Relativ früh einen eigenen Haushalt führen: Eigener Haushalt


Wann seit ihr zu Hause ausgezogen? bzw. wie alt seid ihr da gewesen? Musstet ihr Zuhause im Haushalt helfen ?-also ich bin mit knapp 17 von Zuhause ausgezogen -helfen musste ich nie bzw.selten - was ich als Fehler ansehe (welcher Teenie hilft schon freiwillig???)- wie habt ihr das Anfangs im eigenen Haushalt geregelt bekommen?


ehm, warum steht das unter Links????
Naja, vielleicht suchen wir hier bald den ultimativen Haushaltslink - wobei, in diesem befinden wir uns doch.....?

Ich bin mit 18 ausgezogen. Zu Hause viel geholfen hatte ich bis dahin auch nicht gerade. Dann bin ich gleich in einen vier-Personen-Haushalt mit zwei Jungs im Alter von 5+7 gezogen und hab da 1 Jahr Au pair gemacht. Sowohl Jungs als auch Eltern waren oberschlampig und der ganze Mist hing komplett an mir. Danach kam mir jegliche Hausarbeit in meiner eigenen Wohnung wie der Himmel auf Erden vor.... :P

Insofern: nö, ich hatte damit keine Probleme. Ich hab allerdings auch in der Schule 4 Jahre Hauswirtschaftslehre gehabt. Da war praktisches Kochen dabei, Küchenarbeit, nähen, und theoretisch alles von Vorratshaltung über Dekorationen und Einrichtung bis zu Haushalts-Kalkulation und Finanzierung. Sogar übers Kinderkriegen und deren Aufzucht und Hege haben wir da was gelernt. Das war mal wirklich was schulisches, was ich später im Leben gebrauchen konnte. Ich fand's gut. Hat mir viel geholfen. Und die ersten Jahre hab ich meinen Haushalt auch noch tatsächlich sehr korrekt geführt (so richtig nach Plan: Montags putzen, Dienstag Wäsche, Mittwoch staubsaugen, Donnerstag Wäsche bügeln, Freitag Einkaufen, etc. etc. - ging recht gut). Mittlerweile bin ich ne alte Schlampe geworden und mach nur noch, was nötig ist, und das meist zu spät.... :wallbash:

Schnegge


Ich war fast 19 als ich ausgezogen bin. Und da hatte ich auch schon meine eigene Familie. War für mich aber kaum ein problem, ich hab zuhause bei meinen Eltern viel im Haushalt gemacht. Eigentlich habe ich alles minderstens einmal gemacht, nur Kloputzen nicht, davor konnt ich mich damals sehr gut drücken :D


ich bin das erste mal mit 17 ausgezogen, musste auch nie irgendwas helfen und mittlerweile bereue ich das, bzw finde es nciht richtig von meinen eltern... ich hatte es damals nämlich dann sehr schwer, mich an die vieeeelen aufgaben zu gewöhnen und wusste bei einigen dingen noch so gar nicht, wie das geht... kochen zum beispiel... oder die wäsche... nuja, mittlerweile klappt das recht gut, aber mein freund muss mich hin und wieder trotzdem mal ordentlich in den hintern treten.... ups


Upps -sorry habe ich die Frage in der falschen Rubrik eingetragen????- ich wusste nicht wo ich sie sonst eintragen soll! Janice


Ich mache das bei unseren Söhnen auch ganz anders als meine Eltern bei mir... helfen im Haushalt (kleine Aufgaben ) sehe ich als selbstverständlich an-ebenso alleine das Zimmer aufräumen (unsere Söhne sind 19 J .und 13 Jahre alt ). :rolleyes:


Celina (2 Jahre) hilft auch schon ganz fleißig mit. Sie hilft beim Spülmaschienen ausräumen(egal ob sauber oder nicht), beim Wäsche waschen und aufhängen, wirft den Müll weg und hilft beim Kochen. Manchmal muss ich in der ganzen Wohnung nach Müll suchen damit sie was zum Weg wefen hat. Vor einpaar Tagen hat sie auch angefangen ihr Spielzeug aufzuräumen. Hoffentlich bleibt das auch so <_<


Hallo Kiki,finde ich niedlich das Celina schon mit hilft -bzw.mithelfen möchte . :rolleyes:


Ich fände es noch niedlicher wenn sie gar keinen Dreck machenwürde, aber dann wär sie wohl auch kein Kind mehr.

