Einwecken in Schraubgläsern: Rezeptideen

Zitat (Eifelgold, 26.08.2014)
Die kochenden und garen Lebensmittel direkt in ein sauberes Schraubglas angemessener Größe abzufüllen, verschließen und auf dem Kopf gestellt auskühlen zu lassen.
Der Haltbarkeit hat dies keinen Abbruch getan.


So mach ich´s auch, wenn ich für meine Eltern vorkoche. Geht super und wird ja nicht für Monate in den Keller gestellt sondern alsbald verzehrt!
Zitat (Eifelgold, 26.08.2014)
Vorgesehen ist und wurde auch bereits gemacht und versandt: Die kochenden und garen Lebensmittel direkt in ein sauberes Schraubglas angemessener Größe abzufüllen, verschließen und auf dem Kopf gestellt auskühlen zu lassen. Wenn genügend Gläser versandfertig, ab zur Post.
Der Haltbarkeit hat dies keinen Abbruch getan.

Zitat (Charlatan, 26.08.2014)
So mach ich´s auch, wenn ich für meine Eltern vorkoche. Geht super und wird ja nicht für Monate in den Keller gestellt sondern alsbald verzehrt!

Danke für eure Antworten.
Dann werde ich das auch mal versuchen, wenn ich meinen "Pänz" was Gutes tun will. :)
Zitat (Jeannie, 26.08.2014)
Dann werde ich das auch mal versuchen, wenn ich meinen "Pänz" was Gutes tun will. :)

Ist ein gutes Werk, kostet dich nix extra und man kann es immer noch als "Gruß aus der Mütterlichen" Küche sehen.
Zitat (Eifelgold, 26.08.2014)
Ist ein gutes Werk, kostet dich nix extra und man kann es immer noch als "Gruß aus der Mütterlichen" Küche sehen.

:daumenhoch:

Dazu kommt, dass ich es immer noch nicht schaffe, kleine Portionen zu kochen. Sieht nach wie vor aus, als müsste ich eine Kompanie verpflegen.
Letzte Woche habe ich drei Tage lang Eintopf gegessen, weil ich mich wieder mal verschätzt hatte. ;)
Zitat (Jeannie, 26.08.2014)
azu kommt, dass ich es immer noch nicht schaffe, kleine Portionen zu kochen. Sieht nach wie vor aus, als müsste ich eine Kompanie verpflegen.
Letzte Woche habe ich drei Tage lang Eintopf gegessen, weil ich mich wieder mal verschätzt hatte.  ;)

Uns geht das auch so.

Wir kaufen viel zu viel. Mein einziges Problem, seit der Jung ausgezogen ist, ist, dass ich nicht mehr die Proportionen zuteilen kann.

Wenn ich in den

Ich hätte nie gedacht, dass eine einzelne Person derart unseren Haushalt und Einkaufsverhalten umkrempeln könnte.
Wahnsinn

Bearbeitet von Eifelgold am 26.08.2014 20:21:18
Zitat (Jeannie, 26.08.2014)

Letzte Woche habe ich drei Tage lang Eintopf gegessen, weil ich mich wieder mal verschätzt hatte. ;)

@Jeannie:

So geht es mir auch, habe gerade heute den 3. Tag von meinem Bauerntopf gegessen, hatte mich auch verschätzt :pfeifen:

Nun ist er zum Glück alle, denn es ist jetzt genug, möchte mal wieder was anderes essen :sabber:
Zitat (Eifelgold, 26.08.2014)

verschließen und auf dem Kopf gestellt auskühlen zu lassen.



Ich kenne das von meiner Mama, die hat das auch immer so gemacht: Aber warum eigentlich?
Zitat (Letrina, 26.08.2014)
Ich kenne das von meiner Mama, die hat das auch immer so gemacht: Aber warum eigentlich?

Wegen der Haltbarkeit: Damit Bakterien, die eventuell noch im Deckel sitzen, von der Hitze abgetötet werden.
Macht man bei Marmelade auch so.

Ah sooo.... Dankeschön.... :blumenstrauss:

Zitat (Letrina, 26.08.2014)
Ich kenne das von meiner Mama, die hat das auch immer so gemacht: Aber warum eigentlich?

Meine Vermutung:
Die Aufsteigende Wärme verschließt das Glas im unterem Bereich luftdicht.

