo r 5jahren das gleiche problem unser Pim habe ich bei leuten geholt die ihn einschlaefern wollten weil er schon11 jahre war und sein frauchen verstroben war.unser Pim hat 3 monate in einem lehrem haus gelebt weil keiner von der familie von der verstorbenen ihn haben wollte. Ich durfte ihn zum Glück mit nehmen.unsere kinder waren auch noch sehr jung.Pim war total verwildert und traumatisiert.er hhat fast ein halbes Jahr nötig gehabt um uns zu vertrauen und jetzt können wir uns ein Leben ohne ihm nicht vorstellen. Er schmusst und kuschelt am liebsten mit unseren kinder. Unser Pim is unser kleiner Rentner und wir hoffen dass er noch lange bei uns bleibt. Er war am ampfang sehr böse (und er ist taub von Geburt an) und hatte viel Trauer. Aber jetzt selbst nachdem wir umgezogen sind is er noch immer super schmussig und weis er das wir ihn nie im stich lassen. Gebt euerem Tiger die seit den für ein tiger is die Trauer um die große Liebe die er verloren hat unbeschreiblich. Für den Tiger is eine Welt eingesturtzt. Sorry für meine schreib Fehler,ich schreibe aus Belgien. Ich wünsche euch fiel geduld und Liebe für euerem tiger.


Hallo Naomi,

habe mir auch ein Katzerl - 7 Monate aus dem Tierheim geholt. Klar weiß so ein Viecherl nicht, dass man es gut mit ihm meint. Lissi hat schon mal im Auto geweint. Sie hat sich auch verkrochen. Die katzenklappe hat sie aber gleich entdeckt und es war schwierig, die klappe zu schließen, denn ich habe noch 4 andere, die draußen aufs Klo gehen. Dann war Lissi erst mal futsch und ich habe mir schon Vorwürfe gemacht.
Ich habe ihr das Essen immer in den Garten nachgetragen und hab immer sanft ihren Namen gerufen. Hat wirklich 4 Wochen gedauert, bis sie plötzlich in der Wohnung stand, weil draußen sch... Wetter war. Mittlerweile hört sie, wenn man sie ruft. Sie hat keine Angst mehr und schmeichelt ohne Ende und kommt ins Bett.
Deshalb mein Rat: gib dem Katzerl Zeit, das merkt schon noch, dass es es bei euch gut hat. Auch wenn es anfangs schlecht aussieht. Sie kapiert es bestimmt noch.

LG
Uli


Hallo,
ich hatte ein ähnliches Problem mit einer Wildfangkatze, vermittelt vom Katzenschutz.
Dem Tierchen habe ich eine Woche gegeben, in der sie sich auch immer, wenn ein Familien-Mitglied sich näherte, unter oder zwischen Möbeln verkroch und fauchte, sobald man ihr zu nahe kam.
Nach einer Woche habe ich mir dicke Leder-Arbeitshandschuhe über die Hände gestülpt, mir die Katze trotz ihres Protestes gegriffen und auf den Schoß gesetzt und "zwangsgestreichelt". Ich habe mir dafür ruhige Stunden ausgesucht, in denen keiner um mich herumwuselte und ich mich nur der Katze widmen konnte. Jeden Tag ein paar Minuten länger. Die ersten drei Tage fauchte sie mich noch an, wenn ich sie hochhob, nach einer Woche schnurrte sie, wenn ich sie streichelte, wollte auch nicht mehr vom Schoß springen, nach ca. 2 Wochen verkroch sie sich nicht mehr unter Möbeln. Nach einer Woche konnte ich auch die Lederhandschuhe weglassen, sie versuchte nicht, mich zu kratzen oder zu beißen. Nach 5 Wochen konnten wir sie nach draußen lassen, sie kam mehrmals am Tage wieder, um sich zu versichern, dass ein Familienmitglied da war.
Als sie ein Jahr später von einem verwilderten Kater verletzt wurde, ließ sie sich von mir völlig ruhig die eiternde Wunde behandeln, was sicherlich unangenehm für sie war. Sie hat mir völlig vertraut.