Was mir noch eingefallen ist:
Sie deckt sogar den Tisch und räumt ihren Teller wieder in die Küche wenn sie ihn nicht mehr braucht. Komisch was Kinder so alles machen ohne das man es von ihnen Verlangt


bin mit 18 ausgezogen und vorher viel im haushalt gemacht weil meine mom nich so ne tolle hausfrau ist und war...hat mir das geholfen? oder geschadet? keine ahnung aber meinen haushalt führe ich glaub ich ganz ok... ^_^


Ich bin mit 19 augezogen,4Monate später ist unser 1 Sohn geboren.Wenn ich mir heute Bilder von unserer ersten Wohnung ansehe muss ich grinsen so spärlich eingerichtet aber trotzdem glücklich.Wir haben uns dann nach und nach schöne Möbel gekauft so wie Geld da war ,am Anfang haben wir von unseren Eltern das mitbekommen was sie selbst entbären konnten.


Ich habe mit 16 einen Teilasuzug vollzogen, weil ich meine Lehre in einer anderen Stadt absolvierte, da hatte ich eine Mischung aus betreuten Wohnen und WG. Als ich mit fast 19 fertig war und eine Anstellung in meiner Heimatstadt bekam, war für mich klar, das mein Aufenthalt bei den Eltern nur von kurzer Dauer sein wird, ein halbes Jahr später, hatte ich meine erste eigene Wohnung.


Also ich war 22 also ich von zu Hause raus bin und dann gleich 500 Km weit weg.
Ich brauchte bei mir zu Hause nie was machen, nur mein Zimmer und dort sah es auch immer chaotisch aus.

Ich konnte also weder Kochen, Waschen, Bügeln etc.

Hab dann ne Woche bei meiner Mutter nen Crashkurs in Sachen Haushalt gemacht.
Also zeigen lassen, wie man Wäsche wäscht und bügelt. Tja, das Bügeln ging dann schonmal kräftig in die Hose...(Anmerkung: Niemals, aber auch niemals versuchen wollen, nen heißes Bügeleisen zu fangen, wenn es droht runterzufallen...! :pfeifen: )

Durch meine ganz liebe Kollegin während meiner Ausbildung zur Zahnarzthelferin hab ich auch nen Grundverständnis von Sauberkeit entwickelt und kenne dadurch auch Ecken an die ich sonst gar nicht denken würde beim Putzen...

Jedenfalls ist das Abenteuer eigene Bude, wenn auch erstmal nur Studentenbude, gut verlaufen...

Ich kann mich ernähren, hab saubere Wäsche, sofern daß die Wohnheimwaschmaschinen zulassen :kotz: und meine Bude ist so aufgeräumt, daß ich keine Angst vor Besuch haben muß.

Mittlerweile leb ich, nun schon 25jährig :D , so gut wie mit meinem Freund zusammen, der Gott sei Dank auch nen guter Hausmann ist...

Obwohl ich mittlerweile fast das Putz-und Räumkommando übernommen habe... :pfeifen: , macht einfach zu viel Spaß...

Nur im Moment haben hier die Wollmäuse das Sagen, weil ich für die Prüfungen lernen muß und mein Freund meist lange arbeitet oder dienstlich unterwegs ist...


Also, ich bin 19 Jahre und bin vor ca. sieben Monaten von zu Hause ausgezogen.

