Erfahrungen mit Zeugen Jehovas?


Hallo, liebe Leute,
Ich habe vor zwei Wochen auf den Klassentreffen meine alte, liebe Jugendfreundin wieder getroffen. Wir gingen damals zusammen durch dick und dünn.

Jetzt scheue ich mich aber, wieder mit ihr Kontakt zu haben, obwohl ich gerne wollte!, da sie seit vielen Jahren Zeugin Jehovas ist. Ihre Religion respektiere ich, aber was könnte da auf mich zukommen?
Ich möchte ihr auch keine Probleme bereiten, denn sie dürfen wohl "mit denen da draußen" keinen Kontakt haben. Bin da einfach unsicher und vorsichtig. Ich möchte auch weder bekehrt noch fremde ZJ-Besuche bekommen... Jetzt meine Frage: wer hat mit den ZJ Erfahrungswerte? Was sollte ich tun bzw. Lleber lassen?
Sie war mir wirklich eine Herzensfreundin! Und auf dem Klassentreffen war es so vertraut wie früher. Danke für all Eure Mitteilungen. Schönen Abend noch.


ich würde an deiner stelle ganz offen mit ihr über deine gedanken reden.


@ MissLola

Wenn sie wirklich Deine Herzensfreundin war, wie kann es sein, daß Du von dieser 'Entwicklung' nichts wußtest ?
Dann hattet Ihr ja wohl über längere Zeit überhaupt keinen Kontakt... ?

Ich weiß, das 'Mitglieder' von ZJ u.a. keinen Kontakt mit nicht ZJ'lern haben dürfen, sollen und auch massiv Ärger 'intern' bekommen.

Wie kann es sein, daß Deine Freundin dann an einem Klassentreffen (nach wie viel Jahren ?) teilgenommen hat? Evt. wirklich um neue Mitglieder zu werben....?

Insofern kann ich das alles nicht so wirklich nachvollziehen.

Wenn Du (plötzlich) wieder Kontakt aufnehmen, intensivieren möchtest, dann rate ich Dir - wie auch 'sanjosmama' geschrieben hat - mit Ihr über dieses Thema zu reden.

Bei uns in der Nähe ist ein Veranstaltungssaal der ZJ's.
Ich habe vor einiger Zeit einen leichten Kotzreiz gehabt, als ich einen relativ jungen (chicken) Mann, etwas sehr affektiert davor gesehen habe, der galant in einen fetten Porsche gestiegen und davon gebraust ist.
Ach ja, davor hat er den Saal abgeschlossen....

Aber das mußt Du entscheiden, inwieweit Du Dich mit ihr über dieses Thema und Eure Freundschaft auseinandersetzen willst.

Liebe Grüße :blumen:
taline.


Sie hat sich freiwillig für diese sehr allumfassende Glaubensgemeinschaft entschieden mit allen Konsequenzen. Damit hätte sie mir, wenn sie meine Freundin wäre, die Entscheidung abgenommen, ob ich noch was mit ihr zu tun haben will.

Freundschaft hat für mich viel mit geteilten Werten zu tun. Jemand, der sich einem religiösen Kult anschließt, mit dem teile ich nicht mehr viele Werte, sodass eine Freundschaft schwer werden wird.

Es gibt eine gute Doku zum Thema zeugen jehovas, such mal bei YouTube. Sie müsste von ARD oder ZDF sein.

Außerdem gibt es gute Informationen beim bundessektenbeauftragten. Oder so ähnlich, Google mal.

Bearbeitet von Cambria am 15.12.2014 06:36:33


hallo, misslola, wenn das deine allerbeste freundin ist/war, könnte man da nicht auch annehme, daß sie vielleicht einen menschen sucht, der ihr beim ausstieg aus der sekte hilft? darüber würde ich auch mal nachdenken. aber sei erstmal vorsichtig, nicht, daß du auch in so nen strudel mit reingerätst.

ich würde auch ganz offen mit ihr reden, natürlich unter vier augen und in ruhiger umgebung.


ach ja, es gibt in jeder größeren stadt auch beratungsstellen für solche fälle.

liebe grüße und paß auf dich auf!!