Es knackt sogar beim Öffnen. Also kann es doch sooo verkehrt nicht sein. Sieht natürlich bei Marmelade weniger schön aus, wenn am Glasboden sich nur "Luft" befindet.
Aber.... ach herrjeeeehh ... Hauptsache es macht satt und schmeckt lecker

Auch dir vielen Dank.... :blumenstrauss:


Aber jetzt wieder zurück zum eigentlichen Thema bitte....:)

Bearbeitet von Letrina am 26.08.2014 20:44:44

Das mit dem "auf den Kopf stellen" hat folgende Bewandnis:

Es ist immer ein wenig Luft im Glas. Das lässt sich nicht verhindern. Auch, wenn es scheinbar voll ist.

Drehst Du nun das Glas auf den Deckel, wandert die Luft nach oben, während das, was sich im Glas befindet, auf dem Deckel landet.

Der Inhalt wird heiss eingefüllt, d.h., auch die eingeschlossene Luft ist warm bis heiss. Warme / heisse Luft nimmt mehr Volumen ein als kalte.

Kühlt nun die Warme Luft oben ab, entsteht so etwas wie ein Vakuum, weil sich die nun kalte Luft zusammenzieht. Dadurch wird der Inhalt mit dem Deckel fester ins Gewinde des Glases gezogen.

Da Knacken ist dann die einströmende Luft beim Öffnen. So hat man eben früher Lebensmittel haltbar gemacht.

Man kann es auch sehen. Der Deckel ist im verschlossenen Zustand leicht nach innen gebogen.

Gruß

Highlander

Hallo Eifelgold,
ich finde die Idee super. Ich hab auch manchmal so Care-Pakete bekommen, da war ich auch schon über 20. Man freut sich einfach, dass zu Hause an einen gedacht wird - und es erleichtert auch, wenn man mit so knappen Budget leben muss. Und siehe da, ich bin trotzdem selbständig geworden. Ich glaube, wenn man selbst nicht in der Situation ist, sein Kind sanft aus dem Nest zu schubsen, kann man da sehr leicht reden.

Hat EdG einen

Meine Care-Pakete kamen zuerst nicht von Muttern. Sie kamen von meiner ersten Vermieterin meiner ersten eigenen Wohnung. Da wir einen gemeinschaftlichen Briefkasten für vier Parteien hatten, lag meine Post immer auf der dritten Treppenstufe, wenn ich abends nach der Arbeit nach Hause kam. Daneben stand oft ein kleines Töpfchen mit den Resten vom Tage, die übrig geblieben waren. Dafür war ich äußerst dankbar, da ich mit Anfang zwanzig noch keine Übung im kochen hatte. So konnte ich sowohl Post als auch Atzung mit nach oben nehmen. Meine liebe, erste Vermieterin Palomi war eine Seele von Mensch. Ihr habe ich viele schöne Momente zu verdanken. Vor allem das Gefühl, im Familienverbund eingebunden zu sein, auch wenn keine Blutsverwandtschaft bestand.

Insofern kann ich mich nur wiederholen: EdG wird langsam flügge, die Mama hilft, aber er wird sich über kurz oder lang zu einem selbstständigen Mann entwickeln. Der natürlich auch für das Weibsvolk interessant sein wird. Ein Mann, der kein Macho ist, sondern kochen kann, ist äußerst attraktiv. Und das ist nicht zwangsläufig ein Softie. Denn das Schlimmste, was eine Partnerin übernehmen kann, ist die Übernahme des Herrn Sohns von der Frau Mutter. Dem Herrn Sohn kann man es niemals Recht machen. Der vergleicht alle Partnerinnen mit der Frau Mutter. Oder der potentiellen Schwiegermutter. Danke, das muss nicht sein.

Liebe @Eifel: Ich finde, Du machst es richtig. Einerseits stehst Du ihm noch mütterlich zur Seite, so lange er es braucht, andererseits hast Du ihn auch schon losgelassen. Um Dich als Mama kann man EdG nur beneiden.

Grüßle,

Egeria

ich schließe mich Charlatan an.

