Welcher Arzt?


Hallo zusammen.

Seit einiger Zeit habe ich immer wieder ein taubes Gefühl in der Hand.

Zu welchem Arzt sollte ich besser gehen?

-> Orthopäde
-> Chirurg
-> Neurologe

Ich möchte Doktorhopping verhindern.

Die Therapievorschläge kommen ausschließlich vom Arzt!

Gruß

Highlander


ich war damit erst beim Physio (der Termin ging schneller und hat muskuläre Probleme schon mal ausgeschlossen) und dann beim Orthopäden (der hat's mit MRT 'gefunden' und zeitweise behandelt)


Hi Schotte,

ich würde sagen zum Orthopäden :pfeifen:

was ist Doktorhopping :o


Zitat (GEMINI-22 @ 19.03.2015 19:03:04)
Hi Schotte,

ich würde sagen zum Orthopäden :pfeifen:


Schließe mich an.

Zitat
was ist Doktorhopping :o


Wenn man/frau von einem Arzt zum nächsten läuft. ;)

Haha, danke 3/4 Sieben :blumen:


Ich empfehle Dir den Neurologen und ich weiß auch sehr wahrscheinlich und aus eigener Erfahrung, warum!

Aber ich möchte hier keine diesbezüglichen Ratschläge geben!

Falls Du aber welche wollen möchtest, schreib mir 'ne PN, dann erzähl ich Dir was entsprechendes! :yes:

Bearbeitet von Murmeltier am 19.03.2015 19:20:57


Ich ginge zum Neurologen.- Denn der kann MESSEN, wo es stockt.- Somit abklären, ob es sich um eine neurologisch bedingte Blockade handelt.- Falls er Handlungsbedarf beim Orthopäden oder gar Chirurgen sieht, wird er das mitteilen.
(Beim Neurologen wirst du zudem eher einen Termin bekommen, als beim Orthopäden.- Ist zumindest hier der Fall.)

Viel Erfolg (wenn es ja die rechte Hand ist, würde ich sagen, das kommt vom Geldzählen.- Einer Lieblingsbeschäftigung der Schotten :P * ).

Liebe Grüße...IsiLangmut :blumen:

*das war nun kein Therapie- oder Behandlungs-Tippppppp.............. ;)

Bearbeitet von IsiLangmut am 19.03.2015 19:37:13


Hm, mir empfiehlt immer mein Hausarzt zu welchem Facharzt ich gehen soll.


Neurologe!


Ich würde auch mal sagen Neurologe, aber erst mal mit dem Hausarzt abklären - eine Überweisung wirst du wahrscheinlich eh brauchen. :blumen:


Ich würde auch zum Neurologen gehen.

Wäre ich unsicher, würde ich es in einem Telefonat mit meinem Hausarzt abklären.

Bearbeitet von tante ju am 19.03.2015 20:36:28


Zitat (Shaila @ 19.03.2015 19:39:54)
mir empfiehlt immer mein Hausarzt zu welchem Facharzt ich gehen soll

so mache ich das auch ... der HA hilft zudem, einen Termin zu kriegen ... sonst wartet man als Kassenpatient gerne mal ein halbes Jahr auf eine Audienz beim Facharzt ... egal bei welchem :wacko:

zum Hausarzt und Überweisung holen


1. Anlaufstelle sollte der Hausarzt sein, der sicher
weiß zu welchem Facharzt er dich überweisen muss.


Wenn Du Dir vom Hausarzt die entsprechenden Überweisungen holst, bekommt der jedesmal die Befunde und Berichte übermittelt.

So ist er immer auf dem Laufenden und Du hast nochmals einen Ansprechpartner, wenn Du mal gar nicht mehr weiterweißt.

Und er kommt immer schneller an Termine bei den Fachärzten.

Also: ich würde zuerst zum Hausarzt.


Zitat (GEMINI-22 @ 19.03.2015 19:03:04)
Hi Schotte,

ich würde sagen zum Orthopäden :pfeifen:

was ist Doktorhopping :o

Von einem Doc zum nächsten gehen in der Hoffnung, den richtigen zu erwischen.

Hausarzt ist zwar gut, aber der ist vor Kurzem urplötzlich verschieden.

Highlander wird seine Gründe haben warum er Arzthopping vermeiden will, das ist seine Sache und geht uns nichts an.

Wir wissen auch nicht , ob er gesetzlich oder privat versichert ist. Muss er uns auch nicht erzählen.

Einen zeitnahen Termin bei einem Facharzt wird er sich wohl auch alleine holen können.


Genau Tante Ju.