Ich musste zu Hause nie etwas machen, habe aber freiwillig gebügelt, staubgesaugt, Wäsche aufgehängt,... Also einfache Sachen. Meine Mutter hat immer gesagt, du wirst nie einen Haushalt führen können (mein Zimmer war ein einziges Chaos)... :D

Aber siehe da ;) Auch ich habe es geschaft einen Haushalt zu führen.

Am Anfang war die Kocherei ein bisschen schwierig, aber inzwischen habe ich auch das drauf. Wenn ich mal nicht weiter weiß, nehme ich das Kochbuch in die Hand und probiere einfach. Und ich muss sagen, bis jetzt hat eigentlich alles irgendwie geschmeckt :rolleyes:

Wäsche waschen und so war nie ein Problem.


bin erst mit 25 zu hause ausgezogen , muß aber dazu sagen das meine eltern ein großes haus haben . hatte meine eigene wohnung im haus . helfen mußte ich so das nötigste was man halt so macht . rasen mähen , tisch decken , das übliche halt .
letztes jahr bin ich dann mit meinem freund zusammengezogen .
das mit dem kochen krieg ich supi hin , ( bin gelernte köchin ) und aufräumen je nach bedarf .


Bin mit 15 zuhause raus...."Heute hier und Morgen dort"

Bis dahin hieß es jeden Tag Staubwischen,Saugen Spülen,Abtrocknen,Müll runtertragen..

Und alle "Spielkameraden" waren schon im Wald .....

Erst nach Erledigung aller Pflichten und gemachter Hausaufgaben war Freizeit angesagt.

Mit 18 dann eigene WG (4) Leute gegründet...DAS Chaos 2 Jahre durchgestanden, und seitdem autark.


Irgendwie war nach einem der ungezählten Umzüge meiner Mutter kein Platz mehr für mich außer 'ner Couch bei meinen Großeltern, also bin ich in 'ne WG. Da war ich 17 1/2, und noch eineinhalb Jahre zum Abi. Kochen und Putzen konnte ich, Wäschewaschen gabs noch von Omi und Mutti, bis ich mich mit meiner Mutter verkracht hab. Zitat: "Wenn Du keine Wäsche mehr hast kommst Du vor mir angekrochen!" Zwei Tage später hatte ich ne und ne Schleuder, sogar ein Bügeleisen. Drei Tage später hatte ich rosa Unterwäsche und hellblaue T-Shirts, und ich hatte gelernt, dass K bei der Temperatur nicht Kalt sondern Kochen bedeutet. Drei Monate später rief dann eine Freundin meiner Mutter an ob ich tot wäre, und ich wusste, dass ich gewonnen hatte.
:smoke: :smoke: :smoke:


Hier ist n Link zu nem ähnlichen Thema, da muss ich nicht noch mal alles tippen, was ich damals dazu geschrieben hab. Aber ich glaub auch, je eher jemand ans Putzen, Kochen und so rangeführt wird, desto besser. Nicht dass ich mein, ne Vierjährige müsste schon jede Woche das Badezimmer auf Hochglanz wienern, aber ich finds gut, wenn Kinder schon früh sehen, dass ne saubere und ordentliche Bude nicht von alleine kommt, sondern dass da für gearbeitet werden muss.

https://forum.frag-mutti.de/index.php?showt...20#entry100276


Ich bin mit 18 das erstmal weg vom Papa hatte einen kurzen Zwischenstop wieder dort und dann bin ich mit 19 und Babybauch in die eigenen 4 Wände gezogen. :wub:


Als ich mit knapp 17 auszog wusste ich nichtmal, dass ein einen Beutel benötigt.

Wir hatten immer eine Haushälterin, die alles erledigte.

Anfangs war ich ganz schön aufgeschmissen. Ging dann - auf eigenen Wunsch - für 2 Wochen zu meiner Oma welche mir in so kurzer Zeit die wichtigsten Dinge beibrachte.