Liebe Mitleserinnen,
Danke für Eure Gedanken. Wir waren beste Freundinnen von 14-18 Jahren, erlebten gemeinsam je unsere erste Liebe. Dann ging ich zum Studium in eine andere Stadt, sie heiratete einen Mann, der sie schlecht behandelte, es folgte Scheidung, von da an erste Kontakte zu den ZJ. Die nutzten wohl ihre Niedergeschlagenheit aus und sackten sie ein als "grosse, liebe Gemeinschaft", so denke ich. Sie hatte nicht viele Angehörige. Dann verloren wir uns aus den Augen (300 km). Ich hatte mein Leben, meine Familie, unseren Freundeskreis hier. SMS und Computer gabs noch nicht.

Beim Klassentreffen war sie lieb wie immer. Sie trug ihren Glauben nicht vor sich her. Somit wurde niemand verunsichert, es wissen wohl auch nicht viele, dass sie ZJ ist. Sie verabschiedete sich mit Alles Gute, was in dem Moment OK war. Wir hatten jedoch zu zweit vorher ein paar Themen angesprochen, die sie und mich bewegt hatten, ein Austausch nochmals darüber würde uns beiden guttun, denke ich, denn es beschäftigt sie noch, meinte sie. Vlt sollte ich sie anrufen und fragen, ob ein bissl Quatschen für sie OK ist???


Guten Morgen,

ich habe auch eine Freundin, die Zeuge Jehova ist. Wir sprechen über alles was uns interessiert.........
Aber sie hat noch nie in all den Jahren bei mir "missionieren" wollen.

Ich würde an deiner Stelle die Freundin mal anrufen und locker auf die Sache zugehen. Wenn du merkst, dass sie dich in ihre Glaubensrichtung ziehen will oder zu predigen anfängt, dann kannst du das Gespräch abbrechen. Außerdem klipp und klar sagen, dass du das nicht willst. Wenn sie Interesse an deiner Freundschaft hat, wird sie das akzeptieren.

Nur Mut, ein Anruf -- und du weißt mehr.

Liebe Grüße

:blumen:


Wenn du das Bedürfnis nach weiterem Kontakt bzw. einem Gespräch mit ihr hast, es DIR nichts ausmacht, dass sie Zeugin Jehovas ist, dann ruf sie an und rede mit ihr.

Alles Weitere wird sich dann ergeben. Sie ist ja eine erwachsene Frau und wenn sie das Kontaktverbot zu nicht-ZJ einzuhalten gedenkt, wird sie dir das schon sagen.

Vielleicht lehnt sie ja auch Kontakte außerhalb ihres Glaubenskreises gar nicht rigoros ab, sie ist ja schließlich auch zum Klassentreffen gekommen im vollen Bewußtsein, dass sie dort kaum auf Glaubensgenossen treffen wird.

Ich kenne aus dem beruflichen Umfeld einige Zeugen Jehovas und nie wurde da missioniert. Das wurde beim Einstellungsgespräch geklärt und gut war es.
Spannend wurde es nur dann, wenn eine ZJ-Mitarbeiterin zu einem ZJ-Patienten zur Betreuung nach Hause geschickt wurde.

Ich habe eine gute Bekannte, die als Kind durch ihre Eltern zu den ZJ kam, und mit 18 Jahren ausstieg. Ihre Familie ist immer noch dabei, sie hat Kontakt zur Mutter, mit den Geschwistern ist sie überworfen, aber nicht nur weil es der Glaube verbietet, sondern weil sie ihr den Ausstieg übelnehmen und auch total unterschiedliche Lebenseinstellungen haben. Diese Geschwister wären auch ohne ZJ wahrscheinlich zerstritten.

Und als Kind am Dorf gab es zwei ZJ, die wir alle als Nachbarn kannten, waren etwas verschrobene ältere Damen damals,die aber alle mochten, trotz deren missionarischen Eifer.

Sie durften im ganzen Dorf immer mal wieder klingeln und meine Mutter ließ sie zum Kaffee rein, immer mit der Auflage, dass sie nicht über ihren Glauben reden. Jedenfalls wurde sie wegen ihres Glaubens nicht aus der sehr kleinen Dorfgemeinschaft ausgeschlossen. Und wir Kinder durften bei ihnen, wie bei allen anderen Nachbarn, vorbeischauen.