Ich wünsche viel Erfolg und Freude mit der Katze!
krillemaus


Sorry, ich möchte damit niemanden persönlich angreifen, aber ich finde es sehr schade, dass die Mär noch immer verbreitet wird, man müsste das Katze notfalls mit Gewalt dazu bekommen, stillzuhalten, während sie "zwangsgestreichelt" wird. Früher wusste man es vielleicht nicht besser, heute gibt's so viele Informationsmöglichkeiten bis hin zu wirklich kompetenten Tierpsychologen, da muss so eine "Behandlung" einfach nicht mehr sein. Das geht auch alles ohne Zwang. Und dauert auch nicht länger.

Viel Erfolg weiterhin mit Eurem neuen Mitbewohner, NaOmi.


@ HörAufDeinHerz :daumenhoch:

Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal.

Flocke schleckt doch schon Leckerlies vom Finger! Sie fängt doch schon an, sich einzugewöhnen. Das dauert nach meiner Beobachtung nicht mehr allzu lange, bis sie sich freiwillig streicheln lässt.

Grüßle,

Egeria


Gruß an alle, auch von Flocke :hihi:
heute war schon wieder ein Schritt weiter, sie kam auch tagsüber in ihre Katzenhöhle im Wohnzimmer, das machte sie ja bisher nur abends, wenn wir das Feld geräumt haben. Streicheleinheiten gabs noch nicht, auch wenn man sich kaum zurückhalten kann, wenn man sie anschaut, denn sie ist wirklich süß. Ich finde, sie schaut auch schon ganz anders, nicht mehr so ängstlich, sondern eher neugierig und läßt sich auch mit duftendem Nassfutter aus der Reserve locken und frisst dann ganz entspannt los, auch wenn ich nicht gleich weggehe. Trockenfutter steht immer da, das hab ich bei allen anderen Katzen auch so gemacht. Ich mische dem Nassfutter auch immer etwas Wasser bei, weil ich nicht genau weiß, ob sie genug trinkt, denn sie ist ja mit 11 Jahren nicht mehr die allerjüngste. Aber wir haben noch keinen Ton von ihr gehört, ich bin mal gespannt, was sie so "sagt". Da kenn ich die unterschiedlichsten Tonarten, einer "brumaute" immer, und einer, ein großer Kater mit imposantem Kragen brachte nur piepsige Tönchen hervor, und einer röhrte wie ein Hirsch :D
Laut Auskunft vom Tierheim ist sie eine Karthäuser-Perser Mix, das lange Fell ist grauweiß meliert, Augen glaub ich türkis, so genau konnten wir uns noch nicht in die Augen schauen, weil ich doch immer blinzel, wenn ich sie ansehe. Erfreulich ist der wirklich gute Appetit.
Da fällt mir grad ein, wir hatten einen Kater, der sprang sogar in die gefüllte Badewanne und planschte rum wie ein Wasserbüffel rofl
Gruß NaOmi


Ich habe das damals nicht auf Anraten oder aufgrund irgendeiner Mär getan, dass ich mir die Katze auf den Schoß geholt und "zwangsgestreichelt" habe. Mir tat das Tier leid, weil es so voller Angst reagierte, wenn irgendjemand ins Zimmer kam. Deswegen habe ich intuitiv so gehandelt, sie sollte merken, dass sie eine Person hat, der sie vertrauen kann, selbst, wenn die Anfangssituation zunächst recht unangenehm ist. Sie wurde nie echtem Zwang ausgesetzt, hätte jederzeit mir vom Schoß springen können, wenn es ihr zuwider gewesen wäre.
Der Erfolg hat mir Recht gegeben, sie hat mich nie gekratzt, hat mich nie angefaucht, noch nicht einmal die Ohren unwillig angelegt, selbst als ich ihr bei der Behandlung der eiternden Wunde Schmerzen nicht ersparen konnte.
Als Biologin habe ich gelernt, dass dauerhafte, niedrige Stressbelastung gesundheitlich schädlicher für einen Organismus ist, als wenige Situationen mit hoher Stressbelastung. Demzufolge ist es doch für eine wochenlang sich unter dem Sofa verkriechende Katze eine größere Belastung, wenn man sie über Wochen oder Monate in scheinbarer Ruhe lässt in der Hoffnung, dass Scheu und Angst des Tieres sich von allein legen. Mit aktivem Auf -das -Tier -Zugehen verkürzt man den Stress für das Tier, selbst, wenn der anfängliche Stress vielleicht stärker ist. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende!
Vertrauen gewinnt man nicht, wenn man untätig bleibt und das Tier nicht beachtet. Ob das "Zwangsstreicheln" die richtige Methode ist oder der Versuch, mit der Katze Kontakt über Spielen aufzunehmen, ist doch situationsabhängig, wichtig ist, dass das Tier merkt, dass man als Mensch den Kontakt aufnehmen möchte.
Katzen sind soziale Lebewesen, sie möchten Kontakte zu ihren Menschen, da kann ich doch nicht wochenlang an der unterm Sofa verkrochenen Katze vorbei leben, als sei sie ein Möbelstück!