Da ich nicht wollte, dass es meiner Tochter mal so ergeht, habe ich sie sehr früh in den Haushalt mit einbezogen und heute, mit 12, kann sie schon sehr viel und ist sehr selbständig.

LG

Anja :blumen:


Also. Hab kürzlich mal wieder meine Freundin mit ihrem knapp 2-jährigen Kurzen besucht. Hab nicht schlecht gestaunt: Der hatte eine Spiel- und eine kleines Spielputzsetz (mit Staubsauber, der sogar funktionierte, echt heiss!, Besen, Eimer, Lappen, Kehrblech, alles dabei). Autos und sonstiges hat er aber trotzdem. Hat mir ganz stolz alles vorgeführt und gesagt, dass er das auch alles schon "in groß" kann rofl rofl

Fand ich gut. Meine Freundin meinte, so'n Pech mit ihrem Kerl wie sie haushaltstechnisch hatte soll die Frau vom Kurzen mal nicht haben. Hat sich allerdings vom sehr konservativen Schwiegervater dafür auch gleich nen Rüffel über falsche Konditionierung geholt. Dem Kurzen und ihr war's Latte :P

Schnegge


Und wenn die Freundin jetzt noch anfängt, ihren Kerl richtig zu erziehen, dreht der Schwiegervater total durch. :D :D :D
Find ich ok so, Jungs sollen auch früh was im Haushalt machen. Und Mädchen müssen nicht mit Puppen spielen. Die Kurze von meinem Kumpel hat zwar welche, spielt aber nicht mit denen, die mag nur so weiche Kuscheltiere und echte Tiere.


Ich bin mit 21 beruflich von zuhause ausgezogen - und es war tränenreich, von beiden Seiten. Anfangs kam ich noch mindestens 2-3 mal die Woche zu meinen Eltern, aber nach ein paar Wochen fand ich es einfach nur noch klasse: kommen und gehen wann ich will, tun und lassen wann, wie und mit wem ich will und überhaupt redete mir keiner mehr rein !

Ich mußte zuhause von klein auf immer sehr viel mithelfen. Mein kleiner Bruder ("Mami´s Liebling") mußte natürlich so gut wie nie etwas tun. Als meine Mutter dann schwer krebskrank wurde und für viele Wochen in die Klinik mußte, habe ich neben meinem Fulltime-Schicht-Wochenend-Feiertag-Job auch noch den elterlichen Haushalt geschmissen. Die Herren Vater und Bruder taten kaum einen Handschlag. Außerdem waren ein Hund, 3 Vögel und ein großes Aquarium zu versorgen und zu pflegen sowie der große Garten. Immerhin habe ich die Herren zum Rasenmähen gekriegt !

Somit bin und war ich also "vorbelastet". Teilweise hat es mich geärgert, daß immer alles an mir hängen blieb, zusätzlich erst zu Schule und dann zur beruflichen Arbeit, andererseits sehe ich es heute als Vorteil an, daß meine Mutter mich so früh im Haushalt eingesetzt hat. So wußte ich "wie es geht". Mein erster Beruf ging dann auch in diese Richtung (bin staatlich geprüfte Hauswirtschaftsleiterin).

Meinen eigenen Haushalt hatte ich von Anfang an prima im Griff, bin allerdings auch alleine - keine Viecher, keine Kinder, kein Kerl ... auch nicht immer so das Wahres ...

LG an alle, die zeitig ausgezogen sind oder es noch vorhaben: es hat was !!!

freesia


Ich bin mit knapp 22 zu hause ausgezogen und mit meinem Freund zusammen. Da wir 6 Kinder sind und meine Mutter arbeiten ging, mussten wir Kinder viel im Haushalt helfen. Außer Fensterputzen gab es nichts, was ich noch nicht gemacht hatte. Und Kochen haben unsere Eltern uns beigebracht, indem jeden Sonntag einer von uns dazu verdonnert wurde. Aber nicht: was willst du kochen?, sondern: du kochst Braten, Kotelett, Schnitzel, Rouladen etc. Das hatte zum Ergebnis, dass alle meine Geschwister und ich gut kochen.
Es heißt aber nicht, dass es bei mir zu hause sauber ist und ich keine Bügelwäsche habe. Ich hasse nämlich Hausarbeit.