Liebe Mitleserinnen,
Danke für Eure Gedanken. Wir waren beste Freundinnen von 14-18 Jahren, erlebten gemeinsam je unsere erste Liebe. Dann ging ich zum Studium in eine andere Stadt, sie heiratete einen Mann, der sie schlecht behandelte, es folgte Scheidung, von da an erste Kontakte zu den ZJ. Die nutzten wohl ihre Niedergeschlagenheit aus und sackten sie ein als "grosse, liebe Gemeinschaft", so denke ich. Sie hatte nicht viele Angehörige. Dann verloren wir uns aus den Augen (300 km). Ich hatte mein Leben, meine Familie, unseren Freundeskreis hier. SMS und Computer gabs noch nicht.

Beim Klassentreffen war sie lieb wie immer. Sie trug ihren Glauben nicht vor sich her. Somit wurde niemand verunsichert, es wissen wohl auch nicht viele, dass sie ZJ ist. Sie verabschiedete sich mit Alles Gute, was in dem Moment OK war. Wir hatten jedoch zu zweit vorher ein paar Themen angesprochen, die sie und mich bewegt hatten, ein Austausch nochmals darüber würde uns beiden guttun, denke ich, denn es beschäftigt sie noch, meinte sie. Vlt sollte ich sie anrufen und fragen, ob ein bissl Quatschen für sie OK ist???


Halllo MissLola,

ich habe schon verschiedene Zeugen Jehovas kennengelernt und auch wenn die meisten doch äußerst missionarisch sind, sind auch diese Menschen Individuen und jeder ist anders.

Als ich noch in der Lehre war, hatten wir einen Praktikanten, der auch zu den Zeugen Jehovas gehörte und sehr sehr nett war. In unserem Betrieb hat er nie darüber gesprochen, leider wurde er trotzdem von den meisten gemieden, was ich sehr traurig fand. Ich selbst hatte mich mit ihm angefreundet und kann nur Gutes von ihm berichten. Jeder hatte seinen Glauben und jeder hat dem anderen auch seinen Glauben gelassen. So konnte ich mit ihm über "Gott und die Welt" reden und es tat mir sehr leid als der Kontakt durch meinen Umzug abbrach.

Ich denke, wenn Du von Anfang sagst, daß Du Dich sehr freuen würdest wieder Kontakt mit ihr zu haben, aber auch gleich klarstellst, daß Du mit dem Missionseifer der Zeugen Jehovas so Deine Probleme hast und das bitte einfach akzeptiert werden soll von ihr, dann müßte das ok sein. Es liegt dann an ihr das anzunehmen oder auch nicht. Umgekehrt wäre es von Dir wieder unvorteilhaft, wenn Du ihr zum Geburtstag gratulierst oder ihr eine Weihnachtskarte schicken würdest. Akzeptanz muß von beiden Seiten kommen.

Daß Zeugen Jehovas keinen Kontakt zu Andersgläubigen haben dürfen ist zwar richtig, aber auch hier gibt es Leute, die das streng auslegen und solche denen das ziemlich egal ist.

Wenn Dir an der Freundschaft so viel liegt, dann versuch es doch einfach mal. Ich denke, wir sollten nicht immer gleich das Schlimmste befürchten. Denn ob sich jemand zu einem anderen Glauben bekehren läßt, ist immer noch seine eigene Entscheidung. Und wenn Du in Deinem Standpunkt in Sachen Glauben gefestigt bist, dann hat ohnehin niemand eine Chance Dich zu bekehren.

Sheila


misslola, mein tipp: ruf sie an bevor es womöglich zu spät ist.

so wie ich deine beschreibung verstehe, sucht sie hilfe. ruf sie an, bestimmt freut sie sich. vielleicht wartet sie auch darauf.

ich wünsch euch beiden alles gute!!


