Spätzlehobel: Wie funktioniert das Ding?


Hallo!

Ich habe mir kürzlich einen Spätzlehobel gekauft, der von vielen Käufern vor mir hoch gelobt wurde. Deswegen muss ich wohl irgendwas falsch gemacht haben, denn es hat bei mir so gar nicht geklappt. Ich habe einen für lange Spätzle, also mit diesen Metallkanten.
Bisher habe ich vom Brettchen geschabt, was zwar ganz gut geht, aber bei großen Mengen ... puh. Also der Hobel.

Irgendwie passierte gar nicht viel, ich schob den Hobel hin und her, mal schnell, mal langsam. Der zähflüssige Teig schob sich mit und plumpste nur vereinzelt, sagen wir mal: als Knöpfle mit Schwänzchen, in das Wasser. Von langen Spätzle keine Spur und bevor ich überhaupt auch nur eine Portion beisammen hatte, hatte ich eine Menge Teig auf der Hobelfläche verteilt, der langsam zu trocknen begann, und meine Hand war vom Wasserdampf fast durchgegart.

Ich benutze folgenden Teig (der eigentlich für die Verwendung eines Hobels optimiert sein soll):

150g Dinkelmehl
100g Weizenmehl
3 Eier
1/2 TL Salz
80 ml Milch
(hab mich genau an die Mengenabgaben gehalten).

Geschmacklich ist der Teig super, mit dem Brettchen hat es auch von der Konsistenz her gut geklappt. Aber der Hobel...

Könnt ihr mir zum einen sagen, was ich falsch gemacht habe und habt ihr ggf ein Rezept zur Hand, das ihr erfolgreich mit dem Hobel erprobt habt?

Viele Grüße
Schelmin


Ich hab auch einen Spätzlehobel, allerdings von Tupperware und damit kein "richtiger" Spätzlehobel. Unter anderem hab ich die Erfahrung gemacht, dass die Dicke des Teiges bestimmend ist, welche Form dabei rauskommt: je dünner der Teig, umso länger die Spätzle.

Ich bin ein Knöpfle-Fan und stelle immer einen etwas dickeren Teig her.

Außerdem gibt's auch ein bestimmtes Spätzle-Mehl (eher ein Grieß, glaube ich); obs allerdings was hilft, weiß ich nicht, ich nehme immer normales Mehl, gemischt mit Vollkornmehl.

Noch ein Tipp von mir: den Teig etwa 30 Minuten quellen lassen, damit der "Kleber" im Mehl sich verbinden kann. Danach muss eventuell der Teig noch mal verdünnt werden.

:)


Ich würd in den Teig mal etwas mehr Milch reingeben.
mops hat schon recht, je flüssiger umso länger werden die Spätzle.
Den Hober vorher ein bisschen einölen (oben und unten) hilft auch, dass der Teig nicht so festklebt.

und nicht zu viel Teig auf einmal in den Hobel geben, dann kocht der Teig nicht schon im Hobel und die Hand auch nicht.


Danke für die Tipps!

Das wäre meine nächste Frage gewesen: mehr Milch, mehr Ei oder weniger Mehl, um den Teig flüssiger zu kriegen ... Also dann mehr Milch.
Die Spätzle sollen hinterher halt auch noch schön bissfest sein.

Das mit dem Öl probiere ich auch mal aus.

Ich habe in etwa 2-3 EL Teig in den Hobel gegeben. War das zu viel auf einmal?

Viele Grüße
Schelmin


Nö, 3 EL ist gar nicht zu viel!


Vielleicht waren deine Eier zu "klein " würde den Teig auch mal etwas dünner machen...



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