Doktorhopping kostet Geld und Zeit. Und beides gibt es nicht unendlich viel.
Und ich möchte vermeiden, dass ein Arzt sagt, schön dass sie da waren, aber gehen sie besser dort hin...

Und Hausarzt ist derzeit etwas schwierig. :heul:

Gruß

Highlander


Du kannst selbstverständlich auch direkt zu dem von Dir letztendlich ausgewählten Facharzt gehen, ohne daß Du eine Überweisung dorthin mitnimmst, also die Versichertenkarte reicht vollkommen aus. In jedem Fall mußt Du aber - je nach Arzt und auch je nach Örtlichkeit - mit etwas längeren Wartezeiten für einen Termin rechnen!

Ich hatte seinerzeit auf einem Termin beim Neurologen ca. 4 Wochen gewartet! Das ist aber je nach Wohnort/Stadtgebiet ziemlich unterschiedlich!

Bearbeitet von Murmeltier am 19.03.2015 21:51:49


Gerade habe ich mit Hilfe meiner Krankenkasse einen relativ schnellen Termin bekommen und
empfehle daher, dort anzurufen.

Hätte auch wenig Bedenken, dort um Rat zu fragen. Denn letztlich haben die Erfahrung und Datenschutz gibt es sowieso wenig, weil sie das Ergebnis bezahlen.

Gute Besserung :blumen:


Danke Murmel.

Natürlich kann ich direkt zum Facharzt gehen. Aber ich würde ungern die Worte hören: "Gehen Sie mal besser zum XXX - Arzt". Das kostet Zeit.

Hausarzt muss ich erstmal einen neuen suchen. Der alte hat uns leider für immer verlassen. Daher diesen Weg.

Gruß

Highlander


Ich kann Dich wirklich gut verstehen, Highlander. Der Nachteil ist halt, daß hier jeder "nur" aus seiner eigenen Erfahrung reden kann und daher nicht wirklich aussagekräftig.


Kein "Doktorhopping" (schönes Wort) - aber die Ärzte sind leider so unter Kosten- und Zeitdruck, daß es manchmal schon Glückssache wird, die richtige Behandlung zu kriegen.
Also akut: such Dir nen Facharzt. Wenns der falsche ist, auch nicht schlimm, der kann Dir wenigstens weiterhelfen. Auch die Krankenkasse wird nicht böse sein bei einer kurzen Untersuchung.
Aber versuche, zügig einen vertrauenswürdigen Hausarzt zu finden; so ein jährlicher Check kann ja auch nicht schaden. Wenn der eine Arzt nichts findet: weitersuchen, nicht aufgeben.
Manchmal ist auch ein Heilpraktiker als Zweit-Fachmann nicht schlecht: der nimmt sich wenigstens Zeit, um auch mal zuzuhören und guckt sich den ganzen Menschen an. Leider ist da das Risiko, den falschen zu erwischen, noch größer wie beim Schulmediziner. Ganz schlecht für "alternative" Behandlungen scheinen ausgerechnet Fachärzte mit Zusatzausbildung: wenn man Pech hat, waren die gerade mal auf einem Wochenendseminar.


Erster Weg geht zum Orthopäden, der prüft, ob ein Nerv eingeklemmt ist oder etwas verspannt. Ggf. schickt er dich zum Neurologen, der dann die Nervenleitung misst. Bei uns gibt es keine Termine beim Neurologen ohne Überweisung.


Zitat (FigureOfMerit @ 22.03.2015 07:33:31)
Bei uns gibt es keine Termine beim Neurologen ohne Überweisung.

Bei uns auch nicht. Wir waren kürzlich beim Arzt und brauchten ebenfalls eine Überweisung. Die Sprechstundenhilfe erklärte uns, es gäbe drei Ärzte, für die man immer eine Überweisung braucht: Kardiologe, Neurologe und Radiologe.

Ns: Die ursprüngliche Regelung, alles ohne Überweisung, sei wie oben genannt geändert worden.

Bearbeitet von Drachima am 22.03.2015 11:22:59

Die Regelung, wozu man eine Überweisung braucht, ist wohl bei jedem Arzt unterschiedlich. Ich brauchte z.B. für eine bestimmte Hautärztin immer einen Überweisungsschein. Andere Hautärzte akzeptierten ohne weiteres meine Krankenkassenkarte.


Geh zu Deinem Hausarzt, der weiß doch am besten Bescheid wer Dich in diesem Fall behandeln kann.
Hier sind doch nur Hobbyärzte. :D
Gut, manchmal kommt auch von Hobbyärzten ein guter Ratschlag.