Hallo MissLola,

einer meiner Kollegen war ZJ. Er schaffte wohl den Ausstieg. Allerdings "zerrten" seine ehemaligen Glaubensbrüder und -schwestern dermaßen penetrant an ihm herum, dass er wieder beitrat. Wie der derzeitige status quo ist, weiß ich nicht. Im Übrigen ist er immer nett, freundlich und höflich, allerdings auch sehr zurückhaltend und nach meinem persönlichen Eindruck etwas unsicher.

Eine weitere Erfahrung möchte ich mit Dir teilen. Zu meinen Abendgymnasium-Zeiten Mitte der 90er lernte ich einen Klassenkameraden kennen, der dieser Glaubensgemeinschaft entflohen ist. Der junge Mann wurde da hineingeboren und wollte raus, raus, raus. Warum? Die totale Kontrolle nervte ihn unsäglich. Er schaffte den Ausstieg dadurch, dass er den Wehrersatzdienst absolvierte. Da die ZJ Totalverweigerer sind, wurde er aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Genau das hatte er beabsichtigt. Das kostete ihn seine sämtlichen, bisherigen sozialen Kontakte.

Zum Thema totale Kontrolle: Nachdem er Zutrauen zu mir gefasst hatte, gab er mir die Bibel der Gemeinschaft, das sogenannte "Blaue Buch" zu lesen. Das schockte mich persönlich doch schon einigermaßen, da ich selbst wohl im katholischen Glauben, jedoch hinsichtlich des Glaubens recht liberal aufgewachsen bin. Doch somit konnte ich mir meine eigene Meinung zum Thema bilden.

Einen Rat, wie Du Dich verhalten solltest/könntest, kann ich Dir leider nicht geben. Also habe ich nur Deiner Bitte entsprochen, meine Erfahrungen weiterzugeben.

Grüßle,

Egeria


Liebe MissLola,

auch die Zeugen Jehovas sind nur Menschen, brich den Kontakt erst einmal nicht ab. Ruf sie an, so dass ihr euch verabreden könnt.
Ich bin mir sehr sicher, dass sie, nachdem, was du bisher erzählt hast, ein sogenanntes Redebedürfnis hat. Lass sie reden und erzählen und frag sie ruhig Löcher in den Bauch, es sei denn, sie ist blockiert.
Ich bin mir sicher, dass du sofort spürst, wenn sie dich versucht zu "missionieren". In dem Falle kannst du ihr klipp und klar sagen, wie du dazu stehst und dass du dies nie und nimmer vor hast.

Ich hatte mal Kontakt zu einem guten Bekannten, der selber auch überzeugter ZJ war (und wahrscheinlich auch noch ist). Bei irgendeinem Treffen hat er mitbekommen, dass ich mich mit den verschiedenen Glaubensrichtungen schon recht ausführlich auseinandergesetzt habe.
Als wir unter 4 Augen waren, hat er sich mir gegenüber erst einmal als ZJ geoutet und mir daraufhin alle guten Seiten, die Ziele und Ideale vorgestellt hat. Ich musste ihn richtig bremsen, mir war das schon fast unheimlich. Den Kontakt hab ich dann eindeutig abgebrochen, wenn ich das nicht selbst getan hätte, hätte er den Schritt bestimmt selbst gemacht.

Wenn deine alte beste Freundin jedoch zu einem Klassentreffen kommt und von sich aus auf dich zugeht, so ist das schon recht ungewöhnlich für einen überzeugten ZJ. Die haben normalerweise mit ihrer Vergangenheit gebrochen, wenn sie nicht direkt hineingeboren wurden.
Ich glaube auch, und da bin ich hier ja wohl nicht die Einzige, dass sie eher den Kontakt zu dir sucht, weil sie einen außenstehenden Gesprächspartner sucht. Sei eine Freundin, finde heraus, wo sie der Schuh drückt und versuche ihr so gut wie möglich zu helfen.

Dir alles Gute!


Ihr Lieben! Nochmals vielen Dank für all Eure ehrlichen Meinungen. Ich trau mich jetzt und werd' sie anrufen, wird schon nix Wildes passieren.