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 23.02.2006 - 16:51:48)
Und wenn die Freundin jetzt noch anfängt, ihren Kerl richtig zu erziehen, dreht der Schwiegervater total durch. :D :D :D

:P vielleicht schafft sie´s dann ja auch noch den schwiegervater umzuerziehen :lol:

Zitat (VIVAESPAÑA @ 23.02.2006 - 22:46:22)
Zitat (Kalle mit der Kelle @ 23.02.2006 - 16:51:48)
Und wenn die Freundin jetzt noch anfängt, ihren Kerl richtig zu erziehen, dreht der Schwiegervater total durch.  :D  :D  :D

:P vielleicht schafft sie´s dann ja auch noch den schwiegervater umzuerziehen :lol:

Ne, also, beim Schwiegervater ist wahrhaft Hopfen und Malz verloren.

Ihren Kerl hat sie schon ganz gut im Griff. War aber halt nicht von Anfang an so. Der ist mit seinen Aufgaben gewachsen, hat ganz gut geklappt. Kann nicht behaupten, dass das bei meinem geklappt hätte.... *schäm*....

Schnegge

also, ich bin auch mit 17 ausgezogen. ich wollte das unbedingt , weil ich kein "haushaltsgeld " abgeben wollte. und bin voll auf die schn....e gefallen, weil ich noch nicht richtig mit geld umgehen konnte.
man ist dann einfach noch nicht reif genug...
ich braucht wenigstens noch 2 jahre, um mein leben zu sortieren :glühbirne:


Ich bin auch mit 18 ausgezogen. Bis jetzt ungefähr 8/10 mal umgezogen (beruflich/privat) aber jetzt mit Kids wünsch ich mir schon ich würde in der Nähe meiner Verwandschaft wohnen.(wohne 500km weg) :heul: :heul:


Ich bin mit 16 Jahren 500 km weit weg von zuhause gezogen.
Vorher hab ich viel daheim machen müssen da meine Mutter den ganzen Tag gearbeitet hat.

Geschadet hat es mir nicht!


Auch ich bin mit 16 von zu Hause ausgezogen. War einer der schönsten Tage in meiner Jugend. Auch wenns gerade am Anfang nicht immer leicht war, hab ich es noch nie bereut. Mein Frieden war mir damals schon viel wert.


Ich bin mit 19 von meiner Mama ausgezogen. Da sie alleinerziehend war und arbeiten musste, konnte ich schon sehr früh kochen, saugen,Wäsche waschen. Jetzt wohne ich mit meinem Freund zusammen und ich mache eigentlich das meiste allein. Er hat die Gabe alles so schlecht zu machen, dass ich es dann doch lieber selbst mache. Das macht mir aber garnichts aus. Mir macht es spass alles sauber und schön zu machen. Dann fühlt man sich wieder richtig wohl ZUHAUSE!


Ich war 20, war verheiratat und hatte eine 1-jährige Tochter als ich ausgezogen bin und muss sagen ich/wir habe(n) uns gut "durchgebissen".


Ich war 20 Jahre als ich von zu Hause ausgezogen bin.Allerdings bin ich gleich mit meinen späteren Ehem.zusammengezogen.Sind auch ganz klein angefangen.Unser Wohnzimmer hatten wir erst halbes Jahr später.Ahnung vom Haushalt hatte ich zum Glück.War bei meine Mama in der Lehre.(Die ist arbeiten gegangen) Mama sei Dank! :blumen: :blumen:

Meine Tochter ist mit 17 ausgezogen.Ist 10 Jahre her.Auch alles gut gegangen. :winkewinke:
L.G.