Wenn Du alles hinschickst lernt er es nie. Dass er abends evtl zu müde sein könnte um selber zu kochen ist seine Angelegenheit. Andere müssen auch was auf die Teller bringen und haben keine kochende Mutti im Hintergrund.
Es gibt genug Möglichkeiten sich selber zu erproben. Wenn keine Küche vorhanden ist oder etwas Ähnliches gibt es z. B. 2 Kochplatten. Das reicht für einen Suppentopf oder für eine Bratpfanne und Kartoffeln, Nudeln oder REis. Damit kann man alles machen. Evt. tut eine
Das fördert die Selbstständigkeit und auch den Überblick über die Finanzen. Wenn Mutti alles kauft und noch kocht und die Paktete kosten auch noch Porto und das nicht wenig, dann lernt "Jungchen" das nie.
Selbstständigkeit schadet nicht, so gut es von Mutti auch gemeint ist. Er muss doch lernen was das Leben für ihn bietet und damit umgehen.

Wenn er dann nach Hause kommt, kannst Du ihm ja immer noch eine Kühltasc he voll mitgeben. Das wird er dann zu schätzen wissen und dir macht es auch Freude.

Aber lass ihm sein eigenes "Kochleben". Es kommt auch Dir zugute.

Egeria spricht mir auch aus der Seele...

Es gibt im Internet viele Seiten mit Geschenke im Glas oder mit Kuchen im Glas. Die kann man im Weckglas backen und auch so verschicken. Oder eben nur die trockenen Zutaten ins Glas und eine Liste mit frischen Zutaten, die er noch zufügen muss.

In der Eifel bekommt man leckere und gesunde Suppenhühner. (Tun gut bei Erkältung.) Zeig EdG einfach mal, was man aus einem Huhn in einem einzigen Topf alles machen kann.Und Du könntest mit ihm Suppengrün in Salz einlegen - oder ihm etwas davon schicken, hält ewig, nur sparsam dosieren.

Ich würde mich an EdGs Stelle sehr über Eifler Wurstkonserven und Eifler Brot freuen.

Und am besten gefiele mir das warme Gefühl, dass Eifelgold an mich denkt und mir Liebe(spakete) schickt.

Inwieweit spreche ich Dir aus der Seele, @Ursula? Ich habe etliche Punkte angesprochen.

Zum Einen die mütterliche Feuerwehr meiner ersten Vermieterin, die mir das Selbstständigwerden erleichtert hat. Sie hat immer nur so weit angeschoben, wie ich Anschubhilfe brauchte. Und auch mal erklärt, wie die spanische Küche funzt. Ihr Mann ist Spanier gewesen und so gab es auch des Öfteren mal eine Paella. War für mich wohl neu, doch zu Hause bei Muttern hatte ich gelernt, dass man alles, was auf den Tisch kommt, zumindest mal probiert. Dann kann man immer noch sagen: Schmeckt mir oder schmeckt mir nicht. Übernehme ich in mein Repertoire oder lasse es sein. Fazit: Die spanische Küche ist oberlecker.

Zum Anderen aber auch die Bequemlichkeit von Männern, die von Beruf Sohn sind. Doch so schätze ich EdG nicht ein. Ich denke durchaus, dass EdG Muttern nicht ausnutzt, sondern sich ein Loch in den Bauch freut, wenn er heimische - gewohnte - Küche aufwärmen kann und so die Verbindung zur Familie auch in der Fremde spürt. Das wärmt.

Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Jugendfreund, der von Muttern alles an den Hintern getragen bekam. Dieses Verwöhnprogramm stand bei mir nicht auf dem Fahrplan. Ich erwartete durchaus, dass Herr Sohn auch mal den Müll mit runternimmt, wenn er ohnehin gerade die Treppe runtergeht. Das war schon zuviel verlangt. Auch dass man bei mir, bedingt durch die Katze, nicht jederzeit vom Fußboden essen konnte, erzeugte Stirnrunzeln. Na gut, die Verbindung hielt nicht lange. Keine Frau mag die ständigen Vergleiche zur Super-Über-Mutti. Das ist ein echter Beziehungskiller.

Ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie mir meine kleine Schwester den Umgang mit Zwiebeln beibrachte. Ich hatte bis dato doch tatsächlich die gewürfelten Zwiebeln aus der Tube für teuer Geld verwendet. Sie lachte mal herzhaft und stellte mich vor das Schneidebrett, drückte mir ein gutes Haushaltsmesser in die Hand positionierte sich neben mich. Gleichsam bewaffnet. So habe ich Zwiebeln schneiden und adäquat verwenden gelernt. Sie hat mir noch etliche andere (Koch-)Tricks beigebracht. Seltsamerweise hatte ich zu dem Zeitpunkt, als meine Mama mich im Kochen unterweisen wollte, ganz andere Rosinen im Kopf. Von ihr habe ich den Unterricht nicht angenommen. Von meiner Schwester - ein paar Jahre später - durchaus mit Freuden. Das ist jetzt ungefähr drei Jahrzehnte her.

Zwischenzeitlich sind Mama und ich soweit, dass ich mich bei ihr zum Mittagessen einlade und ankündige, dass ich Rouladen in ihrer Küche auf ihrem

Damit will ich einfach nur sagen: Alles zu seiner Zeit. Den EdG jetzt gleich zu einem Kochkurs zu nötigen, halte ich für obsolet. Der hat andere Sorgen. Da tut ein wenig mütterliche Fürsorge ziemlich gut. Das ist Balsam für die Seele. Flügge werden braucht seine Zeit. Diesen Entwicklungsprozess kann man nicht beschleunigen. Der ist individuell.

Grüßle,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 28.08.2014 03:48:34

Ich muss immer überlegen, ob es gesunde Sachen für Vegetarier gibt, die man verschicken kann:

Tomatensoße heiß in Marmeladengläser gefüllt

selbstgebackenes (Knäcke-)Brot

(Vollkorn-)Kuchen, Muffins, Haferflockenplätzchen

Nussmischungen

Trockenfrüchte

Ein ehemaliger Studienkollege von mir hat mangels Überbemutterung sogar im Waschbecken Spiegeleier zubereitet: Wasser einlaufen lassen, Tauchsieder rein, sobald das Wasser heiß war, die
Kinder müssen lernen, sich von Muttern abzunabeln und mit der eigenen Kreativität und eigenen Finanzplanungen zu überleben. So schnell verhungert in unserem Lande niemand, es gibt Mensen und Kantinen, und wenn´s einem da nicht schmeckt, muss man sich eben mal daran geben, selbst was zu kochen. Übung macht da den Meister. Und Zeit dafür bleibt in jedem Studium.
Mir scheint, das Problem liegt weniger beim Junior, der nicht kochen kann/will, sondern bei Mama, die gerne weiterhin gebraucht werden möchte. :trösten:

PS.: Bevor mir jetzt wieder einer Rabenmuttertum oder Unerfahrenheit unterstellt: ich habe es zu Beginn meines Studiums selbst so erlebt, meine Mutter hat da geholfen, wo ich in meiner Studentenbude nicht zurechtkam ( Wäsche-Waschen z.B.), am Heimwochenende bekam ich auch immer die zusätzlich gekochte Portion vom Sonntagsessen mit, die dann für Montag reichte, ansonsten bin ich allein zurecht gekommen.
Mit meinem Sohn hat dies auch hervorragend geklappt, mittlerweile lobt seine Lebensgefährtin seine Kochkünste in höchsten Tönen ( Um Rat und Tipps konnte mich mein Sohn immer fragen).

Bearbeitet von krillemaus am 28.08.2014 17:22:29

Man kann doch eigentlich sehr gut zwischen einer Mutter, die ihr Kind nicht vom Rockzipfel lässt und einer, die dem Sohn in der Ferne etwas Heimatgefühl vermitteln möchte, unterscheiden. Schließlich ist EdG nicht nur einfach aus dem Haus, sondern gleich in einem komplett neuem Umfeld sehr weit weg (und auch regional kann man da durchaus einen Kulturschock kriegen). Da kommen gleich eine Menge Baustellen auf ihn zu und da von fern ein wenig nachzuhelfen, unterbindet doch die Selbstständigkeit nicht!

Oft habe ich den Eindruck viele Leute denken dass sobald das Kind weg ist, die Mutter jetzt und sofort plötzlich JEDWEDES Kümmern SOFORT abschalten muss, weil der arme Sohn sonst mit 40 noch zu Hause im Keller sitzt.

Die Dosis macht das Gift. Zwischen einem Karton Lieblingsessen von daheim einmal quer durch's Land und "mein Sohn wohnt zwei Häuser weiter, ich hab den Schlüssel und mach ihm den Abwasch" (nicht erfunden, alles schon gesehen) liegen doch wohl Welten.