Ich habe auf der Entbindungsstation vor 24 Jahren eine Frau kennen gelernt, wir unser unsere Töchter am gleichen tag bekommen und wohnten nur 3km auseinander.
wir freundeten uns sehr an, Monate später erfuhr ich,daß sie Zeugin ist.
wir beide hatten nie ein Problem damit.
Noch heute, sie wohnt 500km weit weg, ist aus dem Verein auch ausgetreten, haben wir Kontakt und unsere Töchter auch :-)
Nicht ein mal hat sie versucht mich zu bekehren, ich war aber schon neugierig und fand es sehr interessant, was sie zu berichten hatte.
Also ruf sie an, sie ist auch nur ein Mensch :-)


Hallo zusammen,

interessant, was man alles aus so einer Beschreibung "herauslesen" kann. Da werden aus einem Besuch beim Klassentreffen plötzlich "Hilferufe" ;)

Es besteht kein Kontaktverbot bei den Zeugen Jehovas, der wenige Kontakt zu Außenstehenden kommt eher über die Einbindung in die Glaubensgemeinschaft mit ihren Verpflichtungen zustande, die kaum noch Zeit und Raum für anderes lassen. Kontakte zu Andersgläubigen sind nicht erwünscht und werden auf das Nötigste reduziert, verboten sind sie aber nicht. Sie nehmen ohnehin recht wenig über explizite Verbote Einfluss, sondern eher über "Empfehlungen" und den darauf aufbauenden ständigen Appell an das Gewissen der Gläubigen. Auch zeichnen sie sich zwar durch intensive Bemühungen um Missionierung aus, das heißt aber nicht, dass sie jeden, der ihnen zwischen die Finger kommt, auf Biegen und Brechen bekehren wollen. Auch die Zeugen Jehovas sind, wie hier schon erwähnt wurde, nur Menschen mit Bedürfnissen. Sie erfüllen ihren Dienst in Form von Stunden, die sie in die Missionierungstätigkeit investieren, das bedeutet aber nicht, dass sie nicht auch einen Kaffee trinken, einer Arbeit nachgehen können oder sonstiges, ohne über ihren Glauben zu sprechen.

Ich würde die (ehemalige) Freundin anrufen und einfach schauen, ob sich ein Kontakt ergibt oder nicht. Sie wird selbst entscheiden, ob sie ihn wünscht und er sich mit ihrem Glauben vereinbaren lässt. Sollte es zum telefonischen Gespräch und/oder Treffen kommen, warte doch erst einmal ab, ob sie überhaupt auf ihren Glauben zu sprechen kommt. Wenn nicht - wovon ich ausgehe - würde ich sie auch nicht mit Aussagen über Ablehnung der Lehren und Praktiken der Zeugen Jehovas "überfallen", schließlich macht man das bei den Anhängern anderer Religionen auch nicht, oder?? Ich bin weder getauft noch gläubig und kann mit Religionen nichts anfangen, sehe sie auch ziemlich kritisch. Dennoch würde es mir nie im Leben einfallen, jemandem ohne konkreten Anlass ins Gesicht zu sagen, was ich von seinem Glauben halte.

Viele Grüße! LaVie


Ich kenne sozusagen durch Zufall ZJ. Das heisst beim Kennenlernen wusste ich nicht woran diese Personen glauben. Hätte ich das gewusst, hätte ich leider den Kontakt gemieden, da ich so viele Vorurteile hatte ohne ein einzigen ZJ zu kennen. Es sind die nettesten Menschen, denen ich je begegnet bin. Nicht einer hat was vom Glauben erzählt, nur wenn ich gefragt habe.


Ja, nett sind sie.

Nad1982, darf ich fragen, welcher Religion Du angehörst?


Ich hatte vor über 20 Jahren während der Ausbildung mal ne Kollegin, die ZJ war.
Sie war nett und umgänglich, wie alle meine Kolleginnen.
Wie waren alle um die 20, und haben uns auch privat getroffen, z.B. zu Geburtstagen. Da War sie natürlich nicht dabei und hat auch nicht gratuliert. Ihre Aussage:"Ich wünsche dir jeden Tag alles Gute".
Tja, ansonsten War das kein Problem.


Nad1982 hat sich extra hier angemeldet, damit sie uns das mitteilen kann. Nett, gell?!?!?



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