Ich war 20 als ich heiratete und bin dann von zu Hause in eine eigene Wohnung, wohne immer noch dort, bin fast 32 Jahre verheiratet und habe alles weitere gut überstanden......
nur unser Sohn (23) ist noch im billigen Hotel Mama !!! :mussweg:


Hallo,Paulchen,
Dann sind wir doch eigendlich eine Rarität.Wo gibts das denn noch.32 Jahre verheiratet.Sind mein Mann u. ich auch im April. :applaus: :daumenhoch:
L.G.


Ich habe mit 16 Jahren das erste Mal geheiratet weil mein Mann bei der Bundeswehr war und er versetzt werden sollte. Ich habe dann während der Ehe erstmal meine Lehre zu Ende gemacht und nach 3 Jahren meinen Sohn bekommen. Es war in der Anfangszeit sehr schwierig Haushalt, Lehre, Ehemann und Jungsein unter einen Hut zu bringen, auch konnte ich am Anfang noch nicht so richtig gut mit Geld umgehen. Als mein Sohn geboren war sind wir dann nach Bayern gezogen (weil die Schwiegermutter während ich arbeiten ging auf meinen Sohn aufpassen wollte). Ich fing also 8 Wochen nach der Entbindung wieder an zu arbeiten, leider ließ mein Mann es zu das der Schwiegervater, weil er wollte das wir zusammen ein Haus bauen, unser Geld verwaltete und ich selbst von meinem eigenen Geld nur das Wirtschaftsgeld bekam. An dieser Schwäche meines Mannes zerbrach letztlich unsere Ehe weil ich ihn darum bat das wir gemeinsam unser selbst verdientes Geld verwalten sollten, sein Vater dies aber nicht erlaubte, also habe ich ihn vor die Alternative gestellt entweder oder, er entschied sich für die Geldverwaltung durch seinen Vater, da habe ich mein Kind geschnappt, die Scheidung eingereicht und bin zurück nach Neustadt gefahren. Ich habe alle Möbel, alles Geld, alles was wir uns in 6 Jahren erarbeitet hatten zurückgelassen und meinem Mann geschenkt.

War ne schwere Zeit damals, ich war zu stolz um auch nur einen Pfennig Unterhalt zu nehmen und bin mit meinem Kind nochmals von vorne angefangen. Hab von da an nur noch Nachts gearbeitet und war am Tag für meinen Jungen da. Zwei Jahre später habe ich dann wieder geheiratet und dann 2 Jahre später meine Tochter bekommen.

Trotzdem muß ich sagen es war gut und richtig für mich so früh auf eigenen Füßen zu stehen und das Beste war das ich, die nie mit Geld umgehen konnte, niemals im Leben auch nur eine Mark von einem Mann annehmen mußte und es trotzdem zu einem gewissen Wohlstand gebracht habe - dank der harten Schule durch die ich gegangen bin


Respekt, Du hast meine volle Bewunderung.....Superleistung, davor kann man nur den Hut ziehen, toll wie du das gemeistert hast!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Zitat (omi @ 19.03.2006 - 22:32:23)
ich war zu stolz um auch nur einen Pfennig Unterhalt zu nehmen

Vorsicht, Vorsicht...................
Hat nix mit Stolz zu tun, wenn man das Geld, was einem selbst (und vor allem auch dem Kind) gehört und zusteht, nicht annimmt. :nene: :nene: :nene:

Das lässt nämlich auch den Umkehrschluss zu: Was, du nimmst Unterhalt von deinem Ex/mir, hast du keinen Stolz?