@vinschi: lesen kannst Du aber schon, oder??? Dann müsstest Du wissen, warum 'Hausarzt' in diesem Fall nicht geht :ruege:


Hallo Highlander,
zuerst zum Orthopäden und der schickt dich dann zum Neurologen und verordnet dann im Anschluss daran auch ggf. die Hilfsmittel.
Der Neurologe wird dich zu 95 % nicht ohne Überweisung behandeln damit er überhaupt weiß, was er untersuchen und befunden muss. Neurologe ist kein Facharzt wie ein Gyn, Augenarzt, Orthopäde oder Hautarzt. Das ist schon eine etwas andere Schiene. Du gehst ja auch nicht zum Radiologen und sagst "Machen Sie mal 'ne Aufnahme von meinem Knie, das tut seit 2 Wochen weh!" :rolleyes:


Hallo Ihr,

jetzt habe ich mir nicht alle Kommentare durchgelesen,aber bin bei dem Rat hängen geblieben,erst zum Hausarzt wegen Termin machen lassen und der Überweisung.

Bin leider auch auf der Suche nach einem richtigen Arzt für meine Probleme und weiß aus Erfahrung,dass es überhaupt nichts bringt,die Arzthelferin dazu zu verleiten,beim Facharzt anzurufen.Mittlerweile geht es einfacher und schneller,wenn man selber bei dem FA anruft und der Helferin dort erzählt,was los ist. Vielleicht läßt man sich die entsprechenden Telefonnr. geben,dann muss man nicht selber suchen.....
Eine Überweisung braucht man nicht mehr,es zählt nur die neue Versichertenkarte dort.Bei der Anmeldung sagt man dann den Namen das HA und gut ist.

Für Highlander würde ich auch den Neurologen empfehlen,weil der Orthopäde meist sehr überlaufen ist und es ein Nervenproblem sein kann,wenn die Hand taub wird. (Ist Euch mal der Fuß oder das Bein "eingeschlafen"? Da wird auch ein Nerv gequetscht.
Zum Neurologen trauen sich die wenigsten Menschen weil : "ich bin doch nicht bekloppt".

Neurologe = ein Arzt,dem man mit Argwohn begegnet...

LG


Ein "Taubes Gefühl" in der Hand kann durchaus ein Hinweis auf einen Schlaganfall oder einen Tumor sein.


Wie so gern geschrieben bei medizinischen Themen:

Sofort ab zum Arzt!

Allgemeinärzte sollten doch auch in den Highlands zu finden sein.
Das wäre die erste Anlaufstelle für mich.
Ein "Hausarzt" kann auch oft bei Facharzt-Terminen ein wenig Druck machen.

Während hier diskutiert wird, könnte es zu spät sein...


Bevor ich zum Hausarzt gehe und mir eine Überweisung hole, google ich lieber oder frage alle möglichen Leute um Rat und erkundige mich nach Erfahrungen. In der Regel muss ich meinem Hausarzt sagen, zu welchem Facharzt er mich bitte schicken möchte. Hausärzte sind auf manchen Gebieten wenig spezialisiert. Der Facharzt, den ich meinem Hausazt genannt hatte, schickte mich dann in die Radiologie, denn er konnte mir auch nicht helfen. Das hat mir vor 2 1/2 Jahren das Leben gerettet.

Ähnlich erging es mir im vergangenen Jahr mit einem Ortopäden in unserer Kleinstadt, der mich nicht sorgfältig genug untersuchte, eine Arthrose in Fußgelenken und andere Schädigungen nicht erkannte und äußerte, dass er mir nicht helfen könne.
Ich war im vergangenen Herbst/Winter zu einem anderen in einer größeren Stadt gegangen, der verschiedene Untersuchungen veranlasste und sofort operieren wollte. Um eine Zweitmeinung einzuholen, bin ich schließlich in eine Klinik nach Hamburg gefahren. Dort wurde mir sogar von einer OP abgeraten. Seit 2 Wochen bin ich bei einer Heilpraktikerin und es geht mir psychisch schon mal besser. Meine Rücken- und Gelenkprobleme habe ich einigermaßen mit Gelenkglobuli, anthroposophischen Wirbelsäulenglobuli, Ernährungsumstellung und einem Nahrungsergänzungsmittel im Griff. Das Wissen dazu habe ich durch Befragungen Bekannter, Internetrecherchen und medizinische TV-Sendungen erworben.

Fazit: Sich nie auf eine Meinung verlassen! Oft ist es ein langer Weg, der einem aber schließlich (hoffentlich) Gewissheit bringt.



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