Aller Neuanfang ist schwer. Aber muss er zwangsläufig so schwer wie nur irgendwie möglich sein? Wird man nu schneller und besser erwachsen, wenn man abends allein in der kalten Bude auf einer Bananenkiste hockt und sich seine Dosensuppe über'm Feuerzeug aufwärmt? Ich glaube nicht, dass so ein bisschen Fürsorge von daheim das Selbstständigwerden dermaßen verlangsamt oder gar ganz verhindert. Allein die Entfernung wird zwangsläufig dafür sorgen, dass EdG sehr bald auf eigenen Füßen steht.

P.S: Und bitte bedenkt doch, dass jeder Mensch anders ist, jedem anders geholfen wird, jeder mehr oder weniger Starthilfe braucht und schneller oder langsamer aus dem Nest fällt oder fliegt. Was für den einen schon Überbemutterung ist, braucht der andere für die Seele und umgekehrt.

Bearbeitet von witch_abroad am 28.08.2014 17:39:58

:daumenhoch: ... volle Zustimmung Witch!

@ witch_abroad.: unbestritten ist es toll, von zuhause einen Gruß zu bekommen, hier war aber die Rede von monatlichen Care-Paketen in Form von Vorgekochtem in möglichst vielen und abwechslungsreichen Varianten. Und bei den Angaben, was da schon von Mutters Seite an den Junior geschickt worden ist, könnte man den Eindruck gewinnen, er wäre sogar unfähig, sich Nudeln, KaPü, Pflaster u.ä. selbst zu kaufen, wenn er es benötigt. Natürlich freut er sich über alles, was ihm Denken und Handeln erspart!
Hat er, während er noch zuhause wohnte, nicht bei Mutter mal in der Küche mithelfen müssen oder dürfen? So etwas schult fürs selbständige Leben, lässt einen jungen Menschen stolz auf die eigene Leistung sein, was das Hinter-Mutters-Küche-Herjanken reichlich schnell schwinden lässt.
Man kann aber auch unter dem Vorwand der Fürsorge einen Heranwachsenden so mit klebriger Mutterliebe überziehen, dass er entscheidungs- und handlungsuntüchtig wird.
Wenn ich daran denke, wie Tausende von Kindern und Jugendlichen völlig auf sich gestellt aus Kriegs- und Terrorregionen fliehen, sich ohne Eltern oder andere erwachsene Bezugspersonen am Leben halten müssen, dann ist die hier aufgeworfene Problematik reichlich marginal.
Wer keine Probleme hat, macht sich welche!

Bearbeitet von krillemaus am 28.08.2014 19:28:52

Ähm...geht es hier im Thread nicht um "Care Paket für Schüler oder Studierende Menschen: Einwecken in Schraubgläsern", wo Eifel dankbar für jeden Tipp ist, Rezepte für vor-gekochte Gerichte zu bekommen, die man Einweckt und gut verschicken kann.
Dabei ist es doch völlig egal, ob eine Mutter ihren Spross in der Ferne verwöhnen möchte oder nicht. Es geht rein um Rezepte zum Einwecken die man gut verschicken kann.

Außer Lebensmittel werden auch sehr gerne Kosmetikartikel, Zahnpasta, Duschgel, Deo ect. dankbar angenommen.

Sahara, ich erinnere mich, dass Du auch ab und an vom Thema abgeschweift bist. ;)

Zitat (ortrud51, 28.08.2014)
Außer Lebensmittel werden auch sehr gerne Kosmetikartikel, Zahnpasta, Duschgel, Deo ect. dankbar angenommen.

Das stimmt - ein bisschen Luxus für das Badezimmer hat mich auch immer gefreut-
Zitat
Wer keine Probleme hat, macht sich welche!


Ich versteh das Argument nicht, dass nur weil es anderen jungen Menschen ganz dreckig geht, man nicht ab und zu (sie sagte "eventuell" monatlich) einen kulinarischen Gruß aus der Heimat schickt. Mehr ist das und kann's doch auch gar nicht sein, überleg mal wie viel Zeug man schicken müsste, um einen gut im Futter stehenden jungen Mann um die 20 komplett für einen Monat zu versorgen! Ich hab mich als Studentin so gefreut, wenn meine Eltern mit mir einkaufen waren, einfach weil ich mir Sachen kaufen konnte, die ich mir mit Blick auf den Kassenzettel sonst verkniffen hätte (Käse von der Käsetheke zum Beispiel). Gelernt, selbst zu kochen und hauszuhalten hab ich trotzdem.