@Krillemaus
und für dich und deine Katze war es sicher richtig, denn es hat ja gut geklappt. Jedes Tier ist anders, jede Situation auch. Unsere Katze mußte erstmal feststellen, das sie sich hier gefahrlos frei bewegen konnte nach wochenlangem Aufenthalt in einer verschlossenen Box. Freilauf im Katzenhaus ging für sie auch nicht. Doch sie war nur kurz in unerreichbaren , sprich unterm Schrank, Verstecken. So langsam näherte sie sich, was wir allerdings gemacht hätten, wenn sie nicht mehr unterm Schrank hervorgekommen wäre, kann ich auch nicht sagen.
Übrigens ;) gestern ging Lady schon auf Wanderschaft, obwohl wir noch im Wohnzimmer saßen. Ein neues Baldriankissen erregte ganz besonderes Interesse und das Näschen reckte sich auch neugierig schnuppernd Richtung geöffnete Terassentür.
Einen schönen Tag für alle :blumen:


@ NaOmi

na, siehste, wird doch !!!! Viel Glück weiterhin!!! Maunz!

Liebe Grüße :blumen:
taline.


@NaOmi :blumen:

Na siehste, mit Geduld und Spucke fängt man jede Mucke. ;)

Ich freue mich für Dich, dass Flöckchen schon so viel Zutrauen zur neuen Familie hat, dass sie ihre Verstecke auch tagsüber verlässt und ihre neue Heimat pfotenbreitweise erobert. :jupi:

Jede Katze ist anders. Die eine braucht länger, die andere braucht kürzer, ehe sie ihren neuen Menschen akzeptiert. Flöckchen macht doch prima Fortschritte.

Grüßle und weiterhin viel Erfolg,

Egeria


Zitat (Egeria @ 04.07.2014 11:03:35)
@NaOmi  :blumen:



Grüßle und weiterhin viel Erfolg,


:daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:

Da schließe ich mich doch gleich den guten Wünschen an.

Habt Ihr wirklich gut gemacht !!!

Das freut mich NaOmi :blumen:


und ich bedanke mich für sooo viel Interesse und gute Tipps. Wir freuen uns auch sehr über diese kleinen Fortschritte :blumen:


Keine Ursache @NaOmi :wub:

Schön, dass Euer Flöckchen schon so zutraulich ist. Glückwunsch. :blumen:

Ich habe kürzlich den Umgang mit einer Hundedame erlernt. War für mich komplett neu. Mischung aus Rottweiler, Stafford und Corgie. Die Kampfhundgene waren nicht zu übersehen. Solche Hundetypen muss frau erstmal übersehen und ignorieren. Nach einer Woche legte mir Madame sogar die Schnauze aufs Knie und ließ sich den Kopf streicheln. Das ist für einen Kampfhund eher ungewöhnlich. Doch mit Geduld und Spucke ...

Grüßle,

Egeria


Was macht denn das Flöckchen ???

:blumen:


Zitat (sophie-charlotte @ 11.07.2014 13:17:45)
Was macht denn das Flöckchen ???

:blumen:

moin ihr Lieben :blumen:
das Flöckchen begrüßte mich gestern mit einem zarten mädchenhaftem "Mau" und schaute dabei typisch katzisch neugierig. Locken lässt sie sich immer noch nicht, geht aber schon ab und zu außerhalb der nächtlichen Streifzüge los. Vor ein paar Tagen war sie mal kurz auf der Terrasse um aber gleich wieder reinzuflitzen, kurz gesagt, tagsüber merkt man nicht unbedingt, dass bei uns eine Katze wohnt.
Gruß NaOmi :blumen:

guten Morgen NaOmi !!

Na, das sieht doch nun wirklich gut aus und ging bisher auch echt flott voran mit Flöckchen !

