Sich trauen oder nicht? -Ausbildungsdilemma


hallo!

Ich bin Nora und befinde mich in den ersten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Friseurin.
Ich habe mich schon immer für das Thema Haare interessiert und öfters alles bei meinen Freundinnen ausprobiert.
Was mir am meisten in meinem Betrieb fehlt, ist das Haarverlängerung...
Ich habe bis jetzt viele Erfahrungen mit verschiedenen Firmen gemacht, aber am besten fand ich immer die Haare von Verlocke (*** Link wurde entfernt *** ), die ich meiner Chefin gerne vorschlagen würde. Was meint ihr sollte ich nach zwei Monaten Betriebszugehörigkeit mit sowas rausrücken, oder lieber noch ein wenig warten, oder bei meinem Vorschlag keine Firma nennen. Andererseits wenn ich die Firma nenne, würde es darauf hindeuten, dass ich weiß wovon ich spreche und man könnte sich eher darauf verlassen... Ich muss dazu sagen, dass ich irgendwann gerne einen eigenen Salon hätte und diese Kenntnisse sehr brauchen werde.

Viele Grüße
Nora

Bearbeitet von Bierle am 04.10.2014 14:48:03


Es ist schon noch etwas früh, um deiner Chefin ins Konzept zu quatschen. Warte lieber noch etwas, dann kannst du auch besser einschätzen, wie solche Vorschläge bei ihr ankommen.

Ob Du mit Haarverlängerungen im ersten oder zweiten Lehrjahr anfängst, ist glaube ich eher zweitrangig. Du wirst auch nach der Lehre noch ganz viel Zeit haben, Erfahrungen zu sammeln.

Aber mal davon ab: dürftest du als Azubi sowas überhaupt machen? Bei meiner Tante im Salon kriegen die Küken frühestens nach einem halben Jahr eine schere in die Hand und dann auch nur unter Aufsicht. Vorher heist es gucken, waschen, fegen.

Bearbeitet von Cambria am 04.10.2014 11:05:06


Moin Kirschquelle,

erstmal herzlich willkommen bei den Muttis.

Neiiiiin, quatsche Deiner Frau Chefin um Himmels Willen nicht ins Konzept. Zum Einen wird sie das - aus der Ferne betrachtet - sowieso nicht ernst nehmen, weil Du noch das Küken bist. Zum Anderen könntest Du damit auch mal locker Deine Lehrstelle aufs Spiel setzen. Zu viele Widerworte kommen nicht gut rüber, gerade, wenn man noch in der Ausbildung ist.

Mein Rat wäre: Mutiere zum Schwamm. Sauge alles auf, was Du mitkriegen kannst. Setze Dich über die Lehrbücher und frage Frau Chefin, wenn Dir irgendetwas nicht klar ist. Okay, das hört sich nach Strebertum an. Isses auch. Genau genommen. Doch wenn Du Deine Ausbildung gut bis sehr gut im Notenschnitt und der praktischen Bewertung Deiner Leistung für den Gesellenbrief abschließt, rückt das Ziel des eigenen Salons in erreichbare Nähe.

Einen eigenen Salon zu führen, erfordert mehr als praktische Fertigkeiten. Da hängt noch ne ganze Menge mehr hinten dran. Zum Beispiel Buchführung. Zum Beispiel Ladenmiete. Zum Beispiel Ausbildung von Azubis. Zum Beispiel der Meisterbrief. Ohne den darfst Du nicht ausbilden. Es sei denn, Du legst die Ausbildereignungsprüfung vor der zuständigen IHK ab. Dann darfst Du auch ohne Meisterbrief ausbilden. Aber ohne Meisterbrief darfst Du gar keinen eigenen Salon eröffnen. Die Kohle für den Ausbilderschein kannst Du Dir also sparen, wenn Du den Meisterbrief machst.

Mein gutgemeinter Rat wäre: Füße stillhalten und beobachten. Soviel Wissen mitnehmen, wie irgend möglich ist. Nachfragen und Interesse zeigen. Sollte im Laden mal die Sprache auf Extentions kommen, kannst Du sicherlich - wenn es gerade passt, aber nur dann - vorsichtige Vorschläge machen. Mehr aber auch nicht. Widerworte kommen nicht gut rüber.

Grüßle und alles Gute,

Egeria


bin ich die einzige, die hier eine plump plazierte Werbung vermutet :unsure: ?


* die Welt ist schlecht * :P


Nein. ;)


Zitat (Agnetha @ 04.10.2014 14:38:04)
bin ich die einzige, die hier eine plump plazierte Werbung vermutet :unsure: ?


* die Welt ist schlecht * :P

:daumenhoch: genau mein Gedanke :pfeifen:

Zitat (Agnetha @ 04.10.2014 14:38:04)
bin ich die einzige, die hier eine plump plazierte Werbung vermutet :unsure: ?


* die Welt ist schlecht * :P

Vermute auch Werbung. :pfeifen:

Zitat (Agnetha @ 04.10.2014 14:38:04)
bin ich die einzige, die hier eine plump plazierte Werbung vermutet :unsure: ?



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