Ich hab zumindest auch Tipps geliefert, was sie machen kann ;) aber damit höre ich dann auch auf mit dem Abschweifen. :blumen:

Bearbeitet von witch_abroad am 28.08.2014 21:38:31
Zitat (SAHARA, 28.08.2014)
Ähm...geht es hier im Thread nicht um "Care Paket für Schüler oder Studierende Menschen: Einwecken in Schraubgläsern",   wo Eifel dankbar für jeden Tipp ist, Rezepte für vor-gekochte Gerichte zu bekommen, die man Einweckt und gut verschicken kann.
Dabei ist es doch völlig egal, ob eine Mutter ihren Spross in der Ferne  verwöhnen möchte oder nicht. Es geht rein um Rezepte zum Einwecken die man gut verschicken kann.

Ich mische mich hier mal ein weil ich glaube, dass ich Eifelgolds Motive aus eigener Erfahrung nachempfinden kann.
Zunächst einmal ja.
Vordergründig geht es sicher um praktische Tipps zum Versenden von vorgekochten Lebensmitteln.

Unterschwellig geht es aber ebenso sicher um die Versendung von Liebesbeweisen.
Was daran ist verkehrt?

Ich kann Eifelgold gut verstehen, weil eines meiner Kinder und ich vor einigen Jahren in genau der gleichen Situation waren.
Piepegal, ob im Päckchen Lebensmittel, selbst gestrickte Socken oder Marzipanduschbadsonstwas waren - es ging in erster Linie um die vom Kind gewollte/benötigte Verbindung nach Hause.

Himmel nochmal - so ein Jung ist doch auch mit 20 noch ein Kind.
Der braucht die Familie, nicht weil sie ihn braucht, bis er selber "halt" schreit.
Dann sollte es genug sein. Aber so weit ist EdG eben noch nicht.
Und bis es so weit ist, tut ihm jedes einzelne Päckchen von zu Hause sicher gut. :wub:

Bearbeitet von Jeannie am 28.08.2014 23:21:57

Zustimm, zustimm, zustimm @Jeannie :wub:

Der Abnabelungsprozess ist für beide beteiligten Parteien nicht einfach. Herr EdG muss sich selbst versorgen und hat noch eine Ausbildung zu bewältigen. Er ist fernab der Heimat und das Hotel Mama existiert nicht mehr. Er muss sich mit seinen Mitbewohnern ins Benehmen setzen. Das Geld ist knapp. Alles komplett neu und ungewohnt.

Da tut es total gut, wenn Muttern aus der Ferne noch etwas Schützenhilfe gibt. Ich habe nicht den Eindruck, dass @Eifel klammert. Sie tut, was sie kann, um ihrem Sohnemann den Start in die Selbstständigkeit etwas leichter zu machen.

Grüßle,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 29.08.2014 14:42:55

Vielen Dank für eure Antworten und gute Ideen.

Über manche Kommentare habe ich gestaunt, über andere geschmunzelt, herzhaft gelacht, den Kopf geschüttelt oder zustimmend genickt.

Wie hier schon berichtet wurde, jeder tickt anders.

@ witch: Danke für die Idee mit der Backmischung im Schraubglas. Behalte ich mal im Hinterstübchen und frage ihn, wenn er Ende September zu Besuch kommt.
(zu Besuch kommt, wie das klingt... ;) )

@ Egeria: Na ich hoffe doch, dass er fürs Weibervolk interessant ist :D
Leider muss ich zugeben, dass sich EdG kaum fürs Kochen interessiert hat. Wichtig war ihm, es ist lecker und gar im Topf oder Pfanne, und er braucht sich nur den Teller und

Nein, er ist in keinsterweise unselbständig. Er war immer für die Wäsche und den Spülknecht zuständig. Da konnte ich mich drauf verlassen. Wenn ich heimkam, war die Wäsche gewaschen und gehangen. Es kam auch oft vor, dass er schon aus lauter Langeweile hier mal eben den Sauger oder Schrubber geschwungen hat. Selbst die Mülltonnen hat er raus und rein geschoben.
Also sooo überbemuttert kann er gar nicht sein wie andere es vermuten.