Kanns gut verstehen, wenn man mit nem Ex nix mehr zu tun haben will und auch die Kohle dann nicht will. Aber auch ne Frau, die auf ihrer Kohle besteht und sie nimmt, hat Stolz und nimmt einfach ihr Recht wahr.

ich bin mit 17 weg von zu Hause.
Ich musste immer alles machen:staubwischen&saugen,spülen,bügeln,einkaufen gehen...einfach alles!
Mir ging es da ähnlich wie Gordon,während all meine Freunde sich trafen,musste ich erst mal alles schön brav fertig machen,sonst gab´s "heisse Ohren"

Meine Mutter wollte ja schliesslich einen ordentlichen Haushalt vorführen könne,wenn ihr jeweiliger Lebensabschnittsgefährte von der Schaff kam...

Nun ja,als ich dann meine Lehre mit 15 anfing,hab ich eisern gespart!und dann hab ich mir zu meinem 17. Geburtstag den Auszug geschenkt!JUHU!!!

Man war das toll,die erste eigene Bude,keiner der ständig sagt:mach dies,mach das und sei um 20.Uhr! wieder zu Hause.
Ich kam super klar,war ne geile Zeit,die ich nicht missen möchte.Allerdings hab ich mich im Nachhinein oft gefragt,wie ich das geschafft hab...Mein Azubi-Lohn ging damals eigentlich fast komplett für die Miete und das wech,am WE war ich trotzdem auf Tour und im Kühlschrank fand sich irgendwie auch immer ne Kleinigkeit,hehe.
Ach war das ne geile Zeit...*inerinnerungschwelg*


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 19.03.2006 - 22:51:55)
Zitat (omi @ 19.03.2006 - 22:32:23)
ich war zu stolz um auch nur einen Pfennig Unterhalt zu nehmen

Vorsicht, Vorsicht...................
Hat nix mit Stolz zu tun, wenn man das Geld, was einem selbst (und vor allem auch dem Kind) gehört und zusteht, nicht annimmt. :nene: :nene: :nene:

Das lässt nämlich auch den Umkehrschluss zu: Was, du nimmst Unterhalt von deinem Ex/mir, hast du keinen Stolz?

Kanns gut verstehen, wenn man mit nem Ex nix mehr zu tun haben will und auch die Kohle dann nicht will. Aber auch ne Frau, die auf ihrer Kohle besteht und sie nimmt, hat Stolz und nimmt einfach ihr Recht wahr.

ich habe bis heute ein richtig gutes Verhältnis zu meinen Ex-Ehemännern und ich denke auch weil ich nicht wie ein Geier auf ihre Kohle aus war, meine Kinder hatten auf diese Weise das Glück das ihre Väter das Geld das sie für mich nicht ausgeben brauchten für die Kinder gespart haben und die hatten dann als sie volljährig waren einen netten Batzen Geld der Ihnen sehr geholfen hat. Bzw sie haben es bis heute gut angelegt liegen lassen und können später darauf zu greifen wenn sie es denn mal brauchen.
Mein Sohn z.B. hat sich dafür damals Aktien gekauft und aus ehemals 70 000 DM einen ordentlichen Batzen Geld gemacht.

Klar finde ich es auch richtig wenn Frauen kleine Kinder haben das man sich die Kosten für den Lebensunterhalt nach der Trennung teilt, aber ich bin auch der Meinung das nicht die Allgemeinheit zuständig ist wenn sich zwei erwachsene Menschen für Kinder entscheiden und wenn man sich trennt muß jeder so weit es in seinen Möglichkeiten steht selbst versuchen auf eigenen Beinen zu stehen. Vater Staat geht das nämlich eigentlich nichts an.

Ich habe auf jedenfall für mich in beiden vorangegangenen Ehen keinen Unterhalt zu beanspruchen, weil ich gegangen bin und für meine Entscheidung nicht andere zur Kasse bitten wollte. Mit dem Resultat das ich ein zufriedenes und glückliches Leben geführt habe und mir zermürbende Wochen auf dem Gericht zur Durchsetzung meiner Ansprüche erspart habe.


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