Ich freue mich für Euch!

Liebe Grüße :blumen:
taline.


Ich mich auch :blumen:


Und ich mich auch! :blumen: :blumen: :blumen:


Hallo ihr Lieben :blumen:
mal wieder einen Bericht von der Katzenlage hier, mit der Hoffnung auf einen Rat.
Alles lief gut weiter, Flocke wird immer mutiger und ist tagsüber viel in unserer Nähe und geht sehr gerne auf die Terasse. In ihre Verkriechecke geht sie tagsüber nur, wenn sie ungestört schlafen möchte. Erstaunlicherweise kommt sie auch neugierig an, wenn unser 3jähriger Enkel hier ist, und er ist bestimmt nicht grad leise. Wenn ich in der Küche mit dem Futternapf klappere, kommt sie auch an und futtert an Ort und Stelle, reagiert noch leicht schreckhaft, wenn ich an ihr vorbeigehe, lässt sich aber beruhigen und bleibt meistens oder kommt schnell zurück. sie miaut auch auf Ansprache. So! Und weil das recht entspannt klingt, hab ich angefangen, sie mit Leckerchen zu mir zu locken, klappte auch, und ich hab sie dabei vorsichtig mal am Hals gekrault, also ich vor ihr und sie konnte meine Hand sehen, dabei gabs natürlich Leckerchen. Aber vor 2 Tagen ists passiert, ich locke sie an, sie kommt, halte Leckerchen hin und will wieder vorsichtig kraulen, da fährt sie fauchend hoch und mit beiden Pfoten in meine Hand und zwar so heftig, das sie mir 4 Finger sehr verletzt hat, also keine einfachen Kratzer, sondern richtig tiefe Wunden. Zum Glück bin ich von Haus aus sehr beherscht und hab nicht losgeschrieen, aber geschockt war ich schon und es tat auch weh. In über 20 Jahren Katzenerfahrung hat mich noch nie eine Katze so verletzt. Was tun, frag ich mich, natürlich mach ich vorerst keine Streichelversuche mehr, aber was kann das sein? Gerade hat sie meinem mutigem Gatten das Leckerchen aus der Hand gefressen, obwohl sie eigentlich mir gegenüber zutraulicher war und um ihn eher einen Bogen machte.
Sie ist jetzt gute 2 Monate bei uns, Geduld haben wir nach wie vor, sie kommt auch nicht zurück ins Tierheim, wie schon manche geraten haben, aber dieses Erlebnis war ein Rückschlag, oder?


Zitat (NaOmi @ 09.08.2014 18:57:09)
Sie ist jetzt gute 2 Monate bei uns, Geduld haben wir nach wie vor, sie kommt auch nicht zurück ins Tierheim, wie schon manche geraten haben, aber dieses Erlebnis war ein Rückschlag, oder?

Finde ich jetzt nicht. Die Katze ist erst zwei Monate bei euch.
Sie hat nach dir geschlagen, dass soll sie natürlich nicht.

Meine Vermutung ist, sie hat dir vorher ein Zeichen gegeben, dass sie jetzt ihre Ruhe haben will, welches du nicht erkannt hast.

Wir haben seit 11 Monaten einen Kater hier, der auch sehr schüchtern ist und sich lieber verkriecht.
Wir lassen ihn in Ruhe, Er kommt von alleine zu uns, wenn er beschmust werden will.
Es gibt Nächte, da liegt er in meinem Bett, dann gibt es Nächte, da schläft er in einer verborgenen Ecke.
Er läßt sich auch nicht sonderlich gerne hochheben, und nur ich - als einzige im Haus- darf ihm am Bauch kraulen. Es darf ihn auch niemand anderes bürsten als ich. Und das darf ich erst seit ein paar Wochen.
Unser Kater hört auf die Worte "Ohne Kralle oder Kralle rein"
Vielleicht kannst du diese Worte auch bei deiner Katze umsetzen. Allerdings sage ich diese Worte mit Bestimmtheit.
Ich sag diese Worte auch nicht oft, nur wenn ich was an ihm kontrollieren will oder ihn von draußen reinholen möchte.

Das wird schon, alle Katzen sind anders. Die eine Katze fühlt sich sofort wohl die andere Katze braucht mehr als ein halbes Jahr.
Gib dem Kerlchen alle Zeit, die er braucht.