@ Ursula: ich habe nie behauptet, dass ich alles hinschicke. Dazu sehe ich gar keinen Anlass. Er soll schon zusehen, dass er lernt, mit dem zu Leben, was er hat.
Meine Frage war, "Was kann man verschicken". Sicherlich stellst du dir vor, wie ich Tag und Nacht an nichts anderes denke, als dat Jungchen zu versorgen und am Herd stehe und Vorkoche. Nein, das tue ich nicht. Dazu fehlt mir die Zeit und auch die Muse. Mir geht es darum, was kann ich - wo ich ohnehin jeden Tag kochen muss - in einSchraubglas füllen und versenden.

@ beby: auch danke für deinen Vorschlag. Das Care-Paket aus der Eifel müsste heute aufschlagen. Nein, es stammt nicht von mir, sondern von meiner Mama, die EdG ebenfalls einen Gruß aus der Eifel schicken möchte. Darüber wird er sich wahnsinnig freuen, da er die Eifeler Wurstwaren - wir haben da einen ganz besonderen Lieferanten - liebt.

@ Krillemaus: richtig, es gibt Mensen und Kantinen. Aber diese sind leider nicht im Budget von EdG enthalten. Lustig finde ich die Idee, sich die Spiegeleier im Waschbecken zu - ich sag mal - garen.
Letzten Freitag rief mich EdG an, um mich zu fragen, ob man Rühr- oder Spiegelei in der Mikrowelle garen könne?
:o große Augen staun. Ich habe gleich gefragt, sach mal, wie kommst du auf so eine Idee, ist deine Bratpfanne beim Umzug in zwei Teile gebrochen?
Nein, das hat er sich von CheffekocheDE abgelesen. Er hats probiert, das funzt auch, aber Pfanne ist besser. *grins

@ Witch²: richtig erkannt, ich bin keine Übermutter, war ich auch nie gewesen. Und will ich auch ehrlich gesagt gar nicht sein. Es mag ja sein, das dies in diesem Thread für den einen oder anderen so rüber kommt.... na dann......

@ krillemaus²: selbstverständlich müssen meine Kinder im Haushalt mithelfen. Wie schon erwähnt, war der Große für die Wäsche und der Kleine für den Herd zuständig. Nur hat sich der Große nicht sonderlich für den Herd interessiert. Er machte lieber Wäsche, putzte oder bügelte. Wenn EJ mal die Aufgabe hatte, die Wäsche zu hängen, wurde das getan, aber sowas von lieblos, da machst du dir keine Vorstellung. Er kochte halt lieber.
Du hast doch sicherlich auch eine häusliche Tätigkeit, die du gerne solange weiterschiebst, bis ein anderer sie macht?

Zu den Kosmetikartikel: da dachte ich mehr an den 6. Dezember :nikolaus:

@ jeannie: richtig, man freut sich einfach und es tut einem gut. Ich freue mich heute auch noch, wenn ich unerwartet von guten Freunden oder von Mama ein Päckchen erhalte. Ich bin auch immer ein dankbarer Abnehmer von frisches aus dem Garten. Zwar habe ich dann Arbeit ohne Ende, aber auch immer das Gefühl, hey, ich hab noch was im Schrank oder ich brauch diese Woche dies und das und jenes nicht zu kaufen.

@ egeria² : Ich selbst bin ein freiheitsliebender Mensch und möchte nicht beklammert werden. Und daher klammer ich auch bei keinem Anderen.
EdG ist über 20 und somit erwachsen. Offensichtlich ist, dass er mit über 1,90 auch schon groß ist.
Er ist nicht aus dieser Welt sondern nur ein paar Bundesländer weiter.

Liebe Eifel.....Ich bekomme heute noch Taschen gepackt, wenn wir das We bei meiner Mutter waren oder auch nur das Kind....Also, mach dir keinen Kopf über diese blöden Kommentare hier...

Was ist eigentlich mit Suppe/Eintopf? Geht eventuell auch? :)

Passt schon, liebe @Eifel. Ich habe Dir nie den Klammergriff unterstellt. Sondern nur versucht, mich in die Rolle des EdG zu versetzen. Ich kann da aus eigenen Erfahrungen reichhaltig schöpfen.