Nein, @NaOmi, ich denke nicht, dass das ein Rückschlag war. Ich vermute mal - schätzungsweise bin ich da d'accord mit @Eifel - dass Du der Fellnase einfach ungelegen kamst und sie nicht gestört oder sonstwie belämmert werden wollte. Das hat sie ja nun auch deutlich gezeigt.

Nun kann ich nur wieder die Gebetsmühle anwerfen: Bedränge Flöckchen nicht. Lasse SIE herankommen. Die Maus, ähm Katze, kommt schon noch. Habe Geduld und lasse bitte Deinen Unmut nicht an Frau Katze aus. Doch das tust ja sowieso nicht. Es braucht Zeit, Vertrauen aufzubauen. Möglicherweise war sie einfach nur überfordert. Daher könnte die deutliche Ablehnung rühren. Doch das kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Ich bin schließlich nicht dabei gewesen.

Zur Erinnerung: Mein Katze Nummer drei, sie hieß eigentlich Ishtar - die babylonische Göttin des Krieges und der Liebe - doch ich nannte sie aufgrund körperlicher Merkmale Birnchen, brauchte etwa ein Dreivierteljahr, bis sie verinnerlichte, dass sie wieder ihren eigenen Menschen für Personaldienstleistungen zur Verfügung hatte sowie ihr Trauma überwunden hatte. Diese Zeit habe ich ihr gelassen. Ich habe einfach abgewartet. Dafür gesorgt, dass sie immer etwas frisches zum Fressen im Napf hatte und das Katzenklo immer sauber war. Danach entwickelte sie sich zur Belagerungskatze.

Den Begriff Belagerungskatze meine ich wörtlich. Da ich - wie sicherlich mittlerweile bekannt ist - Nachtschicht arbeite, trommelte sie spätestens mittags um halb eins ungeduldig mit der Pfote, dass ich meinen Mittagsschlaf antrete. Ich hatte mich noch nicht richtig abgelegt und zugedeckt, da landeten schon dreieinhalb Kilo Eleganz auf vier Pfoten und schick in echten Pelz verpackt auf meinem Bauch. Sie hatte das Timing ziemlich schnell auf dem Schirm. In dem Moment, in dem ich das Plumeau über mich deckte, landete sie regelmäßig mit einem gekonnten Sprung auf mir. Also wurde sie einfach mit zugedeckt. Da blieb sie dann auch liegen. Und schnurrte oder schnarchte zuweilen so laut, dass aus meinem Mittagsschlaf eher eine Mittagsruhe wurde. Schmunzel.

Daher mein Appell an Dich: Lasse Dich bitte nicht entmutigen. Gebe ihr die Zeit, die sie braucht, um sich von sich aus Dir anzuschließen.

Grüßle,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 10.08.2014 03:01:51


moin und Danke :blumen: sicher machen wir so weiter und lassen ihr Zeit. Wir haben sie ja ins Herz geschlossen.
Mit dem Rückschlag meinte ich, dieses Spielchen machten wir schon seit Tagen so, ich lockte und sie kam, und immer näher und erst dann hab mit einem Finger etwas gekrault, ganz, ganz behutsam. In ihrer Verkriechecke würde ich das niemals tun oder von hinten, wenn sie frißt.
Naja, wir waren schon draußen heut morgen, sie hat schon Kalbshäppchen geschlabbert, ich nicht, ich mache mir ein Brot.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für alle :blumen:


Zitat (NaOmi @ 10.08.2014 07:12:51)

Naja, wir waren schon draußen heut morgen, sie hat schon Kalbshäppchen geschlabbert, ich nicht, ich mache mir ein Brot.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für alle :blumen:

rofl rofl rofl

Ich wünsche Euch auch einen schönen Sonntag und guten Hunger !!!

:blumen: :blumen:

Ich meine auch, dass der Vorfall kein Rückschlag war. Irgendwas hat nicht gestimmt oder sie ist erschrocken...... Man kann ja nicht in das Katzenköpfchen schauen !!!
Ich würde die Dame ziemlich ignorieren und sie erst beachten wenn sie direkt was von mir will.

Aber du hast ja so viel Geduld und es wird schon werden. Ich drücke Euch weiterhin die Daumen und sende liebe Grüße.

:blumen:


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