Hast Du denn mal meine Vorschläge in Sachen Brotaufstriche durchgesehen?

Liebe Grüße,

Egeria

Natürlich hab ich das alles durchgelesen und überdacht, nach dem was geht, und was ihm schmecken könnte.
Und wenn es ihm nicht schmeckt, mir schmeckt fast alles :sabber:

Heute gab es Zwiebelfleisch. EJ kam heute von der Klassenfahrt. Sowas mag man doch, nach einer Woche Jugendherbergsessen ...9 Stunden Busfahrt und keinen wirklichen Hunger. EJ hat sich erst mal schlafen gelegt.
Damit wir nix wegwerfen müssen, habe ich eine Portion in ein Schraubglas abgefüllt.
Das kann sich EdG Ende September dann mitnehmen.

Hallo Eifelgold,
über Deine positive Rückmeldung freue ich mich sehr und darüber, dass Du so souverän und fein mit den ungefragten Abschweifungen umgehst.
Danke und liebe Grüße - Beby

Liebe Eifel, jetzt muss ich doch mal fragen:
Du tust Zwiebelfleisch in ein Schraubglas und hebst es 1 Monat auf? Das verdirbt doch.
Oder kochst Du (weckst Du) das eine Glas ein? Das wäre doch sehr aufwendig.

Ist er ein Mann oder ein unmündiges Kind. Gibt es dort keinen Supermarkt?

Hier wurde gesagt, das der "Empfänger" von den Care Paketen von ca.120€ leben muss -ich musste es auch schon und jaaaaaa man kann es tatsächlich. Es gibt einfache Gerichte,die wenig kosten und trotzdem schmecken. Ich musste auch erst einmal um die Ecke denken und zum Glück musste es auch nicht für ewige Zeiten sein muß -also einfach mal ausprobieren -man lernt sehr viel.

Zitat (Beth, 30.08.2014)
Ist er ein Mann oder ein unmündiges Kind. Gibt es dort keinen Supermarkt?

Sag mal hast Du Dir eigentlich alle Beiträge mal durchgelesen? Und ich meine gelesen und verstanden? Offensichtlich nicht.... :hirni:

:daumenhoch: :daumenhoch:

Habe ich gelesen.
Darum stehen mir die Haare zu Berge
Frage mich, wie der Junge durch Leben kommen will.

Ganz deiner Meinung.

Mit ganz deiner Meinung, meine ich STERNENLEUCHTEN.
Muss mich hier erst mal zurecht finden

Zitat (Beth, 30.08.2014)
Ist er ein Mann oder ein unmündiges Kind. Gibt es dort keinen Supermarkt?

Ich würde den Thread einmal von Anfang an lesen,bevor man einen Kommentar abgibt. :verwirrt: :verwirrt:

Wegen einem verwöhnten Jungen 5 Seiten Kommentare.
Ich halts nicht aus.

Zitat (Beth, 30.08.2014)
Wegen einem verwöhnten Jungen 5 Seiten Kommentare.
Ich halts nicht aus.

Na was hält dich denn noch hier, wenn du es nicht mehr länger aushalten kannst?

*nägelfeil*
Zitat (Beth, 30.08.2014)
Wegen einem verwöhnten Jungen 5 Seiten Kommentare.
Du hast anscheinend gar nichts begriffen.

Zitat
Ich halts nicht aus.
Musst du doch auch gar nicht: Lies einfach woanders. ;)
Zitat (Beth, 30.08.2014)
Habe ich gelesen.
Darum stehen mir die Haare zu Berge
Frage mich, wie der Junge durch Leben kommen will.

Das du es gelesen hast, glaube ich dir unbesehen, aber anscheinend hast du das gelesene nicht verstanden...
Bei dem Care-Paket handelt es sich lediglich um einen Gruß von EdG´s Familie und nicht um eine Monatsration...
Er wird schon gezwungen sein sich den Großteil seines Nahrungsbedarfs selbst zu organisieren...
Und - Wenn ein Freßpaket einen jungen Mann daran hindern sollte erwachsen zu werden, müßte schon sehr viel schiefgelaufen sein...
Und das kann ich mir bei Eifelgold beim besten Willen nicht vorstellen....
Mir stehen die Haare zu Berge bei dem Gedanken, daß man dem jungen Mann das Freßpaket anscheinend nicht zu gönnen scheint....
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